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Autor Thema: Familienhilfe  (Gelesen 30065 mal)

Mchairhill

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Re: Familienhilfe
« Antwort #100 am: 28.Januar 2015, 18:07:36 »

@doc: Hier im Verein wird alles mit Karl abgesprochen. ;)

Wechselspiele

Kaum haben wir Fulham hinter uns gelassen, liegt schon das nächste Highlight vor uns. Auf uns wartet der FA-Cup und dort mit West Brom auswärts, ein schwerer Brocken. Ein paar Tage später geht es gegen Brentford und dann kommt das nächste Spitzenspiel gegen Reading, die auf Platz 3 der Tabelle  geführt werden. Aber seht doch selber.



und wenn ich schon dabei bin, dann gibt es auch noch die Toptorschützen und Topvorlagengeber der Sky Bet Championship. Wir haben jeweils einen Seasider in den Top 4.




Und dann möchte ich auch noch die neuesten Blackpoolspieler vorstellen.

Karl hat mal wieder seine Kontakte nach Cardiff genutzt und es ermöglicht für unglaubliche 5,75 Millionen
Jordan Mutch zu verpflichten. Er soll bei uns auf Jahre die Sechs besetzten. Er ist jung, dynamisch und bring alles mit was wir brauchen. Ich bin erstaunt was in der zweiten Liga in England finanziell möglich ist.




Vor ein paar Wochen schon, hat Karl uns den jungen Alan Empereur von einer Italienreise mitgebracht. Da er keinen geschützten Vertrag hatte, kostet er uns 750000€. Er ist sicher ein Toptalent, aber auch noch recht grün hinter den Ohren. Wahrscheinlich verlässt er uns gleich wieder, als Leihgabe eine Liga tiefer. Er soll sich dort an Härte, Sprache und Spielweise gewöhnen. Im nächsten Jahr ist er aber als Backup eingeplant.




Als dritter Neuzugang, Jonas Svensson. Er kommt für 1,8Millionen aus Rosenborg. Er ist erst mal als Backup auf der Sechs eingeplant, soll dort Izzet und Perkins ersetzten. Perkins hat in den ersten Verhandlungen zur Vertragverlängerung so viel Kohle verlangt, dass ich lachend das Büro verlassen hab und direkt in Norwegen angerufen habe. Izzet wird nicht jünger, darf aber in der Zweiten weiter rumpeln, ich weiß ja wo ich ihn finde, wenn ich ihn brauche. Ich weiß das Svensson kein Brite ist, hat mich auch eine 30minütige Standpauke bei Karl gekostet. Als der aber sah, dass der Marktwert von Jonas nach der Verpflichtung direkt auf 3Millionen hochging, schimpfte er auch schon weniger. 





Wir fahnden immer noch nach einem Innenverteidiger der deutlich stärker sein sollte, als die die wir schon haben. Vorschläge werden gerne angenommen.

Und auf der Rückfahrt vom Fulhamspiel kam Joe Ironside und bat um eine Ausleihe. Ich sagt ihm zu, dass er leihweise gehen kann, wenn ein Verein kommt, wo er als Stammspieler gesetzt ist. Zwei Tage später kamen schon 2 schottische Erstligaclubs mit einer Anfrage. Vielleicht tut es dem Jungen gut, nicht in der unmittelbaren Nähe von Lee Bowyer zu sein. Wir werden sehen.

 
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Mchairhill

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Re: Familienhilfe
« Antwort #101 am: 28.Januar 2015, 23:43:52 »

FA-Cup



Der Seher Dobbie

Am Morgen vor dem Spiel gegen West Brom kam Stephen Dobbie zu mir ins Büro, er würde gerne etwas mit mir besprechen. Dobbie kam noch ein bisschen selbstbewusster als sonst in mein Büro stolziert.

Ich: „Guten Morgen Stephen, was kann ich für sie tun?“
Stephen: „Der Spielentscheider hat ein Anliegen, der Spielentscheider würde gerne etwas tiefer spielen. Der Spielentscheider denkt, dass er seine unglaublichen Fähigkeiten besser einbringen kann, wenn er nicht direkt in der Spitze spielen muss.“
Ich: „Als erstes Mal, hier sprechen wir nicht in der dritten Person. Sprechen sie bitte vernünftig, sonst ist diese Unterhaltung zu Ende. Und warum überhaupt Spielentscheider?“
Stephen: „Ok Boss, entschuldigen sie. Ob sie es glauben oder nicht, ich werde das Ding heute abend entscheiden, hab ich heute Morgen in meinem Kaffee gelesen. Aber was halten sie von meinem Vorschlag?“
Ich: „Sie können also die Zukunft lesen, aus einem Kaffee? Hat der Kaffee ihnen auch schon verraten, ob sie überhaupt von Anfang an spielen? Aber ich sehe es ähnlich, ich sehe sie am stärksten, wenn sie mit Ball am Fuß aus der Tiefe kommen können. Aber, ich bin jetzt mal ganz ehrlich, ich werde mein System nicht nach jemanden ausrichten, der recht häufig angeschlagen ist, der konditionell ein wenig hinterher ist und von sich selber in der dritten Person spricht. Sie sind ein begnadeter Fußballer, ein brillianter Techniker, aber wissen sie warum sie in der 2 Liga in Blackpool spielen?“
Stephen: „Ähm, ich hab auch schon erstklassig gespielt.“
Ich: „Genau das ist es, sie ruhen sich aus. Auf allem bilden sie sich was ein, auf ein paar Erstligaspiele, auf ihre gute Technik, auf ein paar wichtige Tore. Sie sind zu schnell zufrieden. Ihn fehlt der letzte Biss.“
Stephen Schultern sind etwas eingefallen er schluchzt zurück: „Hm Boss, ehrliche und harte Worte. Aber ich bin mir sicher, das ich mich steigern kann. Die jungen Leute beflügeln mich ein wenig. Ich werde alles tun, dass wir am Ende oben stehen, aber gibt es denn auch die Chance für mich hier in Blackpool zu bleiben?“
Ich: „Crystal Palace ruft eine recht hohe Ablösesumme auf, beweisen sie mir, dass sie diese Wert sind? Dann werden wir schon ein Angebot abgeben. Sie können der Mannschaft viel geben, fangen sie heute damit an, unabhängig vom Kaffee!“
Stephen: „Aber was ist mit dem System? Kann ich mehr aus der Tiefe kommen?“
Ich: „Stephen, vielleicht sollten sie im Training besser aufpassen, wir trainieren seit Wochen an einer Modifizierung unseres System. Und in dem kommt der eine Stürmer, ein bisschen mehr aus der Tiefe.“
Stephen: „Jetzt wo sie es sagen, sie sind ein schlauer Mann. Sie wissen wie sie ihren besten Mann, am besten einbringen. Ich werde es ihn danken, ich werde ihnen beide Tore widmen heute abend.“
Ich: „Sagt der Kaffee, jetzt raus hier und denken sie an meine Worte.“
Stephen: „Ja ich werde es beherzigen, bis später.“ 



Der Gegner:

Mit West Brom erwartet und der 18 der Premier League. Die Mannschaft steht also mitten im Abstiegskampf, ist allerdings nur ein Punkt hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz. Trainer Mowbray ist erst seit ein paar Tagen im Amt, was es für uns jetzt nicht einfacher macht. Die Mannschaft wird hochmotiviert sein und wahrscheinlich mit neuen taktischen Ideen aufwarten. Ihre Abwehr ist in der Luft förmlich unüberwindlich, dafür aber auch extrem langsam. Das Mittelfeld spielt clever und fällt gute Entscheidung. Der Angriff ist der drittschnellste der Premier League, dass wird uns fordern.

Die Taktik:

Nach dem Gespräch und der Kaffeesatzleserei kommen ich gar nicht drumherum, unsere neues 4-4-0,5-1,5 System auszupacken. Das heißt ein leicht defensivere Variante unseres üblichen 4-4-2, der rechte Stürmer kommt ein wenig mehr aus der Tiefe, soll einen halben 10 spielen. Ein der Sechser soll sich primär aufs verteidigen konzentrieren. Wir erhoffen uns davon ein wenig mehr Stabilität, wollen aber natürlich doch pressen und Druck machen. Wir wollen den Ball flach machen im eigenen Spiel nach vorne und versuchen Pässe in den Raum hinter die Abwehr zu spielen. Im Mittelfeld wollen den Gegner so unter Druck setzten, dass West Brom keine Zeit hat, gezielte Pässe in die Spitze zuspielen.

Die Aufstellung:



Hinten setzten wir auf Erfahrung Gabbidon und Naylor rücken ins Team, Wallace und Robinson bekommen eine Pause. Auf der Sechs vertrauen wir auf junge Beine, Harvey und Hegarty sollen dort ordentlich Meter machen. Cowie darf sich auf links versuchen, so darf McGowan endlich mal wieder rechts ran. Im Sturm auf der halben10 der selbsternannte Spielentscheider. Keogh bekommt heute den Vorzug vor dem erschöpften Corradi. Und da es ja ein Pokalspiel ist, spielt natürlich Fabien Farnolle. Er kann Aufmunterung gut gebrauchen, da er die Nichtnominierung zum Afrika-Cup verdauen muss. 

Das Spiel:

(click to show/hide)
Tore:

1:0 Berahino   13.min
2:0 Berahino   52.min
2:1 Maupay   62.min
2:2 Maupay   71.min


Nachdem Spiel wissen wir nicht genau, ob wir uns freuen sollen. Am Ende hätten wir gewinnen können, oder fast müssen. Aber ein 2:2 gegen ein klassenhöheren Gegner nach 2:0 Rückstand, dass sollte schon passen. Aber das Spiel hat Kraft gekostet, und das Wiederholungsspiel in 2 Wochen entzerrt unseren Kalender jetzt nicht wirklich. Aber wir freuen uns für den jungen Maupay, der auch gleich zum Mann, bzw Jungen des Tages gewählt wird. Fabien spielte ordentlich, trotz fehlender Spielpraxis. Bei den Gegentoren konnte er nichts machen.
« Letzte Änderung: 29.Januar 2015, 00:18:52 von Mchairhill »
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Mchairhill

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Re: Familienhilfe
« Antwort #102 am: 29.Januar 2015, 23:11:33 »

Brentford

Nach wieder nur ein paar Tagen Pause besucht uns der FC Brentford an unserer heimischen Bloomfield Road.

Der Gegner:

Der FC Brentford nimmt den 9.Tabellenplatz ein, für sie geht weder nach oben noch nach unten so wirklich etwas. Trotzdem erwartet uns ein unbequemer Gegner. Das Hinspiel konnte sie durch einen Treffer von Donaldson knapp für sich entscheiden. Schwächen haben sie in der Abwehr, wo sie unterdurchschnittlich besetzt sind. Ihr guter Sturm war erstaunlicherweise erst für 26 Tore gut. Das Mittelfeld arbeitet gut zusammen, ist technisch gut, aber wenig torgefährlich.

Die Taktik:

Schlüssel wird sein, Donaldson aus dem Spiel zunehmen. Er ist mit 13 Treffern, der gefährlichste Spieler von Brentford. Wir erwarten einen tiefstehenden Gegner, der versuchen wird mit Kontern zum Abschluss zukommen. Am Ende des schnellen Umschaltspiels, steht meist der körperlich sehr präsente und blitzschnelle Donaldson. Wir wollen schon anfangs Druck machen, möglichst schnell in Führung gehen, und Brentford so zwingen, am Spiel teilzunehmen. Dabei gilt es aber höchste Konzentration zu bewahren, der Gegner lauert auf Fehler.

Die Aufstellung:
   


Maupay darf nach seinem Doppelpack von Anfang an ran, Dobbie muss auf die Bank. Gabbidon überzeugt im letzten Spiel, darf sich noch mal versuchen. Mutch feiert sein Debut, bildet mit Hegarty die Doppelsechs.

Das Spiel:
(click to show/hide)

Tore:

1:0 Corradi   82.min
2:0 Gabbidon   92.min


Ein hartes Stück Arbeit, am Ende aber verdient. Mutch zeigt ein zufriedenstellendes Debüt, die Abwehr war heute bärenstark, mal abgesehen von der Elfmetersituation. Alle Konterversuche wurden schon im Keim erstickt. Auch Karl dürfte zufrieden sein, hatten wir heute doch fast 60% Ballbesitz. Fulham spielt nur unentschieden und Reading verliert sogar. Wir sind wir 3 Punkte vor.



Zwei Tage nach dem Spiel kommt Lee Bowyer auf mich zu, er hält mir stolz ein Schriftstück hin. Auf diesem steht, dass er ab sofort an Therapiesitzungen teilnimmt. Ich lobe ihn und teile ihm mit, dass ich das sehr gut und mutig finde. Er darf gleich heute Nachmittag wieder mit der ersten Mannschaft trainieren.
Voller Vorfreude schüttelt er mit die Hand und bedankt sich für das Vertrauen und die Unterstützung.
Ein Großteil der Mannschaft ist erfreut, als Lee am Nachmittag wieder auf dem Trainingsplatz auftaucht. Allerdings gibt es auch ein paar Gesichter, die nicht begeistert aussehen. Dann passiert komisches, am Abend  klingelt mein Telefon, Darren informiert mich darüber, dass sich Dobbie, Keogh, Gabbidon und Smith mit Magendarm fast zeitgleich krankgemeldet haben. Sie werden im Spitzenspiel gegen Reading nicht zur Verfügung stehen. Ich vermute als erstes den Norovirus, aber Darren sagt gleich, das habe andere Gründe.....
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Mchairhill

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Re: Familienhilfe
« Antwort #103 am: 01.Februar 2015, 00:00:43 »

Reading

Am Vormittag vor der Abfahrt hat Darren ein Treffen mit den vier „kranken“ Spielern organisiert. Wir treffen uns im Konferenzraum im Stadion, und Tony Smith übernimmt gleich das Wort.

Tony: „Trainer bei allem Respekt, uns ist aufgefallen, dass es uns schwer fällt mit einem Typen wie Lee Bowyer zusammen zuspielen. Dem seine Eskapaden, seine Aggressionen und sein unberechenbares Verhalten, missfällt und demotiviert uns. Wir sehen uns nicht im Stande heute Abend gegen Reading zuspielen, falls Lee im Kader steht.“
Darren steht auf und will loslegen, aber ich komme ihm zuvor: „Das ist nicht euer Ernst, ihr kommt hier mit so einem Scheiß an. Wir spielen heute Abend gegen den Tabellendritten, können unseren Vorsprung auf 9 Punkte ausbauen, und ihr kommt mir mit so einem Kindergartenmist. Ich dachte ihr seid Profis?“
Andrew: „Ich denke, sie unterschätzen das Problem mit Lee. Wir sind uns einig.“
Danny: „Es ist für unser Team nicht förderlich, der Lee zerreißt es uns …
Ich fahre dazwischen: „Und was? Was macht ihr da gerade? Ihr wollt mich erpressen? Ich werde Lee nicht fallen lassen. Klar hat er Probleme, aber er stellt sich ihnen und versucht sie zu lösen. Und ihr? Ihr versucht mich hinterrücks zu erpressen, anstatt eure Hilfe anzubieten. Ihr lasst die Mannschaft im Stich, und wollt sie sogar für eure Zwecke benutzten. Unglaublich so was hab ich noch nicht erlebt.“
Stephen: „Ich glaub sie verstehen uns falsch, wir wollen damit...“
Darren: „Wir wissen was ihr wollt, ihr wollt eure angebliche Machtposition ausnutzen. Aber ich glaube das nicht die richtige Art und Weise, Probleme anzusprechen.“
Ich: „Eben, ihr hättet einfach in den Dialog mit uns treten können, aber stattdessen setzt ihr uns die Pistole auf die Brust. Aber wisst ihr was? Das funktioniert nicht, ich seid alle 4 suspendiert für heute.“
Andrew: „Das ist nicht ihr Ernst? Wir 4 sind raus, damit der Säu...“ „Der was? Überlegen sie sich, wen sie hier wie nennen.“ haut Darren dazwischen: „Habt ihr geglaubt, wir lassen uns die Aufstellung von euch diktieren.“
Tony: „Ihr lasst euch doch sonst auch alles von Herrn Oyston diktieren. Wo soll ein ein Sundayleaguekicker und ein erfolgloser Torwarttrainer auch das Fachwissen her haben.“ „Also Tony, das mag deine Meinung sein,“ sagt Stephen, „das sehe ich anders, das Trainerteam macht sonst schon gute Arbeit.“
Ich bin kurz sprachlos, dann: „Also Tony, wenn das ihre Meinung ist, ist es vielleicht besser, wenn wir den Vertrag auflösen. Sie können jederzeit zurück nach Cardiff. Da gibt es bestimmt ein schönes Plätzchen auf der Tribüne für sie.“
Tony schaut erschrocken und wirkt stark verunsichert
Danny Gabbidon: „Trainer jetzt werden sie unprofessionell, sie können Tony doch nicht gleich zurück schicken.“
Ich: „Wir brechen jetzt hier ab, morgen Abend treffen wir uns wieder. Für heute Abend seid ihr aus dem Kader gestrichen. Alles weitere entscheiden wir morgen.“

Die 4 Spieler verlassen mit gesenkten Köpfen den Raum, Darren ist immer noch außer sich: „Was denken die sich denn, denken die überhaupt nach. So geht man doch nicht mit Mannschaftskameraden um. Und dann müssen wir uns hier auch noch beleidigen lassen.“
Ich versuche ihn zu beruhigen: „Ist gut Darren, reg dich ab. Wir müssen ein Spiel vorbereiten.“
Darren: „Schickst du den Smith tatsächlich zurück nach Cardiff, da würde uns ganz schön Qualität verloren gehen.“
„Ich muss noch eine Nacht drüber schlafen, aber Paul soll uns schon mal Alternativen raus suchen. Aber gefallen, lass ich mir das nicht. Das wird auf jeden Fall Konsequenzen haben. Aber jetzt brauchen wir erst mal einen neuen Plan gegen Reading.“
Darren: „Das wäre schon mit den Vieren schwer genug geworden.“
Ich: „Im Hinspiel haben die uns ganz schön weg gehauen.“

Im Hinspiel haben sie uns mit 1:4 klar besiegt.

Der Gegner:

Reading steht mit 58 Punkten auf Platz 3 der Tabelle, sie liegen 6 Punkte hinter uns und 3 hinter Fulham. Sie müssen also unbedingt gewinnen, wenn sie an uns dran bleiben wollen. Die Truppe ist durch die Bank gut besetzt. Eine der wenigen Schwachstellen, die wir ausmachen konnten, ist das sie im Mittelfeld keinen Druck mögen.

Die Taktik:

Das wollen wir uns zu Nutze machen und heute ein Mittelfeldpressing spielen. Es erwartet uns viel Laufarbeit, wir wollen bestimmte Spieler doppeln und Pressingfallen stellen.

Die Aufstellung:

 


Das Spiel:

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Tore:

1:0 Drenthe   13.min
2:0 Pogrebnyak   21.min
3:0 Blackman   50.min



Die ganze Geschichte um die 4 Querulanten sind nicht spurlos an der Truppe vorüber gegangen. Wir hoffen das wir schnell wieder auf die Beine kommen.

Nach dem Spiel treffe ich mich mit Karl, Darren, Wiljan und Paul zum Gespräch. Wir sehen dringend Handlungsbedarf. Nach langen Diskussionen, Abwägen, und Alternativen suchen fällen wir eine Entscheidung, die wir den Spielern morgen mitteilen wollen.

Am nächsten Tag treffen wir uns wieder in Konferenzraum, die vier Spieler, die Teilnehmer des Gespräches des Vorabends sowie Mannschaftskapitän Corradi und dessen Stellvertreter Cowie.

Karl als Präsident eröffnet das Gespräch, übergibt dann aber das Wort an mich.
Ich: „Also nach langen Überlegungen haben wir uns entschlossen, die Leihverträge mit euch allen Vieren aufzulösen. Ihr werdet noch im Laufe der Woche zu euren Stammvereinen zurück.“ Ich schaue in mehrerer entsetze Gesichter, damit haben sie nicht gerechnet, im ersten Moment wirken alle sprachlos. „Ich weiß es ist eine harte Entscheidung, haben eure Verhalten zwingt uns dazu.“
Andrew Keogh findet als erster die Sprache wieder: „Das können sie doch nicht machen, ist das überhaupt rechtens?“
Karl: „Herr Keogh, seinen sie sich sicher, dass unsere Rechtsabteilung das Ganze geprüft hat. Das ist alles rechtens.“
Andrew springt auf schreit in den Raum: „Leckt mich am Ar..., sie hören von meinem Anwalt.“ Auf dem Weg zur Tür, gibt es eine Salve irischer Schimpfwörter und Andrew verschwindet.
Stephen sieht es ein wenig sachlicher: „Das kann doch nicht ihr Ernst sein, sie werden doch nicht wegen der Geschichte so viel Qualität opfern. Ich fühle mich wohl hier, würde mich entschuldigen?“
Darren fährt dazwischen: „Stephen, das hätten sie sich früher überlegen müssen.“
Danny Gabbidon: „Wieso jetzt so eine harte Entscheidung, ich verstehe das nicht. Ich hab mir sonst nicht zu schulden lassen.“
Ich: „Ihr haben genau das getan, was wir nicht wollen. Wir leben von Teamgeist, wir leben vom Zusammenhalt und vom Dialog. Und ihr habt genau das mit Füßen getreten. Wir unterstützen jeden, der bei uns im Team ist. Jeder verdient hier unsere volle Unterstützung, aber dafür erwarten wir Einsatz und Loyalität. Und ihr habt versucht den Verein zu erpressen, eine Vertrauensbasis ist nicht mehr gegeben. Wir stehen nicht da oben, weil wir die besten Spieler haben, sondern weil wir als Mannschaft Fußball spielen. Es geht hier auch nicht um die Geschichte mit Lee, es geht um die Art und Weise, wie sie das Problem angegangen sind.“
Tony mischt sich lapidar ein: „Mir ist es eigentlich scheißegal was sie da erzählen, kann ich gehen? Für mich hat sich das erledigt.“
Bernado lässt sich nicht nehmen darauf zu antworten: „Tony, du verstehst echt nichts, hier hättest du die Chance noch mal was zu erreichen und du trittst das mit Füßen. Vielleicht hättest du gerade mal zuhören sollen.“
Tony: „Bernado, du bist doch hier der Obersöldner, du spielst doch nur noch weil du deine Kohle verzockt hast.“
Bernado: „Mag sein das ich wegen dem Geld hergekommen bin, aber mittlerweile ist das mehr hier. Es macht einfach Spaß.“
Stephen: „Ich kann die Entscheidung verstehen, wir haben Scheiße gebaut. Ich finde es schade, ich würde gerne weiter machen hier, werde ihre Entscheidung aber akzeptierten. Ich wünsche euch allen weiterhin viel Erfolg, und das von ganzen Herzen.“
Tony: „Das Ding geht hier doch den Bach runter, Stephen sei doch froh das du hier weg kommst.“
Darren: „Vielleicht Tony, ist es tatsächlich besser, wenn sie jetzt gehen. Wir wünschen ihnen viel Glück.“
Ich: „Ich denke, das führt hier zu nichts, wir brechen jetzt ab. Ich wünsche euch allen weiterhin alles Gute, es war eine nette Zeit mit euch. Aber jetzt gehen wir einen anderen Weg.“
Karl: „Ich beende diese Sitzung, dieses Verhalten ist unbeschreiblich und des Blackpool FC nicht würdig.“
Tony verlässt wortlos den Raum, Danny und Stephen entschuldigen sich nochmals bei uns und gehen dann auch.
Bernado fragt kritisch: „Ich kann ihre Entscheidung verstehen, stehe auch voll dahinter, aber wie soll es jetzt weitergehen. Das ist schon ein ganz schöner Aderlass. Der Joe geht ja auch anscheinend nach Schottland. Wir brauchen Leute.“
Don Cowie steigt mit ein: „Ich denke auch, wir sollten unsere gute Ausgangslage nicht verspielen. Wir haben gestern gesehen, es wird nicht einfacher werden.“
Ich: „Wir sind dran, Ersatz zu besorgen. Gebt uns ein bisschen Zeit, wir haben einen Plan. Zudem wird Joe bleiben, unsere beiden neuen Stürmer sind schon weiter als gedacht. Bernado, da sind sie als Mentor gefragt. Für die anderen Positionen werden wir noch Ersatz verpflichten.“
Karl: „Wir werden noch mal zuschlagen auf dem Transfermarkt, wir werden die Mannschaft noch mal verstärken.“
Bernado: „Ich hab da vollstes Vertrauen in sie.“
Don: „Wollen wir es hoffen, ich hab Bock auf gewinnen.“


Die Runde geht dann auseinander, ich hab ein flaues Gefühl im Bauch. Eine riskante Geschichte, aber es gab keine wirkliche Alternative für uns. Es liegt harte Arbeit in den nächsten Tagen vor uns. Paul, Darren und mich erwarten lange Nächte, voller Scoutberichte, Videos, Beobachtungen und Verhandlungen.

In ein paar Tagen steht das nächste Spiel an, wir erwarten den Tabellen dreizehnten Derby County.

Zwei Tage vor dem Spiel haben wir den ersten Erfolg auf dem Transfermarkt zu vermelden. Für 6 Millionen können wir den bei Swansea unzufrieden Innenverteidiger Kyle Bartley loseisen.



Ein Mann der uns absolut verstärkt und sofort einsatzfähig ist.

Derby County

Die Aufstellung



Blake fehlt verletzt, MacKenzie braucht eine Pause. Bartley feiert gleich sein Startelfdebüt. Auch Petagna darf von Anfang an ran.

Das Spiel:

Wir legen los wie von der Tarantel gestochen, Chance über Chance. Nach 13 Minuten klingelts, Corradi netzt. Petagna legt eine Viertel Stunde später per tollem Kopfball nach. Im Anschluss spielen wir das Ding selbstbewusst runter. Ein toller und verdienter Sieg, der uns hoffentlich wieder in die Spur bringt. Fulham verliert, unsere Welt ist wieder in Ordnung.

In den folgenen Tagen steht das Telefon nicht still. Nach langen zähen Verhandlungen können wir für 4 Millionen Nathan Dyer ebenfalls von Swansea verpflichten.



Dann haben wir das Glück, das ein Spielerberater uns eine Mail schickt, in der er uns


anbietet. Für 150000€ soll der erfahrene Spanier unseren Kader erweitern und mehr Tiefe geben.

Unser Konto ist jetzt leer, aber wir schauen optimistisch in die Zukunft. Am Wochenende erwartet uns das FA-Cup Wiederholungsspiel gegen West Brom.
« Letzte Änderung: 16.Februar 2015, 20:38:49 von Mchairhill »
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wrdlbrmft

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Re: Familienhilfe
« Antwort #104 am: 01.Februar 2015, 00:07:07 »

Schiebung, der letzte Beitrag kam 1 min 43 sec nach dem Contestende!!!  :o :o :o      ;)
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der vfb spielt im neckarstadion!

Mchairhill

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Re: Familienhilfe
« Antwort #105 am: 16.Februar 2015, 22:26:06 »




West Brom, der zweite Versuch


Unmittelbar vor dem Pokalspiel bittet mich Paul McGowan zum Gespräch unter 4 Augen.

Paul: „Trainer halten sie das für eine gute Idee, unbedingt diesen Dyer zu verpflichten? Ich hätte gedacht die Situation mit Lee ist schon schwierig genug.“
Ich: „Häh, ich verstehe nicht?“
Paul: „Sie kennen sich wirklich nicht aus im englischen Fußball, oder? Lee hat sich vor Jahren mit dem Dyer während eines Spiels geprügelt und das obwohl sie sogar Teamkameraden waren. Meinen sie wirklich das ist für die Stimmung zuträglich?“
Ich: „Paul, ich bitte sie, haben sie schon den ganzen Namen gelesen. Nathan Dyer, heißt unser neuer, nicht Kieron Dyer. Ich glaube sie verwechseln da etwas. Aber schön das sie so besorgt sind um unsere Stimmung.“
Paul: „Oh mein Gott, wie peinlich. Ich bin ein Idiot. Ich hoffe sie sind nicht sauer.
Ich: „Schon OK, sie haben es ja gut gemeint. Gibt es sonst noch was?“
Paul: „Ja schon, ich bin mir nicht sicher, was ich von den heimgeschickten Leihspielern halten soll. Sie gefährden damit unsern Aufstieg. Und außerdem war ich mit Drei von den Vieren befreundet, finde die Situation gerade extrem schwierig. Ich bin mir nicht sicher, wie weit ich mich motivieren kann, weiter für die Seasiders alles zu geben.“
Ich: „Ich bitte sie, Paul. Sie stehen hier unter Vertrag, und das erst seit einem halben Jahr und sie erzählen mit was von Motivationsproblemen. Sicherlich ist es blöd gelaufen mit den Vieren, aber für sie winkt auch mehr Spielzeit. Wir brauchen sie in guter Form.“
Paul: „Wenn ich einen neuen Verein finde, der genug Ablöse be....“
Ich: „Halt Stop, NEIN. Sie werden nicht wechseln. Sie spielen weiterhin für Blackpool und wenn sie meinen sie haben Motivationsprobleme, dann schauen sie zu, bis sie wieder Lust haben. Haben wir uns verstanden?
Paul: „JA, wenn sie meinen.“
Ich: „Nein, nix wenn sie meinen. Sie spielen heute Abend und sie werden gut spielen. Ich baue auf sie, wir brauchen sie. Also kriegen sie sich wieder ein.“
Paul: „Ich werde mein Bestes geben.“


FA-Cup Wiederholungsspiel

Die Aufstellung:



Im Tor steht natürlich Farnolle, Blake spielt in der Innenverteidigung. Lee Bowyer darf auf der Sechs ran, da Harvey auf Linksaußen gebraucht wird. McGowan soll über rechts Druck machen.

Das Spiel:

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Tore:

0:1 Berahino   8.min
0:2 Berahino   58.min
1:2 Reid (Eig.)   89.min



McGowan spielte schwach, wirkte aber bemüht. Lee Bowyer merkt man an, das in ihm etwas arbeitet und ihn das sehr beschäftigt. Wahrscheinlich war es ein Fehler ihn aufzustellen, aber wir wollten ein Zeichen setzen und ihm zeigen, dass wir hinter ihm stehen. Er zeigte sich dafür nach dem Spiel auch sehr dankbar, aber leider konnte er es nicht mit Leistung zurückzahlen.

Wir müssen hoffen das unsere Neuzugänge einschlagen, sonst wird es schwer oben zu bleiben.





Sheffield Wednesday

In der Liga treffen wir auf Sheffield Wednesday. Im Hinspiel gab es ein klares 5:0 für uns, ganz so leicht wird es diesmal nicht werden. Sheffield steht im gesicherten Mittelfeld, kann befreit aufspielen und ist aufgrund des Hinspiels sicherlich hoch motiviert.

Die Aufstellung:

 

Mutch, Cowie und Bartley kommen ins Team, zudem feiert Dyer sein Debüt im orangen Trikot.


Das Spiel:
(click to show/hide)

Tore:

0:1 Corradi   40.min


Wir fahren froh und erleichtert zurück, eine Niederlage hätte heute richtig weh getan. Reading gewinnt deutlich gegen Wigan, Fulham sehr knapp und glücklich gegen Ipswich. 
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Mchairhill

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Re: Familienhilfe
« Antwort #106 am: 17.Februar 2015, 21:30:32 »

Karl Oyston unter Beobachtung

Zitat
Gut informierte Kreise ließen verlauten, dass FC Blackpool Clubchef Karl Oyston in das Visier mehrerer Ermittler geraten ist. So soll der Englische Fußballverband Unregelmäßigkeiten bei Transfers untersuchen. Angeblich sind Teile von Ablösesummen über Umwege zurück nach Blackpool geflossen, aber nicht in die Vereinskasse. Auch das Finanzamt scheint sich für diese Vorgänge zu interessieren. Gerüchten zu Folge wurde der Fußballverein benutzt, um Provisionszahlung anderer Firmen vom Oyston Imperium zu verstecken. Auch die Stadt Blackpool prüft momentan die Auftragsvergabe vom Ausbau des Stadions und der Jugendeinrichtungen. Zudem ermittelt die Uefa gegen Blackpool, da es bei den Wintertransfers von Maupay und Petagna ebenfalls zu Ungereimtheiten gekommen seinen soll. Noch ist ungeklärt, wie schwer die Vorwürfe gegen Karl Oyston wiegen und welche Rolle Trainer Magnus Falkner dabei spielt.
 
Die Saison der Seasiders läuft mehr als gut, Blackpool steht überraschend auf Platz 1 und spielt um den  Aufstieg mit. Allerdings durch die neuen Informationen und Vorwürfe tauchen ganz dunkle Wolken am Himmel auf.
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Mchairhill

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Re: Familienhilfe
« Antwort #107 am: 17.Februar 2015, 22:46:56 »

Ich bekomme Bauchschmerzen als ich am Morgen den Artikel in der Zeitung lese. Karl hat sich letzte Zeit sehr rar gemacht, auch jetzt geht er nicht an Telefon. Ich weiß ja nicht viel von Karls Geschäften, aber das was ich weiß beruhigt mich jetzt nicht gerade. Meine Frau allerdings versucht mich zu beruhigen, sie meint ihr Vater würde schon lange solche Geschäfte machen und kenne sich aus. Er sei viel zu clever und gerissen um erwischt zu werden. Karl habe stets einen Plan, er handelt immer sehr bewusst und durchdacht. Er lässt sich meist Optionen offen und vor allem sei er ein Meister darin, andere hin zuhängen und andere Köpfe rollen zu lassen. Beim Aussprechen des letzten Satzes, merkte sie recht schnell, das er mich nicht gerade beruhigt. Sie fügt hinzu, natürlich nicht innerhalb in der Familie, um die kümmere er sich immer.

Mit tausend Gedanken im Kopf fahre ich Richtung Trainingsgelände, ich bin mit Darren und Paul verabredet. Wir wollen noch ein paar Sachen durchsprechen und vor allem ablösefreie Verstärkungen sichten.

Ich: „Guten Morgen, schon Zeitung gelesen?“
Darren: „Ach hör mir auf, so richtig in Ruhe arbeiten ist gerade schwer. Irgendwas ist immer, aber diesmal hört es sich echt bedrohlich an.“
Paul: „Ich hab in der letzten Zeit viel gehört, und das was es zu hören gab, stimmt mich jetzt nicht optimistisch.“
Ich: „Wollen wir es wissen? Oder ist eh nur so Scout-Flurfunkgequatsche?“
Paul: „Viele Sachen hörten sich schon sehr detailliert an. So soll der  Zenjov, tatsächlich nur bei uns spielen, weil sein Vater das als Provision bei einem Geschäft mit Herrn Oyston so ausgehandelt hat. Zum Glück konnten wir ihn verleihen, da er uns sportlich sicher nicht weitergeholfen hätte.”
Ich muß mich kurz räuspern: “Ach komm, das kann ich mir nicht vorstellen.”
Darren: “Ich fand das Gehalt von ihm schon immer überzogen, kann schon sein, dass da was nicht stimmt.”
Paul: “Es gibt da aber noch ganz andere Gerüchte, der Corradi zum Beispiel soll in einem Oyston-Casino sein letztes Hemd verspielt haben. Noch am selben Abend bekam Bernado vom Herrn Oyston einen unterschriftsreifen Vertrag vorgelegt. Und das sind noch die lustigen Geschichten”
Darren: “Was weißt du über die finanziellen Sachen? Is da was dran?”
Paul: “Naja, dass da mit der Vergabe der Bauaufträge Schindluder getrieben wurde, liegt ja fast auf der Hand. Aber wahrscheinlich is da alles im Rahmen des erlaubten. Dafür ist unser Boss zu clever, das er da Fehler macht.”
Ich: “Wo kommen die vielen Millionen auf mal her, die unbedingt ausgegeben werden mussten?”
Paul flüstert: “Das habt ihr aber nicht von mir, Herr Oyston scheint dem Verein ein Darlehen gegeben zuhaben. Er spekuliert mit dem Aufstieg und den zukünftigen Fernseheinnahmen.”
Darren: “Ja aber das ist doch gut, wir konnten doch so die Truppe verstärken.”
Paul: “Ja aber der Zinssatz ist nur für Herr Oyston gut, genau weiß ich den nicht, aber er wird sicherlich sehr profitabel für Herr Oyston sein.”
Ich: “Aber was ist, wenn wir nicht aufsteigen?”
Paul: “Ja gute Frage, es sieht im ja schon im Moment so aus, als arbeiten wir nicht mehr kostendeckend, Herr Oyston scheint jeden Monat den Kredit zu erweitern, natürlich mit steigenden Zinsen.”
Ich: “Ich verstehe nicht, laut Karl war doch genug Geld da. Sonst hätten wir es ja nicht ausgeben. Wir hauen die Kohle raus, haben aber eigentlich keine?”
Paul: “Eigentlicht schon, der Kreislauf ist eigentlich so, also jetzt mal vereinfacht. Herr Oyston hat den Verein über Jahre gemolken, überall Geld rausgeholt, wo es geht. Über dubiose Wege ist das Geld auf seine Konten gewandert. Jetzt verleiht er das Geld mit sehr hohen Zinsen an den Verein und profitiert noch mal davon. Aber irgendwann war es mal das Geld vom Verein. Wie weit das alles rechtens ist, weiß ich nicht, aber Herr Oyston wird schon das ein oder andere Gesetzt gebeugt haben.”
Darren: “Oh Mann, daher der Druck Aufsteigen zu müssen. Eigentlich will doch nur Fußball machen und nicht so ein Scheiß.”    
Ich: “Dito, gibts noch mehr Paul?”
Paul: “Ich könnte noch mehr erzählen, aber vielleicht reicht es für heute. Wir sollten noch ein paar Spieler durchsprechen!”
Ich: “Ok, vielleicht lenkt das ein wenig ab.”

Wir sprechen 2 Stunden lang über mögliche Neuzugänge, so richtig Konzentration kommt aber nicht auf und so bleiben wir ohne Ergebnisse. Paul bekommt von mir den Auftrag einen jungen schottischen Innenverteidiger zu scouten, der mir letztens aufgefallen ist.

Meine Bauchschmerzen sind im Laufe des Vormittags nicht besser geworden, Karl ist immer noch nicht erreichbar und als ich zum Training auf den Platz komme, wartet da Fabien Farnolle auf mich. Er zieht ein Gesicht, wie sieben Tage Regenwetter. Ich bin gespannt, was er von mir will.
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Sebastian

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Re: Familienhilfe
« Antwort #108 am: 18.Februar 2015, 00:11:40 »

Über was sich die Leute so alles aufregen  ::) Die Art, wie Oyston Geschäfte macht, nennen wir hier im Sauerland "kurzer Dienstweg" (Gebt mal bei Google die Begriffe "Gaddafi" und "Iserlohn" ein, dann versteht ihr, was ich meine)   :laugh:

Als langjähriger Anhänger des FC Blackpool möchte ich hiermit einerseits meinem Vertrauen in die Seriositätärätätät des Herrn Oysten und andererseits meine Empörung über das Vorgehen der Medien und Behörden zum Ausdruck bringen ! Wo kommen wir denn dahin, wenn jeder clevere Geschäftsmann - ich bin selber in der Im- und Exportbranche - solch einer Hexenjagd ausgesetzt wird  >:(
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WM 1994, Deutschland-Bolivien, Heribert Fassbender analysiert die bolivianische Taktik: "Der Libero...tja, der spielt eine Art eingerückten Innenverteidiger, dadurch rutschen die beiden Innenverteidiger nach außen raus...und die Außen stehen dadurch beinahe im Raum !"

Schnorrer

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Re: Familienhilfe
« Antwort #109 am: 18.Februar 2015, 10:07:13 »

ich bin selber in der Im- und Exportbranche

 :police:

Im- und Export hat einen eher negativen Touch  ;D
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