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Vision oder Größenwahn – The Mighty Magyars
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Béla H:
SAISON VIII: 2018/ 2019 (Vorrunde)

LIGA

Es ist und bleibt eine sehr einseitige Angelegenheit. Ja, hier sollte sich möglichst schnell  etwas ändern, das weiß ich…allerdings ist die gähnende Langeweile in der Liga nur eines von vielen Problemen, die Ungarns Fußball immer noch beschäftigen und die bei Kritikern nach wie vor die Frage aufwerfen: Welchen Preis zahlt Ungarn am Ende des Tages für MTK‘s Erfolge?

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CHAMPIONS LEAGUE

Wir haben die Gruppenphase souverän, teils begeisternd gemeistert, die beiden Niederlagen gegen Barca sind trotzdem ärgerlich. Das 0:4 im Camp Nou, weil wir absolut chancenlos waren, das 1:2 zu Hause, weil es nach Großchancen am Ende des Spiels 5:1 für uns stand und Victor Valdez im Barca-Tor eine Spielnote von 9,4 bekam -  das war die beste Torhüterleistung, die ich im FM je gesehen habe.
Ja, sich als Trainer des kleinen MTK Budapest über Niederlagen gegen Barca zu ärgern, gleicht normalerweise Majestätsbeleidigung.
Normalerweise.
Denn MTK ist mittlerweile ohne Wenn und Aber ein europäischer Spitzenclub, der die letzten Defizite, die vor allem im Stadionbereich liegen, in den nächsten Jahren auch noch aufholen wird. 





Das Achtelfinale:

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NATIONALMANNSCHAFT

Die Spiele im Überblick:

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Die EM-Qualifikation beginnt für uns mit dem Spiel gegen die Schweiz. Über die letzten Wochen seit dem Armenien-Spiel habe ich einen massiven Umbruch eingeleitet. Ungarns alte Garde, die in den letzten Jahren eigentlich nur enttäuscht hat, wird nun durch die „Hungaria-Generation“ ersetzt , sprich, durch die Jungs, welche die Ausbildung in unserer MTK-Akademie durchlaufen haben und somit charakterlich alle zu 100% ehrgeizigste Profi-Sportler sind.

Gegen die Schweiz sieht Ungarns Aufstellung somit wie folgt aus (Konditionswerte bitte ignorieren, ich hab' den Screenshot nach dem Spiel gemacht ;)) :



Koos (17), Adorjan (25, jetzt Schalke 04), Vass (30), Csoban (20), Timar (22), Horvath (21; jetzt bei unserem Ligakonkurrenten Kaposvari Rakoczi), Kovacs (16) und Szekeres (29; jetzt Hapoel Tel Aviv) sind alles Jungs, die aus MTK’S Internat stammen. Zudem fehlt auf der rechten Verteidiger-Position noch MTK’s Bela Andorka (19), der im Normalfall vor dem sehr unbeständigen Szekeres – den ich eigentlich auch noch zur alten Garde zähle -  gesetzt ist. Auf der Bank sitzen zudem mit Robert Szücs (22; jetzt Sturm Graz) und Peter Farkas (20; jetzt Rio Ave in Portugals 1. Liga) weitere MTK-Akademie-Absolventen. Alles Jungs mit solidem Potential, deren Entwicklung- man beachte die Alterstruktur – noch lange nicht am Ende ist. Absolute Juwelen sind neben Tamas Timar oder auch Adorjan und Csoban natürlich Patrik Koos und Attila Kovacs. Wenn Ungarn je wieder ein europaweit gefürchtetes Team haben sollte, dann werden sie wichtige Bausteine davon sein. In ihnen sehe ich wirklich ein Potential, das an die 50iger-Jahre-Helden heranreicht. 

Gegen die Schweiz, beim verdienten 1:1, spielen unsere Jungs jedenfalls fantastisch. Vor allem eben Patrik Koos und Attila Kovacs. Koos als Torschütze zum 1:0 , Kovacs als Turm in der Abwehrschlacht. Leute…die beiden sind 16 und 17.. :)



Die Schweden – Gegner im 2. Quali-Spiel -  haben derzeit wiederum eine Truppe beisammen, die schon fast unverschämt gut ist. Björn Torstensson vom AC Milan ist nur einer ihrer neuen Stars:

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Das wir gegen diesen Gegner dann 3:2 gewinnen ist der Wahnsinn. Und das vor 50.000 frenetischen Fans in einem Spiel, wie es Ungarn lange nicht erlebt hat. Wir spielen die Schweden an die Wand, das ungarische Einheits-Phlegma, das die Nationalmannschaft die letzten Jahre beherrschte ist in diesem Spiel wie weggewischt, stattdessen wird gefighted was das Zeug hält. Wie es scheint haben die MTK-Youngsters mit ihren ultra-professionellen, zielstrebigen, energischen, konsequenten Persönlichkeiten die Leidenschaft der Mannschaft geweckt. Die Entscheidung, die wir nach dem Armenien-Spiel getroffen haben, von nun an konsequent auf Ungarns junge Talente zu setzen hat sich bislang jedenfalls als richtig erwiesen.   
Csoban macht das 1:0, Stieber das 2:0, doch die Schweden kommen zurück – 1:2, 2:2 – und schließlich ist es wieder Stieber, der die Kugel mit einem klasse Freistoß zum 3:2 im rechten Torwinkel versenkt… und ganz Ungarn liegt sich in den Armen! Aber noch ist es zu früh mit Lobeshymnen zu beginnen…noch traue ich dieser neuen Energie, dieser plötzlichen Power, nicht. Deshalb…abwarten und Ball flach halten.

Wenn man dann so etwas liest, freut’s einen dann aber natürlich trotzdem (jaja, ich weiß schon, was ich über die Weltrangliste geschrieben hab, Farce und so… ;))



Das die Bäume auch für unsere Youngsters nicht in den Himmel wachsen, erfahren wir im November in Belgrad, beim Freundschaftsspiel gegen Serbien. Wir verlieren mit 0:1, wehren uns aber auch hier, was das Zeug hält. Niederlagen sind immer ärgerlich, aber mit dieser kann ich leben. 
Schwerer fällt mir das  allerdings bei 0:1-Heimpleite gegen einen unserer ärgsten Rivalen, die Slowakei. Ja, es war nur ein Freundschaftsspiel, trotzdem macht sich zum Jahresende wieder eine ganz schlimme Ernüchterung breit. Von dem heftigen Euphorie-Feuerwerk nach dem Schweden-Spiel ist nach den beiden Niederlagen zum Saisonende nichts mehr zu spüren. OMG, warum tue ich mir dieses Elend eigentlich seit Jahren an…

Fazit nachdem die erste Enttäuschung verdaut ist: Die Mannschaft ist jung und wird sich weiter entwickeln. Aber es liegt ein langer und schwerer Weg vor uns.


JUNIOREN

U-19 Nationalmannschaft

Ebenfalls gespickt mit Youngstern aus unserer „Hungaria-Talentschmiede“ gelingt der U19 das erste Mal seit Jahren die Oktober-Quali für die Zweitrunden-Ausscheidung im Mai.

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Wieder ein paar Körnchen mehr zur Entwicklung des ungarischen Fußballs, wieder ein paar Meilen mehr auf unserem Weg.

Tolle Leistung.

U-21 MTK Budapest

NextGen Series

Unsere Jungs qualifizieren sich souverän fürs Viertelfinale, wo ein starkes Girondins Bordeaux mit 1:0 niedergerungen wird. 

Spätestens ab diesem Zeitpunkt wollen wir unbedingt diesen Titel, realisieren wir, was er für das Image unserer Akademie, unserer Jugendarbeit bedeuten würde. Zusammen mit meinem U-19 Coach überrede ich deshalb neben unserem 19-jährigen slowenischen Supertalent Timotej Osterc  den 16-jährigen Attila Kovacs und den 17-jährigen Patrik Koos noch einmal die U-19-Stiefel zu schnüren. Als ungarische Nationalspieler sind sie dieser Mannschaft wenn auch nicht Alters- so doch Leistungsmäßig längst entwachsen – wie im Übrigen auch Timotej-, so dass ich es ihnen hoch anrechne, dass sie ganz selbstverständlich zusagen.   

Im Halbfinale wird die U-19 des FC Barcelona dann auch mit sage und schreibe 7:0 aus dem Stadion geschossen. Attila Kovacs als bester Mann in der Abwehr (Note 8,7) und Patrik Koos mit 3 Toren (Spielnote 9,6) sind natürlich die Säulen des Siegs. In Anbetracht ihres Alters kann ich allerdings nichts Verwerfliches daran feststellen. 

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Im 19er Kader unserer jungen Helden stehen unter anderem 10 Ungarn (davon 5 in der 1. Elf), 1 Kroate, 2 Bulgaren, 1 Slowene und 1 Russe – somit ein toller Erfolg für Ungarn und den Nachwuchs ganz Osteuropas.

Und dann folgt der große Tag. Im Endspiel in Florenz wird der Nachwuchs von Manchester United mit 4:1 abgefertigt. Vor 2 Jahren hatten wir im Endspiel noch gegen Ajax das Nachsehen, und jetzt haben wir diesen Wettbewerb gewonnen. Wahnsinn! Die MTK-Jugend, die „Hungaria-Generation“ hat sich europaweit einen Namen gemacht, unsere Akademie, unser Betreuerstab, einfach alle haben unglaubliches geleistet. 

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VORRUNDEN-SPLITTER

+ Gleich vorweg ein Wort zu unseren Finanzen, denn deren Entwicklung ist zum Ende der Vorrunde gelinde gesagt besorgniserregend. Noch haben wir liquide Mittel in Höhe von 4,5 Mio. auf unserem Konto, doch beläuft sich der Saisonverlust zum jetzigen Zeitpunkt schon auf 14,2 Mio. Euro. Auch die letzte Saison schlossen wir bereits mit einem Minus von 3,5 Mio. ab.



Woran liegt‘s?

Stadionausbau, Infrastruktur-Investitionen, diese Saison auch an unserem Transferdefizit von knapp 8,8 Mio. Ganz generell aber an den Gehaltszahlungen, die mit 16,7 Mio./ Jahr zu Buche schlagen und für uns mit normalen Mitteln nicht zu stemmen sind. Mehr denn je sind wir in der Rückrunde also auf die Einnahmen aus der CL angewiesen, sollten wir dagegen im Achtelfinale gegen den FCB ausscheiden, müssen wir wohl Spieler verkaufen.     
Fazit: Die ablösefreien Abgänge der letzten Jahre, die wir ja mit für unsere Verhältnisse enormen Mitteln zu ersetzen versucht haben, haben uns nun an unsere finanziellen Grenzen geführt. Hier muss sich etwas ändern, sprich: Spieler im letzten Vertragsjahr, die ihre Arbeitspapiere nicht verlängern wollen, müssen künftig verkauft werden. 

+In diesem Kontext sind natürlich die Vorrunden-Leistungen unserer beiden sündhaft teuren Neuzugänge Sirojiddin Yuldoshev (22; 9,5 Mio.) und Timotej Osterc (18; 6 Mio.) besonders interessant. Und sie können sich sehen lassen. Yuldoshev schießt in 10 Ligaspielen 9 Tore und legt 5 auf, in der Champions League macht er in 5 Spielen (2 in der Startformation) 2 Tore und bereitet 1 vor. Der 18-jährige Timotej kommt in 7 Ligaspielen zum Einsatz, macht 2 Buden und gibt 6 Vorlagen, in der Champions League schießt er in 5 Einsätzen 1 Tor.

 + Robert Coba will seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Nachdem im Dezember die Schieflage unserer Finanzen immer deutlicher wird (s.o.), bieten wir ihn Anfang des Monats zum Verkauf an. Mit Valencia einigen wir uns dabei auf ein Angebot von 15 Mio für den begnadeten Flügelmann. Doch es ist immer dasselbe Lied: Robert verletzt sich und der Transfer platzt Ende Dezember. Kurz darauf schnappen ihn sich die Corinthians aus Sao Paulo ablösefrei und 15 Mio. gehen uns durch die Lappen…puh, da muss man erst einmal durchschnaufen, das ist nun angesichts der Finanzlage tatsächlich eine kleine Katastrophe. Nach Adorjan, Djakovic & Co. ist Coba schon der vierte oder fünfte Hochkaräter, der uns ablösefrei verlässt. Das höhlt unsere Finanzen immer mehr aus und ist für uns zukünftig nicht mehr machbar. 

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+ Wir improvisieren. Robert ist ein toller Spieler, aber auf seiner Position (Linksaußen) nie an Diatta vorbeigekommen. Da das auch einem Neuzugang kaum gelingen wird, spiele ich mit dem Gedanken, Cornel Christian, ansonsten ja unser Stamm-Mittelstürmer, in der kommenden Saison als ersten „Backup“ Diattas auf Links einzuplanen. Spielen kann er die Position in jedem Fall. Für den Sturm bräuchten wir dann allerdings noch eine Ergänzung, falls Christian auf Links rücken muss – und schlagen deshalb im Januar auf dem ablösefreien Markt zu. Luka Milanzi vom FC Utrecht, den ich schon seit Jahren auf der Rechnung habe, ist ablösefrei zu haben und wird ab dem 01.07.2019 für MTK stürmen. In den letzten beiden Jahren schoss er 23 Tore in der holländischen Eredivisie, weshalb auch der VFB, der HSV und Everton an ihm dran waren. Schön, dass er sich für uns entschieden hat, auch wenn er nicht in unsere Osteuropa – Argentinien – Philosophie passt. Doch jetzt, da die Finanzen zu kippen drohen, müssen wir hier mit Abstrichen arbeiten.   

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+ Etwas durch und durch erfreuliches: Matar Diatta wird zu Afrikas Fußballer des Jahres 2018 gewählt. Was für eine Karriere, Glückwunsch!



+ Unser Innenverteidiger Javier Hernandez gewinnt im Januar mit Guatemala die Copa Centroamericana, Francisco Ramos belegt mit Panama Rang 3. Gratulation!   

+ Was macht eigentlich Patrik Tischler? Lange Jahre das MTK-Gesicht schlechthin wechselte er ja letzte Saison für 750.000 Euro zu Gaziantepspor in die türkische Süper Lig. In seiner Debütsaison kam er auf 5 Tore und 3 Vorlagen in 24 Spielen, aktuell steht für den 27-jährigen nach 15 Spielen leider noch kein einziger Scorerpunkt zu Buche. Eine Durchschnittsnote von 6,35 ist die Konsequenz, wobei man sagen muss, dass die Mannschaft allgemein dieses Jahr Schwierigkeiten hat und mitten im Abstiegskampf-Schlamassel steckt. Ich hoffe er steigert sich, denn dann wäre er mit seiner Kreativität auf jeden Fall auch wieder ein Kandidat für die Nationalmannschaft.

+ Ende Dezember sind die Bauarbeiten am Nandor-Hidegkuti-Stadion endlich abgeschlossen. Es stehen künftig 5.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung, die Gesamtkapazität beläuft sich somit auf 15.000 Ränge.

Béla H:
SAISON VIII: 2018/ 2019 (Rückrunde)

LIGA

Einsame Regentschaft, mit über 100 Toren sind wir längst in eine andere Sphäre entrückt. Mit nunmehr 29 Titeln seit 1904 sind wir nun alleiniger ungarischer Rekordmeister vor Ferencvaros (28 Titel).

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Auch die beiden Pokalwettbewerbe gingen nur über uns:



Herausragende Akteure in der Liga (in der ja vorwiegend die ungarischen Talente und Perspektivspieler zum Einsatz kommen): Adam Csoban (13 Tore/ 17 Vorlagen/ Durchschnittsnote 8,02), der 17-jährige Patrik Koos (21 Tore/ 5 Vorlagen) und unser usbekischer Neuzugang Sirojiddin Yuldoshev (18 Spiele/ 21 Tore/ 7 Vorlagen). Die Entwicklung Csobans, der seit dieser Saison statt im Sturmzentrum auf der 10 oder auf Rechtsaußen agiert, ist super, und Patrik Koos verzaubert sowieso alle ungarische Herzen. Sein kongenialer Altersgenosse Attila Kovacs kommt übrigens auf eine Note von 7,54. Für einen Innenverteidiger überragend. Yuldoshev ist ein echter Knipser, leider ist er nicht der klassische Athlet, sondern weist mit einer Grundfitness von 9 immer wieder konditionelle Schwächen auf. Das stört mich ein wenig, vor allem in der Champions League, was er durch seine Treffsicherheit aber bislang wettmacht.     









Die tolle Entwicklung der NBI zeigt sich auch daran, dass es mittlerweile richtig lukrative Platzierungsprämien gibt: 




CHAMPIONS LEAGUE

Mitte Februar steht das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen die Bayern auf dem Programm. Wir haben zu diesem Zeitpunkt mit einigen Problemen zu kämpfen. Zum einen haben wir bis auf ein Pokalspiel gegen Ferencvaros (3:0-Sieg) seit knapp 2 Monaten kein Pflichtspiel mehr bestritten, zum andern sind mit Mittelfeldmotor Hernan Diaz und mit Goalgetter Yuldoshev 2 wichtige Säulen unserer Stamm-Elf verletzt. Doch Februar und März sind in der Champions League traditionell unsere Sahne-Monate, so dass wir die Bayern mit 3:0 nach Hause schicken. Cornel Christian mit einem Doppelpack und Vahur Saar mit dem Treffer zum Endstand zeigen eine Gala , Korsantia, der im zentralen Mittelfeld auf die Diaz-Position rückt, bereitet alle drei Tore mustergültig vor. Toll! Nach dieser Vorstellung könnten es Diaz und Yuldoshev erst einmal schwer haben, wieder in die 1. Elf zurückzufinden.

Und die Bayern? Zuletzt hat man einige Spiele in Folge gewonnen, darunter ein beeindruckendes 3:0 gegen den BVB, den man nach 2 Jahren endlich wieder vom Meisterthron stürzen möchte. Momentan ist man auch mit 4 Punkten Vorsprung Tabellenführer, doch die Niederlage gegen uns muss ein echter Tiefschlag sein, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie auch letztes Jahr gegen uns schon ganz alt ausgesehen haben (1:2, 0:4). Vor dem Rückspiel habe ich denn auch gehörigen Respekt, die werden heiß-heiß-heißer sein. Oder?       
Und dann müssen wir 1 Woche vor dem Rückspiel noch  eine ganz, ganz miese Nachricht verdauen:



Traurig. Für Matar ist die Saison damit gelaufen, was unseren internationalen Ambitionen einen kapitalen Dämpfer versetzt. Aber gut, man muss jetzt sehen, dass er wieder auf die Beine kommt. Ein Spieler wie er, der seine Stärken in der Dynamik, im Antritt, in der Schnelligkeit hat, könnte mit so einer Verletzung große Probleme bekommen. Wir sollten deshalb alle beten, dass er wieder der Alte wird, steht er doch wie kein anderer für MTK’s Highspeed-Fussball.

Hier noch der aktuelle Screen, um nach seiner Genesung einen Quervergleich machen zu können:

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Das Rückspiel in der Allianz-Arena können wir auch ohne Matar mit 3:1 für uns entscheiden. Es ist klar zu sehen, dass der FCB sich im Umbruch befindet und uns momentan nicht das Wasser reichen kann. Dennoch überwiegt der Schock über Matars Verletzung immer noch die Freude. Ich lasse Christian auf der Diatta-Position Linksaußen beginnen, dafür spielt Yuldoshev im Sturmzentrum,  eine Option, die wir in unseren Gedankenspielen ja auch für die nächste Saison ins Auge gefasst haben. Mit dem Ergebnis bin ich nicht ganz zufrieden, nach dem Gesehenen scheint Christian auf Linksaußen ein wenig verschenkt – aber nach einem Spiel ist ein endgültiges Urteil auch noch zu früh. Ich denke trotzdem, dass es der zum Saisonende nach Sao Paulo wechselnde Robert Coba auf Links wird richten müssen und das Christian wieder ins Zentrum rückt. Gegen die Bayern ist Robert noch verletzt – wir haben in dieser Saison wirklich die Seuche – aber insofern er fit ist, wird er die letzten Monate bei uns noch einmal zeigen dürfen, was in ihm steckt. Was dann nächste Saison passiert, werden wir sehen.     

Das Achtelfinale im Überblick:

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Das Viertelfinale:

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Erst haben wir Verletzungspech und jetzt auch kein Losglück. Gegen Barca haben wir in der Gruppenphase nicht gut ausgesehen und im Halbfinale  - so man so vermessen ist, daran zu denken – würden Titelverteidiger ManCity oder Chelsea warten.
Doch die Niederlagen in der Gruppenphase haben nun ihr Gutes. Ich kenne die Barca-Taktik Roberto Mancinis mittlerweile in - und auswendig, diese enge 4-2-3-1-Aufstellung, so dass wir unser Mittelfeld mit den beiden Georgiern Korsantia und Tsurtsumia und dem Ivorer Toure dicht machen und uns auf Nadelstiche über Außen konzentrieren.
Und es funktioniert.
Tsurtsumia stiehlt Messi, Pastore, Busquets und wie sie alle heißen kurzerhand die Show und avanciert mit 2 Vorlagen zum Initiator unseres 3:2 Husarenstücks im Nou Camp, jeweils vollendet von Cornel Christian, der mittlerweile nach meiner Einschätzung einer der besten Stürmer Europas ist. Wow, das war eines der intensivsten Spiele meiner Laufbahn, Barca-Trainer Donadoni wirbelte immer wieder seine Formation durcheinander, so dass ich 1 Stunde RealTime mit diesem Spiel verbrachte, immer wieder über Statistiken und Formationen grübelte. 
 
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Im Rückspiel macht sich Cornel Christian mit einem lupenreinen Hattrick unsterblich und die stolzen Katalanen müssen am Ende mit einem demütigenden 2:4 nach Hause fahren. Die Freude ist riesig, wird aber getrübt durch Gelbsperren und weitere Blessuren, vor allem auf den Außenpositionen, wo wir eh schon viele Verletzte zu beklagen haben (Diatta!). Es ist einfach unglaubliches Pech, dass wir z.B. 3 international taugliche Linksverteidiger im Kader haben, einer davon – Tamas Timar – im Halbfinale eine Gelbsperre absitzen muss, und sich die anderen zwei dann binnen einer Woche verletzen.
Aber was soll das Geheule. Wer ins Endspiel will, muss auch in solchen Situationen zurückbeißen. Und wir wollen ins Endspiel – im 4. Jahr hintereinander sind wir nun im Halbfinale, ich glaube niemand, auch nicht unsere Kritiker, können abstreiten, dass wir es nun endlich einmal verdient hätten. Der Gegner ist wieder einmal mein Freund Michael Laudrup und sein FC Chelsea. Letztes Jahr konnten wir sie im Viertelfinale noch mit 4:0/0:2 in die Schranken weisen, aber aufgrund unserer vielen Ausfälle sehe ich uns nun erst einmal in der Defensive.

Das Viertelfinale im Überblick:

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Das Halbfinale:

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Ausgerechnet Top-Stürmer Christian (Prellung; bislang 11 Tore in der CL) und Diatta-Ersatz Coba (Schnittwunde) fallen gegen Chelsea mit Blessuren aus, Yuldoshev, der für Christian in die Mannschaft rückt ist angeschlagen. Immerhin können wir links defensiv den Ausfall von Tamas Timar mit dem rechtzeitig genesenen Bosnier Milan Zagorac auffangen. Für Coba spielt Ramos, der sich aber nach 3 Minuten im Spiel verletzt und raus muss…fuck. Also kommt Coba doch noch mit einem Konditionswert von 78 % ins Spiel. Tja…dann die 25. Minute: Yuldoshev verletzt sich und muss runter… oh Mann, ich meine: was soll das? Ich beiße auf die Zähne, beordere Coba in den Sturm und wage ein Experiment: Ich nehme unseren slowenischen Teenie Timotej Osterc ins Spiel, auf Linskaußen, eine Position, die er im Leben noch nie gespielt hat. Aber er ist schnell, so rasend schnell, und genau diese Eigenschaft brauchen wir dort. Und wie es im Fußball so ist: Timotejs erste Aktion ist ein Traumpass auf den durchgestarteten Vahur Saar, der die Kugel zum umjubelten Führungstreffer ins Netz ballert. Yes! In einem ansonsten ziemlich unansehnlichen Spiel mit vielen Unterbrechungen bleibt es dann auch dabei.
Das Rückspiel wird eine ganz knifflige Aufgabe. Chelsea ist mir als unglaublich heimstark bekannt, vor 2 Jahren reisten wir – ebenfalls im Halbfinale - mit einer 2:1-Führung an die Stamford Bridge und bekamen einen 0:4-Prügel übergezogen, letztes Jahr spielten sie uns beim 0:2 ebenfalls an die Wand, unser Glück, dass wir aus dem Hinspiel – bei dem Londoner einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten – einen 4:0-Vorsprung mitgebracht hatten. Zudem kann mein Kumpel Laudrup wieder auf den als Weltfussballer nominierten Mittelfeldstar Tarek Trabelsi (TUN;25; 36 Mio.) zurückgreifen (im Hinspiel gesperrt), und auch der im Hinspiel aufgrund einer Blessur ziemlich blass gebliebene holländische Weltmeister Arno Maas (TJ; 30 Mio.) ist wieder zu 100% fit.   
Bei uns stehen aus der Stammformation der guatemaltekische Abwehr-Recke Hernandez, unser Defensiv-Spezialist Ibrahim Touré und der georgische Shooting-Star Tsurtsumia im Mittelfeld  sowie Christian und Yuldoshev im Sturm vor einer Gelbsperre. Sollte wir weiter kommen, würde diese für’s Endspiel gelten, ein Albtraum also. Ich entscheide mich jedoch a la Jupp Heynckes darauf keine Rücksicht zu nehmen. Dafür ist Chelsea einfach zu stark.

Hier die Aufstellungen:

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Akutes Herzinfarktrisiko, oh mein Gott, dieses Spiel hatte alles. Mit dem Schweizer Jerome Laperierre einen unverschämt parteilichen Schiri, der uns einen glasklaren Elfmeter verweigert, und uns stattdessen 7 gelbe Karten mitten ins Herz  drückt, sind darunter doch – bis auf Yuldoshev -  die jeweils dritten für die o.g. Jungs, so dass diese alle (Hernandez, Tsurtsumia, Christian, Toure)  für das Finale gesperrt sind …tja, und dann sind da noch zwei Gegner auf absoluter Augenhöhe, ein bärenstarker Lukaku, der das 1:0 für Chelsea ins Netz donnert, dann aber verletzt raus muss, den scheinbar finalen Schlag nach knapp 80 Minuten, als Nainggolan eine Flanke von rechts schlägt, die an den Pfosten springt, und von da aus unserem Torwart Ortiz an die Schulter und dann zum 2:0 ins Tor, und schließlich ein Konter über Saar, den der kurz zuvor eingewechselte Osterc zum kaum mehr für möglich gehaltenen 2:1 ins Tor semmelt. Wieder die beiden, wie schon im Hinspiel, nur diesmal umgekehrt. Der 19-jährige Slowene und der 2 Jahre ältere Este somit die Matchwinner dieses Halbfinals. Und jetzt…Finale !
Zwar ohne die halbe Stamm-Belegschaft, aber was soll’s. In einem Spiel ist alles möglich. ALLES…Mensch, ich wage kaum daran zu denken?

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Das Halbfinale im Überblick:

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Das Endspiel:

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Durch die Finalteilnahme können wir auch unsere Finanzen konsolidieren, bzw. zumindest im Griff behalten.

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Ganz generös können wir jetzt natürlich behaupten, dass wir bewusst ins Risiko gegangen sind, und es sich nun ausbezahlt hat ;)

Nun ja, ganz falsch liegt man damit ja nicht, kann sich doch der 9.5-Millionen-Transfer von Yuldoshev im Endspiel noch richtig bezahlt machen. Wir haben ihn als internationalen Klasse-Backup für Christian verpflichtet, und jetzt stehen wir – ohne Chris – im CL-Finale und sind froh, dass er da ist.
Finale.
Einem Ungarn sei an dieser Stelle Pathos gestattet, also appelliere ich an alle Jungs, die heute auf dem Platz stehen, für ihre Teamkameraden zu spielen, die sich im Halbfinale aufgeopfert haben. Aufgeopfert haben für das große Ziel.
Unser Gegner heißt Atletico Madrid, ein Verein, der aktuell zum zweiten Mal hintereinander die Primera Division gewinnen konnte, ermöglicht durch die Millionenbeträge eines gewissen Hussein Lopez Lopez (:-)), der als Mäzen seit einigen Jahren das Ruder in der Hand hält. Alleine in den letzten beiden Transferperioden wurden beinahe schon obszöne 200 (!!) Millionen Euro in die Mannschaft investiert, so dass uns eine Ansammlung von Weltklassespielern rund um den Argentinier Barzola und den Polen Krzysztof Kula erwartet.

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Absoluter Superstar ist aber der Spanier Masiku (stammt eigentlich aus Simbabwe), den der FC Barcelona vor 2 Jahren ablösefrei ziehen ließ. Wie sich jetzt herausgestellt hat eine katastrophale Fehlentscheidung des Managements, denn Masiku ist aktueller spanischer Torschützenkönig und frisch gekürter Spieler des Jahres. Und er ist – und jetzt kommt’s – für das Finale gesperrt.
Damit haben wir ein Finale ohne die Superstars Christian und Masiku – diese gelbe-Karten-Regel ist einfach der Wahnsinn.

Schwachstellen bei Atletico? Kaum, aber wenn ich welche nennen müsste, dann würde ich mich fürs Tor (Carlos Kameni; 325; 151 Lsp. f. Kamerun) und die Außenverteidigerpositionen entscheiden (Stefan Savic; ehemals ManCity, 72 Lsp. f. Montenegro; er ist jetzt nicht der schnellste), allerdings scheint Atletico-Trainer Donadoni sowieso ein 3-5-2 zu bevorzugen.

Und dann ist es soweit, Finale in St. Petersburg, die Mannschaften laufen ein…

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Atletico im erwarteten 3-5-2, unter anderem mit Lars Bender im Mittelfeld und dem 33-jährigen Urgestein Falcao im Sturm. Größeren Angstschweiß treibt mir allerdings Schiri Jerome Laperierre auf die Stirn. Den Schweizer hatten wir schon im Halbfinale gegen Chelsea, u.a. verteilte er 7 gelbe Karten gegen uns.
Und das Spiel beginnt gleich mit einem Paukenschlag, denn 30 Sekunden zeigt die Uhr, als Falcao den Ball an den Pfosten hämmert. Doch wir lassen uns nicht davon beeindrucken, tragen unsere Angriffe wie besprochen über die Flügel vor, und schnell ist für alle Welt zu sehen, dass Donadonis Dreier-Abwehrkette sich gegen die schnellen Coba und Saar als brüchig erweist. Nach 6 Minuten dribbelt sich Saar denn auch in einem Höllentempo in den Strafraum und wird von Dominguez gelegt. ELFMETER. Ich kann nicht hinsehen…doch Diaz, unser abgebrühter Gaucho, der für Tsurtsumia ins Team gerutscht ist, bleibt cool und verwandelt. Die Arena ist St. Petersburg kocht über, wie Peitschenhiebe prasselt der infernalische Jubel auf mich ein,  wir führen, bei Gott, wir führen mit 1:0.
Atletico antwortet mit wütenden Gegenangriffen, doch alles viel zu harmlos, Ortiz muss kein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Nach etwa 20 Minuten verschleppen wir das Spiel,  lullen Madrid ein wenig ein, um dann unsere Hochgeschwindigkeitsmaschinerie anzuschmeißen. Und der Turbo rollt, vor allem Saar spielt wie entfesselt, Alvaro Dominguez, sein direkter Gegenspieler kann einem leid tun, sobald er auch nur eine Stiefelspitze an den Ball bringt, wird er von Saar abgegrätscht, wodurch zwei vielversprechende Ballgewinne für uns entstehen, die Asenjo im Atletico-Tor aber entschärfen kann.
Und dann ist es ausgerechnet Robert Coba, Robert, der keinen neuen Vertrag unterschreiben wollte, der heute sein letztes Spiel für uns bestreitet, der eine präzise Flanke in den Strafraum bringt, die Diaz mit einem Full-Speed-Volley unter die Latte nagelt. Ich flippe aus, bin völlig weg, weiß nicht mehr was passiert, sehe nur noch die blinkende Anzeigetafel…Diaz! Diaz!...2:0 für MTK! Und noch 5 Minuten bis zur Pause.  Genug Zeit für ein weiteres Tor…doch Saar brettert den Ball aus guter Position in die Oberränge.
Nach der Pause das gewohnte Bild. Keine Wechsel, gleiche Aufstellung bei Atletico –das überrascht mich dann doch. Dann plötzlich helle Aufregung. Angel Cordero, venezuelanischer Weltstar in Reihen der Madrilenen reist Robert Coba im Ringerstil an der Seitenlinie um. Schiri Laperierre nestelt in der Tasche…und Rot, ROT für Cordero, Madrid nur noch zu zehnt.
Die nächste halbe Stunde fegen wir über Atletico mit einem Dauerbombardement hinweg, ohne jedoch noch gravierenden Schaden anzurichten – was ich jedoch nur noch wie im Trance erlebe.
Bis der Schlusspfiff mich in die Realität zurückreist.
Aus. Aus. Aus.   
Champions-League-Sieger 2019 ist…MTK!….HUNGARIA!...HURRA!...HURRA!....HURRA! ?

Damit ist es vollbracht. Zumindest im Vereinfussball lebt Ungarn nicht mehr in der Vergangenheit. Feiern wir den größten Erfolg doch im Hier und Jetzt…Heute!

Das ist  verrückt…einfach unfassbar…unfassbarer Wahnsinn!

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NATIONALMANNSCHAFT

Im Februar spielen wir ein Freundschaftsspiel auf Malta, bei dem wir uns beim 3:1-Sieg wahrlich nicht mit Ruhm bekleckern. Der Mannschaft ist anzumerken, wie sehr ihr die beiden Niederlagen zum Jahresausklang noch in den Knochen stecken – sie agiert verunsichert, auch aus Angst vor einer  Jahrhundertblamage, während der Gastgeber aus der Rolle des Underdogs heraus ein ganz mutiges Spielchen aufzieht. Schlussendlich ebnet aber Ungarns Teenie-Idol Patrik Koos mit einem Tor und einer Vorlage den Weg zum Sieg. Und am Ende muss man sagen: Hauptsache gewonnen und ein wenig Selbstbewusstsein getankt, bevor es nun an die schweren Aufgaben in der EM-Quali geht.

Unsere erste Aufhabe erweist sich dann mit Italien auch als echter Hammer. Beim Auswärtsspiel auf dem Apennin verlieren wir völlig chancenlos mit 0:3. Im Juni, 1 Woche nachdem MTK die Champions League gewonnen hat, kommen gegen die Färöer Inseln 60.000 erwartungsfrohe Zuschauer nach Budapest ins Stadion um mit Kovacs, Koos, Csoban und Timar ihre Helden zu feiern. Doch was sie zu sehen bekommen ist ein schlimmer Rückfall in ganz alte Zeiten, stellvertretend hierfür die Leistung von Vladimir Koman (FK Rostow; mit 30 auch einer der „alten Garde“, die trotz ganz guter Attribute nie-nie-nie Leistung bringt), der nach einer Viertelstunde die gelb-rote Karte sieht. Erst kurz vor Schluss erlöst uns Szücs mit einem Kopfballtreffer. 1:0 in einem grauenhaften Spiel.

Die Tabelle sieht nach der Hälfte der Spiele dagegen ganz gut für uns aus – im September kommt es zu den entscheidenden Spielen gegen die Schweiz und gegen Schweden.

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3 Tage später bestreiten wir dann auch noch ein Freundschaftsspiel gegen Moldawien und beweisen trotz eines 2:0-Siegs, wie unglaublich schwer uns das Spiel fällt, wenn wir selbst agieren müssen.  Aber: Die Mannschaft ist blutjung und wird sich die nächsten Jahre noch um einiges verbessern.

Alle Spiele im Überblick:

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JUNIOREN

Neue Nachwuchsspieler

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Kein überragender Jahrgang in der Spitze, auch nicht bei den anderen ungarischen Vereinen, doch in der Breite bin ich ziemlich zufrieden. Selbst die 2,5-PA-Burschen hatten noch vor wenigen Jahren Seltenheitswert in Ungarn, so dass diese Ansammlung an solide talentierten Spielern innerhalb eines Jahrgangs ein echter Fortschritt ist. Ein weiterer Beleg dafür, dass es ohne Zweifel aufwärts geht mit Ungarns Nachwuchs. Ich freue mich jedenfalls darauf, die Jungs zu trainieren.

U-19 Nationalmannschaft Ungarn

Auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat, schlägt sich Ungarns U19 in der 2. Quali-Runde zur U-19-EM wirklich beachtenswert:

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RÜCKRUNDEN-SPLITTER

+ Seit unserem Stadionausbau hat sich der Zuschauerzuspruch massiv verbessert. Im Schnitt kommen seither ca. 13.000 Zuschauer – gegen Ferencvaros waren sogar 15.000 da. Zu unseren Heimspielen in der Vorrunde, vor dem Ausbau, kamen im Normalfall um die 8.500  – 2011, bei meinem 1. Heimspiel mit MTK waren übrigens noch ganze 1.100 Besucher im Stadion.

+ Mit Attila Kovacs hat Ungarns Fussball zum ersten Mal seit Jahrzehnten ein Wunderkind in seinen Reihen. Wenn wir bei seiner weiteren Ausbildung nichts falsch machen hat Ungarn hier für die nächsten 15 Jahre einen europaweit bewunderten Athleten.

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+ Aufgrund der sehr erfolgreichen Saison sind unsre Spieler europaweit begehrt. Vor allem um Cornel Christian reißen sich die Top-Clubs:



Ich bespreche mich Präsident Fülöp und wir legen fest, dass wir bei einem Angebot ab 40 Mio. Euro ins Grübeln kommen…
DocSnyder:
Endlich die CL - Glückwunsch! Wie motivierst du dich jetzt noch? Außer dem Weltpokal ist auf Teamebene ja nichts mehr zu holen...Weltmeister mit der Nationalmannschaft, ja, das wäre noch was. :D
Cubano:
Das war sie jetzt also endlich. Die verdiente alles übertreffende Saison.

Ich würde sagen ein Vereinswechsel zu einem Ligakonkurrenten ist angesagt. Hilf dem ungarischen Fußball wieder auf die Beine!
Béla H:
Hey Leute,

danke für die Glückwunsche  :)

Ich geb Dir recht, Cubano, jetzt ist es an der Zeit etwas für die Liga zu tun...und den Verein zu wechseln. Die Kündigung ist bereits eingereicht, meine Bewerbung liegt dem neuen vor 8)

Ach ja, Doc, was die Motivation angeht, ist die Sache mit MTK natürlich jetzt durch. Deshalb auch der neue Verein, bzw. finde ich es jetzt einfach interessant, zu sehen, wie die KI die Sache nun angeht. Hui...muss sagen, ein wenig blutet mir ja schon das Herz, sehe schon, wie die Spieler nun massenweise verkauft werden, die besten ungarischen Talente anstatt in der Liga wieder nur in der U19 vor sich hin gammeln...man kennt das ja :-\
Aber was soll's...ein zu starkes MTK ist auf Dauer auch nicht gut, ich denke die ungarische Liga muss jetzt ihr gesundes Maß finden, auch wenn es in der 5-Jahreswertung, Ligenreputation etc,. dann  erst mal wieder ein wenig nach unten gehen sollte. Konkurrenz belebt am Ende das Geschäft, denke ich, und Stillstand ist immer ein Rückschritt...also auf zu neuen Zielen :) 
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