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Autor Thema: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino  (Gelesen 987 mal)

JDB

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Hallo in die Runde. Ich habe vor Ewigkeiten mal den FM12 gespielt und mir jetzt den FM19 gekauft. Dann bin ich irgendwann auf dieses Forum gestoßen und fand die Idee seinen eigenen Werdegang zu teilen genial. Leider habe ich das Forum erst entdeckt nachdem ich meinen Spielstand begonnen habe. Die ersten beiden Saisons werde ich daher sehr komprimiert darstellen müssen. Aber ich gebe mein Bestes.
 
Wie die Überschrift schon vermuten lässt, spiele ich mit dem Hamburger SV. Dem ehemaligen Dino der Liga. Einer der beliebtesten und gleichzeitig unbeliebtesten Vereine der Nation. Ein Verein der goldenen Zeiten erlebt hat und dessen Stern nach 2 Europapokalsiegen und 3 Bundesliga-Meisterschaften in den 70er und 80er Jahren langsam wieder unterging. Aus dem strahlenden Verein wurde so langsam eine graue Maus. Erst in den 2000ern, nach dem Stadionneubau, schien der alte Glanz langsam zurück in die Hansestadt zu finden. Man spielte wieder regelmäßig in Europa. Meist im Uefa Cup bzw. in der Europa League, aber auch zwei Mal in der Champions League. Der HSV war wieder wer. Am Ende der 2000er scheiterte man zwei Mal im Halbfinale der Europa League. Das waren die letzten Höhepunkte des Hamburger SV. Anschließend ging es langsam Berg ab. Abstiegskampf, statt Europapokal war angesagt. Zwei Mal konnte man sich ganz knapp über die Relegation retten und blieb in der Bundesliga. Es wurde viel Geld in die Hand genommen und Schulden gemacht. Das undenkbare musste abgewendet werden. Doch es war nicht mehr abzuwenden. In der Saison 2017/18 stieg der Hamburger SV in die zweite Liga ab. Beim bisher letzten Bundesligaspiel gegen Gladbach, man führte 2:1, erhoben sich die Hamburger Fans in der 82. Minute und sagen „Mein Hamburg lieb ich sehr. Der Abstieg war nicht mehr zu vermeiden. Es hätte ein würdevoller Abschied werden können, hätten nicht einige Chaoten kurz vor Spielende Pyrotechnik gezündet und das Spiel fast noch zum Abbruch geführt.

Jetzt also beginnt das Abenteuer zweite Liga. Mit mir als Manger. Eine große Verantwortung, welcher ich mir sehr wohl bewusst bin.

Die Zielsetzung ist klar. Der Aufstieg muss her und es wird erwartet, dass ich hierbei auf junge Spieler setze. Eine Philosophie die mir sehr entgegen kommt, die aber natürlich auch gewissen Gefahren birgt.

Zugänge gab es zu Saisonbeginn keine, dafür aber zwei temporäre Abgänge.
Wintzheimer wird nach Bochum verliehen. Mit Lasogga, Hwang und Arp bin ich im Sturm schon unglaublich gut besetzt. In Bochum wird er sicherlich mehr Spielzeit bekommen als bei mir.
Ferati geht auf Leihbasis zum FC St.Pauli. Auch hier ist die direkte Konkurrenz mit Holtby und Hunt einfach zu groß.



Eine Kaderanalyse werde ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht machen. Auch die Vorbereitungsphase sparen wir uns. Stattdessen starten wir direkt in die Saison.
Zu Saisonbeginn empfingen wir Holstein Kiel im Volksparkstadion. Das Stadion war prall gefüllt und die Erwartungshaltung der Fans natürlich riesig. Würde mein Team dem Druck standhalten können? Wir konnten und gewannen verdient mit 2:0 gegen Holstein Kiel.



Der Auftakt ist schon mal gelungen. Die Euphorie in Hamburg natürlich gleich wieder riesig. Ich hatte gehofft den Schwung aus dem positiven Saisonauftakt in die nächsten Spiele mitzunehmen und mir gleich eine gute Ausgangsposition zu schaffen. Die Realität sah allerdings anders aus. In Sandhausen setzte es eine bittere 1:0 Pleite. Im Pokal gelang dann ein Pflichtsieg gegen Karlsruhe, bevor es zwei Unentschieden und eine weitere Niederlage setzte.



Die Anfangseuphorie war also schnell verflogen. Fünf Punkte aus fünf Spielen ist natürlich viel zu wenig. Mein Anfangsplan war es gleich auf junge Spieler zu setzen. Vor allem im Sturm auf Arp und im zentralen Mittelfeld auf Janjicic, Steinmann und Mangala. Der Plan ging nicht auf. Hinter Arp scharte ein Lasogga natürlich schon mit den Hufen und wurde in die Stammelf befördert. Das zentrale Mittelfeld wurde komplett getauscht. Statt den genannten Spielern machte ich eine Kehrtwende und setzte auf die erfahrenen Spieler. Hunt, Holtby und Moritz sollten es richten. Diese Änderungen machten sich absolut bezahlt. Lasogga zeigte, dass es kaum einen besseren Stürmer als ihn in der zweiten Liga gab und die neue Routine im Mittelfeld sorgte für Ruhe auf dem Platz. Jetzt wurde Sieg um Sieg eingefahren. Der einzige Wehrmutstropfen ist das knappe Ausscheiden im Pokal. Aber vielleicht ist dies auch besser, so konnten wir uns voll auf den Ligaalltag konzentrieren. Besonders hervorzuheben sind noch meine beiden Außenverteidiger, Douglas Santos und Sakai. Beide spielten eine hervorragende Hinrunde und zogen das Interesse anderer Vereine auf sich. Aber dazu später mehr.



Nach der sensationellen Aufholjagd konnten wir uns tatsächlich noch die Herbstmeisterschaft sichern. Hervorzuheben ist noch der SV Sandhausen, dem eine unfassbar gute Hinrunde gelang.



In den nächsten Tagen folgt dann die Rückrunde in ähnlich komprimierter Form.
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Stefan von Undzu

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #1 am: 07.Januar 2019, 11:28:20 »

Lustige Sortierung der Tabelle. Liegt daran, dass Du schon deutlich weiter bist und die Tabelle zu einem bestimmten Zeitpunkt anzeigen ließest, oder?
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Die aktuelle Station des Stefan von Undzu:

http://www.meistertrainerforum.de/index.php/topic,24781.0.html

JDB

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #2 am: 07.Januar 2019, 11:59:51 »

Ja, ich bin schon in der Saison 2020/21. Ich hätte die Platzierungen nicht mit ausschneiden sollen. Anfängerfehler.  ;D
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JDB

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #3 am: 08.Januar 2019, 08:18:14 »

Zum Rückrundenauftakt und gleichzeitig der letzten Partie im Jahre 2018 empfing uns Holstein Kiel, im Holstein Stadion. Viel besser hätte das Jahr nicht enden können. Wir schießen Holstein mit 5:0 ab. Die Kieler liegen uns. Anschließend geht es in die Winterpause. Wir absolvieren mehrere Testspiele gegen kleinere Vereine, die allesamt gewonnen werden. Dann spielen wir noch gegen den FC Bayern München und verlieren das Testspiel mit 1:3. Alles in Ordnung soweit.  Ich bin durchaus zufrieden mit dem was wir bis hier her geleistet haben.



Jetzt beginnt die spannende Phase der Wintertransfers. Können wir unseren Kader sinnvoll verstärken? Können wir alle Spieler halten? Mehrere englische Vereine verdrehen Gotoku Sakai den Kopf. Auch Holtby ist in England heiß begehrt. Für beide habe ich mehrere Angebote erhalten, die ich allesamt abgelehnt habe. Beide waren wenig begeistert von meinem rigorosen abschmettern jeglicher Angebote. Also mussten mehrere Einzelgespräche her und die Zusage, dass ich sie bei adäquaten Angeboten gehen lassen würde. Diese trafen zu meiner Freude allerdings nicht ein, so dass beide Spieler gehalten werden konnten. Zumindest bis Saisonende. Der einzige Abgang sollte Janjicic werden. Er ging leihweise zu den Queen Park Rangers, da es ihm bei mir an Einsatzzeiten mangelte.

Vakante Stellen hatten wir im Kader eigentlich keine. Wir hatten einen klar definierten Spielerpool, der regelmäßig zu seinen Einsatzzeiten kam und waren auf allen Positionen gut besetzt. Trotzdem habe ich meine Augen aufgehalten und nach Talenten Ausschau gehalten. So bin ich auf Jean-Clair Todibo gestoßen. Der Franzose stieß vom FC Toulouse zu uns und ist sowohl als zentraler Verteidiger, als auch als defensiver Mittelfeldspieler einsetzbar. Er wird ab und an mal zu Einsatzzeiten kommen, ist aber hinter van Drongelen, Papadopulos, Lacroix und Jung nur Innenverteidiger Nr. 5. Intelligenterweise habe ich meinem Sportchef Ralf Becker noch diverse Vollmachten gelassen, so dass auch dieser gerne mal auf Einkaufstour geht. So konnte dieser sensationell Jean-Kevin Augustin von RB Leipzig per Leihe zum HSV lotsen. Überraschungen dieser Art werden uns noch eine Weile begleiten, denn ich habe den Assistenten erst im Laufe der dritten Saison entfernt. Die Transfers im Überblick:



Dann kam das erste Pflichtspielt im Jahr 2019. Topspiel im Volksparkstadion. Die Überraschungsmannschaft aus Sandhausen war zu Gast. Natürlich wollten wir uns für die Hinspielniederlage rächen. Dies gelang auch. Wir gewannen mit 2:1. Anschließend folgten zwei Unentschieden gegen Bielefeld und Ingolstadt. Wir mussten unseren Rhythmus erstmal wiederfinden und taten dies schließlich auch mit einem 3:0 gegen Dresden und einem 5:0 gegen Heidenheim. Nach durchwachsenem Start schien der Februar doch noch gut zu Enden, wäre da nicht der SSV Jahn. Auch das zweite Spiel gegen die Regensburger geht verloren, diesmal mit 0:1 und die neu gewonnene Euphorie erhält erste Kratzer.
Der März scheint besser zu werden. Wir starten mit einem souveränen 3:0 gegen Fürth. Dann folgt das Stadtderby. Die Stimmung ist aufgeheizt und der FC St.Pauli will sich für die Hinspielniederlage revanchieren. Es wird eine enge Partie, die leistungsgerecht mit 1:1 endet. Anschließend können wir Darmstadt 98 mit 2:0 zu Hause besiegen.



Unsere aktuelle Heimstärke ist Gold wert. Wir sind klar auf Aufstiegskurs. Auswärts punkten wir konstant und die ein oder andere Niederlage lässt sich nicht vermeiden. Jetzt müssen wie die Konzentration hochhalten und weiter konstant punkten. Der FC Magdeburg ist unser nächster Gegner. Wir gewinnen zu Hause souverän mit 3:0. Anschließend müssen wir nach Köln reisen und uns in einer engen Partie mit 0:1 geschlagen geben. Der Kampf um die Meisterschaft ist wieder offen. Es sind noch 6 Spiele zu spielen, von denen wir allerdings 5 für uns entscheiden können. Das  torlose Unentschieden gegen Union Berlin ist ein kleiner Fleck auf unserer fast weißen Endspurtliste.



Am Ende sind wir, gemeinsam mit dem 1.FC Köln, der Konkurrenz davongerannt. Wir haben die Herausforderung 2. Liga angenommen und sind verdient aufgestiegen. Großen Anteil daran haben die Routiniers. Sandhausen konnte seine gute Form nicht konservieren und spielte eine schwache Rückrunde. Regensburg spielte stark auf und konnte sich am Ende Platz 3 sichern, scheiterten anschließend allerdings in der Relegation. Aue und Bielefeld stiegen direkt ab, Fürth geht in die Abstiegsrelegation. Die Endtabelle sieht folgendermaßen aus:



Die guten Leistungen meines Teams und vor allem einzelner Spieler blieben der Konkurrenz natürlich nicht verborgen. Holtby und Sakai sind weiterhin heiß begehrt, allerdings konnte ich die Abwerbeversuche hier abwehren. Zumindest vorerst. Die Situation bei Douglas Santos ist da schon etwas pikanter. Olympique Lyon hat angefragt und ist bereit eine zweistellige Millionensumme zu zahlen.
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PatrickB92

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #4 am: 08.Januar 2019, 09:15:08 »

Hab auch letztes Wochenende mit dem HSV angefangen. Interessant wie unterschiedlich Ansätze sein können.
Ich hab zum Beispiel deutlich mehr auf die Riesentalente gesetzt. Sprich Van Drongelen, Vagnoman, Janjicic, Arp Stammspieler. Leihspieler (Chang, Mangala) und alte (Hunt) sofort raus. Hat der zweiten Mannschaft den Aufstieg beschert, was wichtig für die zukünftige Entwicklung der jungen Spieler ist. Dafür war mein Aufstieg relativ knapp (Relegation gegen Freiburg, hinter Heidenheim und Bochum); Köln bei mir in der ersten Saison 14ter. In der dritten Saison bin ich jetzt auf CL/EL-Kurs mit einem explodierenden Arp (Kurs Torjägerkanone, obwohl er sich Spielzeit mit J.Eggestein teilen muss)
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JDB

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #5 am: 08.Januar 2019, 11:09:49 »

So unterschiedlich waren unsere Ansätze gar nicht. Ich hatte es ja auch erst mit den jungen wilden probiert. Aber dann wurde ich schnell ungeduldig und die älteren Spieler haben einfach wunderbar funktioniert. Am Ende waren von den jungen in Saison 1 nur noch van Drongelen und Ito Stammspieler. Langfristig möchte ich aber auf jeden Fall mit jungen Spielern durchstarten.

Deine Aufsteiger sind ja wirklich spektakulär. Vor allem Heidenheim. Aber auch das schlechte Abschneiden von Köln.
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PatrickB92

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #6 am: 08.Januar 2019, 16:54:02 »

Ich glaub Bochum hat sich tatsächlich gehalten. Heidenheim ist direkt wieder runter, nachdem Frank Schmidt zum BVB gegangen ist :D

Was mich jetzt schon aufregt sind die Kredite die teilweise bis 2035 laufen :D
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JDB

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #7 am: 09.Januar 2019, 09:07:12 »

Und plötzlich ist alles wieder so wie es mal war. Es ist Bundesliga und der HSV mittendrin. Jetzt heißt es einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen.

Abgänge:
Lasoggas Vertrag ist ausgelaufen, damit verlässt uns einer der Leistungsträger der Zweitligasaison. Desweiteren sind die Leihverträge von Hwang, Mangala und Augustin ausgelaufen. Wir haben also viel Qualität verloren. Holtby hat seinen Vertrag verlängert und hegt inzwischen keine Wechselabsichten mehr. Da ich in der letzten Saison gelernt habe, wie wichtig erfahrene Spieler sein können freut mich die Vertragsverlängerung natürlich sehr. Bleiben unsere beiden Außenverteidiger, die weiterhin heiß begehrt sind. Für Gotoku Sakai trudeln diverse Angebote ein, die in der Höhe für mich allerdings nicht akzeptabel sind. Ich schiebe dem Wechsel einen Riegel vor und die Stimmung zwischen Sakai und mir wird schlechter. Für Douglas Santos ist ein 12 Mio. Angebot aus Lyon eingetrudelt. Wir einigen uns auf eine Ablöse von 14,5 Mio (die auf bis zu 16,75 Mio steigen kann). Außerdem werden mit Ryota „Oku“ Okumura (Okayama FC)… und Manuel Wintzheimer (Hannover 96) zwei vielversprechende Talente verliehen.



Zugänge:
Der Vertrag von Leo Lacroix wird nach dem Aufstieg automatisch verlängert. Es wird eine Ablöse von 2 Mio fällig. Als Ersatz für Douglas Santos verpflichten wir Birger Meling von Montepellier, Kostenpunkt 5,25 Mio. Für die rechte Abwehrseite wird vorsichtshalber Jean Zimmer von Fortuna Düsseldorf, für 3,7 Mio. verpflichtet. Wer weiß wohin die Meinungsverschiedenheiten mit Sakai noch führen, mit Josha Vagnoman als einzigen Backup wollte ich ungern in die Saison gehen. Dann hat auch Ralf Becker wieder von seinen Befugnissen Gebrauch gemacht und weitere Spieler verpflichtet. Da wäre zum einen Toni Martinez, ein Mittelstürmer, der per Leihe aus West Ham zu uns stößt und Stefan Posch von der TSG Hoffenheim, der defensiv, zentral und auf der rechten Seite variabel einsetzbar ist. Ebenfalls per Leihe. Desweiteren werden mit Daniel Aubele und Mike Berghammer zwei Talente verpflichtet, die erstmal in den U-Kadern zu Hause sein werden.



Nach einer heißen Transferphase und diversen Testspielen war es dann endlich soweit. Der HSV ist wieder da. Und zum Auftakt gibt es gleich eine brisante Begegnung. Wir empfangen unseren Nordrivalen Werder Bremen im heimischen Volksparkstadion. Die Fans stehen unter Strom. Die Stadt erwartet einen Sieg von uns, auch wenn wir als Aufsteiger der klare Außenseiter sind. Aber das zählt in diesem Fall nicht. Ich mache meinen Spielern klar war auf dem Spiel steht. Spätestens als wir mit dem Bus auf der Schnackenburgallee fast am Stadion angekommen sind, sollte auch meinen Spielern klar sein was hier auf dem Spiel steht. Die Fans stehen Spalier und feuern uns schon auf dem Weg ins Stadion an. Ich hoffe meine Jungs können dem Druck standhalten. Ein Sieg zu Saisonbeginn gegen den Erzrivalen wäre Gold wert. Und tatsächlich gelingt uns dieser auch. In einem hartumkämpften Spiel gehen wir nach einer Standardsituation in Führung. Den Holtby Freistoß nickt Rick van Drongelen zum 1:0 per Kopf ein. Dies ist gleichzeitig der Endstand. Saisonstart nach Maß.



Am zweiten Spieltag geht es nach Köln, zum Duell der Aufsteiger. Wir spielen 0:0. Die folgende Auswärtspartie beim FC Augsburg und das Heimspiel gegen Gladbach können wir beide 1:0 für uns entscheiden. 10 Punkte und 3:0 Tore nach 4 Spielen! Wir sind ungeschlagen. Besser hätte die Rückkehr in Liga 1 nicht laufen können.



Doch ab Spieltag 5 sollte es nicht mehr so rund laufen. Gegen Hertha verlieren wir auswärts mit 0:1. Zu Hause gegen Schalke erkämpfen wir uns ein 0:0, bevor es ins Ruhrgebiet nach Dortmund geht. Hier sind wir Chancenlos. Wir verlieren 0:3. Anschließend punkten wir gegen Stuttgart und Freiburg.



Im Pokal treffen wir auf Ingolstadt und können uns übers Elfmeterschießen eine Runde weiter mogeln. In der Liga geht es gegen Wolfsburg weiter. Wir besiegen die Wölfe zu Hause mit 1:0 und sind weiterhin ungeschlagen im Volksparkstadion. Anschließend geht es zum Nord-Süd Gipfel nach München. Wir verlieren knapp mit 1:2. Dann folgt die erste Heimniederlage der Saison. Mainz 05 besiegt uns mit 2:0. Im Duell gegen Hannover 96 erkämpfen wir uns beim 2:2 einen Punkt.



Mit RB Leipzig wartet der nächste Brocken auf uns. Wir müssen uns zu Hause mit 0:2 geschlagen geben. Auch bei Hoffenheim gibt es für uns nichts zu holen. Wir verlieren auch hier mit 0:2. Die dritte Niederlage in Folge beschert uns dann die Eintracht aus Frankfurt. So langsam geht uns, nach dem tollen Saisonstart, die Puste aus. Im letzten Spiel der Hinrunde können wir überraschend Bayer Leverkusen mit 1:0 besiegen. Drei Punkte die unglaublich wertvoll für die Moral sind.



Nach dem Bombenstart hat uns die Realität dann irgendwann eingeholt. Unser Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist nach und nach geschmolzen. Der Sieg zum Abschluss gegen Leverkusen war nochmal Gold wert. Ohne diesen würden wir auf Platz 15 stehen, 2 Punkte vor den Abstiegsrängen. Platz 11 und 5 Punkte Vorsprung klingen da wesentlich freundlicher.

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JDB

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #8 am: 10.Januar 2019, 09:01:56 »

Das Jahr 2019 endet mit dem ersten Spiel der Rückrunde. Der 1.FC Köln ist zu Gast im Volksparkstadion. Auch diesmal endet die Partie wieder torlos und ich verabschiede mein Team in den Weihnachtsurlaub.



Abgänge:
Für mich ist an Weihnachtsurlaub nicht zu denken. Southampton baggert weiter an Sakai herum. Sakai will unbedingt nach England. Unser Verhältnis ist am Nullpunkt angelangt. Trotzdem will ich ihn nur sehr ungern gehen lassen und kämpfe um ihn. Völlig unerwartet macht mir Hoffenheim ein Angebot für Janjicic. 12,5 Mio! Nach kurzen Verhandlungen einigen wir uns auf 15 Mio! Mit Janjicic verlässt mich ein hoffnungsvolles Talent. Ryota „Oku“ Okumura wird zur Rückrunde an 1860 München ausgeliehen. Jean-Clair Tobido geht leihweise zu Union Berlin. Den Kampf um Sakai verliere ich. Er möchte uns unbedingt verlassen und am Ende lassen wir ihn für 12,25 Mio. nach Southampton ziehen. Ein herber Verlust. Mit Jonas David verleihen wir ein weiteres Talent. Er geht zu Heidenheim. Zu guter Letzt geht David Bates per Leihe zu St.Johnstone. Bates konnte sich bei mir nie durchsetzen und dürfte froh sein wieder Spielpraxis zu bekommen.



Zugänge:
Noch während der Hinrunde haben wir unsere Fühler nach Jonas Meffert von Holstein Kiel ausgestreckt und konnten für 1,5 Mio einen ordentlichen und vor allem preiswerten Backup fürs zentrale Mittelfeld gewinnen. Dann schlug wieder die Stunde von unserem Sportchef Ralf Becker. Nils Körber (TW) wird von Hertha geliehen. Ein starkes Torwarttalent, aber eine völlig unsinnige Leihe. Anschließend wird der Ersatz für Janjicic verpflichtet. Igor Zubeldia wechselt von Real Sociedad für kleines Geld vom Baskenland an die Elbe. 1,7 Mio überweisen wir für ihn. Da die Kassen prall gefüllt sind, sondiere ich weiterhin den Markt und verpflichte mit Riza Durmisi einen starken LV für 4,7 Mio von Olympique Lyon. Eigentlich war damit die Kaderplanung abgeschlossen. Das sah mein Sportchef allerdings anders und verpflichtete kurz vor Ende des Transferfensters mit Lee O’Connor von Manchester United, per Leihvertrag, ein defensives Allroundtalent.



Mit Janijicic und Sakai haben uns zwei wichtige Spieler verlassen. Ich bin guter Dinge, dass Zubeldia Janjicic adäquat ersetzen wird. Für Sakai hatten wir vorsorglich zu Saisonbeginn Zimmer verpflichtet. Dieser wird in Konkurrenz zu Vagnoman die entstandene Lücke füllen müssen. Eine große Herausforderung, denn Sakai war eine Stütze meiner Mannschaft.
Vor Beginn der Rückrunde hatten wir noch ein Testspiel gegen den FC Bayern. Dieses ging knapp mit 1:2 verloren. Anschließend war die Winterpause auch schon wieder vorbei und es ging zum Nordderby nach Bremen. Die Werderaner waren heiß und wollten sich für die Hinspielniederlage revanchieren, wie hielten dagegen und erkämpften uns ein 0:0. Dieser Punkt sollte auch der letzte im Januar 2020 sein. Gegen Augsburg (1:3) und Gladbach (0:3) waren wir chancenlos.



Gegen Hertha BSC konnten wir dann endlich wieder punkten. 1:1 hieß es am Ende im Volksparkstadion. Der Negativlauf war vorerst gestoppt. Im Pokal mussten wir auswärts bei Holstein Kiel ran. Nach 90 Minuten stand es 1:1 und es ging in die Verlängerung. Am Ende entschieden wir das Spiel mit 3:1 für uns. Gegen Schalke (0:2) und den BVB (1:2) gingen wir dann wieder leer aus. Beim VFB Stuttgart konnten wir dann endlich wieder Punkten. Mit einem 3:1 Sieg entführten wir 3 Punkte aus Stuttgart.



Im DFB Pokal haben wir bisher absolutes Losglück. Als Viertelfinalgegner wartet der FC Kaiserslautern auf uns. Es wird ein knappes Spiel, das mal wieder in die Verlängerung geht. Am Ende gewinnen wir mit 3:2. Die Euphorie hält mal wieder nur kurz an. In der Bundesliga verlieren wir anschließend gegen den SC Freiburg mit 0:1. Auswärts bei den Wölfen holen wir dann wieder 3 ganz wichtige Punkte, beim direkten Konkurrenten. 2:1 heißt es am Ende für uns. Ende März ist dann Bayern München bei uns zu Gast. Wir machen uns keine Illusionen hier mitspielen zu können und rühren Beton an. Am Ende haben wir uns tatsächlich einen Punkt ermauert. Die Partie endet 0:0.



Beim Spiel gegen Mainz können wir wieder Punkten. 2:2 heißt es am Ende der Partie. Wir sind jetzt seit 3 Spielen ungeschlagen und können die Serie sogar noch ausbauen. Gegen schon fast abgestiegene Hannoveraner gewinnen wir 3:1. Anschließend müssen wir uns von dem Traum DFB-Pokal-Finale verabschieden. Gegen Gladbach sind wir chancenlos und verlieren mit 1:3. Auch in der Liga reißt unsere kleine Serie. Rasenballsport ist eine Nummer zu groß für uns. Wir verlieren mit 0:1.



Gegen die direkte Konkurrenz holen wir dann wieder 3 ganz wichtige Punkte. Wir schlagen Hoffenheim zu Hause mit 3:2. Es sollten auch die letzten Punkte in dieser Saison bleiben. In Frankfurt (1:2) und in Leverkusen (0:1) verlieren wir knapp.



Der Vorstand hätte uns gerne noch etwas weiter oben gesehen, aber ich bin zufrieden mit unserer Serie. Ganz wichtig waren die Punkte die wir gegen die direkte Abstiegskonkurrenz geholt haben. Meister wird der FC Bayern, vor Dortmund. Werder Bremen und Hannover gehen nach einer ganz schwachen Saison direkt runter. Wolfsburg muss in die Relegation. Diese werden sie gegen Holstein Kiel verlieren und auch den Weg in Liga 2 antreten müssen.



Wir haben mit Douglas Santos, Gotoku Saikai und Vasilije Janjicic drei wichtige Spieler in dieser Saison verloren. Auf der LV Position habe ich inzwischen fast ein Luxusproblem. Meling und Durmisi sind auf Augenhöhe und liefern konstant gute Leistungen. Auf der RV Position hat sich ein Zweikampf zwischen Vagnoman und Zimmer entwickelt. Wobei Vagnoman hier perspektivisch die Nase vorne haben sollte. Zubeldia ist ein Mann für die Zukunft und wird sich hoffentlich gut entwickeln. Jetzt sind wir erstmal voller Vorfreude auf die neue Saison.
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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #9 am: 11.Januar 2019, 09:03:25 »

Die zweite Saison soll bekanntlich die schwerste sein. Wir müssen also eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen um eine erfolgreiche Saison zu absolvieren.

Abgänge:
David Bates hat nie Fuß bei uns fassen können und verlässt uns Richtung Aberdeen. Wir erhalten 1,6 Mio. Mit Kyriakos Papadopulos verlässt uns ein guter IV. Die Mitspieler sind über diesen Wechsel nicht unbedingt erfreut. Aber ich plane in Zukunft ohne „Papa“ und möchte sein Gehalt einsparen. Jairo wurde von Schalke ganz übel der Kopf verdreht. Ich will ihn unter keinen Umständen abgeben und lehne die Angebote alle rigoros ab. Am Ende ist die Stimmung aber so tief am Boden, dass ich sogar froh bin, dass doch noch ein Wechsel zu Stande gekommen ist. Real Hispalis aus Spanien ist es am Ende geworden. Jonas David und Jean-Clair Todibo werden verliehen um weiter Spielpraxis sammeln zu können. Nicht aufgeführt in der Liste ist Aaron Hunt, dessen Vertrag ausgelaufen ist und nicht verlängert wurde.



Zugänge:
Nach den Abgängen von David Bates und Kyriakos Papadopoulos, war noch eine Planstelle im Abwehrzentrum zu vergeben. Wir sind in Freiburg fündig geworden und überweisen 7,5 Mio € für Philipp Lienhart. Ein junger österreichischer Innenverteidiger, der genau in unser Profil passt. Pedro Chirivella war ein mehr oder weniger ungeplantes Schnappchen. Vielseitig auf zentralen Positionen einsetzbar, kann er mal ein ganz wertvoller Backup Spieler werden. Bei dem Preis konnte ich nicht nein sagen, auch wenn ich im zentralen Mittelfeld schon sehr gut besetzt bin. Auch Christoph Kobald gehört in die Schnäppchenkategorie. Wieder ein junger Spieler aus Österreich. In der Abwehr kann er sowohl zentral, als auch auf beiden Außenverteidigerpositionen spielen. Auch er könnte ein wichtiger Backup werden. Eigentlich war damit mein Transferbudget schon so gut wie ausgeschöpft. Doch ein junger Spanier hat den Jagdinstinkt in mir geweckt. Sergio Gomez von Borussia Dortmund. Ein blutjunger Spieler der vor Talent nur so strotzt. Zu Hause im zentralen Mittelfeld, kann aber auch im offensiven Mittelfeld spielen oder auf der linken Außenbahn. Wir passen unsere Budgets an und überweisen 6,5 Mio nach Dortmund. Dann schlug wieder die Stunde von Ralf Becker. Fatih Kaya kommt aus Ingolstadt. Mal schauen ob er bei uns eine Rolle spielen wird. Zu guter Letzt wäre da noch unser Panikeinkauf. Nachdem Jairo uns zum Transferschluss verlassen hat, wollten wir ihn noch schnell ersetzen. Für 9,25 Mio stößt Ewandro von Udine zu uns. Er ist zwar nicht auf der rechten Außenbahn zu Hause, für die er vorgesehen ist, aber er kann dort zumindest spielen. Mal schauen ob der Transfer sinnvoll war oder nicht.



Mit Eintracht Frankfurt erwartet uns zu Saisonbeginn ein Gegner, gegen den es in der letzten Saison nichts zu holen gab. Doch diese Saison sollte uns endlich ein Sieg gegen Frankfurt gelingen. Wir gewinnen Auswärts mit 3:2. Auch das anschließende Heimspiel gegen Augsburg können wir für uns entscheiden. 2:0 heißt es am Ende. In Darmstadt holen wir ein Unentschieden, 1:1. Und erkämpfen uns gegen Borussia Dortmund zu Hause einen Punkt. Endstand: 0:0. Es folgen knappe Siege gegen den Aufsteiger Holstein Kiel und den 1.FC Köln. Beide Spiele enden 1:0 für uns.



Es folgt unsere erste Saisonniederlage. Gladbach gewinnt mit 1:0 gegen uns. Gegen Freiburg betreiben wir Wiedergutmachung und siegen zu Hause mit 2:0. Auch in München können wir wieder punkten. 0:0 lautet der Endstand. Im Pokal gewinnen wir knapp mit 1:0 gegen Hertha. In der Liga schlagen wir anschließend Mainz 05 mit 2:1. Unsere Abwehr, mit van Drongelen und Lienhart im Zentrum funktioniert unglaublich gut. Auch Pollersbeck hat einen großen Anteil an den wenigen Gegentoren. Wir sind unglaublich gut in die Saison gekommen.



Auch in der Liga können wir Hertha schlagen. 2:1 heißt es am Ende für uns. Es folgen zwei Heimniederlagen. Gegen Schalke (2:3) und Leverkusen (1:3) geht uns unsere defensive Stabilität verloren. Meine Mannschaft zeigt allerdings Charakter. In Stuttgart gewinnen wir mit 3:0 und auch zu Hause gegen Hoffenheim können wir 2:0 gewinnen. Erst Rasenballsport kann uns wieder eine Niederlage zufügen. 0:1 heißt es am Ende für uns in Leipzig. Zum Abschluss der Hinserie schießen wir dann noch Düsseldorf mit 3:0 ab.



Wir haben eine sensationell gute Hinrunde gespielt. Ich hatte vor der Saison gehofft, dass wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben würden und möglichst auf einem einstelligen Platz landen. Aber mit so einer Serie hatte ich nicht ansatzweise gerechnet. Das Herzstück ist unsere defensive. Pollersbeck hält was zu halten ist. Lienhart, van Drongelen und vor den beiden Zubeldia machen das Zentrum dicht. Vagnoman ist auf der rechten Abwehrseite nicht mehr wegzudenken. Links läuft weiterhin der Zweikampf zwischen Durmisi und Meling. In der offensive sind vor allem Arp und Sergio Gomez zu nennen.



Auch in der Torschützenliste sind wir vorne mit vertreten. Fiete Arp hat diese Saison bisher 10 Tore (nach 18 Spieltagen) erzielt. Ein starker Wert.

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #10 am: 14.Januar 2019, 08:49:51 »

Zu Beginn der Rückrunde spielen wir Unentschieden gegen Augsburg.


An diesem Punkt endet die Vergangenheitsbetrachtung. Die Updates werden in Zukunft nicht mehr so regelmäßig kommen wie vorher, aber dafür werden wir tiefer ins Geschehen abtauchen. Vor der Jahreswende ist es vor allem die Presse die für Aufregung sorgt. Stoke City soll Interesse an van Drongelen haben. Ich hoffe das es nur ein Gerücht ist.


Auch meine Dienste scheinen begehrt zu sein. Ich bekomme ein Angebot aus Spanien. Villareal klopft an. Ich lehne dankend ab. Später soll noch ein Angebot von Athletic Bilbao folgen.

Ralf Becker fragt an ob die Saisonziele geändert werden sollen. Nach der Hinrunde traue ich meinem Team durchaus eine Platzierung in der oberen Hälfte zu. Wir korrigieren unsere Zielsetzung etwas nach oben.


Douglas Santos hat sich in Lyon durchgesetzt und ist noch 5 Spiele davon entfernt uns etwas Geld in die Kassen zu spülen.


Zu Beginn des neuen Jahres machen wir erstmal eine Kaderanalyse. Jung und Wood, die uns beide zur Winterpause verlassen haben, sind hier nicht mehr aufgeführt.

Torhüter:
Pollersbeck ist meine klare Nummer 1. Hier sehe ich nicht viel Handlungsbedarf.


Linke Verteidiger:
Auf der linken Seite habe ich mit Durmisi und Meling zwei starke Spieler. Beide machen bisher einen exzellenten Job. Auch hier erstmal kein Handlungsbedarf.


Innenverteidiger:
Van Drongelen und Lienhart sind hier absolut gesetzt. Ab und an bekommt Kobald etwas Einsatzzeit. Mit Lacroix habe ich einen weiteren Backup und Todibo soll die Zukunft gehören. Kein Handlungsbedarf.


Rechte Verteidiger:
Hier ist Josha Vagnoman inzwischen absolut gesetzt. Am Ende war der Verkauf von Sakai ein Segen. Jean Zimmer kommt ab und an mal zu Einsätzen, ist aber die klare Nummer 2 und auch Christoph Kobald kann hier eingesetzt werden. Kein Handlungsbedarf.


Defensives Mittelfeld:
Meist spielen wir mit einem DM. Zubeldia ist hier gesetzt und spielt eine bärenstarke Saison. Gelegentlich rotiere ich mal Meffert oder Steinmann ins Team. Jonas David gehört hier die Zukunft. Kein Handlungsbedarf.


Linkes Mittelfeld:
Hier duellieren sich Kostic und Ito. Beide sind gut in Form. Ewandro setze ich auf der rechten Seite ein. Auch hier erstmal kein Handlungsbedarf.


Zentrales Mittelfeld:
Hier ist Sergio Gomez ganz klar gesetzt und wird nur selten mal rausrotiert. Chirivella und Moritz sind eher Nebendarsteller. Kein Handlungsbedarf.


Rechtes Mittelfeld:
Auch wenn er im linken Mittelfeld aufgeführt ist, die rechte Seite wird von Ewandro beackert. Er macht das ganz ordentlich. Hat aber auch noch schlechte Spiele, in denen seine Leistung abfällt. Narey und Jatta kommen kaum zum Einsatz. Jattas Vertrag läuft zudem aus und wird nicht verlängert. Hier werde ich meine Augen nach einer Ergänzung offenhalten.


Offensives Mittelfeld:
Hier kommt meist Holtby zum Einsatz. Ferati wird regelmäßig reinrotiert, damit er Spielpraxis bekommt. Auch Sergio Gomez kann im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Kein Handlungsbedarf.


Sturm:
Unser Sturm ist blutjung und brandgefährlich. Arp ist hier gesetzt. Aber auch Oku darf regelmäßig ran. Beide zahlen ihre Einsatzzeiten mit Toren zurück. Arp bisher 10, Oku 4. Mit Wintzheimer habe ich noch ein interessantes Talent in der Hinterhand. Kein Handlungsbedarf.


Fazit:
Sollte nichts Unvorhergesehenes passieren, kann ich den Markt in der Winterpause beruhigt sondieren. Dringenden Handlungsbedarf sehe ich nicht. Vielleicht mache ich noch etwas auf der rechten Mittelfeldseite. Ansonsten wird der Markt wie immer nach Talenten Ausschau gehalten.

Bis zum ersten Spiel im neuen Jahr, ist es sehr ruhig. Es sind keine nennenswerten Angebote eingegangen und ich bin auch an keinen Spieler ernsthaft dran. In der Liga tritt die Konkurrenz zuerst an. Leipzig kommt zu Hause nicht über ein Unentschieden gegen Augsburg hinaus und Bayern verliert beim BVB. Auch Schalke siegt. Ich bin gespannt wie lange ich mich da oben halten kann.


Wir tun uns im ersten Spiel des Jahres gegen Eintracht Frankfurt schwer. Frankfurt geht in der 54. Minute in Führung. Kurz vor Schluss können wir durch den eingewechselten Oku ausgleichen, die Vorlage steuerte der ebenfalls eingewechselte Ito bei.


Durch den Sieg von Leverkusen rutschen wir auf Platz 4 ab. Auch Dortmund und Schalke drücken von unten. In unserer „Zieltabelle“ haben wir 9 Punkte Vorsprung auf Hertha und auch das Torverhältnis spricht für uns.


Am 20. Spieltag empfangen wir Darmstadt zu Hause. Die Partie ist enger als das Ergebnis vermuten lässt. Darmstadts vermeintlicher Führungstreffer wird von dem VAR annulliert. Anschließend schlägt die Stunde von Filip Kostic. Er machte ein Wahnssinsspiel. Darmstadt wurde anschließend noch ein weiterer Treffer aberkannt und Arp verschießt einen Elfmeter. Am Ende steht es 4:1. Das Topspiel zwischen Leipzig und dem BVB endet 1:1.


Am 21. Spieltag wartet Borussia Dortmund auf uns. Wir spielen etwas defensiver als sonst, igeln uns aber nicht hinten ein. Am Anfang hatten wir die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch ein Treffer sollte uns nicht gelingen. Gegen Ende des Spiels hatte Dortmund dann nochmal zwei Hochkaräter. Aber Pollerbeck konnte beide sensationell abwehren.


Mit Holstein Kiel empfingen wir, am 22. Spieltag, den Tabellenletzten im Volksparkstadion. Gegen die Kieler lasse ich eine B-Elf auflaufen, was sich fast rächen sollte. Wir siegen knapp mit 1:0 gegen aufopferungsvoll kämpfende Kieler.


Es läuft schon wieder beängstigend gut. Platz 3 ist sensationell und nach unten haben wir sogar etwas Luft. Ich stelle mir allerdings die Frage ob wir dort tatsächlich hingehören. In der Champions League sehe ich uns eigentlich nicht. Europa League wäre schon eine schöne Geschichte. Aber dafür müsste unser Kader in der breite verstärkt werden. Die Personalplanung für nächsten Saison läuft auf jeden Fall schon einmal.


Wir verpflichten unseren ersten Neuzugang für die nächste Saison. Der verlorene Sohn kehrt zurück. Der bei Rasenballsport Leipzig in Ungnade gefallene Enkel von Uwe Seeler, kehrt zurück in seine Heimat. Levin Öztunali wird uns nächste Saison verstärken. Ein junger Spieler, der schon einiges an Erfahrung mitbringt. Er passt damit wunderbar ins Anforderungsprofil. Zudem konnten wir ihn unter Marktwert verpflichten.


Als nächstes empfingen wir Hannover 96 im DFB Pokal Achtelfinale. Wir rotieren und lassen einigen Spielern, die zuletzt wenig Einsatzzeit hatten ran. Unter anderem Khaled Narey, Jean Zimmer und Matti Steinmann. Narey dankt es uns mit einem ganz starken Spiel und erzielt sogar den Führungstreffer. Oku macht dann alles klar. Wir stehen im Viertelfinale.


Das Losglück ist uns dann auch treu. Mit dem SC Paderborn ziehen wir den vermeintlich leichtesten Gegner, für die nächste Pokalrunde.


Am 23. Spieltag dann, nach langer Zeit, mal wieder ein Rückschlag. Der 1.FC Köln empfängt uns und legt gleich los wie die Feuerwehr. Nach 7 Minuten trifft Geis. In den ersten 20 Minuten werden wir komplett an die Wand gespielt. Dann wachen wir auf und halten dagegen. Wir drücken, aber Köln trifft zum zweiten Mal. Diesmal ist es Kaan Ayhan. Am Ende sollte es eine ausgeglichene Partie sein, wir hatten noch die Chancen um etwas mitzunehmen. Aber sowohl Arp, der inzwischen seit 10 Spielen ohne Treffer ist, als auch Oku treffen nur das Aluminium.


In der Tabelle hat diese Niederlage vorerst keine Auswirkungen. Der Platz um die Champions League Plätze ist allerdings so eng wie nie. Es wird also richtig spannend.
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JDB

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #11 am: 18.Januar 2019, 13:09:02 »

Am 24. Spieltag empfangen wir Gladbach. Fiete Arp kann seine Torflaute endlich beenden. Die Vorlage kam direkt vom Gladbacher Abwehrspieler und Arp musste nur noch einschieben. Ich hoffe der Knoten ist damit dann wieder geplatzt. Das zweite Tor erzielte Lienhart nach einer Ecke per Kopf.


Dann ging es nach Freiburg. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, umso überraschter war ich über den Verlauf der 2. Halbzeit. Plötzlich fanden wir kein Mittel mehr gegen stark aufspielende Freiburger. 0:3 heißt es am Ende für uns.


Gegen Bayern wollten wir dann wieder einfach möglichst gut aussehen. Fernandes erzielte gleich zu Beginn die Führung für die Bayern und ein Angriff nach dem nächsten rollte auf Pollersbecks Tor zu. Wir fanden nur schwer ins Spiel. Erst nach einer halben Stunde kamen wir zu Chancen. Sergio Gomez erzielte dann in Minute 35 per Freistoß den Ausgleich. In Halbzeit 2 war es dann Kimmich, der nach einer Ecke, per Billardtor die Führung für die Bayern erzielte. Sergio Gomez glich noch einmal aus. Doch direkt im Gegenzug war es dann wieder Fernandes, der unsere Hoffnung auf einen Punkt zerstörte.


In der Liga sind wir damit inzwischen auf Platz 4 gerutscht.


Im Pokal empfingen wir den SC Paderborn. Wir drückten und erzielten dann auch die verdiente Führung. Doch Paderborn gab sich nicht auf. Michel glich aus. Kurz vor Schluss dann der Todesstoß von Holtby. In Minute 92 entschied er die Partie.


Im Halbfinale empfangen wir dann Borussia Dortmund im Volksparkstadion.
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Flash Gordon

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #12 am: 19.Januar 2019, 08:10:38 »

das sieht ja schon recht vielversprechend aus mit meinem HSV. scheinst ja der richtige Trainer endlich zu sein  :P
Toll würde ich finden wenn du mal  deine Aufstellung  posten könntest, vielen dank..
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JDB

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Re: [FM19] Hamburger SV - Die Geschichte vom verwundeten Dino
« Antwort #13 am: Heute um 08:42:08 »

Um die Nachfrage von Flash Gordon zu beantworten: Meine Formation sieht in ca. 80-90% der Spiele folgendermaßen aus:


Wenn der Gegner anfällig für ein 442 ist, stelle ich auf folgende Aufstellung um:


Am 27. Spieltag ging die Reise dann nach Mainz. Arp findet inzwischen wieder zu alter Form und schießt die Mainzer im Alleingang ab.


Gegen Hertha folgt dann eine unglaublich langweilige Partie. Das Highlight ist der Platzverweis von Vlasic, der sich innerhalb von 4 Minuten 2 Karten abholt. Ich wechsel alle Offensivspieler ein, die mir zur Verfügung stehen. Aber wirkliche Torgefahr strahlen wir leider das ganze Spiel über nicht aus. Verdientes Unentschieden gegen Hertha.


Auf Schalke macht Fiete Arp dann weiter wo er in Mainz aufgehört hat. Am Ende heißt es 2:0 für uns.


Gegen Leverkusen machen wir eine ordentliche Partie. Aber Bayer ist eine Nummer zu groß für uns. Oku macht zwar noch den Anschlusstreffer. Aber die Punkte bleiben am Ende in Leverkusen.


Im Pokalhalbfinale gibt es dann eine riesige Überraschung. Mainz besiegt die Bayern klar mit 3:1, wir verlieren verdient gegen Dortmund. Damit endet der Pokaltraum für uns.


Gegen Stuttgart fangen wir richtig gut an. Arp trifft direkt zur Führung und wir spielen dominant. Die erste Halbzeit gehört ganz klar uns. Anfang der zweiten Halbzeit holt sich Narey dann die rote Karte ab und wir brechen komplett zusammen. 1:5 heißt es am Ende gegen uns. Ganz bittere Partie.


Gegen Hoffenheim sind wir dann defensiv wieder stabil und gewinnen auswärts mit 1:0.


Gegen Rasenballsport gehen wir kurz vor der Halbzeit durch Oku in Führung. Forsberg gleicht im Gegenzug direkt aus. Allerdings kommen wir wieder und entscheiden die Partie am Ende durch ein Tor von Arp und ein weiteres von Oku für uns.


Am 33. Spieltag stehen wir auf Platz 5. Europa ist uns auf jeden Fall sicher, mit ein bisschen Glück könnte es sogar noch die Champions League werden.


Wir gewinnen das Spiel, nach hartem Kampf, gegen die bereits abgestiegenen Düsseldorfer. Dortmund gewinnt sein Spiel gegen Augsburg. Nächstes Jahr erwartet uns die Europa League.


Wir beglückwünschen den FC Bayern München zur Meisterschaft. Für uns ist es am Ende echt knapp geworden. Punktgleich mit Dortmund und einen Punkt hinter Leipzig. Holstein Kiel steigt gemeinsam mit Fortuna Düsseldorf ab. Die Eintracht muss in die Relegation.


In der Relegation gewinnt Hannover gegen Frankfurt. Damit muss die Eintracht den bitteren Gang in Liga 2 antreten.


Mit Fiete Arp und Oku haben wir 2 Spieler unter den besten 10 Torschützen. Eine starke Leistung und ein ganz wichtiger Erfolgsfaktor.


 
Wie stark die beiden performt haben, wird aus der Tore nach Minuten Statistik deutlich. Hier ist Oku der stärkste Spieler der Liga. Arp liegt auf Rang 3.


Eine weitere wertvolle Stütze war unsere defensive inklusive Pollersbeck. 16 Spiele ohne Gegentor sprechen für sich.


Die vereinsinternen Auszeichnungen wurden wie folgt vergeben:


Die Ziele für die nächste Saison wurden nach unseren Erfolgen angehoben. Der Druck auf die Mannschaft wächst. Bei der Doppelbelastung im nächsten Jahr, hätte ich lieber die obere Tabellenhälfte angepeilt, als gleich Europa. Der Vorstand sieht das allerdings anders.


Saisonfazit: Mein persönliches Ziel war es nicht unten rein zu rutschen um in Ruhe eine junge Mannschaft aufzubauen. Das Ziel haben wir mit Bravour erreicht. Meine Jungs sind über sich hinausgewachsen und habe eine unglaubliche Saison gespielt. Mit Lienhart und Sergio Gomez haben zwei Neuzugänge voll eingeschlagen und Ewandro konnte Jairo zumindest ordentlich ersetzen. Er hat allerdings noch Luft nach oben.
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