Zweifellos ist der Kampf um die Plätze 2 bis 18 sehr spannend in der Bundesliga und da gibt es regelmäßig Überraschungen. Es macht auch Spaß zu sehen, wie der SC Freiburg es immer wieder schafft, trotz der Voraussetzungen mit ihrer Philosophie da oben mitzuspielen. Dann ist mal Hoffenheim mit dabei, dann Mainz, dann Union, dann Köln, dann Bremen. Das ist schon abwechslungsreich. Allerdings ist das sicher vor allem für diejenigen etwas, die wirklich Teil einer Fanbasis sind. Die fiebern dann mit. Am Ende interessiert ein sportlicher Wettbewerb vor allem in der Frage des Siegers und wenn die Frage schon nahezu sicher beantwortet ist, bevor der Wettbewerb überhaupt begonnen hat, ist es eben auch leider kein sportlicher Wettbewerb mehr und damit, mindestens mal für mich, nicht mehr interessant. Ich denke, das Duell gegen den BVB wird das mal wieder untermauern, wenn München den BVB mit vier oder fünf Toren aus dem Stadion schießt. Aber selbst, wenn nicht. Dann verliert Dortmund eben gegen Paderborn, Bremen oder Stuttgart.
Mir geht es bei anderen Sportarten ähnlich. Die Formel Eins habe ich während der Hamilton- oder Verstappen-Dominanz nur aus Gewohnheit verfolgt. Spaß gemacht hat es da auch nicht. Für eine Konkurrenz ist es einfach Gift, wenn es keine Konkurrenz gibt.