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Autor Thema: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread  (Gelesen 956648 mal)

Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3180 am: 21.Februar 2026, 13:34:40 »

Ich habe nicht gesagt, dass sie ideologisch diffarmieren sondern mitbrüllen (Du hast niedergebrüllt geschrieben).
Guck dir an, was du zitiert hast.

Zitat
Oder meinst du Quellen?
Ja. Ist aber nicht wichtig.

Zitat
Ich denke es ist belegt, dass der Gründer des CCC, Wau Holland, ziemlich links war und das von Anfang an zur DNA dazu gehörte.
Zwischen "links" und "links außen" gibt es Unterschiede. Die sollte es bei "rechts" und "rechts außen" zwar auch geben, aber da hat der "Kampf gegen Rechts" ganze Arbeit geleistet hat.

Zitat
Wo da die Abwege angefangen haben sollen erschließt sich mir nicht.
Wenn von diesen Organisationen "ganz Berlin hasst die CDU" unterstützt wird, dann ist das imho ein ziemlicher Abweg.

Zitat
Ich habe nicht gesagt, dass die Organisationen die CDU hassen.
"Dein Zitat habe ich genommen, weil die von mir genannten Gesellschaften oft "mitbrüllen".

Jetzt muss ich schon wieder in die kleinteilige Semantik einsteigen.

Aber gut, hier mein Satz und die Zerlegung:
Jeder Versuch der CDU/CSU wird von den linken Parteien blockiert, den überwiegend linken Medien und "NGOs" ideologisch diffamiert und der linken "Zivilgesellschaft" niedergebrüllt.

Teilaussage 1: Jeder Versuch der CDU/CSU wird von den linken Parteien blockiert.
Teilaussage 2: Jeder Versuch der CDU/CSU wird von den überwiegend linken Medien und "NGOs" ideologisch diffamiert.
Teilaussage 3: Jeder Versuch der CDU/CSU wird von der linken "Zivilgesellschaft" niedergebrüllt.

Jetzt klarer?

Zitat
Ich habe gesagt, dass einige der Antifa nahe stehen und sie durchaus bei Aktionen gegen die CDU mitbrüllen. Dafür habe ich zumindest ein Beispiel genannt.
Du hast etwas behauptet. Keine Ahnung, ob das stimmt oder nicht, aber wie gesagt, wenn die sich außerhalb des demokratischen Spektrums positionieren, dann ist mir deren Einsatz für mehr Datenschutz dann auch egal. Man kann eine Demokratie und die Menschen- und Bürgerrecht nicht damit beschützen oder retten, wenn man sich selber undemokratisch und menschenrechtswidrig verhält.

Antifa an sich ist ja auch nichts Böses oder Anrüchiges, jeder demokratische Bürger sollte antifaschistisch eingestellt sein, gleichzeitig sollte er aber auch antisozialistisch eingestellt sein. Was unter dem Deckmantel der Organisation "Antifa" veranstaltet wird, ist wieder ein anderes Thema.

Zitat
Was was du in der Klammer schreibst: "(Wie war das eigentlich noch gleich mit Hass und Hetze? Nur selektiv schlimm?)" verstehe ich nicht. Was meinst du?
Na, Hass gegen die CDU zieht offensichtlich keine tausenden Anzeigen bei Meldeportalen nach sich, keine aufgeregten Medienberichte, keine Lichterketten und kostenlose Konzerte gegen "Hass".
 
Zitat
Der vom "NGO-Komplex", der "Schattenpolitik" oder "linkes Netzwerk", die vom Staat finanziert werden.
Sorry, ich kenne eine solche "öffentliche Erzählung" nicht. Wo findet man die?

Zitat
(Die Frage nach der Anzahl verstehe ich nicht.)
Dann gibt es nur eine öffentliche Erzählung?

Zitat
Die Frage ist doch, ob man die von mir genannten NGOs dazu zählt oder nicht (siehe nächste Zitatantwort).
Ein letztes Mal: wenn sich diese Organisationen undemokratisch positionieren, ja, dann zählen die auch dazu.

Zitat
Und hier ist auch der Hund begraben. "NGOs die niederbrüllen."
Siehe Teilaussage 2 weiter oben.

Zitat
Für mich brüllen der CCC oder Digitalcourage mit.
Wenn das so ist, dann entwertet das ihren Einsatz imA. komplett, weil unglaubwürdig.
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DragonFox

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3181 am: 21.Februar 2026, 14:55:25 »

Zitat
Zwischen "links" und "links außen" gibt es Unterschiede. Die sollte es bei "rechts" und "rechts außen" zwar auch geben, aber da hat der "Kampf gegen Rechts" ganze Arbeit geleistet hat.

Darüber haben wir schon öfters gesprochen. Das ist auch einer der Punkte die ich bei Martenstein stark fand.

Zitat
"Dein Zitat habe ich genommen, weil die von mir genannten Gesellschaften oft "mitbrüllen".

Jetzt muss ich schon wieder in die kleinteilige Semantik einsteigen.

Aber gut, hier mein Satz und die Zerlegung:
Jeder Versuch der CDU/CSU wird von den linken Parteien blockiert, den überwiegend linken Medien und "NGOs" ideologisch diffamiert und der linken "Zivilgesellschaft" niedergebrüllt.

Teilaussage 1: Jeder Versuch der CDU/CSU wird von den linken Parteien blockiert.
Teilaussage 2: Jeder Versuch der CDU/CSU wird von den überwiegend linken Medien und "NGOs" ideologisch diffamiert.
Teilaussage 3: Jeder Versuch der CDU/CSU wird von der linken "Zivilgesellschaft" niedergebrüllt.

Jetzt klarer?
So oft steigen wir ja nicht in kleinteilige Semantik ein.  ;)

Ehrlich gesagt, nein. Ich denke wir sind uns einig, dass es vor allem um Teilaussage 3 geht. Zivilgesellschaft.

In der Politikwissenschaft und Soziologie ist die Zivilgesellschaft der Raum zwischen Staat, Wirtschaft und Privatem. Dazu gehören NGOs, aber natürlich auch Kirchen, Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Vereine, Bürgerinitiativen und so weiter. So verwende ich dieses Wort zumindest.

Du hast also für mich in Aussage 2 eine spezifische Gruppe der Zivilgesellschaft adressiert (NGOs) und in Aussage 3 den Gesamtbegriff verwendet, der NGOs logischerweise einschließt. Nur weil du sie in Aussage 2 einer bestimmten Handlung zuordnest, sind sie in Aussage 3 nicht plötzlich exkludiert. Dann hättets du sowas wie "der Rest der Zivilgesellschaft" verwenden können. Oder du definierst für diese Diskussion die Zivilgesellschaft anders. Das kannst du machen, da bitte ich dich darum, falls du mir widesprichst. Dann macht mein Zitat vielleicht tatsächlich keinen Sinn.

Ich hätte vorher fragen sollen, was du persönlich unter Zivilgesellschaft verstehst.


Zitat
Zitat
Was was du in der Klammer schreibst: "(Wie war das eigentlich noch gleich mit Hass und Hetze? Nur selektiv schlimm?)" verstehe ich nicht. Was meinst du?
Na, Hass gegen die CDU zieht offensichtlich keine tausenden Anzeigen bei Meldeportalen nach sich, keine aufgeregten Medienberichte, keine Lichterketten und kostenlose Konzerte gegen "Hass".

So.. Ich hatte jetzt hier nen langen Text geschrieben. Den habe ich erstmal zur Seite gelegt. Da wären bestimmt wieder einige Leer-Interpretationen drin gewesen, die den Verdacht an die Oberfläche gebracht hätten, ich würde dir etwas unterstellen oder absichtlich missverstehen wollen. Deswegen zuerst mal zur Klärung:

Woran machst du das Offensichtliche fest? Was ist mit prominenten Beispielen wie Merz, der systematisch hunderte Fälle bei Meldeportalen meldete und in Folge auch zu Anzeige brachte?

Was ist für dich ein aufgeregter Medienbericht? Also wie wurde zum Beispiel über Habecks hunderte Anzeigen anders berichtet als über die von Lauterbach, über die von Merz oder die von Weidel?

Warum glaubst du, warum von Rechts oder dem Konservativem keine Lichterketten oder kostenlose Konzerte organisiert werden?
 
Warum schreibst du Hass für die es Lichterketten und kostenlose Konzerte gibt in Anführungszeichen? Und der Hass gegen CDU kommt ohne Anführungszeichen aus? Ist das ein Ausversehen oder verwendest du hier unterschiedliche Bedeutungsebenen die semantisch interpretierbar werden müsen? Falls ja, welche Unterschiede sind das?

 
Zitat

Zitat
Der vom "NGO-Komplex", der "Schattenpolitik" oder "linkes Netzwerk", die vom Staat finanziert werden.
Sorry, ich kenne eine solche "öffentliche Erzählung" nicht. Wo findet man die?

Das ist gut für dich. Ich würde sagen, dass man die ganz gut nachvollziehen kann seit der Anfrage der CDU an die Ampel zum Thema NGO kurz vor den Wahlen. Seitdem ist sie in den Social Media und in den Medien vertreten. Mir ist sie auch schon im privaten Umfeld untergekommen.

Zitat
Dann gibt es nur eine öffentliche Erzählung?
So allgemein wie du fragst: Nein.


Edit:
Zitat
Du hast etwas behauptet. Keine Ahnung, ob das stimmt oder nicht, aber wie gesagt, wenn die sich außerhalb des demokratischen Spektrums positionieren, dann ist mir deren Einsatz für mehr Datenschutz dann auch egal. Man kann eine Demokratie und die Menschen- und Bürgerrecht nicht damit beschützen oder retten, wenn man sich selber undemokratisch und menschenrechtswidrig verhält.

Antifa an sich ist ja auch nichts Böses oder Anrüchiges, jeder demokratische Bürger sollte antifaschistisch eingestellt sein, gleichzeitig sollte er aber auch antisozialistisch eingestellt sein. Was unter dem Deckmantel der Organisation "Antifa" veranstaltet wird, ist wieder ein anderes Thema.

Dazu wollte ich noch etwas schreiben:
Das habe ich nicht behauptet. Ich habe Antifa und Demo gegen CDU angeführt. Von "außerhalb des demokratischen Sprektrums" und das die sich selber undemokratisch oder menschenrechtswidrig verhalten habe ich nichts gesagt. Das eskaliert ein bisschen.

Oder bist du der Meinung, dass eine Demonstration gegen eine Partei so beschrieben werden könnte?



« Letzte Änderung: 21.Februar 2026, 15:49:06 von DragonFox »
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Viking

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3182 am: 21.Februar 2026, 15:40:48 »


Es gibt genug alternative Vorschläge zur sicheren Alterskontrolle die Datensparsam arbeiten und die Anonymität oder Pseudonymität erhalten. Genau so wie es Vorschläge zu einer sichereren digitalen Krankenakte gab.

Diese Vorschläge werden seit Jahren von Organisationen wie Digitalcourage, Chaos Computer Club, Digitale Gesellschaft, AlgorithmWatch, D64 oder auf europäischer Ebene von European Digital Rights vertreten – also genau von jenen Gruppen, die häufig pauschal zum "NGO-Komplex", "Schattenpolitik" oder "linkes Netzwerk" gezählt werden und deren ziviles und gesellschaftliches Engagement in dieser Erzählung allzu oft zu kurz kommt oder ganz übersehen wird.

Interessanterweise setzen sich diese Organisationen zugleich gegen Overblocking, Massenüberwachung und anlasslose Datensammlung ein (zum Beispiel im Rahmen von Hass-Meldestellen), was in dieser Diskussion eher dem linken "Kontrollwahn" zugeschrieben wurde. Verrückt, dass die sich einfach gegen das ganze Spektrum wenden und klar für eine progressive, sinnvolle Linie stehen: Sie wagen den Drahtseilakt, gegen Hass im Netz vorzugehen, ohne dabei die Freiheit zu opfern. Die sind auch kritisch, wenn es zu überzogenen Maßnahmen kommt, etwa Hausdurchsuchungen bei Bagatellen. Egal ob Habeck ein Schwachkopf sei oder ein CDU Innensenator Hamburgs Eins Pimmel.

Die pauschale Erzählung mit dem staatlich gelenkten Sumpf, wie sie in den letzten Posts dieser Politikdystophie schon mehrmals strapaziert wurde ist sehr einfach. Da kann Zivilcourage und Engagement drin stecken, auf die man vielleicht nicht verzichten will.
Ich bin froh, dass es Akteure gibt, die mit guten Vorschlägen und Engagement auf die Entscheidungen einwirken und durchaus Erfolge vorweisen können. Das macht Hoffnung.
Die Vorschläge von CDU und SPD waren aber nicht Lösungen der von dir genannten Gruppen sondern Klarnamenpflicht und EUID Wallet und bei dem ganzen Unsinn der da schon durchgewunken wurde,kann man nicht skeptisch genug sein.

Ich halte die jetzige Förderung von NGOs nicht für sinnvoll, weil viele Vereine dabei sind die mMn kein Geld aus dem Staatstopf bekommen sollten, dass gilt auch für andere Förderungen, neulich einen US Film aus der Mediathek gesehen, der aus der Filmförderung Bayern? mitfinanziert wurde, da gibt es enormes Einsparpotential.
Zumindest sollte man den Namen NGO ändern wenn der geförderte Verein abhängig von staatlichen Zuschüssen ist und eine Tätigkeit direkt in Verbindung mit Parteien steht, das Thema Vetternwirtschaft kommt ja gerade auf, wäre auch mal interessant zu wissen in welchen NGOs und Vereinen Bekannte und Familienmitglieder von Parteiangehörigen sitzen. Mein Eindruck, auch nach den Entwicklungen der letzten Jahre, ist, dass es da schon sehr viel Filz gibt.

Meine Meinung zu dem ganzen Internetzensur Thema ist, dass jetzt schon viel zu viel reguliert wird, Twitter schaltet in der EU z.B einige Tweets erst nach Altersüberprüfung frei, weil es in Großbritannien da letztes Jahr einen Gesetz gab, ich habe mir per Umgehung da bestimmt 15+ Beispiele angeschaut, keins davon hat die Maßnahme gerechtfertigt. Bei Hass und Hetze könnte man auch sagen,dass nur strafbare Beleidigungen reguliert werden sollten und der Rest von der Meinungsfreiheut gedeckt ist, genauso wie fake news zu verbreiten, ich finde bei dem Punkt ist aber, das man da deutlich mehr durchgehen lassen sollte als im normalen Leben.

Wenn mich im Internet, auf Twitter, in einem Videospiel oder sonstwo jemand beleidigt ist mir das komplett egal, das vergesse ich nach ner Minute wieder, im realen Leben ist das schon eine ganz andere Nummer, wenn dir auf der Straße jemand entgegen kommt und dich beschimpft kann es auch schnell mal eskalieren und es besteht eine Gefahr wirklich zu schaden zu kommen, das ist im Netz in den allermeisten Fällen nicht so. Nur wird das anscheinend in der Politik und auch von vielen Vereinen andersrum gedacht, da ist ja sogar schon die Rede von "digitaler Gewalt" was mMn echte Gewalt verharmlost.

Der erste Gedanke den Politiker bei solchen Gesetzesvorstößen haben sollten sollte sein:wie bekommen wir es hin, dass dadurch keine Menschen betroffen sind die es nicht treffen soll, in dem Fall  Erwachsene , beispielsweise könnte man ja Gesichter scannen lassen, was weiß ich, das die Vorschläge aber gleich auf Klarnamenpflicht und die Wallet sind schreit einfach danach, dass es auch andere Ziele dabei gibt, bessere Kontrolle der Medien, gängelung der Bürger usw.


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DragonFox

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3183 am: 21.Februar 2026, 16:29:03 »

Zitat von: Viking
Die Vorschläge von CDU und SPD waren aber nicht Lösungen der von dir genannten Gruppen sondern Klarnamenpflicht und EUID Wallet und bei dem ganzen Unsinn der da schon durchgewunken wurde,kann man nicht skeptisch genug sein.
Jo, ich sage ja nur, weil du mal gefragt hattest: Es gibt Möglichkeiten und Vorschläge. Ist mir schon klar, dass die CDU und die SPD andere Ideen im Kopf haben.

Zitat von: Viking
dass gilt auch für andere Förderungen, neulich einen US Film aus der Mediathek gesehen, der aus der Filmförderung Bayern? mitfinanziert wurde, da gibt es enormes Einsparpotential.
wurde,kann man nicht skeptisch genug sein.
Was ist das Problem für dich an der Filmförderung?

Es gibt dann noch andere Industrieförderungen, wo wir viel Geld ausgeben, damit zum Beispiel Unternehmen aus dem Ausland bei uns produzieren. 78 Milliarden gibt der Bund ingesamt für Industrieförderung im Jahr aus. Wo würdest du noch den Rotstift ansetzen und nach welchen Kriterien suchst du aus?

Oder liegt es an der Kultur? Das Theater wird zum Beispiel viel stärker gefördert als der Film. Wie stehst du zu der Förderung?


Meine Meinung zu dem ganzen Internetzensur Thema ist, dass jetzt schon viel zu viel reguliert wird, Twitter schaltet in der EU z.B einige Tweets erst nach Altersüberprüfung frei, weil es in Großbritannien da letztes Jahr einen Gesetz gab, ich habe mir per Umgehung da bestimmt 15+ Beispiele angeschaut, keins davon hat die Maßnahme gerechtfertigt.
Was hat die Altersüberprüfung mit dem Inhalt zu tun? Verstehe das Beispiel nicht. Welches Gesetz meinst du?

Der erste Gedanke den Politiker bei solchen Gesetzesvorstößen haben sollten sollte sein:wie bekommen wir es hin, dass dadurch keine Menschen betroffen sind die es nicht treffen soll, in dem Fall  Erwachsene , beispielsweise könnte man ja Gesichter scannen lassen, was weiß ich, das die Vorschläge aber gleich auf Klarnamenpflicht und die Wallet sind schreit einfach danach, dass es auch andere Ziele dabei gibt, bessere Kontrolle der Medien, gängelung der Bürger usw.

Denkst du, dass es Politiker gibt die Gesetze erlassen wollen die nur alleine den Zweck haben den Bürger zu gängeln?

Wenn mich im Internet, auf Twitter, in einem Videospiel oder sonstwo jemand beleidigt ist mir das komplett egal, das vergesse ich nach ner Minute wieder, im realen Leben ist das schon eine ganz andere Nummer, wenn dir auf der Straße jemand entgegen kommt und dich beschimpft kann es auch schnell mal eskalieren und es besteht eine Gefahr wirklich zu schaden zu kommen, das ist im Netz in den allermeisten Fällen nicht so. Nur wird das anscheinend in der Politik und auch von vielen Vereinen andersrum gedacht, da ist ja sogar schon die Rede von "digitaler Gewalt" was mMn echte Gewalt verharmlost.

War wäre eine passender Bezeichung? Und wann beginnt es dann digital oder auch real Gewalt zu werden? Erst wenn physischer Schaden entsteht oder die Situation eine Eskalation zur physischem Schaden ermöglicht?


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Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3184 am: 22.Februar 2026, 09:27:35 »

Ich denke wir sind uns einig, dass es vor allem um Teilaussage 3 geht. Zivilgesellschaft.
Nein, sind wir nicht, denn der allergrößte Teil der Zivilgesellschaft bleibt zu Hause, wenn Linke zu Demos aufrufen, auf denen sie dann lautstark die CDU hassen können. Nach dieser Sache in Potsdam - die medial auch total verzerrt und übertrieben wurde - war ich auch auf dem Weg zu einer Anti-AfD-Demo. Als ich dann die roten Fahnen der MLPD gesehen habe, bin ich umgedreht. Das ist nicht die Zivilgesellschaft.

Zitat
In der Politikwissenschaft und Soziologie ist die Zivilgesellschaft...
Wir sind hier aber nicht im wissenschaftlichen Seminar, zumal ich Zivilgesellschaft in "" gesetzt habe, um zum Ausdruck zu bringen, dass diese Leute NICHT die Zivilgesellschaft repräsentieren. Ich bin eigentlich der Meinung, dass man meine Aussagen ganz gut verstehen konnte, wenn man denn wollte.

Genauso setze ich "unsere Demokratie" in "", um zum Ausdruck zu bringen, dass es eine Diskrepanz zwischen dem Gebrauch dieser Phrase durch Politiker und meinem Verständnis von unserer Demokratie gibt. Eine Politik, die einen Scheißdreck darauf gibt, was der Souverän will, eine Politik, die meine Bürgerrechte mit Füßen tritt und die mich nur noch als Zahlesel für ihre Geldverprasserei braucht. Nein, danke, das ist nicht mehr meine Demokratie.

Und diese immer schlimmer werdende Selbstverachtung für die eigene Herkunft und die eigene Hautfarbe, diese pathologische Abneigung (um nicht zu schreiben Hass) auf Deutschland ist auch so etwas, was ich als jemand mit Migrationshintergrund und Einbürgerung nie verstehen werde. Meine Eltern haben dieses Land mit aufgebaut und ich bin stolz darauf, was sie und ihre Generation geschafft hat. Ich war auch stolz auf Deutschland und die EU, dieses Land war einfach nur fantastisch, die EU ein riesiger Schritt nach vorne, man konnte in Frieden und Freiheit leben. Es war sicher nicht alles Gold, was glänzte, aber die Politiker waren halbwegs aufrichtig und bemühten sich, das Leben der Menschen im Land zu verbessern.  Und was waren das für Charaktere in der Politik der 60er bis 90er Jahre (nicht, dass ich sie alle miterlebt hätte), dagegen sind die heutigen Politiker nur noch Abziehbilder. Die RAF wurde auch von linker Seite bekämpft, es gab - glaube ich - keinen SPD-Politiker, der sich mit Baader oder Meinhoff solidarisch erklärte, ganz anders als heutzutage, wo das Herzchen oft vor Empathie mit "Maja T." geradezu überquillt.

Die ersten Risse gab es mit Kohls Gedächtnisverlust, den Machenschaften des Schäuble und Blüms dummen Gekrähe "die Rente ist sicher". Ab da ging es bergab. Unter Schröder wurde dann ein letztes Mal reformiert, aber der hat sich mit Putin, dem "lupenreinen Demokraten", ins Bett gelegt. Was daraus folgte sehen wir heute in der Ukraine. Seitdem wird in D nur noch verwaltet, immer mehr kleinteilig geregelt und immer mehr umverteilt, mit dem Erstarken der AfD wird auch immer mehr die autoritäre Knute ausgepackt, gerne damit begründet, gegen Terrorismus oder Kinderpornographie vorgehen zu wollen.

Sparen bedeutet für unsere heutigen Spitzenpolitiker nicht das, was man landläufig unter Sparen versteht, sondern wie man seine Einnahmen erhöhen, sprich den Bürger noch mehr auspressen, kann. Ganz typisch für Sozialisten, Mamdani in New York hat ja auch groß rumgetönt, dass er es "den Reichen" wegnehmen will, jetzt will er Notfallfonds plündern und die Grundsteuer erhöhen, um nur ja nicht sparen zu müssen. Wie immer blutet der Normalbürger.

Heute stehen Berlin und Brüssel für mich nur noch als Sinnbild für teure Bürokratiemonster, die den Menschen immer mehr Geld abnehmen und ihnen das Leben mit immer mehr Regeln und immer mehr Bevormundung immer schwerer, statt einfacher machen. Das soll Politik FÜR den eigenen Souverän sind? Da bin ich aber sowas von anderer Meinung.

Zitat
Dann macht mein Zitat vielleicht tatsächlich keinen Sinn.
Keinen Sinn macht die andauernde Diskussion darüber, wer denn jetzt was wie gemeint haben könnte. Wie siehst du denn die Lage im Land? Alles supi, alles paletti und an Problemen sind nur "die Menschen, die schon länger hier leben" Schuld? Oder die Boomer? Oder die "alten weißen Männer"? Nie die Politik und der riesige Elefant im Raum?

Zitat
Woran machst du das Offensichtliche fest?
An der dröhnenden Stille. Man stelle sich nur vor, was los gewesen wäre, irgendwelche "Rechten" hätten eine Demo gemacht, auf der sie dann "ganz Sachsen hasst die Grünen" gegröhlt hätten.

Zitat
Warum glaubst du, warum von Rechts oder dem Konservativem keine Lichterketten oder kostenlose Konzerte organisiert werden?
Weil die 1. noch klar im Kopf sind, sie 2. keine Zeit haben, irgendwer muss das viele Geld für die vielen Geschenke der Politik ja ranschaffen und sie 3. keine Lust haben, sich als "Rechte" diffamieren und sich das Leben von irgendwelchen Linksextremen mit zu viel Tagesfreizeit und Langeweile zur Hölle machen zu lassen.

Zitat
Falls ja, welche Unterschiede sind das?
Warum gehst du eigentlich nicht inhaltlich auf postings ein? Es geht bei dir sehr oft um Stil und Ausdrucksweise und die tiefere Bedeutung, die ein Wort haben könnte. Schreibe ich denn so kryptisch, dass mich ein normaler Mensch nicht versteht? Ich finde es extrem mühsam, hier beinahe jedes Wort gleich mehrfach erklären zu müssen.

Zitat
Das ist gut für dich.
Jetzt weiß ich nur immer noch nicht, wo ich so etwas finde. In den Medien, die ich halbwegs regelmäßig konsumiere (Lokalblatt, RP, FAZ, Spiegel, Zeit, Focus, ab und zu taz) konnte ich so etwas nicht lesen. Ich habe zwar einen Account bei Twitter, halte mich aber meistens fern.

Zitat
Ich würde sagen, dass man die ganz gut nachvollziehen kann seit der Anfrage der CDU an die Ampel zum Thema NGO kurz vor den Wahlen.
Davon ist bei mir geblieben, dass Merz wieder den Schwanz eingezogen hat und selbst fragwürdige NGOs weiter finanziert werden.
Welche Aussage von vor den Wahlen hat Merz eigentlich nicht ins Gegenteil verkehrt? Einzig bei den Grenzkontrollen hat er Wort gehalten. "Links ist vorbei" LOL. Links zerrt ihn am Nasenring durch die Manege und das wird immer schlimmer werden, weil die Union in Zukunft wohl immer mehr linke Parteien als Koalitionspartner brauchen wird. MeckPomm wird interessant, vermutlich wird sich die CDU dort mit der Linkspartei ins Bett legen, verbrämt wird das dann vermutlich als Opfer, dass man für "unsere Demokratie" bringen muss.

Zitat
So allgemein wie du fragst: Nein.
Das meine ich auch. Also welche öffentliche Erzählung ist gemeint?

Zitat
Oder bist du der Meinung, dass eine Demonstration gegen eine Partei so beschrieben werden könnte?
Wenn eine zutiefst demokratische Partei wie die CDU lautstark und zigtausendfach gehasst wird, dann sind diese Leute imA. komplett antidemokratisch unterwegs und kein bisschen besser als die AfD. Eskaliert ist da nur der "Kampf gegen Rechts".
« Letzte Änderung: 22.Februar 2026, 09:37:27 von Signor Rossi »
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3185 am: 22.Februar 2026, 11:38:22 »

Eine NGO ist für mich ein Widerspruch in sich. Die sollen nicht von der Regierung gesteuert sein, bekommen aber von dort Geld. Selbst wenn es im Hintergrund keine Strippenzieher gibt, dann wird trotzdem eine politische Agenda verfolgt, um die Bezahlung aufrechtzuerhalten. Damit ist jede NGO aus meiner Sicht voreingenommen. Mein persönliches Fazit: Wenn sich NGOs nicht über Spenden, Mitgliedsbeiträge und Co. finanzieren können, dann ist das Interesses nicht groß genug, dann braucht es diese NGO nicht. Staatliche Zuschüsse sind hier komplett einzustellen. Ausnahmen würde ich hier nur beim Kampf gegen Hunger und Armut sowie für Bildung machen. Ggf. gibt es weitere ausnahmewürdige Teilbereiche, aber definitiv nix mit Politik, Umwelt und Co.

Darüber hinaus stimme ich Signor Rossi, wie so häufig, zu.

LG Veni_vidi_vici

Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3186 am: 22.Februar 2026, 13:03:48 »

Es gibt durchaus NGOs, die nicht vom Staat finanziert werden und so sollte es bei "politischen" NGOs auch sein. Aber auch da muss man hingucken, wer da wie viel Geld reinsteckt, Einfluss aus dem Ausland müsste eingedämmt werden.

Andere NGOs wie das Deutsche Rote Kreuz, Malteser, Johanniter, DLRG, die Tafeln oder "Aktion Deutschland Hilft" sollte der Staat unterstützen, solange sie politisch neutral bleiben. Natur- und Tierschutz-NGOs finde ich auch sinnvoll, die sind nur schon oft von linker oder grüner Seite unterwandert und stellen das Tierwohl über das Menschenwohl.
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DragonFox

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3187 am: 22.Februar 2026, 13:14:20 »

Zitat
Zitat
In der Politikwissenschaft und Soziologie ist die Zivilgesellschaft...
Wir sind hier aber nicht im wissenschaftlichen Seminar, zumal ich Zivilgesellschaft in "" gesetzt habe, um zum Ausdruck zu bringen, dass diese Leute NICHT die Zivilgesellschaft repräsentieren. Ich bin eigentlich der Meinung, dass man meine Aussagen ganz gut verstehen konnte, wenn man denn wollte.

Ne, bei allem Respekt. So einfach geht das nicht. Du unterstellst mir öfters, dass ich nicht verstehe, suggerieren würde, frei erfinden würde. Du machst das ja schon wieder "wenn man den wollte". Ich kann dir garantieren das das nie mit Absicht passiert. Überhaupt, als ob ich so viel Zeit aufwenden würde, nur um dich zu trollen - oder wie du das auch immer nennen würdest. Ich gebe zu, dass ich sicher öfters nachfragen könnte. Ich habe angekündigt, dass ich das jetzt versuchen werde. Das wird unsere Diskussion in Zukunft aber nicht zielgerichteter machen, falls es überhaupt funktioniert. Du beschwerst dich auch bereits im laufenden Text.

Du schreibst einen einzelnen Satz, mit Anführungszeichen und gehst davon aus, dass das schon zu verstehen sei. Das ist schön für dich und sehr optimistisch. Das denken wahrscheinlich die aller meisten Leute von sich. Ich denke eigentlich auch, dass ich ganz gut zu verstehen bin, aber trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass nicht mal der Sinn meiner Absätze bei dir ankommt. Wir reden gerade wieder nur darüber was ich anscheinend hätte schreiben dürfen oder nicht, wie ich dich mit dem Zitat da reinbringe und wie du zu verstehen warst oder nicht. Mein eigentlicher Gedanke und was ich zum Ausdruck bringen wollte ist längst vergessen. Und interessanterweiße erkenne ich an deinen Worten, dass du das gleiche Problem zu haben scheinst.  ;)

Dann schreibe doch direkt das Beispiel dazu. Du kannst es doch. Schreib doch oben, dass du genau diese spezifischen Leute auf Demos meinst mit MLPD Fahnen und Co und die für dich nicht zur Zivilgesellschaft dazu gehören.

Was ich daraus mache: "Zivilgesellschaft" ist auch NGO. Es gibt NGOs die gerade gute Arbeit beim Datenschutz machen, was hier ein Nebenthema war. Die sind aber teilweise links und beführworten das Gebrüll oder unterstützen es sogar. Das ist schon sehr doppeldeutig, war mein Punkt. Dann: Drama was gesagt wurde und was nicht. Und Conclusio: Wenn das stimmt, dass die das beführworten, dann ist ihr gesamtes Engagement umsonst, weil unglaubwürdig. Damit löst du meinen Punkt auf. Das war über viele Umwege der Verlauf und damit habe ich meine Antwort. Und jetzt darfst du dir selber beantworten, ob so eine NGO dann Zivilgesellschaft oder "Zivilgesellschaft" ist und ob das Zitat korrekt war. Mir ist es an der Stelle mittlerweile egal.


Es hilft meiner Meinung nach übrigens nicht, dass du zusammenhängende Abschnitte in einzelne Sätze zerlegst und von oben nach unten Satz für Satz beantwortest. Das führt mit dazu, dass wir ohne Ende zerfasern und Nebenbaustelle um Nebenbaustelle aufmachen. Weil wenn du auf jeden Satz spezifisch eingehst mache ich es auch. Zusammhängende Gedanken, die sich über einen Absatz aufbauen und entwickeln gehen sehr häufig verloren. Aber das nur am Rande, ich will dich nicht korrigieren oder so. Poste wie du willst und wie es dir gefällt.

Zitat
Genauso setze ich "unsere Demokratie" in "", um zum Ausdruck zu bringen, dass es eine Diskrepanz zwischen dem Gebrauch dieser Phrase durch Politiker und meinem Verständnis von unserer Demokratie gibt. Eine Politik, die einen Scheißdreck darauf gibt, was der Souverän will, eine Politik, die meine Bürgerrechte mit Füßen tritt und die mich nur noch als Zahlesel für ihre Geldverprasserei braucht. Nein, danke, das ist nicht mehr meine Demokratie.

Das ist gleich die nächste Frage. Was ist der Souverän für dich? Du nutzt das Wort ja recht häufig. Meinst du so etwas wie Zustimmungswerte oder Zufriedenheit mit der Demokratie im Gesamten oder geht es für dich um Zustimmungen in einzelnen Fragen?

Ansonsten sehe ich es nicht so einseitig wie du. Es ist halt ein Kampf um die Lösung oder den Kompromiss. Aber es gibt nunmal auch den Politiker, der unser Bürgerrechte nicht mit Füßen treten will und der nicht nur einen Zahlesel sucht. Den Souverän auf eine Entität zu verkürzen kann man vorsichtig mit Umfragen und statistischen Meinungen. Die pauschale Geschichte mit dem einen Politiker, der nichts Gutes will und nur Geld braucht und das Volk gängelt und nur an sich denkt lehne ich ab. Politiker kann man vielleicht auf ihre Partei verkürzen. Aber das finde ich manchmal schon schwer. Vor allem, weil es da zum Teil sehr verschiedene Strömungen und Ansichten gibt.

Zitat
Zitat
Dann macht mein Zitat vielleicht tatsächlich keinen Sinn.
Wie siehst du denn die Lage im Land? Alles supi, alles paletti und an Problemen sind nur "die Menschen, die schon länger hier leben" Schuld? Oder die Boomer? Oder die "alten weißen Männer"? Nie die Politik und der riesige Elefant im Raum?

Ne, für mich ist nicht alles super paletti im Land auch wenn ich viele Dinge anders sehe als du und sie vor allem nicht ganz so negativ ausdrücken würde. Die Schuldfrage ist nicht an den Wohnort, das Alter oder die Hautfarbe geknüpft. Wieso sollte sie? Aber natürlich ist der Bürger mitschuld. Er ist immerhin der Souverän.  ;)
Beim Kernproblem bin ich bei dir: Mindestens 30 Jahre keine ernsthafte Entwicklung bei Infrastruktur, Bildung, Integration, Rentensystem und vielem mehr. Das haben Politiker durch Stillstand ins Hintertreffen geraten lassen und der Bürger war in der Zeit recht zufrieden und hat es geschehen lassen. Und jetzt wachen wir langsam auf und uns fehlt die Initative und der gemeinsame Plan, um aus der Situation zu kommen.

Zitat
Zitat
Woran machst du das Offensichtliche fest?
An der dröhnenden Stille. Man stelle sich nur vor, was los gewesen wäre, irgendwelche "Rechten" hätten eine Demo gemacht, auf der sie dann "ganz Sachsen hasst die Grünen" gegröhlt hätten.

Hm? Du hast geschrieben es ist offensichtlich, dass die CDU nicht massenhaft meldet. Ich habe gefragt, was daran offensichtich sei, weil ich mir ziemlich sicher bin, dass auch Politiker der CDU Meldestellen verwenden. Merz ist ein prominentes Beispiel mit hunderten Meldungen die auch zu Strafanzeigen und zu Hausdurchsuchungen führten.
Aber das Offensichtliche (was meiner Meinung nach falsch ist) wird belegt, weil jemand nicht demonstrieren geht? Verstehe ich nicht.


Zitat
Zitat
Warum glaubst du, warum von Rechts oder dem Konservativem keine Lichterketten oder kostenlose Konzerte organisiert werden?
Weil die 1. noch klar im Kopf sind, sie 2. keine Zeit haben, irgendwer muss das viele Geld für die vielen Geschenke der Politik ja ranschaffen und sie 3. keine Lust haben, sich als "Rechte" diffamieren und sich das Leben von irgendwelchen Linksextremen mit zu viel Tagesfreizeit und Langeweile zur Hölle machen zu lassen.

Cool, eins ist ne pauschale Beleidigung gegen jeden der auf so ne Demo geht und trotzdem noch klar im Kopf ist. Nicht überall sind MLPD Fahnen und vielleicht ist es wirklich nur ne friedliche Lichterkette, ein Stadtfest oder ein Konzert. Zweitens ist eine Unterstellung, dass jeder der auf ne linke Demo geht kein Geld verdient und Zeit hat (das Bild der skandierenden ALG2 Empfänger hast du ja schon vorher bedient).

Ich würde sagen, dass die beiden Lager einfach unterschiedliche Kulturen haben und Rechts von sich aus einfach nicht viel auf diese Art mobilisiert sondern eher institutionelle Wege sucht. Aber das Links mehr demonstriert als Rechts und damit lauter wirkt, ist für mich in keiner Weise in Indiz dafür, dass irgendwelche Probleme da sind oder nicht.

Zitat
Zitat
Falls ja, welche Unterschiede sind das?
Warum gehst du eigentlich nicht inhaltlich auf postings ein? Es geht bei dir sehr oft um Stil und Ausdrucksweise und die tiefere Bedeutung, die ein Wort haben könnte. Schreibe ich denn so kryptisch, dass mich ein normaler Mensch nicht versteht? Ich finde es extrem mühsam, hier beinahe jedes Wort gleich mehrfach erklären zu müssen.

Dein Stil und dein Ausdruck sind mir herzlich egal. Es geht mir darum, dass ich deine Gedanken und dein Aussage verstehen will. Außerdem bist in die semantische Interpretation eingestiegen und hast mir mehrmals gesagt ich würde dich absichtlich falsch verstehen oder dir Sachen unterstellen wollen und hast mich aufgefordert ich solle mehr nachfragen.

Hier beide Sätze hinereinander:
"(Wie war das eigentlich noch gleich mit Hass und Hetze? Nur selektiv schlimm?)"
Hass gegen die CDU zieht offensichtlich keine tausenden Anzeigen bei Meldeportalen nach sich, keine aufgeregten Medienberichte, keine Lichterketten und kostenlose Konzerte gegen "Hass"."


Hass und Hetze ist immer schlimm.

Es ist belegt, dass Hass gegen die CDU existiert und gemeldet wird (siehe oben). Soviel dazu, was offensichtlich nicht passiert. Das was hier offensichtlich ist und wie du das mit einer dröhnenden Stille zusammen bringst verstehe ich wirklich nicht. Fordest du, dass die Linke ne Lichterkette macht, weil die CDU beleidigt wurde? Es wirkt auf mich als würdest du auf eine Doppelmoral (Nur selektiv schlimm?) hinweisen, weil die Linke den Hass gegen die CDU verharmlost in dem sie ruhig bleibt?

Das die Linke bei Hass gegen was auch immer auf die Straße geht und bei Hass gegen die CDU nicht ist doch kein Ausdruck oder kein Beweis dafür, dass dieser Hass existiert oder nicht, oder, dass er unterschiedliche Qualitäten hat. Schonmal die Beleidsbekundungen der Konservativen verfolgt, wenn die Linke Hass erfährt? Die springen da auch nicht wie Engel zur Seite und skandieren, dass Hass furchtbar ist und unsere Gesellschaft spaltet: Lasst bitte die Linken in Ruhe.

Es wird doch auf beiden Seiten gegenseitig nichts gegönnt, Dinge verharmlost oder unheimlich aufgepauscht, verhöhnt und niedergemacht. Da ist doch links wie rechts gleich. Dazu kommt noch dass rechts = rechtsextrem ist und links = linksextrem und fertig ist die gespaltene Gesellschaft in der man nur noch die Lagerzugehörigkeit klären muss und dann ist das Gespräch beendet. Ach, du bist Links? Und schon hat man das Bild vor Augen, wie ein MLPD-Fahne schwingender ALG2 Empfänger, der nicht klar im Kopf ist, "ACAB"-rufend und Hass erfüllt über den Platz rennt, die CDU antidemokratisch betitelt und den Sozialismus einführen will.

Zitat
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Das ist gut für dich.
Jetzt weiß ich nur immer noch nicht, wo ich so etwas finde. In den Medien, die ich halbwegs regelmäßig konsumiere (Lokalblatt, RP, FAZ, Spiegel, Zeit, Focus, ab und zu taz) konnte ich so etwas nicht lesen. Ich habe zwar einen Account bei Twitter, halte mich aber meistens fern.

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw26-de-nichtregierungsorganisationen-1084814
^ Sowas ist der Aufhänger.

https://taz.de/Rechte-Kampagnen/!6114735/
https://www.welt.de/politik/article68bcb2f172019652f128c914/Carsten-Linnemann-fordert-Ueberpruefung-von-Foerdermitteln-fuer-NGOs-Das-geht-gar-nicht.html

Und natürlich hast du das je nach Spektrum die Beurteilung. Je weiter links desto besser sind alle NGOs und je weiter rechts desto schlimmer sind alle NGOs. TAZ pro, Welt eher contra, FAZ eher ausgeglichen würde ich sagen.

Und geh mal auf Welt.de und lese dir x-beliebige Kommentarspalten zur Innenpolitik durch. Da zieht sich das wie ein roter Faden durch. Ich sage wertungsfrei, dass das ne Erzählung ist. Aber es ist halt auch nicht belegt, dass NGOs systematisch der verlängerte Arm der Regierung sind, eine Schattengesellschaft darstellen oder ein großes finanzielles System der Bereicherung sind. Wenn es so wäre, müssten meiner Meinung nach mit jedem Parteiwechsel die bezuschussten NGOs wechseln. Das sie konstant bleiben spricht für mich etwas gegen diese Erzählung.
Verkürzt wird entweder gefordert, dass die Finanzierung eingestellt werden muss. Dabei wird nicht reflektiert, was die Gesellschaft für das Geld bekommt. Es ist häufig auch so, dass NGOs hoheitliche Aufgaben des Staats übernehmen und die Abhängigkeit eher in Richtung der NGO geht. In verschärfter Form wird gefordert, dass die NGOs direkt weg sollten. Und natürlich, wie häufig üblich, ohne oder mit sehr wenig Einschränkung einfach nur NGOs, kein Filter, keine Gruppierung, keine Eingrenzung.

Das finde ich schade, weil hier viel guter soziales, gesellschaftliches Engagement über einen Kamm geschert wird und dadurch der wichtige Beitrag, den viele NGOs für Bildung, Umwelt, soziale Gerechtigkeit oder humanitäre Hilfe leisten, leicht übersehen oder untergraben wird.

Wie sind wir darauf gekommen?

Zitat
Davon ist bei mir geblieben, dass Merz wieder den Schwanz eingezogen hat und selbst fragwürdige NGOs weiter finanziert werden.
Welche Aussage von vor den Wahlen hat Merz eigentlich nicht ins Gegenteil verkehrt? Einzig bei den Grenzkontrollen hat er Wort gehalten. "Links ist vorbei" LOL. Links zerrt ihn am Nasenring durch die Manege und das wird immer schlimmer werden, weil die Union in Zukunft wohl immer mehr linke Parteien als Koalitionspartner brauchen wird. MeckPomm wird interessant, vermutlich wird sich die CDU dort mit der Linkspartei ins Bett legen, verbrämt wird das dann vermutlich als Opfer, dass man für "unsere Demokratie" bringen muss.

Aber er hat sich ja jetzt auf dem Parteitag in Stuttgart entschuldigt. :-P


Zitat
Wenn eine zutiefst demokratische Partei wie die CDU lautstark und zigtausendfach gehasst wird, dann sind diese Leute imA. komplett antidemokratisch unterwegs und kein bisschen besser als die AfD. Eskaliert ist da nur der "Kampf gegen Rechts".

Da widerspreche ich.

Würdest du sagen, dass der Hass gegen die Grünen schwächer ist? Oder ist es okay, weil man den nicht lautstark auf der Straße sieht? Oder ist die Grüne keine zutiefst demokratische Partei?

Ich würde sagen, man darf jede Partei hassen und spricht damit weder ihnen noch sich selbst das demokratisch sein ab. Du hast doch schon selber gesagt, dass Hass ein total schwammiges Wort ist. Letztendlich ist Hass ein Gefühl und wie soll ein Gefühl antidemokratisch machen? Wenn Hass kippt und dazu führt, dass man die demokratischen Prinzipien und Regeln nicht mehr beachtet oder der Hass in Gewalt, Drohungen, Beleidigung und so weiter mündet ist es vorbei mit dem demokratisch sein.

Es ist halt nicht cool. Hass führt zu den Problemen die ich oben genannt habe. Wenn man hasst ist es schwer in einen Dialog zu kommen und sich auszutauschen mit allen Problemen die das mit sich führt.
« Letzte Änderung: 22.Februar 2026, 13:20:58 von DragonFox »
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3188 am: 22.Februar 2026, 13:57:46 »

Es gibt durchaus NGOs, die nicht vom Staat finanziert werden und so sollte es bei "politischen" NGOs auch sein. Aber auch da muss man hingucken, wer da wie viel Geld reinsteckt, Einfluss aus dem Ausland müsste eingedämmt werden.

Andere NGOs wie das Deutsche Rote Kreuz, Malteser, Johanniter, DLRG, die Tafeln oder "Aktion Deutschland Hilft" sollte der Staat unterstützen, solange sie politisch neutral bleiben. Natur- und Tierschutz-NGOs finde ich auch sinnvoll, die sind nur schon oft von linker oder grüner Seite unterwandert und stellen das Tierwohl über das Menschenwohl.

Ich denke es wäre gut transparent zu machen welche NGOs für was Geld bekommen. Das ist halt bürokratischer Aufwand, weil das bestimmt in die untersten Gremien geht. Aber dann wäre es an der Oberfläche und man könnte sauber bewerten was es da so gibt. Dann gibt es da auch kein Verdacht mehr auf Schatten oder sonst etwas. Man könnten dann über konkrete Gegebenheiten sprechen.

Politische NGOs sind schwer zu bestimmen. Selbst der DLRG lädt Politiker zu seinen Veranstaltungen und unterstreicht die Wichtigkeit der Brandmauer (laut Internetseite sogar gegen Rechts und nicht verschärft gegen rechtsextrem). Nur als Beispiel, weil das vielleicht schon manchen reichen würde, um sie nicht mehr neutral zu sehen. Und der DLRG ist sicher keine NGO wo man jetzt annehmen würde, dass die groß politisch aktiv sind. Es ist nur ein Beispiel, dass die Trennung hier eventuell sehr schwer fallen dürfte. Beim Nabu wird das dann noch viel schwieriger.

« Letzte Änderung: 22.Februar 2026, 14:02:42 von DragonFox »
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Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3189 am: 22.Februar 2026, 14:36:34 »

Wir reden gerade wieder nur darüber was ich anscheinend hätte schreiben dürfen oder nicht, wie ich dich mit dem Zitat da reinbringe und wie du zu verstehen warst oder nicht.
Du DARFST natürlich schreiben was du willst, da werde ich dir garantiert nicht reinreden, ich habe auch nichts gegen Nachfragen, wenn man sich denn unsicher ist, aber bei dir habe ich das Gefühl, dass ich fast jeden Satz mehrfach erklären muss. Und bei aller Liebe zur Diskussion, das ist mir zu mühselig, zu zeitraubend und inhaltlich zu wenig.

Zitat
Was ich daraus mache: "Zivilgesellschaft" ist auch NGO.
Zivilgesellschaft sind für mich Menschen, die weder beim Staat/Bundesland/Stadt/Gemeinde angestellt sind, die keiner Partei angehören und die nicht in einer politisch umtriebigen NGO mitmachen.

Zitat
Was ist der Souverän für dich?
Das ist wieder so eine Frage. Der Souverän in einer Demokratie ist eindeutig bestimmt, ich muss es hier aber erklären.
Der Souverän ist der Inhaber der Staatsgewalt, in Demokratien ist das in der Regel das Staatsvolk.
GG Art. 20 Abs. 2 S. 1: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus."

Zitat
Die pauschale Geschichte mit dem einen Politiker, der nichts Gutes will und nur Geld braucht und das Volk gängelt und nur an sich denkt lehne ich ab.
Nicht den einen Politiker, die Regierungspolitik. Und "der nichts Gutes will" kommt von dir, nicht von mir. Ich bin der Meinung, dass "die Menschen, die schon länger hier leben" den Politikern der letzten Regierungen egal sind, die Bürger sollen nur Geld ranschaffen, das die Politik dann freizügig nach Gusto verteilen kann. Das gilt übrigens nicht für Kommunalpolitiker, die leisten vor Ort großartige Kärnerarbeit, ohne die und deren riesigen Einsatz wäre die AfD längst an der Macht.

Zitat
Aber natürlich ist der Bürger mitschuld.
Ja, der Bürger ist mit Schuld, weil er diese Leute gewählt hat.

Zitat
Du hast geschrieben es ist offensichtlich, dass die CDU nicht massenhaft meldet.
Nein, habe ich nicht geschrieben, sondern das hier:
Na, Hass gegen die CDU zieht offensichtlich keine tausenden Anzeigen bei Meldeportalen nach sich, keine aufgeregten Medienberichte, keine Lichterketten und kostenlose Konzerte gegen "Hass".

Zitat
Cool, eins ist ne pauschale Beleidigung gegen jeden der auf so ne Demo geht und trotzdem noch klar im Kopf ist.
Nein, ist es nicht, bitte verstehen, was ich geschrieben habe. Ich meine die hysterische und völlig übertriebene Reaktion von links, wenn "rechts" einen Furz fahren lässt.

Zitat
Zweitens ist eine Unterstellung, dass jeder der auf ne linke Demo geht kein Geld verdient und Zeit hat...
Auch das habe ich nicht geschrieben.

Zitat
Hass und Hetze ist immer schlimm
Hass und Hetze von links wird aber oft abgetan und führt nicht zu solchen Reaktionen, noch nichtmal medial.

Zitat
Das die Linke bei Hass gegen was auch immer auf die Straße geht und bei Hass gegen die CDU nicht ist doch kein Ausdruck oder kein Beweis dafür, dass dieser Hass existiert oder nicht, oder, dass er unterschiedliche Qualitäten hat.
Es ist ein Zeichen von Doppelmoral, so wie auch die "Solidarität" selbst mit denen von ganz links außen.

Zitat
Schonmal die Beleidsbekundungen der Konservativen verfolgt, wenn die Linke Hass erfährt?
Man grenzt sich davon ab, damit tun sich Linke sehr schwer, weil sie der Meinung sind, dass sie und alle anderen Linken die "Guten" sind. Außerdem stehen die Konservativen nicht bei jedem Scheiß auf den Straßen.

Zitat
Da ist doch links wie rechts gleich.
Sehe ich nicht so, von konservativer Seite gibt es immer Angebote zur Diskussion, selbst wenn die Linken schon Hassparolen gröhlen und den mit der anderen Meinung niederbrüllen.

Zitat
https://taz.de/Rechte-Kampagnen/!6114735/
Ah ok, die Wortwahl stammt also von der taz und nicht von "Rechten".

Zitat
Je weiter links desto besser sind alle NGOs und je weiter rechts desto schlimmer sind alle NGOs.
Kann man so pauschal nicht sagen. Gab doch jetzt den Fall, wo "Republik 21" auch Geld vom Staat wollte, das war dann wieder ein große Aufreger.

Zitat
Das sie konstant bleiben spricht für mich etwas gegen diese Erzählung.
Den Shitstorm gegen Merz schon vergessen? Das Thema packt so bald kein Politiker der Union mehr an, also fließen die Milliarden weiter.

Zitat
Verkürzt wird entweder gefordert, dass die Finanzierung eingestellt werden muss. Dabei wird nicht reflektiert, was die Gesellschaft für das Geld bekommt.
Ach ja? Was bekommt die Gesellschaft denn von den Omas gegen Rechts?

Zitat
Es ist häufig auch so, dass NGOs hoheitliche Aufgaben des Staats übernehmen...
Das darf keine NGO.

Zitat
In verschärfter Form wird gefordert, dass die NGOs direkt weg sollten. Und natürlich, wie häufig üblich, ohne oder mit sehr wenig Einschränkung einfach nur NGOs, kein Filter, keine Gruppierung, keine Eingrenzung.
Von wem wird das gefordert und was habe ich damit zu tun?

Zitat
Würdest du sagen, dass der Hass gegen die Grünen schwächer ist?
Vermutlich nicht, aber es gibt keine konservativen Großdemos unter Beteiligung von konservativen NGOs, auf denen diesem Hass gefrönt wird.

Zitat
Ich würde sagen, man darf jede Partei hassen und spricht damit weder ihnen noch sich selbst das demokratisch sein ab.
LOL, guter Witz in Zeiten, wo der "Hass und Hetze"-Vorwurf ein scharfes Schwert ist, um Meinungsgegner mundtot zu machen.
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Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3190 am: 22.Februar 2026, 14:40:35 »

Nur als Beispiel, weil das vielleicht schon manchen reichen würde, um sie nicht mehr neutral zu sehen.
Ja, bei mir ist das so. Wieder eine gute Sache politische instrumentalisiert und kaputt gemacht.
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3191 am: 22.Februar 2026, 16:08:09 »

Zitat von: Signor Rossi
Zivilgesellschaft sind für mich Menschen, die weder beim Staat/Bundesland/Stadt/Gemeinde angestellt sind, die keiner Partei angehören und die nicht in einer politisch umtriebigen NGO mitmachen.
Danke für die Definition, die war mir neu.

Zitat
Das ist wieder so eine Frage. Der Souverän in einer Demokratie ist eindeutig bestimmt, ich muss es hier aber erklären.
Der Souverän ist der Inhaber der Staatsgewalt, in Demokratien ist das in der Regel das Staatsvolk.
GG Art. 20 Abs. 2 S. 1: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus."
Ich habe gefragt, weil du so selbst sicher sagen kannst was er will und was er nicht will. Ich kann nicht runterbrechen und sagen was das gesamte Staatsvolk will. Da du das kannst habe ich kurz gezweifelt, ob wir vom gleichen sprechen.


Zitat
Zitat
Da ist doch links wie rechts gleich.
Sehe ich nicht so, von konservativer Seite gibt es immer Angebote zur Diskussion, selbst wenn die Linken schon Hassparolen gröhlen und den mit der anderen Meinung niederbrüllen.
In den öffentlichen Diskursen habe ich das anders erlebt.

Zitat
Zitat
https://taz.de/Rechte-Kampagnen/!6114735/
Ah ok, die Wortwahl stammt also von der taz und nicht von "Rechten".
Die Wortwahl, falls wir von der gleichen sprechen, kommt von der CDU aus der Anfrage. Vielleicht gab es die auch schon davor. Ich kenne sie daher. Die taz berichtet lediglich darüber.

Zitat
Zitat
Je weiter links desto besser sind alle NGOs und je weiter rechts desto schlimmer sind alle NGOs.
Kann man so pauschal nicht sagen. Gab doch jetzt den Fall, wo "Republik 21" auch Geld vom Staat wollte, das war dann wieder ein große Aufreger.
Was genau ist ein großer Aufreger? Das darüber berichtet wird? Oder das von links Vorwürfe kommen? Jedes Medium schlachtet es in seinem Spektum aus, wie es bei der Zielgruppe ankommt. Auch das sehe ich auf beiden Seiten gleichwertig.

Zitat
Zitat
Das sie konstant bleiben spricht für mich etwas gegen diese Erzählung.
Den Shitstorm gegen Merz schon vergessen? Das Thema packt so bald kein Politiker der Union mehr an, also fließen die Milliarden weiter.
Wo war die Wirkung des Shitstorms? Und war der überraschen, wenn man einen großen Teil der Zivilgesellschaft (meine Definition) angreift? Sogar DRK, Diakonie, Caritas oder AWO, die sich sonst aus der Politik raushalten und die nicht in der Anfrage vorkamen, haben sich dazu kritisch geäußert und gemahnt, dass so eine Anfrage das zivile Engagement als solches in Frage und unter Generallverdacht stellen könnte.

Aber, dass Ding hat Merz, wenn ich mich recht erinnere, nicht mal bei den Umfragen geschadet. Danach nicht zu liefern kam seinen Umfragewerten mehr zu Schaden als der Shitstorm. Im Wahlkampf war harte Kante gegen NGOs super für eine Zielgruppe unter seinen Wählern.

Zitat
Zitat
Verkürzt wird entweder gefordert, dass die Finanzierung eingestellt werden muss. Dabei wird nicht reflektiert, was die Gesellschaft für das Geld bekommt.
Ach ja? Was bekommt die Gesellschaft denn von den Omas gegen Rechts?
Da bin ich glaube ich mal mit veni_vidi_vici durchgegangen. Sie bekommen ihm Rahmen ihrer Projektanträge dafür zu verwendende Mittel. Was sie genau in den Projekten gemacht haben kannst du sicher googlen. In dem einen ging es glaube ich um mehrere Kulturnachmittage, Diskussionen, Seminare und Bildunsangebote für um die 5000 Euro.
Wenn ich es recht im Kopf habe sind das in 2-3 Jahren bundesweit ungefähr 25.000 Euro gewesen. Das sind natürlich Unsummen, an denen sich die grob geschätzt 40.000 aktive Mitglieder eventuell bereichern oder die Öffentlichkeit parteipolitisch beeinflussen könnten.

Zitat
Zitat
Es ist häufig auch so, dass NGOs hoheitliche Aufgaben des Staats übernehmen...
Das darf keine NGO.
Jo, stimmt. Sorry. Ich hatte mal im Zusammenhang mit dem Nabu gelesen, dass der für verschiedene Ämter Monitoring, Beratung und Gutacheten erstellt und hatte im Kopf, dass sei hoheitlich. Aber das ist Quatsch. NGOs übernehmen Aufgaben des Staates.

Zitat
Zitat
In verschärfter Form wird gefordert, dass die NGOs direkt weg sollten. Und natürlich, wie häufig üblich, ohne oder mit sehr wenig Einschränkung einfach nur NGOs, kein Filter, keine Gruppierung, keine Eingrenzung.
Von wem wird das gefordert und was habe ich damit zu tun?
Von Rechts. Wobei ich die pauschale Forderung schon extrem einordnen würde. Aber ich habe ja auch geschrieben, dass das eine verschärfte Form ist. Und ich denke auch nicht, dass die Forderung da klug differenziert.

Ich nehme an du hast damit nichts zu tun. Du hast gefragt worum es geht. Ich habe es dir gesagt. Ich habe sogar geschrieben, dass ich mir nicht mehr sicher bin wie wir darauf kamen.

Zitat
Zitat
Ich würde sagen, man darf jede Partei hassen und spricht damit weder ihnen noch sich selbst das demokratisch sein ab.
LOL, guter Witz in Zeiten, wo der "Hass und Hetze"-Vorwurf ein scharfes Schwert ist, um Meinungsgegner mundtot zu machen.
Schön, das du lachen kannst. Wir waren uns ja einig, dass Hass schwammig ist.
« Letzte Änderung: 22.Februar 2026, 16:46:16 von DragonFox »
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3192 am: 22.Februar 2026, 17:11:52 »

Ich habe gefragt, weil du so selbst sicher sagen kannst was er will und was er nicht will.
Die Umfragen sprechen Bände.

Zitat
Die Wortwahl, falls wir von der gleichen sprechen, kommt von der CDU aus der Anfrage.
Welche Anfrage? Du hast das hier verlinkt: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw26-de-nichtregierungsorganisationen-1084814
Da findet sich aber kein "NGO-Komplex", keine "Schattenpolitik" und auch kein "linkes Netzwerk", auch im zugehörigen Plenarprotokoll findet sich nichts dazu.

Es ging aber doch um die angebliche "öffentliche Erzählung", jetzt sind wir aber bei einer Anfrage der CDU... Vllt. sortierst du dich nochmal.

Zitat
Auch das sehe ich auf beiden Seiten gleichwertig.
Selbstverständlich tust du das 8) Ich sehe es anders, die linke Seite trieft vor Doppelmoral, linke NGOs werden großzügig bedient, will eine konservative NGO auch Geld, gibt es den #AUFSCHREI.

Zitat
Wo war die Wirkung des Shitstorms?
In der Realität: die staatliche Finanzierung diverser "NGOs" wurde - trotz vorheriger kerniger Ankündigung - nicht angetastet, im Gegenteil, die Finanzierung wurde wimre sogar noch ausgeweitet.

Zitat
In dem einen ging es glaube ich um mehrere Kulturnachmittage, Diskussionen, Seminare und Bildunsangebote für um die 5000 Euro.
Es gibt sicherlich Organisationen, die qualifizierter sind, solche Veranstaltungen durchzuführen, als irgendwelche ideologisch eingefärbten Seniorinnen.

Zitat
Das sind natürlich Unsummen...
Jeder Cent aus Steuergeldern für politisch tätige NGOs ist einer zu viel.

Zitat
Von Rechts. Wobei ich die pauschale Forderung schon extrem einordnen würde. Aber ich habe ja auch geschrieben, dass das eine verschärfte Form ist. Und ich denke auch nicht, dass die Forderung da klug differenziert.
Und das soll jetzt eine Gegenargument für welchen meiner Punkte sein? Geh doch einfach auf meine Argumente ein.

Zitat
Wir waren uns ja einig, dass Hass schwammig ist.
Was nichts daran ändert, dass mit dem "Hass und Hetze"-Vorwurf Menschen eingeschüchtert und mundtot gemacht werden.
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3193 am: 22.Februar 2026, 18:11:46 »

Das Problem mit NGOs ist doch wieder, dass niemand weiß, wie viele es davon gibt (die vom Staat gefördert werden). Die Verteilung läuft über x Behörden, Kommunen, etc. Da sollte es vielleicht eine Meldepflicht geben. Einfach ein zentrales Register, wo sich jeder eintragen muss. Hört sich erst mal nach mehr Bürokratie an, aber sowas wird es ja in jedem Einzelfall (hoffentlich) irgendwo geben. Eine Bündelung wäre sinnvoll und so könnte überhaupt geprüft werden, ob es über die Maßen oder zu wenig vertreten ist. Aktuell weiß doch niemand (wie bei den Sozialleistungen) wie viele es gibt und wie hoch hier der Gesamtaufwand ist.

Jeder der als NGO aktiv in Politik eingreift, dem gehören aber auch aus meiner Sicht die Mittel gestrichen. Angenommen es wird eine Straße geplant und befindet sich in der Umsetzung. Jetzt findet da jemand einen Hamster (oder setzt den aus). Plötzlich ist da so ein NGO vor Ort und und blockiert/behindert die Arbeiten. Dann zahlt der Steuerzahler für das Projekt, für die Behinderung des Projekts, für die Beseitigung der Behinderung und den wirtschaftlichen Schaden durch die solange fehlende Straße haben wir auch noch. Einwände also nur vor Umsetzung. Gäbe sicherlich x Beispiele. Ebenso kann es nicht sein, dass von der Politik geförderte NGOs Demonstrationen gegen politische Parteien organisieren. Da entsteht sofort der Verdacht der Steuerung, selbst wenn es nicht so sein sollte. Wenn dann die Trauzeugen noch in gehobenen Posten bei NGOs postiert sind, dann wirkt sowas erst recht befremdlich.

Tatsächlich ist die Wahl der NGOs etwas, was sehr schön über einen Bürgerentscheid zu machen wäre. Einmalig ist der Aufwand hier sicher etwas größer. Aber so könnten die Bürger halt selbst Einfluss nehmen in welchem Umfang und in welche Bereiche ihre Steuergelder bei einer Non-Governmental Organization fließen. So würde man Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen und die NGOs müssten mehr nach dem Bürgerwillen handeln und weniger nach dem Willen der Politiker, um ihre Zuwendungen zu behalten.

LG Veni_vidi_vici

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3194 am: 22.Februar 2026, 18:36:14 »

Jo, ich sage ja nur, weil du mal gefragt hattest: Es gibt Möglichkeiten und Vorschläge. Ist mir schon klar, dass die CDU und die SPD andere Ideen im Kopf haben.
Ich meine in Griechenland haben die auch einen Gesichtsscan, da wird bei uns aber immer mitbetont, dass es eine nicht so sichere Lösung ist. :P

Was ist das Problem für dich an der Filmförderung?

Es gibt dann noch andere Industrieförderungen, wo wir viel Geld ausgeben, damit zum Beispiel Unternehmen aus dem Ausland bei uns produzieren. 78 Milliarden gibt der Bund ingesamt für Industrieförderung im Jahr aus. Wo würdest du noch den Rotstift ansetzen und nach welchen Kriterien suchst du aus?

Oder liegt es an der Kultur? Das Theater wird zum Beispiel viel stärker gefördert als der Film. Wie stehst du zu der Förderung?
Ich sehe nicht warum Filme gefördert werden sollten die auch so im Kino laufen würden und von denen man keine Einnahmen hat, da werden z.B auch Netflix Projekte und Hollywoodfilme mitbezahlt. Beispielsweise hier mal ein Teil der Serie Witcher https://www.fff-bayern.de/pressemitteilungen/fff-bayern-foerdert-drei-internationale-projekte-mit-29-mio-euro/

Wenn es um Nischenfilme geht ok, aber warum Millionen an Projekte geben die eh gedreht werden. Dazu bezahlen wir ja auch noch Rundfunkgebühren die das auch abdecken können und bei denen es auch eine ganze Menge schlechter Filme und Serien gibt.
Im Vergleich dazu fehlt dann an anderen Stellen Geld, ich wäre dafür erstmal das zu stopfen beevor man Geld in der Richtung aus dem Fenster wirft.

Kultur allgemein auch zum Teil, die Branche besteht ja auch aus Leuten die den Politischen Kurs lange gestützt haben und damit dazu beigetragen haben das es schlechter läuft, dass Geldtöpfe wegfallen und kleiner werden wenn es allgemein weniger zu verteilen gibt ist klar, warum nicht da anfangen? Wenn ich mir anschaue was da teilweise wieder bei der Berlinale gelaufen ist also sorry, solche Kultur will ich mit Steuergeld nicht unterstützt sehen. https://www.zeit.de/feuilleton/2026-02/berlinale-regisseur-abdallah-alkhatib-rede-umweltminister-carsten-schneider-protest-gxe
Man sollte jeden der da Botschaften in die Richtung abgibt oder Palästinenserflaggen in die Kamera hält in einen Flieger in den Iran setzen, dann sehen die mal wie Frei Filmemachen in einer Islamistischen Diktatur abläuft und wenn die Berlinale es nicht schafft das abzustellen sollte man da mMn auch die Gelder streichen, die Promis die da auflaufen verdienen wahrscheinlich auch genug um das alleine zu finanzieren.

Was hat die Altersüberprüfung mit dem Inhalt zu tun? Verstehe das Beispiel nicht. Welches Gesetz meinst du?
Das soll zeigen, dass es jetzt schon zu viele Regeln gibt und die teilweise unsinnig sind. das müsste der online safety act sein. https://www.heise.de/en/news/Opposition-to-the-Online-Safety-Act-in-the-UK-is-growing-10504119.html

Denkst du, dass es Politiker gibt die Gesetze erlassen wollen die nur alleine den Zweck haben den Bürger zu gängeln?
Ja, es wird schon deutlich, dass es nicht genehm ist wenn sich die Menschen in den sozialen Medien informieren, man will mehr Kontrolle darüber was gesehen und geschrieben wird, weil es sonst den Ablauf der Politik stört, jemand wie Merz verhält sich ja noch so als gäbe es nur analoge Medien.

War wäre eine passender Bezeichung? Und wann beginnt es dann digital oder auch real Gewalt zu werden? Erst wenn physischer Schaden entsteht oder die Situation eine Eskalation zur physischem Schaden ermöglicht?
Wenn Menschen z.B wissen wo du wohnst und dir da auch offene Drohungen schicken wäre das schon was anderes als wenn dich irgendeiner in einem Videospiel beleidigt,dazwischen liegt auch noch ein ganze Menge, wenn man mit Beleidigungen oder härterem Umgangston nicht klarkommt macht man dann eben den Stream oder das Spiel aus und es besteht keine körperliche Gefahr.
Keine Ahnung was jetzt eine gute Bezeichnung wäre aber Gewalt ist für mich ,in den allermeisten Fällen, einfach nicht passend.
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3195 am: 22.Februar 2026, 19:01:03 »

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Die Wortwahl, falls wir von der gleichen sprechen, kommt von der CDU aus der Anfrage.
Welche Anfrage? Du hast das hier verlinkt: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw26-de-nichtregierungsorganisationen-1084814
Da findet sich aber kein "NGO-Komplex", keine "Schattenpolitik" und auch kein "linkes Netzwerk", auch im zugehörigen Plenarprotokoll findet sich nichts dazu.

Es ging aber doch um die angebliche "öffentliche Erzählung", jetzt sind wir aber bei einer Anfrage der CDU... Vllt. sortierst du dich nochmal.
Habe mich im Tab geirrt: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1057396
Ich dachte es  geht dir um die Erzählung selbst und kennst die Begriffe nicht. Der Begriff öffentliche Erzählung kommt von mir, weil ich es für treffend genug und neutral halte das zu beschreiben. Also eine Sache, die von verschiedenen Gruppen verschieden erzählt wird. Ich hätte auch Narrativ sagen können. Weißt du was ich meine?

Zitat
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Auch das sehe ich auf beiden Seiten gleichwertig.
Selbstverständlich tust du das 8) Ich sehe es anders, die linke Seite trieft vor Doppelmoral, linke NGOs werden großzügig bedient, will eine konservative NGO auch Geld, gibt es den #AUFSCHREI.
Ob ich da nun ein Aufschrei auf Welt.de lese wenn die Oma gegen Rechts Geld bekommen oder die Taz den eigentlich gleichen Bericht schreibt wenn Republick 21 Geld bekommen soll, ist für mich gleich.

Zitat
Zitat
In dem einen ging es glaube ich um mehrere Kulturnachmittage, Diskussionen, Seminare und Bildunsangebote für um die 5000 Euro.
Es gibt sicherlich Organisationen, die qualifizierter sind, solche Veranstaltungen durchzuführen, als irgendwelche ideologisch eingefärbten Seniorinnen.
Das mag sein. Dafür gibt es Leute, die den Antrag bearbeiten und das entscheiden. Ich kenne jemanden der das macht. Wenn ich dem so Glauben schenken darf, wird da ordentlich geprüft, dass das Geld gut verwendet wird. Das gleiche muss ich auch erstmal bei Republik 21 annehmen.

Zitat
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Von Rechts. Wobei ich die pauschale Forderung schon extrem einordnen würde. Aber ich habe ja auch geschrieben, dass das eine verschärfte Form ist. Und ich denke auch nicht, dass die Forderung da klug differenziert.
Und das soll jetzt eine Gegenargument für welchen meiner Punkte sein? Geh doch einfach auf meine Argumente ein.
Ich zitierte eine Frage von dir und gebe dir Antwort. Du wolltest wissen wer das fordert, ich habe es gesagt.

Ich denke, dass ich zum Thema NGO auf alle Argumente, Fragen und Bemerkungen von dir eingegangen bin: Shitstorm Merz, Omas gegen Rechts, Republik 21, Korrektur zu hoheitlichen Aufgaben.

Das mit den Grünen habe ich fallen lassen, weil du mir da ne Frage beantwortet hast. Außerdem hatten wir darüber schon gesprochen. Ich sehe da keinen Argumentcharakter.


Auf das mit der Doppelmoral bin ich nicht eingegangen. Meinst du das? Das war allerdings zu einem ganz anderen Thema und hat mit den NGOs nicht zu tun. Falls ja, verstehe ich nicht wie du das jetzt in dieses Zitat bringst. Da wir aber sicher noch eine Verzweigung mehr vertragen können antworte ich hier darauf:
Wenn ich richtig verstehe wirfst du den linken Organisationen Doppelmoral vor, weil sie nur gegen Rechtsextremismus demonstrieren. Das eine Organisation sich zu einem Fokus gründet und den Fokus dann durchzieht und anderes, was nicht im Fokus ist, nicht aktiv addressiert ist für mich keine Doppelmoral.
Das mit der Solidarität gegen Linksextremismus ist natürlich was anderes. Da würde ich dir zustimmen. Aber das hatte ich bereits irgendwo anders bereits getan. Man kann den Fokus auf eine Art von Extremismus legen und sich darauf konzentrieren, aber natürlich muss man sich von allen Arten des Extremismus abgrenzen.

Falls du das nicht meintest und ich Argumente übersehen habe, bitte ich sie zu wiederholen.

Zitat
Zitat
Wir waren uns ja einig, dass Hass schwammig ist.
Was nichts daran ändert, dass mit dem "Hass und Hetze"-Vorwurf Menschen eingeschüchtert und mundtot gemacht werden.
Jup. Es werden ja auch Menschen durch Hass und Hetze mundtot gemacht. Man hat ein Problem wenn man das gewähren lässt oder zu stark reguliert. Es ist halt wie so oft eine Sache die justiert werden muss und mit der man nie am Ende ist.
« Letzte Änderung: 22.Februar 2026, 19:33:12 von DragonFox »
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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3196 am: 22.Februar 2026, 20:49:42 »

Jo, ich sage ja nur, weil du mal gefragt hattest: Es gibt Möglichkeiten und Vorschläge. Ist mir schon klar, dass die CDU und die SPD andere Ideen im Kopf haben.
Ich meine in Griechenland haben die auch einen Gesichtsscan, da wird bei uns aber immer mitbetont, dass es eine nicht so sichere Lösung ist. :P
Du meinst bei der Einreise? Für das Internet ist das natürlich auch nicht die Datensparsamste Lösung und gehört nicht zu den Möglichkeiten.

Was ist das Problem für dich an der Filmförderung?

Zitat von: Viking
Es gibt dann noch andere Industrieförderungen, wo wir viel Geld ausgeben, damit zum Beispiel Unternehmen aus dem Ausland bei uns produzieren. 78 Milliarden gibt der Bund ingesamt für Industrieförderung im Jahr aus. Wo würdest du noch den Rotstift ansetzen und nach welchen Kriterien suchst du aus?

Oder liegt es an der Kultur? Das Theater wird zum Beispiel viel stärker gefördert als der Film. Wie stehst du zu der Förderung?
Ich sehe nicht warum Filme gefördert werden sollten die auch so im Kino laufen würden und von denen man keine Einnahmen hat, da werden z.B auch Netflix Projekte und Hollywoodfilme mitbezahlt. Beispielsweise hier mal ein Teil der Serie Witcher https://www.fff-bayern.de/pressemitteilungen/fff-bayern-foerdert-drei-internationale-projekte-mit-29-mio-euro/

Wenn es um Nischenfilme geht ok, aber warum Millionen an Projekte geben die eh gedreht werden. Dazu bezahlen wir ja auch noch Rundfunkgebühren die das auch abdecken können und bei denen es auch eine ganze Menge schlechter Filme und Serien gibt.
Im Vergleich dazu fehlt dann an anderen Stellen Geld, ich wäre dafür erstmal das zu stopfen beevor man Geld in der Richtung aus dem Fenster wirft.
Gibt halt Aufträge nach Deutschalnd. Das geförderte Geld muss komplett in Deutschland ausgegeben werden. Es schafft/sicher Arbeitsplätze und bereichert die Branche, die sonst nur in ihrerer eigene Pfütze schwimmen würde. Die Filme gehen ohne Förderung dann eben nach Frankfreich oder England.

Zitat von: Viking
Kultur allgemein auch zum Teil, die Branche besteht ja auch aus Leuten die den Politischen Kurs lange gestützt haben und damit dazu beigetragen haben das es schlechter läuft, dass Geldtöpfe wegfallen und kleiner werden wenn es allgemein weniger zu verteilen gibt ist klar, warum nicht da anfangen?
Ich bin mir nicht sicher inwiefern irgendein x-belieber Regisieur oder eine Schauspielerin, die ihren Job macht und Filme produziert für den politischen Kurs in Deutschland in Haftung genommen werden kann und ob das wirklich eine Begründung ist deswegen die Förderungen einzustellen. Da finde ich das Argument mit dem Sparplan schlüssiger.

Zitat von: Viking
Was hat die Altersüberprüfung mit dem Inhalt zu tun? Verstehe das Beispiel nicht. Welches Gesetz meinst du?
Das soll zeigen, dass es jetzt schon zu viele Regeln gibt und die teilweise unsinnig sind. das müsste der online safety act sein. https://www.heise.de/en/news/Opposition-to-the-Online-Safety-Act-in-the-UK-is-growing-10504119.html
Gut, die ist ja aus der Uk. Immerhin ist das keine unserer vielen Regeln. Ich finde wenige Punkte am Saftey Act positiv. Irgendwie die Kontrolle oder die Möglichkeit erhalten große Social Media Plattformen in die Haftung zu nehmen und für den Inhalt auf ihren Plattformen verantwortlich zu machen gehört immerhin dazu.

Zitat von: Viking
Denkst du, dass es Politiker gibt die Gesetze erlassen wollen die nur alleine den Zweck haben den Bürger zu gängeln?
Ja, es wird schon deutlich, dass es nicht genehm ist wenn sich die Menschen in den sozialen Medien informieren, man will mehr Kontrolle darüber was gesehen und geschrieben wird, weil es sonst den Ablauf der Politik stört, jemand wie Merz verhält sich ja noch so als gäbe es nur analoge Medien.
Der Merz hat schon öfters in Interviews einen rausgehauen. Irgendwie hat er dafür ein Händchen. Mal sehen, was draus wird. Soweit ich weiß wurde am Wochenende beschlossen das die Klarnamenpflicht erstmal vom Tisch ist.


Zitat von: Viking
War wäre eine passender Bezeichung? Und wann beginnt es dann digital oder auch real Gewalt zu werden? Erst wenn physischer Schaden entsteht oder die Situation eine Eskalation zur physischem Schaden ermöglicht?
Wenn Menschen z.B wissen wo du wohnst und dir da auch offene Drohungen schicken wäre das schon was anderes als wenn dich irgendeiner in einem Videospiel beleidigt,dazwischen liegt auch noch ein ganze Menge, wenn man mit Beleidigungen oder härterem Umgangston nicht klarkommt macht man dann eben den Stream oder das Spiel aus und es besteht keine körperliche Gefahr.
Keine Ahnung was jetzt eine gute Bezeichnung wäre aber Gewalt ist für mich ,in den allermeisten Fällen, einfach nicht passend.
Die Frage nach der Bezeichnung war doof. Vergiss es. Ist ja unerheblich wie man das nennt.

Also ich würde mich wundern, wenn wir ein Gesetz in Deutschland verabschieden das dafür sorgt, dass eine saftige Beleidigung in einem Computerspiel automatisch zu einer Anzeige, einem Strafverfahren oder sonst irgendwas führen kann. Höchstens halt zu einer Bestraftung im Spiel, was aber vom Betreiber abhängig ist und seit Jahren so passiert. Ich glaube da sind noch ein paar andere Hürden zu nehmen, bis wir da angekommen sind, die hoffentlich verhindert werden.
Ich würde allerdings auch sagen, dass das nicht per se unter digitale Gewalt fällt, wie du es kritisierst. Cyberstalking, Lokalisierung und Tracking, Identitätsdiebstahl, Doxing, unerlaubte Veröffentlichung von Bildern und Videos, Hassrede, Cybermobbing kann zum Beispiel dazu gehören. Muss je nach Definition aber nicht. Beleidigungen sehe ich da, wie du, eher nicht. In der Realität sind Beleidigungen, zumindest juritisch, auch keine Gewalt. Aber den Begriff "digitale Gewalt" finde ich sehr sinnvoll für ganz viele andere Handlungen und Opferszenarien.

Andererseits ist die Beleidigung nunmal strafbar.  Wenn du mich hier beleidigst kann ich dich anzeigen. Du wirst vielleicht einer der Rund 28.000 Menschen pro Jahr, die in Deutschland wegen Beleidigung verurteilt werden. Gewalt hin oder her. Die Unterscheidung, dass das nur das Internet ist und nicht die reale Welt, wo deine Beleidigung mich provoziert hätte können, was dazu führen könnte, das ich dich versuche könnte zu schlagen und du mich dann wirklich verletzen würdest wäre vor Gericht sehr dünn. Also entweder wir müssen dann den Straftbestand abmildern oder es klappt nicht. Und wenn wir den Straftbestand abmildern hat die Auswirkung aus dem Internet direkt Auswirkung auf die reale Welt, in der wir dann auch mehr beleidigen dürfen.
Schlägt du ein Internet-Verhaltensgesetz vor?
« Letzte Änderung: 22.Februar 2026, 20:56:09 von DragonFox »
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Viking

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3197 am: 22.Februar 2026, 21:31:20 »

Du meinst bei der Einreise? Für das Internet ist das natürlich auch nicht die Datensparsamste Lösung und gehört nicht zu den Möglichkeiten.
Für jugendschutz im Internet, https://www.telepolis.de/article/Griechenland-zeigt-wie-Kontrolle-wichtiger-wird-als-Freiheit-11179239.html

Gibt halt Aufträge nach Deutschalnd. Das geförderte Geld muss komplett in Deutschland ausgegeben werden. Es schafft/sicher Arbeitsplätze und bereichert die Branche, die sonst nur in ihrerer eigene Pfütze schwimmen würde. Die Filme gehen ohne Förderung dann eben nach Frankfreich oder England.
Es gibt ja jetzt für Streaminganbieter auch eine Quote an Filmen die,glaube ich, in Deutschland gedreht sein müssten, da halte ich auch nichts von,persönlich denke ich,dass die Qualität an deutschen Filmen und Serien weit hinter anderen Ländern liegt, was Schauspielerische Leistung,Drehbücher und Ausführung angeht. Ich habe mir ja neulich diese Gangster Serie aus den Niederlanden angeschaut , wahrscheinlich würde man bei uns schon an irgendwelchen Vorgaben scheitern bestimmte Wörter nicht zu benutzen. Also eine Auslagerung würde mich nicht stören,hängt vielleicht auch an meinem persönlichen Geschmack.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-02/streaming-tv-investition-bundesregierung-netflix

Ich bin mir nicht sicher inwiefern irgendein x-belieber Regisieur oder eine Schauspielerin, die ihren Job macht und Filme produziert für den politischen Kurs in Deutschland in Haftung genommen werden kann und ob das wirklich eine Begründung ist deswegen die Förderungen einzustellen. Da finde ich das Argument mit dem Sparplan schlüssiger.
Da geht es mir darum das ich diese Leute nicht mit meinem Steuergeld unterstützen will und wenn man es schafft die AfD komplett aus solchen Veranstaltungen rauszuhalten, kann man es bei solchen Leuten auch. Wie da bei dem Eklat auch wieder alle so tun als wäre es nicht vorhersehbar gewesen.

Gut, die ist ja aus der Uk. Immerhin ist das keine unserer vielen Regeln. Ich finde wenige Punkte am Saftey Act positiv. Irgendwie die Kontrolle oder die Möglichkeit erhalten große Social Media Plattformen in die Haftung zu nehmen und für den Inhalt auf ihren Plattformen verantwortlich zu machen gehört dazu.
Wir sind aber jetzt schon davon betroffen, wie gesagt, Twitter sperrt da, ich glaube für alle Europäer bestimmte Posts und verlangt eine Altersverifizierung, und bei denen die ich mir über VPN angeschaut habe war das nicht gerechtfertigt. Könnte mir vorstellen das es daran liegt, weil sie dann eine ganze Reihe Tweets von bestimmten Accounts auf einmal sperren.

Der Merz hat schon öfters in Interviews einen rausgehauen. Irgendwie hat er dafür ein Händchen. Mal sehen, was draus wird. Soweit ich weiß wurde am Wochenende beschlossen das die Klarnamenpflicht erstmal vom Tisch ist.
Meinte Scholz ja vor der Wahl auch schon https://www.sueddeutsche.de/meinung/tuenkram-bedeutung-scholz-merz-li.3168288
Soweit ich weiß wurde die erstmal vertagt und nicht abgesägt, wer weiß was da noch kommt, wie gesagt finde ich die EUID-Wallet auch nicht viel besser eine Klarnamenpflicht ergibt aber gar keinen Sinn.


Die Frage nach der Bezeichnung war doof. Vergiss es. Ist ja unerheblich wie man das nennt.

Also ich würde mich wundern, wenn wir ein Gesetz in Deutschland verabschieden das dafür sorgt, dass eine saftige Beleidigung automatisch in einem Computerspiel zu einer Anzeige, einem Strafverfahren oder sonst irgendwas führt. Höchstens halt zu einer Bestraftung im Spiel, was aber vom Betreiber abhängig ist und seit Jahren so passiert. Ich glaube da sind noch ein paar andere Hürden zu nehmen, bis wir da angekommen sind, die hoffentlich zu verhindern sind.
Ich würde allerdings auch sagen, dass das nicht per se unter digitale Gewalt fällt, wie du es kritisierst. Cyberstalking, Lokalisierung und Tracking, Identitätsdiebstahl, Doxing, unerlaubte Veröffentlichung von Bildern und Videos, Hassrede, Cybermobbing kann zum Beispiel dazu gehören. Muss je nach Definition aber nicht. Hassrede, wo runter jetzt Beleidung fallen würde, wird bestimmt je nach Definition rein und rausfallen.

Andererseits ist die Beleidigung nunmal strafbar.  Wenn du mich hier beleidigst kann ich dich anzeigen. Du wirst vielleicht einer der Rund 28.000 Menschen pro Jahr, die in Deutschland wegen Beleidigung verurteilt werden. Gewalt hin oder her. Die Unterscheidung, dass das nur das Internet ist und nicht die reale Welt, wo deine Beleidigung mich provoziert hätte können, was dazu führen könnte, das ich dich versuche könnte zu schlagen und du mich dann wirklich verletzen würdest wäre vor Gericht sehr dünn. Also entweder wir müssen dann den Straftbestand abmildern oder es klappt nicht. Und wenn wir den Straftbestand abmildern hat die Auswirkung aus dem Internet direkt Auswirkung auf die reale Welt, in der wir dann auch mehr beleidigen dürfen.
Schlägt du ein Internet-Verhaltensgesetz vor?
Am Ende scheint es ja am jeweiligen Empfinden zu liegen was jetzt gilt, das was du aufzählst ist ja schon Kriminell und sollte geregelt sein und verfolgt werden, da muss es keine neue Regelung und Debatte geben.

Klar, dadurch verschwendet man aber Zeit der Gerichte, ich würde da wirklich den Punkt machen, dass ich generell Beleidigungen auch im normalen Leben nicht mehr so stark verfolgen lassen würde und wenn du Beispielsweise mit 5 Freunden zusammen sitzt und einen Politiker einen Idioten nennst wird sich keiner daran stören, im Internet ist das anders, da gibt es ja inzwischen petz Portale und Stellen die sowas aufnehmen und weiterleiten.

Die Unterscheidung zwischen Internet und realer Welt kam ja dadurch, das der Vergleich aus der Politik ab und an gezogen wird, beispielsweise durch die Aussage, dass es schlimmer sei im Internet beleidigt zu werden, weil es angeblich alle sehen im Vergleich zur Kneipe. hier von der ehemaligen Justizministerin Lambrecht: https://www.deutschlandfunk.de/bundesjustizministerin-lambrecht-spd-zu-hass-im-netz-es-100.html

Meiner Erfahrung nach ist es umgekehrt, gerade in der Situation einer Kneipe wenn Leute schon 2-3 Bier im Kopf haben muss man aufpassen was man sagt und eine Beleidigung unter Alkoholisierten führt schnell mal zu einer Auseinandersetzung, während wenn ich jetzt Christine Lambrecht unter jedem Social Media Post den sie tätigt beleidige, die Chance besteht, dass sie es gar nicht sieht weil da mehr Leute kommentieren oder sie die Kommentare nicht liest. Klar gibt es auch schlimmee Sachen im Internet, darum geht es in dem Vergleich aber nicht.

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DragonFox

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3198 am: 22.Februar 2026, 22:41:07 »

Du meinst bei der Einreise? Für das Internet ist das natürlich auch nicht die Datensparsamste Lösung und gehört nicht zu den Möglichkeiten.
Für jugendschutz im Internet, https://www.telepolis.de/article/Griechenland-zeigt-wie-Kontrolle-wichtiger-wird-als-Freiheit-11179239.html

Ah, das soll kommen. Jo, geil isses nicht. Drücken wir uns die Daumen, dass man das in Deutschland verhindern kann.

Wichtig ist halt, dass nicht jeder Hinz und Kunz Dienst im Internet Zugriff auf Daten bekommt. Der muss nicht mal das Alter wissen, sondern ein einfaches ja oder nein. Es muss eine Prüfung sein, wo der Dienst nur erhält, dass es verzifiziert ist und der Verifzierdienst wiederum nicht weiß was verizifiert wurde. Sonst ist Pseudoynmität und Anonymität nicht gewährleistet.
Und da finde ich die EU oder eine deutsche Behörde immer noch besser als irgend ein Drittpartie Anbieter im Internet, der morgen gehackt und übermorgen Konkurs gehen kann. Es gibt ja genug Behörden in Deutschland die sowieso alle Daten haben und damit seit Jahren umgehen und wissen wie alt wir sind.

Das kann sogar ne Krankenkasse. Ich frage meine Krankenkasse ob ich achtzehn Jahre oder älter bin. Die Krankenkasse bestätigt das in einem Einmalzertifkat, dass mit privatem Schlüssel verschlüsselt ist. Das Zertifikat geht an die Seite auf die ich mich einloggen will mit meinem öffentlichen Schlüssel. Die Seite packt aus und sieht, dass jemand einloggen will, der achtzehn Jahre oder älter ist. Die Krankenkasse weiß nicht warum sie gefragt wurde. Die Seite weiß nur, dass sie mich reinlassen darf. Fertig. Keiner weiß irgendwas und ich bin drin.

Wenn sowas kommen muss könnte ich mit sowas leben.

Gibt halt Aufträge nach Deutschalnd. Das geförderte Geld muss komplett in Deutschland ausgegeben werden. Es schafft/sicher Arbeitsplätze und bereichert die Branche, die sonst nur in ihrerer eigene Pfütze schwimmen würde. Die Filme gehen ohne Förderung dann eben nach Frankfreich oder England.
Es gibt ja jetzt für Streaminganbieter auch eine Quote an Filmen die,glaube ich, in Deutschland gedreht sein müssten, da halte ich auch nichts von,persönlich denke ich,dass die Qualität an deutschen Filmen und Serien weit hinter anderen Ländern liegt, was Schauspielerische Leistung,Drehbücher und Ausführung angeht. Ich habe mir ja neulich diese Gangster Serie aus den Niederlanden angeschaut , wahrscheinlich würde man bei uns schon an irgendwelchen Vorgaben scheitern bestimmte Wörter nicht zu benutzen. Also eine Auslagerung würde mich nicht stören,hängt vielleicht auch an meinem persönlichen Geschmack.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-02/streaming-tv-investition-bundesregierung-netflix

Schützt halt den Markt und bringt Gelder in die Branche. Auch das ist in anderen Teilen der Wirtschaft total üblich. Primäre Vergaben von Aufträgen im EU Markt und so weiter. Ich kann das für die Branche total nachvollziehen.
Der Rest ist Geschmacksache. Ich finde aus Deutschland hin und wieder Lichtblicke die ich ganz gut finde. Unsere nationale Stärke ist es nicht.  ;D

Ich bin mir nicht sicher inwiefern irgendein x-belieber Regisieur oder eine Schauspielerin, die ihren Job macht und Filme produziert für den politischen Kurs in Deutschland in Haftung genommen werden kann und ob das wirklich eine Begründung ist deswegen die Förderungen einzustellen. Da finde ich das Argument mit dem Sparplan schlüssiger.
Da geht es mir darum das ich diese Leute nicht mit meinem Steuergeld unterstützen will und wenn man es schafft die AfD komplett aus solchen Veranstaltungen rauszuhalten, kann man es bei solchen Leuten auch. Wie da bei dem Eklat auch wieder alle so tun als wäre es nicht vorhersehbar gewesen.
Verstehe die Ansicht.

Gut, die ist ja aus der Uk. Immerhin ist das keine unserer vielen Regeln. Ich finde wenige Punkte am Saftey Act positiv. Irgendwie die Kontrolle oder die Möglichkeit erhalten große Social Media Plattformen in die Haftung zu nehmen und für den Inhalt auf ihren Plattformen verantwortlich zu machen gehört dazu.
Wir sind aber jetzt schon davon betroffen, wie gesagt, Twitter sperrt da, ich glaube für alle Europäer bestimmte Posts und verlangt eine Altersverifizierung, und bei denen die ich mir über VPN angeschaut habe war das nicht gerechtfertigt. Könnte mir vorstellen das es daran liegt, weil sie dann eine ganze Reihe Tweets von bestimmten Accounts auf einmal sperren.
Soweit ich weiß ist Twitter in Europa ab 13. Und in UK, wegen des Gesetzes, dass du gepostet hast, sind dort bestimmte Inhalte (Pornographie, Gewaltdarstellungen und so weiter) ab 18  Jahre. Das kann natürlich über VPN umgangen werden. Vielleicht werden auch Inhalte von Usern geflagged und dann gesperrt, wenn sie entsprechenden Inhalt haben? Das weiß ich nicht. Das wird dann wie bei gewöhnlichen Sperranfragen sein. Die könne die Masse an Nachrichten nicht sensibel Verifizieren und sperren dann mehr als sie müssten aus Angst, dass sie zu wenig sperren und Strafe zahlen müssen
Das Problem ist schwer zu lösen, wenn man auf Kontrolle und Zugriff nicht verzichten will.


Der Merz hat schon öfters in Interviews einen rausgehauen. Irgendwie hat er dafür ein Händchen. Mal sehen, was draus wird. Soweit ich weiß wurde am Wochenende beschlossen das die Klarnamenpflicht erstmal vom Tisch ist.
Meinte Scholz ja vor der Wahl auch schon https://www.sueddeutsche.de/meinung/tuenkram-bedeutung-scholz-merz-li.3168288
Soweit ich weiß wurde die erstmal vertagt und nicht abgesägt, wer weiß was da noch kommt, wie gesagt finde ich die EUID-Wallet auch nicht viel besser eine Klarnamenpflicht ergibt aber gar keinen Sinn.
Sind ja auch völlig unterschiedliche Ziele. EUID ist für den Altersnachweiß. Klarnamenpflicht ist, dass Merz lesen kann wer hier was schreibt.


Die Unterscheidung zwischen Internet und realer Welt kam ja dadurch, das der Vergleich aus der Politik ab und an gezogen wird, beispielsweise durch die Aussage, dass es schlimmer sei im Internet beleidigt zu werden, weil es angeblich alle sehen im Vergleich zur Kneipe. hier von der ehemaligen Justizministerin Lambrecht: https://www.deutschlandfunk.de/bundesjustizministerin-lambrecht-spd-zu-hass-im-netz-es-100.html

Meiner Erfahrung nach ist es umgekehrt, gerade in der Situation einer Kneipe wenn Leute schon 2-3 Bier im Kopf haben muss man aufpassen was man sagt und eine Beleidigung unter Alkoholisierten führt schnell mal zu einer Auseinandersetzung, während wenn ich jetzt Christine Lambrecht unter jedem Social Media Post den sie tätigt beleidige, die Chance besteht, dass sie es gar nicht sieht weil da mehr Leute kommentieren oder sie die Kommentare nicht liest. Klar gibt es auch schlimmee Sachen im Internet, darum geht es in dem Vergleich aber nicht.

Ja gut, also das was Lambrecht da sagt finde ich Quatsch. Das kannte ich nicht. Es gibt ja heute schon das Gesetze das alle Beleidigungen im Netz abdeckt.

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 185 Beleidigung
Die Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Beleidigung öffentlich, in einer Versammlung, durch Verbreiten eines Inhalts (§ 11 Absatz 3) oder mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Und wie man da lesen kann beinhaltet das Gesetz bereits eine Eskalation für öffentliche Beleidigungen, zu denen Gerichte das Internet und öffentliche Plattformen zählen. Zwei Jahre oder Geldstrafe. Wie hoch will man den noch gehen? Zumal das Gericht dann noch die Möglichkeit hat § 187 Verleumdung heranzuziehen und da geht es bis zu 5 Jahren.

« Letzte Änderung: 22.Februar 2026, 22:45:29 von DragonFox »
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Signor Rossi

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Re: Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread
« Antwort #3199 am: 23.Februar 2026, 08:26:54 »

Habe mich im Tab geirrt: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1057396
Auch da kein Wort von "NGO-Komplex", "Schattenpolitik" und "linkes Netzwerk". Was die  "öffentliche Erzählung" sein soll weiß ich immer noch nicht.

Zitat
Ob ich da nun ein Aufschrei auf Welt.de lese wenn die Oma gegen Rechts Geld bekommen oder die Taz den eigentlich gleichen Bericht schreibt wenn Republick 21 Geld bekommen soll, ist für mich gleich.
Mit dem Unterschied, dass die linke NGOs schon seit Jahren viele, viele Millionen EUR jährlich kassieren. Dass dir das egal ist habe ich verstanden, für mich ist und bleibt es Pharisäertum, anderen das vorenthalten zu wollen, was man selber kassiert.

Zitat
Das mag sein.
Das steht für mich fest. Die Omas werden das Geld nicht veruntreuen, es aber für ihre linke Ideologie einsetzen.

Zitat
Du wolltest wissen wer das fordert, ich habe es gesagt.
Und warum soll irgendwas, was irgendjemand "von rechts" fordert, hier ein Gegenargument gegen meine Argumente sein? Ich fordere kein Verbot sämtlicher NGOs, also warum kommst du damit um die Ecke?

Zitat
Ich denke, dass ich zum Thema NGO...
Ja, zum Thema NGO. Und merkst du was? Es geht jetzt nur noch um NGOs, ein Thema, das DU aufgebracht hast. Du hast mein "Zivilgesellschaft" genommen und das auf eine Handvoll NGOs reduziert und seitdem geht es nur noch um deine NGOs, DEIN Thema. Alles andere, was ich vorgebracht habe, wird ignoriert. Ich glaube, das nennt man "deraling".

Zitat
Wenn ich richtig verstehe wirfst du den linken Organisationen Doppelmoral vor...
Nein, das attestiere ich der kompletten linken Seite. Weil auch niemand mal aufsteht und sagt "Genossen, das ist doch echt Blödsinn!" Oh nein, sowas passiert nicht, wer als Linker Linke kritisiert oder von der Linie abweicht, wird ausgestoßen, Boris Palmer ist das Paradebeispiel.

Zitat
...ist für mich keine Doppelmoral.
Das weiß ich doch. Für mich ist es Doppelmoral, wenn man nur den rechten Extremismus bekämpft, linken Extremismus aber gewähren lässt.

Zitat
Es werden ja auch Menschen durch Hass und Hetze mundtot gemacht.
Wo passiert das? Etwa auf der Berlinale, wo man einen "Künstler" seinen antisemitischen Dreck keifen lässt?
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