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[FM2014] Anfälligkeit bei Flanken
plzma:
De vorgeschlagenen Änderungen scheinen schon ganz gut geholfen zu haben, danke.
maturin:
Wenn du nochmal Probleme hast, oder die Taktik noch weiter verbessern willst ist Tankqll's Hinweis aber super. Immer mal wieder ins Analyse Tool zu gucken hilft viel, genauso wie der Sticky Threat zu den Statistiken!
KI-Guardiola:
--- Zitat von: maturin am 22.Oktober 2013, 18:38:00 ---aber auch der W (A) auf rechts arbeitet nicht gross nach hinten.
--- Ende Zitat ---
Es ist schwierig zu sagen, ob sich im FM 2014 noch alles genau so verhält, wie vorher. Weil die Spielerrolen jetzt isoliert sind und ihnen Verhalten zugewiesen werden kann und auch wird. (Hat mal jemand den Half Back ausprobiert? Der soll sich zwischen die IVs fallen lassen, etwas, das mit den Reglern nicht zu machen war, würde mich echt interessieren).
Was ich sagen wollte, ob ein Spieler mit nach hinten arbeitete (d.h. nach hinten ging) oder nicht, hatte mit den Duties nichts per se zu tun. Es gab eine einzige Philosophie, die Duties direkt mit der Mentalität verknüpfte und darauf etwas Einfluss hatte, nämlich "Balanced". In einer Defensiv-Strategie konnte man so auch Außenverteidiger haben, die sich ziemlich früh nach vorne pirschten, z.B., weil die Mentalitätseinstellungen im Team rein auf den Duties basierten. D: niedrigste Mentalität. S: mittlere. Angriff: Offensivste. Ein Poacher (A) hatte also die gleiche Mentalität wie ein FB (A). Und ein Stürmer(S) die gleiche wie ein defensiver Mittelfeldspieler (s). Ansonsten ging es vor allem auch um die Einstellungen für runs from deep. Aber grundsätzlich stehen Spieler mit Angriffsduty natürlich im Moment des Ballverlusts im Schnitt weiter vorne, wegen diesen runs, ihren Läufen (runs from deep), von daher, wenn das gemeint ist, ja. :) Und wir müssen uns dringend abgewöhnen, in diesem Reglerkauderwelsch zu denken. ;D
Wie wärs mit zwei echten No-Nonsense-Defensivspielern im Mittelfeld, die absichern? Ein BWM als einziger Anker vor der Kette kann eh zum Problema werden, der ist nämlich nicht angehalten, seine Position zu halten und zu sichern, sondern sofort auf den Ball draufzugehen. Davon ab, ganz ohne erhöhte Anfälligkeit kann ein offensiver Stil ja auch nicht sein. :)
maturin:
Beim W(A) habe ich mich auf meine, zugegebenermassen eingeschränkten, Erfahrungen mit dem FM14 bezogen mit Fluid als Playing Style.
Beim BWM gebe ich dir komplett recht, allerdings glaube ich nicht, dass ein Halfback die Lösung ist, da wäre mir immer noch das Loch auf den Flügeln zu gross, er hilft dann wohl in der Endverteidigung der Flanken.
Ausprobieren muss ich den allerdings, interessiert mich brennend.
karenin:
@Sven: Der Half-Back funktioniert, ist allerdings ne seltsame Rolle um ehrlich zu sein, zumindest fürs Dortmunder Spielermaterial im Test. Also entweder müsste man Gündogan/Sahin dort einsetzen (da er ja tief steht braucht er öfters mal Direkte Pässe, Bender/Kehl passen meistens zu einem der IV zurück. Aufgrund schlechterer Passwerte vermutlich.)
In nem 2-DM System wäre der HB dann der Spielmacher und der andere DM müsste Supporten. Allerdings rückt der auch nicht weit genug auf, sodass der Spielaufbau grundsätzlich aus langen Pässen des HB besteht. Mit Zielspieler an sich ja ziemlich BVB like, zumindest 2011 mit Sahin in genau dieser Rolle. Dennoch ziemlich passiv, um mit dem HB ein eher Ballbesitzorientiertes Spiel aufzuziehen müsste man neben dem HB noch nen DLP, was den HB ja dann eigentlich egalisiert, da der DLP nen größeren Bewegungsradius hat und somit nicht nur für die IV sondern auch für das AM Anspielstation ist. Soweit also zumindest für starke Mannschaften. Ich denke für schwächere Mannschaften ist er sicherlich ein gutes Mittel um eindimensionale IVS zu entlasten.