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Autor Thema: Aktueller Rennstall-Thread  (Gelesen 2788 mal)

Zockerbit

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Aktueller Rennstall-Thread
« am: 06.März 2017, 05:19:17 »

Grüßt euch,

da ich um diese Uhrzeit gerade nichts Besseres zu tun hatte um meine 1. Saison im MM fertig zu stellen, packte mich dann doch die Lust einen kleinen, feinen Thread zu erstellen in dem man von seiner aktuellen Motorsport-Manager Karriere berichten kann.

Let's start it!




Angefangen habe ich in der untersten Liga, der European Racing Series (10 Rennen pro Saison), beim kleinen, aber talentierten Archer BMR Team. Die Einstellung der Session-Länge wurde auf Mittel (zwischen 21 & 32) Runden pro Grand Prix gesetzt.

Ich muss dazu sagen, dieser Spielstand war Anfangs wirklich nur als eine Art ''Test'' geplant, da ich den Motorsport-Manager so richtig erst mit dem 1.3 Update das Ende Februar erschienen ist, angefangen habe. Jedoch habe ich die ersten 4 Stunden schon in diesen Spielstand gesteckt, woraufhin ich diese nicht wegwerfen wollte und spontan einfach dabei geblieben bin.

Ich muss zugeben das ich Anfangs große Probleme hatte Fuß zu fassen, vor allem in den Rennen, da ich das Tutorial nach längerer Pause einfach nicht mehr im Kopf hatte und somit wild drauf los spielte.

Meine beiden Fahrer zum Anfang der Saison waren der 22 jährige Ägypter Mustafa El Sadat als Fahrer Nummer 1 (2,5 Talentsterne) , sowie der 34 jährige Engländer Alex Rogers als Nummer 2 (2,15 Talentsterne).

Der Anfang der Saison, und somit die ersten 3 Rennen, liefen mehr schlecht als recht. Vor allem die Zuverlässigkeit unserer Teile warf unsere Fahrer während des Rennens immer wieder zurück im Fahrerfeld, woraufhin wir Punktemäßig unter den Erwartungen des Vorstands blieben. Es musste also was passieren!
Ich unterzog dem Team- sowie das zur verfügungstehende Equipment einer kritischen Überprüfung. Mir war daraufhin schnell klar, dass die Grundvoraussetzungen nicht all zu gut waren um das vorgegebene Saisonziel, mind. den 8 Platz der Teamplatzierung, zu erreichen.

Die ersten Maßnahmen wurden somit beim Mechaniker-Team getroffen, da die zuständigen Chef-Mechaniker nicht mal mehr als 1,5 Talentsterne aufweisen konnten. Dies machte sich natürlich auch in den Phasen bemerkbar, die einen gewissen Grad an Wichtigkeit besaßen. Beispielsweise die korrekte & zügige Ausführung der Boxenstopps.
Unser Budget war jedoch recht knapp mit 5 Mio€ besetzt. Denn dieses musste ebenfalls für weitere, dringende Verbesserungen am Auto genügen.
An Land ziehen konnte ich letztlich 2 neue Rennmechaniker, wovon jeder jeweils einem Fahrer zuteil wurde, die gute Werte besaßen um den Ansprüchen hoffentlich gerecht zu werden. Dies spiegelte sich auch an ihrem Talent wider das mind. 2,5 Sterne betrug.

Wichtig zu dieser Zeit waren natürlich auch lukrative Sponsoren die unser Budget gut aufbesserten. Ich konnte mit genügend Verhandlungsgeschick & Geduld den einen oder anderen Fisch an Land ziehen, woraufhin das Kapital einen kleinen Sprung nach oben machte. Jedoch waren wir weit von den Möglichkeiten entfernt, die zum Beispiel die Favoriten-Teams Garuda Racing, Firebird MRT, sowie Eastwood Motorsports hatten.

Unsere Augen richteten sich daher gegen unsere direkten Konkurrenten Predator Racing Group, ZRT Autosport, Octane Racing, sowie Dragon Race Team China.

Weiter im Rennkalender lief das nächste, 4. Rennen, schon etwas besser. Vor allem da das neue Mechaniker-Team ordentlich an der Zuverlässigkeit der Teile geschraubt hatte, somit konnten wir uns schon etwas mehr auf die Punkteplätze festfahren. Aus meiner Sicht aber nicht genug!
Ich erkannte das Potenzial und schlug somit einen aggressiveren Taktik-Weg ein! Denn unser Vorstand James Arnold war dennoch nicht gänzlich zufrieden und es ging schließlich um meinen Job!

Ich nahm somit also viel Geld in die Hand und investierte mehrere Millionen € in die Entwicklung neuer & leistungsstärkere Teile. Priorität hatte in diesem Fall unser Motor, der im Vergleich zum Rest der Rennserie ganz schön weit hinterher war.

Jedoch, nicht nur in der Forschung & Entwicklung musste ordentlich auf's Gas gedrückt werden, sondern sah ich mich auch gezwungen dem Fahrer-Team eine Veränderung zu verpassen. Schon seit einigen Monaten ließ ich unser Scouting-Team auf dem Fahrer-Markt nach Talenten Ausschau halten, die meinen Ansprüchen gerecht werden.
Was letztendlich auch keiner wusste, ich befand mich auch schon in fortgeschrittenen Verhandlungsgesprächen mit dem 28 jährigen Portugiesen Rafael Rodrigues. Ein extrem solider Fahrer, der auch nach Ansicht unserer Scouts eher eine Rennserie weiter höher hätte fahren können. Ich wollte diesen Hund aber unbedingt, der mich am Ende der Verhandlungen auch stolze 440.000€ pro Rennen kosten sollte. Aber das war es mir wert. Denn allein mit 3,5 Talentsternen zählt er somit zu den besten Fahrern der ERS. Nun musste er seine Fähigkeiten nur noch vom Papier auf den Asphalt bringen und liefern!

Die Umdisponierung sah somit vor, dass Rodrigues die Nummer 1, El Sadat die Nummer 2 und der alte Hase im Fahrer-Team Alex Rogers auf den Reserveposten rutschte.

Ab diesen Zeitpunkt kam eine gewisse Konstanz ins Team, sowohl von den Punkten her, als auch in der stetigen Verbesserung unserer Boliden. Dennoch gab es kleinere Zickereien mit meiner Nummer 2 Mustafa El Sadat. Er war unzufrieden da Rodrigues's Wagen die besseren Teile verbaut hatte, aber ich ihm einen gleichen Status- und somit Prioritätsrang zugesprochen hatte.
Während Rodrigues somit mehrmals aufs Podium fahren konnte und auch die besten Teamergebnisse über die Saison hinweg, mit jeweils 3 Podiumsplätzen, darunter ein überragender 2. Platz, erzielte, hinkte El Sadat meist nur weit hinterher.

Mir war das in erster Linie aber egal, denn vor allem in meiner 1. Saison geht es hier allein um das Team! Wer Weltmeister werden möchte, hätte sich eben mehr anstrengen sollen um auch bei einem Weltmeister-Team zu landen! Wir müssen dort aber erst hin und müssen klug wirtschaften!

Apropos wirtschaften....das sollte mich noch gewisse Dinge lehren, wie ich bald erfahren sollte....

Unsere letzten Rennen liefen mehr oder weniger solide ab. Warum mehr oder weniger? Es waren sicherlich gute Ergebnisse dabei, wie zum Beispiel die angesprochenen Podiumsplätze von Rodrigues und vor allem schlugen die neuen Teile für unsere Autos gut an, doch machte uns das Wetter, sowie auch ein Unfall, das Leben schwer und verpassten somit in 3 weiteren Rennen, Plätze unter den ersten 10, um große Punktepolster zu ergattern. Vor allem meine Unerfahrenheit in der Rennstrategie bei wechselhaften Bedingungen kosteten uns gut einige Plätze, woraufhin ich merkte, dass ich selbst noch Einiges zu lernen hatte.



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Die Saison ist also um. Garuda Racing steigt eine Rennserie auf und ein weiteres, ich glaube chinesisches Team, stieg von der nächst höheren Rennserie ab.

Mein Reservist Alex Rogers hatte vor dem letzten Rennwochenende seine Entlassungspapiere erhalten. Als Abfindung erhielt Er immerhin knapp 167.000€. Ersetzt wurde Er durch einen anderen talentierten Fahrer, den ich eventuell später vorstellen werde. Der Vertrag von Mustafa El Sadat wird aller Voraussicht nach nicht verlängert. Auch Er wird durch einen anderen Fahrer ersetzt werden.

Zum Abschluss zu einem weniger schönem Teil. Wirtschaften....da war ja was.....

Meine aggressive Strategie führte letzten Endes dazu, dass ich gegen Ende der Saison nur noch ein finanzielles Polster von knapp 5,6 Mio€ zur Verfügung hatte. Hätte ich nicht noch gute Sponsorengelder kassiert, wäre es wohl noch weitaus weniger....
Die Platzierungsprämie für den 6. Platz betrug etwas mehr als 12,5 Mio€, dazu konnte ich noch einen Sponsor finden der noch etwas drauf lag. Zum Schluss erhielt ich noch Rücklagen vom Vorstand, für die Entwicklung unseres neues Chassis-Modell's für die nächste Saison. Diese betrugen ca. 7 Mio€.  In der Summe ging Ich mit einem Budget von gut 26 Mio.€ in die neue Saison, das unter anderem die Entwicklung des neuen Boliden stemmen muss.

Ein paar Tage später setzten wir uns auch zusammen um den Bau zu planen. Welcher Motorenhersteller? Welcher Treibstofflieferant? Wer liefert die Materialen und und und....

Als mir jedoch die Angebote vorlagen, traf mich fast der Schlag....die Angebote reichten wenn dann überhaupt nur bis zum untersten Mittelmaß. Nichts mit fortschrittlicher Neuentwicklung die den Blick Richtung Meisterschaft richtete, nein, die billigsten Teile überhaupt konnten wir uns leisten! Warum? Zu hohe Investitionen in der letzten Saison, woraufhin das Endergebnis Dieser nicht annähernd gerecht werden konnte.

Man muss es so klar sagen....mit dem Auto das wir letztjährig gefahren sind, hätten wir die ersten 3 Plätze anvisieren müssen. Stattdessen sind wir weit unterhalb dieser Plätze gelandet und haben uns letzten Endes mehr geleistet als wir stemmen konnten, über längere Sicht gesehen. Denn anstatt ein gewisses Kapital anzusparen und mit dem Vorhandenen so weit zu kommen wie möglich, habe ich zu viel in einer Saison investiert in der man sowieso nichts holen konnte.

Der Preis letzten Endes ist recht hoch. Keine 10 Mio.€ investierten wir schließlich in die Neuentwicklung. Um genau zu sein 9,9 Mio.€
Zum Vergleich: Der Wert des letztjährigen Chassis-Pakets betrug ganze 44,1 Mio.€ !!!

Dem ganzen Missmanagement aber nicht genug: gleichzeitig ist noch eine Wetterstation für genauere Wettervorhersagen, sowie eine eigene Teststrecke in Planung, woraufhin das Gesamtkapital, nach Abzug aller Entwicklungs- sowie Baukosten ... nur noch magere 2,2 Mio.€ beträgt.

Damit aber immer noch nicht genug  :'( in der Vorsaison wurde darüber entschieden, dass ab kommender Saison die Heckflügel als Einheitsteile wegfallen und somit eigene Entwicklungen eingesetzt werden, was bettelarmen Teams überhaupt nicht in die Karten spielt, da dort weitere Kosten entstehen. Auch wurde über breitere Reifen entschieden die mehr Leistung bringen, aber 30.000 €  pro Rennen kosten!

Es kommt schlimmer als gedacht, schlimmer als gehofft ... es kommt knüppeldick, für das ''aufstrebende'' Archer BMR!
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Re: Aktueller Rennstall-Thread
« Antwort #1 am: 06.März 2017, 08:23:18 »

Hatte mit Update 1.3 neu mit Predator angefangen. Lief erstmal wie zu erwarten war, wir waren im ständigen Kampf um Platz 16. Lagen relativ lange auf dem letzten Platz in der Konstrukteurswertung, kamen jedoch durch eine Massenunfall im 6.Rennen ausgerechnet mit Evans auf einen fantastischen 2.Platz.
Im letzten Rennen dann erneut großer Tumult am Start, was Santa Ana ebenfalls mit einem 3.Platz und Evans mit einem 8.Platz gut ausnutzen konnten, am Ende landeten wir dann tatsächlich noch vor ZRT Autosport und dem Dragon Race Team China mit 208 Punkten auf dem 8.Platz bei den Konstrukteuren.

Nun gehts in Saison 2, weiterhin mit Santa Ana als Nummer 1, nun jedoch Paydriver Bao Tang als neue Nummer 2. Wichtigste neue Regel war das eingeführte 3-Phasen-Qualifying. Nun wollten wir endlich auch dauerhaft den Anschluss ans Mittelfeld schaffen. Die erste Quali endete jedoch im Desaster, mit knapp 3,5 und 4 Sekunden Abstand nur 19. und 20. geworden.
Es erwartet3 uns jedoch ein turbulentes Rennen mit mehreren Regenphasen und vielen Defekten, sodass wir tatsächlich am Ende 2.(Santa Ana) und 6.(Tang) wurden. Einfach ein unfassbares Rennen, wo wir in der Teamwertung sogar von Platz 1 grüßten. Bin damit äußerst zufrieden und gespannt wo es weiter hingeht. ^^
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Zockerbit

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Re: Aktueller Rennstall-Thread
« Antwort #2 am: 06.März 2017, 14:30:16 »


So ein 3-Phasen Qualifying hätte uns auch ganz gut getan. Zumindest in der letztjährigen Saison. Konnten wir zumindest im Training immer weit vorne mitmischen, wenn nicht sogar den 1. Platz belegen. Vor allem Rodrigues war meist immer eine halbe Sekunde schneller als der Rest.

Diese Zufallsplatzierungen für's Rennen spielten mir da hin und wieder weniger in die Karten. Startete man von etwas weiter hinten, brauchte man entweder einen guten Start, viel Risiko und/oder eine ausgezeichnete Boxenstrategie um die ersten 8 Plätze anzuvisieren.


Wie sah denn die Neuentwicklung deines Boliden aus? Konkurrenzfähiger als in der 1. Saison, gleichbleibendes Niveau, oder gar schlechter? Ich mein mit Predator bist Du ja theoretisch am untersten Ende der Nahrungskette (gewesen).
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Re: Aktueller Rennstall-Thread
« Antwort #3 am: 06.März 2017, 15:05:01 »

Bin ich auch immernoch, sind zwar leicht besser geworden aber krebsen immernoch bei 1,5 bis 2 Sternen rum. Das merkt man halt bei den Rennen, dass wir die Reifen deutlich schneller abnutzen als unsere Gegner. Schlechter konnte das kaum noch werden, war alles schon bei einem 1 Stern in der Saison.  ;D
Was die einzelnen Komponenten angeht, da können wir zwar jetzt nach dem 1.Rennen der 2.Saison so langsam den Anschluss herstellen(zudem jetzt auch noch das Getriebe ein Einheitsteil ist), aber sind immernoch am unteren Ende der Nahrungskette. Aktuell würde ich vermuten, dass wir erst in der 3.Saison so richtig im Mittelfeld sind was unser Material angeht, solange heisst es halt die Unfähigkeit der Gegner ausnutzen, was wir bisher perfekt machen konnten und brav weiterentwickeln.

Finanziell stehen wir dank Tang und dem 8.Platz bei den Teams 2016 auch ganz gut da, die Sponsoren sind aktuell sehr spendabel. Dazu wird aktuell auch das HQ weiter ausgebaut, bin also guter Dinge was die Zukunft angeht. Die Saison wird noch sehr spannend.^^

Das mit den Platzierungen richtet sich ja am Anfang in der ERS nach den Plätzen in der Fahrerwertung(umgedreht), da wir quasi durchgehend letzte waren hies es oft, dass wir von 1 und 2 starten. Das kam uns halt sehr in die Karten, zwar verloren wir oft auch viele Plätze aber wenns am Anfang schon Unfälle, Boxenstopps oder Durchfahrtsstrafen gab, konnten diese Gegner uns quasi nie einholen.
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Zockerbit

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Re: Aktueller Rennstall-Thread
« Antwort #4 am: 06.März 2017, 16:16:26 »


Zumindest in finanzieller Hinsicht solltest Du ja dann weniger Sorgen haben. Allein schon wenn Du am Getriebe wieder Geld einsparen kannst. Mit den richtigen Sponsoren und den nötigen Punkten könntest Du in dieser Saison wirklich die Vorbereitungen für einen Aufstieg zur übernächsten Saison treffen  :P

Persönlich schließe ich bei mir eine Entlassung dieses Jahr nicht aus. Denn neben der sportlichen Herausforderung, gesellt sich auch die finanzielle Lage hinzu. Diese Saison ist nur für Teams mit dem nötigen Geld von Vorteil, dass ich zumindest letzte Saison zu haben schien, dachte ich...
Allein die Fahrerkosten pro Rennen betragen bei mir knapp 700.000 € und musste somit schon mal einen kompetenten Ersatz für El Sadat streichen.

Diese Saison - und darunter auch mein Verbleib - wird hauptsächlich von den Fähigkeiten meiner Hauptfahrer abhängig sein. Dazu vielleicht noch eine große Portion Glück. An den Autos lässt sich dieses Jahr wohl nicht viel drehen, wenn ich die nächste Saison nicht auch im untersten Segment abgammeln möchte.

Dazu später aber mehr...
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Zockerbit

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Re: Aktueller Rennstall-Thread
« Antwort #5 am: 06.März 2017, 18:11:05 »



Nun denn, die Vorbereitungen für die neue Saison sind fast abgeschlossen. Der Bau des neuen Chassis-Models weit fortgeschritten und nur noch die entsprechende Lackierung fehlte, die unser Team für das nächste Jahr repräsentieren sollte.

Der neue Archer ERS 2017

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Wobei ''neu'' eher mit Vorsicht zu genießen ist, denn die neuen Daten sprechen nicht gerade für einen Leistungssprung:

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Wie schon vorher gesagt, der Unterschied zum Vorjahres-Boliden ist enorm. Betrug der Wert der Investition im Vorjahr etwas über 44 Mio.€, kratzen wir heuer gerade mal an der 10 Mio.€ - Marke. Heißt auf dem Papier haben wir ein um über 400% schlechteres Auto!
Zumindest konnten wir, aufgrund der geringen Investition, den Bau unserer Wetterstation, sowie eigenen Teststrecke finanzieren. Was optimistisch betrachtet nur eine Maßnahme für die Zukunft und nicht für diese Saison darstellt. Wobei wir bei der Wettervorhersage dann doch einen guten Schritt nach vorne machen und somit besser im Rennen reagieren können.

Um das Paket aber zu komplettieren hier noch unser Fahrer-Team für die kommende Saison:

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Wie zu erwarten unser Star-Fahrer Rafael Rodrigues als 1. Hauptfahrer. Gefolgt wird dieser von unserer Neuverpflichtung, dem 32. Jährigen Routinier Oscar Diaz aus Kolumbien. Als Reservist kommt der ''Hobby Kart-Fahrer'' Anthony Condon zum Einsatz, da die finanziellen Möglichkeiten einfach keinen kompetenteren Reservisten zulassen. Somit begnügt man sich eben mit diesem Lückenfüller.

Rodrigues zählt somit, aufgrund seiner letztjährigen Verbesserung auf knapp 4 Talentsterne, zur absoluten Elite in der ERS. Hoffen wir das ihm dieser Status auch die Fähigkeit verleiht aus Sch...Mist Gold zu machen.


Als nächstes folgten die ersten Tests. Die Generalprobe für unsere Boliden, in der man sich zum ersten Mal gegen die anderen Teams messen musste. Ich, sowie unser Chef-Ingenieur hofften, dass die Unterschiede nicht allzu gravierend ausfallen und wir gut mithalten konnten....


Testergebnisse

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Überraschend solide schnitten wir also ab. Überhaupt unter die ersten 6 mitzumischen überraschte dann schon sehr. Aber daran sah man natürlich die Klasse von Rodrigues.
Diaz immerhin mit einem guten 14. Platz. Wichtig ist, dass wir diese Konstanz & Leistung nun auch in den Rennen zeigen und abrufen.

Überraschend ist auch, dass der diesjährige Absteiger Ozu Motor Team aus Japan, relativ ernüchternd bei den Tests abgeschnitten hat. Haben sich diese doch im Vorfeld mit neuen Fahrern und einem kompletten Team aus talentierten Leuten eingedeckt. Doch auch unsere direkten Konkurrenten wie Octane Racing und Dragon Race Team China waren nicht untätig und scheinen sich qualitativ gut verbessert zu haben.


Als nächstes stand ein Meeting mit dem Vorstand über die Erwartungen & die Einschätzung auf die Konstrukteurs-Endplatzierung an. Unser Vorstand James Arnold sah den 6. Platz als realistisch an und bot daraufhin knapp 16 Mio.€ Prämie, die pro Rennen häppchenweise ausgezahlt werden. Ich verneinte jedoch und gab den 8. Platz (Wie im Vorjahr) als realistisches Ziel an und einigten uns letztendlich auf einen Prämien-Jahresetat von gut 12 Mio.€ die nach jedem Rennen in kleineren Stücken ausgezahlt werden.


In wenigen Tagen steht nun der Auftakt in Peking an. Dieser Grand Prix wurde aufgrund der letztjährigen Abstimmungen gegen den Grand Prix am schwarzen Meer getauscht.
Mein Mechaniker-Team hat die nächsten Tage also gut zu tun um unsere Teile auf Vordermann zu bringen. Ich will einen guten Start und die ersten wichtigen Punkte sehen!


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Re: Aktueller Rennstall-Thread
« Antwort #6 am: 07.März 2017, 23:45:35 »

Sieht doch bisher garnicht so schlecht aus, deine Fahrer sind auf jeden Fall schonmal Klassen besser als meine. Wobei Santa Ana ja noch was werden kann, aber richtig gut ist sie immernoch nicht.  :laugh:
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Zockerbit

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Re: Aktueller Rennstall-Thread
« Antwort #7 am: 08.März 2017, 16:50:50 »


Naja ich sag mal so, auch mit schlechteren Fahrern kannst Du gut mithalten - ohne Eingreifen von Zufällen oder Glück - wenn dein Auto konkurrenzfähig ist. Gutes Beispiel bei mir war Garuda Racing. Sie haben zwar nicht locker die Konstrukteurs-Meisterschaft gewonnen und der Fahrer Tanvir Jha hat im letzten Moment noch die Weltmeisterschaft aus der Hand gegeben, aber beide Fahrer, sowie Jha und die Nummer 2 Beachump, hatten nicht mehr als 1 bis 1,5 Talentsterne und die Fähigkeiten auch nicht so prickelnd. Das Auto war halt nur sehr überlegen.

Aber wie du ebenfalls bewiesen hast kann man auch mit weniger talentierten Fahrern & schwächeren Boliden gute Ergebnisse herausfahren. Die Strategie und Glück spielen halt auch große Rollen. Ich denke mit genug Konstanz wird man den Aufstieg so oder so packen. Ab der Asian Pacific Series soll es dann aber noch mal knackiger werden so wie man gelesen hat.

Hab das erste Rennen auch schon rum, komme aber gerade nicht weiter zum spielen da ich Nachtschicht habe.
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Zockerbit

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Re: Aktueller Rennstall-Thread
« Antwort #8 am: 11.März 2017, 01:18:32 »

So, die ersten beiden Rennen der 2. Saison mit mir als Archer-Teammanager, jeweils in Peking und München, sind beendet.

Vor allem das erste Rennen in der chinesischen Provinz sollte ein hartes Pflaster werden und hohes taktisches Geschick fordern...

Zu aller erst lief das Training recht reibungslos ab. Beide Archer-Fahrer kamen unter die ersten Fünf. Wobei dies natürlich nur Nebensache ist, denn die perfekte Balance musste gefunden werden.
Am Ende des Trainings war ich guter Dinge. Das Feedback war okay und die Balance-Einstellungen passten, zu den Fahrern ihrer Zufriedenheit, mehr oder weniger.

Das Rennen allerdings sollte turbulent werden. Schwer zu schaffen machte uns die Zuverlässigkeit unserer Teile. Und die Tatsache, von weiter hinten zu starten, machte uns das Leben auch nicht leichter.
Schon inmitten des Grand Prix gaben die ersten Teile nach, woraufhin schon früh außerplanmäßig gestoppt werden musste. Aber nicht nur wir, sondern auch unsere Konkurrenz wurden von Zuverlässigkeits-Problemen geplagt. Das ist eben der Preis den man Anfang der Saison zahlen muss....

Am Ende standen ganze 8 Boxenstopps auf unserem Konto, von denen jeweils 4 jeden unserer Fahrer zuteil wurden. Es war echt knifflig. Kaum war der eine Boxenstopp abgeschlossen, meldete sich das nächste abgeschlissene Teil. Und man wollte natürlich so wenige Boxenstopps und so wenig Zeit wie möglich investieren um unsere Positionen zu festigen.
Doch bei allem Pech, musste die Konkurrenz zum Großteil genauso viel stoppen, woraufhin uns am Ende zwei grandiose 4. und 5. Plätze zugute kamen und somit die ersten wichtigen Punktepolster auf unser Konto rasten.

Die Tage nach dem Peking Grand Prix standen somit im Zeichen der Zuverlässigkeits-Optimierung. Das komplette Mechaniker-Team war darauf bedacht die Zuverlässigkeit unserer Boliden in die Höhe zu treiben. Vor allem in den ersten Rennen der Saison kann man sich somit schon mal gut von der Konkurrenz absetzen und wichtige Plätze gut machen, sofern die richtige Strategie zum Einsatz kam.


Das Wochenende in München begann ebenfalls mit einem herausragendem Training. Die Balance stimmte, bei beiden Fahrern, was sich letztlich auch in den Zeiten bemerkbar machte. Rodrigues auf 1. und Diaz auf 4.
Das Rennen startete in der 2. Runde quasi mit dem Safety-Car, da es die Fahrerin ''Aurelie Dembele'' in der vorletzten Kurve in die Leitplanken katapultierte. Natürlich war man wieder am rechnen, macht ein Boxenstopp nun Sinn? Eher nicht.
Nach dem Safety-Car und ca. 4 Runden später dann der Schock....ein Verbremser von Rafa Rodrigues in Kurve 2 und zack landete er im Kiesbett, blieb Stecken und somit war das Rennen gelaufen...Safety-Car Phase Nummer 2....

Nun lag es an Diaz die Punkte zu holen. Zu allem Ärger starteten wir wieder von Position 11. (Rodrigues) und Position 17 (Diaz). Logischerweise kamen wir die ersten Runden somit nicht sehr weit nach vorne, eher im Gegenteil.
Die 2. SC-Phase wurde somit direkt für einen Boxenstopp genutzt. Hauptaugenmerk galt der Instandhaltung unserer Teile, danach Reifenwechsel und Treibstoffbetankung...

Im späteren Verlauf des Rennens machte sich dieser Stopp ungemein nützlich. Vor allem aufgrund der vorläufigen Instandhaltung unserer Teile, konnten wir während der Rennphase wichtige Zeit gegenüber unserer Konkurrenz gut machen, deren Teile nach und nach ebenfalls nachgaben und somit viel Zeit mit den Stopps verloren.
Allein der letztjährige Weltmeister ''Sabado'' musste ganze 7 mal stoppen, was in diesem Rennen aber die Ausnahme war, da der Durchschnitt dennoch bei 2 bis 3 Stopps lag.

Mit mehr Glück als Fähigkeit erlangte Oscar Diaz schlussendlich einen guten 4. Platz und weitere wichtige Konstrukteurs-Punkte. Aber warum mit mehr Glück als Fähigkeit?

Wir haben gute Fahrer, keine Frage, doch fiel mir besonders in München auf, dass wir rein leistungstechnisch mit der Spitze nur schwer mithalten können. Alleine ''Firebird MRT'' sowie das letztjährig abgestiegene ''Ozu Team'' kassierten uns meist innerhalb von wenigen Runden und waren somit im 1 gegen 1 fast chancenlos. Ebenfalls schwer zu schaffen macht uns ''Octane Racing''. Waren diese letzte Saison quasi im unteren Drittel, findet man diese nun ganz oben wider. Allein das Verpflichten von talentierten Fahrern machte hier wohl mit den Unterschied aus. Ebenso investierte man gut in das HQ, woraufhin man die nächsten Jahre dort sicherlich um die Meisterschaft/Aufstieg fahren wird.

Verwunderlich ist jedoch, das kein Team derartig viel Geld in seine neuen Boliden gesteckt hat. Der Durchschnitt liegt tatsächlich ''nur'' bei ca. 11 Mio. € woraufhin wir mit 9,9 Mio. € absolut im Soll stehen. Ich weiß nicht ob das Spiel eine derartige Summe ausbalanciert um die Leistungsunterschiede nicht zu groß werden zu lassen, oder es daran lag, dass die Teams nach der 1. Saison und dem vergleichsweise geringem Preisgeld, nicht all zu viel zu investieren hatten. Vor allem da einige ihr Werk gut aufgebessert haben (Was ja auch nicht gerade billig ist).

Wie dem auch sei, rein leistungstechnisch sehe ich uns somit im guten Mittelfeld. Mit den Fähigkeiten meiner Fahrer ist das Potenzial für weiter Oben aber auf jeden Fall gegeben. Ob wir um die Meisterschaft mitfahren....wohl kaum. Dazu ist das diesjährige Fahrerfeld noch konkurrenzfähiger als letztes Jahr und die Autos zu weit auseinander. Vor allem da ich finanziell in diesem Jahr nicht zu viel in die Entwicklung neuer Teile stecken möchte, könnte es durchaus sein den Anschluss zu verlieren, aber man wird sehen...


Fahrer Tabelle

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Konstrukteurs Tabelle

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Übrigens werden in den nächsten Wochen unsere neue Wetter-Analyse, zur genaueren Wettervorhersage für & während der Rennen/Training/Qualifying, sowie unsere eigene Teststrecke fertig, auf der unsere Fahrer üben und auch außerhalb der Rennen gezielter an ihren Fähigkeiten schrauben können. Außerdem gewinnen wir so neue Erkenntnisse über unseren Motor, um diesen in Zukunft leistungsfähiger zu gestalten. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt...


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