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| Meistertrainer = Meisterköche? |
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| White:
Ich weiß, der Abnehmthread ist woanders, aber da es hier ja uach um Ernährung geht: Zurück zur angesprochenen Ernährung. Bin jetzt nach 11,5 Wochen bei 26 kg Gewichtsverlust und fühgle mich fitter und gesünder als mit 16/17, als ich wirklich in herausragender körperlicher Verfassung war. Meiner Ärztin ist die Kinnlade runter geklappt, als ich am Donnerstag bei ihr war und ihr alle meine Medikamente auf den Tisch gestellt hab "die brauch ich nicht mehr, verteilen Sie sie doch an Leute, die sie nötig haben." Die hat die ganzen Arzthelferinnen zusammengetrommelt und mich "präsentiert". Dann wollte sie mir nicht glauben, dass ich immer noch 105 kg hab (was halt immer noch 25 zu viel sind). Wenn ich jetzt Fotos von Zeiten nehme, in denen ich 90 kg wog ... jetzt sehe ich besser - und schlanker! - aus. Ich habe aber auch das Sportprogramm von 3x die Woche anspruchslos auf 5-6 Tage, manchmal 2x am Tag und etwas anspruchsvoller hochgefahren. Ich hab tatsächlich Lust drauf. Also Leute: Falls noch nicht geschehen: Schaut zweimal hin, was ihr in eueren Körper rein schiebt, er wird es euch sehr danken. |
| Leland Gaunt:
Klingt super, White! Ich hoffe, du kannst da am Ball bleiben, denn was den allermeisten Leuten abgeht ist das stete dranbleiben und die Verantwortung für den eigenen Körper beizubehalten. |
| White:
Ja, darin sehe ich das größte Problem, aber ich gehe in der Regel mindestens einmal die Woche ins Restaurant zum Essen, da wird das Teufelchen auf der Schulter auch befriedigt. Oder heute hatte ich z. B. Wiener Schnitzel. Mehl weg gelassen, statt Paniermehl Weizenkleie benutzt und das Schnitzel auch nicht in Fett ertränkt, dass es fast frittiert wird (wie mans halt macht) sondern mit sehr wenig Rapsöl gearbeitet. Wenn ich ehrlich bin schmeckte das genauso gut wie ein richtiges Wieder Schnitzel. Dazu gabs Salat und nen Berg sautiertes Gemüse, wofür ich nicht mal ne 2. Pfanne brauchte :D Eigentlich hab ich fast jeden Tag ein Festmahl. Ich mach ja auch kein Low Carb. Das einzige was ich da mache ist es als "Hauptbestandteil" gibt es entweder Proteine oder Kohlenhydrate. Beides zusammen nahezu nie. Außer bei sehr klassischen Pastagerichten. |
| Octavianus:
Grundsätzlich kann man Rotweine dieses Alters noch trinken, allerdings ist deine Wahl etwas speziell. Kennt sich denn deine Freundin mit Weinen aus? Oder hast du den Wein wegen des Geburtsjahres deiner Freundin gewählt? Ich kenne die Sorte nicht, trinke aber auch lieber Weißweine. Ich empfehle zu einem solch gereiften Rotwein vielleicht etwas Wild oder deftigen Käse als Häppchen. Vorsicht beim Öffnen des Weins, dass du den Korken nicht komplett durchbohrst. Drehe den Korkenzieher bis knapp 2 Windungen hinein und ziehe dann den Korken behutsam aus dem Flaschenhals. Auch sollte Rotwein ein wenig atmen, d.h. du solltest den Rotwein wenigstens 30 Minuten vor dem Genuss öffnen und idealerweise in eine größere Karaffe aus Glas gießen, damit er ein wenig dekantieren kann. Rotwein selbst wird bei Zimmertemperatur serviert, leicht gekühlt (16 Grad) geht auch, aber nicht viel kühler. Wärmer als Zimmertemperatur sollte er nicht sein. Weißwein wird dagegen grundsätzlich kühler serviert. Lagern solltest du Rotweine und Weißweine am besten liegend, Weißweine kühler als Rotweine und am besten an einem möglichst dunklen Ort. Bei deinem Wein steht bei Amazon dabei, dass man Schokolade zu ihm essen soll. Da rate ich ebenfalls zu möglichst dunklen Varianten, aber das ist sicher auch eine persönliche Duftnote. Falls du Wein grundsätzlich probieren willst, rate ich dir, mal einige pure Weißweine (also keine Verschnitte von mehreren Rebsorten) zu probieren. Chardonnay, Sauvignon Blanc oder Traminer sind gängige Sorten, in Deutschland natürlich auch der Riesling und der Grauburgunder. Wenn es um den entspannten Genuss geht, rate ich zu Chardonnay oder Sauvignon Blanc. Du musst einfach mal probieren, ob dir die Weine schmecken. Sauvignon Blancs haben z.B. einen ausgeprägte Mineralton, während Chardonnays z.T. nach Äpfeln/Birnen oder z.T. leicht butterig schmecken. Auch sehr süffig sind Weinkreationen a la Blanc de Noir. Bei Rotweinen kenne ich mich wirklich nicht gut aus, ich bevorzuge da halbtrockene Weine, während der Rest der Welt auf trockene und z.T. richtig schwere Rotweine zu schwören scheint. Mein Favorit ist sicherlich ein Kindzmarauli aus Georgien, aber den kennt kaum jemand. Man kann über Weine sicher noch lange fachsimpeln, letztlich ist eines entscheidend: Finde einen Wein, der dir und (!) deiner Freundin schmeckt. Weder der Preis noch die Marke sollten dabei das entscheidende Kriterium sein. Und wenn du auf den billigsten Wein stehst und dir der schmeckt? Ja, dann ist das eben so. :D |
| Ensimismado:
Ob man den noch trinken kann, merkt man letztlich natürlich beim Probieren erst. Auf den ersten Blick dürfte der noch trinkbar sein, ich kenne den selber aber nicht. Wenn Du ihn noch lagern willst, wie Octa schrieb, kühl, trocken, liegend, nicht in einer Box oder so verschlossen, möglichst bei etwas höherer Luftfreuchtigkeit. Aber wie lange du den noch lagern kannst? Da frag einfach mal in deinem örtlichen Weinhandel nach, die dürften Dir bessere Antworten geben. |
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