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Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
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BlueSnakeRD:
Kann ich so auch unterschreiben. Ich denke mal dass auch einige die FDP als Alternative zur Alternative genommen haben, die gerne "CSU außerhalb Bayerns" gewählt hätten.

Jo, anyway....spannend wird nun, ob Jamaika kommt. Ich nehme an vor der Niedersachenwahl in drei Wochen passiert nix.
Maradonna:

--- Zitat von: Rosso am 25.September 2017, 07:50:18 ---
--- Zitat von: BlueSnakeRD am 25.September 2017, 07:39:23 ---
--- Zitat von: Rosso am 25.September 2017, 07:35:23 ---
--- Zitat ---Viele AFD-Wähler werden dir sinngemäß sagen "wenn es bei mir die CSU gäbe, tät ich die wählen".
--- Ende Zitat ---

Das kann man so unterschreiben. Ich würde mich auch dazu zählen. Nur ist und war das kein Grund AFD zu wählen. Wer von anderen Menschen verlangt sich hier rechtsstaatlich zu verhalten, sollte dies auch selber tun!

--- Ende Zitat ---

Ich stimme Dir insofern zu, dass das AFD-Ergebnis deutlich heftiger ausgefallen wäre, wenn man die Höckes tatsächlich komplett losgeworden wäre.

--- Ende Zitat ---

Stimmt, davon gehe ich auch aus. Was mir zeigt, dass unser Land noch nicht ganz krank ist. Was mich aber gestern sehr gestört hat, dass die CDU es immer noch nicht wahrhaben will, dass ihre Flüchtlings- und Ausländerpolkit daran einen sehr großen Anteil haben.

Ich fühle mich auch nicht mehr wohl in meinem Land. Meine Lebenssituation ist recht ordentlich und ich gehören zu den Menschen die sich weniger Sorgen machen müssen. Aber es gibt nun mal ein Überfremdung in Deutschland. Und Straften laste ich nicht nur islamisch stämmigen Menschen an. Ich denke da besonders auch an unsere Freunde aus den osteuropäischen Länder. Und die Plünderungen unsere Sozialkassen ist auch keine Erfindung von Abgehängten. Ich bin und fühle mich sicher nicht als Abgehängt, aber als nicht wahrgenommen. Und dabei war ich seit meiner Jugend sehr politisch aktiv und in der JU und der CDU. Ich kenne selbst Herrn Gauland noch aus meiner Zeit bei der JU. Ich habe damals in Hessen Wahlkampf für Walter Wallmann gemacht.

Aber selbst das bewog mich nicht AFD zu wählen.   

--- Ende Zitat ---
Die Frage ist ja ob das ein Problem ist. Beziehungsweise wo fängt Überfremdung an? Mag aber auch sein, dass das regional und altersbedingt ist. Ich bin schon bevor ich in die Schule kam mit Indern, Afghanen, Iranern, Russen, Serben, Polen, Chinesen und ganz normalen deutschen in Kontakt gekommen. Wenn ich an meine Klasse in der weiterführenden Schule denken war da sicher 1/3 mit Migrationshintergrund bzw. Migrantenkinder der 1. Generation. Wenn man vernünftige Strukturen hat und die Leute auch ein wenig an die Hand nimmt, dann kriegt man viele vernünftig integriert. Deutschland hat sich historisch da aber nunmal verweigert und die Leute einfach mal machen lassen.

Für mich ist es aber auch wieder bezeichnend Deutsch, dass das Hauptthema immer ist "Wieviele lassen wir noch rein", anstatt, "Wie kümmern wir uns um die ~1M Leute die hergekommen sind, damit nicht noch mehr soziale Brennpunkte entstehen". Es werden Probleme weggeschoben, anstatt sie anzugehen, weil es dafür keine einfache Lösung gibt.
Stefan von Undzu:

--- Zitat von: Tery Whenett am 24.September 2017, 19:13:12 ---
--- Zitat von: Fuchs am 24.September 2017, 19:07:15 ---Ich bin mal gespannt, ob es Studien/Umfragen geben wird, aus denen ersichtlich wird, wie viele Intelligenzbolzen aus Protest rechts gewählt haben...

--- Ende Zitat ---

Ca. 60% der AfD-Wähler haben eher aus Unzufriedenheit AfD gewählt; ca. 40% aus inhaltlicher Übereinstimmung.

--- Ende Zitat ---

Das glaube ich gerade im Osten nicht. Man hat sich einfach nicht mit dem kompletten Parteiprogramm der AfD auseinandergesetzt, sondern lediglich deren Haltung in der Ausländerfrage gewählt.
BlueSnakeRD:
@Maradona: Ja, das ist in der Tat ein Problem. Pauschal gesagt, wollte die Linke historisch alle rein lassen und die Rechte keinen...Kompromis = Null. Ergo kein Einwanderungsgesetz etc...

Habe das Buch vom Palmer Boris gelesen. Es ist natürlich auch viel Selbstlob drin, aber erklärt einiges an der "Stimmung". Seine Wahlergebnisse TROTZ AFD sprechen ja für sich. Der hat sinngemäß geschrieben, dass das Hauptproblem 2015/2016 für ihn und andere Bürgermeister war, dass man theoretisch viel mehr Leute hätte aufnehmen können, aber die Bürokratiehürden wie ein Fels in der Brandung unverrückbar feststanden (Baurecht etc.) und wie so oft der Bund einfach gesagt hat "hier sind die Leute. Viel Spaß. Euer Problem." Desweiteren hatte er immer dann Probleme, wenn berechtigte Einwände mit der Nazikeule von oben oder außen weggewischt wurden. Das hätte zu Verstimmungen geführt, insbesondere da er als OB aufgrund der normativen Kraft des "Vor Ort Handeln müssen" schlecht auf eine ideologische Position zurückziehen kann. Insbesondere sei ihm die Androhung im Winter notfalls Zwangseinquartierungen in leerstehende Immobilien anzuordnen übel genommen worden...auf die Idee dass sonst die Leute obdachlos erfroren wären, hätten die Leerstandseigentümer nicht doch eingelenkt, kam "von oben" natürlich keiner. Dass er (und andere) diese "vor Ort"-Herausforderungen ansprachen und angingen wurde ihm übel genommen...und genau dieses Übelnehmen realer Herausforderungen stärkt die Afd unnötig. Ansonsten sind die meisten Migranten in Tübingen im Rahmen der Möglichkeiten auskömmliche Mitmenschen gewesen und wenige haben sich daran gestört...weil die Bedenken der Bürger berücksichtigt wurden.
BlueSnakeRD:

--- Zitat von: Rosso am 25.September 2017, 08:40:06 ---
--- Zitat von: Stefan von Undzu am 25.September 2017, 08:25:15 ---
--- Zitat von: Tery Whenett am 24.September 2017, 19:13:12 ---
--- Zitat von: Fuchs am 24.September 2017, 19:07:15 ---Ich bin mal gespannt, ob es Studien/Umfragen geben wird, aus denen ersichtlich wird, wie viele Intelligenzbolzen aus Protest rechts gewählt haben...

--- Ende Zitat ---

Ca. 60% der AfD-Wähler haben eher aus Unzufriedenheit AfD gewählt; ca. 40% aus inhaltlicher Übereinstimmung.

--- Ende Zitat ---

Das glaube ich gerade im Osten nicht. Man hat sich einfach nicht mit dem kompletten Parteiprogramm der AfD auseinandergesetzt, sondern lediglich deren Haltung in der Ausländerfrage gewählt.

--- Ende Zitat ---

Kann ja nicht viel drinstehen. Bei Anne Will wurde Herr Gauland auf einen Plan für die Rente angesprochen. Erstaunt habe ich gelernt das die AFD keine Plan haben muss. Man sei ja noch eine junge Partei und hätte nicht die Aufgabe sich mit solchen Dingen zu befassen. Und wenn könnte man über die Modelle Österreichs oder Schweiz nachdenken.

Sauber! Keinen Plan und dann nicht mal ein deutsches Konzept entwickeln. Das nenne ich mal national  ::)

--- Ende Zitat ---

Liegt unter Anderem daran, dass intern zwischen FDP und SPD Positionen bezüglich Rente kein Konsens vorherrscht. Böse Zungen würden sagen: Man hat sich nicht entscheiden können, ob man national-sozialistisch oder national-trump sein möchte bezüglich Sozialpolitik.
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