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Autor Thema: Wunderliches aus dem Wildpark....  (Gelesen 8758 mal)

fifagarefrekes

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #100 am: 22.Januar 2018, 20:13:29 »

Vorrunde 2019/20

8.Spieltag – St.Pauli (H)



Die Paulianer würden gegen den KSC in balancierter Spielweise auftreten, aktuell sind sie ganz schön vom Verletzungspech gebeutelt und müssen gerade auf AV Ersatzleute spielen lassen. Mit Robin Kehr, vom BVB geliehen, hat man eine schnelle Sturmspitze, die leistungstechnisch aber noch nicht ganz 2.Liga Niveau. Rochido entschied sich sein 4-1-2-3 aus der Vorbereitungsphase zu verwenden. Den Gegner stärker pressen, Durchbruch über die Flügel suchen. Das gelang zu Beginn sehr gut. Angriffe der Paulianer konnte man gut unterbinden, der KSC attackierte hoch und kam dabei in den ersten 25 Minuten zu einige guten Tormöglichkeiten. In der 12. Minute legte Mittelstädt flach in die Zentrale auf Muslija, der den ebenfalls in den 16er eingedrungenen Barry auflegte, der aus kurzer Distanz nur noch flach einschieben musste. Eine höhere Führung wäre nach 25 Minuten verdient gewesen, doch Barry, Muslija und vor allem Batmaz vergaben die Möglichkeiten. Danach kam Paul ins Spiel zurück. Waren die AV davor noch nicht weit aufgerückt, überliefen nicht, so taten sie es nun bis zum Spielende. Der KSC kam nun immer weniger ins hohe Pressing und musste sich tiefstehend erwehren. Die IV fanden nicht immer den passenden Anspielpartner, der Ball landete immer öfter weit gespielt zu früh in der Offensive. Batmaz mühte sich, war die Kirsche aber schnell wieder los. Nach der Pause ließ Rochido die AV defensiver agieren, der KSC konnte damit zwar große Möglichkeiten der Paulianer erst mal verhindern, die Offensive kam damit aber natürlich nicht in Schwung. In der 54. Minute dann der letztlich verdiente Ausgleich für Pauli. Ein Einwurf Nahe der Grundlinie brachte Buchtmann umgehend an den ausführenden Mann zurück, der flankte weit auf den langen Pfosten und fand Benko, der den Ausgleich herstellte. So langsam macht sich bemerkbar, dass Wellenreuther im Vergleich zu Uphoff in der Luft nicht so seine Stärken hat. Danach diktierte Pauli, schoss einen nicht gegebenen weiteren Treffer (Abseits), nachdem Rabold im Spielaufbau einen zu heiklen Pass wählte. Rochido brachte dann noch offensiveres Personal auf die Acht, Kaarahmet für Batmaz in den Sturm, einen Effekt hatte das nicht. Letztlich ein verdientes Unentschieden. Der KSC hatte die besseren Möglichkeiten, die Paulianer diktierten über längeren Zeitraum das Spiel.

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9.Spieltag - Braunschweig (A)



Mirko Slomka Trainer der Bielefelder, diese mit einer gewohnt gut besetzten Mannschaft im 4-4-2 gegen den KSC. Rochido erwartete schnelles Umschaltspiel der Eintracht. Rochido entschied sich für die asymmetrische 4-2-3-1 Formations-Variante, die er im Spiel gegen die Hachinger einsetzte. Schwachpunkt sah er bei den Branschweigern im Verteidigen von Flanken, im eher durchschnittlichen Stellungsspiel der Verteidiger, also sollte der KSC vielzählig in die Offensive gehen und Stürmer Batmaz unterstützen. Das gelang dann von Anfang an. Bereits nach 3 Minuten hatte Barry 2 große Möglichkeiten, legte aber am Tor vorbei. Die Mannschaften glichen sich dann langsam aus. Der KSC tat sich schwerer Chancen zu erarbeiten Braunschweig fing an umzuschalten und rückte dann stark nach. Bis zur Pause fielen keine Treffer. Rochido ließ unbeirrt offensiv weiterspielen. Kurz nach Wideranpfiff die eher kuriose Führung für den KSC. Stark fastte Mut und donnerte den Ball aus 30 Metern aufs Tor, fand aber nur Reichelts Hintern, der den Ball dann unhaltbar abfälschte. In der 54. Minute das 2:0. Der KSC war aufgerückt, Azamoum bekam den Ball in der Zentrale und spielte einen herausragenden Schnittstellenpass, überbrückte damit das MF und die Abwehr der Braunschweiger. Barry kam hinter dem Braunschweiger AV an den Ball und schoss flach ins lange Eck. Rochido stellte dann um, um den Braunschweigern das Umschalten nun zu erschweren. Das balancierte asymmetrische 4-2-3-1 aus der letzten Saison kam dann zum Einsatz. In der 82. Minute machte dann Braunschweig die Partie noch einmal spannend. Boland konnte sich den an Rabold verlorenen Ball sofort wiedererkämpfen, flankte auf den Elferpunkt, wo Hernandez über Mittelstädt hinweg in den Winkel köpfte. Rochido stellte nun ein Abwehrbollwerk ein, ließ die Abwehr sehr tief agieren, ja keine Räume mehr hinter der Abwehr aufmachen. Das gelang und in den Schlussekunden schickte dann noch Pisot Batmaz ebenfalls herausragend gespielt auf die Reise, der vor dem Braunschweiger Keeper an den Ball kam und das 3:1 markierte. Wichtiger Sieg  für den KSC im Kampf um die Aufstiegsplätze.

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10.Spieltag - Düsseldorf (A)



Die Düsseldorfer würden im 4-1-4-1 antreten, eine sehr kompakte Formation aufbieten. Dazu sind die AV allesamt gute Verteidiger, die Mannschaft mit flotten Flügelspielern besetzt und mit Nielsen im Sturm Einer, der dem KSC schon immer weh tun konnte. Rochido entschied sich für sein asymmetrisches 4-2-3-1, Spiel aus der Zentrale raus über die Flügel, dazu Alakouch wieder im Team, Offensivpower für die Offensive. Pantic war ebenso wieder fit und durfte als OM ran. Der KSC begann wie die Feuerwehr und schürrte die Düsseldorfer ein, fand aber keinen Weg zum Tor. Das Spiel kippte dann schnell. Die Düsseldorfer spielten entweder über viele Ballstafetten gemütlich hinten raus oder sie schalteten schnell um und rückten mit vollem Tempo nach. Das lag dem KSC überhaupt nicht, zuerst fingen die Flügelverteidiger an zu wackeln. In der 21. Minute passte Schmitz in den 16er auf Abouchabaka, der auf Nielsen ablegte. Danach kam Mittelstädt auf seiner Seite gegen Kiesewetter im öfter ins Hintertreffen, der KSC immer seltener sinnig aus der Abwehr raus, weite Bälle konnte Fliegengewicht Batmaz überhaupt nicht festmachen. Die Mannschaftsleistung des KSC sah immer schlimmer aus. Zur Pause kritisierte Rochido die Mannschaftsleistung, was das Team anstachelte. Er löste den 6er auf, brachte mit Pflücke eine weiteren OM, stellte Pantic als MZ(U) auf die 8. Nun die Offensive noch weiter Stärken. Doch es hatte letztlich einen gegenteiligen Effekt. Kurz nach Wideranpfiff erkämpften sich die Düsseldorfer fürh den Ball in der Zentrale, schaltete blitzschnell um. Nielsen schickte Kiesewetter auf dem Flügel steil, der flankte in die Zentrale auf Burnic, der das 2;0 einköpfte. Rochido reagierte und nahm Mitteltädt runter, der unterirdisch spielte, dafür Rabold aufs Feld. Dann ein kurzes Aufbäumen des KSC, so langsam konnte man sich wieder vor das Tor der Düsseldorfer kämpfen. Nachdem Rabold Muslija überlief, schickte ihn Föhrenbach steil, der im 5er am kurzen Pfosten Batmaz fand. Das Spiel machte dann den Anschein, als würde der KSC doch noch mal in die Partie kommen. Die Düsseldorfer bekam man in den Griff, doch sie standen tief und kompakt, der KSC mühte sich sichtlich Chancen zu erarbeiten. In der 85. Minute entschied Düsseldorf dann das Spiel. Einen kurz ausgeführten Freistoß, den Düsseldorf dann per Weitschuss aufs Tor brachte, konnte Wellenreuther noch parieren, doch Abouchaka setzte den Nachschuss dann in die Maschen. Eine enttäuschende und bittere Niederlage, da nun Platz 1 und 2 in der Liga drohen früh weit wegzuziehen, während der KSC 3 Punkte Abstand auf Rang 3 hat. Die Ligafavoriten, bzw. die Absteiger aus Liga 1 finden sich aktuell gut ein und spielen von Anfang an oben mit.

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11.Spieltag - Berlin (H)



Rochido wollte sich nun wieder vermehrt nach dem Gegner richten. Die Berliner haben ebenfalls einen ordentlichen Kader und vor allem eine gute Offensive. Der linke Flügelspieler Redondo kannte er noch aus der vorigen Saison, da hatte er gegen den KSC stark gespielt. Rochido entschied sich die Defensive vor allem auf ihn auszurichten. Kein Problem, da auf der linken Flügelseite damit das bisher überzeugende Offensivpersonal in Muslija und dem nachrückenden AV Mittelstädt besteht. Auf rechts lief als AV nun wieder der sehr defensive Rabold auf. Pflücke dürfte als OM ran, da spielte er letzte Saison stark. Damit musste Neuzugang Pantic erst mal auf die Bank. Um das Offensivspiel über die tiefer stehende rechte Seite anzukurbeln, durfte der zu Barry spielintelligentere Gouaida wieder von Beginn an ran. In der IV keine Änderung, das Stammpersonal der letzten Saison spielte. Der KSC begann gut, erarbeitete sich früh Chancen, doch ein Tor gelang nicht. Spielfvorteile hatte der KSC aber nicht, die Berliner wussten sich hinten raus zu spielen, der KSC agierte diesmal nicht mit hohem, nach vorne gerichteten Pressing. In der 29. Minute dann das 1:0 für den KSC. Batmaz durfte nun wieder als hängende Spitze spielen, seine Qualitäten in der Chancenerarbeitung einbringen, nicht mehr als Stoßstürmer ständig in der letzten Reihe stehen. Er ließ sich fallen, nahm den Pass von Mittelstädt auf und schickte Gouaida steil, der auf den langen Pfosten flankte und Muslija fand. Leider hielt die Führung nicht lange, wieder musste der KSC nach einem Standard einen Gegentreffer hinnehmen. Trimmel köpfte eine Heringabe nach einem Freistoß mühelos ein. Vor dem Pausentee aber wieder die Führung für den KSC. Föhrenbach hielt den Ball vor dem 16er, nachdem ein Freistoss geblockt wurde, Gouaida fand eine Lücke und Jonas bediente ihn mustergültig. Mohamed ließ sich die Chance nicht nehmen und vollendete aus kurzer Distanz ins lange Eck. Zur Pause keine Umstellung, die Berliner drückten nun in der 2. Hälfte aufs Tempo. Wieder tat sich der KSC bei Ballgewinn schwer sinnig hinten raus zu kommen, die Berliner pressten früh. Mitte der 2. Hälfte brachte Rochido mit Hofmann für Stark einen neuen Sechser. In der 70. Minute dann AV Pellenard für Azamoum als defensiv starker ZM, während Wanitzek Pflücke im OM ablöste. Ab der 85. Minute ließ Rochido den KSC auf Konter agieren, ab der 90. Minute volle Defensive, jeglichen Räume schließen. Wie es das Glück so will, wenn man aktuell nicht in Bestform ist, schossen die Berliner dann in der Schlussminute doch noch den Ausgleich. Der KSC kam im Mittelfeld nicht in die Zweikämpfe, Evina konnte mit Blick aufs Tor einen schönen Schnittstellenpass auf Redondo spielen, Rabold war eine Sekunde nicht bei der Sache und war nicht dran. Redondo ließ dann Wellenreuther keine Chance. Ein sehr ärgerliches Unentschieden.

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Tabelle



6 Punkte Abstand auf Rang 3, bereits 9 Punkte Abstand auf einen direkten Aufstiegsplatz, das ist nun eine ordentliche Hausnummer. Unzufrieden sollte Rochido vielleicht nicht unbedingt sein, spiegelt der Tabellenplatz doch genau die Saisonprognose wieder. Doch das war so natürlich nicht geplant. Der KSC hatte ja nun genügend Budget, Rochido hatte einige Verstärkungen eingekauft, doch erwiesen die sich bisher nicht als das. Konstanz fehlt, von den passenden Matchplänen her, von den Leistungen der Spieler. Das ist letztlich enttäuschend und wenn der KSC nicht demnächst eine kleine Serie hinlegt, dann wird es diese Saison bereits früh mit dem Thema Aufstieg gewesen sein. Die Liga ist diesmal nicht ausgeglichen, die Aufstiegsaspiranten punkten regelmäßig, während der KSC im Niemandsland fest steckt.


Zugang aus dem Jugendbereich

Handhabung der Jugendspieler!
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Um den Kader bereits ein Stück weit auf nächste Saison auszurichten, zog Rochido den ersten Jugendspieler, der zu seiner Amtszeit im Club landete, in den A-Kader hoch. Hemdani spielte bereits in der Vorbereitung einige Partien und zeigte sich da von seiner besten Seite. Viele andere großen Talente konnten das noch nicht, benötigen noch etwas Anlaufzeit. Der Vertrag von BeM Hofmann läuft nächste Saison aus, vielleicht übernimmt Hemdani dann direkt dessen Platz. Rochido will dann ab nächster Saison vermehrt die Jugendspieler einbinden, er erhofft sich, dass diese sich schnell entwickeln und sich leichter ins Team einfinden, gehört Hemdani doch direkt zur Core-Group.
 



https://www.transfermarkt.de/brahim-hemdani/profil/spieler/5324

Der mental bereits gut entwickelte Balleroberer schoss in der Vorbereitung einen Treffer und legte einmal auf. Auch in der U19 zeigte er sehr konstante Leistungen und gehört zu den Notenbesten auf seiner Position. Hemdani sollte als tiefstehender MF-Spieler in einer möglichst hoch pressenden Formation seine größten Stärken haben, ist er doch bereits ganz dynamisch und glänzt mit Mut und Aggressivität, großes Steigerungspotential hat er noch im Passspiel, auch sollte er noch an Nervenstärke zulegen. Der relativ professionelle Spieler wird sich hoffentlich gut entwickeln und sein Potential ausschöpfen, wird aktuell von BeM Hofmann tutort. Ab nächster Saison kann ihn Rochido dann auch in den Pflichtspielen einsetzen.


DFB-Pokal Runde 2 - Mönchengladbach (A)



Nun also eine willkommene Abwechslung zum Ligaalltag. Der KSC darf im Pokal gegen die Gladbacher ran. Leider hatte der KSC das Lospech, dies nun auswärts zu müssen. Rochido erwartete Stindl und Selke im Sturm, die Gladbacher im 4-4-2, sicherlich vorwiegend über die Flügel Betrieb machend, die Chancen erarbeiten. Der KSC ging damit in einem 5-2-1-2 aufs Feld, Rochido wollte eher auf schnelles Umschaltspiel setzen, das offensive Flügelspiel nur noch von den AV bewerkstelligen lassen und durch die Zentrale kommen oder bei Flanken in der Zentrale mehr als einen Stürmer aufbieten. Defensiv sollte die 5er-Kette dann für Breite sorgen, während zwei ZM die Zentrale mit den vermutlich wenig aufrückenden, bzw. in die letzte Reihe gehenden 8er der Gladbacher (VoSM und BeM) absichern. Das gelang die ersten 15 Minuten sehr gut. Die ZM blieben eher tief, die Flügel waren vorerst mit Alakouch und Mittelstädt dicht. Bei Ballgewinn ging der KSC durch die Zentrale, hatte keinerlei Probleme im Aufbauspiel, die AV rückten nach (auf angreifend), die Mannen von Rochido kamen früh zu Chancen, doch Sommer parierte sicher. Nach 15 Minuten kippte die Partie dann langsam, Traore und Hofmann stellten die AV vor immer größere Probleme, Traore kam immer öfter zum Flanken, doch Rochido hatte auch Uphoff gebracht, der hohe Bälle viel besser verarbeiten kann wie Wellenreuther, und das zeigte er auch. Leider musste der KSC dann vor der Pause ein Gegentor hinnehmen. Bauer überlief Hofmann auf der rechten Seite und flankte scharf in den 16er, Föhrenbach fälschte den Ball in der 30. Minute ab und ins eigene Tor. Passt ja perfekt nach dem Gegentreffer in der Nachspielzeit zuletzt gegen Berlin, Glück hat der KSC aktuell nicht unbedingt gepachtet. Rochido fing nun an die Zentrale und den Sturm im Spiel fortwährend anzupassen, die Spieler fanden immer seltener zueinander, der KSC versprühte keine Torgefahr mehr. Meist ging es auf die breit stehenden AV raus, die leicht gestellt wurden. In der 2. Hälfte das gleiche Spiel. Rochido ließ das ZM und den Sturm in immer offensiveren Rollen agieren, doch weiter tat man sich schwer. Der KSC kam sicher hinten raus, doch beim Übergang ins letzte Drittel stoppten die Offensivbemühungen, waren keine Anspielstationen da. Rochido wechselte Pflücke auf die 10 ein, Pantic ging ins ZM für Azamoum, der in der englischen Woche schnell an seine Belastungsgrenze kam. Kurz darauf Kaarhamet für Muslija, der sich als Angreifer leider nicht wohl fühlte. In den letzten 15 Minuten ließ dann Rochido attackieren, brachte mit Hofmann für Stark noch eine frische Absicherung. Der KSC nun mit schnellem Überbrücken des Felds, Pflücke rückte vom OM nun als Engache in den Sturm, Batmaz als falsche Neun in der Mitte, flankiert rechts von Kaarahmet als Knipser. Damit schaffte der KSC dann fast den Ausgleich. Zwar war man nun in der Defensive anfällig und hätte durch einen Kopfball von Selke in der 82. fast das 2:0 kassiert, doch der KSC diktierte fortan. Pflücke setzte einen Kopfball dann aus 5 Metern über das Tor, das hätte ein Treffer sein müssen. Batmaz versuchte sich leider sehr wirkungslos an Weitschüssen, während Kaarahmet leider gar nichts mehr zeigen konnte. Hätte Rochido doch eher den Routinier Fink und den pfeilschnellen Knipser Feigenspann mitgenommen, das war ein Fehler. Damit ist der KSC knapp geschlagen raus. Zwar enttäuschend, aber der KSC spielte ordentlich, die Mannschaft nahm die Niederlage nach Rochidos Lob gut auf. Weiter geht’s!

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #101 am: 23.Januar 2018, 09:25:10 »

Natürlich nicht gerade ein Traumstart, aber auch nicht schlecht. Zwar erwartbar, aber trotzdem bitter ist natürlich das Ausscheiden im Pokal. Insbesondere, da es ein Eigentor war... Jetzt muss aber wirklich eine kleine Serie her, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Schade, dass deine Spieler nicht mehr so konstant performen, so viel geändert hat sich ja nicht. Bin mal auf die Entwicklung deines Jugendspielers gespannt. Erinnert mich ein bisschen an meinen Türken (Demirtas), der ja mittlerweile ein wichtiger Spieler geworden ist. Finde es immer toll, Jugendspieler selbst zu entwickeln. Tutor sollte passen. Vielleicht danach jemanden nehmen, der technisch mehr auf dem Kasten hat. :)
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #102 am: 24.Januar 2018, 18:37:40 »

In dieser Saison habe ich teils relativ wenig "Ergebnis-Glück", muss man halt hinnehmen, weiter gehts.  :) Dazu in manchen Spielen halt kaum auf den Gegner eingestellt, das rächt sich dann verdient. Deine Ansicht mit dem Tutor finde ich interessant. Wirkt sich das Können eines Tutors direkt auf den Nachwuchsspieler aus? Also ist der Tutor technisch schwach, entwickelt sich der Nachwuchsmann in dem Bereich auch nicht so stark weiter? Dachte da bisher, bin aber auch nicht sehr eingelesen, dass der die gesamtheitliche Entwicklung ein Stück weit beschleunigt. Gibts eigentlich Rochido Jr. noch in deinem Team, oder schwimmt der mittlerweile im Meer der ablösefreien Spieler?  ;) ;D
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #103 am: 24.Januar 2018, 20:36:40 »

Ja, das ist dann natürlich frustrierend. War bei mir letzte Saison ja auch teilweise so und dann gab's halt einen Negativstrudel (nicht zu verwechseln mit Apfelstrudel ;D). Vielleicht kannst du ja denn Bock noch umstoßen. :)

Rochido "Stylo" Jr. kickt nicht mehr im Wildpark, sondern in Freiburg. Steht alles im ersten, oder zweiten Post vom Fuchs Reloaded Thread. >:D
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #104 am: 24.Januar 2018, 21:28:23 »

Wie du hast in verkauft? Einfach so? Ist ja wie eine Mutter, die ohne Not ihr Kind zur Adoption frei gibt!  >:D Ne, Spaß.  ;D Den ersten langen Post habe ich echt übersehen, ich les da eigentlich schon voll mit!
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #105 am: 25.Januar 2018, 12:03:10 »

Das sagen sie alle... ;D
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #106 am: 25.Januar 2018, 21:09:53 »

Vorrunde 2019/20

12.Spieltag – Fürth (H)



Nach dem unglücklichen aber natürlich verdienten Aus gegen BMG im Pokal, hatte der Kader nun die richtige Gelegenheit vor der Brust sich zu rehabilitieren. Die Fürther stehen aktuell auf Rang 17 und müssen in den neuen Wildpark reisen. In der Vorbereitung rechnete Rochido mit einem 4-4-2, auf Konter ausgerichtet, mit Ziel- und Stoßstürmer. Der vom HSV geliehene Arp macht in der Offensive einen blendenden Eindruck, 11 Spiele – 7 Tore, doch Zielstürmer Steiniger sollte man leicht aus dem Spiel nehmen können. Rochido entschied „Strikt“ und auf „Kontrolle“ zu spielen. Rabold neben Pisot den Zielstürmer in Schach halten, also die defensivste Option. Mittelstädt bekam eine Pause, Pellenard durfte als AV ran. Rochido gab auch Neuzugang Kübler die Chance sich zu beweisen. Der KSC sollte also kontrollierend mit der 3er-MF-Zentrale die 2er-MF-Zentrale der Fürther, dazu mit BeM besetzt, einfach zerspielen. Der KSC kontrollierte von Anfang an, doch in den ersten 10 Minuten konnte Steiniger noch Arp bedienen, der Föhrenbach dann große Probleme bereitete. Danach bekam der KSC aber die Offensive der Fürther erst mal gut in den Griff. Leider verletzte sich Florenz Muslija sehr früh leicht, auch Ersatzmann Gouaida traf es nach 25. Minuten, der wird nun 3 Wochen fehlen. Sehr ärgerlich! Rochido brachte Pflücke und hatte nun nur noch eine Wechseloption für das restliche Spiel. Der KSC konnte dann die Partie souverän für sich entscheiden. Kurz vor der Pause flankte der aufgerückte Pellenard auf den langen Pfosten, der körperlich robuste Barry köpfte ein. Kurz nach Wiederanpfiff passte Barry im 16er stehend scharf auf Batmaz, doch Gugganig fälschte vor dem Empfänger den Ball unhaltbar ins Tor. In der 50. Minute war das Spiel dann durch. Kübler legte den Ball auf den auf den Außen aufgerückten Rabold, AV Grgic rückte raus, Rabold spielte den damit ohne Deckung frei laufenden Barry an, der auf das Tor ging und ins kurze Eck vollendete. Ein Wunder dieser Barry, quasi 3 Treffer erzielt, das ist wieder einmal unglaublich stark! Fürth fing nun an zu attackieren, der KSC hatte nicht mehr diese Power in der Offensive. In der 55. Minute damit noch der Anschlusstreffer. Sararer wurde nicht früh genug gestellt, Arp konnte sich zwischen der IV passend positionieren und setzte den Ball dann ins Tor. Rochido ließ auf „Standard“ die Partie auslaufen. Gefahr bestand noch durch Standards der Fürther, die damit noch zu einigen Abschlussmöglichkeiten kamen. Da macht der KSC die ganze Saison über schon keinen sehr gefestigten Eindruck. Gegen Ende der Partie liefen dann beide Teams absolut auf dem Zahnfleisch, der KSC rettete sich mit dem Sieg über die Ziellinie.

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13.Spieltag – Sandhausen (A)



Sandhausen wurde im 4-4-2 vermutet, sie haben schnelle Stürmer, ein durchweg starkes Mittelfeld, nur in der Abwehr fehlt es an Qualität. Rochido beließ seine siegreiche Formation, wieder mit dem 3er-MF das 2er-MF zerspielen. Mittelstädt und Alakouch begannen, die beiden offensiv ausgerichteten AV, sowie Pantic für Kübler auf der Acht. Um das Tempo der Sandhausener Stürmer einzufangen, spielten die beiden gelernten AV Föhrenbach und Pellenard in der IV. Der KSC kontrollierte von Beginn an, die Sandhausener konnten das Aufbauspiel des KSC überhaupt nicht stören, vor allem da die Abwehrkette nun durch die Bank herausragende Aufbauspieler aufbot. Probleme gab es dann aber bei der Erarbeitung von Chancen. Rochido befahl den Achtern keine Weitschüsse zu setzen, Batmaz spielte als hängende Spitze, damit ließ man die letzte Reihe wieder ein Stück weit unterbesetzt. Doch Chancen konnte sich der KSC trotzdem erarbeiten, auch wenn im letzten Drittel die Angriffsbemühungen sichtbar ins Stocken gerieten. Von der 6. Minute an zehrte der KSC aber einzig von der knappen Führung. Nach Einwurf Höhe Mittellinie schickte Pantic Batmaz auf dem linken Flügel steil, der im Rücken der Abwehr sein Tempo durchschlagskräftig einsetzte, viele Meter ging, bevor er kurz vor dem Sandhausener Keeper dem den Ball durch die Hosenträger gleiten ließ. Danach hätte der KSC erhöhen müssen, doch heute war dann gerade Barry ohne Glück im Abschluss. Die Sandhausener konnten wenige Konter setzen, Wooten stand im Laufe der Partie 2 mal alleine vor Keeper Wellenreuther, der den Vorzug vor Uphoff bekam - schnelle Stürmer -> mitspielender Torwart. Ansonsten versuchten sich die Sandhausener gemächlich durch zu kombinieren und da zeigte sich die Abwehr nicht durchgehend sattelfest, die beiden AV in der IV hatten ihre Gegenspieler nicht immer im Griff, Wellenreuther musste seine ganze Klasse gegen Ende der Partie einsetzen. Die letzten 15 Minuten ließ dann Rochido immer defensiver agieren, bis der KSC in den Schlussminuten nur noch weit klärte, sich vor dem eigenen 16er verschanzte und das Ergebnis über die Zeit rettete. Ein letztlich verdienter Sieg, doch die Sandhausener hatten genügend Möglichkeiten, ebenfalls mindestens einen Treffer zu erzielen. Hofmann spielte richtig stark, der Routinier im DM zeigt bisher eine tolle Form, und luchst damit Yannick Stark vorerst den Stammplatz ab. Ingolstadt fertigte am Wochenende die Hertha mit 4:1 im heimischen Stadion ab, der KSC rückt den Berlinern damit wieder langsam auf die Pelle.

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14.Spieltag – Darmstadt (H)



Nun eine Länderspielpause, die Ersatzspieler durften gegen Kuppenheim ein 4:0 feiern, in dem alle Spieler eine mehr als ordentliche Leistung zeigten. Vor der Partie bat Rochido noch einige Spieler zu Einzelgesprächen, der Kader war top motiviert. Darmstadt erwartete Rochido in sehr tiefer Konter-Formation, mit Schipplock und Sobiech zwei technisch schwache Stürmer, die auch nicht sehr dyna…. Schipplock? Schnelligkeit 17? 31 Jahre und so eine flotte Ziege? :o Nun ja, also würde es gegen den technisch schwachen, aber Aubameyang-schnellen Schipplock gehen. Die Darmstädter sind durchweg gut besetzt, von Verletzungssorgen nicht geplagt. Rochido wollte weiter das Spiel machen, gegen die tiefe Formation löste er dann den DM auf (soviel zum erkämpften Stammplatz von Hofmann  ;D) und schob ihn ins OM. Pflücke damit für Hofmann in der Startelf. Der KSC kontrollierte das Spiel von Beginn an, doch wie in den vorigen Spielen war die Chancenerarbeitung nicht sehr prickelnd. Die Darmstädter standen tief, die IzA fanden keinen Weg durch die Zentrale, OM Pflücke wurde oft in Manndeckung geschluckt. Doch defensiv hatte der KSC wenig Probleme, Schipplock setzte zwar zu Läufen hinter die Abwehr an, doch Pellenard war beständig vor ihm am Ball. Hatten Sobiech oder Schipplock mal den Ball, konnten sie aufgrund ihrer fehlenden Technik wenig ausrichten und waren schnell gestellt, auch rückte Damrstadt eher behäbig nach. Die Mannschaften neutralisierten sich, bis Föhrenbach in der 37. Minute einen Freistoß von Pflücke ins Tor köpfte. In der Pause appelierte Rochido an sein Team, doch bitte in der 2. Hälfte nicht nachzulassen, der KSC kam dann endlich auch in der Offensive gut in Schwung. Hatte Rochido bereits nach 20 Minuten die AV auf Attacke gepolt, fanden sie nun beständig Freiräume, wenn die IZA einrückten und Gegenspieler banden. Die AV flankten, doch vorwiegend Barry nutzte seine Chancen nicht. Mitte der 2. Hälfte verletzte sich Muslija, der damit bis zur Winterpause fehlen wird. Für ihn kam Gouaida aufs Feld. Rochido ließ ihn mit Barry die Seite wechseln, nun beide IzA auch mit starkem Fuß Richtung Innenseite. In der 57. Minute dann die vermeintliche Vorentscheidung. Plücke erkämpfte sich den Ball früh in der Zentrale, Höhe der Mittellinie und schickte Batmaz im linken Halbraum steil. Der flankte dann im 16er hoch auf Gouaida, dessen Kopfball zuerst geklärt wurde, doch mit dem Nachschuß überwand er den Keeper der Darmstädter. Rochido ließ weiter offensiv spielen, die Darmstädter hatte man unter Kontrolle. Das änderte sich dann in den letzten 15 Minuten. Die Darmstädter fingen nun an druckvoller zu agieren, auch wenn die AV weiterhin nicht den Weg bis zur Grundlinie gingen und die Darmstädter so über die Flügel kaum für Gefahr sorgen konnten. Bis dann Hoogland mal eine frühe Flanke von links in den 16er brachte, Schipplock Föhrenbach entwischen konnte. Nun waren die Darmstädter drauf und dran noch den Ausgleich herzustellen, doch Uphoff, den Rochido aufgrund seiner Stärke bei hohen Bälle den Vorzug vor Wellenreuthergab, hielt dann einmal herausragend, als Schipplock wieder zwischen die IV stechen konnte und freie Bahn hatte. Die letzten Minuten dann wieder ein volles Abwehrbollwerk, und der Sieg für den KSC.

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Vertragsverlängerung



Das Trainerteam empfahl die Verlängerung des Vertrages von Malik Batmaz, der noch 3 Jahre Vertrag ohne feste Ablöseklausel hat. Rochido verlängerte dann um ein weiteres Jahr auf 4 Jahre, wieder ohne fest Ablöseklause, auch ohne ein Versprechen bezüglich eines Aufstiegs in die Bundesliga zu geben. So langsam steigt aber das Gehaltsniveau des KSC angepasst an die Liga und Tabellenposition. Bisher waren 500k das Limit, mit Muslija (690k) und Batmaz lässt sich das Niveau nun nicht mehr halten. Weitere anstehende Verlängerungen, beim KSC laufen die Arbeitspapiere von 9 Spielern! am Ende der Saison aus, könnten das Budget nun zu sehr aufbrauchen. Viel Spielraum für Transfers gibt es in der Winterpause wohl nicht, aber aktuell auch keinen Grund dringend nachlegen zu müssen. Es werden aber sicherlich an die 5-6 Spieler den Verein am Ende der Saison verlassen. Wie berichtet, ist diese und auf nächste Saison der große Umbruch geplant. Danach sollen vorwiegend Nachwuchsspieler aufrücken und nicht mehr als 2-3 neue Spieler pro Jahr von Extern zum Kader stoßen.


Tabelle


 
Die Düsseldorfer und Ingolstädter ließen ein Stück weit Federn, nun wenigstens nicht mehr 9 Punkte Abstand. Berlin spielte Unentschieden
am Wochenende, und gab nach der 4:1-Niederlage gegen Ingolstadt den komfortablen Vorsprung von 6 Punkten auf den KSC fast komplett
her. Nun noch bis zur Winterpause weiter konstant Punkten, am 21.12 geht es noch auswärts nach Ingolstadt, dann ist der Sprung auf den
Relegations-Platz möglich, vielleicht auch der Anschluss an die direkten Aufstiegsplätze. Der Kader ist in blendender Verfassung, die Mannschaft
super eingespielt, Rochido bei den Formations-Entscheidungen mit glücklicher Hand, hoffentlich hält das Formhoch an. Bis denne!  :)

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Rochido Blanques - Wunderliches aus dem Wildpark....

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #107 am: 25.Januar 2018, 22:03:42 »

Da ist doch die erhoffte Serie! 8) Damit bist du wieder im Geschäft, sehr schön. :) Freut mich auch irgendwie, dass der alte Hofmann so stark aufspielt, auch wenn er im letzten Spiel zusehen musste. ;D Bitter ist natürlich die Verletzung von Muslija. Achja: Glückwunsch zur Vertragsverlängerung mit Batmaz. Der Junge wird sich auf die ein, oder andere Art noch bezahlt machen.
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #108 am: 25.Januar 2018, 22:19:08 »

Tendier gerade dazu, dass Hofmann noch ein Jahr bleibt. Galt eigentlich als klarer Streichkandidat. Stark fällt aktuell ab, Hofmann baut gar nicht so sehr ab. Freut mich auch, weil ich ja dazu neige, alte Recken schnell abzuschreiben und abzuschieben. ;D Bei Fink, Camoglu und Wanitzek siehst dafür aber leider eher düster aus.  :-[
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Rochido Blanques - Wunderliches aus dem Wildpark....

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #109 am: 25.Januar 2018, 23:25:26 »

Tja, die alten überraschen einen manchmal ganz schön. Ich erinnere nur an Stoll und Kirch in meiner ersten Saison. Stolli wurde überraschend Leistungsträger und Kirch war bei seiner Verpflichtung auch schon 33 Jahre alt. Manchmal hat man da echt Glück und die Erfahrung zahlt sich aus. Ich denke, so lange die Physis noch mitmacht, sollte Hofmann einigermaßen konstant Leistung liefern. :) Fink ist natürlich bitter, dass es für Camoglu und Wanitzek irgendwann knapp wird, war ja aber leider klar. :-\
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #110 am: 28.Januar 2018, 09:05:51 »

Vorrunde 2019/20

15.Spieltag – Kaiserslautern (A)



Im badisch-pfälzischen Derby erwartete Rochido die Lauterer in kontrollierender Spielweise. Der FCK wird eine starke Stammelf aufbieten können. Im Sturm steht eine Dachlatte, in der Zentrale Spieler, die mit dem Ball umgehen können und Übersicht haben. Auf den Flügeln ist vor allem Brekalo ein fantastischer Spieler, der dem KSC leicht Probleme bereiten kann. Rochido entschied sich für ein letztjähriges asymmetrisches 4-2-3-1, da Pflücke und Muslija fehlten, durfte Kübler als VoSm ran. Eine zündende Idee fiel Rochido in der Einstellung auf den FCK nicht ein, also nun eher die gegnerische Formation gespiegelt. Der KSC kam dann gut in die Partie, ließ den Ball laufen und schnürte die Lauterer ein. Torchancen waren aber Mangelware. Mit fortschreitender Spieldauer wendete sich das Blatt. Der KSC ließ sich immer stärker fallen und hatte dann auch immer größere Probleme aus der Abwehr raus zu kommen. Batmaz hing im Sturm in der Luft, beide Flügelspieler konnten sich nicht durchsetzen, der KSC verteidigte einzig die Null.  In der 23. Minute dann der verdiente Führungstreffer für den FCK, Pellenard foulte den Zielstürmer, Albaek verwandelte den fälligen Elfmeter. Rochido hatte genug gesehen, der KSC war völlig aus dem Spiel raus, nun stellte er seine Formation um. Der linke AV der Lauterer zeigte keine Intention in die Offensive zu gehen. Rochido wies sein Team an diesen niemals zu pressen und stellte den rechten Iza Barry auf die linke Seite. Der linke Flügel damit in 3-fach Besetzung, AV – AM – Raumdeuter. Defensiv konnte man damit Brekalo aus dem Spiel nehmen, der stark aufspielte, in der Offensive konnte sich der KSC dann über die linke Seite auch wieder ins letzte Drittel vorarbeiten. Rabold hatte auf der rechten Seite keine Probleme, nun alleine verteidigen zu müssen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann der Ausgleich für den KSC. Azamoums Freistoß landete Barry vor dem 5er stehend auf dem Fuß. Zur Pause keine Umstellung, der KSC hatte ja nun wieder eine Möglichkeit sich Chancen zu erarbeiten, die starke Flügelseite des FCK war aus dem Spiel, mit dem Zielstürmer hatte die Abwehr keine Probleme. Doch Mitte der 2. Hälfte zeigte Brekalo dann leider doch noch einmal seine ganze Klasse. Meier legte einen Freistoß vom linken Flügel aus ab in die Zentrale vor dem Tor. Brekalo ging noch einige Meter und feuerte den Ball aus knapp 20 Metern flach ins Eck. Die weiteren Wechsel von Rochido brachten keinen Umschwung, zwar kam der KSC noch zu 1-2 guten Möglichkeiten, doch vor dem Tor war der KSC dann heute zu harmlos und ging verdient als Verlierer vom Platz.

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16.Spieltag – Paderborn (H)



Der KSC ging als großer Favorit in die Partie, Rochido ließ nun wieder in seinem sehr offensiv und auf hohes Pressing angelegtes 4-2-3-1 spielen. Das offensivstärkste Personal mit Pflücke als OM und Alakouch als rechter AV auf dem Feld. Im Tor Wellenreuther, der den auch nicht sehr überzeugenden Uphoff ablöste. Die Partie begann dann wie erwartet. Der KSC ließ den Ball laufen und ging bereits in der 2. Minute in Führung. Hofmann ließ sich mit Ball fallen, passte auf Pflücke weiter, der den eingerückten Gouaida vor dem 16er anspielte. Mo nahm noch einen Schritt Anlauf und drosch den Ball ins flache Eck. Der KSC drückte weiter auf den nächsten Treffer, doch den schossen dann überraschend die Paderborner. In der 12. Minute setzte Dachlatte Beck einen Kopfball über Wellenreuther hinweg ins Tor, nachdem Bickel sich auf der rechten Seite der Karlsruher hinter Alakouch Platz verschaffen und flanken konnte. Der KSC tat sich fortan ein Stück weit schwerer. Wie in dieser Saison gewohnt, konnte Batmaz die Bälle kaum halten und diese kurze und notwendige Spielverzögerung ließ das Kollektiv nicht passend aufrücken, Umschaltspiel war dann kein Faktor. Bei gemütlichem Passspiel um den 16er erspielte sich die Mannschaft keinen Vorteil. Paderborn versuchte es ähnlich gemächlich und strahlte damit auch keine Torgefahr aus. Leider verletzte sich Stürmer Batmaz früh (fehlt 1 Woche), Ersatzmann Karaahmet kam aufs Feld und damit ging dann jegliche Torgefahr flöten. Malik (Kaarahmet) konnte überhaupt keine Bälle halten oder sich sinnig für den Abschluss positionieren. In seiner Paraderolle als Defensivstürmer lief es dann zwar besser, doch die letzte Reihe war zu oft nicht besetzt wenn die Möglichkeit da war. Zur Pause keine Umstellung, nach Wiederanpfiff gelang dem KSC dann ein weiterer Treffer. Wie in dieser Saison zum Standard geworden, bewerkstelligte dies eine Flanke auf den langen Pfosten, wo sich Barry höher wie der Gegner in die Luft schraubte und einen Kopfball vollendete. Wie in dieser Saison aber mittlerweile ebenfalls üblich, zeigte sich die Hintermannschaft schon wieder nicht sattelfest. Beide AV, Föhrenbach und Pellenard, spielten wieder als IV, und das ist leider bisher nicht erfolgskonstant. Wieder war Bickel der entscheidende Mann, der einen Einwurf aufnahm, einige Meter ging und Beck zwischen den beiden IV den Ball in die Gasse spielte, der dann Wellenreuther wieder bezwingen konnte. Rochido ließ gegen Ende voll attackieren, nahm Karaahmet wieder runter und stellte Pflücke in den Sturm, Pantic damit im OM. Doch auch Pflücke ist ein Leichtgewicht und konnte sich nicht durchsetzen. Weitere Möglichkeiten, ein Kopfball von Pflücke Nahe dem 5er, der am Tor vorbei ging, brachten den KSC nicht mehr auf die Siegerstraße. Damit lässt der KSC den Kontakt zu den Aufstiegsaspiranten abreißen. 

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17.Spieltag – Heidenheim (A)



Von Verletzungspech bleibt der KSC nicht verschont, zwar ist es keine Vielzahl, gegen Heidenheim werden aber Föhrenbach und Batmaz fehlen. Rochido wollte nun gegen das Heidenheimer 4-4-2, sehr auf Konter ausgelegt, mit dem 4-2-3-1/4-4-1-1 aus der letzten Saison kontern, hatte das doch eine gute Balance gezeigt. Bei den Heidenheimer überraschte, dass nun Schnatterer im ZM spielt, seine bisherige Position übernimmt Sinan Kurt, auch kein schlechter Spieler. Der KSC kontrollierte die Partie, war die Formation doch auf Ballkontrolle und hohes Pressing ausgelegt, Konter war heute mit Fink im Sturm keine Alternative gewesen. In der 15. Minute der Rückschlag für den KSC. Der KSC kam nach Ballverlust nicht sofort ins Pressing, Skarke schickte Glatzel steil, der sich von Pisot dann absetzen konnte und Wellenreuther keine Chance ließ. Der KSC kontrollierte danach weiter das Spiel, doch die Offensive gab ein erbärmliches Bild ab, man hatte keinerlei Punch. Zur Pause schmiss dann Rochido die Formation aus dem Fenster und ließ den KSC wie oben zu sehen im engen 4-2-3-1 spielen, OM links/rechts als Schattenstürmer. Der KSC drückte fortan mit Überzahl durch die Zentrale auf den Ausgleich, Azamoum legte Pflücke durch die Gasse auf, der dann den Ausgleich herstellte. Rochido ließ weiter offensiv agieren, beide IV waren mittlerweile gelb verwarnt. Der KSC kam bei Ballverlust nicht sehr gut ins Pressing, die Heidenheimer konterten, sie rückten mit Überzahl nach, es war klar, dass es heute kein Unentschieden geben wird. Die Führung und der Wendepunkt in der Partie dann für die Heidenheimer. Schnatterer schickte Kurt auf dem linken Flügel steil, Alakouch, der für Rabold kam, konnte ihn nicht mehr erreichen. Die Flanke setzte Donovan an den Pfosten, Glatzel brachte den Nachschuss im Tor unter. Nun gab es für den KSC nur noch offenes Visier, die Heidenheimer nutzten das in der Nachspielzeit zum 3:1. Feick schickte wieder Kurt steil, der flankte wieder in die Zentrale, und Donovan setzte den Kopfball diesmal nicht an den Pfosten. Damit ist die Hinrunde, egal wie das letzte Spiel vor der Winterpause gegen Ingolstadt ausgeht, eine bittere Enttäuschung.

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18.Spieltag – Ingolstadt (A)



Rochido entschied sich früh gegen Ingolstadt nicht mit 4er-Abwehrkette zu spielen, der KSC fängt sich zu leicht Gegentreffer. Nun also im 5-2-3 die Angriffe der Ingolstädter unterbinden. Um das Pech der letzten Spiele rund zu machen, verletzte sich dann IV Pisot unter der Woche. Nun musste Rochido also eine 5er-Kette rein aus gelernten AV spielen lassen. 5 AV auf dem Feld ist ja schon ein Stück weit Irrsinn, aber in der neuen Formation sollten nun Alakouch und Mittelstädt wieder besser eingebunden werden, ein Stück weit von ihren Defensivaufgaben entledigt, da gerade Alakouch gegen Sinan Kurt im letzten Spiel da keinen Stich machte. Ingolstadt ging als großer Favorit in die Partie, Rochido ließ trotzdem von Anfang an „angreifend“ spielen, sind doch in der IV durchweg dynamische Spieler auf dem Feld. Die Ingolstädter hatten dann natürlich das Spiel unter Kontrolle, doch sie taten sich vor dem Tor erst mal schwer. Der KSC spielte nun wieder vermehrt Umschaltspiel, Ballbesitz um den 16er war kein Thema mehr, es brachte ja auch keinen konstanten Erfolg. In der 10. Minute ließ sich Batmaz fallen, legte auf den vorbeistürmenden Muslija, der im 16er den langen Pfosten anvisierte, Alakouch war eine Millisekunde vor Einschlag am Ball und bugsierte den Ball direkt über die Linie. Der KSC hatte dann im Laufe der 1. Hälfte die Ingolstädter defensiv völlig im Griff. Zur Pause keine Umstellung, nach der Pause ging aber Muslija früh vom Platz, er ging angeschlagen in die Partie und war früh platt. Pantic übernahm seine Rolle als IzA links. In der 57. Minute die Vorentscheidung. Azamoum brachte einen Freistoß hoch in den 16er, Föhrenbach köpfte den Ball ein. Danach pushten die Ingolstädter, die zwar statistisch gesehen keinen Torschuss zustande brachten, aber dann doch 2-3 mal frei vor Wellenreuther auftauchten. Rochido ließ dann nicht defensiver spielen, brachte das doch in der Hinrunde so manches Mal den KSC in die Bredouille. Die Ingolstädter konnten sich aber nicht mehr aufbäumen und der KSC wenigstens einen Sieg gegen den klaren Favoriten aus Ingolstadt über die Ziellinie bringen. Verrückt, hatte der KSC in den letzten Spielen als hoher Favorit Punkte liegen lassen und dann ausgerechnet beim bisherigen Tabellenführer aus Ingolstadt dann vollends überzeugt. Bedeutet? Die taktischen Vorgaben, die Formationen von Rochido waren in der Hinrunde schlich zu schlecht, um den KSC in Aufstiegsnähe zu bringen.

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Tabelle
 


In der Prognose auf Rang 8, in der Liga auf Rang 5, so schlecht läuft die Saison im Gesamten nicht. Rochido ist trotzdem enttäuscht,
da die Mannschaft wenig Konstanz zeigt, das natürlich auch durch Rochidos nicht immer passenden Matchpläne. Auch Leistungsträger
wie IV Pisot oder ST Batmaz zeigten wenig Konstanz, was wiederrum natürlich ebenso an deren Einbindung liegt. Da die Aufstiegsfavo-
riten vom ersten Spieltag an da waren und eifrig Punkte sammelten, ist der KSC nun ein gutes Stück von den Aufstiegsrängen entfernt,
aktuell scheint ein Aufstieg nicht sehr realistisch. Rochido entschied sich die geplanten Abgänge am Ende der Saison, bei allen wären
die Arbeitspapiere ausgelaufen, nun bereits in der Winterpause gehen zu lassen. Der Kader benötigt eine Auffrischung, Spieler die
konstante Leistungen abrufen können, dazu ist weiteres Transferbudget notwendig. Vorrangig soll ein robuster, großer und erfahrener
IV dazu stoßen, doch da sieht es auf dem TM aktuell schlecht aus. Vielleicht lässt sich auch noch etwas über eine Leihe machen. In der
Winterpause wird nun erst mal in den Statistiken geforscht, warum der KSC die Qualität nicht durchweg auf den Platz bekam, wo die
Schwachstellen in der Zusammenstellung des Kaders liegen (z.B. 5 AV in einem Spiel auf dem Feld  ;D ). Dies wird dann hier natürlich
aufbereitet. In der Winterpause droht nun wieder eine Abwerbeschlacht beim KSC. Herthas Coach Nagelsmann war bei unfassbaren 12
Partien des KSC zugegen, neben Batmaz ist nun auch IV/AV Rabold in den Fokus geraten. Rochido hat bereits beim Präsidium den Rück-
fluss von Transfererlösen auf Bitten hin erhöhen können (70%), weiteres Gehalts- oder Transferbudget wurde ihm jedoch nicht bewilligt.


Jobangebote







Rochido bekam im Laufe der Hinrunde einige spannende Jobangebote auf den Tisch. Er entschied sich aber gegen Gespräche. Boavista
Porto war mal ein regelmäßiger EL-Teilnehmer, das wäre sicherlich interessant geworden. Mit Salzburg hätte man gleich um einen natio-
nalen Titel spielen können, wie auch mit Rotterdam. Die Krönung wäre natürlich Schalke gewesen, rangieren die doch aktuell auf dem
letzten Tabellenplatz. Nach dem Wiederaufstieg scheint es für die nun schnurstracks wieder in Liga 2 zu gehen. Bis denne!

« Letzte Änderung: 29.Januar 2018, 08:35:06 von fifagarefrekes »
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #111 am: 30.Januar 2018, 16:46:23 »

Puh, es bleibt durchwachsen. Schade, hatte gehofft, dass du jetzt eine Serie starten kannst. Noch ist alles drin, wobei natürlich die ersten beiden Plätze schon ein ganzes Stück weg sind. Bin mal auf deine Analyse in der Winterpause gespannt und ob du die Mannschaft zusammenhalten kannst. Andere Jobangebote dürften erst einmal nicht interessant sein, immerhin trainierst du den großen KSC. ;D
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #112 am: 30.Januar 2018, 17:35:41 »

Wie Marvin Pourie sagte: "Ein Club, in dem gut gearbeitet wird."  ;D
Direktaufstieg ist sicherlich durch, die zeigen keine Schwächephase. Mein Rückrundenkader letzte Saison war auch ein Stück weit besser aufgestellt (Febas) wie mein jetziger Kader, da hilft mir der aktuelle TM kaum weiter. So ganz dran glauben an den Aufstieg kann ich aktuell auch nicht, das war bisher alles zu mittelmäßig.

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #113 am: 31.Januar 2018, 21:16:21 »

Auswertung Vorrunde 2019/20

Bewertung Neuzugänge

Boubacar Barry – Note 2,0


 
War zu Beginn Backup und traf durchgehend als Einwechselspieler. Wurde dann schnell zum Stammspieler befördert und traf weiter
regelmäßig. Seine vielen Tore brachten aber auch so einige Stolpersteine mit sich, was alles Richtung 1,x verhindert. Defensiv schwach,
im Ballbesitz sehr durchschnittlich, mit vielen Ballverlusten, die Spielkultur des KSC litt allgemein unter ihm. Aber wer so regelmäßig trifft,
an dem gibt es nichts zu rütteln.

Danilo Pantic – Note: 3,5


 
Zeigte ordentliche Leistungen, doch er konnte Abgang Febas niemals ersetzen. Ergo ist er aktuell kein gesetzter Stammspieler. Dazu
leider relativ trainingsunwillig. Rochido lässt ihn seine  schwachen Fuß verbessern, durch den Aufwand will er weder eine neue Rolle
lernen, noch möchte er weiteres individuelles Training. Er gehört aktuell als einziger Spieler nicht zur Core-Group. Die Einbindung ins
Team ist also bisher missglückt, aber seine Leistungen sind zufriedenstellend, alles ok.

Sofiane Alakouch – Note: 4,0


 
Alakouch war nicht die erhoffte Verstärkung als AV. Neben Rabold war ein offensiv sehr kompetenter AV gefragt, da lieferte er ordentlich
ab. Leider war er aber defensiv teils eine Luftnummer, natürlich auch durch Vordermann und Defensivverweigerer Barry mit verschuldet.
Gegen die starken Gegner in der Liga war er durchgehend einer der schwächsten Spieler im Kader. Seine Entwicklung ist alles andere als
rasant, hoffentlich kann er sein Potential bald ausschöpfen, denn da gibt es noch viel Luft nach oben. Vertrauen ist aber weiterhin da,
durch die neue Formation, siehe unten, sollte er sich nun besser einbringen können.

Jannis Kübler – Note: 4,0
 


Mit Jannis Leistung ist Rochido mehr als zufrieden. Von einem Stammplatz ist er ein gutes Stück entfernt, aber er entwickelt sich ordent-
lich weiter und fiel in seinen Einsätzen selten negativ auf. Der Fixpunkt im ZM, der Bälle unglaublich schnell und passend verteilen kann,
bekam in der Hinrunde dann häufiger wie erwartet die Chance sich zu zeigen. De facto hatte er 3 Spieler vor sich und er bekam häufig
den Platz auf der Bank und damit den Vorzug vor stärkeren Spielern wie Wanitzek oder Pflücke.

Theo Pellenard – Note: 4,5
 


Auch er war kein richtiger Flop, nur leider nicht die erhoffte spürbare Verstärkung für den KSC. Da Mittelstädt als AV absolut gesetzt war,
spielte Pellenard oft in der IV, mal 4er, mal 5er-Kette und da fühlte er sich sichtbar eher nicht wohl. Im Aufbauspiel wie erwartet ein sehr
toller Spieler, aber steht der KSC mal tief, fliegen Flanken in den 16er, dann brennt es viel zu leicht. Wird nun als Backup auf der linken AV-
Seite eingeplant und soll eher keine Einsätze mehr in der IV erhalten. Das Experiment ist dann leider gescheitert.


Auswertung der Formationen



Rochido ließ relativ viele verschiedene Formationen spielen, die meiste Zeit war es ein 4-1-1-4, was letztlich eher eine versetzte 4-2-3-1-
Formation war, mit BeM, MEZ und asymmetrischem OM, zwei offensive IzA. Das 4-1-2-3 mit tiefem Sechser, 2 Mez und ebenso attackierenden
IzA. Grundsätzlich waren beide Formation an sich erfolgreich, zur Überraschung speilte der KSC allgemein gegen kein „höher bewertetes“ Team.
Der Ansicht ist auch Rochido, die Stammelf des KSC gehört mit zum besten der Liga. Auffälligkeiten gab es hier also eigentlich keine zu finden,
offensichtliche Schwachstellen.



In der Auswertung der gegnerischen Tor und Vorlagenart, sowie Vorlagenorte, wurde Rochido aber in seinem Gefühl bestärkt. Bisher hatte er
gerne so spielen lassen, dass der Gegner gezwungen ist über die Flügel zu agieren, immer schön die Zentrale dicht machen. An für sich kein
schlechter Plan, doch der Kader ist dazu nicht passend aufgestellt.
 


Rochido ging also die „großen“ Niederlagen der Vorrunde durch und fand bei allen Partien eine Gemeinsamkeit: Die Gegner kamen viel zu oft
zum Flanken. Die Erfolgsquote ist gerade gegen die Berliner vernachlässigbar, kein Flanke fand einen Abnehmer, aber Otavio traf einmal selbst
und narrte seinen Gegenspieler ständig, den hatte Rochido nicht vergessen.
 


Auffällig die Vorlagen vom rechten Flügel des KSC aus. Hier hatte Rochido einen neuen Allrounder, offensiv sehr befähigten AV geholt, Sofiane
Alakouch, der defensiv gerade mal durchschnittlich ist, noch viel Potential besitzt und wenig Erfahrung aufweisen kann, sich die deutsche Sprache
erst aneignen musste. Gegen eben jenen Otavio zeigte er mit einer 5.9 seine schwächste Saisonleistung. Von 9 Tacklings 4 gewonnen, er wurde
also häufig überlaufen und war aus dem Spiel raus. Hingegen der „defensive AV“ Jannis Rabold spielte sehr solide, rutschte in keinem Spiel unter
6.5 in der Bewertung. Insofern kann man die Einbindung von Alakouch erst mal als gescheitert ansehen, er war noch nicht so weit, einen Stamm-
platz beim KSC passend auszufüllen und konstant zu spielen. Doch es lag nicht an ihm alleine, dass der KSC zu viele Tore über Flanken kassierte.



Dazu wertete Rochido alle sehr negativen Stats des KSC aus, die hier vor allem die Offensive betrafen. Wie genannt ist der KSC schwach im Kopf-
ballspiel, weil hier dazu Stürmer Batmaz ein Leichtgewicht ist und in der MF-Zentrale kein Spieler über 1,83m. Das Offensivspiel des KSC ist mit
großem Aufwand und wenig Ertrag verbunden, obwohl man die drittmeisten Treffer in der Liga erzielte.


Auswertung Kader



Rochido wich von seinen eingespielten Gewohnheiten ab. Das war normalerweise ein Torwart mit hervorragendem Spiel bei hohen Bällen, große
Verteidiger, die allesamt robust sind. Den Gegner auf die Außen leiten und Flanken lassen. Damit hatte der KSC die Angriffe der Gegner ganz gut
unter Kontrolle, auch wenn der Ball vor das Tor kam. Das war in der Vorrunde nicht der Fall. Wellenreuther ist ein mitspielender Torwart, der große
Schwächen in der Beherrschung des Strafraums hat, im Abfangen von hohen Bällen.
 


 
Da die Stamm-IV Föhrenbach und Pisot, beide gute Kopfballspieler, nicht konstant waren, kamen obige polyvalente Spieler in der IV zum Zuge.
Rochido war der Ansicht, den Kader damit passend klein halten zu können, mit der Absicht, Spieler auf verschiedenen Positionen einsetzen zu
können. Damit hatte er sich, nachdem die Stammelf schwankende Leistungen brachte und ab und an Verletzungen zu beklagen hatte, ein Pro-
blem geschaffen. Die AV konnten Flanken nicht verhindern, eben auch, weil Neuzugang Barry als rechter IzA defensiv der schwächste Offensiv-
spieler im Kader ist. Die IV war zu klein, der Keeper konnte den Strafraum nicht beherrschen, es wurde den Gegnern zu leicht gemacht zu treffen.
Hier muss nun schnell Abhilfe her, doch weiter in der Auswertung.
 


Erfolg und Misserfolg auf einem Blick. Der treffsicherste Mann beim KSC in der Vorrunde war Neuzugang Boubacar Barry. Als IzA 11 Treffer in 13
(4) Spielen, eine fantastische Bilanz und doch der Stolperstein für eine durchschnittliche Hinrunde. Wirklich ein Stück weit verrückt. Zuerst ist
Boubacar defensiv schlecht und keine Hilfe für AV Alakouch gewesen, die meisten Treffer wurden über den rechten Flügel das KSC vorbereitet.
Wie oben erklärt, war die Ausrichtung der Offensive von Rochido schlicht schlecht gewählt. Kein OM, dafür 2 IzA und ein Stürmer. Ergebnis:
Platz 15 – Schüsse aufs Tor 37%. Zu wenige Anspielstationen im letzten Drittel, die Spieler nahmen oft die Möglichkeit war aus der Ferne aufs
Tor zu ballern. Noch viel, viel schlimmer, der KSC flankte unglaublich häufig, da die IzA ohne Unterstützung bzw. Möglichkeit in die Zentrale zu
gehen, die Flanke runter gingen und Flanken schlugen – angekommene Flanken 13%. Wie sah also ein typisches Tor von Barry aus? Flanke auf
Barry am langen Pfosten. Der KSC ist keine Mannschaft, die über Flanken Tore schießen sollte, da steht kein Sturmtank vorne drin, allesamt
schnelle, quirlige und technisch gute Spieler - Kombinationsspiel, Umschaltspiel wäre viel passender gewesen. Der KSC betrieb also völlig falschen
Aufwand, um relativ viele Tore zu schießen, das sollte besser kanalisiert werden, weg vom Flankenspiel. Dazu foult der KSC sehr häufig vor dem
eigenen 16er und kassierte dann entsprechend viele Tore nach indirekten Freistöße.


Neue Formation



-   Gegner am Flankenspiel hindern, die Flügel dicht machen

Der offensive Flügelspieler wird gestrichen, die offensiv starken AV erhalten aber mit der 3er-Kette eine Absicherung
und können weiterhin in der Offensive mitwirken.

-   Freistöße vor dem eigenen Tor verhindern


Kein „mehr in die Zweikämpfe“, was Rochido oft spielen ließ. Dazu Wird nun ebenfalls hoch gepresst, mit den beiden
Stürmer und dem OM dem Gegner im tiefen Spielaufbau die Möglichkeit genommen sein Spiel einfach von hinten heraus
aufzubauen und die Offensive vorzubereiten.

-   Offensives Flügelspiel reduzieren

Nun kann bei Bedarf ein Stürmer auf die Flügel rausschieben, oder der AV gibt Breite und flankt dann halt, komplett
streichen ist nicht angedacht, es soll aber nur noch ein Mittel sein, nicht mehr die vorzugsweise Wahl. Beide AV sind
weit bessere Flankengeber, wie das offensive Flügelpersonal bisher, wo gerade Barry stark abfiel (Flanken – 11) und
damit keine Vorlage generieren konnte.

-   Dem Stürmer mehr Unterstützung geben und das Spiel wieder auf ihn fokussieren

Ballbesitz wird wieder völlig abgelegt, es hatte keinen positiven Effekt, außer sinnlosen Ballbesitz, Ballgeschiebe, zu
wenig Unterstützung in der letzten Reihe, und folgend darauf viele Weitschüsse und Flanken, ohne das ein Mitspieler
bereit stand. Nun soll die Mannschaft Angriffe so schnell wie möglich ausführen, klares Umschalt- Konterspiel, aber
danach nachrücken. 2 Stürmer und OM, damit gibt es im Falle genügend Anspielstationen tief hinten raus, aber auch
grundsätzlich genügend Leute, die in die letzte Reihe gehen und den bisherigen Einzelstürmer nicht verkümmern lassen.
Ob sich „geduldig spielen“ negativ auswirkt, wenn man sich wieder auf schnelles Vertikalspiel verlegt, das wird sich
zeigen. Weitschüsse werden gerade dem OM und den beiden ZM untersagt.

Schwachstellen der Formation:

-   Schaltet der Gegner schnell um, wird es Möglichkeiten geben durch die Zentrale zu kommen, das zeigte sich dann in den Vorbereitungs-
spielen. Daran wird zu arbeiten sein, die Balance der Formation noch in die richtige Richtung anzupassen. Der KSC spielt ja generell in „angreifen-
der“ Mentalität auf „dynamischer“ Dynamik, das ist trotz 5er-Kette ja sehr offensiv und attackierend ausgerichtet.

-   Die „kompletten AV“ haben viel Räume zu beackern und neigen in der Offensive dazu, dies voll auszuspielen, ergo standen sie dann häufig
im 16er zum Abschluss bereit. Damit ist die Anforderung „mehr Anspielstationen in letzter Reihe“ wunderbar gelöst, aber die Flügel dann doch wieder
recht offen, wenn der Gegner passend umschaltet, das hohe Pressing der Mannschaft leicht überspielt und dann über die Flügel kommt.

Positiv für den Kader
Damit gibt es wieder einen OM in der Formation, auf dieser Position spielte Pflücke eine tolle Runde letztes Jahr, ebenso hat damit auch Fink wieder
Chancen auf Einsatzzeiten, der weiterhin ein sehr ordentlicher Spieler ist und kaum abbaut. Malik Kaarahmet, der als Einzelstürmer nichts zeigen konnte,
hat nun ebenfalls die Chance auf weitere Einsatzzeiten zu kommen, wird nicht verliehen und sollte sich im 2-Mann-Sturm sicherlich wohler fühlen. Ein
Defensivstürmer dürfte nun in der neuen Formation seinen Teil zu beitragen können.

Verlierer im Kader
Das ist Nachwuchsmann Florent Muslija, wie Batmaz einer der Shooting-Stars beim KSC. Er spielte nur eine ordentliche Hinrunde, zeigte sich wenig
treffsicher. Der gelernte OM fühlt sich zwar in der Zentrale ebenfalls wohl, doch da zieht ihm Rochido aktuell noch Patrick Pflücke vor. Muslija könnte
aber auch als Stürmer seine Bestimmung finden, wenn auch weniger als Abschlussspieler. Mohamed Gouaida kann, da defensiv durchaus kompetent,
ebenfalls auf der Acht spielen und sollte als Backup Chancen auf Einsätze haben, aber aus der Stammelf ist auch er erst mal raus.

Damit waren die Anforderungen für Transfers in der Winterpause schnell festgesteckt.


Abgänge
Da wenig Budget übrig war, ca. 300k für Neuverpflichtungen inklusive Handgeld und Gehalt, musste Rochido einen Teil des Umbruchs nun forcieren
und die eigentlich längst feststehenden Abgänge für den Sommer nun in die Winterpause vorziehen.
 


Wanitzek (OM), Camoglu (RV) und Lorenz (LM) sind kein Faktor mehr im Kader, erhielten kaum Einsatzzeiten, zeigen kein Potential und entwickeln sich
nicht mehr weiter. Sie allesamt gelten nicht als 2.Liga-taugliche Spieler. Rochido ließ sie dann ablösefrei gehen und steigerte das verfügbare Gehalts-
budget merklich. Da dies aber noch nicht ausgereicht hätte, ließ Rochido ebenfalls Ersatzkeeper Benjamin Uphoff gehen. Damit wird in der Rückrunde
zumindest ein halbwegs tauglicher Ersatzkeeper fehlen, und aus der Jugend ein 17-jähriger aushelfen. Das ist Risiko. Die Wechsel liefen geräuschlos ab,
doch Rochido musste sich von seiner unschönen Seite zeigen. Uphoff und Wanitzek machte er klar, dass er sie nicht zur Rückrunde melden wird, was
dann über spätere Interviews in der Presse landete. Die neuen Trainer der Spieler punkteten über diesen Schandfleck von Rochido, war doch gerade
Uphoff ein toller Rückhalt seit Dienstantritt von Rochido gewesen und nun so aus dem Verein gejagt worden.

Wie bereits erwähnt, versuchte sich die Hertha an der Abwerbung von AV Yannis Rabold und legte 1,4 Millionen auf den Tisch. Rabolds Marktwert
beträgt aktuell 120k. Rabold ist aber weiterhin ein wichtiger Spieler im Kader, ein Abgang stand nicht zur Debatte. Die Konkurrenz, vor allem Bundes-
ligisten, versuchte einige U19-Spieler des KSC abzuwerben. Dabei vorrangig ein gutes TW-Talent, aber sicherlich kein Überspieler, ein weit entwickelter
AV mit hohem Potential, und an dem Shooting-Star des KSC schlechthin, ein absoluter Diamant aus der Kaderschmiede des KSC. Vorstellung dann
unten bei den Vorbereitungsspielen, da er seine ersten Einsätze in der A-Mannschaft bestreiten durfte und dies sogleich den FC Bayern und den BVB
auf den Plan rief. Den hätte Rochido in der Rückrunde zum Stammspieler im A-Kader gemacht, doch es gibt einen Haken: Der Spieler ist erst 15 Jahre
alt.  ;D Zum Glück verhielt sich der Vorstand ruhig und veräußerte ihn nicht über Rochido hinweg.


Zugänge
Hier gab es schnell ganz große Ernüchterung für Rochido. Gefragt war nun mindestens ein neuer IV. Stärken: Groß, robust, mental ausgereift und
Stärken im Kopfballspiel. Dazu natürlich bezahlbar, Spieler dieser Kategorie sind ja gefragt und verlangen meist ein entsprechendes Gehalt. Rochido
war überhaupt nicht zufrieden, was ihm der Transfermarkt und seine Scouts anboten. Die beste Möglichkeit wäre Alexander Milosevic gewesen. Nicht
gerade ein herausragender Spieler, keiner, mit dem man im Falle eines Aufstiegs über weitere Jahre die Abwehr gefestigt hätte. Dazu verlangte er
ein Grundgehalt um 850k, was ihn mit ca. 200k über dem nächsten Spieler zum absoluten Topverdiener gemacht hätte. Riecht eher nach einer
kurzfristigen Notlösung. Rochido entschied sich dagegen, die Gehaltsstruktur soll homogen bleiben, Sprünge wirken sich da nur negativ aus. Rochido
ließ den Transfer dann platzen und änderte seine Pläne.



Anstatt Milosevic, dem KSC hätten sogar 2 Spieler dieses Kalibers gut getan, entschied sich Rochido dann für eine andere Lösung. IV
Pisot ist weiter verletzt, ergo hätten weiterhin 2 AV als IV spielen müssen. Ab sofort werden also folgende Spieler für die IV eingeplant
und in den Vorbereitungsspielen nun einzig als IV spielen.
 


Stark besitzt für einen IV eine annehmbare Größe und stellt da eine Verbesserung zum bisherigen Personal dar. Der mental unglaubliche
starke DM hat einzig im Tackling eine klare Schwäche. Wie sich das in der IV darstellt, das wird sich noch zeigen, ansonsten bringt er alle
Qualitäten eines IV mit: – Deckung – Antizipation – Konzentration – Mut – Nervenstärke – Stellungsspiel – Kraft – Entscheidungen – Sprung-
höhe, ist alles auf einem ordentlichen Niveau.
 


Ebenso wird Andreas Hofmann in der Rückrunde als IV eingesetzt. Der mental beeindruckende Spieler ist defensiv all-around sehr ordentlich
aufgestellt, dafür fehlt es ihm in seinem Alter verständlicherweise an Spritzigkeit und Klärungsbälle mit dem Kopf könnten schnell zum Problem
werden.

Rochido war zufrieden mit der internen Lösung, das sollte zumindest nicht schlechter funktionieren wie die Abwehr in der Hinrunde, vor allem,
da man ja nun mit 3 IV spielt. Das Budget war unangetastet, Rochido konnte auf dem TM damit anderweitig agieren. Zuerst verpflichtete er
einen IV für nächste Saison. Ein Spieler, der obigem Anforderungsprofil entspricht, sehr weit entwickelt ist und ein unglaublich niedriges Grund-
gehalt forderte, ebenfalls bereits einmal beim KSC weilte und sich gleich passend in die Core-Group einfügen sollte. Vorstellung dann zur nächs-
ten Saison. Da durch die Verschiebung der beiden DM in die IV es nun an zentralen MF-Spielern mangelte, musste in der Winterpause damit
überraschend noch ein DM/ZM her. Was für eine Entwicklung in der Winterpause. Durch die Formation war das Anforderungsprofil schnell
abgesteckt. Kein klarer Ausputzer, ein spielintelligenter, guter Techniker, der defensiv sehr ordentlich aufgestellt sein sollte. Er muss keine
Tore schießen, nicht in der letzten Reihe agieren, da dies nun den OM und den beiden ST vorbehalten ist. Rochido griff dann beim Erzrivalen
zu.
 


Anto Grgic war beim VfB auf dem Abstellgleis, dessen Vertrag am Ende der Saison ausgelaufen, der VfB setzte ihn in der Winterpause auf den
Transfermarkt. Rochido war sich dann schnell mit Anto einig, da es auf dem Transfermarkt keine Konkurrenz gab. Für eine Ablöse von 73k, bei
moderaten Gehaltsforderungen, wird Anto den KSC nun im ZM verstärken. Der Schweizer mit kroatischer Herkunft, sehr professionell und eben-
falls französisch sprechend (hat der KSC ja einige Spieler im Kader), ist ein mental sehr überzeugender Teamplayer, mit einer tollen Technik und
Passspiel, defensiv zumindest kompetenter wie das bisherige Personal auf der Acht. Dazu sehr groß, er sollte ebenfalls bei Ecken des Gegners
eine Verstärkung sein. Sein Kopfballspiel ist aber schwach, das könnte ebenso Probleme geben. Rochido war dann begeistert über diesen passen-
den Baustein für die neue Formation. Aber damit ist ja erst mal nur die Theorie erfüllt, nun die Praxis.


Verträge
 


Während Yannick Stark eine Verlängerung um 2 Jahre bekam, empfiehlt der Sportdirektor bei folgenden Spielern die Verträge auslaufen zu
lassen. Die Entscheidung fällt dann gegen Ende der Saison, Interesse an diesen Spielern ist von anderen Vereinen nicht vorhanden.


Vorbereitungsspiele



Grundlage der neuen Formation war die Taktik aus dem Spiel gegen Ingolstadt, hier noch ein 5-2-3. Die Formation war ordentlich, doch
weiterhin versuchte der KSC zu oft über die Flügel sich Chancen zu erarbeiten, es kamen zu viele Flanken in den 16er. Gegen Reutlingen
zeigte sich Neu-IV Hofmann anfällig, gegen Ende der Partie war er platt, ist allgemein ja nicht spritzig, er wurde einfach überspielt und der
KSC gewann nur knapp gegen Reutlingen 2:1. Die 5er-Kette sollte nun vorwiegend gegen gute Gegner zum Einsatz kommen, vor dem Trainings-
lager, wo nur schwache Gegner auf den KSC warten. Gegen den VfB hätte der KSC gewinnen müssen, doch die Rollen der neuen 5-2-1-2-
Formation waren noch nicht so ganz passend abgestimmt, die Struktur und Staffelungen stimmten nicht. Dies war auch gegen Botafogo noch
der Fall, der KSC hätte aber auch hier gewinnen müssen. Es zeigte sich auch gegen Botafogo, dass die neue Formation durchaus sehr konter-
anfällig sein kann, aber das Aufbauspiel des Gegners effektiv durchgehend gestört werden kann. Danach ging es ins Trainingslager, Rochido
entschied den Spielern Ruhe zu geben, waren doch die Termine der bisherigen Kicks in der Vorbereitung sehr knapp gesetzt. Es gab also nur
eine Partie gegen einen schwachen Gegner. Rochido entschied sich sein bestes Nachwuchstalent im Sturm nun zum ersten Mal zu begutachten,
und das war dann pure Freude.


 
Keine Dachlatte, aber ein sehr guter Kopfballspieler. Allgemein sehr weit entwickelt für einen 15jährigen Spieler und mit großem Potential gesegnet,
durchaus kreativ und kräftig, aber kein mit spielmachender Stürmer/falsche Neun. Der BVB und FCB waren früh interessiert und boten bis zu 1,6
Millionen, Rochido winkte ab. Helmes war dann der beste Spieler auf dem Platz gegen Lajana, 3 Treffer und 2 Vorlagen. Schickte ein Spieler ihn
steil, Helmes löste sich passend vom Gegenspieler. Rausschieben auf den Flügel und den Ball seinen Mitspielern auf den Kopf servieren? Das war
schlicht eine phänomenale Leistung. Seitverlagerungen direkt in den Fuß, woher kommt diese Qualität? Alle A-Kader-Stürmer haben eine weit höhere
Qualität, keiner zeigte je in irgendeinem Spiel eine so durchgehende Effizienz und Torgefahr, nicht mal gegen die schwächsten Gegner. Fast 2 Jahre
auf Patrick Helmes zu warten, Rochido wird das kaum aushalten. Wehe der Vorstand…

Gegen Lajana war die Formation dann von den Rollen her passend eingestellt. Der KSC spielte offensiv sehr durchschlagend, Ballbesitz und die daraus
einhergehende Spielkontrolle war nicht gefordert. Gegen Steaua Bukarest spielte Helmes wieder von Beginn an und war wieder bester Stürmer, doch
so langsam schält sich auch eine Problemzone in der Formation auf. Sie ist richtig konteranfällig. Dem entgegen zu wirken wird nun Teil der Arbeit in
der Rückrunde. Weniger auf volle Attacke setzen? Die IV auf Vorstopper oder Rückendeckung setzen, anstatt auf Verteidigen und es den Spielern
überlassen? Im letzten Spiel gegen Sofia spielte dann die Stammelf, letzte Spielpraxis sammeln, und der KSC ließ dem Gegner keine Chance. Vor dem
Tor war das endlich viel Personal in der letzten Reihe, dem konnte Sofia nichts entgegen setzen. Doch diesmal kassierte der KSC gegen Ende 2 Treffer
nach Konter, es waren mittlerweile Ersatzspieler, also wieder vorwiegend AV in der IV auf dem Feld, Kontrolle war bei schnellen Gegenstößen nicht
mehr durchgehend da. Alles in allem dann eine sehr schön anzuschauende Vorbereitung, mit gutem Fortschritt in der Entwicklung der Formation, in
denen einige Spieler, die bereits aus dem Kader waren, wieder anknüpfen konnten (Feigenspan, Fink, Kaarhamet) und Neuzugang Grgic sofort tolle
Leistungen brachte. Die Rückrunde geht Rochido nun mit voller Hoffnung an, aber was die Arbeit in der Vorbereitung wert war, das wird sich dann erst
wirklich zeigen. Da gab es für Rochido ja schon die ein oder andere unschöne Überraschung.  ;D


Dynamics
 


Die Mannschaft eingespielt, die Unterstützung für den Trainer da, doch die Atmosphäre in der Kabine ist nicht ideal. Nach Zugang von Grgic
meldete der Trainerstab irgendwas mit „sehr unterschiedliche Mentalitäten im Kader“, der Stimmung fiel nach Siegen schnell wieder in einen
durchschnittlichen Bereich ab. Nach Ende der Vorbereitung wurde der Negativpunkt aber nicht mehr angezeigt.


Kuriosum
 


Mit ein Grund warum beide DM nun in der IV spielen? David Pisot war nach seiner Wiedergenesung leider nur ganze 4 Minuten fit, bis ihn dann
eine neue Verletzung ereilte. Wie auch immer er sich die in der kurzen Zeit zuziehen konnte. Von Oberschenkelproblemen nun zum Leistenbruch.


Stammelf
 


Das ist vorerst die Stammelf. Genügend geschrieben, jetzt geht es in die Rückrunde, mal schaun was noch drin ist. Bis denne!  :)

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #114 am: 01.Februar 2018, 11:33:57 »

Mal wieder eine ausführliche (und interessante) Auswertung. Das mit der Polyvalenz ist natürlich so eine Sache. Ich finde das einerseits auch eine tolle Möglichkeit, den Kader klein zu halten und Budget zu sparen, andererseits fehlen einem dann halt auch die echten Experten. Ich bin mir nicht so sicher, ob du dir mit der IV-Lösung einen Gefallen tun wirst. Gerade in dem neuen System dürften die IVs stark gefordert sein. Ich hab ja die 3er/5er-Kette bislang nicht zufriedenstellend auf den Platz bekommen. ;D Natürlich ist es aber auch eine Frage der personellen Alternativen...

Ich sehe da auf den ersten Blick allerdings einige kontraproduktive Anweisungen (direkteres Passspiel <-> Aufbau mit Kurzpässen, höheres Tempo <-> geduldig spielen). Mag sich auf dem Platz aber anders darstellen. "Position verlassen" erhöht vermutlich auch die Konteranfälligkeit. Bin mal gespannt, wie deine Jungs in der Rückrunde performen. :)
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #115 am: 03.Februar 2018, 12:12:47 »

@Fuchs: Nach deinem Post hatte ich schon 2 Partien hinter mir, da ists halbwegs ordentlich gelaufen, aber zum Glück habe ich erst mal nicht geantwortet.... Spoiler gegen Duisburg öffnen und staunen. ;D


Rückrunde 2019/20


Abschluss der Transferphase

Wie gewohnt passierte beim KSC natürlich noch etwas. Rochido zitterte an jedem neuen Tag, in Sorge, dass der Vorstand vielleicht
doch wieder über seinen Kopf hinweg entschied. Wäre der KSC finanziell nicht wieder ordentlich aufgestellt gewesen, ein Talent wäre
vom Hof.


 
Die Berliner legten bei Rabold nochmal eine Schippe drauf, bei Helmes waren nun Unsummen auf dem Tisch für einen 15jährigen. Der FCB
stellte die Bemühungen ein, doch RBL und der BVB schaukelten sich hoch und selbst bei 4,1 Millionen blieb der Vorstand ruhig. Damit dürfte
die Phase überstanden sein, finanziell sollte der KSC ab sofort nicht mehr in Nöte kommen. Einen Abgang musste Rochido aber noch hinneh-
men, und der ging dann voll auf seine Kappe.


Abgang


 
Leverkusen wollte Stammkeeper Timon Wellenreuther, bot zuerst 2,4 Millionen. Rochido lehnte direkt ab, einen Tag darauf war der Transfer
mit einer Ablöse von 3 Millionen in trockenen Tüchern. Rochido gibt in keiner Gehaltsverhandlung die Möglichkeit eine feste Ablöseklausel
aufzunehmen, lieber ein höheres Grundgehalt akzeptieren. Bei Timon war das anders, der hatte eine feste Ablöseklausel von Anfang an für
nicht verhandelbar erklärt, und Rochido dies dann schlicht und einfach vergessen. Der Schock saß erst mal tief. Das Transferfenster schließt
sich am darauffolgenden Tag, Rochido hatte Ersatzkeeper Uphoff verkauft, da dümpelte im Kader nun also nur noch ein Nachwuchskeeper mit
z.B. Reflexe 9 rum, 2,5 Sterne CA - 3,5 Sterne PA. Am nächsten Tag wäre auch sogleich die erste Rückrundenpartie angestanden. Rochido
hatte kaum Torhüter gescoutet, es gab ja nach dem Zugang von Timon keinerlei Bedarf mehr. Nun musste also aus einer kleinen Riege an
potentiell interessanten Spielern gewählt werden.


Zugänge


 
Zuerst verpflichtete Rochido für 200k einen neuen Ersatzkeeper, der von Sporting Braga kam. Velho ist ein großes Talent, bereits so weit
entwickelt, dass er in nächster Zeit Einsätze erhalten könnte, aber als Stammkeeper für einen potentiellen Aufstiegskandidaten ist das noch
zu wenig. Velho ist ein großer Keeper, der seine Stärken in der Luft hat und ebenfalls auf der Linie mit seinen Reflexen ordentlich spielen
sollte. Kein moderner Keeper, aber das ist ab sofort auch nicht mehr ganz so wichtig, nachdem der mitspielende Keeper Wellenreuther dafür
in wichtigen Bereichen so seine Schwächen hatte.



Nun neuer Stammkeeper ist Ivan Villar. Der ebenfalls noch sehr junge Keeper wechselte von Celta Vigo für 625k nach Karlsruhe. Villar ist
bereits nah an seiner Potential-Grenze, hat noch ein Stück weit Luft nach oben und sollte im Vergleich zu Wellenreuther mit Flanken keine
Probleme haben. Inwiefern dann seine geringe Größe Probleme bereitet, wie auch seine fehlenden fußballerischen Fähigkeiten und schwache
Antizipation, das wird sich dann zeigen. Viel Auswahl gab es nicht, leider keine erfahrenen Keeper.

Beide Keeper wechselten noch vor der ersten Rückrundenbegegnung in den Wildpark. Das Transferfenster schloss sich, weitere Zu- und
Abgänge gab es nicht mehr zu verzeichnen.


19.Spieltag – Aue (A)



Nach dem kurzen Aufruhr durch den Abgang von Wellenreuther war nun Villar ab sofort die neue Nr.1. Rochido ließ abweichend zu seiner neuen Formation nicht auf volle Attacke spielen, er begann die Partie erst mal unter „Kontrolle“. Der KSC fand dann überhaupt nicht gut in die Partie. Die AV waren isoliert, die 1-2-Angriffzentrale konnte Bälle nicht verarbeiten, nicht mit Blick Richtung Tor gehen. Aue hingegen hatte früh die Möglichkeit in Führung zu gehen, Serra stand plötzlich alleine vor Keeper Villar. Der zeigte in der folgenden Spielzeit, dass er zu Wellenreuther ein weit stärkerer Spieler bei hohen Bälle ist, über die Flügel waren die Erzgebirgler nicht gefährlich. Der KSC kam dann so langsam besser in die Partie, konnte zwar kaum die Bälle in der Offensive festmachen, doch ab und an gelang der Durchbruch und Barry vergab leichtfertig alleine vor Keeper Männel die Führung. Die stellte dann der Gegner her. Nazarov donnerte aus 20 Meter auf den Kasten, Villar fälschte den Pfostenschuss ins eigene Tor ab. Nach der Pause blieb Hofmann in der Kabine, er spielte als zentraler IV nicht gut. Rabold ersetzte ihn, Föhrenbach ging in die Mitte. Der stellte dann auch den Ausgleich in der 56. Minute her. Nach einem Eckball klärten die Erzgebirgler den Ball nicht weit genug, Grgic legte auf Föhrenbach am Elferpunkt ab, der den Ball hoch in den Giebel setzte. Die Freude hielt nicht lange, nach einem Eckball kam Nazarov in der 59. Minute an den Ball und donnerte diesmal den Ball unhaltbar wieder aus knapp 20 Metern direkt ins Tor. Danke an den Ex-KSCler. Rochido justierte nun an der Offensive. Die Stürmer waren kaum im Spiel, also nun in den Rollen „Falsche Neun“ und „Stoßstürmer“, OM Pflücke ab sofort als „Schattenstürmer“, keine weiten Bälle, kein direktes Spiel, niedrigeres Tempo. Der KSC hatte zwar noch 2 klare Möglichkeiten, Barry vergab, Batmaz alleine vor dem Keeper ebenso, doch das war in der Offensive heute zu wenig, die gewählte Formation allgemein zu harmlos gegen die tiefstehende Mannschaft aus dem Erzgebirge, die dem KSC damit keinerlei Raum in der Zentrale bot. Schön, wenn man eine neue Wunder-Formation kreieren will und der Gegner mit seiner gewählten Formation da schon grundsätzlich ein gutes Mittel dagegen an der Hand hat. Da wäre dann Spiel über die Flügel vielleicht ertragreicher gewesen. Aber ok, die Formation erhält weitere Chancen, an den Rollen und weiteres wird gearbeitet. Bei weiterem Misserfolg wird halt wieder nach dem Gegner gerichtet.

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20.Spieltag – Bielefeld (H)



Muslija bekam nun den Vorzug vor Barry in der Spitze, Rabold ersetzte Hofmann in der IV. Die Bielefelder würden nun vermutlich nicht so tief stehen wie die Mannschaft aus Aue. Damit kam der KSC besser ins Spiel, die Angriffe der Bielefelder stoppte man früh, gerade Klos wurde schnell gestellt. Der KSC ging früh in Führung. Nach einem Einwurf kam der Ball vom gegenüberliegenden Flügel auf AV Rabold in die Zentrale, der eingerückt war. Der spielte schnell Azamoum an, der innerhalb des 16ers vollendete. Nach gefühlten 800 Weitschüsse endlich ein Treffer für Azamoum.  In der 29. Minute dann das 2:0. Der Ball ging über die MF-Zentrale schnell auf OM Pflücke, Batmaz löste sich von seinem Gegenspieler in der IV, bekam den Ball in den Fuß und schloss ebenfalls sicher flach ins Eck ab. Danach war das Spiel bis Ende der ersten Hälfte ausgeglichen, doch Rochido war trotz der Führung nicht so ganz zufrieden mit der Offensive. Hatte er in der vorigen Begegnung vor allem an den Rollen der Stürmer herumgedoktert, so war in der Halbzeitpause der OM dran. Anstatt als OM spielte Pflücke nun als Trequarista und das brachte spürbaren Fortschritt in der Offensive. Mit den beiden ZS und dem OM war die Zentrale bisher sehr starr, der Trequarista schwamm nun und ging immer mit auf die ballspielende Seite mit raus, verließ die Zentrale, damit war er nun die förderliche Schnittstelle für die ST. Die 2. Hälfte hatte aber auch eine andere Geschichte zu bieten. Bielefeld attackierte nun extrem, die Mannschaft rückte weit auf, eine Vielzahl an Spieler versuchte zu überlaufen und das brachte Bielefeld zurück ins Spiel. Neu-Keeper Villar und die IV konnten viele Flanken entschärfen, die Bielefelder feuerten andauernd in den 16er, bis Staude in der 76. Minute die Abwehr des KSC dann doch per Kopf überwand. Rochido rüstete nun die Offensive ein Stück weit ab, nicht mehr auf „Angriff“, der wiedergenesene Pisot kam in die IV. Die Bielefelder taten es sich nun schwerer, und der KSC dann den Deckel auf die Partie. Pisot schnappte sich einen hoch erkämpften Ball und schickte Batmaz direkt steil, der mit einem sehenswert gelupften Ball den Bielefelder Keeper spielend leicht überwand. Nun sollte die Offensive besser laufen, auch mit „Kontrolle“ und „flexibler“ Dynamik anstatt „dynamische“ Dynamik erarbeitete sich der KSC Chancen. Doch mit dem Trequarista spielt nun die offensive MF-Zentrale noch offensiver, außerhalb eines taktischen Korsetts, das erhöht natürlich die Gefahr leichte Gegentreffer zu kassieren, wenn der Gegner durch die Zentrale nachrückt, Überzahl herstellen kann.

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21.Spieltag – Duisburg (H)



Eine englische Woche nahm nun ihr Ende, Rochido rotierte auf einigen Positionen. Neuzugang Velho bekam im Tor die Chance, der wiedergenesene Pisot in der IV, während Pellenard den rechten AV Mittelstädt ersetzte und Gouaida Pflücke im OM. Rochido gab der neuen Formation weiter eine Chance, die Duisburger würden aber nun im 4-2-3-1 antreten, da gab es keine Praxiserfahrung. In der Vorbereitung spielte ein schwacher Gegner im 4-2-3-1 (eng), da lief die Formation wunderbar. Keine Ausrichtung auf den Gegner, der KSC soll Tore schießen, die Ersatzspieler sich zeigen. Rochido sah das als Win-win-Situation an und am Ende stand der KSC, der Trainer und die Spieler als haushoher Verlierer da. Eine krachende Niederlage, die Rochido so bisher nicht hat über sich ergehen lassen müssen. Klar gegen Leverkusen im Pokal kann man mal auf den Sack bekommen, aber nicht in der Liga zuhause gegen den 13. der Tabelle. Das Spiel begann unspektakulär, ohne Vorzeichen. Der KSC tat sich wie gewohnt schwer Torchancen zu erarbeiten, die Duisburger waren aber ebenfalls im Spiel drin und schlugen früh Flanken. Nach 20 Minuten nahm der Niedergang dann aber der Niedergang des KSC Fahrt auf. Nach einem Eckball ging der Ball wieder raus auf Hereingeber Stoppelkamp, der Alakouch einen Meter abnahm und in der Zentrale Hings flach bediente. Rochido machte sich keine Sorgen, ist noch genügend Zeit auf der Uhr, der KSC hat das bessere Personal. Doch weit gefehlt. Erst verletzte sich Batmaz, Kaarhamet ging für ihn in die Spitze. Ebenfalls in der ersten Hälfte erwischte es Anton Fink, Barry ersetzte ihn. Damit kamen die Angriffe das KSC spürbar zum Erliegen. Kaarahmet ist mittlerweile zu einem durchschnittlichen Stürmer in der 2. Liga herangereift, aber er findet nicht ins Spiel, seine Rolle nicht als gelernter Defensivstürmer. Rochido war in der 2. Hälfte drauf und dran ihn wieder herunter zu nehmen, da es dermaßen schmerzlich aussah. Doch ausgerechnet er stellte dann den Ausgleich her. Das MF konnte den Ball Nahe der Mittellinie in der Zentrale früh erkämpfen, der Ball ging auf Barry, der den enteilenden Kaarhamet auf die Reise schickte und der den Ausgleich flach ins lange Eck herstellte. Siehst, dachte sich Rochido, nur die Ruhe, der Sieg kommt noch. Danach fielen bei den Duisburgern alle Torhemmungen, nachdem bei denen Kliment für Quiring auf den rechten Flügel ging. Narey ging den linken Flügel (Narey spielte als rechter AV!) in der 64. Minute runter, Alakouch stellte ihn nicht, die scharfe Flanke auf den langen Pfosten verwertete Kliment. 65. Minute Ecke für Duisburg, Stoppelkamp spielte auf den kurzen Pfosten, Kliment schob ein. Rochido hatte nach dem 2:1 auf volle Attacke gestellt, eine Minute später war die Partie dann gelaufen. 72. Minute, Schnellhardt setzt einen mittigen, direkt vor dem 16er getretenen Freistoß in den Winkel. 4:1 doch nicht das Ende der Partie. In der 81. Minute brachte Stoppelkamp wieder eine Ecke in den 16er, wieder Kliment einschiebend am kurzen Pfosten. Was für eine Tracht Prügel, die aufgrund von 3 Standards dann heftig ausfiel. Der KSC spielte in der Offensive unglaublich harmlos, auch durch das Wechselpersonal bedingt, hat Rochido ja eigentlich nur 3 Stürmer im Kader und aktuell 2 Positionen zu besetzen. Das war es dann für das ausführlich gepriesene 5-2-1-2 aus der Vorbereitung. Die richtigen Rückschlüsse aus der Hinrunde gezogen, die falsche Formation daraufhin erstellt. Nun wird wieder nach dem Gegner ausgerichtet, also auch entsprechend aufbereitet. 

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Tabelle 21. Spieltag
 


Den direkten Aufstieg kann Rochido damit abhaken, 15 Punkte Abstand ist in verbleibenden
13 Partien sicherlich nicht mehr zu machen. Resthoffnung bleibt die Berliner vielleicht noch
zu ärgern, aber da mischt ja auch noch der FCK mit. Unterhaching bezieht in der 2. Liga
Prügel, sie sind chancenlos und werden absteigen. Braunschweig und Heidenheim spielen
bisher eine unglaublich schlechte Saison. Rochido wird sich nun nach dem Gegner ausrichten
und sein 5-2-1-2 in die Tonne treten.

« Letzte Änderung: 03.Februar 2018, 12:15:40 von fifagarefrekes »
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #116 am: 03.Februar 2018, 14:21:18 »

Ups... Das ging ja mächtig in die Hose. Die Klatsche ist natürlich bitter, aber in dem Fall vielleicht auch eine Frage der Einstellungen bei Defensivstandards? Bin mal gespannt, wie schnell du die Jungs wieder in die Spur bringst. Sollte das nicht zu lange dauern, ist Platz 3 noch drin, ansonsten geht's nur noch darum, die Runde ordentlich zu Ende zu spielen.
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #117 am: 04.Februar 2018, 08:42:33 »

Was ab der 64. Minute abging, da war ich auch sehr am staunen. ;D Standards ist natürlich so ne Sache, weil ich da aktuell nichts einstelle. Finde das im FM recht unpraktisch, dass bei Formationswechsel in den Slots alle weiteren Einstellungen mit rausfliegen.
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #118 am: 04.Februar 2018, 08:56:36 »

Ja, ist schon unpraktisch. Deswegen kopiere ich meist die alte Formation in den neuen Slot rein und passe dann alles wie gewünscht an. So bleiben die Einstellungen für Standards erhalten und ich muss nur noch kleine, formationsgemäße Änderungen vornehmen. Bzw wenn schon alle drei Taktikslots belegt sind ändere ich einfach eine bestehende Taktik nach meinen Wünschen.
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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #119 am: 06.Februar 2018, 08:59:16 »

oha, Situation kenn ich. da macht man sich stundenlang gedanken und nach 3 Spielen kann man alles wieder über Bord werfen.

Auftsieg wohl nicht mehr realistisch. Jetzt gilts die restliche Saison als Vorbereitung für die nächste zu nutzen und dann von Beginn an voll anzugreifen. :)
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