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Hamburger SV, Bundesliga, April 2018

Die Spiele im April



Der Monat der Entscheidung war gekommen! Die Frage war: Können meine Jungs mit dem Druck umgehen, die noch nötigen Punkte für die Meisterschaft einzufahren oder zeigen sie Nerven und müssen die erfahrenen Bayern doch noch passieren lassen?

Erster Gegner im April waren die von Quique Flores trainierten Schalker. Wir mußten unseren Mittelfeldstrategen Dimitar Ivanov ersetzen, hatten dafür aber wieder die etatmäßigen Innenverteidiger am Start. Und zum wiederholten Male in dieser Saison artete das Match zu einer One-Man-Show aus: Cees Wilson schoß die Schalker mit seinen drei Treffern (4, 34, 39) ganz allein ab. Den Gegentreffer erzielte ausgerechnet unser Ex-Spieler Roberto Carlos Ríos in der 30. Minute.

Beim folgenden Auswärtsspiel bei den fünftplazierten Kölnern ließ ich die Jungs ein wenig vorsichtiger zu Werke gehen. Warum den komfortablen Vorsprung in der Tabelle aufs Spiel setzen, ein Punkt würde reichen. Cees Wilson, wer sonst, erzielte in der 4. Minute mit einem seiner typischen Powerdribblings das 0:1. Köln hielt gut mit und glich nach 49 Minuten durch Darron Gibson aus. Wir verteidigten gut und holten so den angestrebten Auswärtspunkt.

Durch die Patzer der Bayern wurde das nächste Heimspiel gegen den 1.FC K'lautern plötzlich zu etwas Besonderem. Cees Wilson appellierte zuvor in der Presse an die Mannschaft, den einen noch nötigen Sieg für den Titel einzufahren. Damit hatte er sich dann doch ein wenig übernommen, denn der erst 22 Jahre alte Holländer enttäuschte anschließend auf der ganzen Linie (Note 5.4!). Aber wenn die Truppe mal zu verkrampft auftritt und nicht so viele Chancen aus herausarbeitet, dann bringen es halt die Standards: Dimitar Ivanov, unser bester Eckenschütze war wieder an Bord und servierte zweimal maßgerecht auf den Schädel des Portugiesen Diogo Coelho (20, 66). K'lautern gelang durch Milan Stankovic nur noch der Anschlußtreffer (68.)

Ein mühsamer Arbeitssieg, aber der letzte Schritt zum Titel! Zum ersten Mal seit 1983 holt der HSV die Schale!






Team-News:

Vorstand und Fans sind von diesem, auch für mich, völlig unerwarteten Titelgewinn total euphorisiert. Die Bayern taten ihren Teil dazu, indem sie zuletzt dreimal Remis spielten gegen Hertha, Koblenz und den BVB. Ich hatte uns bei normalem Saisonverlauf zwar unter den ersten Fünf gesehen, aber so eine glückliche Fügung muß man natürlich ausnutzen.  ;D



Tabelle:

Die letzen beiden Saisonspiele müssen wir nun noch anständig über die Bühne bringen. Allerdings geht es für unsere Gegner Karlsruhe und Stuttgart um nichts mehr, daher können wir es ruhig angehen lassen.



 
 
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Hamburger SV, Bundesliga, Mai 2018

Die Spiele im Mai



Auswärtsspiel beim schon feststehenden Absteiger Karlsruher SC. Wir traten überwiegend mit Reservisten an, um denen einerseits Spielpraxis zu gewähren und auch ein bißchen als Dankeschön für eine Saison praktisch ohne Personalquerelen.
Die Gastgeber waren an diesem Tag wirklich nicht vom Glück verfolgt. Erst leistete sich Torwart Markus Miller ein Eigentor (22. Minute), dann flogen nacheinander Jan Rosenthal (75.) und Lars Stindl (81.) vom Platz. Zwischendurch erhöhte RechtsaußenMarcin Moskal auf 2:0 und Lacina Traoré markierte das 2:1 für die Badener. Aleksic traf per Foulelfmeter und Nachwuchsstürmer Andrea Cocuzza steuerte auch noch das 4:1 (82.) bei.

Zur Saisonabschluß-Fete und Meisterfeier trat dann der Vorjahresmeister VfB Stuttgart in Hamburg an. Die Schwaben sind gegenüber der letzten Saison nicht wiederzuerkennen und gingen auch an diesem Tag sang und klanglos unter. Ferreira (64., Vorlage Ivanov), Ömer Guven (76., Zuspiel Aleksic) und Dimitar Ivanov mit seinem ersten Saisontor (Elfmeter, 90+4) sorgten für das richtige Ergebnis zur anschließenden Fete!  :D




Team-News:

Marcell Jansen wollte sich partout nicht auf einen neuen 1-Jahres-Vertrag einlassen und wird uns daher verlassen. Schade, ich hätte ihn ganz gern als Backup und Tutor für die Youngster behalten.

Der Vorstand ist noch immer so happy, dass er endlich meiner Anfrage bezüglich der Verbesserung der Jugendeinrichtungen zugestimmt hat.

Die beiden Leihspieler Mano (19, Brasilien, VR, Ablöse 4 Mill. an Fluminense) und Steffen Demir (21, Deutschland, V/DF/OM L, ablösefrei von Schalke 04) haben absolut überzeugt und wurden deshalb fest verpflichtet.








Tabelle:

Letztlich von der Tabelle her gesehen ein souveräner Titelgewinn. Die Bayern leisteten sich doch tatsächlich 9 Niederlagen, noch mehr als Wolfsburg oder Köln auf Platz Drei und Fünf und rutschten sogar noch auf Platz 4 ab. Von daher kann ich unsere Leistung schon realistisch einschätzen: Einfach konstanter als die Verfolger, aber längst nicht überragend.

Erfurt sicherte sich den Klassenerhalt in den Play-Offs gegen den SC Freiburg.

Den DFB-Pokal gewannen die Bayern mit einem 3:2 Finalsieg gegen den VfL Wolfsburg.


 
MIB:
Die allerbesten Glückwünsche sowohl zur Meisterschaft als auch zum Fortgang der story. Sinnvolle Transferaktivitäten haben den Weg geebnet, prima.
Und natürlich ist es schön, als Trainer, der gerade seine erste FM10-Saison bei Eintracht Norderstedt abschließt (und 4 Spieltage vor Saisonende punktgleich mit Holstein Kiel um den Aufstieg ringt), einen Bundesligameister in seiner Nachbarschaft zu haben.
Bedauerlich nur, daß mein Heimatverein, seit ich im wirklichen Leben den Norden verlassen habe, der SC Freiburg, den Aufstieg nicht geschafft hat.
So oder so, ich bleib an Deiner Story dran. Übersichtlich und sehr schön strukturiert geschrieben.
Beste Grüße,
MIB
frq:
@ MIB: Danke! Und toi, toi, toi für den Aufstiegskampf!



Hamburger SV, Bundesliga, Mai 2018


Saisonfazit

Klar, dass bei so einem überraschenden Titelgewinn die entsprechenden Ehrungen nicht ausbleiben:













Ok, kurz gefreut und nun weiter im Text!  ;)


Tops & Flops:

Klar, Cees Wilson überragte in dieser Saison einfach alles. 31 Saisontore in Liga und Pokal, dazu noch 9 Assists, da kann man nicht meckern. Sein brasilianischer Sturmpartner Ferreira konnte daneben nicht so glänzen, war aber mit 12 Treffern und 10 Assists ebenfalls ein Gewinner dieser Saison und hat sich auf Anhieb zum Stammspieler gemausert.

Dimitar Ivanov überzeugte als kreativer Kopf im Mittelfeld (1 tor, 14 Vorlagen) und der Durchschnittsnote 7.52!

Mein persönlicher Spieler der Saison ist Rechtsaußen Marcin Moskal (21, Polen, OM R),



der seinen Vorgänger Ríos mindestens gleichwertig ersetzte und 3 Treffer sowie 7 Assists erzielte. Leider ist er körperlich (noch) nicht stark genug und braucht noch so seine Erholungspausen in der Saison. Aber daran wird im Training gearbeitet. Und er könnte bei seinen Anlagen noch deutlich mehr Treffer erzielen, könnte manchmal ruhig etwas egoistischer vor dem Tor sein.

Gab es überhaupt Verlierer im Kader? Wenn man so will, sind das Danijel Aleksic und Ömer Guven, die letzte Saison noch unseren Sturm bildeten. Wilson und Ferreira sind einfach eine Klasse besser, aber die beiden haben relativ klaglos ihren Reservisten-Status hingenommen und konnten bei den Einwechslungen und seltenen Auftritten in der Startformation meist überzeugen.


Wie erging es meinen Ex-Clubs?

Arsenal wurde wiederum Meister in der Premier League mit 12 Punkten vor Manchester City. West Ham United verbesserte sich diese Saison auf den 5. Platz, Respekt!
Preston North End konnte sich so eben als Sechster für die Play-Offs in der Coca Cola Championship qualifizieren und steht dort im Finale gegen den FC Portsmouth, der die Saison als Vierter beendete. Das könnte also noch klappen mit dem Wiederaufstieg in die Premier League.


Ausblick:

Keine Sommerpause für den Manager! Noch ein Freundschaftsspiel mit Mexiko gegen Dänemark und dann steht die WM in Italien auf dem Programm. Egal, wie die Sache ausgeht, werde ich anschließend meinen Hut nehmen. Hat Spaß gemacht, aber zwei Jobs sind mir doch zu zeitaufwändig.

Sollte nicht noch ein interessantes Jobangebot aus Spanien oder Frankreich bei mir eintrudeln, gehe ich mit dem HSV in die nächste Saison.

Gruß
Frank
 
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Mexiko, WM-Gruppe C, Juni/Juli 2018

Die WM-Spiele Mexikos:





Die Auslosung der Gruppenphase bescherte uns folgende Gegner: Schweiz (Weltrangliste Platz 16), Chile (4) und Saudi-Arabien (45). Da wir selbst in der Rangliste auf Platz 14 gelistet sind, kann man die Kräfteverhältnisse schon mal grob einordnen. Die Saudis sollten wir packen, mit der Schweiz wird es wahrscheinlich ein Duell auf Augenhöhe und gegen Chile brauchen wir auch ein wenig Glück.

Das letzte Freundschaftsspiel kurz vor dem Turnier brachte kaum neue Erkenntnisse: 0:0 gegen Dänemark. Der Sturm hatte sich hoffenlich nur für das kommende Turnier geschont und die Abwehr kam kaum einmal in Bedrängnis.

Ohne jegliche Verletzungssorgen ging es dann in das Duell mit den Eidgenossen.



Die Schweizer fanden besser in die Partie und machten unserer Abwehr gut zu schaffen. Trainer Alex Frei, allen BVB-Fans noch in guter Erinnerung, hatte seine Mannschaft gut eingestellt. Wir hatten weniger Ballbesitz und in der ersten Halbzeit kaum Chancen.
Doch nach der Pause änderte sich das Bild. Stürmer Juan Antoni González im Zusammenspiel mit Mittelfeldregisseur Jorge Cervantes (20, DFR, DM, MRZ, Borussia M'gladbach), Steilpass auf Torjäger Carlos Vela und es stand 1:0 in der 55. Minute. Die Schweizer drängten auf den Ausgleich und die Gelb-Rote Karte gegen Cervantes (70.) brachte uns zusätzlich in Bedrängnis. Doch ein Konter über González brachte unseren Rechtsaußen Jesús Ernesto Martínez in beste Schußposition und es klingelt erneut im Tor des Gegners: 2:0 in der 80 Minute. Ein hart erkämpfter Sieg vor 82.955 Zuschauern im Mailänder San Siro Stadion.


Nun stand im Stadio Delle Alpi von Turin das Südamerika-Duell gegen Chile auf dem Programm. Trainer Marcelo Bielsa schickte das Team in der gewohnten 3-4-3-Formation auf den Rasen.



Es entwickelte sich eine einseitige Partie zugunsten der Chilenen, doch konnten sie sich nur eine eindeutige Torchance herausarbeiten, die hatte es aber in sich: Foulelfmeter in der 42. Minute! Doch unser Goalie Guillermo Ochoa parierte den Schuß von Alejandro Galaz und zeigte auch danach noch einige Glanzparaden. Berechtigterweise wurde er anschließend zum Mann des Spiels gewählt.


Gegen Saudi-Arabien ging es für uns nun um den Gruppensieg.



Unser Mittelfeldregisseur Jorge Cervantes hattes seine Sperre abgesessen und meldete sich mit dem 1:0 in der 22. Minute gebührend zurück. Stürmer Juan Antonio González ließ kurz darauf das 2:0 folgen (28, Kopfballvorlage von Vela). Der Jubel währte nur kurz, denn die Saudis verkürzten durch Verteidiger Abdulateef Bilal per Kopf nach einer Ecke auf 2:1 (31. Minute).  Mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit stellte Javier Alanís den alten Abstand wieder her (Foulelfmeter, 45.).
Nach der Pause kontrollierten wir die Partie. Die letzten theoretischen Chancen für Saudi-Arabien verabschiedeten sich spätestens mit dem Platzverweis für Abdulaziz Al-Shemmari in der 76. Minute. Gegen den dezimierten Gegner erhöhte Rechtsaußen Arturo Pérez in der 84. und 90. Minute noch 5:1.


Der Gruppensieg noch vor dem Favoriten Chile wurde gebührend gefeiert. Natürlich nicht allzu ausdauernd, denn nun wartete im Achtelfinale Tschechien als nächster Gegner.
Der 21. der Weltrangliste hatte zuvor in der Gruppe D gegen Honduras mit 3:1 gewonnen und anschließend gegen Tunesien und Frankreich zweimal 1:1 gespielt.



Wir waren leicht favorisiert, aber schon nach zwei Minuten hatte sich dieses Thema erledigt: Tschechiens Stürmerstar Tomas Necid (28, TJ, AFC Sunderland) versenkte den Ball zum 1:0 im Tor. Vor 58.270 Zuschauern im Stadio San Nicola in Bari konnte Carlos Vela nach 16 Minuten ausgleichen: Doppelpass mit Stürmerkollege González, Rechtschuss unten in die lange Ecke.
Der relativ ruhigen ersten Halbzeit folgte dann ein deutlich unterhaltsamerer zweiter Abschnitt. Wieder kam Tschechien besser aus den Startlöchern: Necid mit seinem zweiten Treffer in der 46. Minute, der quasi eine exakte Kopie unseres Ausgleichstreffers darstellte. In der 60. Minute entwickelte sich Necid dann endgültig zum mexikanischen Albtraum, als er eine Flanke von Martin Fenin per Kopf zum 3:1 in die Maschen wuchtete.
Mein Team gab sich aber nicht geschlagen und fightete zurück. Nur fehlte uns an diesem Tag ein echter Knipser. Beste Gelegenheiten wurden vergeben (Verhältnis eindeutiger Chancen 5:6) und so reichte es nur noch zum späten Anschlusstreffer von González in der 90. Minute. Unschöner Schlußpunkt der Partie: Gelb-Rote Karte gegen unseren Mittelfeldspieler Jorge López (90+2).


In der anschließenden Pressekonferenz erklärte ich meinen Rücktritt als mexikanischer Nationalcoach. Die einheimische Presse wurde nie richtig mit mir warm und trauerte mir daher keine Träne hinterher. Insgesamt war es dennoch eine erfolreiche Zeit mit dem Gewinn des Gold Cups, der souveränen Qualifikation und dem Gruppensieg hier in Italien. Nur leider war ein gewisser tschechischer Stürmer dann im Achtelfinale einfach zu gut für unsere Abwehr.  :'(

Weltmeister wurde letztlich Argentinien mit einem 2:1 gegen Schottland  :o



 
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