Ich bin selbstverständlich dafür, dass wir die Flüchtlinge aufnehmen, nur sollte man trotzdem die Frage stellen, was passiert, nachdem man die aufgenommen und umgesiedelt hat? Denn ich sehe durchaus einige Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, aber nicht umbedingt diese Weltoffenheit, die sich einige für Deutschland geradezu herbeisehnen. Gerade im Kontext eines aufkeimenden Antisemitismus in Europa sehe ich das eher mit Sorge, denn der größte Teil des neueren Antisemitismus geht nun mal von muslimischen Bevölkerungsgruppen aus. Generell muss man die Frage stellen, wie die muslimischen Flüchtlinge mit den Werten unserer liberalen Gesellschaft klarkommen. Natürlich möchte ich sie nicht wegschicken, nur weil sie etwas gegen Juden oder Schwule haben könnten. Aber leider kommt mir in der Diskussion einfach die Frage zu kurz, was passieren soll, nachdem man alle aufgenommen hat.
Grundsätzlich wäre ich aber ohnehin für die Einrichtung von Einwanderungsstellen an den Außengrenzen der Europäischen Union, ähnlich Ellis Island in den USA. Dort könnte man die Einwanderungsströme kanalisieren und könnte zudem die fähigen Leute ins Land holen und auch geordnet ansiedeln. Denn eine unregulierte Einwanderung, wo Menschen auf Schiffen oder Zügen eingepfercht werden darf einfach nicht.