Schwachsinnige Aufregung mitten aus dem Sommerloch. Da wird ein Einspieler gezeigt, wo mal wieder gekonnt dumm und dümmer vor die Kamera gezerrt werden, um ein böses rechtes Bedrohungsbild zu zeichnen (im Gegenzug wird alle zwei Tage der hochgebildete syrische Akademiker als Vorzeigebeispiel für alle Flüchtlinge gezeigt).
Herrmann bezieht sich Sekunden nach diesem Einspieler, in dem ein bayrischer "Landsmann" eben das Wort "Neger" in negativem Kontext verwendet und er direkt darauf angesprochen wird, darauf und sagt eben diesen Satz an dem sich jetzt alles aufhängt...unglücklich ja, aber bestimmt nicht rassistisch gemeint.
Ich persönlich finde es schlimmer, jemanden "Nazi" als "Neger" zu nennen. Ersteres wird von der kompletten linksgrünen Fraktion aber, egal ob direkt oder indirekt, dermaßen inflationär ggü. jedem politischen Gegner verwendet, der es wagt auch nur einen Hauch von Konservatismus zu zeigen...
Ich fand die Grüne deutlich schlimmer. Völlig hilflos und fernab jeder Realität war es eine herrliche Einfachheit, ihr regelmäßig mit Erkenntnissen und Zitaten ihrer (Realo-)Parteifreunde aus Baden-Württemberg den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dazu dann Ranga Jogeshwa, aus unerfindlichen Gründen mit in der Expertenrunde, dessen fantastisch realitätsgeprägter Ansatz, dass doch einfach der Syrer mit der deutschen Oma Kaffee trinken gehen solle, während der Guineer etwas anderes schönes macht, vom Publikum enthusiastisch beklatscht wurde...oh mein Gott. Das brachte uns in der Problemlösung voran.
@smedhult: kritische Stimmen zu dem Thema sind im deutschen Staatsfernsehen nicht erwünscht. "Hart aber links" ist schon länger auf meiner Liste, man tut sich hervor, einen einzelnen Gegner des vorgegebenen politischen Kurses (idR aus der konservativen Ecke) im Wechsel von 5-6 Mit-Gästen plus Moderator niedermachen zu lassen.