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Autor Thema: Zwei Fäuste gegen Remscheid  (Gelesen 74047 mal)

Schatten85

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #440 am: 09.Juli 2017, 01:53:54 »

Bin mal gespannt, was aus Herzog wird. wäre ja irgendwie Schade, wenn Way auf einmal keinen Gegenspieler mehr hätte.

Coole Storie, lese immer mal wieder meist still mit. ;)
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Henningway

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #441 am: 10.Juli 2017, 10:23:55 »

@Schatten85: lieben Dank für das Lob! Das freut mich sehr! Was den Herzog angeht, ist bei Way aktuell Partystimmung angesagt!!  ^-^



Ist das Leben nicht schön?
Dieser Gedanke geht mir durch den Kopf. Nicht zum ersten Mal. Und ich meine dabei nicht vielleicht kurzfristig erworbene Zufriedenheit, weil ich einen Transfer unter Dach und Fach gebracht oder ein Spiel gewonnen habe. Auch nicht das Gefühl von ‚Glück‘, das Dich beim Anblick eines vollen Bankkontos überkommt.
Nein, es ist mehr.
Es ist ein umfassendes, alles durchdringendes Gefühl von Befreiung. Ein Empfinden auf der Metaebene der restlichen Gefühle.
Alles ist schön.
Die Luft.
Die Menschen.
Die Gerüche.
Alles.
Wie umwerfend dieses Vibrieren der Freiheit tatsächlich ist, wird erst deutlich, wenn man sich die Situation klarmacht, in der ich mich gerade befinde.
Ich sitze, zusammen mit Opdam, einem Berater und drei Familienangehörigen in einem kleinen, fensterlosen Sitzungsraum und verhandle seit mehreren Stunden neue Verträge. Gerade sitzt mir Kingsley Eze gegenüber, der drei Brüder mitgebracht hat. Aber er ist bereits der dritte am heutigen Tag.
Im fensterlosen Sitzungsraum.
Die Luft.
Die Menschen.
Die Gerüche.
Alles, wie man sich das so vorstellt.
Im fensterlosen Sitzungsraum.
Und ich hatte auch nicht immer dieses Gefühl tiefgreifender Glückseligkeit. Das habe ich erst, seit Herzogs Sekretärin den Raum betreten und mit verschmitzter Miene einen gefalteten Zettel über den Tisch geschoben hat, bevor sie den Raum augenzwinkernd und wortlos wieder verließ.
Ich habe Eze und seinen Berater um einen Moment gebeten und neugierig den Zettel auseinandergefaltet.
Ein Kurztext, bündig formatiert, in der Mitte des Zettels. Ich habe ihn gar nicht gelesen.
Die Überschrift hat ausgereicht.
‚Rücktrittserklärung‘, steht dort. Ganz unten die Unterschrift.
Andreas Herzog.
Das Glück pur.
Unmittelbarer Nutznießer: Kingsley Eze. Er bekommt einfach genau den Betrag, den er sich wünscht und der selbstverständlich völlig überzogen ist. Egal.
Jetzt wird gefeiert und alle sind eingeladen!



Die Nachricht von Herzogs Rücktritt lässt sich für mich metaphorisch mit diesem Bild ausdrücken:



Ich schoss, und es zog mir die Socken aus!



Herzogs Scheitern hält mich noch immer aufrecht und zaubert mir ein Grinsen ins Gesicht. Gleichwohl weiß ich natürlich, dass jetzt einige Fragen aufgeworfen werden.
Die wichtigste davon: Was ist mit der Transferbefugnis?
Ein Vakuum an der Spitze eines Unternehmens ist sowieso immer risikoreich. Das wird allerdings durch Herzogs Satzungsänderung vom Sommer nochmals verschärft, nach der er der einzige ist – als Präsident – der Transfers durchwinken kann.
Natürlich ist er nicht von einem auf den anderen Tag verschwunden. Er leitet die Geschäfte kommissarisch so lange weiter, bis sich ein Ersatz gefunden hat. Der ist übrigens noch überhaupt nicht in Sicht und ich wüsste auch nicht, wer das machen könnte.
Aber mir ist natürlich klar, dass Herzog bis zum Zeitpunkt seiner endgültigen Demission keinen Füller mehr anrühren wird.
Wir sind also handlungsunfähig.
Mich stört das aber nicht weiter. Es ist Zeit und wir sind ohnehin gut aufgestellt.
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Henningway

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #442 am: 10.Juli 2017, 10:24:40 »

Die Sitzung der Vereinsführung findet im Vereinsheim statt, das zuvor abgeriegelt wurde. Draußen warten dunkelbeanzugte Menschen und wehren die Presse ab.
Drinnen sitzen neben Opdam und mir noch Tobias Paul, der Anwalt Cooke und einige weitere Funktionäre, die mir gar nicht namentlich bekannt sind.
Und natürlich Herzog.
Nachdem sich alle nett begrüßt und mit vorher geöffneten Jacketts Platz genommen haben, greife ich ohne Umschweife zu dem Schälchen mit Salzbrezeln, das in der Mitte des Tisches steht. Immerhin erwartet mich eine spannende und unterhaltsame Veranstaltung.
Anwalt Cooke übernimmt das Wort.
„Meine sehr verehrten Herren Anwesenden, nach Absprache mit Herrn Präsident Herzog darf ich die Sitzung eröffnen.“
Herzog quittiert diese Worte kaum bis gar nicht. Mit ausdruckslosem Gesicht sitzt er rechts vom Anwalt und schaut auf einen Punkt an der ihm gegenüberliegenden Wand.
„Sie alle“, fährt Cooke fort, „sind natürlich bereits über die Reaktionen informiert. Dieses Treffen heute soll vor allem dazu dienen, Sie direkt zu informieren, wie es sich Etikette erfordert.“
Eine kurze Pause folgt, in der Cooke die Papiere, die vor ihm liegen seitlich mit flachen Händen ordnet.
„In aller Kürze möchte ich als Vertreter Ihrer russischen Investoren betonen, wie unglücklich wir mit der Entwicklung der Dinge der vergangenen Wochen sind. Die negative Präsenz in den Medien hat uns dazu veranlasst, sämtliche Investitionen umgehend einzustellen oder, so sie vertraglich gebunden sind, aufzukündigen. Unserem Wissen nach gibt es von letztgenannten jedoch nur vereinzelte Zusagen von uns in unerheblicher Höhe. Betrachten Sie daher die hohen Summen – auf Ihren Hand-Outs, die Ihnen zur Verfügung stehen, finden Sie die exakten Summen – als unmittelbar nicht mehr zugänglich.“
Von einigen Mitgliedern ist leichtes Seufzen zu vernehmen.
„Können wir darüber nicht noch einmal reden?“, fragt ein älterer Herr, den ich bislang noch nie oder zumindest noch nie nüchtern gesehen habe.
„Nein, tut mir leid, Herr Ortlinghaus.“
Aha. Ortlinghaus. Vermutlich Inhaber eines örtlichen Fabrikationsbetriebes.
„Weiterhin“, erhebt Cooke nun die Stimme, um sich anbahnende Einwände abzuwehren, „sehen wir die letzten Aktivitäten als potentiell rufschädigend für unsere Unternehmen an. Wir erwarten daher, dass die Namen meiner drei Mandanten reingewaschen werden. Herr Herzog wird die volle Verantwortung für den Transfer des Spielers Mario Götze übernehmen und dabei unmissverständlich klarmachen, dass seine Vorgehensweise zu keiner Zeit mit meinen Mandanten oder deren Vertretern abgesprochen war.“
Hier wendet sich Cooke Herzog zu.
„Können wir uns darauf verlassen?“
Herzog reagiert einen Moment lang nicht. Dann nickt er ein Mal, den Blick weiterhin auf die Wand gerichtet.
„Gut. Eine entsprechende Pressemitteilung werden wir aufsetzen und durch Ihre Presseabteilung veröffentlichen lassen. Für den heutigen Tag haben wir ein Rücktrittsgesuch formuliert. Der Anwalt des Herrn Herzog hat dieses bereits geprüft und akzeptiert. Wir möchten Sie nun, Herr Herzog, bitten, das Schreiben zu unterzeichnen.“
Cooke zieht ein Blatt unter dem kleinen Stapel hervor und schiebt es Herzog rüber. Dann langt er in die Innentasche seines Sakkos und reicht Herzog einen Füllfederhalter.
Herzog reagiert erst wieder kaum, dann langt seine Pranke nach dem Blatt. Mit der flachen Hand zieht er es zu sich hin. Der Füller verschwindet ebenso in der Hand des Noch-Präsidenten. Ein helles Kratzen durchdringt den Raum, als Herzog sein Urteil unterzeichnet und den Füller dadurch vermutlich unbrauchbar macht. Lauter als nötig legt er ihn, ohne die Kappe aufzuschrauben, auf das Blatt und blickt wieder an die Wand.
Aus der Ecke höre ich Tobias Paul schluchzen.
„Danke, Herr Herzog.“
Cooke zieht das Papier wieder zu sich hin und nimmt den Füller, den er langsam zuschraubt und dabei einer kritischen Betrachtung unterzieht.
„Von unserer Seite aus“, fährt er dann mit gefalteten Händen in die Runde fort, „sind wir dann fertig. Mir bleibt nur, Ihrem Verein und Ihrem Projekt weiterhin alles Gute zu wünschen. Ich möchte auch das Bedauern meiner Mandanten ausdrücken, dass sie dabei kein Teil Ihrer Geschichte mehr sein können.“
Einige Leute nicken als Reaktion, manchen murmeln ein ‚Danke‘ zurück.
„Dann möchte ich kurz einige Worte dazu sagen, meine Herren“, sagt nun Herzog plötzlich. Er hat die ganze Zeit über nicht den Eindruck gemacht, heute überhaupt den Mund aufmachen zu wollen.
„Natürlich möchte ich mich bei allen Anwesenden für den Schaden entschuldigen, den meine Fehleinschätzung im Verein angerichtet hat. Sie wissen, welche großen Ziele wir gemeinsam formuliert und wie gezielt wir auf die Etablierung des FC Remscheid als feste Stammkraft in der Bundesliga hingearbeitet haben. Nun, ich werde von nun an kein offizieller Teil dieses Projektes mehr sein. Ich stehe selbstverständlich gerne zur Verfügung, sollte das seitens der neuen Vereinsführung gewünscht sein.“
„Ich glaub nich“, murmele ich. Das aber hat Herzog gehört.
„Lieber Herr Way, auch bei Ihnen verabschiede ich mich. Ihren sportlichen Leistungen gebührt natürlich Respekt, aber glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage: ich verachte Sie mit jeder Faser meines Körpers.“
Als Reaktion beiße ich geräuschvoll auf einige Brezeln und blicke, als ob ich nichts mitbekommen habe.“
„Ich wünsche Ihnen wirklich nur das schlechteste, ja, ich wünsche Ihnen einen Präsidenten, der Sie zurechtweist, kaltstellt. Sie sollen das gleiche erleben wie ich und ich werde dafür beten, so wahr ich hier sitze!“
„Nun, nun, Herr Herzog!“, versucht ein halbglatziger Mann neben ihm ihn zu beruhigen. „Ich muss Sie warnen, sich derart zu äußern!“
Offenbar sein Anwalt.
„Der verklagt mich schon nicht. Kann er doch gar nicht, denn immerhin habe ich noch immer die Entscheidungsgewalt hier über seinen kleinen Verein!“
Herzog ist nun sichtbar aufgebracht. Sein Gesicht nimmt an Röte zu und auch an Glanz, als ihm der erste Schweiß des Abends ausbricht.
Ich sage nichts, schaue ihn nur an und stecke mir einen neuen Brezel in den Mund.
„Dieser Mann dort“, sagt Herzog laut in die Runde und zeigt auf mich. „Dieser Mann wird Euch ruinieren. Dagegen wird meine Verfehlung hier wie ein Jungenstreich aussehen! Nie hat er die Finanzen im Griff haben müssen, immer konnte er auf großem Fuß leben und das Geld anderer Leute ausgeben! Wie, frage ich Sie, wollen Sie den Verein ohne das russische Geld gesund erhalten, mit einem Menschen wie ihm am anderen Ende der Verhandlungstische?“
„Herr Herzog, das sollten Sie lassen. Das sind Fragen, in die Sie nicht mehr involviert sind!“, beschwört ihn sein Anwalt.
„Ha!“, macht Herzog lautstark in den Raum und schaut ihn an. „Und ob! Ich bin immer noch hier und immer noch Präsident, so lange, bis ein neuer Mann gefunden wurde. Und ich stehe immer noch am Ende der Unterschriftenkette für Vertragsgespräche!“
Die Worte verhallen im Vereinsheim. Die Männer schauen sich gegenseitig an. Auch Opdam wirft mir einen kurzen Blick zu.
„Was genau wollen Sie uns damit sagen, Herr Herzog?“, fragt ein Mann in einem hellbraunen Anzug.
„Das können Sie sich doch denken, Zimmermann!“
Aha. Wieder jemanden kennengelernt.
„Glauben Sie vielleicht, ich winke hier auch nur einen einzigen Vertrag durch? Von wegen!“
Der Fragesteller, Zimmermann, blickt Herzog mit offensichtlichem Unverständnis an. Seine Sitznachbarn tun es ihm gleich. Überhaupt schauen alle irritiert, mit nur drei Ausnahmen.
Herzogs Anwalt hat seinen Kopf in die Hände vergraben.
Cooke schaut amüsiert.
Ich schaue aus dem Fenster.
„Ich verstehe Sie also richtig, Herr Herzog, dass Sie soeben haben verlauten lassen, den Verein in seinen Bemühungen, sportliche und wirtschaftliche Stabilität zu erlangen, blockieren werden?“
Dieser Zimmermann scheint ein aufgeweckter Mann zu sein, fällt mir auf.
Herzog öffnet den Mund, um etwas zu entgegen, doch hält sein Anwalt ihn in letztem Moment zurück.
„Selbstverständlich nicht!“, sagt er bestimmt und wirft Herzog einen warnenden Blick zu. „Es obliegt nicht in unserer Absicht, dem Verein noch mehr zu schaden als bereits geschehen. Oder, Herr Herzog?“, fügt er mit einem mahnenden Blick hinzu.
Der Angesprochene scheint innerlich zerrissen.
Oh, wie ich mir vorstellen kann, wie gerne er einfach schmollend den Mittelfinger heben würde. Aber natürlich muss er einsehen, dass es tatsächlich alles schlimmer machen würde, sollte er sich wirklich weigern.
„Nein“, sagt er schließlich leise. „Nein, natürlich nicht. Bitte entschuldigen Sie, da ist meine Enttäuschung wohl mit mir durchgegangen.“
Der Anwalt wartet noch einige Augenblicke ab, dann lässt er Herzogs Ärmel los und tätschelt ihn stattdessen anerkennend.
„Gut, dann…“, fängt Zimmermann gerade an, aber ich bin schneller.
„Dat könnte man ja gleich ma mit ner netten Geste untermauern, find ich.“
Herzogs Ärger brandet wieder auf. Scharf zieht er die Lauft ein und schleudert mir flammende Blicke entgegen.
„Was meinen Sie genau, Herr Way?“, fragt Zimmermann.
„Naja, Entschuldigung un so, allet schön un gut. Aber wäre et nich ne feine Geschichte, wenn Herzog hier un getz, an diese Stelle, auf sein Recht der finalen Unterschrift verzichtet?“
„Way, Sie verdammtes…“, dröhnt Herzog los, doch sämtliche Menschen im Raum schauen ihn plötzlich erwartungsvoll an, und er verstummt.
„Herr Herzog, im Sinne Ihrer Reputation muss ich tatsächlich Herrn Way zustimmen.“, sagt sein Anwalt bedächtig. Herzog quittiert das mit einem erstickten Laut und er wirbelt zu ihm herum.
Der Mann lässt sich jedoch nicht einschüchtern.
„Verstehen Sie doch! Auf Ihr Veto, wenn wir es so nennen wollen, zu verzichten, könnte man Ihnen als totale Räumung des Feldes auslegen, natürlich ausschließlich im Sinne des Vereins und des von Ihnen betreuten Projektes. Sie könnten das durchaus für sich nutzen.“
„Da hörsse, wat Dein Advokat sacht. Dat find ich genau so richtich!“
Herzogs Kopf schleudert hin und her, von seinem Anwalt zu mir, wieder zum Anwalt und dann zu den Männern im Raum.
„Ich nehme an, im Gegenzug wird sich der Verein entsprechend großzügig bei seinen Formulierungen verhalten?“, fragt der Anwalt und schaut in die Runde.
Wieder schauen sich alle an. Und nicken schließlich.
„Also?“, frage ich, an Herzog gerichtet.
Der aber sagt nichts. Er hebt nur den Kopf und starrt wieder seinen Freund an, den Punkt auf der Wand.
„Ich werde ein entsprechendes Schriftstück aufsetzen, das die Unterschriftenleitlinie rückgängig macht.“, sagt der Anwalt dann.
Der letzte Brezel der Schale schmeckt mir dann am besten. 
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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #443 am: 10.Juli 2017, 10:26:47 »

11. Spieltag

FC Remscheid – VfL Bochum


„Männers, wat Ihr hier spürt, dat is kein Daschawüü, sondern dat is der bittere Ernst. Zwei Mal hinternander ham wat mit die Jungs aus Bochum zu tun. Naja, vielleicht erwartet Ihr getz hier eine meiner beschwingten Wutreden, so mit Schimpfwörters und all dem Tinnef, aber nee. Ich sach Euch: Bochum is Ruhrpott und Ruhrpott is geil. So. Getz nehmt dat und spielt einfach mal n’bisken fürde Gallerie. Macht Euch einfach mal’n Spaß!“

Tatsächlich lasse ich so offensiv wie möglich starten, im 4-2-4 (die Presse wird es später 4-2-2-2 nennen und mich für meine taktische Unberechenbarkeit loben). Koch ist wie Gutierrez verletzt, Zimmermann hat im Pokalspiel nicht nur Gelb-Rot gesehen, sondern auch sonst nicht besonders gut gespielt. Mit Bosnjak übernimmt ein Innenverteidiger, also eigentlich die defensivere Variante. Gutierrez lasse ich aus einem Instinkt heraus durch Felipe Anderson vertreten. Der hatte bislang noch gar keinen Startelfeinsatz. Robben und Volland auf den Flügeln, Odstrcilik und Eze im Sturmzentrum.

Das Spiel ließ zu keiner Minute einen Zweifel daran, wer hier als Sieger den Platz verlassen würde. Bochum kam nur zu zwei Torchancen, dabei aber immerhin zu einer CCC. Dennoch war das ziemlich schnell eine klare Kiste und hätte deutlich höher ausgehen müssen. Auch mein Bauch war erfreut: Ihm verdanke ich Felipe Anderson, der zwei Assists beisteuerte und darüber hinaus absolut tonangebend im Mittelfeld war. Eine glatte 9.0 und MoM!









Das Netz reagiert entsprechend:


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DayDreamer

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #444 am: 10.Juli 2017, 19:29:18 »

Du willst ja mehr Feedback, aber wat soll ma noch sagen ausser, watn geiler scheiss  ;D

Heiß wie Frittefett auf den Fortgang der Story.
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doc_moustache

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #445 am: 10.Juli 2017, 23:04:17 »

Bei so viel neuem Zeug entsprechend zu reagieren, ist aber auch wirklich nicht so einfach. So unterhaltsam, dass man sogar fast mal nach Remscheid fahren möchte um sich besser einfühlen zu können. Und was erst los ist, wenn Way aus seiner aufgezwungenen Passivität erlöst ist ... bitte mehr, bitte mehr, es ist einfach zu gut :D
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Aktuelle Station: Gennaro Iván Baffi



Storyarchiv: Moustaches Fohlen - Beendet

Grabowski

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #446 am: 10.Juli 2017, 23:28:29 »

Gehört in die Hall of Fame!!!
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Muffi

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #447 am: 29.August 2017, 09:30:14 »

Ich bin hier auch durch, ich hatte einiges nachzulesen und was soll ich sagen? Ich habe mich selten so in einer Story amüsiert! :D

Wirklich legendär, allein schon wenn man sich den Zeitraum anschaut, den du schon an dieser Story schreibst und sie weiterführst! :)
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Akumaru

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Re: Zwei Fäuste gegen Remscheid
« Antwort #448 am: 08.Juni 2018, 01:41:06 »

So, ich betreibe hier mal Leichenfledderei - habe mir in den letzten Tagen jede einzelne Seite mit Spannung und großer Freude durchgelesen. Wann gibt es ein Update zum weiteren Weg des Way (wat für nen flaches Wortspiel...)? Das ist doch hier hoffentlich nicht das Ende gewesen?
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