Stories und Onlinespiel > Stories, Lets Plays und Challenges
Vision oder Größenwahn – The Mighty Magyars
<< < (40/50) > >>
KI-Guardiola:
Ja, der FM ist da (leider) einzigartig. In anderen Managern, schon gar nicht den Textmodi a la Anstoss, wusste man nie wirklich, was überhaupt passiert, und ob die Einstellungen überhaupt einen Einfluss aufs Spiel haben. Hier hat wirklich alles großteils nachvollziehbare Effekte, ob es die in die Datenbank eingepflegten Spieler sind oder die taktischen Anweisungen, auch das Training mit seinen antrainierbaren PPMs.

In meinem Norwegen-Save ist mir in einem Liga-Spiel eine Combo aus Ecken-Schütze und Innenverteidiger (Typ Riese, also genau meiner  :P) aufgefallen, die mich während des Spiels jedes Mal ins Schwitzen gebracht hat, wenn es Ecke gab. Die Ecke erreichte den Mann bei 4 Ecken im Spiel wirklich _jedes_verdammte Mal_, er gewann auch gegen meine robuste Innenverteidiger seine Kopfballduelle _jedes _verdammte_Mal. Und einmal war das Ding dann auch drin. In den Statistiken der Liga bekomme ich dann auch bestätigt, dass das Team mit Abstand die meisten Tore per Ecke erzielt, und alle anderen Spiele werden ja genau so berechnet wie die eigenen, damit haben selbst diese Statistiken WIRKLICHE Aussagekraft.

Ich versuche gerade, mir beide Spieler zu sichern, aber ich glaube, da fehlt leider das Geld dafür.  :-\
Tardelli:
puhh schwieriges thema das ganze!

erstmal finde ich es ungemein mutig, das du dein save veröffentlicht hast! ich hab deine story sehr gerne gelesen, auch wenn ich kein feedback gegeben habe. das save selbst habe ich mir aber nicht angesehen, da ich keine lust hatte den 12er nochmal zu installieren.

grundsätzlich möchte ich aber folgendes loswerden. ob du fmdings oder genieblubb benutzt ist total egal, weil es dein save ist und weil du mit deiner schreibweise unterhälst.

ich bin und war entzückt vom mtk. in diesem sinne mit einer kräftigen verbeugung...

...keep ya head up oder so:)

der tardelli
Béla H:
Eine metaphorische Sicht der Dinge …

Der Wind wird schärfer…

Der Wolf durchstreift das Land, hechelnd, die Schnauze tief über dem pulvrigen Weiß des Bodens, stemmt er sich gegen den schärfer werdenden Wind.

Sie dachten lange er wäre harmlos, ohne Arg, von schlichtem Gemüt und von schwacher Statur.
Sie wussten nicht, dass er jung war.
War.
Als es still geworden war in den Wäldern des Mecsekgebirges und die Auen an der Duna Herbsttrauer trugen, hatte er seine Heimat verlassen. Die magyarische Wildnis hatte sich vor ihm verneigt. In den Monden eines langen, milden Sommers war er ihr Herrscher geworden, zugleich gnadenloser Despot wie selbstloser Beschützer.
Erwachsen.
Sein Körper strotzte vor Kraft, sein Hunger wurde stärker, sein Durst drängender, von den Wäldern der Heimat nicht mehr zu stillen – und dann witterte er die Weite.
Er brach auf.
In den Auen der Duna war der Herbst gekommen. In Nächten, in denen ein kalter Mond auf dem Fluss glitzerte, hatte er Schwarzwild gerissen, furchtlose Keiler und wilde Bachen, die ihn lehrten zu kämpfen. Bis aufs letzte Blut.
Und die Stille danach hatte sein Heulen in alle Richtungen der Ebene getragen. 
Wie eine Drohung.

Vielleicht hatten sie ihn gehört. Vielleicht auch nicht. In ihrer königlichen Größe war ihnen, den mächtigen Zwölfendern und Kronenträgern, Furcht jedoch fremd. In ihrem geborgenen Land jenseits der kargen Ebene hatten sie vergessen, dass Vorsicht der Instinkt des Überlebens war. Zu lange hatten sie unbehelligt über ihre Ländereien geherrscht, zu lange hatten sie sich die Bäuche im üppigen Sommer vollgeschlagen. Träge waren sie geworden.

Bis das Klacken seiner Kiefer ihnen den Nacken zersprengte.

Der Herbst war gut zu ihm. Das Blut der königlichen Familien nährte ihn. Weiter wuchs er, noch größer wurde sein Hunger. Und wieder witterte er die Weite.
Er brach auf.

Im Gebirge jenseits der Wälder ist es Winter. Ein Land, in dem die gewaltigen Gipfel der Berge dem Himmel entgegenstreben, dem Himmel, den Wesen bevölkern, denen der Wolf keinen Namen geben kann.

Sie haben ihn lange nicht bemerkt, doch seit den Massakern im Königswald sind sie auf ihn aufmerksam geworden. Und nun fragen sie sich,  ob sie ihn fürchten, achten oder zerstören sollen… Sie sind die Wesen ohne Namen und Gestalt und zu allem hätten sie die Macht.

Der ungarische Wolf durchstreift das Land, hechelnd, die Schnauze tief über dem pulvrigen Weiß des Bodens, stemmt er sich gegen den immer schärfer werdenden Wind. Er strebt den Bergen entgegen, diesen Himmelspfeilern, immer weiter entgegen…

Und er ist immer noch auf der Suche nach Beute.
Béla H:
@tardelli

--- Zitat ---grundsätzlich möchte ich aber folgendes loswerden. ob du fmdings oder genieblubb benutzt ist total egal, weil es dein save ist und weil du mit deiner schreibweise unterhälst.

ich bin und war entzückt vom mtk. in diesem sinne mit einer kräftigen Verbeugung...
--- Ende Zitat ---

Freut mich riesig, Dein Feedback, Tardelli :)

An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Dank an alle, die hier in den letzten Tage Ihre Statements - in welcher Form auch immer -  abgegeben haben. Ich hoffe ich komme bald mal wieder zum Spielen, um nach all den Querelen der letzten Tage auch mal wieder die eigentliche Story ins Visier zu nehmen...Der obige "literarische" Exkurs  :angel: sollte hierzu jedenfalls schon mal die Brücke schlagen  ;)
Ledwon:
Hab mich hier extra zurück gehalten und wollte nicht dazu beitragen, das der Thread noch mehr verwässert wird.

Ich freue mich wenns weitergeht!
Navigation
Themen-Index
Nächste Seite
Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln