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Zockerbit:



--- Zitat ---Kannst du, in deiner nun höheren Funktion deinen etwas mäßiger motivierten Kollegen einen Tritt in den Allerwertesten geben?
Gibt doch immer Aufgaben oder Schichten, die weniger begehrt sind usw..
--- Ende Zitat ---

Ich sage mal so - ca. 60% der Mitarbeiter in diesem Bereich sind langjährig ansässige & durchaus schwierige Charaktere, die dazu noch so ziemlich vor der Rente stehen und sich theoretisch nur noch auf wenige Aufgaben konzentrieren möchten. Dann haben wir noch 30% von jenen die ein gemütlich, sorgenfreies Arbeiten vorziehen, was sich oft in der (Arbeits-)Geschwindigkeit, dem logischen Verständnis & Verantwortungsbewusstsein widerspiegelt. Zum Schluss komplettieren dann noch die 10% die Reihe, die die daraus entstehende Differenz gefühlt kompensieren & koordinieren muss und als Schnittstelle zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern fungiert und dementsprechend in der Verantwortung und im Sperrfeuer steht.
Daher gestaltet sich dieses ''in den Allerwertesten treten'' wirklich recht schwierig, wenn man hinterher mit Gewitterwolken am Arbeitsplatz zu kämpfen hat, da man sprichwörtlich in der Minderheit steht.

Das diese letztgenannten 10% aber finanziell so ziemlich gleichgestellt und in einigen Fällen sogar noch darunter liegen, im Vergleich zu den restlichen 90%, ist es langfristig gesehen, für mich einfach keine Lösung & nicht motivierend. Daher halte ich es eben für legitim, die eigene Visa zwar durch die ''Weiterbildungsmaßnahmen'' aufzustocken/zu verbessern, hinterher aber auch seine Möglichkeiten auszuloten und ggf. Forderungen zu stellen. Das dies in der Theorie deutlich einfacher klingt, ist sicherlich keine Diskussion wert, das ist klar. Es soll hier nun auch nicht als Gejammere dargestellt werden, denn im Grunde verdient man überhaupt nicht schlecht und ist im Vergleich zu anderen Bereichen des Lebens doch eher ein Luxusproblem. Dennoch geht man in den meisten Fällen primär zur Arbeit um einen finanziellen Nutzen zu erarbeiten, von daher sind verschiedene Ansichten zu gewissen Themen zur Informationsbeschaffung immer gut und teile sie in diesem Fall auch zum Großteil!

Danke für die weitere Meinung!

j4y_z:

Die einzige Frage, die du dir eigentlich stellen musst, ist: will ich weiterhin zu diesen Bezügen für dieses Unternehmen arbeiten oder nicht? Wenn nicht, lege deinem Chef die Argumente für eine Gehaltserhöhung auf den Tisch. Merke: die Leistung anderer hat in diesen Argumenten nichts zu suchen, es geht allein um deine Leistung. Wenn die Gehaltserhöhung nicht kommt, such dir nen neuen Job. In Anbetracht der aktuellen Lage würde ich aber noch ein bisschen warten, der Zeitpunkt ist halt scheiße gerade.

PeterCrouch:

Anfang der Woche wurde mir aus heiterem Himmel meine Werkstudententätigkeit gekündigt. Ich war gerade wenige Tage aus der Probezeit raus und bin dementsprechend noch ein wenig geschockt, da es nie Probleme gab. Durch die absolvierte Probezeit konnte mir erst zu 30.06. gekündigt werden aber ich soll ab sofort nicht mehr kommen. Kennt sich jemand mit der rechtlichen Grundlage in dem Fall aus? Habe ich Ansprüche auf teilweise Bezahlung oder Urlaubsauszahlung? Da ich noch bis 30.06. gemeldet bin muss ich meine KV auch selber zahlen und da ich ja nicht mehr arbeite wird das alles aus meiner eigenen Tasche gehen, ohne Einkommen. Und wie sieht es aus mit einem neuen Job? Muss ich dafür warten oder geht das auch vor dem Ende des Vertrags?

Ihr seht ich bin ein wenig überfordert mit meiner ersten Entlassung. Hoffe jemand kann ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

White:

Ich weiß nicht ob bei Werksstudenten besondere Mechanismen greifen.
In einem normalen Beschäftigungsverhältnis ist es so, dass Kündigung hin oder her sie dir dein Gehalt natürlich zahlen müssen, egal ob sie sagen du sollst nicht mehr kommen. Mit der Freistellung verzichten sie auf deine Arbeitsleistung, du aber nicht auf deinen Gehaltsanspruch.
Je nachdem wie lange du da bist hast du Urlaubsanspruch.
Für jeden vollen Monat 1/12 des Jahresurlaubs, wenn du 6 Monate erreichst bis 30.06. mWn auf den kompletten Jahresurlaub.
Wenn du jetzt freigestellt wirst würde ich den Teufel tun und irgendwie auf Urlaub hinweisen. Das kannst du dir dann schön auszahlen lassen. Dein Arbeitgeber kann dich nur zum Urlaub zwingen, wenn dringende betriebliche Gründe vorliegen. Wenn sonst niemand im Zwangsurlaub ist, wird das nicht zutreffen.

So weit mein Wissensstand, das ist alles schon ein paar Jahre her, sollte aber stimmen.

Tim Twain:

Sicherheitshalber kannst du noch deine Arbeitsleistung explizit nachweisbar anbieten, damit klar ist, dass du gearbeitet hättest und sie dir nicht mangels Anwesenheit den Lohn kürzen.

Bezüglich neuen Job, bewerben kannst du dich auf alle Fälle, falls relevant Bezug von Arbeitslosengeld solltest du dich innerhalb von glaub drei Werktagen bei der Agentur für Arbeit. Arbeit suchen kannst du auf alle Fälle, wenn du schon was zum 1.6. findest hat der Arbeitgeber vermutlich auch nichts dagegen, wenn ihr den Arbeitsvertrag einvernehmlich auflöst, wenn du damit freiwillig auf den Monat Gehalt Verzichtest.

Aus welchem Grund wurdest du denn gekündigt? Willst du gegen die Kündigung vorgehen?

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