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Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
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BlueSnakeRD:
Ok, Petry als Vertreter des "linken" AFD-Flügels will fraktionslos sein und der bayerische Tiger stellt tatsächlich die Fraktionsfrage gegenüber der CDU. Schau'n mer mal.

@SPD: Die macht jetzt das einzig richtige. Nochmal Groko, und die SPD ist tot. Freilich ist es natürlich noch nicht klar, wohin deren Reise selbst in der Opposition geht.

WENN die SPD in eine Groko geht, dann kann ich mir das höchstens nach einer CSU-Revolution und einem Sturz Merkels vorstellen.
Tremonianer:

--- Zitat von: BlueSnakeRD am 25.September 2017, 07:14:45 ---
--- Zitat von: Tremonianer am 25.September 2017, 04:13:13 ---In einem Studienblog habe ich gelesen, dass man die normalen Ostdeutschen mit den westdeutschen Neonazis einfach tauschen könnte und dann wieder schön 'ne Mauer drum herum zieht. Fänd ich jetzt nicht so schlecht.

--- Ende Zitat ---

Ich versteh die Witze/Sprüche ja durchaus, aber als AFD-Wähler muss ich sagen, dass dies für mich ein Ansporn ist "erst recht" (oder "erst Rechts hahahaha") AFD zu wählen. Viele AFD-Wähler werden dir sinngemäß sagen "wenn es bei mir die CSU gäbe, tät ich die wählen". Diesen Teil der AFD-Wähler kann man durchaus als rechtsgerichtet bezeichnen, wohl aber nicht als Nazi. Das beides zu vermengen stärkt nur unnötig den "Trumpeffekt". Die Gleichsetzung "AFD-Wähler = Nazi" ist genauso sinnbefreit wie "Linke = Kommunisten" oder "Grüne = Kinderficker" oder "FDP = Wirtschaftshure". Was will man damit gewinnen? Glaubt man damit wirklich irgendjemand überzeugen zu können?

Wichtig ist aus meiner Sicht, dass die AFD drin ist - in homoöpathischen Dosen, denn...wie so oft...macht die Dosis das Gift. An der Regierung oder gar als stärkste Partei wäre sie ein NoGo. Mit diesem Ergebnis kann sie hier und da den Finger in die Wunde legen und vielleicht die CDU dran erinnern dass es ein Leben abseits Mutti gibt - und wenn die SPD nun tatsächlich in die Opposition geht und damit der Oppositionsführer (anstatt die AFD) wird und sich sozialdemokratisch ausgerichtet erneuert...soll mir das recht sein. Eine Arbeiterpartei die die Arbeiter wieder im Sinn hat wäre nicht verkehrt.

Bis dahin freue ich mich jedoch auf einige "kleine Anfragen" seitens AFD die Licht ins Dunkel bringen (was ja bisher die Domäne der Linken war, die die einzige Partei war, die auch mal "unangenehme" Anfragen gestellt hat).

FDP wurde es bei mir letztendlich nicht, da ich dem Braten nicht traue. Der Lindner war Wahlkampfchef vom Guido...ob die wirklich aus der letzten Wahl gelernt haben?

Schade, dass die Grünen für mich nicht wählbar gewesen sind, da ich gerne unsere BW-Grünen unterstützt hätte - aber eben nicht bereit bin, damit auch die Berlin-NRW-Grünen zu supporten.

Alles in allem ein interessantes Ergebnis. Bin ein wenig überrascht ob der grünen Stärke. Der Rest lief wie erwartet.

@Guttenberg: Er hat doch seinem Volk verziehen :-D

--- Ende Zitat ---

Ich mag die CSU und die AfD überhaupt nicht über einen Kamm scheren. Mich würde nur interessieren, welche Themen die beiden Parteien für dich aufgreifen, außer der Angst vorm Schwarzen Mann? Und ich sowie die meisten anderen auch sehen sehr wohl Parallelen in der Rhetorik der AfD und der NSDAP.
GameCrasher:
Ich finde den Schritt der SPD gut und richtig.
Sie haben erkannt, dass man an der Seite Merkels oder besser gesagt CDU/CSU nur verlieren kann. Und das teils so weit, dass man im Niemandsland verschwindet.
Der FDP erging es ähnlich.
Stefan von Undzu:

--- Zitat von: BlueSnakeRD am 25.September 2017, 11:14:48 ---...
Petry als Vertreter des "linken" AFD-Flügels...

--- Ende Zitat ---

Das alleine muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
DocSnyder:
Mein Fazit: wenn die Union in den nächsten vier Jahren auf Basis aktuell zu ziehender Lehren ihre Politik so ändert, dass eine weitere Partei rechts von ihr im Parlament nicht mehr notwendig ist, war der gestrige Wahlabend ein voller Erfolg.

Ich bin in den 90ern aufgewachsen, da war die CDU noch die CDU und die SPD noch die SPD. Letztere scheinen schnell begriffen zu haben was nun Sache ist - Rückbesinnung auf die eigentlichen, traditionellen Werte ihrer Partei. Wobei es sich aus der Opposition heraus nun natürlich einfach vier Jahre lang trommeln lässt, in der Regierungsverantwortung stehen ist halt doch nochmal was anderes. Dann schickt auch ein Grüner deutsche Soldaten in den Krieg.
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