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Autor Thema: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark  (Gelesen 3219 mal)

GodOfSheep

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Re: [FM17] Die erste Austria
« Antwort #20 am: 11.Dezember 2016, 10:41:37 »

Stefan von Undzu: Gerade der Wiener Sportklub ist wirklich arg gesunken. Vor einem Jahr hätte ich sie noch retten können, ich hab den Job aber leider nicht bekommen :)

September - Ungeschlagen



Auswärts in Mannsdorf liefern sich beide Teams eine ausgeglichene Partie, das 0:0 ist nicht schön anzusehen, aber leistungsgerecht.

Das Aufbauspiel gegen Dinamo Ottakring gewinnen wir locker leicht, die Reserve bekommt ihre Spielpraxis.

Wieder nur X, ich denke ich habe ein Deja-Vu. Höbinger und Grubisic bringen uns vor der Pause sicher mit 2:0 in Front, die Wiener Viktoria schießt nach dem Seitenwechsel zweimal auf unsere Bude, zweimal kann Endrit Mucolli jubelnd abdrehen. 21:3 lautet das Chancenverhältnis am Ende, 2:2 das Endergebnis.

Der SV Hirschstetten ist kein wirklicher Gegner in der 2.Runde des Wiener Toto-Cups. Ein Viererpack von Grubisic ist das Highlight des Spiels, auch Stocklassa darf sich zweimal austoben.

Unentschieden die Nächste. Grubisic gleicht die Führung für Ostbahn vom Punkt aus. Wir verabsäumen es wiederum, noch ein Tor nachzulegen.

Es geht ja doch noch. Erneut Grubisic, der zurzeit einen echten Lauf hat, sowie Joker Mala lassen den Kinkplatz erbeben, soweit man das bei 300 Zusehern sagen kann.

« Letzte Änderung: 11.Dezember 2016, 10:50:07 von GodOfSheep »
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GodOfSheep

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Re: [FM17] Die erste Austria
« Antwort #21 am: 12.Dezember 2016, 07:29:38 »

Oktober - Wir bleiben dran



Trotz einiger Ausfälle punkten wir kräftig weiter. Es fallen im Oktober zwischendurch unter anderem Höbinger, Elzagalmi, Prokai und Grubisic aus. Aber die "Ersatzspieler" machen ihre Sache ordentlich. Zuhause gegen Gaflenz kann Kresser nach schöner Vorlage von Heinemann zum 1:1 Ausgleich einschießen.

Der SV Schwechat sieht die Wiederauferstehung von Ibra Serdar. Nach Pass von Heinemann dreht sich der Stoßstürmer auf und erzielt das 1:0. Dem Ausgleich in der 53. Minute lässt er das 2:1 folgen, nach einem Murselovic-Pass zieht er nach innen und lässt dem Tormann per Flachschuss keine Chance. Nur 4 Minuten später macht Denis Jetishi mit seinem Premierentor für die Austria den Sack zu.

Im Cup treffen wir auf den FC Penarol Wien, der nicht zufällig an den Verein aus Uruguay, Club Atlético Peñarol, angelehnt ist. Auch die Vereinsfarben sind die selben. Wir geben uns keine Blöße und gewinnen klar mit 2:0.

Karabakh geht schon früh mit 1:0 in Führung, ist dann das klar bessere Team. Meiner Kabinenpredigt lässt Elzagalmi das 1:1 folgen. Wir kommen danach besser in die Partie, der Gegner erzielt durch Imran Sadriu zwei weitere Treffer.

Auch gegen den FavAC sieht es eine Halbzeit lang nach einer Niederlage aus. Wir sind zwar klar spielbestimmend, in Durchgang eins aber nicht effizient genug. Das ändert sich mit der Einwechslung von Agron Mala, der Vorlagen von Serdar und Heinemann verwertet.

November - Fast perfekter Monat mit Schönheitsfehler



Der SV Donau läutet eine Serie von 4 Heimspielen in Folge ein. Heinemann, sonst eher als Assistgeber auffällig, schießt das 1:0, Serdar erhöht mit einem Doppelpack auf 3:0. Der Ehrentreffer für die Gäste fällt zu spät.

Cup-Schlager gegen Mannsdorf, in einer ausgeglichenen Partie sind wir der "glücklichere" Sieger. Mala und erneut Serdar schießen uns eine Runde weiter.

Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Donaufeld. Fast 400 Zuseher sehen mit den besten Auftritt meiner Mannschaft in dieser Saison. Wir erspielen uns Chance um Chance, Serdar bedient Sekunden vor dem Halbzeitende Mala, der den Ball durch die Beine des Tormanns versenkt. In der zweiten Halbzeit ist es Serdar selbst, der nach schönem Jetishi-Zuspiel auf 2:0 stellt. Am Ende stehen 8:2 Torschüsse und ein verdienter Heimsieg.

Jahresabschluss gegen Post SV, die wir in den letzten 5 Begegnungen nie besiegen konnten. Dieser Rona Bumba taucht nachts bereits in meinen Albträumen auf, er zimmert den Ball zum Siegtreffer für die Postler in die Maschen. Trotz einem Chancenplus (6:3 Torschüsse) verlassen wir den Platz als Verlierer.

Tabelle



Was für eine spannende Spielzeit. Wir beenden die Hinrunde+2 zwar nur auf Rang 5, mit zwei Punkten Rückstand auf Wienerberg ist noch alles möglich in den letzten 13 Spielen. Bei einem Sieg über Post hätten wir sogar auf Platz 1 überwintert. 
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Stefan von Undzu

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Re: [FM17] Die erste Austria
« Antwort #22 am: 12.Dezember 2016, 15:37:13 »

Ui, gehts da eng zu...
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Die aktuelle Station des Stefan von Undzu:

http://www.meistertrainerforum.de/index.php/topic,23227.0.html

GodOfSheep

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Re: [FM17] Die erste Austria
« Antwort #23 am: 25.Dezember 2016, 07:15:40 »

Die Vorbereitung



Wir starten gut aus der Winterpause mit einem Sieg gegen den Grazer AK, dazu ein klares 4:0 gegen die AKA Burgenland. Danach verlaufen unsere Auftritte, mit Außnahme gegen Penzing, eher mäßig, die Generalprobe gegen Helfort Dinamo wird standesgemäß verpatzt.

März - Gewinnen, wie ging das noch mal?



Gleich in der ersten Rückrundenpartie treffen wir im Spitzenspiel auf Gerasdorf, und wir legen los wie die Feuerwehr. Grubisic bringt uns nach Prokai-Zuspiel nach einer Minute in Front. Gerasdorf wirkt geschockt, wir können aber nicht nachlegen. In der zweiten Halbzeit bestraft uns Robert Siegl, Gerasdorf kann mit dem Punkt mehr als zufrieden sein.

Einen offenen Schlagabtausch bekommen die Fans in Hütteldorf am Slovanplatz zu sehen. Endet dieser in der ersten Halbzeit noch torlos, so gehen die Gastgeber nach 50 Minuten nicht unverdient in Führung. Grubisic reißt einen Gegenspieler nieder, leider im eigenen Strafraum, Marco Hoppi sagt danke und trifft zur Führung. Grubisic macht seinen Fehler wieder gut, er beweist Übersicht und bringt Lukas Höbinger in Position, der immerhin noch den Ausgleich erzielt. Nicht unerwähnt sollen 4 Stangenschüsse auf unserer Seite bleiben.

21:3 Schüsse bzw. 10:2 Torschüsse reichen nicht aus, um den Wiener Sportklub in die Knie zu zwingen. Wir lassen beste Chancen liegen, so wird das nichts mit dem Aufstieg.

Angstgegner Post SV wartet im Pokal auf uns, und wenn ich den Namen Rona Bumba schon höre, gefriert mir das Blut in den Adern. Der Stürmer trifft gegen uns in einer Regelmäßigkeit, die erschreckend ist. Dieses Mal dauert es nur 8 Minuten, da dreht er das erste Mal jubelnd ab. In weiterer Folge bleiben wir dran, das 0:2 durch Patrick Mayer bedeutet aber gleichzeitig das Pokalaus.

Tabellenführer Wienerberg lädt zum Tanz, wie immer ist unsere Leistung tadellos, das Aufbauspiel gut, aber sobald es vors Tor geht, sind wir unglaublich harmlos. Als alles bereits auf ein langweiliges 0:0 hindeutet zeigt uns Wienerberg, warum es dieses Mal endlich mit dem Gang in die Regionalliga klappen soll. Christoph Mühllechner bleibt im 1:1 cool und erzielt den Siegtreffer.

April - Niederlage und Rücktritt



Heimspiel gegen Mannsdorf, und von Beginn weg ist der Wurm drin. Wir spielen ideenlos, abschlussschwach, emotionslos. Das 0:1 durch Fabian Schnabel in der 17.Minute lässt uns weder erstarren, noch motiviert der Rückstand uns, das Ding noch zu drehen.

Nach dieser Darbietung wird eiligst eine Pressekonferenz einberufen.



Die Mannschaft befindet sich 8 Runden vor Schluss auf einem braven 6.Platz, hat aber realistisch gesehen keine Chance mehr auf den Aufstieg. Mein Nachfolger kann also in Ruhe für nächste Saison vorbauen, um die Austria endlich in höhere Gefilde zu führen.

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GodOfSheep

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #24 am: 25.Dezember 2016, 10:47:41 »



Die Mannschaft aus der 11.000 Einwohner-Stadt Köflach liegt zurzeit auf Rang 12 der Regionalliga Mitte, der dritthöchsten Spielklasse in Österreich. Die größten Erfolge sind lange her, in den 60er Jahren spielten die "Glasbläser" sogar in der zweiten Liga. Bis 2007 konnte sich der Verein immerhin in der Regionalliga behaupten, dann folgte der Absturz bis in die 6.Leistungsklasse im Jahr 2012. Es folgten einige Aufstiege, zuletzt unter der Regie von Ex-Nationalspieler Toni Ehmann, der nach zuletzt 5 sieglosen Spielen in Folge die Reißleine zog und zurücktrat.

Die Mannschaft

Tor



Im Tor spielt mit Michael Loidl ein gestandener Regionalligatormann, der mit etwas mehr Ehrgeiz vielleicht auch zu höherem berufen gewesen wäre. Mit dem Fuß und auf der Linie kann er was, die paar Kilos zuviel hindern ihn aber oftmals daran, rechtzeitig aus seinem Kasten zu kommen. Juritsch ist ein braver Backup, aber wohl auch nicht mehr.

Abwehr



Topspieler, trotz seiner erst 22, ist David Cancola, der zwar im defensiven Mittelfeld seine beste Position sieht, aber auch als Innenverteidiger spielen kann. Über die Akademie der Wiener Austria und einem kurzen Abstecher nach Bad Gleichenberg wechselte er vor der Saison nach Köflach. Hervorstechendes Merkmal ist seine Schnelligkeit.
Daniel Pulker und Bernhard Stöckl, der auch links spielen kann, werden zunächst um den zweiten Platz in der Abwehr streiten, auf lange Sicht müssen wir uns in diesem Bereich aber sicher verstärken. Michael Burdis hat seinen Zenit längst überschritten, Andi Hartmann ist noch zu grün hinter den Ohren und Thomas Mayrhofer, der alle Positionen in der Abwehr bekleiden kann, ist technisch sehr limitiert.
Rechts außen ohne Konkurrenz ist Sasa Bakaric, dessen große Zeit in der ersten slowenischen Liga bei Celje und Velenje bereits 5 Jahre zurück liegt. Sein Pendant auf links stammt ebenfalls aus Slowenien, und auch Dejan Kos kann bereits ein paar Erstligaeinsätze in Slowenien verbuchen.

Mittelfeld



Dreh- und Angelpunkt im zentralen Mittelfeld ist András Gál, der ungarische Legionär, seinerzeit sogar bei MTK Budapest aktiv, lenkt seit drei Jahren die Geschicke in der Zentrale. Zweikampfstärke und seine Übersicht zeichnen ihn aus. Insidern ist vielleicht noch Sebastian Drga ein Begriff, der bei St.Pölten in der zweiten Liga zumindest im Kader stand. Da wäre bei engagierterem Lebenswandel eine steilere Karriere möglich gewesen. Nicht ganz abgefahren ist der Zug bei Nico Löffler, seinerzeit mit einem Kurzeinsatz in der Bundesliga für die Admira.
Beide spielen eine große Rolle im Team, Löffler als Linksaußen, Drga als Gegenpart auf rechts oder im Sturm.
Semir Slomic kann ebenso die Rolle im rechten Mittelfeld bekleiden, der ehemalige Profi aus Bosnien hat zwei hervorragende Saisonen bei Köflach in den Beinen und wird aufgrund seiner Technik und seinen Qualitäten als Assistgeber eine der Säulen des Teams sein.
In meinem angedachten 4-2-3-1 wird Christian Tschermanek vorübergehend den Spielmacherposten übernehmen, auch wenn er sich links außen wohler fühlt. Der ehemalige GAK-Spieler besticht durch Goalgetter-Fähigkeiten.
Matija Djurdjek und Zlatan Sibcic werden höchstwahrscheinlich keine Zukunft haben in Köflach, mangels Alternativen spielen sie die Saison auf Bewährung. Aus der Jugend habe ich zudem den erst 16jährigen Michael Zeiner als Alternative hochgezogen, da er mit seinem guten Passspiel positiv auffällt und in der U17 gute Leistungen gebracht hat.

Angriff



Im Angriff steht nicht viel Auswahl zur Verfügung, der schnelle Ribic hat unglaubliche Fähigkeiten und könnte auch in einer höheren Liga bestehen, allerdings spielt er oft eigensinnig, was ihm nicht nur Freunde im Team bringt. 15 Tore in zwei Saisonen sind bestenfalls Durchschnitt.
Einziger "Konkurrent" auf die Position im Sturm ist Mario Lürzer, der sich in unteren Ligen als Tormaschine entpuppt hat, für die Regionalliga wird es aber aufgrund seiner technischen Defizite nicht reichen.

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #25 am: 26.Dezember 2016, 10:33:03 »

Rest of Saison



Mein Trainerauftakt in Köflach führt uns nach Oberösterreich zu Union Vöcklamarkt, die sich auf Platz 5 eingenistet haben. Mit Ex-U21 Nationaltorhüter Wolfgang Schober haben sie einen der besten Schlussmänner der Liga im Tor, was sich auch in diesem Spiel zeigt. Trotz eines beherzten Auftritts gelingt es uns nicht, ihn zu überwinden. Leider trifft Patrick Sparber auf der Gegenseite nach einem Eckball, so endet mein Debüt in einer knappen Niederlage.

Gegen Tabellennachbar Kalsdorf rechnen wir uns mehr Chancen aus, und tatsächlich übernehmen wir das Kommando, wiederum gelingt uns aber kein Tor. Habe ich die Seuche aus Wien mitgebracht? Held des Spiels ist dieses Mal Michael Loidl, der nach bereits 18 Minuten einen Penalty von David Fink pariert. Am Ende wohl dennoch ein verdientes 0:0, auch wenn wir am Ende wegen eines Platzverweises von Bernhard Stöckl noch eine Viertelstunde in Unterzahl spielen müssen.

Der Tabellendritte Lafnitz ist zu Gast, und justament feiern wir unseren ersten Sieg unter meiner Regie. Haris Ribic kann eine Slomic-Vorlage sicher verwerten, danach spielen wir mit dem Selbstvertrauen, das Lafnitz eigentlich haben müsste. Die wenigen Offensivbemühungen der Gäste erlischen ab der 70.Minute endgültig, Ervin Bevab muss nach einem Kung-Fu-Action-Tritt mit rot vom Feld.

ATSV Stadl-Paura empfängt uns, die Mannschaft liegt auf Rang 4 und spielt zu Beginn stark auf. Es dauert aber bis zur 57.Minute, ehe Danilo Duvnjak das 1:0 für die Oberösterreicher erzielt. Wir schlagen nur zwei Minuten später zurück, Gál legt zurück auf Löffler, der sein erstes Tor für Köflach erzielt. Den Punkt nehmen wir gerne mit.

Der SK Treibach aus Kärnten möchte sich mit einem Sieg vor dem Abstieg retten, der Trainer spuckt vor dem Spiel große Töne. Kann er auch, denn mir gehen so langsam die Spieler aus. Deshalb darf heute auch der erst 16jährige Michael Zeiner debütieren, der dankt es mir mit gelb-rot innerhalb von einer Minute. 35 Minuten sind da gespielt. Treibach liegt da nach einem Blitzstart bereits mit 1:0 in Führung, Bruno Zotman hieß der Torschütze. Wir spielen zwar gefällig, sabotieren uns aber weiter selbst. Cancola holt Hübl von den Beinen, Dominic Kahlhammer verwertet den Strafstroß zum 2:0 für Treibach. Als auch noch Slobodan Gusa das 3:0 markiert, ist das Spiel gelaufen, der Treffer durch Ribic ist nur noch Ergebniskosmetik.

Nach dem Dämpfer gegen Treibach spielen wir erneut in Kärnten, dieses Mal im Wörthersee-Stadion, in das grundsätzlich 32.000 Zuseher passen. Heute haben sich genau deren 1.111 Zuseher eingefunden, sie sehen eine klar bessere Heimmannschaft, die gegen die dezimierte Truppe aus der Weststeiermark wenig Mühe hat. Bernhard Fucik in Halbzeit 1, und Burak Yilmaz im zweiten Durchgang schießen die Klagenfurter mit 2:0 in Führung. Erneut reicht es nur zum Anschlusstreffer, der immerhin sehenswert zustande kommt. Ribic spielt einen perfekt getimten Pass in den Lauf von Matija Djurdjek, der den Ball sicher im Eck versenkt. Für Punkte reicht es auch dieses Mal nicht.

Schlagen wir Allerheiligen, sind wir endgültig alle Sorgen los, dazu würden wir auf Rang 11 springen. Mein Team spielt gut, der Ausfall von Ribic (Trainingsverletzung) schmerzt, wir vergeben gute Gelegenheiten. Die beste in Minute 87, nach einem Foul an Cancola entscheidet der Referee auf Strafstroß. Tschermanek läuft an, Julian Rosenstingl pariert. Im direkten Konter trifft uns Tamás Tasselmájer mitten ins Herz, sein Flachschuss geht unter Loidl zum 0:1 in die Maschen. So bitter kann Fußball sein.

Letztes Saisonspiel gegen Wolfsberg, wir liegen 3 Punkte und mit einem um 9 Tore besseren Torverhältnis auf dem letzten Nichtabstiegsplatz. Wir wollen aber nichts dem Zufall oder der koreanischen Wettmafia überlassen und zeigen von Beginn weg, dass wir in diese Liga gehören. Der semi-fitte Haris Ribic überrascht den Wolfsberger Tormann mit einem Schuss auf die kurze Ecke, 19 Minuten sind da gespielt. Wir spielen den Sieg dann ungefährdet nach Hause, trotz roter Karte für Gál in der 70., Wolfsberg kommt im gesamten Spiel nur einmal vor unser Tor.

Abschlusstabelle



Der FC Gleisdorf ist Meister und steigt in die Erste Liga auf. Mit Treibach und Wolfsberg müssen zwei Kärntner Vereine runter, dazu kommt noch der steirische Vertreter aus Weiz. Wir überholen mit dem Sieg gegen Wolfsberg noch den TSV St.Johann, am Ende reicht es für Platz 12.
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GodOfSheep

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #26 am: 26.Dezember 2016, 15:13:57 »

Kader neue Saison





Unglaubliche 13 Spieler werden vor der Saison verpflichtet, bei 12 Spielern lief der Vertrag aus, nur für Allesandro Oraze mussten wir Ablöse zahlen.
Viele Spieler kommen aus unterklassigen Vereinen, wo sie allerdings durch starke Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben.

Im Tor wird weiterhin Loidl die Nr.1 bleiben, mit Juritsch haben wir loyalen Ersatz.
Auf der rechten Abwehrseite bekommt der verletzungsanfällige Bakaric Konkurrenz durch den gestandenen Seper und Talent Haas.
Zentral soll Cancola weiter als Abwehrchef fungieren, daneben können mit Stöckl, Suppan und Gligor gleich drei Spieler auf sich aufmerksam machen. Links in der Abwehr traue ich Kos weiterhin zu, eine wichtige Rolle im Team einzunehmen.
Im Mittelfeld habe ich nun die Qual der Wahl. Gál, der oft ein wenig zu rustikal agiert, hat mit Simic, Oraze und Steigberger starke Konkurrenz bekommen. Als Spielmacher davor streiten sich Rafajac, der im Zentrum so ziemlich alles spielen kann, und Siller um den Platz an der Sonne. Auch Tschermanek hat seine Sache letzte Saison nicht schlecht gemacht.
Auf dem rechten Flügel streiten Simic, Hasic und Drga um den Stammplatz, links bekommt Löffler durch Daniel Kraft einen Rivalen.
Last but not least muss sich auch Ribic nunmehr anstrengen, mit dem Kolumbianer Junior Perdomo und Michi Wallner stehen auch hier zwei Spieler in Lauerstellung.

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2111jgd

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #27 am: 26.Dezember 2016, 19:47:33 »

Daniel Seper ist mein ehemaliger Turnlehrer ;) Viel Glück für die neue Saison
« Letzte Änderung: 26.Dezember 2016, 19:50:52 von 2111jgd »
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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #28 am: 29.Dezember 2016, 08:29:35 »

2111jgd: danke

Die Vorbereitung



Bombenvorbereitung. Einzig gegen Bundesligist LASK Linz gibt es eine Niederlage. Gegen den slowenischen Erstligisten gibt es ein überraschendes 3:1, überragend auch der Sieg über Regionalligist Austria Salzburg, das mit einem 1:6 im Gepäck zurückfährt. Hoffentlich können wir diese Form in die Saison mitnehmen.

Juli - Guter Auftakt



Deutschlandsberger SC - Trainer: Ferdinand Feldhofer - Stars: Anze Zorc (AMC, ehemals Olimpija Ljubljana), Matic Sever (ST, ebenfalls slowenische erste Liga)
Saisonauftakt im "Derby" gegen Deutschlandsberg. Wir beginnen bärenstark, Christoph Siller eröffnet die Saison mit einem Schuss von der Strafraumkante, der unhaltbar im rechten Eck einschlägt. Nur 8 Minuten später zeigt der Referee auf den Punkt, Michael Lang hat Ermin Hasic von den Beinen geholt. Der Gefoulte läuft selbst an, scheitert aber an Torhüter Philipp Klar. Direkt im Anschluss Einwurf von der rechten Seite, Löffler legt auf für Junior Carlos, der den Ball unhaltbar ins lange Eck schlenzt. 2:0 die klare Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel kommen die Gäste auf, und eine Viertelstunde vor Schluss durch Ante Kordic auf 1:2 heran. Loidl zeichnet sich noch zweimal aus, ehe Nico Löffler nach Pass von Ermin Hasic den Deckel drauf macht.

Sturm Graz II - Trainer: Arnold Wetl - Stars: Sandi Lovric (ZM, U21-Nationalspieler), Marc-Andre Schmerböck, Kristijan Dobras, Andreas Gruber (alles Spieler aus der Ersten)
Die Jung-Blackies haben einige Spieler aus der ersten Mannschaft aufgestellt, präsentieren sich dementsprechend ganz gut. Dennoch haben wir über 90 Minuten mehr vom Spiel, wenngleich beide Teams mit Torchancen geizen. Wir kommen dreimal gefährlich vor den Kasten der Grazer, Tobias Schützenauer verhindert unsere Führung. Als alles mit einem X rechnet erwischt uns Joker Christoph Urdl eiskalt, in der 93. Minute schießt er seine Mannschaft zum Sieg.

August - Der perfekte Monat



USV Allerheiligen - Trainer: Alexander Schriebl - Stars: Bernhard Fauland (DM, Kapitän und Urgestein), Fabian Hafner (DC, einst Bundesliga)
Die dritte steirische Mannschaft in Folge leistet enormen Widerstand, geht durch Kapitän Bernhard Fauland bereits nach 6 Minuten mit 1:0 in Führung. Löffler gelingt nach Bakaric-Flanke per Volley das schöne 1:1. Der jubelt währt aber nur kurz, eine Unachtsamkeit in der Abwehr nützen die Gäste eiskalt aus, Michael Leonhartsberger muss nur noch einschieben. Bis zur Pause gelingt uns nicht mehr viel. Eine Standpauke in der Kabine später treten wir selbstbewusster auf, wieder ist es die Kombo Flanke Bakaric - (Kopfball) Löffler, die zum Ausgleich führt. Unsere erstmalige Führung ist kurios. Ecke Löffler, Unterkirchner köpft Richtung eigenes Tor und Leonhartsberger schießt das Leder beim Klärungsversuch an die eigene Latte, von wo der Ball ins Tor springt. In Minute 77 wird Drga im Strafraum unsanft von den Beinen geholt, dieses Mal behält Hasic die Nerven, wir belohnen unsere Aufholjagd in Halbzeit 2 mit dem zweiten Saisonsieg.

WSC Hertha 1912 - Trainer: Gerald Grochar - Stars: David Schnaderbeck (AMC, ehemals Sturm Graz), Mario Petter (ST, Goalgetter in der RLM)
Der Welser Sportclub Hertha, Vorjahresaufsteiger aus Oberösterreich, empfängt uns und spielt eine starke Partie. Entgegen dem Spielverlauf gehen wir durch Löffler mit 1:0 in Führung, Assistgeber Hasic. Kurz nach der Pause müssen wir uns beim Gegner bedanken, Rauter klärt eine Flanke von Kos an den Fünfer, wo Carlos Junior dankend einschiebt. Als Löffler nach Pass von Rafajac mit dem dritten Torschuss das dritte Tor markiert bekomme ich fast Mitleid mit dem Gastgeber, nach dem Anschlusstreffer von Petter in Minute 60 schwindet dieses aber schlagartig. Wir spielen den Sieg nach Hause, bei 3:6 Schüssen entscheidet schließlich die Qualität der Abschlüsse.

TSV St.Johann im Pongau - Trainer: Ernst Lottermoser - Stars: Manuel Waltl (DM, Kapitän, in der AKA Salzburg ausgebildet), Sven Stein (TW, Leihgabe aus Salzburg)
St.Johann muckt mächtig auf und bringt uns an den Rand einer Niederlage. Eisl setzt den kroatischen Sturmtank Daniel Camber gut ein, der unserem Schlussmann keine Chance lässt, 6 Minuten sind da gespielt. Weiter in Topform präsentiert sich Carlos Junior, der einen Siller-Pass mit einem Schlenzer ins Kreuzeck stilecht vollendet, der Ausgleich gibt wieder Hoffnung. Der Jubel währt nur kurz, ein schöner Freistoßtrick der Gäste führt zum 1:2, Michael Buchsteiner muss nur noch den Fuß hinhalten. Es sieht lange nach einer Niederlage für uns aus, doch wie in der Partie zuvor beschenkt uns der Gegner. Beran trifft den Ball beim Klären nicht richtig, und Nico Löffler, der zurzeit einen Lauf hat, hat keine Mühe zum Ausgleich einzuschieben. Den längeren Atem beweisen wir mit dem 3:2, Drga sieht den mitgelaufenen Siller, der den Auswärtsdreier eintütet.

Union Vöcklamarkt - Trainer: Karl Maier - Stars: Pascal Stöger (DM, einst Bundesliga mit Ried), Michael Guselbauer (LV, 2.Liga bei BW Linz), Tomislav Micanovic (IV, Top-Verteidiger)
Geheimfavorit Vöcklamarkt ist zu Gast in Köflach, 1. gegen 2. heißt es vor dem Spiel. Und was für eine Leistung meiner Mannschaft, zum Zunge Schnalzen. Am Ende werden es 25:5 Chancen sein und 10:0 Torschüsse. Die schnelle Führung durch Carlos Junior nach einer Ecke fällt glücklich, zeigt aber, dass wir es von Anfang an ernst meinen. Es dauert bist zur zweiten Halbzeit, unsere Dominanz in weitere Treffer umzumünzen. Löffler überspringt den gegnerischen Tormann im Luftduell und köpft zum 2:0 ein. Beim 3:0 nur ein paar Minuten später macht Torwart Yavuzer erneut eine schlechte Figur. Er lässt einen Hasic-Freistoß direkt vor die Füße von Löffler prallen, der einen Doppelpack bejubeln darf. Den Schlusspunkt eines sehr einseitigen Spitzenspiels setzt Carlos Junior, der eine Drga-Hereingabe sicher verwertet.

SK Austria Klagenfurt - Trainer: Gerhard Fellner - Stars: Bernhard Fucik (AMR, Admira und St.Pölten auf der Visitenkarte), Tobias Pellegrini (ST, Tore für LASK und BW Linz)
Die Kärntner sind schwach in die Saison gestartet, erweisen sich aber als harte Nuss. Unsere Führung ist trotzdem nicht unverdient, Carlos Junior lässt Tormann Zan Pelko vom 16er keine Chance. Wir halten die Gäste gut von unserem Tor weg, bezeichnend, dass mit Dejan Kos ein Abwehrspieler zum Man of the Match gewählt wird.

Tabelle



Nach dem überragenden August führen wir die Tabelle vor Absteiger Hartberg an, die weiter klarer Favorit auf den Titel sind.

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #29 am: 31.Dezember 2016, 10:18:46 »

September - Die Carlos Festspiele



TSV Neumarkt - Trainer: Wolfgang Janisch - Stars: Anel Kocijan (ST, Sohn von Sturm-Legende Tomislav), Oguzhan Bacak (DC, 21-jähriges Innenverteidigertalent)
Zähes Spiel zu Beginn, aber nach einer Hasic-Ecke stellt unser kolumbianischer Brecher Carlos Junior per volley auf 1:0. Dinge die ich zu schätzen weiß: Aufregen über zu wenig Spielzeit, eine starke Leistung versprechen und dann das Tor machen: So gesehen bei Andreas Gligor, der nach einer weiteren Hasic-Standard am langen Pfosten auf den Ball lauert und im richtigen Moment da ist, um ihn über die Linie zu drücken. Ein einziges Mal sind wir unachtsam heute, Rok Zupanc sagt in der 80. danke. 10 Minuten zittern später sind wir drei Punkte reicher.

SC Kalsdorf - Trainer: Goran Djuricin - Stars: David Fink (RV, 14 Spiele für Kapfenberg), Matthias Hopfer (DM, mächtig Zweitligaerfahrung)
Der Verein aus dem Grazer Umland ist schon etliche Jahre Bestandteil der Regionalliga, dementsprechend Respekt habe ich vor dem Gegner. Berechtigt, wie sich im Verlauf des Spiels zeigen wird, denn Kalsdorf hat die besseren Chancen. Aber wie so oft in dieser Saison sind wir vor dem Tor eiskalt. Matchwinner ein weiteres Mal: Carlos Junior. Beim 1:0 überrascht er den Tormann mit einem satten Schuss aufs kurze Eck, Siller mit der Vorlage. Beim 2:0 zeigt er, dass er auch technisch was drauf hat: Einen Simic-Pass nimmt er im vollen Lauf überragend mit, überläuft so einen Verteidiger und im Abschluss lässt er Weissensteiner zum zweiten Mal keine Chance. Kalsdorf kommt danach gut ins Spiel, die Abwehr um Cancola lässt sich erneut nicht knacken.

ATuS Ferlach - Trainer: Goran Zvijerac - Stars: Stephan Stückler (ST, mal Bundesliga bei Wolfsberg), Andreas Jerkovic (RM, 19jähriger Shootingstar aus der FAL Linz)
Der Aufsteiger aus Kärnten ist überragend in die Saison gestartet und steht im oberen Tabellendrittel. Im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Kalsdorf sind wir dieses Mal die bessere Mannschaft. Die verdiente Führung fällt in Minute 36. Hasic flankt gefühlvoll auf den zweiten Pfosten, wo Carlos Junior wartet und im siebenten Spiel in Folge trifft. Wir spielen munter weiter und dürfen uns noch über das erste Tor von Joker Daniel Kraft freuen, der vom Strafraumeck ins lange Kreuzeck vollendet.

USV Mettersdorf - Trainer: Manfred Nastl - Stars: Serkan Ciftci (ST, 3 Bundesligatreffer), Amir Ajan (AML, australischer Globetrotter, u.a. bei Kickers Offenbach aktiv)
Pflichtsiege sind die schwersten Siege. Das bewahrheitet sich gegen den nächsten Aufsteiger. Die Südoststeirer zeigen bei strömendem Regen mächtig auf, gehen nach 20 Minuten durch den Ex-Sturm-Kicker Serkan Ciftci nicht unverdient in Führung. Wir kommen überhaupt nicht in die Partie, dürfen uns glücklich schätzen, dass sich Ermin Hasic einmal im richtigen Moment vom Gegenspieler löst und eine Bakaric-Flanke am kurzen Eck verwertet.

Oktober - Zäh aber erfolgreich



TSV Hartberg - Trainer: Uwe Hölzl - Stars: Siegfried Rasswalder (DL, Erst- und Zweitligaprofi), Dario Tadic (ST, 105 Tore in allen drei Ligen), Michael Zetterer (TW, kam vor der Saison aus Bremen)
Das Spitzenspiel steht an, 1400 Zuseher haben sich in Hartberg eingefunden, um ein tolles Fußballspiel zu sehen. Die Gastgeber haben etliche Spieler mit Bundesliga- oder Zweitligaerfahrung im Kader, reißen das Zepter von Beginn weg an sich. Wir schießen im Spiel genau einmal auf den gegnerischen Kasten, nach einem Hasic-Freistoß fasst sich Andreas Gligor ein Herz und zimmert das Leder Richtung Tor. Marco Komenda hält seinen Fuß dazwischen und tatsächlich: 1:0 für Köflach! Es folgen wütende Angriffe des Favoriten, doch wir lassen ebenso nur 2 Torschüsse zu, MoM wird nicht umsonst unser Abwehrchef David Cancola (7.9).

SPG Pasching/LASK - Trainer: Ronald Brunmayr - Stars: Stefan Nemetz (AMC, kam von BW Linz), Marvin Plantier (DR, Leihgabe aus Strasbourg)
Vor dem Spiel gibt es Shake-Hands mit meinem ehemaligen Schützling bei der Austria: Stefan Nemetz, der den Sprung in die zweite Liga zu BW Linz nicht ganz geschafft hat, versucht beim LASK nun sein Glück, zunächst in der zweiten Mannschaft. Die Zweitvertretung des Bundesligisten ist stark besetzt, unter anderem tummeln sich drei französische Spieler von Schwesternverein Strasbourg im Kader. Die wenigen Zuseher sehen ein abscheuliches Spiel, in dem wir dennoch verdient in Führung gehen. Nach gegnerischem (!) Einwurf kann Carlos Junior über rechts in den Strafraum eindringen, seine scharfe Hereingabe fälscht Abwehrchef Anto Babic unhaltbar ins eigene Tor ab. Lange passiert rein gar nichts, leider köpft uns Thomas Ettl mit dem ersten Schuss in Richtung unseres Kastens das 1:1, Rafajac hat nach der Ecke geschlafen.

ATSV Stadl-Paura - Trainer: Rainer Neuhofer - Stars: Danilo Duvnjak (DC, bosnischer Innenverteidiger mit Zweiligaerfahrung), Mizuki Arai (MC, japanischer Edeltechniker)
Die Oberösterreicher halten sich bereits das vierte Jahr in der Regionalliga, und auch dieses Jahr sieht alles nach Klassenerhalt aus. Die Gäste bereiten uns vor allem in Hälfte eins große Probleme, die sich vergrößern, als Danilo Duvnjak Sekunden vor dem Pausentee zum 1:0 abstaubt. Nach den letzten 3 mäßigen Halbzeiten (das vorherige Spiel miteingerechnet) gibt es von mir eine seltene Standpauke, die in der zweiten Halbzeit sofort wirkt. Carlos Junior durchbricht seine Torsperre per Kopf nach einer Hasic-Maßflanke, und als Siller seinen Kraftakt nach Doppelpass mit Drga zum 2:1 vollendet, ist der Turnaround geschafft.

SK Vorwärts Steyr - Trainer: Gerald Ulmer - Stars: Stefan Gotthartsleitner (MC, Dreh- und Angelpunkt), Yusuf Efendioglu (ST, verlässlicher Torschütze)
Der ehemalige Bundesligist präsentiert sich in der ersten Halbzeit wie ein sicherer Absteiger. Vergeben wir zu Beginn noch beste Chancen, gelingt Filip Simic mit einem Traumtor aus rund 25 Metern der Dosenöffner. Nur vier Minuten später darf sich Hasic nach schönem Simic-Pass zum ersten Mal eintragen, weitere drei Minuten später behält er alleine vor dem Tormann erneut die Ruhe. Das Zuspiel kam erneut vom heute überragenden Simic. In der zweiten Halbzeit schalten wir etwas zurück, müssen durch Stefan Gotthartsleitner noch das Ehrentor zulassen.

Die Tabelle



Die Hinrunde ist geschafft, und wir liegen mit 12 Punkten Vorsprung auf Rang 1. Habe ich vor der Saison über einen Platz im ersten Drittel spekuliert, übertrifft das nun meine kühnsten Erwartungen.



11 Tore durch unseren kolumbianischen Bomber, dazu 8 Tore von Linksaußen Löffler, der am Ende aber verletzt ausfiel, und 6 Assists durch Hasic (waren gefühlt aber 20).

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Stefan von Undzu

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #30 am: 31.Dezember 2016, 12:31:55 »

Läuft bei Dir. Da wird nicht mehr viel passieren...  :)
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Die aktuelle Station des Stefan von Undzu:

http://www.meistertrainerforum.de/index.php/topic,23227.0.html

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #31 am: 01.Januar 2017, 17:39:23 »

Stefan von Undzu: Das hoffe ich doch stark :) Viel Glück dir weiterhin bei Winterthur

November - Jahresabschluss mit Schönheitsfehler



Deutschlandsberger SC - Koralmstadion, 250 Zuseher
Nachdem das erste Saisonspiel gegen den DSC bereits mit 3:1 gewonnen wurde, gaben wir uns auch in Deutschlandsberg keine Blöße. Filip Simic hat nach dem letzten Spiel anscheinend den Spaß am Toreschießen entdeckt, wieder ist es ein Prachttreffer. Einen eigentlich schlechten, halbhohen Pass von Ermin Hasic nimmt der zentrale Mittelfeldmann direkt, der Volleyschuss streicht wie ein Strich ins lange Eck.

Sturm Graz II - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 401 Zuseher
Gegen die Jungblackies haben wir noch eine Rechnung offen, am 2.Spieltag mussten wir unsere einzige Niederlage bislang hinnehmen. Dieses Mal steht mit dem deutschen Tormann Daniel Lück nur ein Profi in der Startelf der Gäste, der uns prompt zur Führung verhilft. Sasa Bakaric will eigentlich flanken, seine flache Hereingabe rutscht dem Schlussmann durch die Hosenträger, nicht unverdient steht es 1:0. Carlos Junior nutzt die aufkommende Verunsicherung bei den Amateuren, nach einer gelungenen Flanke von Bakaric trifft er kompromisslos.

USV Allerheiligen - Sportplatz Allerheiligen, 418 Zuseher
Die Gastgeber aus Graz-Umgebung haben eine gute Serie hingelegt, liegen nunmehr sogar auf Rang 2. Dementsprechend selbstbewusst treten sie am kleinen Platz in Allerheiligen auf. Fabian Riegler entkommt unserer Abwehr in Minute 18, sein Treffer wird sich noch als sehr wichtig erweisen. Wir haben in weiterer Folge zwar viele Spielanteile, die gegnerische Abwehr macht ihre Sache zu meinem Bedauern aber hervorragend. Wir gehen mit einer Niederlage in die Winterpause.

Aufbauspiele



Nach einer erholsamen Winterpause geht es ab Februar wieder in die Vollen, die Ergebnisse sind, natürlich auch bedingt durch einige Experimente, eher durchwachsen. Stark das Unentschieden gegen Zweitligist Gleisdorf, ebenso wie der Sieg über Inter Bratislava. Über die anderen Spiele legen wir lieber den Mantel des Schweigens.
Es verlässt uns mit Christian Tschermanek (nur 1 Einsatz in der Hinrunde) nur ein Spieler, mit ihm wird der Vertrag einvernehmlich aufgelöst. Andere Spieler, wie Ribic, Seper oder Steigberger, die zurzeit wenig Spielpraxis bekommen, erwecken bei den anderen Vereinen leider kein Interesse.

März - Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran



WSC Hertha 1912 - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 428 Zuseher
Ein Grippevirus hat einen Teil meiner Stammbelegschaft zur Bettruhe verdonnert, es fehlen unter anderem Abwehrchef Cancola und Sturmtank Carlos Junior. Die Welser haben sich im Winter sehr gut verstärkt, neu im Team sind Simon Strauss (First Vienna FC), U21-Nationalspieler Philipp Wiesinger (LASK Linz), Daniel Hautzinger (Admira II) und Florian Moritz (USV Allerheiligen). Die Gäste spielen von Beginn weg mutig, kommen zu guten Torchancen. Wir verwerten auf der Gegenseite unsere Erste. Kos zirkelt das Leder auf den kurzen Pfosten, wo der unzufriedene Michael Wallner für sich Werbung macht und zum 1:0 einschiebt. Die Hertha bleibt weiter am Drücker, wir können den Vorsprung über die Pause bringen. In Halbzeit zwei ein ähnliches Bild, mit unserem zweiten Torschuss markieren wir die unverdiente 2:0 Führung. Alessandro Oraze setzt Ermin Hasic super in Szene, dessen Schuss wird unhaltbar abgefälscht. Im Gegenzug der Schock, ein Witzelfmeter für Wels. Christian Ritzmaier scheitert aber am überragenden Loidl. Mario Juric macht es eine Viertelstunde vor dem Ende noch einmal spannend, wir zittern das 2:1 aber über die Zeit.

TSV St.Johann - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 398 Zuseher
Der Tabellenletzte besucht uns in der Weststeiermark, sollte also ein Pflichtsieg sein. Denkste, trotz bester Tormöglichkeiten gelingt es uns nicht, Tormann David Mühlbeck zu überwinden. Die Pleite ist perfekt, als Kay Alzenauer in der 86.Minute einen der wenigen Konter von St.Johann eiskalt abschließt. Peinlich.

Union Vöcklamarkt - Sportzentrum Vöcklamarkt, 1271 Zuseher
Deutlich verändert und mit einigen genesenen Spielern treten wir die Reise nach Vöcklamarkt an. Die Gastgeber befinden sich aktuell in einer Ergebniskrise, die wir gerne verlängern. Bei strömendem Regen schlägt die Kombo Hasic-Junior Carlos wieder zu. Ersterer bedient Zweiteren mit einem punktgenauen Zuspiel, vor dem Tor ist dieser dann wieder einmal nicht aufzuhalten. Das 2:0 vor der Pause bereitet erneut Ermin Hasic vor, sein Freistoß landet wie bestellt auf dem Kopf von Andreas Gligor. Danach lassen wir nichts mehr anbrennen.

Austria Klagenfurt - Wörtherseestadion, 1154 Zuseher
Im wunderschönen Stadionrund der Kärntner Landeshauptstadt sehen die über 1000 Zuseher ein wenig verloren aus, ähnlich wie das Steuergeld im Falle Hypo Alpe Adria (Insider). In einer spannenden Partie dürfen wir nach 27 Minuten das 1:0 durch Carlos Junior bejubeln, die Vorlage kommt dieses Mal überraschend von Niko Löffler, der nach herausragendem Saisonstart inzwischen seinen Bestleistungen hinterherhinkt. Der Ausgleich resultiert aus einem schönen Freistoßtrick der Klagenfurter, Soldo wird wunderbar freigespielt, sein Pass findet mit Bernhard Fucik einen dankbaren Abnehmer. Unsere erneute Führung, eingeleitet von Carlos Junior, astrein vollendet von Daniel Kraft, können die Kärntner wiederum ausgleichen. Bernhard Fucik heißt der Wiederholungstäter.   

Die Tabelle



14 Punkte Vorsprung, bei 8 ausstehenden Spielen. Es müsste mit dem Teufel zugehen, sollten wir uns das noch nehmen lassen. Hartberg hat anscheinend schon ein wenig resigniert, nicht weniger als 6 Spieler verließen den Verein im Winter. Wie sieht es eigentlich einen Stock höher aus?



Es sieht so aus als würden wir mit Gleisdorf die Plätze tauschen, mit dem Kapfenberger SV steht uns nächste Saison (vielleicht) ein steirisches Derby ins Haus.
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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #32 am: 02.Januar 2017, 19:49:00 »

April - Nur 1 Sieg aus 4 Partien



TSV Neumarkt - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 343 Zuseher
Die Neumarkter stecken mitten im Abstiegskampf, kämpfen dementsprechend um jeden Zentimeter. Trotzdem ist es eine besondere Leistung, dieses Spiel am Ende nicht zu gewinnen. 8:1 Torschüsse zähle ich nach dem Spiel, dazu wird Michael Chudik nach 66 Minuten mit rot vom Platz geschickt. Ein Punkt, der sich wie eine Niederlage anfühlt.

ATuS Ferlach - ATuS Sportplatz, 281 Zuseher
Die Kärntner sind in der Tabelle ein wenig abgerutscht, zeigen sich gegen uns aber putzmunter, sind einem Sieg näher. Gegen den Spielverlauf gehen wir mit 1:0 in Front, Nico Löffler spielt einen Ball scharf zur Mitte, den Kevin Strohmeyer dankenswerterweise über die eigene Linie bugsiert. In der zweiten Halbzeit fangen wir uns durch Michael Daum den Ausgleich ein, am Ende holen wir einen glücklichen Punkt.

SC Kalsdorf - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 335 Zuseher
Nach zwei mäßigen Auftritten zuletzt startet auch das Spiel gegen Kalsdorf denkbar schlecht. Paul Jury bestraft unser lasches Abwehrverhalten, keine 10 Minuten sind da gespielt. Nach der Pause raffen wir uns aber auf, Hasic wird von Tomka im Strafraum umgerissen, der Gefoulte verwandelt selbst. Das 2:1 folgt auf dem Fuß: Schöner Lupfer von Rafajac in den Strafraum, wo Andreas Gligor nur noch den Kopf hinhalten muss.

USV Mettersdorf - Kultur- und Sportzentrum Mettersdorf, 142 Zuseher
Magere 142 Zuseher wollen das erste Spiel unter dem neuen Trainer der Mettersdorfer, Edi Stöhr, sehen. Dies ist auch dem Sauwetter geschuldet, den es regnet wie aus Kübeln. Vor dem Spiel wurde ich öfters darauf angesprochen, dass wir bei einem Sieg vorzeitig den Meistertitel bejubeln dürfen. Obwohl ich die Spieler explizit darauf hinweise, dass dies keinen Einfluss auf unsere Spielweise haben soll, schlottern beim ein oder anderen die Knie. Schon nach 3 Minuten bekommen die Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen, Gál soll einen Spieler umgerissen haben. Das hat wohl nur der Schiedsrichter so gesehen. Geschenkt, denn Loidl hält den von Ajan geschossenen Penalty. Die Freude währt aber nur kurz, als unser Schlussmann unter einer Flanke durchfliegt und sich Almedin Muharemovic über das einfache Tor bedankt. Das Spiel ist lange ausgeglichen, Carlos Junior macht es zudem wieder spannend, er trifft in Hälfte zwei nach Zuspiel von Dejan Kos. Am Ende steht das Spielchen auf Messers Schneide, Serkan Ciftci erlöst Neo-Trainer Stöhr mit dem nicht unverdienten 2:1 für den Gastgeber.
Alles blickt nach Wels, und tatsächlich: auch die Hertha verliert ihr Match. Somit stehen wir 4 Runden vor Schluss als MEISTER fest!!

Mai - Ehrenrunde



SPG Pasching/LASK - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 286 Zuseher
Noch hat sich der Titel nicht zu allen Fans des ASK durchgesprochen, aber bei der Sause zu Saisonende stoßen hoffentlich viele zu den Spielen. Gegen die Amateure des LASK gehen wir durch Andreas Gligor früh in Front, Carlos Junior zeigt, dass er auch Tore auflegen kann. Das Spiel gestaltet sich zäher als gedacht, es dauert bis zur zweiten Hälfte, ehe Kristian Rafajac aus einer schlecht abgewehrten Ecke profitiert und sein erstes Saisontor erzielt. Nach dem schnellen Anschlusstreffer durch Igor Bidegain, Leihgabe aus Strasbourg, wird es noch einmal spannend, am Ende setzt sich aber die Routine durch.

TSV Hartberg - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 300 Zuseher
Die Fans beider Lager sehen eine muntere Partie, die wir aber bei besserer Chancenverwertung hätten klar gewinnen können. Nach einer schnellen Kombination über Simic, Löffler und Hasic steht es 1:0 für uns. Nach dem Pausentee drehen die Gäste das Ergebnis, zunächst bestraft Dominik Pachoinig unser lasches Zweikampfverhalten, danach sagt auch Markus Hammerer danke.
Die schönste Kombination des Jahres beschert uns zumindest noch einen Punkt, Philipp Haas bedient zum Schluss Nico Löffler, der nach langer Zeit wieder einmal ins Tor trifft.

ATSV Stadl-Paura - Maximilian-Pagl-Stadion, 290 Zuseher
So wirklich hingesetzt habe ich mich noch nicht, da klingelt es bereits in unserem Kasten. Ersatztormann Heiko Juritsch, dessen Vertrag nicht verlängert wird, patzt bei einem Rollerchen von Tomislav Medved. Meine Mannschaft reagiert nicht geschockt und kommt durch Nico Löffler zurück ins Spiel, Carlos Junior darf sich den Assist gut schreiben. Noch besser läuft es 10 Minuten später, Haas bringt den Ball zur Mitte, wo Ermin Hasic in Eishockey-Manier ins Tor abfälscht. Leider patzt Heiko Juritsch erneut, bei einem Freistoß irrt er im Strafraum herum, Mizuki Arai nützt die Gunst der Stunde und trifft zum Ausgleich.

Vorwärts Steyr - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 886 Zuseher
Fast 900 Leute sind zur Meisterfeier gekommen, bei den Gästen aus Steyr geht es nach wie vor gegen den Abstieg. Bei einem Sieg könnten sie Mettersdorf im letzten Moment noch überholen. Auch wenn wir ersatzgeschwächt in das Spiel gehen (nicht nur aufgrund etwaiger Alkoholleichen vor dem letzten Match) zeigen wir eine tadellose Leistung, 8:1 Torschüsse zeigt mein Statistikblatt am Ende. Dass wir den Fans am Ende einen Sieg schenken, unseren steirischen Nachbarn Mettersdorf den Klassenerhalt bescheren und Traditionsclub Steyr in die 4.Spielklasse schicken, haben wir Dejan Kos zu verdanken, der einen Freistoß versenkt. Es war dies der erste und einzige direkte Freistoßtreffer der Saison, gleichzeitig das erste Saisontor des Slowenen.

Abschlusstabelle



Jetzt ist es amtlich: Köflach wird nächste Saison in der Ersten Liga spielen. Mit rekordverdächtigen 16 Punkten Vorsprung distanzieren wir die Gegner um Längen.

Kaderanalyse:

Torhüter

Der Vertrag mit Ersatztormann Heiko Juritsch wird nicht verlängert. Nachdem er lange Zeit sehr loyal seinen Status als Backup akzeptierte, begann er am Ende der Saison herumzuzicken. Stammtormann Michael Loidl kassierte in 29 Spielen 24 Gegentore (DN 6.71), eine durchaus passable Quote. Ob er das Zeug hat, auch in der zweiten Liga unsere Nr.1 zu sein, werden wird sehen. Wir werden auf jeden Fall einen starken Konkurrenten und einen jungen, ausbaufähigen Tormann verpflichten.

Abwehr

Sasa Bakaric (23 Spiele / 1 Tor / 5 Assists / DN 7.28) und Philipp Haas (17 Spiele / 2 Assists / DN 6.91) machten ihre Sache auf der rechten Seite sehr gut. Beim Slowenen spielt das Alter eine gewichtige Rolle, im nächsten Jahr wird er 34. Bei Haas wird sich zeigen müssen, ob der Sprung von Liga 4 auf Liga 2 innerhalb eines Jahres nicht doch zuviel ist.
Dejan Kos (29 Spiele / 1 Tor / 2 Assists / DN 7.03) hatte als Kapitän und Antreiber auf links seinen Stammplatz fest einzementiert, Ersatzmann Bernhard Stöckl (3 Spiele) bekam zugegebenermaßen wenig Chancen, wird uns auch nicht in die zweite Liga begleiten. Hier müssen wir auf jeden Fall nachjustieren.
Abwehrchef David Cancola (27 Spiele / DN 7.09) spielte eine sehr gute Saison und wird auch eine Klasse höher ein Schlüsselspieler bleiben. An seiner Seite wechselten sich Andreas Gligor (27 Spiele / 4 Tore / DN 7.05) und Thomas Suppan (21 Spiele / DN 6.83) ab. Auch hier ist eine Nachjustierung unumgänglich, einen gestandenen Innenverteidiger möchte ich auf jeden Fall verpflichten. Keine Rolle spielte Turnlehrer Daniel Seper (1 Spiel), der aber fairerweise nie aufmuckte und sich ab Sommer einen neuen Verein sucht.

Mittelfeld

Eine Saison mit Höhen und Tiefen spielte Nico Löffler (29 Spiele / 10 Tore / 5 Assists / DN 7.11), am Ende überwiegt natürlich eindeutig das Positive. Der Flügelspieler soll auch nächste Saison an seine Leistungen anknüpfen. Sein Pendant auf der rechten Seite lieferte nicht minder ab. Ermin Hasic (30 Spiele / 8 Tore / 10 Assists / DN 7.02) war mit seinen Standards und seinen Vorstößen ins Zentrum ein ständiger Unruheherd für die Gegner. An den beiden kamen die anderen verständlicherweise nicht vorbei, sowohl Daniel Kraft (16 Spiele / 2 Tore / DN 6.83) als auch Sebastian Drga (22 Spiele / 3 Assists / DN 6.68) mussten einsehen, dass sie keine Chance hatten in die erste Elf zu rutschen. Sie werden den Verein verlassen, ebenso wie Semir Slomic (3 Spiele). Am Heißesten umkämpft war das zentrale Mittelfeld, wo sich Filip Simic (24 Spiele / 2 Tore / 3 Assists / DN 6.99) als verlässlichste Stammkraft etablierte. Daneben liefen Kristian Rafajac (22 Spiele / 1 Tor / 2 Assists/ DN 6.87), Alessandro Oraze (10 Spiele / 1 Assist / DN 6.94), der aber oft verletzt ausfiel, und Altmeister András Gál (14 Spiele / DN 6.78) auf. Für den Ungarn war es ebenso die letzte Saison im Trikot des ASK Köflach, nach 4 Aufstiegen wird er den Weg mit uns nicht mehr weitergehen. Danke sagen wir auch zu Pascal Steigberger (5 Spiele), der sich schlussendlich nie richtig aufdrängen konnte.

Angriff

Ohne wirkliche Konkurrenz war Carlos Junior Bolano Perdomo (27 Spiele / 15 Tore / 5 Assists / DN 7.12). Der bullige Strafraumstürmer verlor am Ende ein wenig den Fokus und den Biss, mit neuen Sturmpartnern werden wir sein Feuer für die neue Saison wecken versuchen. Michael Wallner (6 Spiele / 1 Tor) und Haris Ribic (5 Spiele) kamen nie richtig in Tritt, zumal mit Ermin Hasic und Sebastian Drga zwei weitere Jungs im Kader standen, die auch im Angriff spielen konnten.

Fazit

Es gilt für die neue Saison auf allen Positionen nachzulegen, ansonsten ergeht es uns wie dem FC Gleisdorf, die nach nur einer Saison wieder in die Regionalliga zurück müssen.
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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #33 am: 04.Januar 2017, 12:40:31 »

Nachdem die Resonanz dieser Geschichte in etwa so hoch ist wie der Zuschauerschnitt, müssen weitere Erfolge her, um die Leser- bzw. Fanschaft zu gewinnen  ;D

Österreichische Erste Liga

Überblick der Mannschaften

Kapfenberger SV


Gegründet: 1919
Stadion: Franz-Fekete-Stadion, 10.000 Plätze
Größte Erfolge: 6x Meister 2.Liga (1943, 1954, 1961, 1963, 1974, 2007)

Trainer: Mario Verdel (37)

Neuzugänge: Ronald Blome (SW Bregenz), Seifedin Chabbi (La Chaux-de-Fonds), Julian Gölles, Dominik Pachoinig (beide Red Bull Salzburg), Michael Heidel (LASK Linz), Leon Kern, Maurice Litka (beide SV Horn), Robert Völkl (BW Linz), Andre Kruse (Borussia Mönchengladbach II)

Abgänge: Edin Bahtic, Thorsten Mahrer, David Zink, Florian Flecker, Rene Schneebauer, Lukas Thonhofer, Petar Paric, Marco Lindner, Christoph Böhmermann, Dominik Rieder (alle vereinslos), Maximilian Ritscher, Johannes Felsner (beide BW Linz), Rene Renner (SKN St.Pölten), Matija Horvat (Vorwärts Steyr), Sergi Arimany (SV Grödig), Simon Pavel (Austria Lustenau), Bernhard Luxbacher (SV Mattersburg)

Aussicht

Der neue Trainer aus Kärnten, Mario Verdel (vormals sehr erfolgreich mit Ferlach und Gleisdorf), hat den Kader mächtig umgebaut, 9 Neuzugänge stehen gleich 17 Abgängen gegenüber.
Seit 2012 spielen die Falken, wie sie von den Fans genannt werden, in der zweiten Liga, heuer soll der ersehnte Wiederaufstieg geschafft werden. Mit Christoph Nicht steht ein gestandener Zweitligatormann im Kasten, der nach 230 Einsätzen in der Ersten Liga sicher darauf brennt, einmal Erstligaluft zu schnappen. Diese haben das Verteidigertrio Philipp Erhardt, Alois Höller (beide bei Mattersburg) und Robert Völkl (SV Grödig) bereits geschnuppert, die Abwehr stellt sich also grundsolide auf. Das Um und Auf des Teams ist der italienische Spielmacher Simone Battaglia. Er ist nicht der einzige Legionär der Falken, gleich drei deutsche Legionäre stehen im Kader: Flügelspieler Maurice Litka (bei St.Pauli ausgebildet) und Stürmer Leon Kern (über Mainz und Grödig) stießen ebenso wie der erst 18jährige Andre Kruse vor der Saison zum Team, der trotz 11 Toren in 36 Spielen für die Zweite der Gladbacher keine Chance sah, sich dort in die erste Mannschaft zu spielen.
Neben dem deutschen Talent stehen noch zwei Youngster in der Auslage: U19-Nationalspieler Dominik Pachoinig wird diese Saison ebenso seine Rolle spielen wie der kroatische U21-Nationalspieler Tomi Petrovic, der bereits mehrmals mit dem HSV in Verbindung gebracht wurde.


Der Topfavorit auf den Titel, auf allen Positionen doppelt und dreifach besetzt. Einziges Manko könnte es sein, dass sich 7 Legionäre im Kader befinden, aber nur 3 am Spielbericht stehen dürfen. Es sieht so aus, als würden die Falken sich bereits auf die Bundesliga vorbereiten.

SC Wiener Neustadt


Gegründet: 2008
Stadion: Stadion Wiener Neustadt, 7.700 Plätze
Größte Erfolge: 2x Meister 2.Liga (2008, 2017)

Trainer: Rene Wagner (47)

Neuzugänge: Stephan Döhla, Vesel Demaku (beide Red Bull Salzburg), Petar Gluhakovic (Austria Wien), Niklas Hoheneder (Holstein Kiel), David Nieland (1.FC Heidenheim), Sebastian Wimmer (Red Star Paris), Bastian Lehner (Admira Wacker)

Abgänge: Christoph Gschiel, Manfred Fischer, Mirza Jatic, Mirko Döinghaus (alle vereinslos), Sandro Djuric (Floridsdorfer AC), Alexandros Kartalis (Wacker Innsbruck), Ünal Altintas (Admira Wacker), Julian Tomka (BW Linz), Markus Rusek (SV Mattersburg)

Aussicht

He is back. Stürmerlegende Rene Wagner kehrt zu seiner ersten Trainerstation zurück. Nachdem er in den letzten Saisonen in Altach und St.Pölten gewerkt hat, nahm der Bundesligaabsteiger den Aufstiegstrainer 2017 wieder unter Vertrag. Klares Ziel: Wiederaufstieg. Der Kader verspricht einiges: Mit Alexander Schlager und Christopher Schierl duellieren sich zwei gestandene, aber dennoch junge Torhüter um den Platz an der Sonne. Davor hat man mit Routinier Niklas Hoheneder und Remo Mally zwei Bundesliga-erprobte Manndecker aufgeboten, im Mittelfeld brillieren U21-Nationalspieler Hannes Wolf und Neuzugang Sebastian Wimmer. Prunkstück des Teams ist aber sicherlich der Angriff. Mit Toni Vastic, Tschechenbomber Milan Jurdik und Neuzugang David Nieland (letzte Saison 34 2. Bundesligaspiele für Heidenheim) sollte man genug Angriffspower aufbieten für Liga 2.


Ist Kapfenberg der Topfavorit, folgt Wiener Neustadt auf dem Fuß. Der Absteiger muss sich aber erstmal wieder von dem Schock erholen, nicht mehr in die Allianz-Arena, sondern ins Werner-Skrabitz-"Stadion" zu fahren.

SV Mattersburg


Gegründet: 1922
Stadion: Pappelstadion, 15.700 Plätze
Größte Erfolge: 2x Meister 2.Liga (2003, 2015), 3.Platz Bundesliga (2007)

Trainer: Gerhard Schimpl (41)

Neuzugänge: Christopher Markovic (Admira Wacker), Alexander Kogler (FC Ingolstadt), Philipp Seidl (Sturm Graz), Ljeon Aljiji (SV Ried), Emanuel Ponholzer (WSG Wattens), Markus Rusek (Wiener Neustadt), Bernhard Luxbacher (Kapfenberger SV), Richard Scheiber (SV Horn), Bernd Neef (Würzburger Kickers), Lukas Rath (SKN St.Pölten)

Abgänge: Nedeljko Malic, Johannes Kreidl, Boris Prokopic, Manuel Seidl, Michael Drga, Lukas Godovitsch, Stephan Schimandl, Mustafa Kayhan, Maxim Distler, Nico Pichler (ASK Köflach),  Marcel Spanraft (DSV Leoben), Christoph Halper, Juhani Pikkarainen (beide SC Parndorf), Chritian Bubalovic (BW Linz), Philipp Fischer (ASK Kottingbrunn), Julius Ertlthaler (SKN St.Pölten), Sven Sprangler (Austria Lustenau), Ronny Benner (LASK Linz), Markus Angel (SV Ried), Andreas Dober (Karriereende)

Ausblick

Nachdem sich bereits im Winter abzeichnete, dass sich der Aufstieg nicht ausgehen wird, wurde mit Gerhard Schimpl ein eher unbeschriebenes Blatt als Trainer installiert. Ein gutes Jahr bei BW Linz reichte, um Langzeitpatron Pucher von einem Engagement zu überzeugen. 20 Spieler mussten im Sommer daraufhin den Verein verlassen, geholt wurden derer 10. Es soll wieder vermehrt auf die eigene Jugend gesetzt werden. Einer der blieb ist Markus Kuster. Die Nr.1 im Kasten der Burgenländer ist sogar im Notizblock des Teamchefs aufgetaucht, mehrmals stand sein Abgang im Sommer im Raum. Doch der Kapitän blieb an Board. Dazu setzt Trainer Schimpl wie viele andere auf Spieler aus den deutschen Gefilden: Rechtsverteidiger Ken Gipson (zuletzt Jahn Regensburg), Mittelfeldspieler Tobias Raschl (Dortmund II) und Nico Empen (Holstein Kiel) schnüren bereits seit 2 Jahren die Schuhe für die Mattersburger, Talent Bernd Neef kam vor der Saison aus Würzburg.


Mattersburg hat viel Substanz verloren, aber noch immer genug Qualität, um oben mitzuspielen. Für den ganz großen Wurf fehlt es aber an Routine.
« Letzte Änderung: 04.Januar 2017, 13:19:11 von GodOfSheep »
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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #34 am: 04.Januar 2017, 13:16:34 »

SC Austria Lustenau


Gegründet: 1914
Stadion: Reichshofstadion, 8.800 Plätze
Größte Erfolge: 1x Meister 2.Liga (1997)

Trainer: Lassaad Chabbi (59)

Neuzugänge: Sven Sprangler (SV Mattersburg), Simon Pavel (Kapfenberger SV), Rami Tekir (Wacker Innsbruck), Fabian Ehmann (Sturm Graz), Manuel Prietl (Arminia Bielefeld), Philipp Hoßmang (ASV St.Marienkirchen), Florian Stadler (FC Lauterach), Daniel Maderner (SV Bad Goisern)

Abgänge: David Gräfischer, Nicolas Mohr, Danijel Prsalko, Dominik Baumgartner, Pierre Hodapp, Ögun Bozkurt (alle vereinslos), Fabian Dominikovic (FC Lauterach), Marvin Schöpf (TSV Hartberg), Pius Grabher (Wacker Innsbruck)

Ausblick

Seit 2015 werkt Lassaad Chabbi in Lustenau, in den letzen drei Jahren scheiterte man mit einem konstanten 3.Platz denkbar knapp am Aufstieg. Auch dieses Jahr geht man es eher ruhig an. Mit Pius Grabher verließ nur ein Stammspieler das Team Richtung Bundesliga, ansonsten setzt man auf Kontinuität. Angeführt wird das Team von Flügelflitzer Andreas Kuen, der letzte Saison 7 Tore auflegte und mit Sven Sprangler nun einen guten Partner auf der linken Seite bekommen soll. Aus der deutschen 2.Bundesliga soll Manuel Prietl die nötige Ruhe und Erfahrung ins Mittelfeld bringen, für die Tore ist Valentin Grubeck zuständig, der in den letzten vier Saisonen immerhin 35 Treffer markierte.


Können sich die Mannen von Chabbi dieses Jahr motivieren, kann Lustenau in die Phalanx der großen Drei eintauchen. Allerdings gab es bereits letzte Saison erste Zeichen von Abnutzung beim Trainer, der erst beweisen muss, dass er neue Impulse setzen kann.

SKN St.Pölten


Gegründet: 2000
Stadion: Niederösterreich Arena, 8.000 Plätze
Größte Erfolge: 1x Meister 2.Liga (2016)

Trainer: Carlos Chaile (45)

Neuzugänge: Julius Ertlthaler (SV Mattersburg), Albano Martín (River Plate), Vladimir Kopic (1.FC Slovacko), Mark Zettl (SpVgg Unterhaching), Markus Jäger (LASK Linz), Maurice Mathis (1860 München), Rene Renner (Kapfenberger SV), Gernot Trauner (SV Ried)

Abgänge: Daniel Segovia, Husein Balic, David Sauer, Laurent Gashi, Lukas Thürauer, Jannis Neubert, Raphael Hofer, Lars Reiprich (ASK Köflach), David Stec (LASK Linz), Lukas Rath (SV Mattersburg)

Ausblick

Vom Co-Trainer zum Trainer aufgestiegen, muss Carlos Chaile jetzt beweisen, dass er es auch an vorderster Front kann. Nach dem sofortigen Wiederabstieg aus dem Jungfernjahr in der Bundesliga hat der Verein viel unternommen, um den Sprung in die Eliteliga zurück zu schaffen. Das hat viele Ressourcen, sowohl finanzielle als auch menschliche, verschlungen. Chef auf dem Platz ist nach dem Abgang von Lukas Thürauer nunmehr Abwehrchef Mario Sonnleitner, der eine junge und unerfahrene Mannschaft führen muss, zusammen mit Flügelspieler Daniel Schütz und Neuzugang Gernot Trauner. Bei Albano Martín hat Carlos Chaile seine Verbindungen nach Argentinien spielen lassen, auf den jungen Stürmer darf man gespannt sein.


Der Verein hat sich die letzten drei Jahre verausgabt, nach dem verpassten Aufstieg letzte Saison und den Abgängen einiger Stammspieler muss sich St.Pölten erst wieder konsolidieren.

FC Liefering


Gegründet: 2012
Stadion: DAS.GOLDBERG Stadion, 4.330 Plätze
Erfolge: 1x Meister 2.Liga (2018)

Trainer: Mirko Dickhaut (49)

Neuzugänge: Danny Franz, Daniel Markl (beide Rapid Wien), Alexander Burgstaller, Nemanja Zikic, Michael Brandner (alle Red Bull Salzburg), Nicolás Orsini (Floridsdorfer AC)

Abgänge: David Gugganig, Barolomiej Zynel, Maximilian Schuster, Juninho (alle vereinslos), Josef Szabo (SV Horn), Christoph Mayr (FC Winterthur), Stefan Franke (SV Grödig), Emir Karic (Partizan Belgrad), Igor, Alexander Schmidt (beide Floridsdorfer AC), Sven Stein (First Vienna FC), David Schnegg (BW Linz), Benjamin Walzer (SK Ebbs), Andreas Kurz (GW Micheldorf), Nico Bode (Grazer AK), Timo Andreev (First Vienna FC), Carsten Erl (Austria Klagenfurt)

Ausblick

Wie immer ein Kommen und Gehen beim Tochterclub der Salzburger. Der deutsche Trainer Mirko Dickhaut kann sich aber wieder auf einige Talente aus der eigenen Jugend freuen. Dazu gesellen sich gestandene "Bullen" wie Philipp Mwene, Mathias Honsak und David Atanga.


Die Zweitfiliale von Red Bull Salzburg wird sich wie in den Jahren zuvor nicht im Abstiegskampf wiederfinden, ein Ausreißer wie 2018, als man den brotlosen Meistertitel erspielte, ist nicht auszuschließen, aber doch unrealistisch.

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #35 am: 04.Januar 2017, 14:15:30 »

Floridsdorfer AC


Gegründet: 1904
Stadion: FAC-Platz, 3.660 Plätze
Größte Erfolge: 1x Meister 1.Liga (1918), 1x Pokalsieger (1915)

Trainer: Jürgen Halper (45)

Neuzugänge: Alexandros Bitoulas (Carl Zeiss Jena), Igor, Alexander Schmidt (beide FC Liefering), Sandro Djuric (Wiener Neustadt), Samet Huseyin (SV Ried), Tobias Klug (FC Kufstein), Dominik Sturmberger (Austria Lustenau), Alex Sobczyk (Rapid Wien), Niko Tisaj (WSG Wattens)

Abgänge: Christian Dengg, Thomas Hirschhofer, Nikolai Vambersky, Edvin Orascanin, Thomas Ettl (alle vereinslos), Markus Wallner, Philipp Stuber-Hamm (beide Grazer AK), Niklas Kölbl (SC Parndorf), Matthias Hager (First Vienna FC), Stefan Krickl (SC Kalsdorf), Mitar Mihailovic (SC Fürstenfeld), Benjamin Soura (SV Essling), Christian Löw (SC Weiz), Sascha Hold (SV Rottenmann), Nicolás Orsini (FC Liefering)

Ausblick

Der Wiener Verein aus Floridsdorf hält sich hartnäckig in der zweiten Liga, zu verdanken hat er es nicht unwesentlich dem Trainer Jürgen Halper, der seit 4 Jahren das Zepter schwingt und mit bescheidenen Mitteln den großen Paroli bietet. Mit viel Fantasie stellt er jedes Jahr einen Kader zusammen, der knapp aber doch genug Qualität hat, um drin zu bleiben. Sturmspitze Dario Tadic besorgt die nötigen Tore, das talentierte, unglaublich junge Mittelfeld um Bajram Azizi (18), Tasos Vathrakojoilis (18) und Marcel Canadi (22) empfiehlt sich für höhere Aufgaben. Die Tore verhindern soll ab dieser Saison der griechische U21-Nationaltorhüter Alexandros Bitoulas.


Das Saisonziel lautet wie immer Klassenerhalt. Mehr wird auch dieses Jahr nicht möglich sein.

FC Blau-Weiß Linz


Gegründet: 1997
Stadion: Donaupark-Stadion, 3.000 Plätze
Größte Erfolge: 3x Meister 3.Liga (2003, 2016, 2018)

Trainer: Mohamed Sahli (42)

Neuzugänge: Michael Daub (FC Höchst), David Schnegg (FC Liefering), Lars Forster (1.FC Heidenheim), Julian Tomka (Wiener Neustadt), Randy Montie, Alexander Freismuth (beide Red Bull Salzburg), Patrick Burkert (SV Matrei), Johannes Felsner (Kapfenberger SV), Peter Achterfeld (SW Bregenz), Marco Zanella (Grasshoppers Zürich), Maximilian Ritscher (SV Horn), Christian Bubalovic (SV Mattersburg)

Abgänge: Sebastian Radakovics, Bernhard Ungerböck, Sally Preininger, Stefan Nemetz, Christian Falk, Mario Pollhammer, Lukas Gabriel, Dominik Popp, Marcel Cerny, Edin Begic, (alle vereinslos), Elias Wieneritsch (SV Stripfing), Bernhard Kotynski (FC Mistelbach), Johannes Adolph (SC Paderborn), Florian Neuhold (First Vienna FC), Robert Völkl (Kapfenberger SV), Marcel Bleibtreu (SV Gmunden)

Ausblick

Im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg erwartet man sich von Neo-Trainer Mohamed Sahli, der bislang nur bei den Zweitvertretungen von Strum Graz, Red Bull Salzburg und SV Grödig tätig war, dass er die Mannschaft in sichere Sphären führt. Gar nicht so einfach, mit einer Mannschaft, die im Schnitt die jüngste der Liga ist. Leitwolf ist der ehemalige Bundesligaspieler Thomas Hinum, der im defensiven Mittelfeld das Sagen hat. Viel erwartet wird von den Salzburg-Leihgaben Randy Montie und Alexander Freismuth, sowie vom deutschen Spielmachertalent Lars Forster. Mächtig umworben sind bereits die Mega-Talente Yüksel Colak (19, letzte Saison 15 Tore) und Arif Yildirim (19, 9 Assists), die wohl nicht lange in der Stahlstadt spielen werden.


So stark die jungen Wilden auch sind, es wird Konstanzeinbrüche geben, früher oder später. Kann Hinum den Kindergarten im Zaum halten, ist eine Platzierung im Mittelfeld möglich.

ASK Köflach


Gegründet: 1936
Stadion: Werner-Skrabitz-Stadion, 2.500 Plätze
Größte Erfolge: 1x Meister 3.Liga (2020)

Trainer: Ludewig Bernstein-Hausen (36)

Neuzugänge: Teodor Brankovic (LASK Linz), Dennis Verwüster (SV Stegersbach), Patrick Wolf (SC Parndorf), Benedikt Pichler (SV Grödig), Markus Grössinger, Jürgen Prutsch (beide FC Gleisdorf), Ahmed-Tobias Andrae, Christopher Cvetko (beide SV Horn), Lars Reiprich (SKN St.Pölten), Nico Pichler (SV Mattersburg), Roman Spirig (SV Ried)

Abgänge: Sebastian Drga (vereinslos), Michael Wallner, Haris Ribic (beide SC Parndorf), Heiko Juritsch (SV Bad Schallerbach), Daniel Seper (SV Oberndorf), Bernhard Stöckl (SV St.Margarethen), Semir Slomic (FC Pinzgau Saalfelden), Andreas Hartmann (ESV Knittelfeld), Philipp Haas (TSG Neustrelitz)

Ausblick

Na bumm. 2011 noch in der 5.Liga aktiv, legte der Verein einen kometenhaften Aufstieg hin. Nachdem der bis dato unbekannte Ludewig Bernstein-Hausen das Team vor zwei Jahren vor dem Abstieg rettete, gelang ihm letzte Saison mit dem erstmaligen Aufstieg in Österreichs 2.Liga Historisches. Die Entwicklung des Vereins konnte mit der Sensation allerdings nicht mithalten, es wird weiterhin nur semi-professionell gearbeitet. Dementsprechend bäckt man kleine Brötchen, alles andere als der Wiederabstieg wäre eine Sensation. Viele Spieler kennen die 2.Liga nur vom Höhren-Sagen, die Spieler die kamen waren meist nur Ersatz bei ihren Teams. Einzige Ausnahme istJürgen Prutsch, der sogar mal 6 Spiele für Livorno in Italiens Serie A absolvierte, letzte Saison den Abstieg von Gleisdorf aber auch nicht verhindern konnte.


Noch nie gab es zwei größere Außenseiter in der Geschichte Österreichs 2.Spielklasse, aber vielleicht ist gerade dieser Underdog-Status die Chance, die Klasse zu halten.

WSC Hertha Wels


Gegründet: 1912
Stadion: Mauth Stadion, 3.000 Plätze
Größte Erfolge: Aufstieg 2.Liga (2020)

Trainer: Gerald Grochar (42)

Neuzugänge: Hannes Wibmer (ATSV Wolfsberg), Mohamed Bassiouny (USC Eugendorf), Stephan Wasserbauer (USK Anif), Florian Hainka (Sportunion St.Martin), Mario Kröpfl (WSG Wattens), Patrick Bani (SV Horn)

Abgänge: Christian Ritzmaier, David Schnaderbeck, Michael Goger, Dibran Rrahmani (alle vereinslos), Thomas Grafl (SV Ebenstein), Philip Fuchs (SV Oberndorf), Michael Fischer (USC Weißenkirchen), Vladimir Gligoric (SC Landskron), Mario Juric (SC Team Wiener Linien), Toni Harrer (ASK Kottingbrunn), Rico Eisfeld (SV Bürmoos)

Ausblick

Nach der Lizenzposse im Sommer (Kein Verein aus der Regionalliga Ost und West konnte die Auflagen erfüllen) sah man sich gezwungen, den Vizemeister aus der Regionalliga Mitte als 10. Verein in die 2.Liga aufzunehmen, obwohl dieser 14 Punkte Rückstand auf den Ersten Köflach aufwies. Aber Wels wollte in den Profibereich, egal unter welchen Umständen. Die Teilnahme allein wird aber nicht genügen, um Fans in das Stadion zu locken. Aus der Mannschaft stechen zwei Spieler heraus. Der slowenische Stürmer Blaz Brglez, letzte Saison nach 15 Toren und 20 Assists zurecht zum Spieler der Saison gewählt in der Regionalliga Mitte. Als Unterstützung soll Neuzugang Mario Kröpfl fungieren, der einzige Kicker mit 2.Liga-Erfahrung im ansonsten von No-Names dominierten Kader.


Unbekannter Trainer, unbekannte Spieler, neue Liga. Es riecht nach Abstieg, aber die Mannschaft wird alles dafür tun, den Ausflug in den Profibereich zu verlängern.
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Stefan von Undzu

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #36 am: 04.Januar 2017, 16:22:31 »

In der Realität hätte Köflach in der Liga keine Chance auf den Klassenerhalt, denke ich. Aber das ist der FM und Du wirst das schaffen. Absteigen werden wohl Wels und (leider) BW Linz.
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Die aktuelle Station des Stefan von Undzu:

http://www.meistertrainerforum.de/index.php/topic,23227.0.html

hodl

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #37 am: 04.Januar 2017, 16:31:10 »

Oha, Wels in Liga 2. Die rüsten ja in echt auch gewaltig auf.

Also ich seh den FAC sowie Blau Weiß auch in Reichweite und gehe davon aus, dass die Klasse gehalten wird. ;)
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Kveldulv1980

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #38 am: 04.Januar 2017, 16:35:01 »

Top Story!

Ich wünsch dir alles Gute und hoffe, dass du den Ligaerhalt trotz der schwierigen Ausgangslage trotzdem schaffst!!!
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GodOfSheep

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Re: [FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
« Antwort #39 am: 04.Januar 2017, 18:28:34 »

Stefan von Undzu: Ich bin nicht ganz so optimistisch, so schwer hatte ich es noch nie, geeignete Spieler zu finden. Das Leistungsniveau in der zweiten Liga ist ungleich höher als in der Regionalliga.
hodl: Von der Klasse her stehen alle Teams über uns bzw. Wels. Ich hoffe auf Glück und Taktik.
Kveldulv1980: Danke und Danke!


Vorbereitung



Perfekte Vorbereitung. Ohne Gegentor aber mit viel Euphorie geht es in die ersten Spiele der neuen Saison. Überragend natürlich der Testspielsieg über Salzburg.

Das Team



Im Tor kommt es zum Zweikampf zwischen Loidl und Neuzugang Dennis Verwüster (was für ein Name :) ) Letzterer ist um 10 Jahre jünger und laut meiner Einschätzung mit mehr Talent gesegnet. Dennoch will ich zu Beginn der Saison nichts ändern. Lars Reiprich gibt den Backup.



Sasa Bakaric wollte vor der Saison unbedingt den Verein verlassen, und obwohl er letzte Saison einer der besten Spieler war, war ich auch geneigt, ihm den Wunsch zu erfüllen. Kein Verein zeigte Interesse, mit Ahmed-Tobias Andrae hatte ich bereits für Ersatz gesorgt. Um keinen Ärger zu provozieren verlieh ich Philipp Haas in die dritte Liga nach Deutschland zu Neustrelitz. Links bekam Dejan Kos mit dem Liechtensteiner U-21 Nationalspieler Roman Spirig einen jungen Konkurrenten um die Plätze. In der Abwehr gesellt sich Talent Teodor Brankovic von den LASK Amateuren an die Seite von David Cancola, sollte hier was passieren stehen Thomas Suppan und Andreas Gligor bereit.



Angekündigte Revolutionen finden nicht statt. Aufgrund mangelnder Angebote bleiben Daniel Kraft und András Gál Teil des Teams. Vor allem Kraft hat sich mit einer soliden Vorbereitung zumindest wieder auf den Zettel gespielt. Auf der rechten Seite bekommt Ermin Hasic mit Markus Grössinger einen routinierten Herausforderer, links matchen sich eben Daniel Kraft und Nico Löffler. Der große Christopher Cvetko soll uns im Luftkampf nach vorne bringen, mit Gál, Oraze, Rafajac, Prutsch, Simic und Wolf matchen sich 6 Spieler um 2 Positionen. Hier wird es zwangsläufig zu Reibereien kommen. Davor sind mit Nico Pichler und Christoph Siller zwei Jungs, die sich den Spielmacher teilen. Maik Stang wurde aus der zweiten Mannschaft hochgezogen.



Carlos Junior hat nach der letzten Saison einen Startvorteil, mit Benedikt Pichler könnte ich aber einen guten Sturmpartner bzw. Konkurrenten gefunden haben. Der beste Nachwuchsspieler im Verein, Dominik Nutz, wird den Angriff komplettieren.

Juli - Willkommen in der (harten) Realität



ATSV Wolfsberg - ATSV-Arena, 421 Zuseher
Erste Runde im ÖFB-Cup, wo wir letzte Saison gar nicht teilnehmen durften. Mit Brankovic und Verwüster stehen nur zwei neue Spieler in der Startelf, einige der oben genannten Namen sind Zukunftsmusik und Ergebnis knallharter Verhandlungen. Der Landesligist bietet uns gut Paroli, ist in Hälfte 1 sogar ebenbürtig. In der zweiten Halbzeit nehmen wir Fahrt auf, ohne wirklich zu glänzen. So muss bereits in Runde 1 die Verlängerung her, wo uns Alessandro Oraze mit einem schönen Flachschuss vor der Blamage bewahrt.

Floridsdorfer AC - FAC Platz, 1197 Zuseher
Auftakt in die neue Spielzeit und der erste Auftritt im richtig bezahlten Fußball. Wir starten furios, Dejan Kos bringt den Ball zur Mitte, wo Nico Löffler sich davonschleicht und direkt aufs kurze Eck einnetzt. 1:0! Das erste Tor in der zweiten Liga. Wir spielen gut, können aber vor der Pause nicht erhöhen. Nach dem Seitenwechsel spielt Floridsdorf stärker, der Ausgleich fällt früh. Djuric spielt den Ball auf Grabovac, der den Ball herrlich ins lange Eck schlenzt, 52 Minuten stehen auf der Uhr. Auch beim zweiten Gegentor hat Grabovac sein "Köpfchen" im Spiel, er verlängert einen langen Ball Richtung Dario Tadic, der alleine vor Loidl das 2:1 markiert. Am Ende stehen 0 Punkte und die Erkenntnis, dass Fehler sofort bestraft werden in Liga 2.

SV Mattersburg - Werner-Skrabitz-Stadion, 518 Zuseher
Autsch, das hat gesessen. Nach einer Viertelstunde gehen die Gäste bei unserer Heimpremiere in Führung. Thorsten Röcher, Mattersburger Urgestein, geht den linken Flügel bis zur Grundlinie hinunter, kann ungestört in die Mitte passen, wo Tobias Raschl dankend einnetzt. Nur drei Minuten später das 0:2. Ken Gipson steht nach einem Freistoßtrick der Burgenländer am rechten Strafraumeck frei, scharfer Pass in die Mitte auf Markus Pink, Loidl wieder ohne Chance. So haben wir uns das natürlich nicht vorgestellt. Nach dem Seitenwechsel sind wir besser, kommen auf 1:2 heran. Der wechselwillige Bakaric sieht den mitgelaufenen Oraze, der aus kurzer Distanz verkürzt. Wir haben weitere Gelegenheiten, der Gegner erhöht. Nach einem Ballverlust in der Mitte schaltet Gipson schnell, Laufpass auf Szikonya, der lässt unserem Tormann im 1gegen1 keine Chance.

WSC Hertha - Mauth Stadion, 420 Zuseher
Der zweite Aufsteiger ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet, wir rechnen uns natürlich dennoch Chancen aus. Was sich dann abspielt, haben aber nicht einmal die kühnsten Pessimisten auf dem Zettel. Wels führt zur Pause 3:0. Manprit Sarkaria steigt nach einem Wibmer-Freistoß in der 12.Minute am Höchsten, drei Verteidiger können ihn nicht aufhalten. Mario Petter erhöht in der 24. auf 2:0, er kann einen pass über 50m seelenruhig annehmen, Loidl wieder geschlagen. Das dritte Gegentor kurz vor der Pause ist eine erschreckende Kopie des 1. Tores, mitsamt Assistgeber und Torschützen. Ich brülle die Mannschaft zusammen, sowas hab ich meinen Lebtag noch nicht erlebt. Die Standpauke zeigt zunächst Wirkung, Bakaric bringt einen Ball zur Mitte, wo Grössinger zum 1:3 abstaubt. Wir erspielen uns nun einige Chancen, werden aber eiskalt ausgekontert. Petter setzt Brglez gut ein, Loidl schläft, 1:4. Das gefühlte 100. Kopfballduell, das wir heute verlieren. Immerhin folgt die Antwort auf dem Fuß, Löffler bedient Kraft, nur noch 2:4. Mit dem Schlusspfiff fangen wir noch ein fünftes Tor, Karlovits spielt in die Mitte zu Bente, der schießt Loidl an, Petter verwertet den Abstauber. Indiskutabler Auftritt einiger Akteure.

August - Auf gehts Burschen, kämpfen und siegen!



SC Wiener Neustadt - Werner-Skrabitz-Stadion, 468 Zuseher
Nach dem furchtbaren Auftritt im letzen Spiel nehme ich einige Veränderungen vor, so bekommen heute Verwüster und Gligor den Vorzug vor den zuletzt unterirdischen Loidl und Brankovic. Wir zeigen Charakter und spielen unser bestes Spiel bislang. In Führung gehen wir trotzdem mehr als glücklich. Remo Mally möchte den Ball zum Tormann zurückspielen, Carlos Junior (den gibt es auch noch) schießt zunächst Tormann Schlager an, der Ball kommt noch einmal zurück zum Stürmer, der dieses Mal verwertet! Kurz vor der Pause holt Gligor Döhla von den Beinen, Toni Vastic verwandelt den fälligen Elfmeter. Wir sind unbeeindruckt, und in der 78. ist es tatsächlich soweit. Ermin Hasic setzt sich am rechten Flügel durch, präzise Flanke in die Mitte, wo Jolly Joker Daniel Kraft zu seinem zweiten Saisontor einköpft. Verdienter Sieg und mehr als verdiente drei Punkte.

Kapfenberger SV - Werner-Skrabitz-Stadion, 552 Zuseher
Nach dem ersten Saisonsieg finden sich zum Derby immerhin knapp 100 Zuseher mehr ein. Sie sehen eine packende und ausgeglichene Partie gegen den Meisterschaftsfavoriten. Wir gehen sogar in Führung. Hasic spielt Carlos Junior an, dieser dreht sich am Strafraum blitzschnell und jagt das Leder in den Winkel! Unsere Freude wehrt aber nur kurz. 10 Minuten später zirkelt Pachoinig einen Corner genau auf den Kopf von Seifedin Chabbi, 1:1. Nach dem Wechsel machen die Falken ernst. Pachoinig schickt Tomi Petrovic auf die Reise, der abgeklärt das 1:2 erzielt. Schade, ein Punktgewinn wäre möglich gewesen.

FC Liefering - DAS.GOLDBERG Stadion, 1066 Zuseher
Auch in Salzburg können wir das Spiel offen halten, selbst nachdem wir kurz nach dem Seitenwechsel mit 0:1 in Rückstand geraten. Ein Freistoß von außen wird von Gebauer mit Glück auf Samuel Tetteh geköpft, der den Ball aus kürzester Distanz unterbringt. Wir fighten um jeden Zentimeter und werden belohnt. Sekunden vor dem Abpfiff kombinieren wir uns bis zum 16er, der erst 17jährige Nutz legt ab für Ermin Hasic, der den Ball tatsächlich im langen Eck unterbringt.

SC Austria Lustenau - Werner-Skrabitz-Stadion, 484 Zuseher
Die schlecht in die Saison gestarteten Lustenauer geben auch in Köflach keine gute Figur ab, wir sind den Großteil des Spiels die bessere Mannschaft. Wunderschön das 1:0, nach einer Kombination im Mittelfeld zeigt Hasic Spielmacherqualitäten, sein messerscharfer Diagonalpass landet genau bei Nico Pichler, der unter dem gegnerischen Tormann einschiebt. Hätte Ermin Hasic seine Leistung mit dem 2:0 vom Elfmeterpunkt gekrönt, wäre das Spiel schneller entschieden worden, doch der Mittelfeldspieler verschießt. So zittern wir bis zum Schluss, am Ende spielen wir erstmals zu null.

FC Blau-Weiß Linz - Donaupark Stadion, 2859 Zuseher
Noch hatten sich nicht alle der fast 3000 Zuseher gesetzt, da konnten sie schon wieder jubelnd aufspringen. Der pfeilschnelle Arif Yildirim handelt nach einer Parade von Dennis Verwüster am schnellsten, er versenkt nach 18 Sekunden zum 1:0. Das 2:0 nur 10 Minuten später zeigt, dass wir vom schnellen Gegentor noch nicht erholt sind. Jamnig bringt eine hohe Flanke in die Mitte, wo sich Yüksel Colak durchsetzt. Linz bleibt in Folge das bessere Team, wir kommen durch einen Fehler des Tormanns zurück. Andrae versucht einen hohen Ball von der Seite, Hankic steigt hoch, lässt das Leder aber los und Christoph Siller staubt ab. Als sich Darijo Pecirep in der 77. Minute verletzt, müssen die Gastgeber mit 10 Mann weiterspielen, sie bringen das Ergebnis aber (leider) verdient über die Zeit.

Tabelle


Wäre die Saison nach 8 Spieltagen zu Ende, wäre dieser Anblick traurig, aber das Feld ist nah beisammen, es trennen uns nur 5 Punkte auf Platz 2. Überraschend stark in die Saison gestartet sind die oberösterreichischen Teams und Linz und Wels. Unser größter Problem ist zurzeit der Luftkampf, hier liegen wir statistisch am Ende, wir gewinnen nur 46% unserer Duelle, kassieren viele Tore nach Standards bzw. hohen Bällen in Richtung Abwehr. Positiv ist, dass wir bislang in jedem Spiel getroffen haben, dem steht aber nur ein zu Null Sieg gegenüber.



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