Und zumindest all denen waren Risiko und Kosten von Diesel und Benziner ja bewusst und dürfen jetzt eigentlich nicht nach Entlastung schreien.
Vllt. haben die auch der Regierung geglaubt und mit einer Entlastung nach dem Wahlkampf gerechnet? Ich finde das auch eine merkwürdige Logik: "Hey, du kaufst dir ein neues Auto? Dann lebe damit, dass der Staat dich ausplündert und beschwere dich nicht!" Warum kümmern sich eigentlich andere Staaten besser um ihre Bürger, deckeln Spritpreise oder senken Steuern und Abgaben?
Man sieht es auch an den Evakuierungsflügen aus dem Nahen Osten, dt. Politiker labern und palavern noch, gründen Ausschüsse und Unterausschüsse, da sind die Flieger anderer Staaten schon wieder auf dem Rückweg. Von dieser Posse um das Nachtflugverbot in FFM und der Tatsache, dass man den Flug auch noch selber bezahlen soll, mal gar nicht erst zu reden. Manchmal habe ich das Gefühl, deutschen Politikern sind ihre Bürger scheißegal, die sollen nur arbeiten, bezahlen und ansonsten nicht zur Last fallen und vor allen Dingen das Maul halten, sonst werden strenge Strafgesetze erlassen und - anders als bei einer gewissen Klientel - auch hart durchgesetzt.
Zurück zur Energie. Beim Strom ist es ja nur ein wenig erträglicher, da gehen aber auch ca. 30% für Steuern und Abgaben drauf und dem Klima bringt es sowieso nichts, weil wir - allem EE-Ausbau zum Trotz - dreckigen Strom produzieren. Und dafür haben wir jetzt schon hunderte Milliarden EUR verprasst. Dass man mit seinen Steuern die EEG-Unlage weiter bezahlt merkt schon keiner mehr. Die von der Stromrechnung zu entfernen, war auch so ein bauernschlauer grüner Trick Habecks zur Bürgerverarschung.
Aber selbst von günstigerem Strom hat man nichts, wenn man mit seinem eAuto irgendwo Laternenparker ist und weder Wallbox noch Steckdose in der Nähe hat. Gerne wird von der besten Konstellation ausgegangen: hohes Einkommen, Eigenheim mit dicker Dämmung, plus fette PVA auf dem Dach plus Wärmepumpe. "Was wollt ihr eigentlich, ich spare an laufenden Kosten! Warum seid ihr so doof und macht das nicht nach?" Aber wie viel Prozent der Bevölkerung können so leben? Ca. 55% der Menschen leben zur Miete, sind also vom Ideal schonmal per se ausgeschlossen und dank der politisch gewollten extrem hohen Baukosten werden sie auch endgültig davon ausgeschlossen bleiben. Wie viele der Eigenheimbesitzer finanziell in der Lage wären, eine Investition in Dämmung, Wärmepumpe, PV und eAuto zu stemmen, weiß ich nicht.
Und da fängt dann das Dilemma an, man will die Menschen dazu zwingen, "klimaneutral" zu leben (ob sie das können oder nicht) oder man nimmt ihnen noch mehr Geld ab. Und das ist das Perfide an der Sache, man schraubt den Preis zu "Strom-Alternativen" einfach immer höher und kann dann breit grinsend erklären, dass der dumme Michel ja schließlich selber Schuld sei, dass er nicht das tut, was die Herrschenden wollen. Dass Michel immer weniger Geld zur Verfügung hat und selbst zB. an Lebensmitteln sparen muss, ist egal, aber wenn der dann wütend wird und sein Kreuz bei der AfD macht, dann wird sich über den "Nazi" aufgeregt.
Und wozu das alles? Für einen imaginären "Klimaschutz", auf den Deutschland sowieso nur minimalen Einfluss hat. Total gaga. Das wird noch richtig böse knallen in Deutschland, spätestens dann, wenn der wirtschaftliche Niedergang immer mehr Arbeitslosigkeit nach sich zieht und der Sozialstaat unbezahlbar wird und man wieder an der Suppenküche Schlange stehen muss. Der Irankrieg hat durchaus das Potential, eine Weltwirtschaftskrise auszulösen, besonders, wenn der Krieg sehr viel länger dauert, als angenommen. Und ja, auch daran haben deutsche Politiker - allen voran Frank-Walter Steinmeier (SPD) - mit ihrem dämlichen JCPOA ihren Anteil.
Viele möchten sich halt nicht umstellen was Tanken / zu Laden, Geschwindigkeit auf der Autobahn, Reise in den Urlaub angeht etc...
Wie viele sind denn viele, gibt es dazu repräsentative Umfragen? Dass die Majorität der Deutschen nicht so leben kann, weil man sich den grünen Lifestyle schlichtweg nicht leisten kann, erschließt sich dir nicht? Wie viele Privatmenschen kaufen sich eigentlich einen Neuwagen? Der Großteil dürften Leasingkarren sein, wovon wiederum ein Großteil von Unternehmen für ihre Mitarbeiter geleast werden. Wer der dt. Autoindustrie den endgültigen Todesstoß versetzen will, der legt die Axt ans "Dienstwagenprivileg".
Nachricht von gestern: VW will 50.000 Jobs streichen. Jetzt kann man sich natürlich auch hinstellen und sagen: "Selber Schuld, warum arbeiten die auch in der Autoindustrie und nicht bei einer linken NGO, die mit Steuergeld gefüttert wird?" Für die deutsche Volkswirtschaft sind solche Meldungen mittlerweile aber Alltag, dazu kommen noch die vielen verlorenen Arbeitsplätze bei KMU, von denen man kaum was hört, 7 Entlassungen hier, 50 Entlassungen da, 170 Entlassungen dort, der stille Tod des Mittelstandes. Aber hey, so eine Insolvenz ist ja nicht schlimm, man produziert halt einfach nicht. Wo das Geld für den üppigen Sozialstaat kommen soll, wenn kaum noch produziert wird, das scheint den Politikern egal zu sein, die sind dann eh nicht mehr in Amt und "Würden" sondern liegen irgendwo in der Sonne und genießen ihr Leben, deren üppige Altersversorgung ist - anders als die karge Rente der Bürger - 100% sicher.
Ich finde es allerdings auch sehr positiv wenn man für Privatleute ohne Firmenwagen z.B. E-Auto Strom anbieten würden oder andersweitig eine vergleichbare Entlastung zur 0,25% Regel finden würde.
Warum? Risiko und Kosten von eAutos waren ja bewusst und die dürfen jetzt eigentlich nicht nach Entlastung schreien. (Leicht abgewandelt von mir)