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| KI-Guardiola:
--- Zitat von: Beinokocha am 29.Januar 2013, 13:41:06 ---Heisst das im Umkehrschlussm dass das Reglermicromanagement mittlerweile überflüssig ist, da der Creator sämtliche Einstellungen in Perfektion vorgibt, während das tüffteln an den Schiebereglern nur für Rumpelfussball sorgt? --- Ende Zitat --- Perfektion gibt es nicht, auch ein Missverständnis/Mythos, der durch die Regler enstanden ist: Wenn sie in irgendeine magische Position und Kombination klickten, würde das Team plötzlich Zauberfußball spielen - und umgekehrt nur noch rumpeln. Wenn Du Dir die Regler ansiehst, nachdem Du etwas angepasst hast, wirst Du sehen, dass der Creator im Grunde Formation mal Philosophie mal Strategie mal Rolle mal Duty mal Shout viele unterschiedliche Reglereinstellungen und Kombinationen fürs Team vornimmt, die alle in wenigen Mausklicks abgerufen werden können, auch während eines Spiels, auf das man versucht, durch Maßnahmen einzugreifen (auch hier, siehe die oben verlinkten Shouts). Oder anders: Fürs Team gibt die Philosophie in etwa das vor, was früher die Mentalitätstheorien aus TTF waren und wie die Mentalitätsregler gesplittet sind, die Strategie bestimmt, wie aggressiv Mentalität, Abwehrreihe, Pressing, Tempo, etc. eingestellt sind. Individuell für die Spieler bestimmen Rollen und Dutys. Und alles lässt sich über die Shouts und Teameinstellungen noch mal in bestimmte Richtungen modifizieren. Im Grunde hast Du nicht ganz Unrecht mit Deiner letzten Vermutung. Aber dann wiederum überhaupt nicht. Denn man kann in wenigen Mausklicks eine halbwegs vernünftige Taktik haben, solange die Strategien, Rollen, Dutys und Philosophien halbwegs vernünftig zugewiesen sind. Dieser Wizard-Teil ist aber nur ein kleiner Bestandteil des Creators, und auch das ist keine "Perfektion", sondern dann eine halbwegs vernünftige Basis für weitere Entscheidungen vor und während dem Spiel, zumindest in den moderaten Strategien. Der Creator übernimmt vorwiegend die Übersetzung der nicht gerade unkomplizierten und sehr computerspielmäßigen Reglermechanik in taktische Konzepte vorweg. Er ändert das Spiel auch dahingehend, dass es eben nicht mehr darum geht, erst herauszufinden, was man überhaupt anweist, was nachweislich eine Herausforderung selbst für erfahrene Spieler ist, die Guide-Schreiber im hiesigen Forum und Meistposter mit eingerechnet. Vielmehr geht es jetzt darum, "taktische" Konzepte entsprechend dem Team, dem Gegner, den Platzverhältnissen dem Spielermaterial und der Spielsituation zu wählen. Das kann man bedauern, wenn man möchte, bewahrt einen aber trotzdem nicht gänzlich davor, unausgegorenen Unsinn zu machen. Zumal zu bedenken gilt: Es wird keinen Menschen geben, der so viele unterschiedliche Einstellungen und Kombinationen gespeichert hat und speichern kann, wie sie mit dem TC jederzeit direkt abrufbar sind. Ich würde das aber nicht verkomplizieren. Es ist, meiner Erfahrung nach, im FM schon immer gar nicht so einfach gewesen, wesentlich schlechter abzuschneiden als die Spielerqualtiät, die man hat. In meinem ersten FM, damals noch ohne TC, habe ich anfangs eigentlich nur ein klein wenig mit den globalen Teamreglern gespielt, und konnte auch dort aufsteigen, solange ich die Spieler dazu hatte. Etwas anders sieht's natürlich aus, wenn man ein Team sein Saisonziel wirklich übertreffen lassen will. |
| Beinokocha:
Ja das stimmt schon. Besonders das mit der perfekten Taktik. Was für die eine Mannschaft gut ist muss noch lange nicht bei den anderen Mannschaften funktionieren. Auch alles andere ( versch. Gegner und Situationen verlangen andere Maßnahmen) stimmt. Ein weiterer Aspekt spielt(e) eine grosse Rolle ob man tatsächlich sein Saisonziel (oder darüber hinaus) erreicht oder nicht, nämlich die Motivation der Spieler. Für mich spielten damals die Team/ Spieleransprachen ein sehr grosse Rolle. Das wird auch weiterhin so sein. Allerdings hätte ich gedacht, das es mittlerweile viel mehr Gesprächsmöglichkeiten geben würde. Naja egal, der FM13 fesselt auch so. |
| Der Baske:
Zu diesem Thema kann ich nur eines sagen. Mit der passenden Taktik für die eigene Mannschaft erreicht man meines Erachtens nichts! Gar nichts. In meinen Augen sind folgende Dinge entscheidend: a) Die Spieler gemäß ihren Fähigkeiten spielen lassen b) Am taktischen System festhalten c) Was die ganz großen Titel angeht, so geht das nur über Reaktion auf aktuelle Ereignisse. Mikromanagment. Gucken auf welchen Fuss man den Gegner zwingen kann. Wer die tödlichen Pässe spielt und ihn dran hindern, oder mehrere. Gucken ob die IV des Gegners langsam ist und dementsprechend taktisch darauf reagieren. Gucken wer Formschwach beim Gegner ist und womöglich Angriffe über seine Seite laufen lassen usw usw d) Eine gute Moral e) Ein gutes Standing f) Die richtige Ausführung von Standards Klar, wenn man mit Barca spielt geraten solche Dinge in den Hintergrund, aber für ehrgeizige Trainer kommt ein richtig großer Klub wohl eh nie in Frage. Den TC finde ich super, da es auch neuen zeigt, was eine Rolle beinhaltet. Die Funktion, dass angezeigt wird, welche Attribute für die entsprechende Rolle wichtig sind, finde ich ebenso klasse. So kann keiner mehr im dunklen Tappen was das angeht. Wenn man es so sieht, gibt es nur noch wenige Regler, deren Wirkung zu völlig unterschiedlichen und doch wieder gleichen Meinungen führt. Was ich neulich erst festgestellt habe ist, wie man das Pressing perfektioniert. Es ist ohnehin im 13er optimiert, doch es gibt 3-4 Punkte durch die es erst richtig gut werden kann. Ausserdem behaupte ich, dass es gewisse Formationen (nicht Taktiken) gibt, die ein effektives Pressing nahezu unmöglich machen. Wie Svenc bereits sagte, geht vieles über die Spielerqualität, allerdings nur bei Teams mit wirklich guten Spielern. Quasi je besser das Team, desto weniger muss man rumwerkeln. |
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