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Autor Thema: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos  (Gelesen 65681 mal)

tacticus

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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #40 am: 13.Oktober 2011, 18:47:18 »

ist unglücklich ausgedrückt und in der Form falsch, muss mir da wohl selbst eingestehen, dass das ne Behauptung ist.
;) Wenn ich mir Seite 4 der von dir verlinkten Arbeit durchlese und dann ein bisschen darüber nachdenke, dann komme ich zu dem Schluss, dass sich unter den erwähnten 70.000 Zuschauern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch welche befunden haben müssen, die einfach nur am Fußball und nicht an einem der beiden Vereine interessiert waren.

Mir ist es persönlich auch egal, wie jemand sein Fandasein auslebt, das muss jeder für sich selber entscheiden, kein Fan ist besser als der andere, ich beurteile das auch nicht.
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #41 am: 13.Oktober 2011, 18:53:38 »

ist unglücklich ausgedrückt und in der Form falsch, muss mir da wohl selbst eingestehen, dass das ne Behauptung ist.
;) Wenn ich mir Seite 4 der von dir verlinkten Arbeit durchlese und dann ein bisschen darüber nachdenke, dann komme ich zu dem Schluss, dass sich unter den erwähnten 70.000 Zuschauern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch welche befunden haben müssen, die einfach nur am Fußball und nicht an einem der beiden Vereine interessiert waren.

Mir ist es persönlich auch egal, wie jemand sein Fandasein auslebt, das muss jeder für sich selber entscheiden, kein Fan ist besser als der andere, ich beurteile das auch nicht.

Deshalb habe ich meine Aussage ja revidiert, mehr kann ich nicht tun, als zu sagen, sry war falsch was ich geschrieben habe.
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tacticus

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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #42 am: 13.Oktober 2011, 19:02:37 »

Ich wollte da auch nicht nachtreten, nur erklären, warum ich das bezweifelt habe ;)
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Holsten

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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #43 am: 05.Dezember 2011, 18:13:20 »

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Lfqoy2k3vE8#!

Guck es selber grad erst. Kann noch nichts dazu sagen.

Heute Abend auf RTL II (?) auch nen Bericht über Hooligans oder Ultras oder beides.
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #44 am: 05.Dezember 2011, 19:38:54 »

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Lfqoy2k3vE8#!

Guck es selber grad erst. Kann noch nichts dazu sagen.

Heute Abend auf RTL II (?) auch nen Bericht über Hooligans oder Ultras oder beides.

Ich finde den Beitrag von ZDFneo ganz gut gelungen. Für mich ist es die Gewaltbereitschaft, die einen Hooligan von einem Ultra unterscheidet, ein Hooligan trifft sich mit anderen abseits des Platzes bzw. des Stadions um sich mit ihnen zu schlagen. Ein Ultra ist ein Normalo, der sein Leben dem Fußball gewidmet hat, von ihm profitieren am Ende alle, da es die Ultras sind, die für Stimmung sorgen. Der Verein will Stimmung im Stadion haben, der Mannschaft bringt es vielleicht auch etwas, der Normalo will die Stimmung im Stadion spüren, obwohl er selbst meist nicht mitsingt und auch der DFB hat ein Interesse daran, dass eine lebendige Fankultur in Deutschland vorhanden ist. Und wenn dazu ein Bengalo kommt, dann finde ich das nicht schlimm, aber dann bitte vor oder nach dem Spiel, damit das Spiel selbst nicht beeinträchtigt wird. Dinge, wie andere Gruppen mit Feuerwerk zu beschießen, gehen gar nicht. Ultras gehören zum Fußball und man fährt mit einer Null-Toleranz-Politik auf Dauer nicht gut. Denn wie gesagt, auch der DFB will Fankultur im Stadion haben, sonst wär es ja überall so, wie in der Allianz-Arena  :P
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #45 am: 05.Dezember 2011, 23:33:47 »

Denn wie gesagt, auch der DFB will Fankultur im Stadion haben, sonst wär es ja überall so, wie in der Allianz-Arena  :P
Gerade das bezweifle ich mehr und mehr. Der DFB bzw. die DFL will Geld im Stadion und ihren Taschen sehen. Dafür nimmt man eine Umwandlung hin zum Fußballerlebnis englischer Art (im Sitzen, keine Choreos, null Stimmung) offenbar bereitwillig in Kauf.
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #46 am: 06.Dezember 2011, 01:03:17 »

und genau deshalb ist es wichtig, dass es Ultras gibt ;)
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #48 am: 06.Dezember 2011, 10:48:23 »

und genau deshalb ist es wichtig, dass es Ultras gibt ;)

Mei, das Ultra-Thema! Schwierig!

Zum einen ist das für mich ein Haufen Hampelmänner, denen es meistens ziemlich egal ist, was auf dem Spielfeld stattfindet und auch den Support eher selten dem Geschehen anpasst, aber zum anderen sind das halt auch genau die Leute, die (fast) immer und überall da sind und deren optischer Support sehr viel ausmacht und den Besuch von Fußballspielen in oberen Ligen heute noch in vielen Fällen lohnenswert macht.

Ich selber bin ja jahrelang mit den Löwen quer durch die Republik gegurkt und konnte weder mit unseren noch den gegnerischen Ultras viel anfangen, weil sie einfach nicht nötig waren, um für Stimmung und lautstarke Unterstützung zu sorgen; das ging auch ohne Ultras und meist sogar viel besser, weil eben keiner vorne auf einem Podest oder auf dem Zaun stand, um dem Rest vorzugeben, was er zu singen hat. Es gab eine eigene Dynamik und jeder konnte das Maul aufmachen und grölen, was er gerade wollte - und daraus entstand der legendäre Roar! Heute hingegen wirst Du gleich schief angeschauen und in die Schranken gewiesen, wenn Du mal wagst, ein eigenes Lied anzustimmen, das nicht vom Cappo kommt. Wo samma denn? Wo ist denn da die vielfältige Fankultur und Toleranz geblieben, die gerade von Ultras ja so sehr gepredigt und gefordert wird?

Andererseits hat sich das Fußballpublikum (gerade im Profibereich) so sehr gewandelt, dass Fans, die nicht zum Popcorn-Fressen und Cola-Trinken in die Arenen (o tempora, o mores...) strömen, sondern tatsächlich die Mannschaft unterstützen wollen, immer weniger werden, weil sie sich einfach zwischen zwei Welten (Ultras und Eventpublikum) gefangen fühlen. Ich kenne so viele Leute, die keinen Bock mehr auf Profifußball haben, weil leidenschaftlicher Support nicht mehr möglich und - zumindest hat man den Eindruck - auch seitens der Vereine gar nicht mehr gewünscht ist.

Die Vereine müssen lernen, dass das Eventpublikum kommt, weil es etwas geboten bekommen möchte, das im Regelfall über das Geschehen auf dem Platz hinausgeht. Und das ist nicht nur das Catering (das meistens eh Katastrophe ist...) oder der superdupertolle Fanshop (mit dem zwanzigsten furchtbar designten Schal) oder völlig deplatzierte Cheerleader, sondern das Drumherum und die Choreos - und da kommen halt wieder die ach so bösen Ultras ins Spiel...

Ihre (vor allem optischen) Aktionen sind doch das A und O heutzutage, oder? Und wenn ich mir dann im TV von einem bescheurten ZDF-Heini anhören muss, dass "sogenannte Fans" eine "Rauchbombe" (ja genau...) angezündet haben, nur weil mal wieder irgendwo ein Bengalo ausbrennt, dann könnte ich kotzen. Wenn sowas in der Türkei, Griechenland oder Brasilien passiert, dann schwärmen sie von "südländischer Atmosphäre", aber hier sind es nur Verbrecher, die sowas machen. Heuchler!

Aus meiner Sicht müssen die Vereine auf die Ultras zugehen und sie einbinden (aber nicht in ihrer Kreativität und Meinungsfreiheit beschneiden) und die Ultras müssen bereit sein, Zugeständnisse zu machen, von ihrem hohen Ross runterkommen und andere Formen des Fantums akzeptieren und respektieren. Fußball- und Fankultur gab es schon vor den Ultras!
« Letzte Änderung: 06.Dezember 2011, 10:50:40 von Heidelberg »
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #49 am: 06.Dezember 2011, 10:49:32 »

http://www.youtube.com/watch?v=Uu0_JS-FFm8&feature=youtu.be

VOn gestern


Typisch RTLII, erste Szene, da kommt das 'normale' Auswärtskontingent aus Leverkusen und der Reporter meint: "Friedlich sehen die nicht gerade aus". Erklärt aber nicht mal, woran er das festmacht. Denn die Bilder sagen das aus meiner Sicht überhaupt nicht aus, aber es MUSS halt eine bestimme Atmosphäre erzeugt werden, um die Geschichte zu verkaufen.
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #50 am: 06.Dezember 2011, 11:08:28 »

Hab es mir noch nicht angeschaut. Aber der Report ZDFneo war doch erfreulich objektiv.

Wobei ich bei der RTL2 Reportage nicht wirklich viel erwarte, da es ja schon ein ganz anderes Thema ist.
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #51 am: 06.Dezember 2011, 11:10:49 »

Und vor allem: RTL2!
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Holsten

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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #52 am: 06.Dezember 2011, 11:12:47 »

RTL2 hat einiger meiner Lieblingssendungen!!! Reality vom feinsten!!! ;D
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mancity

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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #53 am: 06.Dezember 2011, 12:39:50 »

http://www.youtube.com/watch?v=Uu0_JS-FFm8&feature=youtu.be

VOn gestern


Typisch RTLII, erste Szene, da kommt das 'normale' Auswärtskontingent aus Leverkusen und der Reporter meint: "Friedlich sehen die nicht gerade aus". Erklärt aber nicht mal, woran er das festmacht. Denn die Bilder sagen das aus meiner Sicht überhaupt nicht aus, aber es MUSS halt eine bestimme Atmosphäre erzeugt werden, um die Geschichte zu verkaufen.
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Ab der Szene hab ich abgeschaltet. Sowas von tendenziös und auf Krawall gebürstet. Sorry, aber solche Formate sind echt Dreck.
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #54 am: 06.Dezember 2011, 13:13:16 »

Ab der Szene hab ich abgeschaltet. Sowas von tendenziös und auf Krawall gebürstet. Sorry, aber solche Formate sind echt Dreck.

Ich habe durch gehalten, am Ende wurden dann immer die Kosten vorgerechnet und dass die Vereine nichts beisteuern würden, der Steuerzahler das alles bezahlen müsse. Dass die Vereine auch Steuern zahlen und das nicht zu knapp, wurde natürlich nicht erwähnt. Willkürliche Aktionen der Polizei wurden natürlich auch nicht erwähnt, nur einmal konnte man kurz sehen, wie einer der Herren in voller Kampfmontur hinter einem von einem Kollegen zu Boden geschubsten Fan hertrat, der Fan sah eindeutig nicht nach bösem Hool aus.
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White

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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #55 am: 06.Dezember 2011, 13:15:17 »

Neutrale Berichterstattung kann man doch bestenfalls von den ÖR Sendern erwarten - und nicht einmal mehr dort...
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tacticus

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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #56 am: 06.Dezember 2011, 13:23:14 »

Das Problem ist, dass meist Fussballfans=Ultras=Hools=Verbrecher gesehen werden. Witzig fand ich am Ende noch das Interview mit Omma und Oppa, ob sie denn keine Angst gehabt hätten, was die ganz cool verneint haben. Was ich aber nicht verstehen kann ist, dass man vorbestrafte Gewalttäter, die zum Beispiel die Frau dieses Nürnberger Busfahrers durch einen Flaschenwurf an den Kopf in Lebensgefahr gebracht haben und die dadurch ein Auge verloren hat, nicht einsperrt. Da muss man sich dann nicht mehr wundern, dass die Gewalt zunimmt.
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Holsten

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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #57 am: 06.Dezember 2011, 13:25:14 »

Diesen Euro Extrasteuer auf die Eintrittskarten ist echt ein Witz.
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #58 am: 06.Dezember 2011, 21:25:45 »

Ab der Szene hab ich abgeschaltet. Sowas von tendenziös und auf Krawall gebürstet. Sorry, aber solche Formate sind echt Dreck.

Ich habe durch gehalten, am Ende wurden dann immer die Kosten vorgerechnet und dass die Vereine nichts beisteuern würden, der Steuerzahler das alles bezahlen müsse. Dass die Vereine auch Steuern zahlen und das nicht zu knapp, wurde natürlich nicht erwähnt. Willkürliche Aktionen der Polizei wurden natürlich auch nicht erwähnt, nur einmal konnte man kurz sehen, wie einer der Herren in voller Kampfmontur hinter einem von einem Kollegen zu Boden geschubsten Fan hertrat, der Fan sah eindeutig nicht nach bösem Hool aus.

Ich schau mir den Film jetzt doch noch an. So schlecht er auch gemacht ist, der Fall mit der Frau des Busfahrers ist einfach schrecklich. Und dass das Bayern-Fans waren, zeigt mir nur, dass es eben kein ostdeutsches Problem ist. Und da frage ich mich schon, wieso Dresden da dermaßen hart bestraft wird und der ach so menschliche Uli Hoeneß nicht mal ein Wort über diesen Angriff auf eine wehrlose Frau verloren hat (nur als Beispiel), die nichts weiter getan hat, als in einem Bus vom FC Nürnberg zu sitzen. Ich glaub ja mittlerweile, das Gewaltthema wird im Westen total totgeschwiegen.

Ey, und dieser Ex-Polizist in seiner Nobelwohnung. Da kommt mir so die Galle. Ein dermaßen selbstgefälliges Arschloch.

PS: Ein Hoch auf die Leipziger Rentner. Ich nehm das denen voll ab, dass die keine Angst hatten. Witzig: nur 500 Meter entfernt davon hab ich mal studiert.

Ich frag mich trotzdem, was schlimmer ist. Wäre an diesem Nachmittag in Leipzig wirklich was passiert, wenn weniger Polizei dagewesen wäre. Meine These ist ja, die Hools sind genau deswegen da, weil soviel Polizei am Start ist.
« Letzte Änderung: 06.Dezember 2011, 22:18:21 von mancity »
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Re: Fankultur: Nationalelf vs. Vereinsebene; Ultras vs. Normalos
« Antwort #59 am: 06.Dezember 2011, 22:35:05 »

Mehr als Bei RTL 2 habe ich bei Ross Kemp über Hooligans erfahren. Was auch der Grund ist, wieso ich etwas skeptisch auf die EM in unserem Nachbarland schaue:

http://www.youtube.com/watch?v=CgS62juLs44
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