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Umfrage

Welchen Verein soll Gerard Lavayeux im Rahmen der "Red Bull Lava Challenge" übernehmen?

SV Austria Salzburg
Boldklubben Frem Kopenhagen
Oldham Athletic
FC Rouen
FC Rot-Weiß Erfurt
Ascoli Calcio 1898
BSC Old Boys

Umfrage schließt: 12.Juni 2026, 20:39:59


Autor Thema: [FM 20 bis 24] Lavayeuxs Europatour - Die Geschichte eines Luxemburgers  (Gelesen 320842 mal)

KoniCutshot

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Wie immer sehr unterhaltsam. Glückwunsch zu den Erfolgen! Gönne Lava die Pause.
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Bayernfahne

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Der alte Hannes wieder! Ich freue mich und bin sehr gespannt, wie der jetzt wieder seinen Weg in die Geschichte findet  :D

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...und der Teufel schickt uns einen Kuss, wir haben von alledem gewusst!

Muffi

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Wow, was für eine Abschiedssaison (rein sportlich). Klar, der CL-Triumph wäre das Sahnehäubchen gewesen, aber auch die Titelverteidigung ist sensationell!

Ich bin gespannt (hoffe, dass) wie es nun weitergeht.  :)
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Sonzee87

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Fantastisch was du in Saragossa erreicht hast und welche tollen Erfolge. Meister, Pokalsieg, CL Finale. Schade das das letzte nicht gewonnen werden konnte, aber vielleicht ist es jetzt auch gut so das der Gerd aus Saragossa rauskommt.
Jetzt bin mal echt gespannt was für eine Wette das ist und wo der Gerd nun seine Zelte aufschlägt.
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Olé, olé, Olé, ola, der FCK ist wieder da,

Olé, olé, Olé, ola, die roten Teufel sind ganz wunderbar

Noergelgnom

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Wenige Stunden zuvor.

Im Wiener Studio des ORF sitzen einige Männer um einen runden Konferenztisch und fachsimpeln über die erste Halbzeit des Champions-League-Finales, die gerade zuende gegangen ist.

Hannes Ringlwadl, der frühere Trainer und inzwischen langjährige Experte des ORF, nickt auf die verwunderte Nachfrage des Moderators.
"Ja, genau das habe ich gemeint. - Schauen Sie sich den Werdegang von Gerard doch an. Schon in Locarno hat er sich in alles eingemischt, hat den Scouts ihre Arbeit erklärt, dem Sportdirektor die Transferziele ein- und ausgeredet und so weiter. Und bei jeder folgenden Station seiner Karriere war es genau das gleiche. Ich finde, dass es Zeit wird, das mal so offen zu sagen:
Gerard Lavayeuxs Erfolge mit anderen Trainern zu vergleichen, ist allen anderen gegenüber zutiefst unfair. Denn während ein normaler Trainer lediglich Einfluss auf das Herrentraining und die Taktik (und in England vielleicht noch ein wenig auf die Transferstrategie) hat, bestimmt Gerard in bester Diktatorenmanier von der Infrastruktur über den Staff bis hin zum Scouting über wirklich alles, wenn man ihn einstellt.

Ich würde mich überhaupt nicht wundern, wenn er in der Versenkung verschwände, sobald er den gleichen Sachzwängen wie seine Kollegen unterworfen wäre."


"Das ist ja eine wirklich harsche Aussage, die Sie da treffen, Herr Ringlwadl - aber unglücklicherweise ist es auch eine, die sich wohl kaum je beweisen läßt, oder?"

"Ach, ich denke schon. Aber ich wette, dass er sich auf eine solche Herausforderung - also ein reines Trainerengagement ohne Sonderbefugnisse - auch gar nicht einlassen würde, weil er ganz genau weiß, dass sein angeblicher 'Zauber' dann schnell verflogen ist. Stellen Sie sich Gerard doch mal bei - sagen wir mal - Austria Salzburg vor, wie er ohne seine üblichen Strategien klarkommen soll, wenn er sich beispielsweise darauf verlassen muss, dass die Transferverantwortlichen schon die richtigen Spieler verpflichten - oder seinen Mannschaftskapitän nicht in der Winterpause verkaufen... "

"Die Salzburger Austria sucht ja gerade einen Trainer, stimmt - aber ich glaube kaum, dass sich ein Drittligist das Millionengehalt eines solchen Trainers leisten könnte."

"Ach, dafür findet sich bestimmt ein Sponsor. Und es muss ja auch nicht Salzburg sein. Es gibt europaweit sicherlich etliche Vereine, die sich alle zehn Finger danach lecken würden, ihre Erste vom berühmten Gerard Lavayeux, dem Aufstiegsfuchs und Titelhamster, trainieren zu lassen."

Hannes hat plötzlich ein entschieden sinistres Lächeln im Gesicht.
"Ich frage mich, ob man daraus nicht eine sehr schöne Challenge basteln könnte...."

"Was haben Sie im Sinn?"

"Ich werde mit Ihrer Erlaubnis rasch ein, zwei Telefonate führen - vielleicht kann ich nach Spielende schon ein wenig mehr dazu sagen."


Anderthalb Stunden später.
Das Finale ist zuende, Chelsea darf sich Champions-League-Sieger 2045 nennen, die Experten haben sich ausgiebig über das sehr einseitige Spiel ausgetauscht - und auch Hannes Ringlwadl ist wieder im Studio.
Der Moderator wendet sich ihm nach einigen abschließenden Bemerkungen zur Champions-League-Saison zu und sagt:
"Ich möchte noch einmal auf Ihre Aussagen in der Halbzeitpause zurückkommen - Sie wollten uns nach dem Spiel mehr zu Ihrer Idee verraten, Herr Ringlwadl. Haben Sie mit den Telefonaten etwas erreichen können?"

Hannes nickt und grinst.
"Ich habe mit jemandem gesprochen, der sofort begeistert war und die Finanzierung meiner Idee sicherstellen wird."

Er holt kurz Luft und versucht, das Kichern zu unterdrücken, das sich aus seiner Kehle zu befreien versucht.
"Ich wette hiermit öffentlich um zehn Millionen Euro, dass es Gerard Lavayeux nicht schafft, einen noch festzulegenden europäischen Drittliga-Verein innerhalb von sieben Jahren zu mindestens einem nationalen Meistertitel, zu einem Pokalsieg und zu einem Europapokalsieg zu führen, wenn es ihm nicht gestattet ist, Einfluß auf etwas anderes als das Training und die Spieltaktik der Herrenmannschaft zu nehmen."

Die anderen Anwesenden schnappen nach Luft.
"ZEHN MILLIONEN EURO?! Wer soll das bezahlen??"

Hannes grinst womöglich noch ein bißchen breiter:
"Nun, die Herausforderung steht seit dem letzten Telefonat unter dem offiziellen Titel 'The Red Bull Lava Challenge' - ich denke, das beantwortet Ihre Frage."

"Und .... und nach welchen Kriterien werden Sie den Verein auswählen?"

"Ganz einfach: Ab Morgen mittag 12 Uhr ist jeder Drittligaverein jedes Mitgliedslandes der UEFA herzlich eingeladen, innerhalb von drei Tagen über die Anmeldemaske auf www.red-bull-lava-challenge.com eine Bewerbung einzureichen. Die endgültige Auswahl treffen die europäischen Fussballfans per Onlineabstimmung, ebenfalls auf der genannten Webseite. Das Gehalt von Herrn Lavayeux übernimmt Red Bull, alle anderen finanziellen Entscheidungen unterliegen den Gegebenheiten des ausgewählten Vereins. Es wird also keinerlei Sponsoring für den Club geben, weil das die Challenge verwässern würde."

"Und Sie glauben, dass sich Gerard Lavayeux - der gerade zweimal nacheinander sensationell die spanische Meisterschaft gewonnen und womöglich noch sensationeller das Champions-League-Finale erreicht hat - auf eine solche Wette einläßt?"

"Nun", da ist wieder dieses Zucken um Hannes' Mundwinkel, "wenn er es nicht tut, wird er wohl mit dem Ruf leben müssen, gekniffen zu haben, als er hätte beweisen können, wie gut er als Trainer wirklich ist."


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Nachdem ich es am nächsten Morgen mit einiger Mühe geschafft habe, meinen Unterkiefer vom Boden aufzusammeln - und nach einem ziemlich lauten Telefonat mit diesem Mistkerl namens Hannes, der mich mit dieser Aktion ganz schön in die Ecke gedrängt hat! - können die Onlinemedien und Zeitungen vermelden, dass diese irrwitzige Idee tatsächlich in die Tat umgesetzt wird.
Ich habe noch ein paar Detail-Änderungswünsche durchgesetzt (u.a. die Klausel, dass Red Bull die Jugendarbeit in dem Land des gewählten Vereins finanziell unterstützen wird) und dann im Prinzip zugestimmt.

Und das heißt, dass ab 12 Uhr das Anmeldeformular für die Vereine "live" geht.

Vier Tage später startet die Onlineabstimmung - die Fans haben nun noch einmal vier Tage Zeit, um zu entscheiden, welchen Verein Gerard Lavayeux ab der neuen Saison trainieren wird.
Die Abstimmung findet ein fast schon überwältigendes Echo - über eine Million Teilnehmer haben am Abend des vierten Tages bereits abgestimmt und es kristallisiert sich nach und nach ein Siebenkampf heraus:

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« Letzte Änderung: Gestern um 21:00:19 von Noergelgnom »
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Ex-Achtelprofi


“Goodness is about what you do.
 Not who you pray to.” (Terry Pratchett)

Agariel

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Erstmal: Willkommen zurück!

Ich hoffe die Wogen des bösen Lebens abseits der simulierten Welt glätten sich irgendwann mal wieder (unabhängig davon wie es hier weitergeht).

Bei der Story hatte ich zwischenzeitlich beim Lesen schon die Befürchtung du würdest damit doch das Ende einleiten. Und damit Lavayeux nach Jahrzehnten im Fussballgeschäft und Geschichten für sicherlich 3 Leben nun doch in den (wohlverdienten!) Ruhestand schicken. Freut mich entsprechend umso mehr, wenn es nun doch weitergeht.  :D

Vielleicht findet der fussballverrückte, sture Luxemburger ja auf die späten Tage doch (wieder) sein Glück außerhalb des Platzes (oder erlebt bei dem Versuch wieder spannende Abenteuer) ;D

Wenn ich mich nicht verzählt habe, dann hat Deutschland in der letzten Saison ja mit  Leipzig, Dortmund, Hoffenheim, Frankfurt und Leverkusen sogar 5 (!!) Teilnehmer in der Champions League, die alle nicht Bayern München heißen... alleine deshalb würde mich schon interessieren wie sich das entwickelt (hat) und weitergehen wird. Wäre eventuell sogar ein Grund für eine Reise nach Erfurt... so eine Bundesliga ohne Serienmeister Bayern wäre auch mal spannend.
Aber ich hab trotzdem mal für Frem gestimmt. Vielleicht gibt es da ja noch eine Svea  ::)
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