MeisterTrainerForum

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Autor Thema: Meistertrainer = Meisterköche?  (Gelesen 79992 mal)

fussballmonster

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #540 am: 31.Juli 2019, 22:58:17 »

Meine Frau hat sich durchgesetzt (wie eigentlich immer) und seit gestern haben wir einen Thermomix.

Jetzt wo das suendhaft teure Geraet da steht, will ich - militanter Thermomixgegner - mich damit aber auch auseinander setzen. Hat jemand Tipps oder Erfahrungen. Ich grille gerne und oft. Kann mir das Ding z.B. ordentliche Salsas, Dips oder gar Marinaden machen?
Wenn es bei uns auf der Arbeit stressig ist schauen wir zum runterkommen und zur Belustigung gern die Videos von Thermosternchen https://www.youtube.com/user/Sternchenalarm/videos  ;D
MIttlerweile gibt es selbst Kochbücher für den Thermomix. Als Kochbuchsüchtiger ist mir das letztens , zu meiner Verwirrung, in der Buchhandlung aufgefallen.
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Tony Cottee

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #541 am: 31.Juli 2019, 23:24:46 »

Thermosternchen. Grossartigst. Habe mir gerade 5 Minuten ein Video zu Cremekartoffeln mit Spinat angeguckt und konnte nicht aufhoeren.
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"West Ham: alright team, top notch firm. Arsenal: great team, sh*t firm. Tottenham: sh*t team, sh*t firm"

White

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #542 am: 31.Juli 2019, 23:33:22 »

Oh, ich hab das selbe Video geguckt... Tjoa... Kein Kommentar :P
"Muskat und Kartoffeln, das findet sich einfach" :D :D
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fussballmonster

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #543 am: 21.August 2019, 22:27:35 »

Auf die Schnelle grade gekocht:
Blumenkohl im Mixer kleingehakt.
2 Zehen Knoblauch in dünne Scheiben geschnitten und in Olivenöl leicht gebräunt.
Blumenkohl“krümmel“ ca 5 Minuten in der Pfanne warmgemacht.
Ein Liter Wasser zum kochen bringen und 4 EL Miso einrühren.
In einer anderen Pfanne Shitakepilze ( oder andere Pilze ) ohne Öl bei hoher Temperatur anbraten. Mit Öl würden die Pilze sich nur vollsaugen und labbrig.

Am Ende den Blumenkohl, die Knoblauchscheiben und die Pilze in eine Schüssel geben und die Miso“suppe“ darüber geben.
Sehr salzig, sehr lecker. Und schnell gemacht.
Ich habe noch ein paar getrocknete Algen reingeworfen.
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White

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #544 am: 21.August 2019, 22:52:10 »

Bei mir hats mit dem Gewichtsverlust gerade ein wenig gestockt - da habe ich jetzt einfach mal drei normale Tage eingelegt. Außer heute dabei auch auf Sport verzichtet.
Am Montag gabs belegte Brötchen zum Frühstück (Schnitzel und Wurst), mittags ein Steak mit Salat (okay, das war gesund) und Abends Rouladen mit Schinken und Käse gefüllt, dazu Bolognesesoße und als Beilage Tortellini mit Sahnesoße.
Gestern habe ich dann gesund gefrühstückt und zu Mittag gegessen, gestern Abend gab es Brot mit Fleischwurst und außerdem eine Brezel.
Heute hab ich dann gesund gefrühstückt, heute Mittag nochmal Fleischwurstbrot und wieder gesund zu Abend gegessen.
3 Tage in denen ich alles eingebaut habe, was ich auch irgendwie sehr vermisst habe - ich hoffe mein Körper hat jetzt wieder genug Treibstoff um wieder schneller abzunehmen.

Was ich sofort merke ist, dass ich mich tatsächlich nicht so "gesund" fühle. Der Körper ist nicht so straff, selbst die Haltung fühlt sich weniger "preußisch ;)" an. Dafür ist die Motivation wieder mit der vorherigen Ernährung weiter zu machen umso höher.

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White

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #545 am: 08.September 2019, 17:27:40 »

Ich weiß, der Abnehmthread ist woanders, aber da es hier ja uach um Ernährung geht:
Zurück zur angesprochenen Ernährung. Bin jetzt nach 11,5 Wochen bei 26 kg Gewichtsverlust und fühgle mich fitter und gesünder als mit 16/17, als ich wirklich in herausragender körperlicher Verfassung war. Meiner Ärztin ist die Kinnlade runter geklappt, als ich am Donnerstag bei ihr war und ihr alle meine Medikamente auf den Tisch gestellt hab "die brauch ich nicht mehr, verteilen Sie sie doch an Leute, die sie nötig haben."
Die hat die ganzen Arzthelferinnen zusammengetrommelt und mich "präsentiert".
Dann wollte sie mir nicht glauben, dass ich immer noch 105 kg hab (was halt immer noch 25 zu viel sind).
Wenn ich jetzt Fotos von Zeiten nehme, in denen ich 90 kg wog ... jetzt sehe ich besser - und schlanker! - aus.

Ich habe aber auch das Sportprogramm von 3x die Woche anspruchslos auf 5-6 Tage, manchmal 2x am Tag und etwas anspruchsvoller hochgefahren. Ich hab tatsächlich Lust drauf.

Also Leute: Falls noch nicht geschehen: Schaut zweimal hin, was ihr in eueren Körper rein schiebt, er wird es euch sehr danken.
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Leland Gaunt

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #546 am: 08.September 2019, 17:40:47 »

Klingt super, White!
Ich hoffe, du kannst da am Ball bleiben, denn was den allermeisten Leuten abgeht ist das stete dranbleiben und die Verantwortung für den eigenen Körper beizubehalten.
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[FM20] Azul y blanco...como te amo



Immer schön GErade bleiben!

White

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #547 am: 08.September 2019, 17:51:00 »

Ja, darin sehe ich das größte Problem, aber ich gehe in der Regel mindestens einmal die Woche ins Restaurant zum Essen, da wird das Teufelchen auf der Schulter auch befriedigt.

Oder heute hatte ich z. B. Wiener Schnitzel. Mehl weg gelassen, statt Paniermehl Weizenkleie benutzt und das Schnitzel auch nicht in Fett ertränkt, dass es fast frittiert wird (wie mans halt macht) sondern mit sehr wenig Rapsöl gearbeitet. Wenn ich ehrlich bin schmeckte das genauso gut wie ein richtiges Wieder Schnitzel. Dazu gabs Salat und nen Berg sautiertes Gemüse, wofür ich nicht mal ne 2. Pfanne brauchte :D
Eigentlich hab ich fast jeden Tag ein Festmahl. Ich mach ja auch kein Low Carb. Das einzige was ich da mache ist es als "Hauptbestandteil" gibt es entweder Proteine oder Kohlenhydrate. Beides zusammen nahezu nie. Außer bei sehr klassischen Pastagerichten.
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Probespieler

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #548 am: 26.Dezember 2019, 18:29:53 »

Kennt sich hier vielleicht jemand mit Wein aus?

Ich habe meiner Lebensgefährtin vor ein paar Tagen diesen Wein https://www.amazon.de/gp/product/B075KP77ST/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o04_s00?ie=UTF8&psc=1 zum Geburtstag geschenkt.

Jetzt würde mich interessieren ob man den noch trinken kann und falls ja, wie lange noch. Zweitens würde mich interessieren wie man ihn richtig lagert. Ich bin ein absoluter Laie auf diesem Gebiet.
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Octavianus

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #549 am: 26.Dezember 2019, 19:37:16 »

Grundsätzlich kann man Rotweine dieses Alters noch trinken, allerdings ist deine Wahl etwas speziell. Kennt sich denn deine Freundin mit Weinen aus? Oder hast du den Wein wegen des Geburtsjahres deiner Freundin gewählt?

Ich kenne die Sorte nicht, trinke aber auch lieber Weißweine. Ich empfehle zu einem solch gereiften Rotwein vielleicht etwas Wild oder deftigen Käse als Häppchen. Vorsicht beim Öffnen des Weins, dass du den Korken nicht komplett durchbohrst. Drehe den Korkenzieher bis knapp 2 Windungen hinein und ziehe dann den Korken behutsam aus dem Flaschenhals. Auch sollte Rotwein ein wenig atmen, d.h. du solltest den Rotwein wenigstens 30 Minuten vor dem Genuss öffnen und idealerweise in eine größere Karaffe aus Glas gießen, damit er ein wenig dekantieren kann.

Rotwein selbst wird bei Zimmertemperatur serviert, leicht gekühlt (16 Grad) geht auch, aber nicht viel kühler. Wärmer als Zimmertemperatur sollte er nicht sein. Weißwein wird dagegen grundsätzlich kühler serviert. Lagern solltest du Rotweine und Weißweine am besten liegend, Weißweine kühler als Rotweine und am besten an einem möglichst dunklen Ort.

Bei deinem Wein steht bei Amazon dabei, dass man Schokolade zu ihm essen soll. Da rate ich ebenfalls zu möglichst dunklen Varianten, aber das ist sicher auch eine persönliche Duftnote.

Falls du Wein grundsätzlich probieren willst, rate ich dir, mal einige pure Weißweine (also keine Verschnitte von mehreren Rebsorten) zu probieren. Chardonnay, Sauvignon Blanc oder Traminer sind gängige Sorten, in Deutschland natürlich auch der Riesling und der Grauburgunder. Wenn es um den entspannten Genuss geht, rate ich zu Chardonnay oder Sauvignon Blanc. Du musst einfach mal probieren, ob dir die Weine schmecken. Sauvignon Blancs haben z.B. einen ausgeprägte Mineralton, während Chardonnays z.T. nach Äpfeln/Birnen oder z.T. leicht butterig schmecken. Auch sehr süffig sind Weinkreationen a la Blanc de Noir.

Bei Rotweinen kenne ich mich wirklich nicht gut aus, ich bevorzuge da halbtrockene Weine, während der Rest der Welt auf trockene und z.T. richtig schwere Rotweine zu schwören scheint. Mein Favorit ist sicherlich ein Kindzmarauli aus Georgien, aber den kennt kaum jemand.

Man kann über Weine sicher noch lange fachsimpeln, letztlich ist eines entscheidend: Finde einen Wein, der dir und (!) deiner Freundin schmeckt. Weder der Preis noch die Marke sollten dabei das entscheidende Kriterium sein. Und wenn du auf den billigsten Wein stehst und dir der schmeckt? Ja, dann ist das eben so. :D
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Ensimismado

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #550 am: 26.Dezember 2019, 19:46:29 »

Ob man den noch trinken kann, merkt man letztlich natürlich beim Probieren erst. Auf den ersten Blick dürfte der noch trinkbar sein, ich kenne den selber aber nicht. Wenn Du ihn noch lagern willst, wie Octa schrieb, kühl, trocken, liegend, nicht in einer Box oder so verschlossen, möglichst bei etwas höherer Luftfreuchtigkeit. Aber wie lange du den noch lagern kannst? Da frag einfach mal in deinem örtlichen Weinhandel nach, die dürften Dir bessere Antworten geben.
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Probespieler

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #551 am: 26.Dezember 2019, 22:01:03 »

Also erstmal auch beiden vielen lieben Dank für die fundierten Antworten!

@Octavianus

Ich möchte mich ganz speziell bei dir für die ausführliche Antwort und dass du dir so viel Mühe wegen mir/wegen meines Weines gegeben hast bedanken!

Und ja, du liegst richtig: Ich habe den Wein wegen des Geburtsjahres meiner Freundin für sie erstanden und sie hat sich sehr darüber gefreut. Ich trinke schon ab und an gerne mal ein Glas Wein, bin allerdings alles andere als ein Wein-Experte, sondern eher das Gegenteil davon.

Mit euren Tipps kann ich auf jedenfall schon einmal "arbeiten". Ich denke, dass wir ihn dann eventuell zu Silvester öffnen werden - das feiern wir nämlich dieses Mal zum ersten Mal seit Jahren nur zu zweit. Aber das nur nebenbei. Ich werde dabei auf deine/eure zahlreichen Tipps Rücksicht nehmen.

Falls es euch interessiert, kann ich ja dann hier berichten was dabei rausgekommen ist.  Das hört sich jetzt irgendwie komisch an.  ;)

Vielen lieben Dank auf jeden Fall nochmal - ihr habt mir sehr weitergeholfen!

Edit: Ich sehe das wegen dem Preis absolut genauso - zum Geburtstag meiner besseren Hälfte sollte es nur etwas Besonderes sein und ich hoffe das ist mir gelungen.
« Letzte Änderung: 26.Dezember 2019, 22:02:38 von Probespieler »
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Luicio

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Re: Meistertrainer = Meisterköche?
« Antwort #552 am: 27.Dezember 2019, 15:43:29 »

Also der erste und wichtigste Tipp: Trinke den Wein, der die schmeckt! Der Preis hängt von vielen Faktoren ab und auch bei den Jahrhundertjahrgänge gibt es Weine, die schlecht sind oder einem einfach nicht schmecken.

Ob weiß oder rot hängt von vielen Faktoren ab und auch von der Stimmung. Ich bin eher der Rotweinfan, aber es gibt auch phantastische Weißweine. Fange bei den Weißweinen mit dem Grauburgunder an. Der hat meistens, die wenigsten Ecken und Kanten. Dann Sauvignon blanc oder Chardonnay. Riesling ist eher speziell, wobei er eigentlich der deutsche Weißwein in vielen Gebieten sind. Mir ist der deutsche Ausbau häufig zu säurebetont, weil die meisten das von einem Riesling erwarten. Für mich soll ein Riesling auch Säure haben, aber dennoch schmelzig sein.

Bei Rotwein würde ich mit einem Spätburgunder oder einem Dornfelder anfangen. Viele Rotweine sind eher schwer, aber es gibt auch sehr gute leichte fruchtige Rotweine. Und manche Rotweine können auch kalt als Aperitif hervorragend sein.

Am Besten ausprobieren, viele Weine riechen, schmecken und genießen. Eine guter Start sind die Weinprobierpakete bei den einzelnen Weinversandläden. Aber starte mit den deutschen Weinen, weil es vor der Haustür hervorragend Weine gibt.
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