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Bundesliga Saison 2011/12
Topher:
Erinnert mich fast ein bisschen an die Wullf Geschichte als sich der Springer- und Rudolf-Augustin-Verlag den Ball so zugespielt haben.
Das ist 'ne absolute Frechheit. Satire schön und gut, als solche aber fast nicht mehr zu erkennen. Da hätte man schon etwas mehr Fingerspitzengefühl erwartet.
Konni:
Das ist doch klar als Satire erkennbar. Schon der Einstieg, der diese Anspielung auf den Rasen und die Frage enthält, warum sich dieser nicht gelb verfärbt hätte und wie er es aushalten könne, dass Robben und Mourinho sich da die Hand geben oder sogar Umarmen zur maximalen Verdichtung des Bösen im Fußball; letztlich auch der "Einstieg ins Großdivengeschäft", bei dem ich auch schmunzeln musste (herrliche sprachliche Anlehnung an ein großes Divisengeschäft).
Nein, liebe Bayern-Fans, da seid ihr zu empfindlich. Wenn mensch Robben zum Fußballgott nennen darf und ihn zum Messias hochlobt und sich dabei niemand beschwert, ist es auch legitim ihn angespitzt in den Boden zu rammen. Zumal die Kritik an Robben ja nicht unberechtigt, aber natürlich maßlos überzeichnet ist. Aber genau das soll Satire ja erreichen, Anhänger sollen sich massiv aufregen, der Aufschrei führt zu allgemeiner Kenntnis dieses Artikels, der vermutlich sonst irgendwo auf Seite 87 in der inhaltlichen Leere des Spiegels untergegangen wäre und diejenigen, die Robben nicht leiden können, müssen schmunzeln, weil sie die wutschäumende Reaktion der Robben-Fans vor Augen haben. Robben, der Beckenbauer aber offenbar ernster nimmt als andere Menschen, "die mal nachdenken", traue ich aber durchaus zu, auch diesen Artikel ernst zu nehmen. Der BILD traue ich zu in ihrer Spekulationsgeschichte von heute einen Verweis auf den Spiegel-Artikel zu haben. Kann ja mal jemand nachschauen, dem nicht schon beim Gedanken daran, eine solche "Zeitung" in den Händen zu halten oder die Website anzusurfen die Finger abfaulen.
sulle007:
--- Zitat von: Konni am 30.April 2012, 07:46:30 ---Das ist doch klar als Satire erkennbar. Schon der Einstieg, der diese Anspielung auf den Rasen und die Frage enthält, warum sich dieser nicht gelb verfärbt hätte und wie er es aushalten könne, dass Robben und Mourinho sich da die Hand geben oder sogar Umarmen zur maximalen Verdichtung des Bösen im Fußball; letztlich auch der "Einstieg ins Großdivengeschäft", bei dem ich auch schmunzeln musste (herrliche sprachliche Anlehnung an ein großes Divisengeschäft).
Nein, liebe Bayern-Fans, da seid ihr zu empfindlich. Wenn mensch Robben zum Fußballgott nennen darf und ihn zum Messias hochlobt und sich dabei niemand beschwert, ist es auch legitim ihn angespitzt in den Boden zu rammen. Zumal die Kritik an Robben ja nicht unberechtigt, aber natürlich maßlos überzeichnet ist. Aber genau das soll Satire ja erreichen, Anhänger sollen sich massiv aufregen, der Aufschrei führt zu allgemeiner Kenntnis dieses Artikels, der vermutlich sonst irgendwo auf Seite 87 in der inhaltlichen Leere des Spiegels untergegangen wäre und diejenigen, die Robben nicht leiden können, müssen schmunzeln, weil sie die wutschäumende Reaktion der Robben-Fans vor Augen haben. Robben, der Beckenbauer aber offenbar ernster nimmt als andere Menschen, "die mal nachdenken", traue ich aber durchaus zu, auch diesen Artikel ernst zu nehmen. Der BILD traue ich zu in ihrer Spekulationsgeschichte von heute einen Verweis auf den Spiegel-Artikel zu haben. Kann ja mal jemand nachschauen, dem nicht schon beim Gedanken daran, eine solche "Zeitung" in den Händen zu halten oder die Website anzusurfen die Finger abfaulen.
--- Ende Zitat ---
Jo, die Bild weist darauf hin.
Bin gespannt was Robben macht.
gruss sulle007
Tery Whenett:
Satire hin oder her, der Vorsatz der Medien sich bessern zu wollen nach der Enke-Geschichte war blanker Hohn.
Tibor:
Im Endeffekt sind aber die Leute schuld, die Medien wie die Bild oder andere Boulevardpresse konsumieren. Und da wird es hier auch genug geben. Also sollte man sich eventuell auch mal an die eigene Nase fassen - denn auch ein Großteil aller anderen Artikel in solchen Publikationen bewegt sich auf ähnlichem Niveau, nur weil es einen da nicht berührt findet man es lustig und toll, und gibt dem ganzen damit eine Legitimation.