@ DragonFox : Ich habe genau auf das reagiert was kn0v1lle geschrieben hat. Lies das nochmal nach. Es ist keine gute Diskussionskultur mir jetzt Rosinenpicken vorzuwerfen. Kn0xv1lle hätte ja genauer ausführen können was man darunter versteht. Nur zu schreiben : Traditionelles Familienleitbild und "Baby-Begrüßungsgeld" ist gegen queere Menschen ist nämlich Schwachsinn. Klingt hart, aber da muss man dann schon in die Tiefe und das genauer ausführen. Er hat die Behauptung schliesslich in den Raum gestellt, er muss das auch untermauern. Denn nicht jeder hat das Interesse sich das gesamte afD-Programm in Sachsen-Anhalt durchzulesen.
Zu deinem Zitat : Die steigenden Abtreibungszahlen sind faktisch falsch. Sie sinken. Ende der 90er waren es 130000, 2025 etwa 106000 und 0,7% weniger als im Vorjahr. Ist es trotzdem zuviel? Ja kann sein. Es ist aber so, dass bei den Frauen zwischen 15 und 24 Jahren die Zahl gesunken ist und bei Frauen über 30 angestiegen ist. Dass die Geburtenrate sinkt ist übrigens richtig. 2025 hat sie mit 1,32 Kindern pro Frau einen TIefstand erreicht. Kann das damit zusammenhängen, dass sexuelle Abweichungen und nicht-reproduktive Lebensweisen offensiver beworben werden als Familien? Da liefert die afD keinen Beweis. Vor allem war auch wo die Geburtenrate höher war die Akzeptanz von sexuellen Abweichungen und nicht-reproduktiven Lebensweisen gegeben. Klar kann man Familie mit Kindern bewerben. Aber das tut man halt nicht und ich bezweifle stark, dass dies einen Einfluß auf die Geburtenrate hat. Zumal sexuelle Abweichung super schwammig definiert ist. Homosexualität mag jemand als sexuelle Abweichung sehen, ich eher nicht. Ja zumindest in meinem Umfeld hat es auch 1990 keinen interessiert was das Strafrecht sagt. War man homosexuell, dann war das eben so und das ist auch gut so.
Ich brauche übrigens weder einen "Gleichstellungsbeauftragten" noch einen "Familienbeauftragten", das ist beides nur ABM für arbeitsscheue Leute. Wir haben ein Familienministerium und eine(n) Familienminister/in.
Das mit der Kinderfreundlichkeit ist deine Interpretation. Für mich fällt unter Kinderfreundlichkeit z.B. auch eine Tempo30-Zone vor Schulen, genug Spielplätze und Sportangebote. Und bei Gesetzen z.B. auch, dass man Kinderlärm aushalten muss, denn es sind nunmal Kinder. Familienfreundlichkeit ist auch nicht, was mich z.B. als Kinderlosen alarmiert.
Das du keine Lust hast das Wahlprogramm zu lesen ist fein. Aber du urteilst trotzdem, dass es Schwachsinn sei das zu kritisieren ohne ein Bild zu haben, wie es die AFD meint und in dessen Kontext Kn0xv1lle offensichtlich schreibt. Ich finde schon, dass du dir aus den Punkten pickst was gut passt. Immerhin hat Kn0xv1lle drei Begriffe in einem Kontext genannt und den kritischsten ignorierst du. Aus diesem Grund wollte ich dir es ausführen, warum auch ein anderer Punkte problematisch sein kann. Aber das hat auch nichts gebracht, weil wir jetzt unter anderem über die StVO reden.
Was du dann zu dem Zitat schreibst verstehe ich nicht. Mir fehlt da in deinen Sätzen der Punkt, auf den du hinaus willst.
Ansonsten finde ich es gut, dass du dich mit Homosexuellen solidarisiert. Auch in den 90ern. Ich bin mir sicher, dass die, die Anfang der 90er wegen Liebe mit einem Mann in deutschen Gefängnisen saßen froh waren, dass du und dein Umfeld im Gegensatz zur Gesellschaft eine liberale und tolerante Meinung zu ihnen pflegten.
Ist auch okay, dass du sie nicht als sexuelle Abweichung bezeichnest. Ich mache das auch nicht, so wie die AFD das nicht macht. Aber durch den zweiten Begriff aus dem Wahlprogramm sitzen sie dann doch wieder im selben Boot.
Ich habe nicht geschrieben was ich unter Kinderfreundlichkeit verstehen. Ich habe lediglich zwei Sätze in Zusammenhang gebracht.
Ich finde es faszinierend wie du in diesem Thread schon mehrfach mit einer unglaublichen Deutlichkeit bestimmte Gruppen von Personen auf Grund ihrer Arbeit menschlich abwertest.