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Autor Thema: FC Zürich - Eine neue Clubidentität  (Gelesen 4765 mal)

Sokratis

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #20 am: 08.Dezember 2016, 11:12:51 »

In der Liga läufts, ich denke der Aufstieg sollte klappen und Zürich gehört in die Super League! Europäisch gibt es natürlich noch viel mehr Luft nach oben, aber das kommt noch, wenn sich der FCZ etwas etabliert hat.

Cassius

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #21 am: 08.Dezember 2016, 13:38:34 »

@Sokratis: So kann man das stehen lassen. Zum Derbysieg keine Meinung als ehemaliger GC-Trainer, Mr. Karagounis? ;)



Ich will kurz zwei Spieler beleuchten, die es mir in dieser Saison besonders angetan haben. Nein, nicht Buff, Marchesano oder Schönbächler.



Es handelt sich einerseits um Albin Sadrijaj. Der junge Mittelfeldspieler gehörte zu jenen, die dank Verletzungen der etablierten Spieler einspringen mussten. Er machte seine Sache als DLPd hinter den CMa so gut, dass er über die ganze Saison zu den Stammkräften gehörte. Meine Coaches sprechen ihm zwar nicht die grössten Fähigkeiten zu, aber mich hat er überzeugt. Klar ist sein Fähigkeitenprofil längst nicht komplett und es bleibt abzuwarten, ob Albin potentiell in der Super League damit bestehen kann. Für seine zugedachte Rolle sind sauberes Passspiel, Übersicht und ein geschicktes Zweikampfverhalten wichtig und über diese verfügt Sadrijaj. Ich bin trotz meines aggressiven Pressings froh, dass er in Aggression keinen so hohen Wert hat, da ja gerade er die pressenden Spieler absichern und sich bestenfalls nicht aus der Rolle locken lassen sollte. Dafür muss er in den Bereichen Anticipation und Positioning definitiv noch zulegen, das ist klar. Enorm zielführend für seine Darbietungen war in meinen Augen auch die tolle Entscheidungsfindung, die ich für diese Position voraussetze. Spielerisch musste Albin ja hauptsächlich die Ballzirkulation am laufen halten, wenn wir auf einer Seite nicht weiter kamen. Dafür habe ich ihm beigebracht, den Ball schnell von einer Seite auf die andere zu lenken, er setzt das klasse um. Nichts desto trotz findet er sich oft in einer Lage wieder, wo er sich keinesfalls einen Ballverlust leisten darf, entsprechend ist es wichtig, dass er im Passspiel saubere, richtige Entscheidungen treffen kann. Sadrijajs Athletik wiederum bügelt die Schwächen im Stellungsspiel etwas aus, ausserdem konnte er so den einen oder anderen Konter entschärfen.

Alles in allem ist Albin Sadrijaj einer der grossen Aufsteiger dieses Jahres und hat unter mir eine rosige Zukunft, wenn er mit seinen Leistungen so weiter macht.





Nun zu meinem grossen Baby: Moussa Koné. Er ist Sorgenkind, Wundertüte und Lichtblick in einem. Zu Beginn sah ich einen Stürmer, der sehr festgefahren auf die Position des Stürmers und des Rechtsaussen war. Sein Pech, dass beide Positionen nicht vorgesehen waren. Auch sein Profil ist speziell. Eigentlich hat er in allen Bereichen Mühe, mitzuhalten, aber diese ausserordentliche Geschwindigkeit macht ihn natürlich besonders. Er kommt mir etwas vor wie ein Abklatsch (oder bald die bessere Version) von GC's ehemaligem Stürmer Innocent Emeghara, wenn den jemand kennt. Jedenfalls hatte Moussa erstmals eine harte Zeit. Ich trug meinem Assistenzteam auf, ihm die Position des AM näher zu bringen, diesfalls und zwecks Spielpraxis schickte ich ihn in die zweite Mannschaft. Er war unzufrieden, ich versprach ihm aber, dass er mit harter Arbeit und guten Trainingsleistungen durchaus eine Zukunft hier hat. Koné hatte sicher das Potential, sich zum Härtefall zu entwickeln, denn er gehört zweifelsohne zu den grössten Talenten des Vereins. Ende November und anfangs Dezember vernahm ich regelmässig positive Meldungen von Massimo Rizzo. Moussa spiele den AM mittlerweile passabel, er ist der beste Torschütze der U-21 und hat auch meinen Wunsch, dass er sich angewöhnen soll, die gegnerischen Abseitsfallen zu knacken umgesetzt. Ich entschied also, dass er seine Chance in der ersten Mannschaft haben sollte, trotz der Angst, dass er technisch zu stark abfallen könnte. Im bedeutungslosen letzten EL-Gruppenspiel in Bukarest begann Moussa mit seiner Erfolgsstory: er spielte die hüftsteifen Verteidiger des Gegners gnadenlos schwindelig. Als SS eingesetzt liess er sich einerseits sehr oft hinter die Abwehr schicken, andererseits konnte er sich auch in der Zirkulation tief anspielen lassen und reihenweise Gegner mit seinen ordentlichen Dribbelfähigkeiten und der herausragenden Athletik stehen lassen. Drei Tore standen schlussendlich zu Buche, Wehrmutstropfen war (und das sollte sich weiter so durchziehen), dass es durchaus auch fünf oder sechs Tore sein können. Womit wir wieder bei den technischen Schwächen wären...

Dennoch hat sich Moussa Koné mittlerweile in der ersten Mannschaft festgespielt und wird regelmässig eingesetzt. Und ich kann vorweg nehmen, dass es nicht sein letzter grosser Auftritt sein sollte.



Grosse Aufmerksamkeit und Freude erweckte auch der jährliche Youth Intake:



Ein rechtes Gemisch an Herkunft und Kultur, das macht den FCZ auch aus. Kovacevic, Gjonaj, Chiaruttini und Lazarevski haben auf jeden Fall das Potential, sich beim FCZ durchzusetzen. Gerade über einen neuen Linksverteidiger freue ich mich ausserordentlich. Kempter macht seine Sache stark, aber als Backup haben wir nur den alternden Pander, da muss bald etwas gemacht werden.

Und es ist sogar ein gelernter Sweeper dabei, das hatte ich glaube ich noch nie im Youth Intake. Mal schauen, was wir aus dem machen können.
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Sokratis

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #22 am: 08.Dezember 2016, 16:57:51 »

@Sokratis: So kann man das stehen lassen. Zum Derbysieg keine Meinung als ehemaliger GC-Trainer, Mr. Karagounis? ;)


Naja, ich war nur ein Jahr dort, konnte keine richtige Bindung aufbauen. Von dem her berührt mich das nicht so :P

Cassius

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #23 am: 08.Dezember 2016, 17:10:41 »

Zwei grosse Spiele / Ein Duo verlängert
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Endlich können wir uns gegen Winterthur durchsetzen, und wie! Grosses Kino meiner Mannschaft. Gekrönt wird eine Spitzenleistung durch das erste Tor von Remo Arnold für den FCZ. Er wird in der Schlussphase im Mittelfeld eingewechselt. Der Sieg fällt vielleicht ein, zwei Tore zu hoch aus...



Und dann folgt noch das Cup-Halbfinale, auswärts beim Superligisten FC Thun. Es ist der zweite höher klassierte Gegner nachdem wir GC eliminieren konnten. In der ersten Halbzeit sind sich die Mannschaften gleichwertig, wenngleich wir die klareren Torchancen haben, ist das 0:0 in Ordnung. Thun zeigt sich in der Folge abgebrüht und trifft Mitte zweiter Halbzeit gleich doppelt. Der Traum vom Cup-Final scheint ausgeträumt, doch mein Team bündelt nochmals alle Kräfte, schnürt Thun am eigenen Strafraum ein und kombiniert die Abwehr zweimal auseinander. Buff und Marchesano treffen und es kommt zur Verlängerung. Salija bringt uns umjubelt in Führung, doch es hält nur kurz und die Berner Oberländer gleichen erneut aus. Es folgt der Moment von - man ahnt es schon - Moussa Koné. Eingewechselt sprintet er die erschöpfte Abwehr in Grund und Boden, hat quasi Chancen im Minutentakt und trifft in der finalen Phase auch doppelt. Mit einem fantastischen, wilden 5:3-Auswärtssieg erreichen wir tatsächlich den Final!



Finalgegner wird - wie im Vorjahr - der FC Lugano sein...



Zwei unserer absoluten Stammspieler verlängern derweil ihre Arbeitspapiere bei uns. Nach Schönbächler folgen der neue Abwehrchef Claude Dielna und unser offensive Allrounder Antonio Marchesano. Letzterer sogar für vier Jahre, mit Ausstiegsklausel für 7.5M. Für mich kein Problem, das ist eine grosse Summe.
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Cassius

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #24 am: 08.Dezember 2016, 17:12:12 »

@Sokratis: So kann man das stehen lassen. Zum Derbysieg keine Meinung als ehemaliger GC-Trainer, Mr. Karagounis? ;)


Naja, ich war nur ein Jahr dort, konnte keine richtige Bindung aufbauen. Von dem her berührt mich das nicht so :P

Stimmt, ja. Ich müsste mich eher an Feno wenden.
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Der Baske

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #25 am: 09.Dezember 2016, 14:45:51 »

Kovacevic und Chiaruttini kann man bestimmt bald brauchen.
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Cassius

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #26 am: 09.Dezember 2016, 15:17:22 »

@Baske: Mal schauen, wie sich die beiden entwickeln. Kovacevic wird auf jeden Fall aufgrund seiner Position bald schon zur Alternative werden, den fördere ich koste es, was es wolle.



Wir befinden uns am Ende meiner ersten Saison als FCZ-Trainer. Ob es zum Aufstieg gereicht hat:

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Es folgt das Pokalfinale gegen den FC Lugano. Beim Absteiger der Super League haben wir uns übrigens bereits gut bedient, was Spieler angeht. Mittelfeldspieler Domen Crnigoj (Slowene, CM, 21) wechelt zu uns, ausserdem Torhüter Mirko Salvi (Schweizer, TW, 23). Letzterer kommt allerdings technisch gesehen vom FC Basel. Beide sind als Stammspieler eingeplant, laufen aber im Endspiel noch für die Tessiner auf.
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Plumps

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #27 am: 09.Dezember 2016, 15:32:39 »

Am Ende siehts knapp aus, war aber dann doch souverän :)
Glückwunsch zum Aufstieg und ich drücke die Daumen fürs Pokalfinale  :D
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Sokratis

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #28 am: 09.Dezember 2016, 15:34:11 »

Herzlichen Glückwunsch!

Cassius

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #29 am: 12.Dezember 2016, 14:42:43 »

@Plumps: Vielen Dank! Es war aber zu knapp, wir haben früh den letzten Zug vermissen lassen und mussten zittern.

@Sokratis: Auch dir ein herzliches Merci.



Nun ein Highlight der Saison. Meine Mannschaft kann drucklos spielen, denn sie hat ihr Hauptziel erreicht: Der direkte Wiederaufstieg. Hier geht es nun um eine erneute Teilnahme am europäischen Wettbewerb, eine Niederlage wäre aber kein Weltuntergang.

Gegner ist wie im Vorjahr der FC Lugano. Die Tessiner sind knapp abgestiegen, Thun rettete sich am letzten Spieltag. Wir haben sogleich Leichenfledderei betrieben und uns die Dienste des Baseler Leih-Torhüters Mirko Salvi und Mittelfeldmotor Domen Crnigoj gesichert. Eine spezielle Situation für diese beiden, versauen sie sich doch mit einem Pokalsieg zugleich eine internationale Teilnahme in der Folgesaison.

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Stefan von Undzu

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #30 am: 12.Dezember 2016, 15:41:10 »

Scheint ja der neue Trend in der Schweiz zu sein, als Absteiger den Cup zu holen. Immerhin kannst Du Dich mit der Rückkehr in die Super League trösten und wirst da mit dem Abstieg vermutlich wenig zu tun haben.
« Letzte Änderung: 14.Dezember 2016, 08:46:38 von Stefan von Undzu »
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Cassius

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #31 am: 13.Dezember 2016, 16:54:13 »

@Stefan: Dein Wort in Fussball-Gottes Ohr. Da verzichte ich lieber auf den Abstieg nächstes Jahr, auch auf die Gefahr hin, den Pokal wieder nicht zu holen. :p



Es war also geschafft, der FCZ war wieder, wo er hingehört: in der Super League. Ich würde meinen, jetzt fängt meine Mission erst richtig an. Ich will aus dem Verein ja etwas machen. Vorerst wollen wir uns natürlich in der Super League wieder etablieren und einen souveränen Nicht-Abstieg feiern dürfen. Weiter ist es ein Ziel, Spieler auszubilden. Eigene können das sein, aber auch Talente aus dem Ausland. Diesbezüglich hat mir der Vorstand gleich einen doppelten Gefallen getan.  8)





Von daher wird jetzt fleissig gescoutet, neben Europa sicherlich auch stark in Südamerika.

Hier sind unsere Testspiele und die Einschätzung der Medien.



Wir testen gegen sehr starke Gegner, von daher bin ich nicht unzufrieden obwohl wir nur im letzten Spiel siegen. Dieser Sieg macht mich eher sauer, das wahr gegen ein Amateur-Team aus der Umgebung zu wenig.



Dass Basel der Favorit ist überrascht weniger. Wir stehen gar nicht schlecht da.

In einem nächsten Teil folgen die ersten Spiele der Super League, diese startet ja deutlich früher als die meisten anderen in Europa sowie die getätigten Transfers und eine Kadervorstellung.

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doc_moustache

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #32 am: 14.Dezember 2016, 08:28:06 »

Toll zu sehen, dass du mit dem stürmerlosen System Erfolg hast. Die taktische Analyse (ich hab gerade erstmal Lesestoff aufgeholt) liest sich super. Planst du nach dem Aufstieg Veränderungen?
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Storyarchiv: Moustaches Fohlen - Beendet

Stefan von Undzu

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #33 am: 14.Dezember 2016, 08:48:59 »

...
Von daher wird jetzt fleissig gescoutet, neben Europa sicherlich auch stark in Südamerika.
...

Da fände ich Osteuropa und den Balkan ja deutlich interessanter. Südamerikaner werden Dir vermutlich eh von Spielerberatern angeboten und da kannst ja schauen, wie sich die Spieler im Probetraining (und in Testspielen) machen.
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Sokratis

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #34 am: 14.Dezember 2016, 09:12:14 »

Gratuliere, war mMn natürlich nur eine Formsache bist du mit dem FCZ in der Super League bist. Etwas bitter mit dem Cup, aber macht nichts. Jetzt wirst du dich über die Liga für das europäische Geschäft qualifizieren, da bin ich mir sicher.

FCZ93

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #35 am: 14.Dezember 2016, 09:15:52 »

Ich würde vor alllem in Afrika scouten, wie dies der FCZ auch in der Realität in den letzten Jahren am häufigsten gemacht hat.
Deine Spielsystem gefällt mir sehr, und als FCZ Fan ist es für mich sowieso sehr spannend, deine Karriere zu verfolgen. Hoffentlich kannst du dieser Saison die Mehrheit der Zürcher Derbys für dich entscheiden und mittelfristig den "grossen" FC Basel angreifen.
Züri isch ois!
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Cassius

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #36 am: 14.Dezember 2016, 15:31:50 »

Danke für das tolle Feedback! :)

@doc: Danke vielmals, meiner Meinung nach spielt es sich einfach schöner als mit Stürmer. Gerade eben wollte ein Gegner gegen mich die Brechstange auspacken und hat mit drei Mittelstürmern agiert. In der Folge konnte mein Team ganz frei kombinieren, denn die drei haben sich wie gewohnt fast gar nicht am Defensivspiel beteiligt.

In der Super League habe ich einiges rumprobiert, unter anderem ein diagonal angelegtes 4-4-2-0. Hauptsächlich und am erfolgreichsten gespielt haben wir mit einem fast gleichen 4-3-3-0 wie in den ersten Posts, einfach mit zwei CMd und nur einem CMa, vorne mit APs-Ta-Aps oder wenn Koné spielt, dann mit SSa im Zentrum.

@Stefan: Das mache ich natürlich schon längst, das durfte ich ja bereits in der Challenge League. Da haben wir bereits zahllose Spieler aus Polen, Serbien, Kroatien, Ungarn und Tschechien im Auge. :)

@Sokratis: Hoffentlich können wir deinen Optimismus belohnen. Ich will vor allem nichts mit dem Abstieg zu tun haben, weiter offensiven Fussball auf den Platz bringen und die Jungs weiter entwickeln.

@FCZ93: Afrika werde ich sicher auch mit rein nehmen, in Tunesien schauen wir uns gerade den einen oder anderen Spieler an. Vielen Dank für das Lob, bei den Derby führe ich ja bereits mit 1:0.  O0
« Letzte Änderung: 14.Dezember 2016, 15:54:21 von Cassius »
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Cassius

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #37 am: 14.Dezember 2016, 23:45:34 »



Unsere Transfers. Namhafteste Abgänge sind sicher Buff, der sein Arbeitspapier nicht verlängern wollte und Chiumiento, der dies ebenso nicht wollte. Unsere beiden Torwart-Talente Baumann und Fellmann wollten auch weg, was ich ehrlich gesagt nicht ganz verstehe, aber wir haben noch einen tollen jungen Mann in der Hinterhand. Insgesamt haben wir wenig eingenommen, aber mit den genannten und Winter sowie Cavusevic sehr viel an Gehalt gespart. Vor allem Chiumiento war ein Spitzenverdiener.

Die Zugänge waren notwendig, um unseren Kader vollständig konkurrenzfähig zu machen in der Super League und langfristig besser zu werden. Auf den neuen Torhüter Salvi und Crnigoj bin ich ja schon eingegangen, Sauthier ist ein Backup für Voser auf der rechten Seite, Berisha und Degerlund sind Talente für die U21, ersterer wird auch gleich an Winterthur verliehen. Der Königstransfer war eine Herzensangelegenheit: Francisco Rodriguez, FCZ-Eigengewächs und Bruder von Roberto und Riccardo Rodriguez. Er war bei Wolfsburg unzufrieden und so mobilisierte ich alle Kräfte und holte den Jungen zurück. Diese Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen.





Unsere Torhüter. Salvi ist als Nummer Eins eingeplant, Vanins wird die Pokalspiele bekommen und bleibt später hoffentlich als Trainer.



In der Innenverteidigung ist Dielna unumstrittener Abwehrchef, Kocojevic und Arnold werden beide spielen, letzterer aufgrund des Talents mehr. Kukeli und Sarr können aushelfen.



Links hinten wurde Kempter trotz in meinen Augen mässigen Attributen stetig besser und geht verdient als Stamm-LV in die Runde. Kovacevic ist unser Juwel, spielt aber noch eher in der U21. Pander ist Tutor und hoffentlich bald Coach. Dielna kann auch aushelfen, die Geschwindigkeit bringt er allemal mit.



Voser ist gesetzt, Sauthier sein Ersatz. Ich hätte hier perspektivisch gerne einen neuen Namen, Voser wird nicht jünger und ist offensiv limitiert.



Die Qual der Wahl im defensiven bzw. zentralen Mittelfeld. Sarr ist unser Allrounder, ein Dauerläufer, der letzte Saison defensiv wie offensiv geglänzt hat. Sadrijaj habe ich bereits beschrieben, eher ein defensiver Ballverteiler mit guter Athletik. Letzte Saison ausgeliehen war Simonyan, ein klassischer Spielmacher, leider oft unkonzentriert. Yapi ist immer noch Kapitän, aber bereits mit mehr als einem Fuss im Coaching-Team, auch wenn er das noch nicht weiss. Auch vor allem ein Spielmacher-Typus. Für Dynamik und Torgefahr sorgen Crnigoj und Salija.



Marchesano muss man natürlich hier hinzuzählen, er ist der wohl wichtigste Offensivspieler. Er vereint Technik, Kreativität, Schnelligkeit und Torgefahr. Shootingstar Koné vereint vor allem letztere Attribute, an allem anderen hat er zu arbeiten, verbessert sich aber ständig. Die Gebrüder Rodriguez sind vielseitig und beide bestens auf den Flügeln einsetzbar. Schönbächler ist noch verletzt, er nimmt ansonsten einen ähnlichen Stellenwert wie Marchesano ein. Adler Da Silva habe ich letzten Sommer bereits aus Genf von Servette geholt. Nach einem Jahr in unserer U21 ist der junge Schweizer bereit für die erste Mannschaft.



Die Neuzugänge will ich euch noch kurz einzeln präsentieren:

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Hier noch meine U21 inkl. aller verliehenen Spieler, da findet sich jede Menge weiteres Talent. Hervorzuheben sind sicherlich Colin Mühlebach, der vielleicht bald schon Vanins im Profikader ersetzen wird, Gianni Antonazzi, der bei Kaiserslautern SPielpraxis sammeln sollte, sich aber leider am Kreuzband verletzt hat und ca. acht Monate ausfallen wird. Ganz bitter, hoffentlich nicht schon das Ende einer vielversprechenden Karriere. Ndau ist nun an LeMont ausgeliehen, ihn kennt man bereits aus Einsätzen in der ersten Mannschaft.

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Für mich ist noch ein Angebot eingetrudelt, das verlockend ist, aber ich will ja langfristig beim FCZ bleiben.

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Cassius

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #38 am: 15.Dezember 2016, 10:13:45 »

Saisonstart in der Schweiz!

Wir starten auswärts bei einem Titelanwärter, der nie Titel holt. In Bern müssen wir dennoch erstmal bestehen. Und das tun wir. Den Young Boys gehört die Startphase und Salvi muss einmal retten, danach fangen wir uns und speziell Goldjunge Koné blüht auf. Sein Doppelpack ist die logische Konsequenz einer sehr dominanten Phase, in der auch Bertone bereits die Ampelkarte sieht. Das zeigt die Überforderung des Gegners deutlich, die sich auch dank unserem Pressing nicht hinten raus kombinieren können. Kubo gelingt aus dem Nichts der zwischenzeitliche Ausgleich, als er einen Befreiungsschlag erläuft. Ändert nichts an der Dominanz, die durch Crnigoj in Halbzeit zwei abgerundet wird. Auswärtssieg!



Zuhause gegen Thun wollen wir nachlegen und wir starten gut, Koné bringt uns in Führung (der wird immer besser!). Danach allerdings lassen wir ganz stark nach, es geht mit 1:1 in die Pause und danach setzt Thun die besseren Nadelstiche, obwohl wir den Ball beherrschen. Das Chancenverhältnis ist exakt ausgeglichen, es steht aber ein 1:3, das nicht völlig unverdient ist.



In St. Gallen dann ein Totalausfall. Die Ostschweizer haben die ersten beiden Spiele gewonnen und machen gegen uns weiter. Wir sind von A-Z überfordert und mit 0:5 ehrlich gesagt gut bedient. Ich knalle das Team an die Wand, die Jungs wirken motiviert, dennoch ist die Moral im Keller. Wenigstens zahlen sie aus eigener Tasche den Fans die Tickets zurück, fair enough!



Zuhause gegen den FC Sion, auch eine sehr starke Mannschaft zeigen wir unsere beste Saisonleistung - und verlieren dennoch. Nach der Nichtleistung von Kempter in St. Gallen darf Dielna hinten links verteidigen und macht das sensationell. Mit Abstand unser bester Spieler und Torschütze. Lange steht es 1:1, bis Kecojevic am eigenen Strafraum den Ball vertändelt und Konaté zum Sieg einschieben kann. Vielleicht brauche ich Dielna doch im Zentrum. Sion-Trainer Murat Yakin gratuliert uns zur Leistung und gesteht ein, dass der Sieg ein überaus glücklicher war.



Im Derby geht es für uns also bereits um sehr viel...

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Gegen Lancy in der ersten Pokalrunde brauchen wir lange Zeit Geduld, erst der eingewechselte Marchesano schiesst und eine Runde weiter, wir treffen in Genf auf Servette.



Den FC Luzern, nicht mehr von Babbel trainiert (der weilt in China), sondern von Patrick Rahmen, dominieren wir von A-Z. Die beiden Anschlusstreffer von Schneuwly sind Kosmetik und spiegeln das Spiel nicht wider. Spätestens nach dem Platzverweis für den überforderten Kryeziu war unser Sieg durch.



In Lausanne gelingt uns durch Crnigoj der Traumstart, leider gleichen die Waadtländer in der Schlussphase aus und wir lassen unnötig Punkte liegen.



Dann das Heimspiel gegen Basel, das mir bestimmt eine Weile in Erinnerung bleiben wird.

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Hier die Spiele in der Übersicht:

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Und die dazugehörige Tabelle:

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Zu guter Letzt noch eine Vertragsverlängerung. Moussa Koné ist einer der besten Spieler der Saisonstarts und verbessert sich fast täglich. Wichtig, dass wir ihn langfristig an uns binden.

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Re: FC Zürich - Eine neue Clubidentität
« Antwort #39 am: 15.Dezember 2016, 10:28:28 »

Die Grasshoppers scheinen ja für euch nur ein Spielball zu sein :)
Der Start ist doch völlig in Ordnung, nur 3 Punkte hinter Platz 2.
Ihr werdet euch sicherlich noch schön einspielen, dann werdet ihr stabiler und die Resultate werden folgen  :D
Gegen Basel kann man verlieren.
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