Hier ein gut geschriebener Spiegel-Online-Beitrag zu den gegenwärtigen Castingshows.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,681011,00.htmlDie Hauptthese (DSDS=Prekariat und USFO=Bürgertum) geht meiner Meinung nach aber nicht auf. Denn bei DSDS sind auch Leute, die studieren, gerade das Abi machen, oder einen guten Job haben. Und dass dann auch Leute weiterkommen, die keinen Job haben, spricht doch für die Show. Sie gibt den Leuten eben eine Chance. USFO ist dagegen das Sinnbild für die heile bürgerliche Welt, die es so aber auch nicht gibt und in die ein Arbeitsloser gar nicht reingelassen wird. Und die vor allem langweilig ist.

Ach ja, verlogen ist sie wahrscheinlich auch. Oder glaubt jemand, im Musikgeschäft geht es kuschlig zu?
So, ich musste mal kurz "philosophieren".