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Die Qualen mit den Wahlen - Der Politikthread

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Magic1111:


--- Zitat von: Signor Rossi am 04.Juli 2026, 11:12:18 ---Merz hat sich in den Kopf gesetzt, dass die Menschen in D, die Arbeit haben, zu wenig arbeiten, das ist eine fixe Idee von dem. Wir müssen also mehr arbeiten und noch mehr vom Gehalt - in Form von Steuern und Abgaben- abgeben.

--- Ende Zitat ---

Und die Krux an der Sache ist, dass Mitarbeiter der Bundesbehörden und Bundestagsverwaltung mehr krankheitsbedingte Fehltage als der Durchschnitt haben:

https://www.merkur.de/politik/interne-statistik-entlarvt-merz-beamte-und-politiker-haeufiger-krank-als-durchschnittsbuerger-zr-94380869.html

https://www.aerzteblatt.de/news/bundesbehorden-melden-besonders-viele-krankheitstage-0666174a-5f74-485d-a475-a0cedbdb2a10

Viking:


--- Zitat von: Signor Rossi am 02.Juli 2026, 22:53:18 ---Selbstverständlich sind friedliche Proteste völlig okay, dagegen habe ich rein gar nichts. Ich wage aber zu bezweifeln, dass es in Erfurt friedlich bleibt und dass die AfD ihren Parteitag - wie alle anderen erlaubten Parteien auch - ungestört wird abhalten können. Man kann die Demokratie nicht mit antidemokratischen Maßnahmen retten.

--- Ende Zitat ---
Ja das sollte selbstverständlich sein,gerade wenn man da angeblich im Namen der Demokratie aufläuft.
Es ist ja eine wirklich paradoxe Situation , aus Sicht der AfD freut man sich wahrscheinlich wenn es Angriffe und Blockaden gibt, falls es nicht möglich wäre den Parteitag abzuhalten wäre das der Jackpot.
Wäre ich Ulrich Siegmund würde ich wahrscheinlich extra an Gewaltbereiten Leuten vorbeilaufen um Bilder zu bekommen wie die mit Sachen werfen. Sind ja nur ein paar % bis zur absoluten Mehrheit in Sachsen Anhalt.  :P


--- Zitat von: Magic1111 am 03.Juli 2026, 18:55:39 ---Jetzt wird es so sein, dass der Hausarzt in vielen Fällen (gerade bei Erkältungen und Rücken) gleich von vorneherein eine Woche krank schreibt.

--- Ende Zitat ---
Das denke ich auch, dazu werden die Praxen dann mit kranken Menschen überlaufen. Man merkt da, dass die Politiker wahrscheinlich nie normal gearbeitet haben und keine Ahnung haben was da los ist, ähnlich wie mit dem Mindestlohn Vorschlag, erst gestern mit einer teilzeit Verkäuferin in der Supermarkt Ecke geredet bei der ich morgens ab und an Brötchen hole, die ist sich auch unsicher ob die den Job noch länger machen wird wenn die Änderung kommt. Wird doch mehere Jobs geben die dann einfach wegfallen weil es sich nicht mehr lohnt oder einer wird dann mehr Aufgaben erledigen müssen.
Gehe stark davon aus, dass das Krankschreibungsthema entweder jetzt noch oder nach einer Zeit wieder geändert wird weil die sehen,dass es Kontraproduktiv ist oder Widerstand gibt.



veni_vidi_vici:

Renten-Reform: Finde ich nicht so schlecht gelöst. Dass es hier Einschnitte gibt war abzusehen. Was mir fehlt. Irgendjemand muss mir mal schrittweise vorrechnen, welche Maßnahme wie viel Geld einspart/einbringt. Die Fehlbeträge sind ja so ungefähr bekannt. Kommt mir vor als wäre das Tempo zu langsam, wenn erst 2090 die ersten bis 70 arbeiten müssen. Vermutlich keine vollständige Entlastung und wenn später die Renten wieder steigen, dann steigen auch die Beiträge der Arbeitnehmer weiter. Ist aber nur meine Vermutung. Auf den ersten Blick gefällt mir die Aktien-Geschichte(n). Hier gibt es ja die Regelung von den bis zu 2 % (wobei die Arbeitgeber das vielleicht nicht so gerne sehen) und die Zuschuss-Geschichte (Privat-Aktienrente mit Zuschuss). Problem: Bei einer Auszahlung auf einen Streich kassiert der Staat seine Zuschüsse glaube ich wieder ein. Dennoch vielleicht eine elegante Lösung die Standard-Rente auszubauen. Allerdings muss ich mich hier selber noch ein wenig einlesen.

Steuer-Reform: Hat den Namen Reform nicht verdient. Da geht ja mehr Geld für die Erhöhung der Sozialabgaben drauf, als im Endeffekt eingespart wird. Schwache Leistung, wo sich die Parteien gegenseitig blockiert haben. Vermutlich unter dem Motto: Besser keine Reform, als eine schlechte Reform.

Arzt-Termine: Ich verstehe, was alle hier sagen. Aber war das vor Corona nicht der Standard? Ob der hohe Krankenstand an der verzögerten Meldung liegt, am hiesigen Mimosentum oder daran dass den Leuten immer wieder eingeschärft wurde, dass sie schon beim flüchtigen Naselaufen lieber mal zuhause bleiben - keine Ahnung. Irgendeinen Grund wird es haben. Persönlich habe ich es auch so verstanden, dass die Krankmeldung ab Tag eins nötig ist und nicht unbedingt der Arztbesuch selber. Anders gesagt: Wahrscheinlich unnötig, wird mir aber viel zu viel Wirbel drum gemacht.

LG Veni_vidi_vici

Tim Twain:


--- Zitat von: Magic1111 am 04.Juli 2026, 12:51:42 ---
--- Zitat von: Signor Rossi am 04.Juli 2026, 11:12:18 ---Merz hat sich in den Kopf gesetzt, dass die Menschen in D, die Arbeit haben, zu wenig arbeiten, das ist eine fixe Idee von dem. Wir müssen also mehr arbeiten und noch mehr vom Gehalt - in Form von Steuern und Abgaben- abgeben.

--- Ende Zitat ---

Und die Krux an der Sache ist, dass Mitarbeiter der Bundesbehörden und Bundestagsverwaltung mehr krankheitsbedingte Fehltage als der Durchschnitt haben:

https://www.merkur.de/politik/interne-statistik-entlarvt-merz-beamte-und-politiker-haeufiger-krank-als-durchschnittsbuerger-zr-94380869.html

https://www.aerzteblatt.de/news/bundesbehorden-melden-besonders-viele-krankheitstage-0666174a-5f74-485d-a475-a0cedbdb2a10

--- Ende Zitat ---

Die dürften im Schnitt aber auch mehr Tage im Jahr arbeiten. Daher würde ich die Statistik eher mit Vorsichtig so betrachten.

Magic1111:


--- Zitat von: veni_vidi_vici am 04.Juli 2026, 18:33:07 ---Persönlich habe ich es auch so verstanden, dass die Krankmeldung ab Tag eins nötig ist und nicht unbedingt der Arztbesuch selber. Anders gesagt: Wahrscheinlich unnötig, wird mir aber viel zu viel Wirbel drum gemacht.

--- Ende Zitat ---

Das Eine hängt doch aber mit dem Anderen zusammen: Wie will man sich denn ab dem ersten Tag der Krankheit eine Krankschreibung geben lassen ohne die Praxis zu besuchen, zumal die telefonische Krankschreibung ja auch wegfallen soll?!

Selbst wenn die rückwirkend ausgestellt werden soll, weil man es einfach in den ersten ein- zwei Krankheitstagen körperlich nicht in die Praxis schafft, so muss man bei seinem Hausarzt anrufen, was sich wegen deren Überlastung oft als Herausforderung darstellt dass überhaupt jemand ans Telefon geht. Geht jemand ran, so muss man dann seine Lage bzw. die Krankheitssymptome schildern und bitten, dass sie vermerken, dass man an dem Tag angerufen hat, und in ein paar Tagen in die Praxis kommt, damit die Krankmeldung rückwirkend ausgestellt wird.

Als nächstes informiert man den Arbeitgeber (das muss man zwar eh machen), aber mit dem Zusatz, dass die Krankschreibung zwar ab dem ersten Tag Pflicht ist, man es aber erst in ein- zwei Tagen in die Praxis kann, die Übersendung der Krankmeldung also noch dauern kann....

Wenn das alles kein Irrsinn ist, dann weiß ich es wirklich nicht mehr.

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