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Autor Thema: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball  (Gelesen 21462 mal)

veni_vidi_vici

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(Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball

Was soll in diesem Thread behandelt werden?
Wie der Titel schon aussagt geht es um (geplante) Regeländerungen im Fußball. Das „geplante“ wurde eingeklammert, weil auch gewünschte Änderungen an den Regeln aufgenommen werden sollen.

In diversen anderen Threads schweift das Thema häufig zu den Schiedsrichterentscheidungen ab. Die Referees müssen heute wesentlich schneller entscheiden, da auch der Fußball schneller geworden ist. Regeländerungen werden von vielen Fans nicht gewünscht, wären teilweise aber zweckmäßig.

Was kann getan werden, um den Fußball attraktiv aber fair zu gestalten? Nicht jede kleine Schiedsrichterentscheidung soll natürlich in diesen Thread ausgelagert werden. Gewünschte Änderungen und geplante Änderungen können hier jedoch gerne diskutiert werden.

Ich mache natürlich, auch um eine Diskussion in Gang zu bringen, gerne den Anfang. Im Fokus stehen Dinge im Fußball, die ich gerne geändert hätte. Meine, vielleicht noch nicht immer ganz spruchreifen, Regeländerungen werden darunter aufgeführt.

Europa- und Champions League Umstellung
Ja, die Europa-Leage bekommt einen CL-Platz spendiert – Der Sieger spielt automatisch in der kommenden Saison im höheren Wettbewerb. Einerseits gut, andererseits können so auch... bis zu 6 Vereine aus einer Nation an der CL teilnehmen (Vier über die Liga, ein CL-Sieger und ein EL-Sieger) – Unwahrscheinlich, aber möglich.

Ich habe über die vergangenen Jahre immer mehr das Interesse an der EL verloren. Dass ist schade, aber auch diverse Vereine stufen die EL gering ein. War es nicht Leverkusen, die sich vor zwei Jahren lieber auf die Meisterschaft konzentrieren wollten und in der EL mit einer bestenfalls B-Mannschaft angetreten war? Die Prämien in der CL sind gegenüber die EL einfach zu attraktiv.

Für mich gibt es hier zwei Möglichkeiten. Die Gruppenköpfe (vielleicht auch die ? Gruppenbesten) steigen in die CL auf, ebenso wie die Gruppendritten von der CL ja in die Europa-League absteigen.

Eine Zusammenlegung beider Wettbewerbe scheint mir noch sinnvoller. Die Qualifikation müsste natürlich grundlegend überarbeitet werden – Vielleicht auch mit einer Gruppenphase? Dann hätten auch die kleinen Vereine mehr Spiele und würden mehr in Fokus stehen. Wer sieht schon die Iren, Isländer oder Schweden mal spielen? Vereine aus diesen und weiteren Nationen würden mehr Aufmerksamkeit bekommen. Die CL-Gruppen könnten erweitert und die Spiele auf die drei Tage von Di. bis Do. aufgeteilt werden. Die Gelder, die derzeit in der EL ausgeschüttet werden, könnten in der neuen Vorrunde praktisch an dieselben Vereine vergeben werden. Nur dass diese jetzt die Möglichkeit hätten, weiter fortzuschreiten.

Weitere Gedankenspiele möchte ich nur kurz anschneiden. Die KO-Runde der EL abschaffen, um für Attraktivität zu sorgen. Die Anzahl der Teilnehmer bei der CL reduzieren und die Prämien besser verteilen. Die EL würde automatisch an Attraktivität gewinnen, wenn bessere Vereine in der EL vertreten sind.

Nicht gegebene Tore/Schwalben/Unfaires Verhalten
Ja, all diese Probleme können gewissermaßen mit einer Regeländerung gemildert werden. Ich bin ganz klar für den Videobeweis. Dadurch würde der 4. Schiedsrichter etwas mehr zu tun bekommen. Jeder Trainer sollte zwei Mal pro Spiel einen Videobeweis verlangen können. Nicht gegebene Tore, Schwalben und unsportliches Verhalten würde dadurch eindeutig aufgeklärt werden können. Natürlich müsste die Spielzeit währenddessen angehalten werden. Das Pokalfinale Dortmund – Bayern hätte von dieser Regel profitieren können.

Die Limitierung dieser Möglichkeit offenbart weitere Taktiken. Soll bei einer Schwalbe in der 5. Minute wegen einer Gelben Karte eine Option verbraucht werden? Außerdem würden die Spieler dadurch zu mehr Ehrlichkeit angehalten. Was bringt großspuriges Reklamieren, wenn der Trainer deswegen einen Videobeweis nehmen würde und sich herausstellt, dass alles sauber war.

(Absichtliches) Handspiel
Eine sehr schwierige Geschichte. Derzeit gibt es viele Diskussionen, besonders im Strafraum, ob ein Handspiel denn nun absichtlich erfolgt ist. Handspiel grundsätzlich zu pfeifen geht nicht, da Spieler dann absichtlich auf die Hände der Gegner zielen könnten.

Tatsächlich halte ich auch hier den Videobeweis für die beste Lösung. Gibt es hier kreativere Vorschläge? Von den Hintertorschiedsrichtern halte ich nicht viel (haben die eigentlich schon einmal etwas gesehen?)

Zeitspiel
Gegen Zeitspiel ist prinzipiell gar nichts einzuwenden. Aber wenn der Torwart das Spiel verzögert, die Spieler eine Minute für den Einwurf brauchen und jedes Foul in einer angeblichen Verletzung resultiert, ist dies nicht schön anzuschauen. Wenn Zeitspiel, dann spielerisch. Hier kann die andere Mannschaft versuchen dies zu unterbinden.

Es lässt sich ganz einfach lösen, indem das Spiel unterbrochen wird, wenn der Ball nicht im Spiel ist. Dann dürften die Halbzeiten aber keine 45 Minuten mehr andauern, um keine ungewöhnlichen Ergebnisse zu erzielen und die Ausdauer der Spieler über Gebühr herauszufordern.

Was habt ihr noch für Vorschläge oder ist der Fußball perfekt so wie er eben ist? Oder ist er nicht perfekt, soll es aber auch gar nicht werden? Würde ich sogar zustimmen, aber derzeit geht mir zu viel verquer.

LG Veni_vidi_vici
« Letzte Änderung: 23.Mai 2014, 16:41:37 von veni_vidi_vici »
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Henningway

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Re: (Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #1 am: 23.Mai 2014, 01:41:19 »

Ein schöner Thread als Grundlage für heiße Diskussionen. Hoffen wir, sie arten nicht aus...

Vielleicht solltest Du den Titel ändern in "Gewünschte...", so erscheint er mir etwas mißverständlich.
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veni_vidi_vici

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Re: (Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #2 am: 23.Mai 2014, 16:42:07 »

Ein schöner Thread als Grundlage für heiße Diskussionen. Hoffen wir, sie arten nicht aus...

Vielleicht solltest Du den Titel ändern in "Gewünschte...", so erscheint er mir etwas mißverständlich.

Korrigiert. Scheinbar hat mir noch niemand etwas entgegenzusetzen. Sollte ich es als Zuspruch auffassen?

LG Veni_vidi_vici

kn0xv1lle

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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #3 am: 23.Mai 2014, 16:54:09 »

Eine Timeout Regel würde dem Fussball sicherlich gut tun allerdings ist die Umsetzbarkeit vor allem in den unteren Spielklassen doch mehr als beschränkt. In Hallen ist meistens eine entsprechende Spieluhr vorhanden, im Fussball ist dies nicht immer gegeben. Vor allem wenn in unteren Spielklassen nur 1 Schiedsrichter am Werk ist stelle ich mir das unzumutbar vor.
Ansonsten könnten die Spielzeit durchaus bei 90 Minuten bleiben und gleich dazu erlaubt man fliegende Wechsel wie im Handball, Eishockey usw.
Fände ich ziemlich lustig  ;D naja wird wohl eher nicht passieren.
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Salvador

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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #4 am: 23.Mai 2014, 16:59:10 »

Ich finde die meisten deiner Ausführungen eigentlich sehr gut nachvollziehbar.

Nur bei der Sache mit dem Videobeweis bin ich nicht bei dir.

Ich sehe verschiedene gute Argumente dagegen an:

Als wichtigstes: Es zerstört mMn den Spielfluss des Spiels. Vielleicht bin ich an dieser Stelle ein bisschen Fußballromantiker, aber ich finde es nicht gut, wenn es zu viele Spielunterbrechungen gibt. Immer wieder eine Minute hier und dort und garantiert würde sich ein Sponsor finden, der in der halben Minute, die der vierte Offizielle nochmal nachschaut, einen kurzen Werbespot zeigt usw. Außerdem kann so eine kurze Unterbrechung eine Mannschaft ziemlich aus dem Tritt bringen. Man sieht manchmal ja schon, wie ein Spiel durch zahlreiche kleine Fouls immer abgehackter und unattraktiver wird. Klar, das ist taktisch völlig legitim, aber wieso solte man das jetzt mit künstlichen Pausen noch unterstützen? Das geht für mich dann auf Lasten der Attraktivität des Spiels.

Auf der anderen Seite könnte man natürlich sagen: Die Coaches sind dann mehr gefordert, in den kurzen Pausen die richtigen taktischen Anweisungen an die Spieler weiter zu geben um ihr Spiel zu optimieren.

Vor allem die Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl Nutzungsmöglichkeiten sehe ich extrem kritisch. Was, wenn es in einem Spiel vier oder fünf extrem knappe Szenen gibt, die alle zu Ungunsten einer Mannschaft entschieden werden. Darf die Mannschaft dann nicht mehr protestieren, nur weil der Ball die ersten beiden Male doch noch auf der Linie gerettet wurde und nicht dahinter und ihre 2 Nutzungen dann aufgebraucht?
Ohne eine Begrenzung der Anzahl Nutzungen wäre ddas Ganze andererseits natürlich auch unsinnig.

Genau aus dem gleichen Grund finde ich auch Time-Outs irgendwie nicht attraktiv. Aber wie gesagt, vielleicht bin ich da auch ein bisschen zu sehr Fußballromantiker.

Ich fände den Chip im Ball da den viel besseren Schritt, um knappe Situationen zumindest mit Tor/Nicht-Tor aufzulösen. Die DFL müsste halt ein paar von den Dingern bezahlen (zunächst 18 Stück, dann jede Saison maximal 3 neue für die Aufsteiger) und dann wären sicher auch mehr Vereine dafür.

Und Abseits-Entscheidungen, bei denen der Ball nicht gerade im Tor liegt, können eh nicht mehr fair nachgestellt werden, wenn ein Spieler von der Mittellinie frei aufs Tor hätte laufen können etc. Da hilft dann auch kein Videobeweis.

Edit: Achja, bitte stärker gegen Zeitspiel und Schwalben vorgehen! Dann würde das vielleicht auch mal abnehmen, wenn man es konsequenter bestrafen würde.
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aragorn99werder

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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #5 am: 23.Mai 2014, 17:55:19 »

Ich stimme veni_vidi_vici vor allem auch bei der EL zu. Allerdings reicht es mMn vielleicht schon, einfach die Prämien anzupassen. Die UEFA ist ein dermaßen reicher Verband, da könnte man für die EL ein bisschen mehr locker machen. Wenn man dazu noch aus der CL ein wenig umverteilt würde das unter Umständen schon einiges ausmachen. Ich schaue immer noch gerne EL, aber nur noch ab Achtelfinale. Was haben sich "mein" SVW oder der HSV früher für tolle Europapokalabende geliefert... :-\

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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #6 am: 23.Mai 2014, 20:30:46 »

Ich würde mir endlich einen europaweiten Salary-Cap wünschen.
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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #7 am: 23.Mai 2014, 21:38:59 »

Ich würde jedem Spieler, wenn er meckert, konsequent Gelb geben. Nur der Kapitän und, wenn beteiligt, der Keeper dürfen was sagen. Dann hört dieses ewige Lamentieren auf. Das würde ich auch machen, wenn ein Spieler vermeintlich gefoult wird und ich nicht pfeife. Spielt der dann weiter, geht es weiter. Meckert er und will Freistoß, ist das aus meiner Schiri-Sicht, die kein Foul gesehen hat, immer eine Schwalbe und damit Gelb.
Das klingt drastisch, würde Schwalben aber sehr einschränken. 

Dafür würde ich keine Verwarnungen mehr für Zaunklettern geben, wenn der Spieler kurz vor Schluss das Siegtor schießt. Auch Trikotausziehen muss man nicht ahnden. Außer es werden darunter Werbe- oder andere unschöne Botschaften vermittelt. Dann würde es bei mir aber die rote Karte geben.

Den Videobeweis sehe ich auch ein wenig skeptisch. Aber man kann ja sagen, jedes Team hat pro Halbzeit einen Videobeweis. Nutzt man ihn und bekommt recht, verliert man das Veto nicht. Hat man Unrecht, ist diese Möglichkeit weg.
Auszeiten sollte es dagegen nicht geben, die Spieler sollten 45 Minuten aushalten können.
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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #8 am: 23.Mai 2014, 22:01:17 »


Dafür würde ich keine Verwarnungen mehr für Zaunklettern geben, wenn der Spieler kurz vor Schluss das Siegtor schießt. Auch Trikotausziehen muss man nicht ahnden. Außer es werden darunter Werbe- oder andere unschöne Botschaften vermittelt. Dann würde es bei mir aber die rote Karte geben.


Das ist doch beides nicht umsetzbar. Regeln müssen so eindeutig wie möglich sein. Man darf den Schiedsrichter nicht noch durch ungenaue Regeln weiter unter Druck setzen.

In deinem Beispiel müsste ein Schiedsrichter die moralische Instanz spielen, die entscheidet ob eine Botschaft auf dem Trikot ungewünscht ist. Ich würde daher anstelle der roten Karte für eine nachträgliche Strafe oder Sperre plädieren, die kann das DFB-Sportgericht verhängen.

Allgemein finde ich Karten für ausschweifendes Jubeln auch falsch. Da sollte man wenn überhaupt provozierendes Jubeln vor gegnersichen Fans ahnden.
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Cooke

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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #9 am: 23.Mai 2014, 22:13:59 »


Dafür würde ich keine Verwarnungen mehr für Zaunklettern geben, wenn der Spieler kurz vor Schluss das Siegtor schießt. Auch Trikotausziehen muss man nicht ahnden. Außer es werden darunter Werbe- oder andere unschöne Botschaften vermittelt. Dann würde es bei mir aber die rote Karte geben.


Das ist doch beides nicht umsetzbar. Regeln müssen so eindeutig wie möglich sein. Man darf den Schiedsrichter nicht noch durch ungenaue Regeln weiter unter Druck setzen.

In deinem Beispiel müsste ein Schiedsrichter die moralische Instanz spielen, die entscheidet ob eine Botschaft auf dem Trikot ungewünscht ist. Ich würde daher anstelle der roten Karte für eine nachträgliche Strafe oder Sperre plädieren, die kann das DFB-Sportgericht verhängen.

Allgemein finde ich Karten für ausschweifendes Jubeln auch falsch. Da sollte man wenn überhaupt provozierendes Jubeln vor gegnersichen Fans ahnden.

Huszti ist ja auch mal für Trikot ausziehen + auf den Zaun klettern mit gelb-rot runtergefolgen :) Bei Aytekin, wenn ich mich recht entsinne. Diese Regeln gehören für mich beide one Einschränkungen abgeschafft, kann den Sinn dahinter auch nicht wirklich entdecken.
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"This one moment when you know you're not a sad story. You are alive, and you stand up and see the lights on the buildings and everything that makes you wonder. And you're listening to that song and that drive with the people you love most in this world. And in this moment I swear, we are infinite."

veni_vidi_vici

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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #10 am: 29.Dezember 2014, 19:22:29 »

Wir sind in der Winterpause und was sagt ihr zu den Schiedsrichterleistungen?

Ich persönlich sehe noch immer zu viele Fehlentscheidungen. Alle meckern darüber (viele wollen dies wohl nicht genommen haben), aber ich plädiere nach wie vor für den Videobeweis. Wie gehabt taktisch - jeder Trainer einmal pro Halbzeit. Dies würde die schwerwiegenden Fehlentscheidungen egalisieren.

Und da im Retorten-Thread gerade wieder so eifrig diskutiert wird, ohne etwas zu erreichen, dachte ich hier könnten Änderugen beredet werden. Auch wenn einige User es absprechen klingt oftmals auch ein wenig Neid durch. Nicht Neid auf den Verein selber, sondern auf Bundesligafußball. Diesen wird Leipzig auf lange Sicht bekommt und damit immer eine Mannschaft dauerhaft verdrängen. Nürnberg, Kaiserslautern und Co könnten dies sein und die Fans dieser Vereine (bitte niemand persönlich angesprochen fühlen, nehme diese Clubs nur exemplarisch) regen sich eher auf. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, aber Bayern-Fans äußern sich im entsprechenden Thread weniger (ausführlich) und sind auch nicht so strikt dagegen. Vielleicht liegt es ja doch ein wenig daran, dass Bayern seinen Platz in der BuLi sicher hat.

Aber was könnte geändert werden, um alle zufriedenzustellen. Richtig, gar nichts. Es werden niemals alle zufrieden sein. Aber was wäre prinzpiell möglich?

1. Die Anzahl der Clubs in der ersten Liga erweitern. Bei 20 bis 24 Vereinen werden 2 - 5 Retortenvereine vielleicht eher akzeptiert. Der volle Terminkalender sollte nicht unbedingt eine Ausrede sein. in anderen Ländern haben die ersten Ligen teilweise auch mehr Clubs.

2. Grundlegende Änderungen in der Regelementierung. Derzeit sind solche Konstrukte einfach möglich, gesetzlich legal und werden zugelassen. Natürlich kann und sollte nachträglich nichts gravierendes geändert werden, was die Existenz der bestehenden Vereine gefährdet. Schließlich wurde hier viel Geld investiert - und das auf derzeit legalem Wege. Dafür sollte es keine Strafe geben. Aber die zukünftige Unterbindung durch Auflagen oder Ähnliches könnte natürlich verschärft werden. Wobei dies wahrscheinlich auch wieder auf die aktuellen Vereine zutreffen müssten, zwecks gleichbehandlung...

Weitere Vorschläge?

LG Veni_vidi_vici

Ferrarist

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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #11 am: 29.Dezember 2014, 20:51:12 »

Ich persönlich sehe noch immer zu viele Fehlentscheidungen. Alle meckern darüber (viele wollen dies wohl nicht genommen haben), aber ich plädiere nach wie vor für den Videobeweis. Wie gehabt taktisch - jeder Trainer einmal pro Halbzeit. Dies würde die schwerwiegenden Fehlentscheidungen egalisieren.

Da bin ich ganz klar dagegen. Ich möchte keine "Amerikanisierung" des Fußballs sehen, wo es zig Unterbrechungen gibt, so dass ein Spiel nicht mehr 90 sondern 120 Minuten dauert und dadurch viel zu langatmig wird.

Zitat
1. Die Anzahl der Clubs in der ersten Liga erweitern. Bei 20 bis 24 Vereinen werden 2 - 5 Retortenvereine vielleicht eher akzeptiert. Der volle Terminkalender sollte nicht unbedingt eine Ausrede sein. in anderen Ländern haben die ersten Ligen teilweise auch mehr Clubs.

Da wäre ich absolut dafür! Dadurch könnte man auch problemlos weitere Spiele am Freitag oder Montag Abend ansetzen, was auch Sky freuen sollte. Nur müsste man erstmal die Anzahl der Länderspiele reduzieren, damit die Vereine überhaupt darüber nachdenken würden. Aber gerade die UEFA will ja wohl mit Länderspielen Einnahmen auf dem Niveau der Champions League erzielen (Deshalb wohl auch diese Nations League, die man in meinen Augen ja perfekt mit der EM verschmelzen könnte), weshalb die UEFA wohl kaum die Zahl der Länderspiele senken würde.

Zitat
2. Grundlegende Änderungen in der Regelementierung. Derzeit sind solche Konstrukte einfach möglich, gesetzlich legal und werden zugelassen. Natürlich kann und sollte nachträglich nichts gravierendes geändert werden, was die Existenz der bestehenden Vereine gefährdet. Schließlich wurde hier viel Geld investiert - und das auf derzeit legalem Wege. Dafür sollte es keine Strafe geben. Aber die zukünftige Unterbindung durch Auflagen oder Ähnliches könnte natürlich verschärft werden. Wobei dies wahrscheinlich auch wieder auf die aktuellen Vereine zutreffen müssten, zwecks gleichbehandlung...

Ich würde die 50+1-Regel kippen oder zumindest stark modifizieren. Viele Klubs haben sie bereits umgangen, warum also nicht den etablierten Klubs die gleichen Waffen zugestehen? Man könnte aber einige Mechanismen einführen, um unseriöse Investoren auszusperren. Bzw. könnte man gleich die Lizensierung verschärfen. So könnten Klubs z.B. aufgefordert werden, nicht nur die kurzfristige, sondern auch die langfristige Liquidität zu gewährleisten. Dadurch müssen die Klubs langfristige Konzepte erarbeiten und zudem zeigen, dass die auch finanziell seriös arbeiten wollen.
Außerdem sollte man die Fans nicht außen vor lassen. Ich wäre ja für eine Ticketpreis Obergrenze von 50€ für einen Sitzplatz und 20/25€ für einen Stehplatz, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob ein derartiger Eingriff in den Markt so gut wäre. Trotzdem will ich nicht, dass Jens Mustermann irgendwann von irgendwelchen Touris aus Asien aus seinem Stadion verdrängt wird, nur weil der Touri mehr bezahlen kann. Auch aus diesem Grund sollte man eine gewisse Mitbestimmung der Fans vorschreiben. Damit die Fans in solchen Angelegenheiten mitwirken können.

Zitat
Weitere Vorschläge?

Ich würde die Europa League ändern, da mich der Wettbewerb im Moment einfach nicht interessiert. Ich halte es zwar für einen richtigen Schritt, dem Sieger einen Champions League-Platz zu geben, aber es muss noch mehr getan werden. Als erstes würde ich zum alten Modus des UEFA Cups zurückkehren. Denn die aktuelle Gruppenphase find ich einfach nur langweilig, auch wenn dieser Modus von der Champions League übernommen wurde. Ich finde, dass die Gruppenphase eine Menge Momentum aus der Europa League nimmt und diesen einfach langatmiger macht. Einen reinen K.O.-Wettbewerb finde ich interessanter, da es potentiell in jedem Spiel um viel gehen könnte (Sieht man mal von deutlichen Hinspielsiegen ab^^). Man müsste nicht mal so viel mehr Geld in die Europa League stecken. Stattdessen sollte man den Aufwand senken, um die Gelder zu gewinnen.
Allerdings sollte die Verteilung der Gelder aus den internationalen Wettbewerben gerechter gestaltet werden. Und zwar sollte in meinen Augen die ganze Liga profitieren, wenn Mannschaften aus der Liga international erfolgreich sind. Nehmen wir die Saison 2012/13 als Beispiel: Natürlich stünde Bayern und Dortmund nach meiner Idee auch ein größerer Anteil an den Geldern zu, als dem Rest der Liga. Trotzdem hätten sie etwas weniger bekommen, während der Rest der Liga etwas von den Geldern bekommen hätte. Natürlich kann diese Idee die Schere zwischen den reichen und weniger reichen Klubs nicht vollständig schließen. Aber man kann den Klubs wenigstens ein bisschen dabei helfen, sich selber zu helfen (Gut, was die am Ende mit dem Geld machen ist ihre Sache).
Aber auch Ligen mit Serienmeistern wie z.B. Weißrussland könnten profitieren, wenn die Konkurrenz mit Mitteln arbeiten könnte.

Auf der anderen Seite träume ich aber davon, dass die FIFA Klub-WM größer wird. Mehr Mannschaften, mehr Spiele usw. Man könnte zumindest entweder die unterlegenen Finalmannschaften aus den kontinentalen Finals einladen oder die Sieger des sekundären Vereinspokal (Europa League oder Copa Sudamerica z.B.). Allerdings sollte man auch dafür sorgen, dass die UEFA nicht umbedingt einen solchen Wettbewerb dominiert. Eher möchte ich einfach ein Kräftemessen auf Augenhöhe zwischen Mannschaften aus der ganzen Welt sehen. Ja, der Gedanke dass z.B. Guangzhou Evergrande auf Augenhöhe mit Real Madrid liegt ist utopisch. Aber ich möchte ich auch keine Klub-WM sehen, wo schon zu Beginn der Sieger feststeht.
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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #12 am: 29.Dezember 2014, 21:05:41 »

Da bin ich ganz klar dagegen. Ich möchte keine "Amerikanisierung" des Fußballs sehen, wo es zig Unterbrechungen gibt, so dass ein Spiel nicht mehr 90 sondern 120 Minuten dauert und dadurch viel zu langatmig wird.
In Holland wird ein Modell getestet, bei dem es keine Verzögerungen gibt. Ein Videoschiedsrichter gibt seine Entscheidung aus einem videowagen weiter, nach ersten Tests gibt es kaum Verzögerungen

Ich würde die 50+1-Regel kippen oder zumindest stark modifizieren. Viele Klubs haben sie bereits umgangen, warum also nicht den etablierten Klubs die gleichen Waffen zugestehen? Man könnte aber einige Mechanismen einführen, um unseriöse Investoren auszusperren. Bzw. könnte man gleich die Lizensierung verschärfen. So könnten Klubs z.B. aufgefordert werden, nicht nur die kurzfristige, sondern auch die langfristige Liquidität zu gewährleisten. Dadurch müssen die Klubs langfristige Konzepte erarbeiten und zudem zeigen, dass die auch finanziell seriös arbeiten wollen.
Außerdem sollte man die Fans nicht außen vor lassen. Ich wäre ja für eine Ticketpreis Obergrenze von 50€ für einen Sitzplatz und 20/25€ für einen Stehplatz, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob ein derartiger Eingriff in den Markt so gut wäre. Trotzdem will ich nicht, dass Jens Mustermann irgendwann von irgendwelchen Touris aus Asien aus seinem Stadion verdrängt wird, nur weil der Touri mehr bezahlen kann. Auch aus diesem Grund sollte man eine gewisse Mitbestimmung der Fans vorschreiben. Damit die Fans in solchen Angelegenheiten mitwirken können.
Zitat
Das würde eher den "etablierten" Clubs schaden. Wer glaubst du bekommt dann wohl eher die Lizenz? HSV oder RBL als Denkanstoß ;)
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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #13 am: 29.Dezember 2014, 21:21:06 »

In Holland wird ein Modell getestet, bei dem es keine Verzögerungen gibt. Ein Videoschiedsrichter gibt seine Entscheidung aus einem videowagen weiter, nach ersten Tests gibt es kaum Verzögerungen

Wie wird es dann dem Zuschauer im Fernsehen oder im Stadion rübergebracht? Kriegt man davon groß was mit?

Das würde eher den "etablierten" Clubs schaden. Wer glaubst du bekommt dann wohl eher die Lizenz? HSV oder RBL als Denkanstoß ;)

Im Moment RBL. Zudem müsste man auch erörtern, welche Einnahmen "verhältnismäßig" sind, um zu verhindern, dass Red Bull, VW oder Hopp weiterhin Unmengen Geld in den Verein schießen, um Verluste auszugleichen. Trotzdem sollte man langfristig weiter dafür sorgen, dass alle Profivereine in Deutschland langfristig seriös wirtschaften.
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Shania Twain

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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #14 am: 29.Dezember 2014, 21:35:05 »

In Holland wird ein Modell getestet, bei dem es keine Verzögerungen gibt. Ein Videoschiedsrichter gibt seine Entscheidung aus einem videowagen weiter, nach ersten Tests gibt es kaum Verzögerungen

Wie wird es dann dem Zuschauer im Fernsehen oder im Stadion rübergebracht? Kriegt man davon groß was mit?
Nein der soll davon nichts mitkriegen. So ist zumindest der Plan :D

http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/615986/artikel_niederlande-wollen-den-video-schiedsrichter.html
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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #15 am: 29.Dezember 2014, 22:05:40 »

Europa- und Champions League Umstellung
Ja, die Europa-Leage bekommt einen CL-Platz spendiert – Der Sieger spielt automatisch in der kommenden Saison im höheren Wettbewerb. Einerseits gut, andererseits können so auch... bis zu 6 Vereine aus einer Nation an der CL teilnehmen (Vier über die Liga, ein CL-Sieger und ein EL-Sieger) – Unwahrscheinlich, aber möglich.

In dem Fall nehmen der Dritte und Vierte der Liga nicht an den CL teil. 4 bleibt das Maximum

Videobeweis find ich gut. Ein Extra Schiri, der alle verfügbaren Kameraeinstellugnen vor sich hat, und dann meldet was nötig ist. Funktioniert aber nur im Profibereich.
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Deco: "Irgendwas mit Fußball - vielleicht Zuschauer" (Auf die Frage was er sein könnte, wenn er kein Fußballprofi wäre)

Ferrarist

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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #16 am: 29.Dezember 2014, 23:07:46 »

In dem Fall nehmen der Dritte und Vierte der Liga nicht an den CL teil. 4 bleibt das Maximum

Och, ich würde das gar nicht mal so schlimm finden, wenn eine Liga mal 5 oder gar 6 Mannschaften in die CL schickt. Wenn eine Liga entsprechend stark ist, warum soll sie sich dann nicht auch in einer entsprechenden Quantität präsentieren dürfen? Zugegeben, die Achtelfinals könnten zB chaotisch werden und es bestünde die Gefahr, dass die Vormachtsstellung einer Liga entsprechend zementiert wird. Außerdem wird einem oder zwei kleineren Vereinen der CL-Platz genommen. Allerdings hätte ich persönlich lieber Sevilla und Villareal statt Ludogorets oder Maribor in der CL gesehen. Aber ich sehe durchaus die Kontraargumente in der Sache ein. Nur muss jeder für sich selber ausmachen, auf welcher Seite man da steht.
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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #17 am: 29.Dezember 2014, 23:12:37 »

In dem Fall nehmen der Dritte und Vierte der Liga nicht an den CL teil. 4 bleibt das Maximum

Och, ich würde das gar nicht mal so schlimm finden, wenn eine Liga mal 5 oder gar 6 Mannschaften in die CL schickt. Wenn eine Liga entsprechend stark ist, warum soll sie sich dann nicht auch in einer entsprechenden Quantität präsentieren dürfen? Zugegeben, die Achtelfinals könnten zB chaotisch werden und es bestünde die Gefahr, dass die Vormachtsstellung einer Liga entsprechend zementiert wird. Außerdem wird einem oder zwei kleineren Vereinen der CL-Platz genommen. Allerdings hätte ich persönlich lieber Sevilla und Villareal statt Ludogorets oder Maribor in der CL gesehen. Aber ich sehe durchaus die Kontraargumente in der Sache ein. Nur muss jeder für sich selber ausmachen, auf welcher Seite man da steht.

Sehe ich nicht so. Ich will nicht 8x pro Saison Real vs. Barca sehen. Teams wie Ludogrets (ok, gerade die evtl. nicht) und Maribor haben durchaus ihren Reiz für mich. Die sieht man nicht so oft und ich sehe gerne solche 'Exoten'. Evtl. kommt man dann beim Auswärtsspiel auch mal woanders hin als nur jede Saison nach London.
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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #18 am: 30.Dezember 2014, 16:22:59 »

Europa- und Champions League Umstellung
Ja, die Europa-Leage bekommt einen CL-Platz spendiert – Der Sieger spielt automatisch in der kommenden Saison im höheren Wettbewerb. Einerseits gut, andererseits können so auch... bis zu 6 Vereine aus einer Nation an der CL teilnehmen (Vier über die Liga, ein CL-Sieger und ein EL-Sieger) – Unwahrscheinlich, aber möglich.

In dem Fall nehmen der Dritte und Vierte der Liga nicht an den CL teil. 4 bleibt das Maximum

Die Wahrheit liegt in der Mitte, das neue Maximum sind fünf Teilnehmer pro Verband.  ;)
« Letzte Änderung: 30.Dezember 2014, 16:27:06 von ador87 »
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Re: (Gewünschte und Geplante) Regeländerungen im Fußball
« Antwort #19 am: 07.Januar 2015, 05:55:18 »


Dafür würde ich keine Verwarnungen mehr für Zaunklettern geben, wenn der Spieler kurz vor Schluss das Siegtor schießt. Auch Trikotausziehen muss man nicht ahnden. Außer es werden darunter Werbe- oder andere unschöne Botschaften vermittelt. Dann würde es bei mir aber die rote Karte geben.


Das ist doch beides nicht umsetzbar. Regeln müssen so eindeutig wie möglich sein. Man darf den Schiedsrichter nicht noch durch ungenaue Regeln weiter unter Druck setzen.

In deinem Beispiel müsste ein Schiedsrichter die moralische Instanz spielen, die entscheidet ob eine Botschaft auf dem Trikot ungewünscht ist. Ich würde daher anstelle der roten Karte für eine nachträgliche Strafe oder Sperre plädieren, die kann das DFB-Sportgericht verhängen.

Allgemein finde ich Karten für ausschweifendes Jubeln auch falsch. Da sollte man wenn überhaupt provozierendes Jubeln vor gegnersichen Fans ahnden.

Naja, wobei ausschweifendes Jubeln auch provozierend sein kann für den Gegner. Finde es zwar auch nicht so super, aber verständlich, dass es dafür eine Karte gibt. Beim Zaun klettern gelb finde ich deswegen okay, weil es wirklich gefährlich werden kann (es gab Spieler die dort Finger verloren haben... :D ) und das mit dem Trikot könnte auch Probleme mit dem Sponsor geben (wenn auf der Titelseite der jubelnde Spieler plötzlich nicht das Logo auf der Brust hat - stellt euch vor bei Balotellis Jubel 2012 gäbe es einen Trikotsponsor..)
Ich bin eigentlich überhaupt nicht der pingelige Typ bei sowas (mich regen die gelben Karten bei Trikot ausziehen auch sehr), aber es der einen oder anderen Sicht ist es schon etwas verständlich. :D


Mich regen derzeit diese ganzen komischen Aktionen der UEFA auf. EM auf 24 Teams, EM in 5813858 Ländern oder diese beschissene UEFA League oder was das soll. Hauptsache die alten Säcke dort füllen nochmal ihre Brieftaschen. Gleiches gilt für die FIFA, die wenigstens ihren korrupten Mist hinter den Kulissen machen ohne den Sport/die Wettbewerbe großartig zu verändern.
« Letzte Änderung: 07.Januar 2015, 05:58:31 von Meistermacher »
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