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Auf welche Games wartet Ihr?
DeDaim:
Ich gebe zu, mittlerweile habe ich echt Lust, auf das neue Dragon Age. Das Marketing inklusive dem "Hero Shooter"-Trailer ist echt mies, aber das, was man vom Spiel selbst mitbekommt, lässt schon hoffen, dass Bioware einen Weg gefunden hat, alte Stärken mit einem eigenen Weg in die Zukunft zu verknüpfen. Mal schauen, wie dann Ende des Monats die Kritiken aussehen werden.
DragonFox:
Die müssen es ja eigentlich nur technisch packen. Mass Effect Andromeda war ein gutes Spiel. Es litt am Anfang enorm an den technischen Problemen die heute nicht mehr vorhanden sind. Heute ist beim Spielen nur noch der fade Beigeschmack, dass es sich nach deutlich mehr anfühlt aber dann nichts mehr kommt. Das Spiel war als Trilogie geplant aber es kam nur ein Teil.
Dragon Age Inquisition war Game of the Year und hat sich über 12 Millionen mal verkauft. Haben sie damit nicht schon ihren Weg gefunden? Das neue Dragon Age sieht für mich genau nach der Weiterentwicklung aus, die mit Dragon Age 2 begonnen hat.
Ich bin da sehr gespannt drauf. Gibt kein Bioware-Rollenspiel Spiel seit 2003, dass ich schlecht fand. Für mich ist das eine schöne Konstante.
Veilchen blühen ewig:
Ich fand ME A auch besser als gesagt wurde, hatte auch keine technischen Probleme. Ich empfand einfach nur 70% der Quests als nicht gut, und nur als Füller gedacht.
Aber ok, war ein neuer Teil mit neuer Engine und extrem guten Kampfsystem, mit leider viel zu wenig Gegner Vielfalt. Ich finde es wirklich schade, dass nie ein zweiter Teil rauskam, auf dem man aufbauen konnte. ME1 war jetzt auch kein Highlite, aber es hat den Weg für Teil 2 und 3 geebnet.
Dragon Age mal schauen. Ich fand Teil 1 ok, Teil 2 dann nicht mehr so, und den Dritten habe ich nie gespielt.
DeDaim:
Vorneweg: Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn sich Spielereihen weiterentwickeln, im Gegenteil. Gerade bei Dragon Age gehört die Veränderung von Teil zu Teil ja schon zur DNA der Reihe. Daher kann ich den Puristen auch nichts abgewinnen, die sagen, der neue Teil sehe zu bunt aus oder die ihn ablehnen, weil man nur zwei Companions mitnehmen kann. Insofern bin ich tatsächlich positiv gespannt, wie DA4 letztlich sein wird.
Ich stimme euch auch insofern zu, dass sowohl Inquisition als auch Andromeda keine schlechten Spiele sind. Ich habe beide so rund 30 Stunden gespielt. Ich glaube, wenn man nach alten Beiträgen von mir hier sucht, findet man mich sogar Andromeda leidenschaftlich verteidigend. :D Aber: Ich habe beide Spiele abgebrochen, weil ich nach dieser Zeit keinen Spaß mehr daran hatte, weil sie sich nach Arbeit angefühlt haben und es wenig Interessantes gab. Bei beiden Spielen ist Bioware Trends hinterher gerannt, das spürt man deutlich, und hat sich schlicht verhoben in dem Sinne, dass sie an anderer Stelle nicht mehr die gewohnte Qualität abliefern konnten. Quasi Bilbos Butter auf zu viel Brot verstrichen. Die Open World(s) waren in beiden Spielen ein Fehler, da sie a) uninspiriert waren (bestes Beispiel in Andromeda, wo der Eisplanet einfach nur der Wüstenplanet mit anderen Texturen war) und b) nicht mit ausreichend interessanten Dingen gefüllt wurden. Die berüchtigten Hinterlande lassen grüßen. Dass man aber so große Spiele gebaut hat, hat (so zumindest meine These) dazu geführt, dass man die klassischen Stärken - spannende Story, interessante Begleiter mit guten Hintergrundgeschichten und Quests, dichte Atmosphäre - nicht mehr so richtig hat ausspielen können. Und wenn das ein Bioware-Spiel nicht hat, dann hat das Studio für mich eben seinen Weg verloren, ganz unabhängig vom kommerziellen Erfolg (der bei Inquisition 10 Jahre her ist...). Anthem war ja auch so ein Trauerspiel, obwohl da wirklich gute Ansätze drinsteckten.
Und das ist jetzt gar nicht als solch ein Verriss gemeint, wie es sich vielleicht liest. Die Spiele hatten zweifelsfrei ihre Stärken, die Idee von Andromeda war grundsätzlich klasse und bei Inquisition habe ich den besten Teil scheinbar verpasst. Sie waren also wirklich nicht schlecht. Aber "nicht schlecht" reicht halt für Bioware nicht. Jedenfalls nicht für mich und für viele Fans wohl auch nicht. Und ich bezweifle dass ein neues Dragon Age und ein neues Mass Effect, die "nicht schlecht" sind, das Studio am Leben erhalten werden. Bioware ist ein bisschen das Opfer seines eigenen Erfolges und der daraus resultierenden Erwartungshaltung. Man kennt von dem Studio nunmal Spiele, die zu den besten ihres Genres gehören, die für viele Spieler prägend waren. Bioware braucht keine Open World, kein herausragendes Gameplay und keine Hochglanzgrafik. Aber Bioware-Spiele brauchen eine gute Story, eine glaubwürdige, sich "echt" anfühlende Spielwelt, bedeutsame Entscheidungen, die einem das Herz brechen und Charaktere, die einem an selbiges wachsen. Und so wie es aussieht, hat Dragon Age: The Veilguard zumindest das Potenzial, genau wieder diese Stärken in die Waagschale zu werfen bei gleichzeitiger Weiterentwicklung der Reihe. Wie gesagt, ich warte mal die ersten Tests ab und dann mal gucken, ob ich mir den Spaß gönne. :)
Veilchen blühen ewig:
Bioware lebt doch nur noch von der Vergangenheit. Die besten Spiele die sie herausgebracht haben, waren BG1 + 2, ME1, die Star Wars Teile, und das ist ewig her.
Die hätten doch BG3 nie so gut wie Larian hinbekommen.
Ewig Schade, aber von dem Studio erwarte ich nicht mehr viel. Ich hätte mich auf weitere Teile von ME:A gefreut, aber statt dessen gräbt man Shepard wieder aus. Dann doch lieber Exodus, welches hoffentlich noch dieses Jahr rauskommt.
ME:A hätte soviel Potenzial gehabt, aber dazu fehlten wohl die Eier.