Auch hier im Forum liest man oft von „denen da oben“, die angeblich alle abgehoben sind. Das mag auf den einen oder anderen zutreffen, aber es gibt parteiübergreifend genug Gegenbeispiele. Pauschalurteile helfen in der Debatte niemandem weiter.
Für die Wahrnehmung sind Parteien und Politiker aber auch selbst mitverantwortlich, ich habe da oftmals das Gefühl, dass "da oben" gedacht wird, dass man viel schlauer ist als der Pöbel.

Da wird dann eine Sache erzählt und anders gehandelt, entweder weil man denkt,dass die Menschen das gerade hören wollen oder weil man meint es besser zu wissen, dadurch entsteht beim Wähler dann die Wahrnehmung nicht ernstgenommen zu werden. Klar kann man das ab und an machen und es gehört auch dazu als Politiker Weitblick zu haben und Entscheidungen zu treffen die eher in der Zukunft greifen, aber so ein Verhalten ist inzwischen normal geworden. Beispiel Co2 und Energiesteuer auf Benzin, es wird aus der Politik so getan als on man es auch furchtbar findet,dass der Preis so hoch ist, dabei ist es gesteuert und eingeplant.
Die Zuckersteuer die Klingbeil plant wird als gesunsheitsfördernd verkauft, ist aber dazu da kurzfristig die Staatskasse aufzufüllen,verteuert dann Waren in den Supermärkten während Klingbeil und Co sich hinstellen und so tun,als würde es sie kümmern das die Leute weniger Geld in der Tasche haben.
Was ich hier am schlimmsten finde ist, dass eben keine Grenze zu erkennen ist. Du hast ein gutes Beispiel genannt: Merz wurde Lügenfritze und Pinoccio genannt. Beides wurde angezeigt. Lügenfritze gab 30 Tagessätze und Pinoccio gab ein Freispruch, weil es sich dabei um eine von der Meinungsfreiheit gedeckte Aussage handelt.
Es ist einfach nicht nachvollziehbar und darüber beklagen sich auch reihenweiße Juristen.
Es ist ja nicht mal in der Sache falsch, der Mann hat erwiesen gelogen. Ich finde aber auch,dass es schon unnötig ist da zu ermitteln, da sollte von Anfang an klar sein das es Unsinn ist.
188 ist nicht notwendig für Massenanzeigen. In dem Link den du gepostet hast geht es auch darum, dass die Meldestellen Fußballer, Influencer, Familien mit Opfern von Mobbing oder Wissenschaftler vertritt. Auch HateAid hat wesentlich mehr Madanten als Politiker. 188 rechtfertig und begründet keine Massenanzeigen.
Es ist aber doch kein Zufall das die ganzen Sachen bei Politikern da alle unter dem 188 laufen, damit kann man eben auch Sachen anzeigen die sonst eventuell nicht darunter fallen würden.
Da bin ich nicht deiner Meinung. Für mich ist Social Media im speziellen und das Internet im allgemeinen ein offener Raum der geschützt gilt. Das beginnt nicht erst bei Drohung "oder ähnliches" (was ist ähnliches für dich?). Das wird für mich dann problematisch, wenn Menschen sich wegen Anfeindungen zurück ziehen und sie eingeschränkt sind diese Medien zu nutzen. Dabei ist mir egal, ob das ein Politiker ist, ein Prominenter oder eine Person mit mehr oder weniger exponierter Rolle.
Für die Personen (die nicht immer die obersten Spitzenpolitiker sind) ist es keine Bagattelle, wenn sie plötzlich eine Flut an Hasskommentaren erhalten.
Das wir in Grenzfällen zu diskutieren beginnen was sagbar ist stimmt. So wird sowas aber gesellschaftlich nunmal verhandelt. Es ist wichtig, dass der Raum des Sagbaren groß bleibt. Aber wir sind uns ja beide einige, dass es dahinter einen Raum gibt der nicht sagbar sein sollte und für den es Regeln braucht.
Die Lösung dafür ist nicht, dass bei Politiker übermotivierte Polizisten und Staatsanwälte Justizrambo spielen. Das ist ein neues Problem...
Ähnliches wären Geschichten die klar strafbar sind und ohne doppelten Boden in Richtung Diffamierung oder z.B Volksverhetzung gehen.
Ich finde es auch schützenswert aber eher in die Richtung,dass es weiter ein offener Ort sein sollte um sich auszutauschen und auch mal Meinungen abseits des Mainstream zu lesen, einige Regeln die ich da mitbekomme gehen mir zu weit, es gibt ja z.B auf twitter den Fall, dass einige Sachen in der EU nicht zu sehen sind weil sie geflaggt wurden, dass ist mir schon zu viel Zensur und ich komme mir da als mündiger Bürger auch blöd vor das andere darüber Entscheiden was ich sehen darf. Die Tweets die ich dann mal zum testen angeschaut habe waren im Vergleich auch eher harmlos, mal ein anzüglicher Comic, mal ein Kommentar zu Migration bei dem man sonst mit den Schultern gezuckt und weitergescrollt hätte.
Mit solchen Kommentaren umzugehen gehört aber dazu, du wirst bei egal welcher Person und egal bei welchem Thema immer Leute finden die meckern und irgendeinen Mist darunter schreiben und es gibt bestimmt auch Sachen die zu weit gehen und gemeldet werden sollten, dass sollte aber nicht jeder dumme Spruch oder jedes Witzbild sein. Genauso lernt man auch nicht auf Themen zu klicken wenn man bestimmte Sachen nicht sehen will. Es ist auf der eunen Seite möglich immer gut informiert zu sein, auch mal andere Blickwinkel als aus den klassischen Medien zu bekommen und Trends zu erkennen und gleichzeitig hat man da diie Schattenseiten mit Falschinformationen, Propaganda oder auch unzensierten Gewaltvideos, da ist viel Eigenverantwortung dabei und eine Regulierung ist nicht einfach.
Klar gibt es auch Veränderungen und man sollte auch nicht alles durchwinken Mir fehlt da bei den Regulierungsvorschlägen aber einfach das Augenmaß und der Sinn für die Realität, finde das Video gerade nicht aber Merz hat sich, glaube das war Jugend forscht? hingestellt und eine Klarnamenpflicht gefordert, mit der Begründung,dass es zu viele Desinformationen im Internet gibt,musste da wirklich lachen weil er ja in den letzten Jahren mit am meisten rumgelogen hat und ihn in seinem Fall der Klarname auch nicht davon abgehalten hat. Was da aus der Politik an Vorschlägen kommt zielt mMn nicht darauf ab den Umgang fair zu regeln sondern ein Stück weit die Kontrolle darüber zurückzubekommen was verbreitet wird.
Mir ist da auch klar das meine Sichtweise vielleicht eine andere ist weil ich mich schon länger im Internet bewege, auch länger in Online Lobbies und Foren in denen man alles mögliche zu sehen und zu hören bekommt und ich deswegen vielleicht ein dickeres Fell entwickelt habe, ich habe auch gesehen, dass sich Oppachonk anscheinend gelöscht hat und auch andere weniger hier reinschauen oder gar nicht mehr schreiben, was ich schade finde, aber wenn das der Maßstab ist an dem man sich angegriffen, gekränkt oder sonstwas fühlt um sich aus einer Diskussion oder einem Forum zurückzuziehen liegt die Messlatte für einige anscheinend recht niedrig und da kann ich schon verstehen, das man aus der Sicht die Hände über dem Kopf zusammenschlägt wenn man mal in den Rest des Internets schaut, ganz zu schweigen von den Leuten die sich noch nie damit beschäftigt haben.
Eine Sache die mich auch nachdenken lässt ist die ganze pro Pali/Hamas Propaganda nach dem 7.10, was da, gerade auch auf Tiktok, teilweise für Sachen verbreitet werden ist schon krass, da ist es auch unmöglich gegenzusteuern. Wenn es da um ein Tiktok Verbot gehen würde wäre ich wahrscheinlich dafür.

Ich sehe da kein Problem. Die gehen das Risiko ein und zahlen die Prozesskosten. Damit haben sie ein interesse, dass sie nur zur Anzeige bringen, was auch Erfolg hat zur Verurteilung zu kommen. Der Kundenstamm überrascht mich auch nicht. Die Entstehung der Idee auch nicht. Und in dem Artikel kommt sogar rüber, dass sie das Meme von Habeck nicht angezeigt hätten. Das zeigt, dass sie zumindest eine strengere Prüfung haben als die Polizei selbst.
Mal abgesehen von den Politikern kann man ja auch mal darüber nachdenken wie es sein kann, dass man aus Anzeigen von Hasskommentaren ein Geschäftsmodell machen kann. Hinter jedem betrieblichen Erfolg steckt eine Beleidigung, Drohung "oder ähnliches", die verurteilt wurde. Ich finde es wird oft etwas heruntergeredet, dass Beleidigungen und Drohungen ein Problem sind.
In einem Forum wie dem hier ist das kein Problem, weil hier moderiert wird. In anderen Plattformen wie dem Forum von Sports Interactive Forum wird auch moderiert. Aber zum Beispiel Miles Jacobson sprach offen über antisemtische Beleidigungen und Morddrohungen, weil ein Spiel verschoben werden musste. Das hielt ihn von Social Media fern. Für den Sprecher eines Spieleentwickler ist das eine erhebliche Einschränkungen. Bei so einem Beispiel gäbe es in Deutschland kein 188 und es zeigt, dass hier verschiedene Themen drin stecken.
Für große Plattformen wie X oder Facebook ist moderation lästig. Wenn man die Räume nicht schützt verliert man sie. Wer soll es den machen, außer der Gesetzgeber? Die Meldestellen sind auch nur der zivile Versuch die aktuelle Gesetzeslage zum Einsatz zu bringen. Damit werden für manche Menschen Lösungen angeboten, die aber gesellschaftlich sicher nicht frei von Problemen sind. Da sehe ich allerdings Meldestellen die ohne rechtliche Prüfung Löschungen beantragen zum Beispiel als wesentlich kritischer, als Meldestellen die Vorfälle anzeigen und rechtliche Prüfungen einfordern.
Ich denke es kommt da wirklich darauf an was angezeigt wird, bevor ich mich dazu entschließe zur Polizei zu gehen muss schon was passieren, auch weil ich mir blöd vorkommen würde da mit Nichtigkeiten hinzugehen, wenn mich auf der Staße jemand beschimpft würde ich nie auf die Idee kommen und genauso kommt es mir bei Massenanzeigen im Internet vor. Wenn es einen wirklich so stört soll man es halt anzeigen aber nicht aus einem automatismus weil man entweder Geeld verdienen oder es als Mittel nimmt andere zu erziehen.
Auf Twitter finde ich die Communitynotes unter den Tweets nicht schlecht, wenn mal jemand Unsinn schreibt haben einige andere Nutzer die Möglichkeit da einzutragen was nicht stimmt und ggf Quellen zu verlinken, ansonsten hatte die Plattform vor der Musk übernahme eine eher linke Schlagseite, da wurde zu viel gelöscht und nach der Übernahme ging es etwas in die andere Richtung, einige haben sich dann zu Bluesky verabschiedet und da dann eine eher linke Blase gebildet, die Gruppen erschaffen sich dann neue Räume, vor einiger Zeit wurde von der EU auch w social beworben ls alternative zu den offenen Plattformen und mit mehr Kontrolle aber ich glaube nicht das sich sowas durchsetzen wird.
https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/wie-die-europaeische-plattform-w-social-x-ersetzen-will,VWh5bAuErstmals steht ein AfD-Politiker an der Spitze eines deutschen Landtags: Eine Mehrheit im Landtag von Sachsen-Anhalt hat den 35-jährigen Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten gewählt. Die AfD stellt in Magdeburg die größte Fraktion, verfügt jedoch nicht über die absolute Mehrheit. Das BSW hatte angekündigt, den AfD-Kandidaten zu unterstützen; gemeinsam halten die beiden Fraktionen 44 der 83 Sitze.
Ich finde da die Reaktion der anderen Parteien wirklich komisch, die SPD marschiert zum Bücherverbrennungsplatz, gleichzeitig ist dann aber eine Koalition mit der berliner Linken immer noch nicht vom Tisch.
Es wird überrascht getan,dass der wirklich gewählt wurde und es werden Erkläungen von der CDU gefordert, dabei ist das eigentlich eine Formalität. Alle reden über Demokratie, machen aber demokratische Vorgänge verächtlich wenn es nicht so läuft wie sie wollen.
Das da gar nicht hinterfragt wird warum sich die Leute, die da für den AfD Mann gestimmt haben, nicht öffentlich dazu bekennen spricht auch Bände, da würde ja Druck ohne Ende gemacht werden und die wären vermutlich ihre Posten los.
Wobei ja auch über eine Spaltung gerüchtet wird weil einige unzufrieden mit Schulze sind. Ich bin jetzt wirklich gespannt wie es läuft und wie da in Zukunft Mehrheiten beschafft werden, ab jetzt muss die AfD ja wirklich was tun, würde nicht erwarten,dass das lange ohne Streit gut geht.
Ich wusste bisher gar nicht, dass die Ukraine NATO und/oder EU-Mitglied ist?!
Aber egal, lassen wir das. Gut, dass es immer mehr und mehr Menschen gibt, die genau das nicht mehr wollen - Geld & Waffen nach Kiew pumpen. Die Umfrageergebnisse überall sind eindeutig. Der Tag wird früher oder später kommen, wo das aufhört. Hoffen wir nur, dass dieser Tag noch rechtzeitig vor der deutschen Staatspleite kommt. Spätestens ab März/April 2029, nach den nächsten Bundestagswahlen, ist es hoffentlich soweit. Sofern die jetzige Koalition bis dahin überhaupt durchhält.
Wie würdest du das dann weiter denken? Russland überrennt die Ukraine und dann? was verändert sich für uns da zum positiven? Wenn es wirklich so käme müsste man doch noch mehr Geld in Rüstung investieren und die Kriegsgefahr würde steigen weil ein noch stärkeres, feindlich gesinntes Russland an der NATO Grenze steht, dazu dann eine sehr große Anzahl Flüchtlinge aus der Ukraine die dann auch keine Aussicht haben in ihr Heimatland zurückzugehen ohne verfolgt zu werden. Bei Frohnmeier wundert mich so eine Rede aber auch nicht wenn man sich seine Verbindungen zu Russland anschaut.