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| Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread |
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| BlueSnakeRD:
Die Gretchenfrage: Möchten Nahles und Co. überhaupt die Agenda 2010 zurücknehmen? Ich sehe nicht das Spitzenpersonal dazu... |
| Stefan von Undzu:
--- Zitat von: BlueSnakeRD am 25.September 2017, 11:28:32 ---... Gedankenspiel: Schulz könnte mit Rot-Rot-Grün-FDP Kanzler werden. :-D --- Ende Zitat --- Könnte er. Aber damit wäre nun wirklich niemandem geholfen in dieser Konstellation. Der SPD fehlt es halt (leider) auch ganz klar an Konturen und einer Persönlichkeit. Schulz war doch auch nur kurz der Heilsbringer, der den "Bonus" hatte, in der Bundespolitik bisher noch nicht so arg in Erscheinung getreten zu sein. Mit Gabriel und Nahles wirst halt keinen Blumentopf gewinnen. |
| Tremonianer:
--- Zitat von: BlueSnakeRD am 25.September 2017, 11:22:04 --- --- Zitat von: Tremonianer am 25.September 2017, 11:16:15 --- --- Zitat von: BlueSnakeRD am 25.September 2017, 07:14:45 --- --- Zitat von: Tremonianer am 25.September 2017, 04:13:13 ---In einem Studienblog habe ich gelesen, dass man die normalen Ostdeutschen mit den westdeutschen Neonazis einfach tauschen könnte und dann wieder schön 'ne Mauer drum herum zieht. Fänd ich jetzt nicht so schlecht. --- Ende Zitat --- Ich versteh die Witze/Sprüche ja durchaus, aber als AFD-Wähler muss ich sagen, dass dies für mich ein Ansporn ist "erst recht" (oder "erst Rechts hahahaha") AFD zu wählen. Viele AFD-Wähler werden dir sinngemäß sagen "wenn es bei mir die CSU gäbe, tät ich die wählen". Diesen Teil der AFD-Wähler kann man durchaus als rechtsgerichtet bezeichnen, wohl aber nicht als Nazi. Das beides zu vermengen stärkt nur unnötig den "Trumpeffekt". Die Gleichsetzung "AFD-Wähler = Nazi" ist genauso sinnbefreit wie "Linke = Kommunisten" oder "Grüne = Kinderficker" oder "FDP = Wirtschaftshure". Was will man damit gewinnen? Glaubt man damit wirklich irgendjemand überzeugen zu können? Wichtig ist aus meiner Sicht, dass die AFD drin ist - in homoöpathischen Dosen, denn...wie so oft...macht die Dosis das Gift. An der Regierung oder gar als stärkste Partei wäre sie ein NoGo. Mit diesem Ergebnis kann sie hier und da den Finger in die Wunde legen und vielleicht die CDU dran erinnern dass es ein Leben abseits Mutti gibt - und wenn die SPD nun tatsächlich in die Opposition geht und damit der Oppositionsführer (anstatt die AFD) wird und sich sozialdemokratisch ausgerichtet erneuert...soll mir das recht sein. Eine Arbeiterpartei die die Arbeiter wieder im Sinn hat wäre nicht verkehrt. Bis dahin freue ich mich jedoch auf einige "kleine Anfragen" seitens AFD die Licht ins Dunkel bringen (was ja bisher die Domäne der Linken war, die die einzige Partei war, die auch mal "unangenehme" Anfragen gestellt hat). FDP wurde es bei mir letztendlich nicht, da ich dem Braten nicht traue. Der Lindner war Wahlkampfchef vom Guido...ob die wirklich aus der letzten Wahl gelernt haben? Schade, dass die Grünen für mich nicht wählbar gewesen sind, da ich gerne unsere BW-Grünen unterstützt hätte - aber eben nicht bereit bin, damit auch die Berlin-NRW-Grünen zu supporten. Alles in allem ein interessantes Ergebnis. Bin ein wenig überrascht ob der grünen Stärke. Der Rest lief wie erwartet. @Guttenberg: Er hat doch seinem Volk verziehen :-D --- Ende Zitat --- Ich mag die CSU und die AfD überhaupt nicht über einen Kamm scheren. Mich würde nur interessieren, welche Themen die beiden Parteien für dich aufgreifen, außer der Angst vorm Schwarzen Mann? Und ich sowie die meisten anderen auch sehen sehr wohl Parallelen in der Rhetorik der AfD und der NSDAP. --- Ende Zitat --- De Gaulle: Europa der Vaterländer. Qualifizierte Einwanderung, Asyl für Verfolgte, Realpolitik, Soziale Marktwirtschaft. Die AFD ist das Mittel der Wahl (Wortspiel haha), dass die CDU-CSU sich diesem Erbe erneut besinnt - und die SPD sich daran erinnert, mal eine Arbeiterpartei gewesen zu sein. Wären die BW-Grünen bundesweit angetreten, hätte ich die aufgrund ihres ökologisch-konservativen Weltbildes als Alternative zur Alternative gerne gewählt. Rhetorik interessiert mich nicht - mich interessieren Fakten. Wie schonmal erwähnt, reißen sowohl Afdler als auch alle Anderen Zitate dauernd aus dem Zusammenhang... Rhetorisch rüsten alle unnötig auf - durchaus auch die AFD (Gauland sollte einfach mal die Klappe halten). --- Ende Zitat --- Fakten und AfD? Das schließt sich komplett aus. Europa der Vaterländer - vergangenes Jahrhundert Qualifizierte Einwanderung - wird von allen Parteien angestrebt Asyl für Verfolgte - Deutschland betreibt Asylpolitik nach den Genfer Konventionen; damit sind politisch Verfolgte und Kriegsflüchtlinge abgedeckt Realpolitik, Soziale Marktwirtschaft - vergangenes Jahrhundert und keineswegs sozial sondern komplett neoliberal Und wenn dir die Nazi-Rhetorik, sowie die gesamte perfide Präsenz der AfD im Netz nicht zu denken gibt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich will kein Deutschland der Progrom-Nächte und ethnischen Säuberungen und sehe es auch nicht als Land, auf das Wutbürger 'nen alleinigen Anspruch hätten. Das ist genau das, was uns mit Rechtspopulisten jeglicher Natur ins Haus stehen würde. Und aus Protest die AfD zu wählen, ist wie aus dem Klo zu saufen, wenn einem das Bier nicht schmeckt. Es gibt genug Alternativen zu Rassendiskriminierung. |
| BlueSnakeRD:
Vergangenes Jahrhundert: Was ist das für ein Argument? Qualifizierte Einwanderung: Dann ist doch alles gut. :-P Asyl: Auch gut. Realpolitik/Soz. Marktwirtschaft: Nur weil die neoliberale Scheiße Mitte 2000er sich "neue soziale Marktwirtschaft" nannte, hat das noch lange nix mit Sozialer Marktwirtschaft zu tun. Siehe Ludwig Erhardts ordoliberales Werk "Wohlstand für Alle", was soz. Marktwirtschaft bedeutet. @Rhetorik: Im Netz? Da schreiben sich alle um Kopf und Kragen. Ja, die Pogrome und Ausschreitungen. Gäbe es ja ohne die AFD nicht. In Hamburg wäre alles ruhig geblieben bei der G20-Konferenz...ja nee, is klar. Soll ich jetzt anfangen der Linkspartei und SPD zu unterstellen, dass wer sie wählt die G20-Ausschreitungen mitwählt, so wie du AFD = Nazipogrome? Was soll das bringen? Ja, Fakten und AFD schließt sich aus...siehe gestern...es will ja keiner über die Fakten der AFD reden - außer die CSU, die darüber redet aber nichts tut. Das ist doch des Pudels Kern. Hätte man die negativen Begleiterscheinung von 2015 nicht anfangs totgeschwiegen und später nicht angegangen, würd heut kein Hahn nach der AFD krähen. Hat man aber nicht. |
| Tremonianer:
--- Zitat von: BlueSnakeRD am 25.September 2017, 11:52:33 ---Die Gretchenfrage: Möchten Nahles und Co. überhaupt die Agenda 2010 zurücknehmen? Ich sehe nicht das Spitzenpersonal dazu... --- Ende Zitat --- Das hätte Schulz ja zu seinem Wahlkampfthema machen können. Hier greift Die Linke bei der SPD die Wähler ab. Ich persönlich würde die auch wählen, wenn's bei denen nicht förmlich nach kompletter Verstaatlichung müffeln würde. Die sozialen Reformen für die die GroKo noch genug Mumm hatte basieren ja größtenteils auf "Ideen" eines Herrn Lafontaine. |
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