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Autor Thema: Wunderliches aus dem Wildpark....  (Gelesen 1125 mal)

Costa Rico

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Wunderliches aus dem Wildpark....
« am: 06.November 2018, 18:18:35 »





Einleitung

Rochido Blanques ist nur für diejenigen ein Begriff, die stark am deutschen Fußball interessiert sind. Blanques hatte den
KSC im FM17 in die Champions-League geführt und musste nach einem Disput mit dem Präsidium seine Sachen packen.
Das lumpige Pack hatte sich die Taschen gefüllt, auf Kosten von Rochidos Budget. Sein neues Zuhause fand er beim SC
Freiburg und führte diese nach einem kleinen Durchhänger von der 2.Liga in die Euro-League. Es wurde still. Im FM18 eta-
blierte er den nun in der 3.Liga verweilenden Verein im Bundesligamittelfeld.

Wie gewohnt gibt es keinen Durchrausch-Save, dafür wird ausführlich über die Spiele, alle wichtigen und spannenden, auf
alle Fälle über alle kuriosen oder eskalierenden Entscheidungen und Ereignisse berichtet. Rochido wird sein Ding knallhart
durchziehen, außer wenn ihn Opportunismus, Lügen und Intrigen leichter ans Ziel bringen. ;D Konfrontation mit Spielern ist ihm
ebenso wenig fremd, wie sich mit Funktionären oder auch Trainerkollegen anzulegen. Ebenfalls inszeniert er den KSC beständig
als Vorbereitungsweltmeister, als Freund des gepflegten Offensiv-Harakiris, nur um in der Liga dann schnell alles über den Haufen
zu werfen. So soll im FM19 der KSC nun wieder in die Sphären geführt werden, in die der auch gehört, also mindestens Abstiegskampf
2.Liga. Insgeheim plant Rochido aber die Weltherrschaft, wenn dann wie gewohnt Roger Schmidt Nationaltrainer ist, Julian Nagelsmann
Braunschweig trainiert, Spaletti den BVB mit einem 4-3-3-0 zum Erfolg führt, Zidane bei den Bayern wurstelt und Messi als arbeitsloser
Assistenztrainer in den Weiten des Transfermarktes versauert.






Wie spiele ich den FM:


Gestartet wird als Hobbyfußballer und mit dem C-Trainerschein. Rochido muss sich einen Namen machen, denn er ist eben jedes
Jahr aufs Neue genau das: Ein völliger Novize.  Der KSC soll so weit es geht auch realistisch gespielt werden. Die größten Granaten
für günstiges Geld, die wird es beim KSC nicht geben, so Lange der KSC nicht auf dem Niveau spielt, auf dem man solche Leute dann
auch erwarten dürfte. Die Formations-Presets werden wenn überhaupt nur stark verändert genutzt. Da fuhrwerkt Rochido wie gewohnt
eifrig selbst am Mischpult.


Der Start


Was gibt es besser als jetzt einzusteigen, wenn der KSC am letzten Wochenende nun zum letzten Mal im intakten Wildparkstadion
spielte. Man lebt weiterhin noch vom 7:0 gegen Valencia, einem Spiel, das keiner bis heute nicht so recht erklären kann, bis auf Jörg
Dahlmann. Der lebt auch noch davon.

Das Spiel meines Lebens: Jörg Dahlmann

Der KSC war nie ein hübscher Schwan, aber der KSC war lange ein wenig anders. Der langjährige KSC-Trainer Winfried Schäfer brachte
den KSC im angenehmen Regional-Mief zurück auf die Landkarte. Zeiten in denen Spieler wie Michael Sternkopf, Mehmet Scholl oder
Oliver Kahn vom KSC zu den Bayern wechselten. Oder auch ein Oliver Kreuzer, der die Bayern in der Saison 91/92 dann mal mit auf
Rang 10 führte. Man durfte siehe Valencia im damaligen Uefa-Cup ran, nahm auch dankend den UI-Cup an, ärgerte vor allem zu Hause
gerne die Schwergewichte der Liga. Doch beim KSC gab es dann große Pläne und ein noch größeres Scheitern. Heute ist man recht
Pleite in den Niederrungen des Profifußballs angekommen und kämpft händeringend um den Anschluss, will nun mit einer Arena den
letzten Schuss nehmen. Damit zum letzten Mal ein „Wunderliches aus dem (echten) Wildpark(stadion)….“  :'(

Da Rochido sich aber nicht von Wehmut und Legendensagen ernährt, interessiert ihn das alles so gar nicht. Tränen dürfen an dieser Stelle
weggewischt werden. Nun ist er am Zepter, nun macht ausgerechnet er alles viel besser und in der Not arbeitet Rochido dann auch gerne
mal gegen den Verein, wenn da nicht alles nach seiner Pfeife tanzt. Der Egomane, Scharlatan und Erlöser Rochido Blanques übernimmt nun
alles…bis auf das Training der Jugend!




SpoDi Oliver Kreuzer hatte vom Präsidium den U17-Coach Patrick Meister an die Hand bekommen und legte damit eine Bauchlandung in
Liga 3 hin. Daraufhin durfte auf Drängen des Aufsichtsrates hin der Ex-Sandhäuser Alois Schwartz ran. Bediente man sich eh schon
prächtig an deren ausgemusterten Personal, war das nun die naheliegende Lösung. Alois versprach eine tolle Defensive, die A-Note, doch
die ebenso versprochene B-Note, Offensivspektakel, das blieb aus und Alois musste am Saisonende seinen Hut nehmen. Der direkte Wieder-
aufstieg gelang nicht, man scheiterte verdient an Erzgebirge Aue. Rochido konnte sich den Job sichern, aus welchen Gründen, das verschweigt
er hier aus Pietätsgründen. Rochido hat weder Fähigkeiten das Training zu leiten, noch kann er mentale Stärken vorweisen. Seine Spielweise ist
wie vom FM völlig korrekt erkannt „riskant“.  ;D Als langjähriger Badener ist er der deutschen Sprache gerade so mächtig, damit hat es sich dann
auch.

 

 
Die Kaderplanung hatte SpoDi Oliver Kreuzer bereits vorangetrieben und den KSC neu, vor allem günstiger aufgestellt, denn nun würde
man nicht mehr als der „FC Bayern der Dritten Liga“ ins Rennen gehen, finanziell war das nicht mehr zu stemmen. Interessantes neues
Personal, vor allem 2 neue Spieler aus Sandhausen. Große Leistungsträger gingen, es ist noch völlig unklar, ob der KSC diese halbwegs
ersetzen kann. Mittelfeld-Terrier und Eigengewächs Marcel Mehlem verschlug es in die 2. belgische Liga, Knipser Fabian Schleusener kickt
nun seinerseits für Sandhausen, während Nachwuchshoffnung Florent Muslija sich den Hannoveranern anschloss. Die Zugänge dann im
Detail in der nächsten Folge.


Prognose bei Amtsantritt





Der KSC gehört noch zu den potenziellen Aufstiegskandidaten, ist nicht mehr unbedingt
Titelkandidat, während so einige Kracher die Liga neu bereichern. Während mit dem FCK
und Braunschweig zwei Schwergewichte in die 3.Liga mussten, nun alles daran setzen
direkt wieder aufzusteigen, kommt aus dem Unterhaus einiges an Potential nach. Hier
gerade die Uerdinger zu nennen, welche mit einem Investor finanziell aus dem Vollen
schöpfen können. Aber auch mit den 60ern, welche die 3.Liga nur als Durchgangsstation
sehen sollten, dürfte sich der Kampf um den Aufstieg nicht zu einfach gestalten. Das
Haifischbecken 3.Liga, die Spreu vom Weizen trennend ob Umschwung oder dauerhafter
Abschwung, es sollte spannend und eng zugehen.


Mannschaftsgefüge




Wie erwartet bringen die Neuzugänge und auch der unerfahrene Rochido Unruhe rein. Die Mannschaft glaubt nicht an ihn, es gibt auch
noch keinen Grund dazu. Der Zusammenhalt befindet sich auf ganz niederem Niveau, aber wenigstens ist die Laune im Kader halbwegs
ausgeglichen. Nun muss Rochido in der Vorbereitung ganze Arbeit leisten und den Kader so schnell wie möglich in die Spur bringen.


Nächste Folge…



Die Rahmen- und Startbedingungen sind abgesteckt, nun geht es in die Saisonvorbereitung. In der nächsten Folge
wird nun der Kader vorgestellt und ausgewertet, die ersten Ereignisse und Unstimmigkeiten aufgedröselt, auch ein
immersives Ereignis aufgeführt, was den FM19 mal direkt super sympathisch macht und dankend angenommen wurde.

Akumaru

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #1 am: 06.November 2018, 19:22:40 »

Endlich wieder! Danke! Ich freue mich auf wunderliche PKs, Aufstellungen und Transfers. Und natürlich auf Erfolge, Erfolge, Erfolge!

Daß Uerdingen einen Investor hat, habe ich gar nicht mitbekommen...  ???
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Costa Rico

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #2 am: 06.November 2018, 19:32:44 »

Endlich wieder! Danke! Ich freue mich auf wunderliche PKs, Aufstellungen und Transfers. Und natürlich auf Erfolge, Erfolge, Erfolge!

Daß Uerdingen einen Investor hat, habe ich gar nicht mitbekommen...  ???

Halihallo! Bereits von Anfang an garantiert, die Vorbereitung habe ich komplett durch. ;D

Meine allererste Formation war dann eher so: https://www.youtube.com/watch?v=3nsidLVKidk   ;D ;D

lehnerbua

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #3 am: 06.November 2018, 21:46:16 »

Viel Glück.  :)
Natürlich hast du mich wieder als Leser am bord.

Fuchs

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #4 am: 07.November 2018, 08:41:27 »

Da bin ich doch auch wieder an Bord, wenn Rochido unter dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" seine Karriere startet. Aber der symbadisch-bräsige Lokalreporter Freddy Fuchs wird dem Trainernovizen ganz genau auf den Zahn fühlen - ja, er begutachtet wirklich gerne Zähne, weshalb ihn seine Kollegen manchmal "Herr Doktor" nennen. ;D

Costa Rico

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #5 am: 07.November 2018, 09:15:41 »

Da bin ich doch auch wieder an Bord, wenn Rochido unter dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen" seine Karriere startet. Aber der symbadisch-bräsige Lokalreporter Freddy Fuchs wird dem Trainernovizen ganz genau auf den Zahn fühlen - ja, er begutachtet wirklich gerne Zähne, weshalb ihn seine Kollegen manchmal "Herr Doktor" nennen. ;D

"Pleiten, Pech und P..fundserfolge" bitte!  ;D
Freddy Fuchs wird alles in bester Verfassung vorfinden, einen besseren Gaul hatte der KSC schon lange nicht mehr im Stall.
(click to show/hide)

Viel Glück.  :)
Natürlich hast du mich wieder als Leser am bord.

Moinmoin David, schöne Sache!  ;)

Costa Rico

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #6 am: 07.November 2018, 19:22:00 »

Saison 2018/2019 - Hinrunde



Budget



Arg viel ist nicht mehr über. Rochido holte 3 Neuzugänge, davon 1 Mann zur Leihe, 2 eigentlich sehr günstige Leute. Ebenso
verlängerte er direkt den Vertrag mit Keeper und absolutem Fixpunkt Benjamin Uphoff. Leider nicht so wie erhofft. Benjamin
ließ sich eine feste Klausel für einen Verein in den höheren Ligen nicht verhandelbar einbauen, welche mit 650k nicht sehr
weit von seinem aktuell Marktwert entfernt ist. Diese Kröte musste Rochido erst mal schlucken. Gegen Saisonende laufen
einige Verträge aus, damit könnte es schwer werden, in der Winterpause dann schon für kommende Saison zu agieren, also
wenn Rochido da noch im Amt ist.


Schulden



Dass es finanziell für den KSC schlecht aussieht, hat Rochido ja bereits anklingen lassen. Der KSC hatte sich auf einen Kölmel-
Deal eingelassen, der dem KSC zwar kurzfristig Spielraum gab und eine drohende Insolvenz verhinderte, aber das wird den
Verein dann nun noch auf lange Zeit belasten.


Saisonprognose
 




Durch die beiden Ergänzungstransfers und einem neuen Stammspieler konnte Rochido den KSC natürlich
nicht Nahe der Favoritenstellung bringen, man verblieb auf Rang 4. Zumindest gilt Benjamin Uphoff als
der beste Keeper der Liga. Ansonsten tummeln sich einige Kräfte in der 3.Liga, die so ohne weiteres auch
mindestens eine mittelmäßige Qualität für die 2.Liga mitbringen und damit meine ich nicht Kevin Großkreutz.


Feindschaften
 


Ja Frontzeck und Weinzierl gehören absolut nicht zu Rochidos Kumpanen und das nicht, weil sie den VfB oder den FCK trainieren.
Sollte es die Möglichkeit auf einen Seitenhieb geben, Rochido wird weit ausholen.  >:D


Der Kader

Torhüter



Als bester Keeper der Liga ist Uphoff gesetzt.

Die Konkurrenz
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Innenverteidigung
 


Absoluter Leader und Kapitän David Pisot wird die Abwehr des KSC anführen. Der in den besten Jahren befindliche Innenverteidiger ist auch
ein mental vollumfänglich überzeugender Mann, gehört aber nicht zur Klasse der dynamischen modernen Innenverteidiger.


 
Assistiert wird Pisot von Daniel Gordon, dem erfahrenen ehemaligen jamaikanischen Nationalspieler. Er befindet sich auf der Zielgeraden seiner
Karriere, ist aber aufgrund seiner Klasse noch absolut gesetzt. Seine etwas fehlende Konzentrationsfähigkeit kann aber immer mal wieder für
überraschende Erlebnisse sorgen.

Die Konkurrenz
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Linker Außenverteidiger
 


Überraschend gesetzt ist erst mal Marin Sverko. Das Karlsruher Eigengewächs schaffte den Durchbruch nicht so wirklich beim KSC, ging nach
Mainz und tat sich dort schwer. Oliver Kreuzer lieh in für einen Saison aus, in der Vorbereitung zeigte er dann ansprechende Leistungen.

Die Konkurrenz

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Rechter Außenverteidiger
 


Den Stammplatz inne hat Burak Camoglu. Unter Alois Schwartz eher als offensiver Mann eingesetzt, kann Rochido seine Fähigkeiten  in der
Offensive gerade als Außenverteidiger benötigen. In der Vorbereitung war er unglaublich stark und entschied das Duell gegen große Konkur-
renz erst mal klar für sich.

Die Konkurrenz
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ZDM
 


Hier gab es den ersten Neuzugang unter Rochido. Philipp Riese wechselte für 240.000 Euro aus Erzgebirge Aue zum KSC. Der von Kreuzer
aufgestellte Kader hatte nur einen blutjungen Sechser aufzubieten, Rochido wollte kein großes Risiko eingehen und griff zu.  Philipp ist ein
aggressiver, einsatz- und lauffreudiger sowie auch  erfahrener Mann. Rochido entschied sich damit gegen Caleb Stanko, der aus Freiburg
ebenfalls in der Verlosung war. Das ganze geschah unter großem Zeitdruck, da das Scouting schwer in die Gänge kam, Rochido ja keinerlei
Wissen einbringen konnte und es früh potentielle Konkurrenten um die Spieler gab, sich nach Öffnung des Transferfensters die sich auch
direkt um die Spieler bemühten. Rochido musste zugreifen, bevor die Spieler überhaupt umfassend fertig gescoutet waren.

Die Konkurrenz
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ZM
 


Anführer im zentralen Mittelfeld ist der ehemalige VfB II-Mann Marvin Wanitzek, der sich letzte Saison wunderbar beim KSC einlebte und
aufblühte. Er sollte als einer der Leader und Köpfe vorangehen.


 
Der Neuzugang von der 2.Vertretung der Wölfe zeigte sich in der Vorbereitung von seiner besten Seite und wird damit am ersten Spieltag
neben Marvin Wanitzek auflaufen. Der offensiv ausgerichtete Achter, der sehr polyvalent einsetzbar ist, bringt noch Potential mit.

Die Konkurrenz
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Rechter Flügelangreifer
 


Stammspieler ist am ersten Spieltag Choi, der sich in Pauli nicht durchsetzen konnte und dank einer ordentlichen Vorbereitung die Nase vorn
hat. Seine Offensivqualitäten zeigten sich im Laufe der Vorbereitung dann immer durchscheinender, die Konkurrenz ist aber vielzählig, da
Rochido auf der rechten Seite so aufgestellt spielt, dass Dynamik eher keine allzu große Rolle spielt.

Die Konkurrenz
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Linker Flügelangreifer


 
Das Rennen war knapp. Entweder der inverse Außenstürmer Martin Röser oder der Flügelspieler Marc Lorenz. Röser traf in der Vorbereitung
öfter, damit ist er im ersten Saisonspiel gesetzt.

Die Konkurrenz und eine Überraschung
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Sturm
 


Ohne Frage ist Marvin Pourie der beste Mittelstürmer im Kader des KSC. Er zeigte aber eine maximal mittelprächtige Vorbereitung, jedoch
spielt er am ersten Spieltag, weil die Vorbereitung natürlich nicht der absolute Gradmesser dann für die Liga ist. Insofern steht dann schlicht
der stärkste Spieler auch erst mal auf dem Feld. Marvin bringt Tempo mit, das ist in der gewählten Formation auch notwendig, ansonsten wäre
hier Anton Fink die Alternative.

Die Konkurrenz
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Abgänge



Hier gab es sogleich mal die erste Unstimmigkeiten im Kader und Gegenwind für Rochido. Auf dessen Agenda stand auf Platz 1:
Dominik Stroh-Engel wird den Verein egal welcher Widerworte verlassen. DSE fand beim KSC in der letzten Saison keinen Fuß
mehr auf den Boden, er machte auch nicht den Eindruck, dass ihm dies auch noch arg wichtig wäre. Zu Gute haltend, dass er
das alles ohne Wehklagen hinnahm. Rochido zeigte direkt klare Kante und gab ihn ablösefrei an NAC Breda ab.




 
Der Kader und DSE zeigten sich darüber mittelmäßig schockiert und ließen dies Rochido wissen.


 
Den Großteil der Leader und Stammkräfte brachte Rochido mit seiner Ansprache direkt gegen sich auf. Nach DSEs Abgang fing
sich das aber wieder ein, nach einigen Spielergesprächen war das Thema DSE dann auch letztlich final abgehakt. Rochido kann
sich aber sicher sein, dass er etwas länger brauchen wird die Mannschaft hinter sich zu bringen, außer der Erfolg setzt direkt ein.
Dem Vorstand gefiel diese Episode so gar nicht und Rochido büßte etwas Vertrauen ein.

Valentino Vjinovic und Nathaniel Amamoo verlassen zur Leihe den Verein, Rochido wird diese aktuell nicht benötigen, müssen sie erst
noch einen Step machen. Dazu verbleiben einige Talente erst mal ausschließlich in der Jugend. Bei einer Leihe würden Sie eh nur bei
Teams unter der 3. Liga landen und damit nicht richtig "simuliert" werden.


Mannschaftsgefüge


 
Wie gewohnt setzt Rochido in der (eingestellt frühen) Vorbereitung viele Testspiele an und lässt das Team Kondition quasi spielerisch
aneignen, was hoffeentlich den positiven Effekt hat, dass der ganze Kader eingespielt in die Saison gehen, ein Zusammenhalt früh
bewerkstelligt werden kann. Ob dies funktioniert hat, da ist sich Rochido im Unklaren, das Training logischerweise darunter litt, da
Rochido keine Verletzungen riskieren wollte, die dann aber doch etwas eintraten. Alt-Recke IV Stoll wird 4 Wochen fehlen, ZDM Groiß
für vermutlich ganze 2 Monate. Ansonsten gab es zum Glück nur kleinere Blessuren zu vermelden. Letztlich konnte Rochido nur einen
großen Fortschritt in der Kaderatmosphäre feststellen und den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit nur in kleinen Etappen verbessern.


Vorbereitungsspiele


 
Zuerst gab es lockere Kicks gegen Black Stars Basel und United Zürich. Rochido hatte eine doch recht spezielle Formation geschustert,
welche den KSC Gegenpressing, allgemein ein hohes Verteidigen ermöglicht, ohne dass der KSC extrem intensiv spielen muss. Diese
Formation funktionierte auch noch gegen Hajduk Split und dem VfL Bochum. Gegen Dortmund wurden dann zum Glück die Schwächen
der Formation gnadenlos offen gelegt. Hier kam Testspieler Assibey-Mensah in der 2. Hälfte zum Einsatz und brachte den KSC fast im
Alleingang wieder in Schlagdistanz. Der KSC lag in Hälfte 1 verdient mit 2:0 hinten, nachdem man trotz vielzähligen Spielern im tiefen
Aufbauspiel kaum hinten raus kam und sich dem Pressing der Dortmunder geschlagen geben musste. Der BVB trat bis auf Reus in Best-
besetzung an und gerade Jardon Sancho war durchweg nicht zu stoppen.  Als Assibey-Mensah in der 2. Hälfte kam, konnte er einen
Konter im Alleingang mit einem Strich aus knapp 18 Metern in den Winkel abschließen. Was ein Pfunds-Einstand! Der KSC musste kurz
darauf das 3:1 schlucken, doch Assibey-Mensah brachte seine wuchtige Spielweise wunderbar ein, konnte nur mit Fouls vom Ball
getrennt werden und legte den Ball zum 3:2 auf. Der KSC war drauf und dran noch den Ausgleich zu erzielen, doch die später einge-
wechselten frischen Kräfte auf Seiten des BVBs, hier gerade Wolf, machten dann doch alles klar. Rochido sah die gar nicht mal so
kleinen Stolperfallen in seiner neuen, recht speziellen Formation, Probleme, die er in Kürze nicht zu lösen vermochte, ohne die allgemein
Struktur und Absicherung in Gefahr zu bringen, und switchte dann noch auf eine einfache Basis-Lösung. Mit der wurden die restlichen
Vorbereitungsspiele gespielt, ohne große Anpassung lief die Formation von Anfang an auch sehr ordentlich. Wie gewohnt kam das
geplante Stammpersonal in der 1. Hälfte zum Einsatz, in Halbzeit 2 wurde immer komplett durchgewechselt, damit konnte das hohe
Pensum an Vorbereitungsspielen dann auch durchgezogen werden, ohne dass die Spieler mit fehlender Frische in die nächste Partie
gehen mussten. Letztlich eine zufriedenstellende Vorbereitung. 2 Formationen an der Hand, doch nur eine davon scheint auch wirklich
Perspektive für die Zukunft zu haben. Das Startprogramm in die Liga ist nicht leicht, so ist es natürlich genial, dass man in der ersten
Runde im Pokal ausgerechnet auf den HSV trifft. Vor allem für die Fans wäre hier ein Paukenschlag gleich mal ein Stein im Brett für Rochido.


Formationen

4-1-4-1 Kompakt


 
Auf den ersten Blick tatsächlich sehr kompakt aufgestellt, aber das fächert sich im Spiel dann wie gewünscht ordentlich
auf.  Ziel ist es, dass trotz 4er-Kette, letztlich nur 1 Spieler Breite am Flügel gibt und das soll eben nicht der defensive
Mann am Flügel sein. Ursprungs-Idee war eigentlich einen maximal fluiden Positionswechsel wie mit Total Football zu
verwirklichen, aber das ist so im FM meine ich nicht komplett möglich. Fluider Positionswechsel zwischen Achter und
Flügelspieler? Lass ma gut sein. Dann eben anders. Grundsätzlich ist das Tempo gemächlich, keine weiten Bälle, kein
Konter, absolut kein Umschaltspiel. Von hinten raus rückt der Regista in die IV, damit können die IAV ohne Gefahr auf-
rücken und das Pressing des Gegners in vorderster Reihe läuft nicht, weil LIV und RIV dann breit am Flügel stehen. Da
die offensiven Flügel und die Achter im Aufbau auch gut aushelfen, kommt man aus der Abwehr gut und geordnet raus,
gerade Nahe der Mittellinie sieht man durchweg Dreiecke. Gegen Dortmund stand man aber letztlich dann zu eng und
kam aus diesen Engen kaum raus, weil dann im Übertritt eben keinerlei  Tiefe im Spiel ist. Hat man das Mittelfeld durch-
schritten, dann zeigt sich das Potential der Formation, aber auch die große Stolperfalle, was das System noch stärker
an eine Grenze bringt. Die IAV übernehmen die Positionen der Achter, spielen aus den Halbräumen raus. Die Flügelangreifer
bleiben in Mittelstellung und verbleiben dort als Anspielstation, sie nehmen keine durchgehenden offensiven Läufe ohne
Ball,  werden immer freigeschaufelt und haben keine direkten Gegenspieler. Die aus dem Grund, weil die Achter in den
Zehnerraum schieben, sehr attackierend spielen, die beiden  IAV als Anspielstation in der Zentrale diese offensive Aus-
richtung immer als Rückspieloption auffangen. So dann zumindest eine Art Positionswechsel, rein vertikal ausgerichtet.
Die Ballzirkulationen sind dann auf die Flügel raus, in der Zentrale sehr konstant, vor allem nach Seitverlagerungen sind
Durchbrüche möglich. Alles schön und gut, aber an den Flügelspielern hackt es. Zwar kann man diese freischaufeln, die
IV und AV durch die Achter/den Stürmer binden, mit den IAV und dem Regista die zentralen MF- und auch die Flügelan-
greifer des Gegners, doch was fangen die Flügelspieler in ihrer freigeschaufelten Stellung mit dem Ball an? Die Flanke
runter würde Flankenspiel bedeuten, kein bevorzugtes Spiel von Rochido. Mit Tempo dribbelnd in die Zentrale rein? Wäre
logisch, es sollte von Vorteil sein, wenn Flügelangreifer Platz zum Tempo aufnehmen haben, es fehlen aber die schnellen
Dribbelmäuse im Kader, es ist nicht sehr effektiv. Dazu ist die Zentrale eigentlich sehr dicht durch das massive aufschieben,
einkesseln des Gegners. Ebenso ist dann bei Ballverlust des Flügelspielers die Flanke absolut offen und die Achter stehen
in dem Moment natürlich sehr hoch und benötigen Zeit sich fallen zu lassen, während die IAV auf ihre Flügelpositionen
zurückkehren. Letztlich ist das dann im Ballbesitz zu viel Domianz ohne Effektivität, also Torchancen, im Gegenpressing
zwar eigentlich gut aufgestellt, das Spiel durch gemächliches Spiel und verweilen in der gegnerischen Hälfte, ohne extreme
Vertikalläufe, gar nicht so intensiv, aber es fehlt ein gutes Stück Torgefahr und der passende Sinn für die freigeschaufelten
Flügelspieler und da hängt es noch bei mir im Gedankengang. Ergo nur eine Option, aber nicht die Startformation für den
ersten Spieltag.

4-3-3


 
Damit kommt eine recht gewöhnliche Formation und Taktik erst mal zum Zuge. Grundsätzlich etwas mehr auf Ballbesitz
aus, soll der Gegner nicht ständig hinten rein gedrängt werden, hier Umschaltspiel und Bälle in die Tiefe ebenso Mittel
der Wahl sein. Dazu führt man auch kein Pressing über den gesamten Platz aus, sondern versucht den Gegner in eher
konservativer Ausrichtung kommen zu lassen, um damit zu bespielende Tiefe zu schaffen, auch Pässe in die Tiefe bei
Möglichkeit anzubringen. Wenn man dann doch im Ballbesitz über die Mittellinie geht, sollen die Spielzüge vor allem über
die rechte Seite vorgetragen werden. Die Zentrale soll mit dem Spielmacher auf dem rechten Flügel das Spielfeld verdichten,
der komplette Flügelverteidiger dann nachrücken und überlaufen und Flanken, oder übers Kombinationsspiel im richtigen
Moment im Verbund die Seite verlagern. Dazu soll der linke inverse Mann dann eben als Durchbruchspieler nach Verlagerung,
oder im Flankenspiel über rechts als Kopfballabnehmer mit, in den 16er rein. Beide Optionen funktionierten in der Vorbereitung
ordentlich. Der linke Flügelverteidiger wird je nach Gegner ausgerichtet. Gegen starke Mannschaften verbleibt er in defensiver
Ausrichtung und überläuft den inversen Flügelstürmer nicht. Damit ist das Flügelspiel über links limitiert, hilft aber doch in
der Zirkulation von rechts in die Zentrale rein als Rückspieloption. Gegen schwächere Teams soll er dann ebenso bei Bedarf
angreifen, aber nicht wirklich so offensiv ausgerichtet, wie der komplette AV auf der anderen Seite.

Grundsätzlich sind beide Formation bisher vor allem im Konterspiel noch ein gutes Stück anfällig. Die fehlende Dynamik der
IV ist bisher gar kein so großes Problem, aber findet ein Ball mal früh den Weg durch die Schnittstellen, dann kommen die
recht wenig dynamischen IV natürlich nicht mehr hinterher. Die offensive Ausrichtung birgt da sicherlich nicht gerade wenig
Gefahr. Im „4-1-4-1 kompakt“ helfen der RM und LM ständig den AV mit aus, das wirklich extrem. Da die Formation tiefstehend
in der Zentrale wirklich ultrakompakt ist, passt das ganz gut rein, wenn die eben die etwas offenen Flanken so tief dann mit
beackern. Aber mit defensiv schwachen RMs oder LMs droht da auch mal ein Elfer, wenn die im eigenen Sechzehner den Ball
rückerobern wollen. Gerade der  inverse Flügelstürmer Röser hat da nichts verloren und verschuldete dann einen Elfer. Im
4-3-3 ist das defensiv nicht so extrem kompakt , die AV müssen weit mehr alleine arbeiten, durch den BEM ist man in offen-
siver Stellung in Gefahr, weil der halt eher den Weg nach vorne sucht und nicht dazu da ist, die IV abwartend abzusichern,
Raum vor denen klein zu halten. Ein maximal ordentlicher Start und sicherlich noch viel Potential drin. Falls beide Formationen
im Ligaalltag sich nicht beweisen, dann wird auf ein 4-2-3-1 oder 4-4-1-1 gewechselt, denn dann findet Rekordmann Fink
auch seinen Stammplatz. Eine Glanzleistung wurde also im taktischen Bereich nicht vollbracht, aber die Zeit zu testen ist nun rum!

Los geht’s!  :)


Nächste Folge….


Der Wettbewerb beginnt, nun reicht heiße Luft nicht mehr aus.
Jetzt landen unumstößliche Fakten auf dem Tisch.  ;D

Kazushi80

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #7 am: 07.November 2018, 20:26:41 »

Schon den Vorgänger begeistert gelesen, daher hier auch wieder an Bord. Viel Erfolg
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Koroshiya

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #8 am: 08.November 2018, 16:02:27 »

Juhu, bin dabei! ;)
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"My Mojito in La Bodeguita, my Daiquiri in El Floridita"

E.Hemingway

Costa Rico

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #9 am: 08.November 2018, 21:57:34 »

Saison 2018/2019 - Hinrunde



1.Spieltag: Cottbus – Karlsruhe



Vor dem Spiel:

Rochido erwartete Cottbus im 4-4-1-1, vorwiegend über deren rechten Flügel kommend und in einer balancierten Ausrichtung,
nicht klar auf Konter aber auch nicht auf Ballbesitz aus. Rochido entschied sich den OM in Manndeckung zu nehmen und diesen
immer pressen zu lassen, ansonsten gab es keine Anpassung, da ja im gewählten 4-3-3 eben der AV auf dem linken Flügel eh
sehr defensiv ausgerichtet ist.


Das Spiel:

Der Beginn lief überhaupt nicht für den KSC, Cottbus übernahm direkt die Kontrolle und versuchte mit geduldigem Passspiel durch
die Reihen des KSC zu kommen. Einzig über den rechten Flügel konnte Weiland einige Flanken bringen und auch Ecken für die
Cottbuser rausholen. Der KSC kam kaum hinten raus und verlegte sich früh auf weite Bälle, die Pourie nicht festmachen konnte,
Bälle hinter die Abwehr erreichen. Schockierend musste Rochido feststellen, dass der im 4-3-3 eher auf Kontrolle und Kombinationen
ausgelegte rechten Flügel eine schrecklichen Eindruck machte. In den Vorbereitungsspielen, ebenfalls gegen einige 4er-MF-Reihen
kamen der Carrielo und VoSm auf dem rechten Flügel gut miteinander aus, doch gegen Cottbus überhaupt nicht. Choi auf dem rechten
Flügel rückte extrem in den Halbraum ein, versuchte gar in die Zentrale zu gehen, was dann ZM Möbius aus dem Spiel nahm. Sie ver-
suchten identische Positionen einzunehmen, der KSC kam gar nicht ins Rollen. Als Schnellmaßnahme wies Rochido Choi an breit zu
stehen und wenn das erst mal auf Kosten des AV geht, der nicht richtig überlaufen kann. Das brachte dann einen Umschwung. Der
KSC kam so langsam beständig im Kurzpassspiel hinten raus, versuchte über Seitverlagerungen dann die Cottbuser zu öffnen, doch
in den Strafraum eingedrungen wurden die Mannen des KSC dann gestellt. Ebenso kam man über den linken Flügel kaum voran, Sverko
und Wanitzek mussten sich dem Druck der Cottbuser ergeben und oft den Ball wieder zurück in die Abwehr spielen. Da Flügelangreifer
Weiland sich ebenfalls fallen ließ, ließ Rochido fortan Sverko auf „unterstützen“ etws offensiver agieren, Weiland im Ballbesitz dann nicht
mehr so „auf in draufrauschen“. Der KSC konnte sich die Spielkontrolle sichern und in der 37. Minute gelang dann die Führung. Röser
konnte von links in den 16er eindringen, legt am Fünfer auf ZM Wanitzek ab, der konnte am Abschluß gehindert werden, der Ball trudelte
im freien Raum wieder zu Röser, der aus kurzer Distanz aufs Tor schoß. Der Cottbuser Keeper konnte parieren, doch leider nur abklatschen
lassen. Der Ball lag frei auf der Torlinie, Marvin Pourie rauschte mit Tempo heran und bugsierte ihn dahinter. In der Pause trieb Rochido
seine Mannen an:“ Bisher gut, aber das geht noch besser“. Das kam ordentlich an. Rochido nahm „Pässe in die Tiefe“ raus, zeigte sich
das doch im Spiel des KSC sehr wenig förderlich. In Hälfte 2 gestaltete sich die Partie offen, der KSC hatte etwas bessere Torchancen,
die Cottbuser versuchten vermehrt über die Flanken zu kommen.  Rochido brachte ab der 65. Bis 75. Minute Stiefler, Kircher und Fink,
Möbius, Camoglu und Choi waren nicht mehr in guter Verfassung. Ab der 75. Minute fingen dann die Cottbuser an zu drücken, sie schal-
teten schnell um. Da der KSC nicht das entscheidende 2:0 machen wollte, reagierte Rochido und ließ „ausgeglichen“ spielen, beorderte
kurz darauf die Flügelspieler eine Position tiefer. Eigentlich eine Art, die Rochido so gar nicht favorisiert und den Gegner einlädt noch
massiver aufzurücken. Das taten die Cottbuser auch, übernahmen das Spielgeschehen un drückten den KSC hinten rein, doch die Abwehr
hielt. In der Nachspielzeit stellte Rochido dann auf Beton um, ließ Zeitspiel betreiben und die Cottbuser kamen noch zu 2 gefährlichen
Chancen, doch Uphoff verhinderte in größter Not. Ein geglückter Start gegen ein Team aus dem Mittelfeld der 3.Liga. So in Ordnung,
aber eben auch eine enge Partie, die hätte anders ausgehen können. Der KSC ist noch nicht eingespielt, das neue 4-3-3 hat noch viel
Potential.

Bester Mann: Philipp Riese – Der Balleroberer spielte unglaublich stark und räumte konsequent ab, vereitelte alle Kontermöglichkeiten.
Auch er war gegen Ende platt, aber Rochido hat aktuell keine gleichwertige Wechseloption für ihn an der Hand.

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2. Spieltag: Karlsruhe - München



Vor dem Spiel:

Rochido richtete sich nicht nach den 60er. Zwar würden die sehr wahrscheinlich auch über den rechten Flügel kommen, was nicht
 ohne Gefahr ist, da dort ja mit Röser ein attackierender Flügelstürmer spielt, doch Rochido war der Ansicht, gegen die 60er bringt
man das eigene Spiel durch.


Das Spiel:

Dies bestätigte sich auch in den ersten 45 Minuten. Der KSC hatte die Kontrolle, die 60er mussten sich fallen lassen, deren weiten
Bälle raus waren für die Abwehr kein Problem. Wenn Mölders dann mal an den Ball kam, fand er seinen Nebenmann Grimaldi nicht.
Einzig über die rechte Seite drohte Gefahr, den mit Lex und Amade spielte man sehr offensiv, Sverko bekam es nicht selten mit 2
Mann zu tun. Sverko nahm die Herausforderung an und verletzte Lex direkt nach 20 Minuten. Der spielte aber vorerst weiter. Rochido
stellte in der ersten Hälfte um, Pourie sollte fortan als Stoßstürmer spielen, denn trotz Kontrolle war die Chancenerarbeitung sehr mau.
Beide Teams ließen letztlich nichts zu. Rochido munterte sein Team auf, was eher mit Schulterzucken hingenommen wurde. So prä-
sentierte sich die Mannschaft auch in Halbzeit 2, der KSC gab fortan die Kontrolle völlig ab. Die 60er übernahmen das Spiel und erar-
beiteten sich Torchancen, vorwiegend eben über den rechten Flügel. Rochido stellte Röser tiefer als inverser MF-Spieler. Möbius zeigte
sich ab Beginn der 2. Hälfte von seiner schlechtesten Seite, verschuldete heikle Ballverluste, Rochido nahm ihn in der 55. Minute runter
und brachte Nachwuchsmann Pantelic. Auch das half nicht. In der 60. Minute flog dann ein Eckball an Freund und Feind vorbei, Laca-
zette kam an den Ball und musste nur noch flach einschieben. Nun glitt dem KSC und Rochido die Partie aus den Händen. Der KSC fing
an nach Ballgewinn nur noch direkt weite Bälle zu spielen, maximal 3 Passstationen, dann war der Ball weg. Ebenso landeten durchweg
die 2. Bälle bei den 60ern. Rochido ließ den KSC dann im Pressing höher agieren, ließ die Abwehr weiter aufrücken. Keine Änderung, weite
Bälle raus. Rochido brachte in der 73. Minute Choi für Stiefler, der bis dahin eine sehr ordentliche Partie zeigte. Choi spielte nun auf der
rechten Seite als der offensivere inverse  Mann. Dazu nahm Rochido Tempo aus dem Passspiel. Auch das kein Umschwung, der KSC war
in der gegnerischen Hälfte brutal harmlos. In der 79. Minute zog Rochido dann seinen letzten Joker. Röser agierte fortan ebenso wieder
als offensiver inverser Flügelspieler, BeM Riese rückte vor auf die Acht, Rochido brachte für den langsam „uninteressierten“ Pourie, der
wenig zeigen konnte, Nachwuchsmann Malik Batmaz, der unter der Woche herausragend trainiert hatte. Weiter stand der KSC eher tief,
doch so langsam kam das Umschaltspiel ins laufen, Choi konnte mit Ball schnell hinter die MF-reihe der 60er, Batmaz versuchte sich
einzubringen. In der 86. Minute gelang eben diese Situation wieder, Choi nahm es mit 3 60ern auf, während Batmaz in Manndeckung vom
verbliebenen IV in Manndeckung genommen wurde. Choi wartete den richtigen… Oh halt. Die 60er trafen in der 76. Minute eigentlich zum
2:0, nach einem Freistoß ins Tor geköpft, aber es war hauchzart Abseits. Glück gehabt. Egal weiter… Choi spielte im richtigen Moment steil,
Batmaz löste sich von seinem Gegenspieler, nahm den Ball noch einen Schritt mit und verwandelte unhaltbar flach ins linke Eck. Whoop!
Whoop! Rochido dachte gar nicht dran sich damit zufrieden zu geben und ließ weiter offensiv spielen. Röser erkämpfte in der 93. Minute eine
Ball nach Umschaltspiel und Ballverlust direkt wieder, Batmaz war in der Zentrale für einen Moment völlig alleine gelassen und wurde von
Röser mit einem weiten Ball steil geschickt. Batmaz hatte alle Zeit der Welt, lief zentral auf den Bonmann zu….und schoss dann leider zu
unplatziert, Bonmann parierte zur Ecke. Schluss, Aus. Eine Partie, die Rochido extrem altern ließ. Die 2. Hälfte sah furchtbar aus, doch
der Schlusslauf gegen Ende, die offensive Ausrichtung, das brachte noch ein Unentschieden ein. Ein Sieg wäre dann letztlich gegen die
60er auch etwas zuviel des Guten gewesen, denn letztlich besser war der KSC nicht, trotz Chancenplus.

Bester Mann: Malik Batmaz Erster Profieinsatz, 2. Aktion, Debüttreffer. Ein möglicher Doppelpack hätte das Stadion in Brand gesetzt,
doch leider scheiterte er dann am 60er Keeper in der letzten Minute. Ein fantastischer Einstand, aber wen verwundert das auch.

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3. Spieltag: Braunschweig – Karlsruhe



Vor dem Spiel:

Nun also nicht nur gegen die beste/teuerste Mannschaft der Liga, Braunschweig stand nach 2 Spielen auch direkt auf Rang 1. Um
die Schwierigkeit auch noch ein Stück weit zu erhöhen, fand das Spiel Samstags statt, am Mittwoch musste man davor gegen die
Münchner ran, also am 3. Tag wieder aufs Feld. Nun gab es die Chance das „4-1-4-1 kompakt“ zu spielen. Ja wirklich superkompakt
mit den AM am Flügel, keinerlei Umschalt- oder Konterspiel zu betreiben, alle Mann defensiv aushelfen, bis auf den Stürmer und dann
in einer Einheit den Gegner im Kurzpassspiel aufrückend zu zerspielen. Die Braunschweiger würden im 5-2-1-2 antreten, das natürlich
eben auch eine Gefahr, weil volle Sturmkapelle und 10er dahinter, im Umschaltspiel oder Konter also brandgefährlich. Rochido musste
rotieren und entschied sich folgend: IV Kobald, der neue Mann aus Österreich, sehr dynamisch, würde den Part von Alt-Recke Gordon
übernehmen, nun ist Dynamik in der IV sicherlich sehr wichtig. Für Möbius kam mit Leihe Evseev nun der etwas kreativere Achter. Nach
seinem tollen Einstand durfte Malik Batmaz im Sturm ran, er war ja auch ebenso weit frischer.


Das Spiel:

Von der ersten Minute an dominierte der KSC, ließ den Ball geduldig laufen, spielte mit Überzahl in der Zentrale, da die IAV in den Halb-
räumen keine direkten Gegenspieler hatten. Doch es fehlte der Punch. Batmaz konnte man zu Beginn noch in 2 Aktionen aus der eigenen
Hälfte raus steil schicken, Malik hatte damit einmal die große Möglichkeit alleine vor dem Keeper den KSC in Führung zu schießen, doch er
scheiterte. Braunschweig fand kein Mittel gegen den massierten KSC, es gab in der Zentrale keine Lücken, der 10er der Braunschweig
wurde wie die Stürmer ebenso geschluckt. Am Flügel verteidigten vor allem die offensiven Flügelläufer die aufrückenden Flügelverteidiger
aus der 5er-Kette der Braunschweiger. Nur so konnte sich Braunschweig Ecken erkämpfen. Der KSC hatte die Kontrolle, kam im tiefen
Aufbauspiel wunderbar aus der Abwehr, setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest. Doch die Braunschweiger konnten dann kleine Un-
achtsamkeiten des KSC hier dann fast zur Führung nutzen. Der KSC musste sich nicht selten wieder vom Spiel am 16er lösen und über
die IAV und ZM neu aufbauen und da gab es gefährliche Ballverluste. Braunschweig spielte direkt in die Spitze, Putaro nutzte eine
Möglichkeit und ging alleine auf TW Uphoff zu, doch Uphoff hielt stark. Rochido reagierte in der Pause. Der KSC hatte zwar noch Domi-
nanz, doch im Laufe der ersten Hälfte schwand die Torgefahr zusehends. Rochido entschied sich für Risiko. Neuzugang Assibey-Mensah,
der wuchtige Flügelspieler, der ebenso auch in der Zentrale kicken kann, das eher wenige talentierte Schlachtross durfte für den
schwachen Evseev ran und das auf der Acht. Das lief fortan gut. Assibey-Mensah spielte ordentlich, verteilte Bälle schnell weiter, kam
aber nicht selbst zum Abschluss.  Auch in Hälfte 2 hatte der KSC mehr vom Spiel, Braunschweig bekam selten die Chance schnell
umzuschalten. War dies der Fall, liefen Pisot und Kobald die Stürmer stark ab, gerade Kobald erwies sich da als richtiger Griff. Rochido
stellte weiter um, zuerst durfte Röser, der linke offensive Flügelmann, dann als IAS weit offensiver spielen, zu seiner AM(U)-Rolle davor.
Rochido brachte Fink auf den rechten Flügel als Spielmacher, Stiefler rückte auf die AV-Position, nun ein Achter als IAV, der sich im
Zusammenspiel in der Zentrale noch intelligenter einbringen sollte als Camoglu. Die Entscheidung mit Stiefler war gut, doch die mit Fink
absolut nicht. Der wusste dem Spiel keine Impulse zu geben, seine fehlende Dynamik am Flügel, war eine schlechte Entscheidung ihn da
hinzustellen. Der KSC kombinierte, verlagerte, drückte, doch gerade Batmaz fand nicht ins Spiel. Auch als F9, das Mittelfeld noch stärker
überladend, das brachte nichts ein. Ab der 80. durfte dann Nachwuchsmann Tim Kircher als rechter IAV ran, das in attackierender Rolle.
Der hatte kurz darauf eine gute Möglichkeit, war eigentlich in den 16er rein ohne Gegenspieler durchgebrochen, schloss dann aber über-
hastet am Tor vorbei ab. Braunschweig hatte in der Nachspielzeit ebenfalls nochmal die Chance, nach einem Konter und 3 gegen2 den
Sieg einzufahren, aber Kobald verhinderte den entscheidenden Pass. Ein Unentschieden, dass dann etwas enttäuschend war. Zwar
strahlte der KSC Dominanz aus, hatte den haushohen Favoriten und Tabellenführer zu Hause toll unter Kontrolle, aber es fehlte die
ultimative Torgefahr zum Sieg. Mit verschuldet hier auch durch die Einwechslung von Fink. Im Nachhinein ärgert sich Rochido noch
mehr, denn er hätte ja den dynamischen Batmaz auf den Flügel stellen können und Fink in die Spitze. Das tat er nicht.

Bester Mann: Marvin Wanitzek Keine Freudensprünge über seine Leistung, aber er war heute ein super-konstanter Ballverteiler, doch
entscheidende Szenen wollten ihm nicht gelingen. Dazu hätte der KSC einen Konter mit ihm wunderbar ausspielen können, mindestens
3 gegen 2 und was tat Marvin… Er schoss aus 30 Metern aufs Tor.  >:D

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Tabelle nach 3 Spieltagen



Der echte KSC! 0:1 - 1:1 - 0:0 - das ist Immersion!  ;D Also nun mittelmäßig in der Mitte. Ein Sieg und zwei
Unentschieden ist in Ordnung, wenn da eine schwere Auswärtspartie wie gegen Braunschweig mit dabei war
und die 60er nun auf Rang 1 stehen. Lautern legte einen Fehlstart hin, aber nach 3 Spieltagen sagt das noch
wenig aus.


Nächste Folge….

Jetzt steht direkt eine Schmankerl-Partie an, es geht im DFB-Pokal gegen den HSV. 



@Koroshiya/Kazushi80 Super freut mich, danke euch! Jetzt wird Vollgas ge... äh gemütl.. äh gemächlich gestartet!  ;D
« Letzte Änderung: 08.November 2018, 22:01:07 von Costa Rico »
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Rosso

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #10 am: 08.November 2018, 22:56:50 »

Das nenne mal taktisch variabel.
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Sind wir nicht alle etwas "SEGA"

Fuchs

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #11 am: 10.November 2018, 08:15:34 »

Da sieht man's: auch ohne Alois geht's bräsig los. Das ist der Beweis, der die ganzen Nörgler zum Schweigen bringt! ;D

Freddy Fuchs fragt: "Herr Blanques, sie sind mit ganz schön großen Ambitionen gestartet. Fußballerisch gab's aber erstmal nur Magerkost. Woran lag das? Haben Sie die Mannschaft vorher etwa mit schwäbischen (!!!) Maultaschen gefüttert? Außerdem wird gemunkelt, Sie hätten gar keine Trainerlizenz, das kann doch nicht sein, oder? Herr Blanques, das stimmt doch nicht? Herr Blanques?"

Costa Rico

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #12 am: 12.November 2018, 20:43:58 »

Saison 2018/2019 - Hinrunde



Interview mit Freddy Fuchs vom Karlsruher Anzeiger:
"Herr Blanques, sie sind mit ganz schön großen Ambitionen gestartet. Fußballerisch gab's aber erstmal nur
Magerkost. Woran lag das? Haben Sie die Mannschaft vorher etwa mit schwäbischen (!!!) Maultaschen
gefüttert? Außerdem wird gemunkelt, Sie hätten gar keine Trainerlizenz, das kann doch nicht sein, oder?
Herr Blanques, das stimmt doch nicht? Herr Blanques?"

Rochido Blanques:
"Nach der Übernahme von Alois Schwartz muss der KSC nun erst mal in ruhiges Fahrwasser kommen. Zuerst
zählt die A-Note, die Defensive muss stimmen, dann feilen wir an der B-Note...und außerdem, Geduld kennt
heute kein Sch... mehr. Nein, Herr Fuchs, ich kann ihnen versichern, die Mannschaft ernährt sich nur von
Wurstsalat mit Pommes und isotonischen Getränken von Rothaus. Kommen sie nochmal nach dem Spiel in
Münster, ich glaube der KSC wird sich bis dahin mit einem anderen Gesicht präsentieren."  ;D


DFB-Pokal: Hamburg - Karlsruhe





Vor dem Spiel:
Nun also gegen den starken 2.Ligisten. Rochido analysierte den HSV vor dem Spiel. Vermutlich auf ein 4231 setzend, beide
AV weit aufrückend, vermehrt auf Ballbesitz aus, dem letzten Spiel nach die entscheidenden Pässe aus den tieferen Regionen.
Rochido musste auf Anton Fink verzichten, der knapp eine Woche fehlen wird. Er entschied sich für sein 4-1-4-1 kompakt,
den HSV mit 2 tiefen Abwehrketten und dem Zwischenraum-Ausputzer dicht machen. Keine Manndeckung, vor allem die
Zentrale gegen Hunt und Holtby dicht machen, auf den Außen wird dann am Flügel gedoppelt. In der Hoffnung nach Baller-
oberung tief stehend das Pressing der Hamburger auszuspielen, in die gegnerische Hälfte einzudringen und dann selbst den
HSV festzumachen. Kontergefahr würde sich dann vor allem danach richten wer beim HSV im Sturm spielt, der eher etwas
stationäre Lasogga oder der sehr spielintelligente und flotte Hee-Chan. Letzterer würde sicherlich zur großen Stolperfalle
für Rochidos Formation werden.


Das Spiel:
Die Startaufstellung legte Rochido nach Form und Befindlichkeit fest, damit begann Röser vor Lorenz, Batmaz durfte in den
Sturm, ebenso spielte der dynamische Kobald in der IV, Gordon musste auf die Bank. Zum Graus offenbarte sich Hee-Chan
in der Startaufstellung. Rochidos Ideen erwiesen sich schnell als Trugschluss. Der HSV kesselte den KSV von Anfang an ein,
kam man an den Ball und baute tiefstehend auf, fanden spätestens die Mittelfeldspieler unter Druck keine weiteren Anspiel-
stationen und wählten den weiten Ball. Der HSV diktierte klar von Minute 1 an, der KSC kam in extrem seltenen Fällen hinten
raus, konnte den HSV aber nicht einkesseln, sondern verlor hochstehend dann nach einigen Ballstaffetten den Ball und musste
einen Konter schlucken. Nach 10 Minuten stand Hee-Chan dann auf weiter Flur alleine vor Uphoff, doch der zeigte seine ganze
Klasse und parierte zur Ecke. In der 14. Minute ging der HSV dann in Führung. Der KSC stand etwas aufgerückt, Kobald köpfte
nach einem langen Ball Hunt direkt vor der Füße. Hee-Chan setzte sich außen von Pisot ab, bekam den Pass von Hunt in den
Fuß und feuerte in den 16er eingedrungen von halb linker Position flach ins kurze Eck. Rochido reagierte umgehend, das 4-1-4-1
war ein totaler Fehlgriff. Dazu verletzte sich Manuel Stiefler am rechten Flügel früh, was die Probleme von Rochido steigerte. Er
hatte auf der Bank Siebeck platziert, einen etwas robusteren Achter, dazu mit Assibey-Mensah den robusten Flügelspieler, der
im 4-1-4-1 kompakt gute Leistungen zeigte. Es fehlte damit der RM Choi. Rochido brachte Assibey-Mensah und stellte auf langen
Hafer um. Evseev agierte als Schattenstürmer, Batmaz als Zielspieler in der Spitze. Defensiv stand der KSC so halbwegs solide,
musste den Sturmlauf über sich ergehen lassen, klare Möglichkeiten hinnehmen, ohne dass man das eigene Offensivspiel ins Laufen
bringen konnte. Rochido stellte nach 30 Minuten um. Evseev ging auf den rechten Flügel, mehr Spielintelligenz wie Assibey-Mensah,
Willi vielleicht der Mann,  der tief verteidigend den Angriff dann mit einem guten Ball in Schwung bringen kann. Assibey Mensah
wanderte in den Sturm, Batmaz nun als Schattenstürmer. Keine Chance, weiten Bälle wurden gerade von Van Drongelen locker
abgelaufen, der KSC bettelte nur um das 2:0. In der Pause trieb Rochido sein Team an es nun besser zu machen. Durch die dauer-
hafte tiefe Stellung brachte er den erfahrenen Gordon für Kobald, der das 1:0 ja verschuldet hatte. Assibey-Mensah wanderte wieder
auf den Flügel, Evseev spielte fortan als OM (A) etwas tiefer im offensiven Mittelfeld, dazu reduzierte Rochido das extreme Vertikalspiel,
in der Hoffnung, dass der KSC ein etwas fluideres Konterspiel auf die Reihe bekommt. Auch dies trug keine Früchte. In der 65. Minute,
der KSC musste weiterhin fast ausschließlich verteidigen, brachte Rochido Pourie für den etwas ermatteten Batmaz, wies den OM und
Stürmer an, alle Freiheiten auf dem Platz auszunutzen und den Gegner so vor Probleme zu stellen. Auch das zeigte keine Wirkung,
spätestens an Van Drongelen war Schluß. Ab der 80. Minute ließ Rochido fortan offensiver agieren, die Rollen „attackierender“ auslegen,
volles Gegen-/Angriffspressing, hohe Intensität. Das zeigte Wirkung. Der HSV kam nicht mehr so einfach hinten raus, der KSC konnte sich
öfters in der gegnerischen Hälfte festsetzen, doch dann lief natürlich auch das Umschaltspiel der Hamburger. Letztlich hatte der KSC auch
hier Glück, dass der HSV nicht das vorentscheidende 2:0 machte. Der KSC schied damit absolut hochverdient in Runde 1 aus und Rochido
erhielt eine gewaschene Backpfeife für seine „taktischen Ideen“.  Um das alles rund zu machen, terminierte der DFB für den KSC ein Horror-
Programm. Sonntag HSV, Dienstag Münster, am Freitag direkt gegen Unterhaching. Damit wird Rochido gegen Münster maximal rotieren
müssen.

Bester Mann: Torwart Uphoff - weitere Worte erübrigen sich.

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4.Spieltag: Karlsruhe - Münster



Vor dem Spiel:
Einmal die Rotationsmaschine an, bis auf Kobald in der IV wurde einmal komplett rotiert, die Spieler waren maximal bei 88% Frische.
Rochido stellte auf sein 4123 um, welches sich aus dem Vorbereitungs-433 entwickelt hatte. Münster würde sehr wahrscheinlich im
442 antreten, ein Stürmer auf den Flügel rausschiebend, wahrscheinlich Dadachov. Dem entgegen steht dann Roßbach, der auf dem
linken Flügel defensiv orientierter spielt.


Das Spiel:
Münster übernahm direkt die Kontrolle, wie erwartet schob Dadachov auf den rechten Flügel der Münsteraner raus, auch deren offensiver
Flügelspieler und der AV rückten weit auf. Auf Seiten des KSC zeigten sich RAV Kircher und ZM Pasalic, Nachwuchshoffnungen im Kader
des KSC, von Anfang an desorientiert. Beide fand so überhaupt nicht ins Spiel, die Angriffsbemühungen des KSC kamen nur schwer ins
Rollen. In der 9. Minute gingen die Münsteraner in Führung. Einwurf von der rechten Seite, ZM Pasalic grätschte dazwischen und legte
damit direkt dem rechten Flügelspieler Müller auf, der fand Warschewski in der Zentrale, der von Kobald nur Geleitschutz bekam und dann
ohne Bedrängnis aus kurzer Distanz Uphoff überwand. Herber Rückschlag, doch Rochido sah keinen Grund erst mal umzustellen. Der KSC
fand danach besser ins Spiel doch nur durch Steilpässe auf Pourie kam man wirklich mal vor den Kasten der Münsteraner. In der 22. Minute
verletzte sich Choi, der inverse Flügelstürmer auf der rechten Seite. Für ihn kam Manuel Stiefler neu ins Spiel. Kurz darauf musste der KSC
einen weiteren Treffer schlucken. Einen weiten Freistoß aus der Zentrale gespielt köpfte Veterane Daniel Gordon ins eigene Tor. Rochido
zeigte äußerlich keine Regung, brodelte innerlich  aber ob des Spielverlaufs. Rochido justierte seine Formation. Defensiv nun breitstehend,
in der Zentrale hatte man mit dem 1-2 ja Überzahl gegenüber dem MF der Münsteraner, nun auf dem Flügel etwas zupackender spielen und
die Flügelspieler nicht erst so spät aufnehmend. Das brachte defensiv dann Stabilität, doch weiterhin fanden weder RAV Kircher, noch ZM
Pasalic ins Spiel, Ballbesitz gab es nur in Phasen, wirklich gefährlich vor dem Tor wurde man bis zur Halbzeitpause nur ein mal. In der Kabine
faltete dann Rochido sein Team zusammen, die schwache Leistung konnte er nicht akzeptieren. Der Kader nahm das gut auf. Rochido nahm
Pasalic runtr, dafür kam Möbius aufs Feld. RAV Kircher sollte fortan etwas defensiver spielen und nicht ständig Bälle im Offensivspiel ver-
tändeln. Der BeM (Ver) wanderte auf die Acht, LAV Roßbach spielte eine Position höher, Rochido ließ nun im 433 hoch pressen und intensiv
spielen. Das brachte dann von der Spielkontrolle her einen Umschwung, doch gerade die wenig dynamischen Flügelspieler Stiefler rechts und
Lorenz links wussten dem KSC keinen Vorteil zu erarbeiten, Möbius und Siebeck waren in der Zentrale dann überfordert, der KSC musste sich
dann gefährlichen Gegenstößen erwehren. In der 56. Minute verletzte sich dann Lorenz, linker Flügelspieler. Rochido musste mit Nathaniel Amamoo
einen Spieler bringen, der dann doch weit weg vom Stammkader ist. Alle Wecheloptionen damit aufgebraucht. Der KSC kam zu wenigen Möglich-
keiten, aber wirklich überzeugend sah das Offensivspiel weiterhin nicht aus. In der 68. Minute machten die Münsteraner dann den Sack zu.
Möbius spielte einen Rückpass auf Gordon, der ja schon ein Eigentor verschuldete. Gordon ließ sich den Ball von Warschewski abnehmen, der
nahm Tempo auf umkurvte Uphoff und schob lässig ein. Rochido riss sich das Hemd vom Leib, lief aufs Feld und grätschte Gordon mit 20 Metern
Anlauf eiskalt um…Schnitt. Rochido stellte nochmal um. Möbius nun als Zehner, dahinter 2 Achter, der KSC voll auf Angriffspressing, volle Intensi-
tät, nun ein Mann fest im Zehnerraum, vielleicht so eine bessere Struktur zum 433. Das sah dann noch etwas besser aus, der KSC übernahm bis
zum Ende die Spielkontrolle, öffnete aber gerade nicht mit den Flügelspielern den Abwehrverbund der Münsteraner und zeigte sich dann vor dem
Tor bisslos. Eine heftige Klatsche, aber letztlich abseits der Höhe so absolut verdient. 2 Fehler von Gordon machten dann früh alles klar, das Stadion
pfiff aus allen Rohren, die Zuschauer verließen nach dem 3:0 das Stadion in Scharen.

Bester Mann: Alle Fans die zuhause blieben

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Nach dem Spiel:
Choi wird mindestens zwei Monate ausfallen. Eine absolute Hiobsbotschaft, ist er doch der einzige IZA im Kader, mit
Ball am Fuß kreativer Flügelmann. Rochido brachte die entwürdigende Pressekonferenz hinter sich und machte sich
direkt danach an die Videoanalyse.





Tabelle



Der KSC versinkt vorerst im Mittelfeld. Nicht ohne Gefahr, denn Rochido
hat dem Vorstand direkt den Aufstieg versprochen. Auch beim FCK droht
früh Ungemach.


Nächste Folge….

Nun kann sich Rochido voll und ganz auf die Liga konzentrieren, im Pokal ist man ja
wie gewohnt in Runde 1 raus.  >:( ;D


@Rosso: Nach 4 Spieltagen aktuell dann leider eher taktisch wenig sinnvolles, viele
Umstellungen ohne gewünschte Wirkung.
« Letzte Änderung: 12.November 2018, 21:01:35 von Costa Rico »
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Fuchs

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #13 am: 14.November 2018, 07:52:28 »

Freddy Fuchs rückt genüsslich seinen Schlapphut zurecht und fängt Rochido Blanques auf dem Weg zum Trainingsgelände ab (zur PK nach dem Münster-Spiel wurde Freddy gar nicht erst reingelassen):
"Herr Blanques, das war ja weder A- noch B-Note gestern. Ihre Abwehr hat gespielt wie... nunja... setzen, Sechs! Und offensiv ist das ja mehr 'gugge ma mol'. Braucht es doch mehr als Wurstsalat und Tannenzäpfle, um den KSC in Schwung zu bringen? Wie werden Sie den Ausfall von Choi kompensieren? Einige sprechen schon davon, dass sie Alexander Iashvilli aus dem Ruhestand holen wollen, ist das wahr?"

Costa Rico

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #14 am: 14.November 2018, 10:09:35 »

Saison 2018/2019 - Hinrunde



Freddy Fuchs
...rückt genüsslich seinen Schlapphut zurecht und fängt Rochido Blanques auf dem Weg zum Trainingsgelände
ab (zur PK nach dem Münster-Spiel wurde Freddy gar nicht erst reingelassen):

"Herr Blanques, das war ja weder A- noch B-Note gestern. Ihre Abwehr hat gespielt wie... nunja... setzen, Sechs! Und
offensiv ist das ja mehr 'gugge ma mol'. Braucht es doch mehr als Wurstsalat und Tannenzäpfle, um den KSC in Schwung
zu bringen? Wie werden Sie den Ausfall von Choi kompensieren? Einige sprechen schon davon, dass sie Alexander Iashvilli
aus dem Ruhestand holen wollen, ist das wahr?"

Rochido Blanques:
"Oh hallo Herr Fuchs, entschuldigen Sie das Missverständnis bei der Pressekonferenz, meiner Pressesprecherin Frau Sanders
ist da ein Malheur unterlaufen. Darf ich Sie nach dem Training zu einem höchstpersönlichen Meet & Greet in meinem Büro
einladen? Ja? Toll! Bis später!"

Rochido Blanques:
„Hallo Herr Fuchs, schön, dass wir uns hier in diesem persönlichen Rahmen einmal kennenlernen dürfen. Wissen Sie, besonders
ihre Kritik nehme ich mir sehr zu Herzen, da sie ein sehr fachkundiger und akribischer Journalist sind, die Dinge beim Namen
nennen.“

Freddy Fuchs:
"....."

Rochido Blanques:
„Wie bitte? Ja schönes Stück die Uhr. Ein Geschenk meiner Frau zur 20-jährigen Ehe. Die können Sie gerne haben, meine Frau
hat mir ein zweites Exemplare geschenkt. Hier bitte! Möchten Sie noch Kekse?“

Freddy Fuchs:
"....." und nimmt dabei die Uhr.

Rochido Blanques:
„Herr Fuchs, sie als erfahrener Mann, ich glaube ich bin ihnen schuldig, unsere Strategie für die nächsten Jahre vorzustellen,
vielleicht finden wir einen Mittelweg und auch Sie werden Vater des Erfolges, der beim KSC unvermeidlich eintreten wird. Der
KSC hat sich nach meiner Ankunft modern aufgestellt, jeder Stein wurde umgedreht, keiner an seinem Platz gelassen, neueste
wissenschaftliche Erkenntnisse. Der KSC arbeitet nun ausschließlich auf Grundlage von Statistiken, keine subjektiven Beurteilun-
gen, kein Bauchgefühl: Stichwort ist Regression zur Mitte. Das Spiel korreliert nicht mit dem Ergebnis, die Qualität der Spieler
garantiert keinen stetigen Erfolg, Geld schießt keine Tore, zumindest nicht in Liga 3. Aber läufts mal schlecht, kommt garantiert
auch eine gute Phase. Na verstehen sie worauf ich hinaus will? Genau. Um eben eine gute Phase zu garantieren, wird der KSC jetzt
zwangsläufig durch ein ganz tiefes Tal gehen müssen, denn um dies auszugleichen, die Regression zur Mitte zu erreichen,
werden dann großartige Erfolge anstehen! Wir befinden uns aktuell auf solidem Abschwung, die Ergebnisse verlaufen nach Plan.
Ist die Talsohle erreicht, kommt der Aufschwung, der unglaubliche Erfolg. Wie ein Phoenix aus der Asche und dazu muss es nun
erst mal so richtig brennen!“

Freddy Fuchs:
"...."

Rochido Blanques:
„Ja das ist schön Herr Fuchs, sie verstehen mich. Ich danke Ihnen, dass sie ihre kostbare Zeit für mich geopfert haben. Möchten
Sie noch in die Kabine? Die Jungs wissen Bescheid. Iashi kocht, es gibt Wurstsalat und Tannenzäpfle, genau richtig für den Abschwung!
Ach so nebenbei, hätten Sie vielleicht einen Tipp, wir suchen noch einen Flügelstürmer?“


« Letzte Änderung: 14.November 2018, 10:15:09 von Costa Rico »
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Fuchs

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #15 am: 15.November 2018, 07:48:20 »

 ;D Das wird ein Nachspiel haben. ;D

Costa Rico

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #16 am: 15.November 2018, 07:49:58 »

;D Das wird ein Nachspiel haben. ;D

Die Uhr haste angenommen, du bist nun zwangsläufig etwas Komplize.  ;D ;D

Fuchs

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #17 am: 15.November 2018, 11:09:41 »

Ich sag ja nicht für wen... ;D

Costa Rico

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Wunderliches aus dem Wildpark.... - Spieltag 5-7
« Antwort #18 am: 15.November 2018, 19:31:26 »

Saison 2018/2019 - Hinrunde



5. Spieltag – Unterhaching - Karlsruhe



Vor dem Spiel:
Nach der bitteren Klatsche hatte Rochido nun ein Einsehen. Seine tollen Pläne, etwas am Spitzenpersonal des Kaders vorbei,
die liefen überhaupt nicht, der KSC war drauf und dran erst mal den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren. Rekordtor-
schütze in Liga 3, Toni Fink, war wieder genesen, Rochido richtete ein neues System auf ihn aus. Fluideres Kontern im 4-4-1-1,
Toni mit allen möglichen Freiheiten als OM, der Stürmer und OM in offensiveren Rollen, gar nicht so sehr ins Spiel im Mittelfeld
eingebunden. Unterhaching erwartete Rochido im 4-4-2.


Das Spiel:
In der Hoffnung, nun dem Kader einen maßgeschneiderten Anzug verpasst zu haben, war Rochido dann nach 3 Minuten bereits
bedient. Unterhaching bekam eine Ecke zugesprochen, Greger verlängerte den Ball am kurzen Pfosten, Uphoff rauschte am Ball
vorbei, Endres nickte den Ball ein. Der KSC zeigte sich fortan defensiv auf der Höhe, Unterhaching kam zumeist nur zu Abschlüs-
sen aus der 2. Reihe, doch das eigene Offensivspiel kam nicht ins Rollen. Fink stand als OM entweder dann doch zu tief um im
Konter Batmaz zu unterstützen, oder er vertändelte den Ball dann zu schnell in der Offensive. Doch Rochido stellte in H1 die
Formation nicht um, ließ den KSC aber etwas aggressiver attackieren. Kurz vor der Halbzeitpause machte Unterhaching dann
auch das 2:0. Ein weiter Ball Höhe der Mittellinie fand den zwischen Camoglu und Gordon in die Schnittstelle gehenden Wiede-
mann, doch der verpasste den Kopfball. Kein Problem, Camoglu half aus und legte quer auf Hain am langen Pfosten, der mit
einem Flachschuss Uphoff überwand. Rochido wieder vollkommen bedient, der KSC schenkte dem Gegner wieder die Treffer.
In der Pause stellte Rochido dann um. Nun Fink als hängende Spitze im Sturm, der KSC auf Gegenpressing, die Mannschaft
hochschiebend, mehr auf Ballbesitz, Spielkontrolle aus. Die Umstellung gelang, der KSC übernahm die Kontrolle, die Hachinger
kamen erst mal nicht zum Kontern. Dabei gab es dann aber erst mal viel Aufwand und wenig Ertrag. Weiter war Fink kaum im
Spiel, Batmaz im Sturm noch weniger. In der 65. Minute brachte er Möbius und stellte wieder auf ein 4411, Möbius als OM auf.
Pourie ersetzte den wirkungslosen Batmaz. Der KSC war drauf und dran den Anschlusstreffer herzustellen, scheiterte aber wie
gewohnt aus guten Positionen, was gerade Stiefler am rechten Flügel betraf. Gegen Ende hin ließ Rochido dann alle Hüllen fallen
und den KSC ohne Absicherung voll attackieren, maximales Pressing, maximal hochschieben, maximale Intensität. Ein Treffer
gelang nicht, den Hachingern wurde ein weiterer Eckballtreffer nach Abseits aberkannt. In der Press war davon die Rede, dass
diese Entscheidung ein Fehler war.  Der Umschwung gelang damit nicht, der KSC musste eine bittere, weitere Niederlage ein-
stecken. Ratlosigkeit machte sich breit, denn tiefstehend war der KSC harmlos, wirklich dynamische Leute fehlen ja im Kader.
Im Ballbesitz fehlt die Absicherung, den aufschiebend ist die IV zu langsam die teils pfeilschnellen Angreifer des Gegners unter
Kontrolle zu halten. Wie nun weiter?

Bester Mann: Marvin Wanitzek - der Rest wollte und konnte nicht, auch dank Rochido.

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6. Spieltag – Karlsruhe - Würzburg



Vor dem Spiel:
Rochido bat die Spieler zum Einzelgespräch, versuchte die Moral in der Truppe wieder intakt zu bringen, was ihm dann halb-
wegs gelang. Zufrieden ist die Mannschaft aber natürlich nicht. Würzburg würde im 4231 antreten, Rochido entschied sich
das 433 aus der Vorbereitung, was im ersten Spiel zum 4123 wurde, dann nochmals gegen die Würzburger spielen zu lassen.
Nun nicht tief stehen, nun 2 kreative Achter und hoffentlich mehr Dominanz. Kontergefahr würde Rochido in Kauf nehmen.

Das Spiel:
Der KSC kam ordentlich in die Partie, doch Rochido stellte auch schnell um. Würzburg würde über den linken Flügelspieler Mast
rausspielen, deren OM früh in den Sturm tendieren. Rochido ließ Stiefler als AM, Kircher Mast in Manndeckung nehmen, was
dann ordentlich gelang. In der 8. Minute dann Glücksgefühle für Rochido. Sechser Kohls holte Stiefler rüde von den Beinen und
flog vom Platz. Würzburg formierte sich im 441, während Mast am linken Flügel sehr offensiv zockte. Rochido ließ Stiefler fortan
offensiver spielen, der KSC übernahm die Spielkontrolle und machte in der 21. Minute das 1:0. Kircher war im Ballbesitz etwas
aufgerückt, spielte am Flügel vor dem 16er quer in die Zentrale rein auf Wanitzek, der nicht lange fackelte und aus 16 Metern
flach ins rechte Eck feuerte. Der KSC war am Drücker, doch gerade am Flügel fiel wie gewohnt das Spiel zu harmlos aus. Massig
Ecken, aber keine Flanke, keinen Spieler rausgezogen, um bei Pässe in die Zentrale das Spiel wenigstens etwas geöffnet zu haben.
Vor der Pause dann der Schocker: Würzburg machte nach einem Standard den Ausgleich. Ahlschwede setzte sich bei der Herein-
gabe etwas früher ab und köpfte den Ball über Uphoff hinweg in die Maschen. Rochido wie mittlerweile gewohnt fassungslos. Ja
wenn der KSC nur mal so eine Effektivität zeigen würde. Aber auch ganz klar benannt: Bisher hat Rochido nur wenig an Standards
und Ecken geschraubt, vorrangig in der Defensive, damit das wenigstens gut abgesichert ist. In der Pause faltete Rochido das
Team nicht zusammen, er munterte auf. Doch auch in Halbzeit 2 gelang es dem KSC lange nicht sich Chancen zu erarbeiten, gerade
Evseev zeigte sich viel zu harmlos und in attackierender Rolle wenig durchschlagend. Rochido blies ab der 65. Minute dann zum
Angriff. Der eher offensive Flügelspieler Lorenz übernahm für Sverko den linken AV, spielte fortan in sehr offensiver Rolle. Pasalic
ersetzte Evseev auf der Acht. Rochido schob Wanitzek asymmetrisch von der Acht auf die 10. Gerade die linke Seite machte Rochido
dann fassungslos. Wanitzek spielte höher, Röser als IS machte Dampf in die Zentrale rein, Lorenz überlief und hatte massig Freiraum.
Ertrag? Null. Lorenz kam nicht mal dazu trotz Freiraum Flanken zu setzten. Stiefler fuhrwerkte ebenso wenig effektiv auf dem rechten
Flügel. Die 80. Minute brach an, noch offensiver ging fast nicht mehr, Rochido ließ das Spiel an sich fassungslos vorbeirauschen, bis
dann Stiefler in der 83. Minute das erlösende 2:1 machte. Lorenz Freistoß landete abgewehrt dem auf dem Fuß, er musste nur noch
einschieben. Wie erbärmlich, aus dem Spiel heraus nicht zu treffen, aber wenigstens stand am Ende der Sieg.

Bester Mann: Marvin Wanitzek - der Rest wollte und konnte nicht, auch dank Rochido. Äh.

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7. Spieltag – Aalen - Karlsruhe

Unter der Woche:





Rochido entschied sich mit dem restlichen Transferbudget von 300k noch einen Flügelspieler zu holen. Mit Fatai und Schütz
hatte er dynamische Flügelflitzer wenigstens so halbwegs fertig scouten lassen, bot deren Verein jeweils 300k Gehaltszahlungen,
doch sie wollten ihre Spieler nicht ziehen lassen. Rochido versuchte öffentlich Druck zu machen, ging an die Presse, doch es
gelang nicht, weitere Spieler kamen nicht. Ablösesummen konnte Rochido nicht stemmen, die starken möglichen Spieler waren
gegen Transferende logischerweise schon verliehen, damit war der Spielraum etwas begrenzt.





Um die unglückliche Woche rund zu machen, erwischte es 2 Stammspieler. Stürmer Marvin Pourie wird lange Ausfallen, Röser
zumindest für die nächste Partie. Dazu rauschten einige junge Spieler zu ihren Nationalmannschaften ab, Rochido musste
massig umstellen.



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Vor dem Spiel:
Rochdio hatte seine Ansätze nun erst mal vollkommen satt, nun soll es voll nach dem Gegner gehen. Auch wenn der KSC
gegen den Tabellenletzten ran durfte, sah sich Rochido alles andere als der Favorit, dies Woche musste er erst mal schlucken.
Aalen würde vermutlich schnelles Vertikalspiel suchen, aber ebenso in Karlsruhers Hälfte dominieren wollen. Zwar verlor Aalen
gegen Lautern mit 1:0, doch man hatte mehr Ballbesitz, weit mehr Chancen. Mit Morys dazu eine unglaubliche Flügelrakete
im Kader. Rochido entschied sich das System zu spiegeln und daraus Kapital zu schlagen. Der KSC spielte im asymmetrischen
4321, Ein Abräumer, daneben der Segundo Volante, davor abweichend zum 4231 ein vertikaler Spielmacher. Rechter Flügel
spielmachend mit dem tieferstehenden Flügelspieler, die linke Seite entzerrt, mit dem offensiven IS, der AV dahinter verteidi-
gend. In der Hoffnung schnell hinter die Mittelfeldreihe der Aalener zu kommen, wenn die aufrücken, wollte Rochido dynamisch
kontern lassen. Da der Kader massiv ausgedünnt war, musste Stürmer Batmaz als IS links ran, Assibey-Mensah als robuster
Flügelspieler den vertikalen Spielmacher geben, im Sturm spielte Sane.

Das Spiel:
Defensiv stand der KSC von Minute 1 an dann super kompakt, Morys am Flügel wurde in der Not dann auch vom Abräumer aus
der Zentrale raus gestellt. Defensiv hatte der KSC das Spiel unter Kontrolle, Aalen hatte nichts zu melden, aber der KSC selbst
konnte sich keine Chancen erarbeiten. Weite Bälle erreichte Sane nicht, Batmaz kam am linken Flügel überhaupt nicht ins Spiel,
Flügelmann Assibey-Mensah in der Zentrale etwas erwartbar kaum Impulse setzen. In der Hoffnung, dass der KSC doch einmal
Kapital draus schlagen kann, stellte Rochido nicht um, ließ den KSC weiter auf die Defensive fokussiert. In der Pause trieb er
seine Mannen an und stellte dann um. Sane ging vom Feld, Assibey-Mensah kam auf den linken Flügel, Batmaz durfte wieder
im Sturm ran. Fink ersetzte Assibey-Mensah in der Zentrale. Das brachte dann zuerst einen kleinen Umschwung. Batmaz hatte
nach weiten Bällen 2 hervorragende Möglichkeiten, traf aber nicht. Ab der 70. Minute ließ Rochido offensiver agieren, Gegen-
pressing, höheres Pressing, kürzere Pässe, Fink rückte vor auf die 10. Doch so richtig wollte der KSC sich keine Chancen erarbeiten.
Ab der 75. Minute sollte dann Assibey-Mensah als Äußerer Zielspieler noch mehr in die Offensive gehen. Das zeigte sich dann sehr
förderlich, denn Assibey hielt die Bälle und verteilte sie gut, der KSC kam zu Möglichkeiten, verwertete aber wieder nichts. Rochido
bat Assibey-Mensah weiter innen zu stehen, in der Hoffnung auch einen IV binden zu können, doch damit brachte er dann Assibey-
Mensah eher wieder ein Stück weit aus dem Spiel, Bälle kamen nicht mehr an. Rochido brachte noch Hanek und Thiede, gerade
Thiede zeigte sich dann als offensiver Flügelspieler mit seinem Einsatz gut integriert und machte Dampf, aber es blieb letztlich beim
0:0. Das Ergebnis reichte nicht für einen Umschwung, doch Aalen hatte man super unter Kontrolle, die keine einzige klare Chance,
doch vergas der KSC seine halbwegs ordentlichen Möglichkeiten selbst im Tor unterzubringen. Auch wenn der KSC damit erst mal im
unteren Mittelfeld feststeckt, war dies eine versöhnliche Leistung, auch weil sich mit Thiede dann ein Mann auf dem rechten Flügel
anbot, wo es an Alternativen mangelt.

Bester Mann: Marvin Wanitzek - der Rest wollte und konnte nicht, auch dank Rochido. Hmm.

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Tabelle



So sieht also der Fehlstart der Lautrer aus. Sie sind locker am KSC vorbei, der den
Anschluss erst mal verloren hat.


Nächste Folge....

Nun vielleicht der Umschwung? Jetzt ist erst mal Länderspielpause. Eine Chance
für Rochido in einem Testspiel die Moral zu steigern und gleichzeitig endlich mal
eine gescheite Formation zu finden.



@Fuchs:  ;D

Rosso

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Re: Wunderliches aus dem Wildpark....
« Antwort #19 am: 15.November 2018, 19:48:00 »

Schenk den Jungs mal einen ordentlichen badischen Wein ein, dann läuft es auch wieder rund.
Gespeichert
Sind wir nicht alle etwas "SEGA"