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Autor Thema: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein  (Gelesen 331238 mal)

kn0xv1lle

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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1220 am: 22.Juli 2015, 22:44:31 »

Archivwesen? Dann wirst du früher oder später aber wohl nach Marburg müssen. Das gilt doch als Ausbildungsmekka für alle künftigen Archivare. ;)

So ist der Plan :D  Allerdings wechseln dort ständig die Voraussetzungen- mal ist eine Promotion nötig, mal nicht. Ich hoffe natürlich auf letzteres.


@Tommi:

15 Leistungspunkte für einen Kurs? Also Leistungspunkte (Credit Points)? Und dafür nur eine 25-seitige Hausarbeit oder 15 Seiten + Präsentation ist verhältnismäßig doch relativ wenig Aufwand oder? Bei einem Bachelorstudium entspräche so ein Kurs fast schon 10% der Gesamtleistung. Ist das üblich in deinem Fach oder abhängig von der Uni?

Übrigens jeweils sorry fürs Abkürzen eurer Usernamen, aber die sind auch extrem lang :-P

Genauer gesagt sind es meistens 2 Kurse (Vorlesung und Seminar). Die Hausarbeit gilt dann für alles sozusagen. Allerdings ist es beim fachübergreifenden Modul nicht erwähnt, was die Anzahl der Kurse angeht. Pflicht ist nur mindestens ein Kurs + eine 25 seitige Hausarbeit.

Also ich wäre in meinen Bachelor Studium über jede Hausarbeit die 15 CP einbringt froh gewesen. Das wären 5 Klausuren weniger gewesen, da es für die meisten unserer Klausure nur 3CP gab. Ist schon ein Krasser Vergleich zum jetzigen Master Studium dort gibt es nur noch 5 und 10 CP Modul Klausuren. Aber gefühlt ist der Aufwand für ein modul so hoch wie eine Teilklausur im Bachelor. ;D
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Tomminator4real

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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1221 am: 22.Juli 2015, 22:56:09 »

Hatte im Bachelorstudium in Geschichte UND Germanistik insgesamt nur 6 Klausuren, welche ein Witz waren. Ich glaube, man kann da die Geisteswissenschaften schlecht mit anderen Bereichen vergleichen  :laugh: .
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Ensimismado

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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1222 am: 23.Juli 2015, 11:22:20 »

@Ensi:

Deine Aussage, dass zu viele Leute studieren kann ich nicht unterstützen, außer du meinst es in dem Sinn, dass für die vielen Studenten an den Unis teilweise räumlich kein Platz ist und die Lehre leidet. Da hättest du Recht, dies ließe sich aber durch vermehrte Investitionen in den Griff bekommen. Aber wie möchte man denn bestimmen wieviele Studenten bzw. Akademiker ein Land ausbilden sollte? Dem einzelnen Menschen kann man es kaum verwehren, durch ein Studium sozial wie wirtschaftlich aufsteigen zu wollen. Und selbst wenn der Bedarf an Akademikern im Land gesättigt sein sollte, dann gibt es auch die Option im Ausland zu arbeiten.
Vorweg, Abkürzung des Usernamens passt. ;) Meine Aussage war auf mehrere Ebenen bezogen. Ich habe aktuell das Gefühl, dass es in vielen Fächern durch die Masse an Studenten sowie der Verschulung wirkliche fachliche Mängel gibt. Ich habe Arbeiten korrigiert von Studenten, die keinen gerade Satz schreiben konnte (es waren Muttersprachler, die teilweise sogar Germanistik studierten). Ehrlich gesagt habe ich mich an einigen Stellen dann schon gefragt, wie es möglich ist, dass die alle mit gutem Abitur durchgekommen sind. Meine Kritik greift eigentlich also viel früher: Das Abitur wird aktuell stark entwertet (durch die 12 Klassen wird das noch verstärkt), die Realschule und Hauptschule sind absolut abgestürzt in ihrem Ruf und wohl auch inhaltlich. Anstatt hier wie früher zu versuchen, hinsichtlich der Ausbildung zu differenzieren, herrscht eine Gleichmacherei. Polemisch formuliert führt das dazu, dass man ohne Abitur heute nicht einmal mehr Putzfrau (gänzlich genderunspezifisch gemeint) werden kann.
Das wirkt sich natürlich auch auf die Unis aus. Es studieren dann eben Leute, die früher in handwerklichere Berufe gegangen wären, die Lücke zwischen Schule und Unigrundanforderungen klafft jedoch so enorm auseinander, dass es entweder nur möglich wäre, reihenweise Studenten durchfallen zu lassen oder schlecht zu benoten oder eben irgendwie durchzuschleusen. Da es hier keine Einheitlichkeit gibt, kommen teilweise abenteuerlichste Noten zustande, die oftmals diejenigen bevorteilen, die sich durchlavieren zu wissen. Das führt dann natürlich am Ende nicht zur Promotion - da bedarf es heute ja glücklicherweise mehr als Noten (und dennoch gibt es auch hier zu viele Promotionen) - sondern dazu, dass man eine breite Masse an Akademikern hat, die das akademische Ideal gar nicht hochhalten wollen und können.
Das führt im schlimmsten Fall dazu, dass Leute erst sehr spät merken, dass sie fachlich nicht gut genug sind, jedoch schon zu lange in diese Richtung investiert haben, um noch ohne schlechtes Gewissen abzubrechen und die Richtung ändern zu können.
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Tim Twain

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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1223 am: 23.Juli 2015, 11:26:42 »

Und gleichzeitig führt das dazu, dass Fächer wie Medizin einen Schnitt unter 1,0 haben, was definitiv nicht zielführend, wenn ich mir die Leute so ansehe
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Schiebulski

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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1224 am: 23.Juli 2015, 11:49:19 »

Das scheint sogar durch Studien belegt zu sein, dass der Mediziner-Test zu einer Negativ-Auslese führt
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Ich bin überzeugter Demokrat, habe nichts gegen Schwarze, Rote, Gelbe, Grüne oder Blaue und lehne Leute erst nach Kennenlernen ab; allerdings liebe ich schwarzen Humor und hasse political correctness sowie Lehrer; irgendein Vorurteil muss man ja haben

Schiebulski

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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1225 am: 23.Juli 2015, 11:57:31 »

Wenn das Studium im Zusammenhang mit dem später ausgeübtem Beruf steht, sind Kosten des Studiums Werbungskosten oder Betriebsausgaben. Diese KOsten können entweder mit Einkünften wähend des Studiums verrechnet werden oder aber, wenn keine Einkünfte vorhanden sind, als Verlustvortrag ur späteren Verrechnung festgestzt werden.

Habe ich mit meinem Ältesten praktiziert und so Kosten eines Auslandsemesters in den USA festsetzen lassen.
Laut aktuellem Stand gilt das aber doch nur für ein Zweitstudium.
Hatte mich auch mal schlauer gemacht und dachte die Werbungskosten sind nur mit einer vorangegangenen Ausbildung (und sei es eine Taxiausbildung) möglich
Ansonsten kann man die Ausgaben nur in die aktuelle Steuererklärung miteinrechnen.

Ist das jetzt gekippt?

Das ist mein Stand
http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuern-so-laesst-sich-voellig-legal-das-komplette-studium-absetzen_id_3559965.html

Das gibt es einen permanenten Streit zwischen BFH und BMF. Der BMF will Geld sparen und sieht die Kosten der ersten Ausbildung nur als Sonderausgaben an. Nachteil ikst, dass ein Überhang von Sonderausgaben nicht als Verlustvortrag festgesetzt werden kann. Die Verwaltung beeinflußt entsprechend die Gesetzgebung.

Der BFH widerum kippt immer wieder die Gesetzgebung und brandmarkt dies als verfassungswidrig. Das geht jetzt so schon über Jahre so hin und her. Das ist wiederum m. W. der aktuelle Stand.

Guckst Du auch

http://www.focus.de/finanzen/steuern/werbungskosten/lange-erwartetes-urteil-steuer-schlupfloch-so-holen-sie-sich-jetzt-noch-schnell-ihre-ausbildungskosten-zurueck_id_4788787.html

in allgemeinverständlichen Worten.

Also kann man zurzeit auch noch nachträglich entsprechende Verluste festsetzen lassen.
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Tomminator4real

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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1226 am: 23.Juli 2015, 12:36:43 »

@Ensi:

Deine Aussage, dass zu viele Leute studieren kann ich nicht unterstützen, außer du meinst es in dem Sinn, dass für die vielen Studenten an den Unis teilweise räumlich kein Platz ist und die Lehre leidet. Da hättest du Recht, dies ließe sich aber durch vermehrte Investitionen in den Griff bekommen. Aber wie möchte man denn bestimmen wieviele Studenten bzw. Akademiker ein Land ausbilden sollte? Dem einzelnen Menschen kann man es kaum verwehren, durch ein Studium sozial wie wirtschaftlich aufsteigen zu wollen. Und selbst wenn der Bedarf an Akademikern im Land gesättigt sein sollte, dann gibt es auch die Option im Ausland zu arbeiten.
Vorweg, Abkürzung des Usernamens passt. ;) Meine Aussage war auf mehrere Ebenen bezogen. Ich habe aktuell das Gefühl, dass es in vielen Fächern durch die Masse an Studenten sowie der Verschulung wirkliche fachliche Mängel gibt. Ich habe Arbeiten korrigiert von Studenten, die keinen gerade Satz schreiben konnte (es waren Muttersprachler, die teilweise sogar Germanistik studierten). Ehrlich gesagt habe ich mich an einigen Stellen dann schon gefragt, wie es möglich ist, dass die alle mit gutem Abitur durchgekommen sind. Meine Kritik greift eigentlich also viel früher: Das Abitur wird aktuell stark entwertet (durch die 12 Klassen wird das noch verstärkt), die Realschule und Hauptschule sind absolut abgestürzt in ihrem Ruf und wohl auch inhaltlich. Anstatt hier wie früher zu versuchen, hinsichtlich der Ausbildung zu differenzieren, herrscht eine Gleichmacherei. Polemisch formuliert führt das dazu, dass man ohne Abitur heute nicht einmal mehr Putzfrau (gänzlich genderunspezifisch gemeint) werden kann.
Das wirkt sich natürlich auch auf die Unis aus. Es studieren dann eben Leute, die früher in handwerklichere Berufe gegangen wären, die Lücke zwischen Schule und Unigrundanforderungen klafft jedoch so enorm auseinander, dass es entweder nur möglich wäre, reihenweise Studenten durchfallen zu lassen oder schlecht zu benoten oder eben irgendwie durchzuschleusen. Da es hier keine Einheitlichkeit gibt, kommen teilweise abenteuerlichste Noten zustande, die oftmals diejenigen bevorteilen, die sich durchlavieren zu wissen. Das führt dann natürlich am Ende nicht zur Promotion - da bedarf es heute ja glücklicherweise mehr als Noten (und dennoch gibt es auch hier zu viele Promotionen) - sondern dazu, dass man eine breite Masse an Akademikern hat, die das akademische Ideal gar nicht hochhalten wollen und können.
Das führt im schlimmsten Fall dazu, dass Leute erst sehr spät merken, dass sie fachlich nicht gut genug sind, jedoch schon zu lange in diese Richtung investiert haben, um noch ohne schlechtes Gewissen abzubrechen und die Richtung ändern zu können.

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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1227 am: 23.Juli 2015, 14:21:14 »

Wenn das Studium im Zusammenhang mit dem später ausgeübtem Beruf steht, sind Kosten des Studiums Werbungskosten oder Betriebsausgaben. Diese KOsten können entweder mit Einkünften wähend des Studiums verrechnet werden oder aber, wenn keine Einkünfte vorhanden sind, als Verlustvortrag ur späteren Verrechnung festgestzt werden.

Habe ich mit meinem Ältesten praktiziert und so Kosten eines Auslandsemesters in den USA festsetzen lassen.
Laut aktuellem Stand gilt das aber doch nur für ein Zweitstudium.
Hatte mich auch mal schlauer gemacht und dachte die Werbungskosten sind nur mit einer vorangegangenen Ausbildung (und sei es eine Taxiausbildung) möglich
Ansonsten kann man die Ausgaben nur in die aktuelle Steuererklärung miteinrechnen.

Ist das jetzt gekippt?

Das ist mein Stand
http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuern-so-laesst-sich-voellig-legal-das-komplette-studium-absetzen_id_3559965.html

Das gibt es einen permanenten Streit zwischen BFH und BMF. Der BMF will Geld sparen und sieht die Kosten der ersten Ausbildung nur als Sonderausgaben an. Nachteil ikst, dass ein Überhang von Sonderausgaben nicht als Verlustvortrag festgesetzt werden kann. Die Verwaltung beeinflußt entsprechend die Gesetzgebung.

Der BFH widerum kippt immer wieder die Gesetzgebung und brandmarkt dies als verfassungswidrig. Das geht jetzt so schon über Jahre so hin und her. Das ist wiederum m. W. der aktuelle Stand.

Guckst Du auch

http://www.focus.de/finanzen/steuern/werbungskosten/lange-erwartetes-urteil-steuer-schlupfloch-so-holen-sie-sich-jetzt-noch-schnell-ihre-ausbildungskosten-zurueck_id_4788787.html

in allgemeinverständlichen Worten.

Also kann man zurzeit auch noch nachträglich entsprechende Verluste festsetzen lassen.
Ok vielen Dank
Wenn ich also schnell bin und die situation ausnutze, kann ich also meine aktuellen Kosten anmelden und die nach meinem Studium absetzen?
Oder kann ich nur wenn ich aktuell mein studium abgeschlossen hätte, die kosten vom studium absetzen?
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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1228 am: 23.Juli 2015, 15:33:03 »

Die Kosten werden erstmal als Verlustvortrag festgesetzt, wenn im Entstehungsjahr nicht genügend Einnahmen zur Verrechnung erzielt wurden. Dier Verlust kann dann mit späteren Einkünften verrechnet werden, wenn das Studium der Gründung der Einkunftsquelle gedient hat. Wer also z. B. Medizin studiert und Arzt wird hat kein Problem.

Wenn man aber eine Ausbildung macht, die mit dem späteren Beruf nix zu tun hat, z. B. wie Bill Gates anfängt Jura zu studieren und dann PCs oder Software zusammenfrickelt und vertickt, dem werden die Verluste wieder aberkannt.

Die Abgrenzung kann schwierig sein ... .
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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1229 am: 23.Juli 2015, 18:03:42 »

Wenn ich hier so all die erfolgreichen Univerläufe von einigen angucke, muss ich wohl zugeben mein Studium ziemlich gegen die Wand gefahren zu haben.
Bin gerade im 14. Semester und schreibe meine BA, das hat sich aber auch bald erledigt und dann geht es auf Jobsuche, was wohl alles wird, nur kein Vergnügen.
Naja, selbst schuld. Aber wird schon alles gut werden am Ende. :)
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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1230 am: 23.Juli 2015, 18:08:44 »

Wenn ich hier so all die erfolgreichen Univerläufe von einigen angucke, muss ich wohl zugeben mein Studium ziemlich gegen die Wand gefahren zu haben.
Bin gerade im 14. Semester und schreibe meine BA, das hat sich aber auch bald erledigt und dann geht es auf Jobsuche, was wohl alles wird, nur kein Vergnügen.
Naja, selbst schuld. Aber wird schon alles gut werden am Ende. :)

Kommt drauf an, was du studiert hast. Ich hab nach 8 Semestern Powi und rund 80 Bewerbungen nichts gefunden. Praktika gab es für mich nicht, weil ich kein mehr Student war zu dieser Zeit. Da ich 23 war und vorher noch nicht gearbeitet hatte, bekam ich auch vom Arbeitsamt nichts (weil bis 25 müssen Eltern aufkommen). Nein, ein Vergnügen ist das alles nicht. Daher mache ich jetzt auch Not meinen Master und bewerbe mich parallel weiter auf Jobs und Praktika.
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Emanuel

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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1231 am: 23.Juli 2015, 18:21:03 »

Wenn ich hier so all die erfolgreichen Univerläufe von einigen angucke, muss ich wohl zugeben mein Studium ziemlich gegen die Wand gefahren zu haben.
Bin gerade im 14. Semester und schreibe meine BA, das hat sich aber auch bald erledigt und dann geht es auf Jobsuche, was wohl alles wird, nur kein Vergnügen.
Naja, selbst schuld. Aber wird schon alles gut werden am Ende. :)

So viele Semester habe ich zwar nicht angesammelt, aber ich musste zweimal meinen Studiengang wechseln, bevor ich das Passende gefunden habe. Nächstes Jahr habe ich dann aber auch endlich mal meinen Bachelor  ;)
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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1232 am: 23.Juli 2015, 18:28:32 »

Ich studiere Kreislaufwirtschaft (geht so in die Richtung Abfallentsorgung/Recycling), denke mal schon das ich in der Richtung was finden werde. Werde mich aber breit gefächert auf alles bewerben, was mich interessiert.
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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1233 am: 23.Juli 2015, 23:25:20 »

Wenn ich hier so all die erfolgreichen Univerläufe von einigen angucke, muss ich wohl zugeben mein Studium ziemlich gegen die Wand gefahren zu haben.
Bin gerade im 14. Semester und schreibe meine BA, das hat sich aber auch bald erledigt und dann geht es auf Jobsuche, was wohl alles wird, nur kein Vergnügen.
Naja, selbst schuld. Aber wird schon alles gut werden am Ende. :)

Kommt drauf an, was du studiert hast. Ich hab nach 8 Semestern Powi und rund 80 Bewerbungen nichts gefunden. Praktika gab es für mich nicht, weil ich kein mehr Student war zu dieser Zeit. Da ich 23 war und vorher noch nicht gearbeitet hatte, bekam ich auch vom Arbeitsamt nichts (weil bis 25 müssen Eltern aufkommen). Nein, ein Vergnügen ist das alles nicht. Daher mache ich jetzt auch Not meinen Master und bewerbe mich parallel weiter auf Jobs und Praktika.

Auf welche Stellen bewirbt man sich denn mit einem Powi-Abschluss?
Ich kann mir vorstellen, dass in der Wirtschaft die Ansicht herrscht, dass man als Powi-Absolvent zwar über ein gewisses Maß an Intelligenz verfügt, man aber für die freie Wirtschaft nicht wirklich "nützlich" ist, weil man außer Theorie "nichts" kann.
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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1234 am: 23.Juli 2015, 23:37:25 »

Ich könnte es mir bei Zeitungen als Politik-Redakteure oder bei den Medien allgemein (Politik-Experte im TV, Hintergrundrecherchen) vorstellen. Öffentliche Ämter suchen vielleicht auch solche Leute.
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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1235 am: 23.Juli 2015, 23:49:57 »

Beinhaltet denn ein Powi-Studium eine journalistische Ausbildung?
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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1236 am: 24.Juli 2015, 07:37:21 »

Beinhaltet denn ein Powi-Studium eine journalistische Ausbildung?

Nicht wirklich, aber kommt darauf an, was du unter journalistischer Ausbildung verstehst. Aber Starkstrom hat es schon angedeutet: Redaktionen (Zeitungen, Radio, TV), Öffentliche Ämter (von Stadtverwaltungen bis zum Bund), Bundeswehr, Parteien,  Politikberatungsagenturen, aber auch Consulting (z.B. Boston Consulting Group) - hier ist ein Nebenstudium, das sich mit Wirtschaft beschäftigt von Vorteil, aber nicht zwingend. Persönlich werde ich wohl in die Richtung Medien gehen, da ich meine Praktika in diesem Bereich gemacht habe (bisher Zeitung und Radio). 
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Schiebulski

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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1237 am: 24.Juli 2015, 08:33:07 »

In Public-Relations-Agenturen werden auch mal Politikwissenschaftler angestellt aber solche Stellen sind dünn gesät.

Ist sicherlich schwieirg tatsächlich in dieser Richtung was zu finden. Viele Politikwissenschaftler machen dann was Fachfremdes, wie es auch bei Germanisten etc. vorkommt.
« Letzte Änderung: 24.Juli 2015, 08:35:40 von Schiebulski »
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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1238 am: 24.Juli 2015, 09:22:33 »

Ich bin als Politikwissenschaftler Lehrer geworden.
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Re: Studium/Schule alles mit Bildung hier rein
« Antwort #1239 am: 24.Juli 2015, 09:25:35 »

Ich bin als Politikwissenschaftler Lehrer geworden.

Geht aber in D nicht oder? :D
Das wär auch nix für mich. Hab da keine Geduld mit Kindern.
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