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Sexismus: Für mich ist es kein politisches Thema sondern ein Thema des Boulevard. In der Rolle des US-Präsidenten ist mir nicht wichtig ob der Kandidat privat Frauen wenig Respekt entgegenbringt, genau wie mir egal war was ein Bill Clinton mit irgendwelchen Praktikanten macht. Ich verstehe deine Gründe das anders zu beurteilen, das ändert meine Sichtweise aber nicht.
Das Thema Einreisestopp ist aus meiner Sicht trotzdem eine Luftblase, eben weil es so nicht durch kommt. Er wurde uA wegen solchen Parolen gewählt, da wundert es mich nicht, wenn er jetzt ein paar Blindgänger abfeuert von denen eh jeder weiß, dass es Rohrkrepierer sind. Aus meiner Sicht geht es da nur darum dem Teil seiner Wähler, die ihn dafür gewählt haben, das Gefühl zu geben er würde "etwas tun".
Zur Quelle Dailymail:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/hillary-clinton-vergewaltiger-verteidigt-und-opfer-beschimpft-a-976691.html Ist dir Spiegel Online lieber? Ich finde beide Seiten gleich schlecht.
Für mich ist es auch gar nicht problematisch seinen Pflichten als Anwalt nachzugehen, sich aber als große Kämpferin für Frauenrechte zu inszenieren, wenn man kein Problem damit hat einen Vergewaltiger zu verteidigen, den man selbst für schuldig hält... das ist mir dann doch ein wenig zuviel Theater. H.Clinton ist für mich eine moralfreie Person, die das sagt, das tut, wovon sie glaubt, dass es ihr am ehesten etwas bringt und unterscheidet sich damit nicht von einem Trump.
Das Ausgangsthema war ja, wie man denn für Trump sein konnte. Ich kann es nochmal versuchen zu erklären.
Du darfst gerne darüber lachen und es für absurd halten, aber ich habe tatsächlich ein wenig Angst vor so etwas wie einem dritten Weltkrieg. Die Äußerungen Trumps bezüglich Rußland, der Rolle in der Welt der USA und wie er die jüngeren Kriege der USA bewertet haben mir wirklich die Hoffnung gegeben, dass sich die Situation ein wenig entspannt. Mir war bewusst, dass es durchaus nur Wahlkampfgelaber sein könnte, aber da bestand zumindest der Hauch einer Chance zur Deeskalation. Das habe ich bei Clinton nicht gesehen. Letztlich hat sich meine Hoffnung wohl als falsch herausgestellt.
Ohne deine Beitrag über mir, hätte ich dazu aber nichts mehr geschrieben, was nicht daran liegt dass ich trolle oder so, sondern dass das einfach Themen sind, die man unterschiedlich bewerten kann. Ich habe meine Meinung kundgetan, du hast mir widersprochen und deine Sicht der Dinge dargelegt, damit war das Thema für mich dann erledigt. Man muss Meinungen nicht diskutieren, wenn eh klar ist, dass es keinen Konsens gibt. Warum du wieder auf eine persönliche Ebene gehst verstehe ich nicht aber mittlerweile habe ich mich daran auch irgendwie gewöhnt.