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[FM 13] Ein Kreuz in Murcia
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huberling:
schöne Station hast du dir da gewählt, auch wenn ich den FM 13 nicht gespielt habe. Die Liga Adelante ist schon ziemlich ausgeglichen. Habe mal mit dem FC Girona im FM14 gespielt, hat sehr Spaß gemacht, konnte aber nach dem Aufstieg nicht die Klasse gehalten und bin dann weiter zu Fenerbahce :P

denke deine Mannschaft hat viel Potenzial, im Tor würde ich noch aufrüsten
Hugoal:

--- Zitat von: huberling am 08.Februar 2016, 13:17:52 ---schöne Station hast du dir da gewählt, auch wenn ich den FM 13 nicht gespielt habe. Die Liga Adelante ist schon ziemlich ausgeglichen. Habe mal mit dem FC Girona im FM14 gespielt, hat sehr Spaß gemacht, konnte aber nach dem Aufstieg nicht die Klasse gehalten und bin dann weiter zu Fenerbahce :P

denke deine Mannschaft hat viel Potenzial, im Tor würde ich noch aufrüsten

--- Ende Zitat ---

Ja, die Liga ist in der Tat ausgeglichen. Was mich wirklich überrascht hat, ist, dass gerade die Teams mit vielen Routiniers trotz nachlassender Physis oft noch richtig gut dabei sind. Das ist mir in anderen Ligen weniger stark aufgefallen. In der Eredivise, die ab dem Mittelfeld wohl ein vergleichbares Niveau hat, hatte ich immer das Gefühl, dass eine physisch starke Mannschaft im Vorteil war. In der Adelante scheinen aber technische Aspekte und mentale Werte stärkeren Einfluss zu nehmen. Mag an den Teams dort liegen. Aber potenziell war die Leistung der "Leichtathleten" bei mir im Team schwächer als erhofft.

Im Tor passiert auch noch "etwas" (das erste Jahr ist ja bereits rum), aber anders als man wahrscheinlich vermuten würde...
Hugoal:
Das Team tritt auf der Stelle. Frustrierend. Ein 1:3 bei Almeria ist zu verkraften und im Rahmen. Aber richtig blöd sind dann zwei unnötige Unentschieden gegen Madrids Castilla und Sabadell. Beides Teams, die eigentlich zu diesem Saisonzeitpunkt kontrolliert werden sollten. Allerdings liegt mein Team in beiden Spielen schnell zurück. Offensiv geht nix, bis aufgemacht wird. Dann setzt man den Gegner zwar unter Druck, lässt aber selbst zu viel zu und steht am Ende wieder einmal nur mit einem Unentschieden da.

Gegen Guadalajara gibt es zwar den Pflichtsieg, aber dann bei Ponferradina gleich die nächste kalte Dusche. Fünf Spiele: 1 Sieg, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen. Damit rutscht man auf Platz 15 ab und der Vorstand hebt eine Augenbraue ob des negativen Trends. Besonders fragwürdig ist die negative Entwicklung im Bereich der Gegentore. In den letzten fünf Spielen gab es 10 Gegentore. In den 5 Spielen davor nur 7 Gegentore, wobei allein 4 davon aus der Klatsche bei Alcorcon resultierten. The Trend is not my friend





Bei diesen Spielen tun sich zwei Spieler mit besonders übersichtlichen Leistungen hervor. Als Freund der Disziplin bestrafe ich schlechte Leistungen regelmäßig. Von 6.3 – 6.0 wird verwarnt, danach gibt es – je nach Bedeutung des Spiels – dann Geldstrafen in Höhe eines oder zweier Wochengehälter. Leider nehmen die Spieler das nicht so gut hin, wenn die Strafen von einem Nobody ausgesprochen werden, der mein Alter Ego derzeit noch ist und so kommt es, wie es kommt:

Kollege Yeste holt sich erneut eine 5er Wertung ab und bekommt von mir folgerichtig eine Geldstrafe. Der folgende Disput endet mit seiner Transferlistung und der Abschiebung in die Jugend, für die er nicht spielberechtigt ist.Ein Abgang im Winter ist schon beschlossen, bis der aufnehmende Verein es sich anders überlegt. So bleibt Yeste vorerst und sein (verkraftbares) Gehalt ebenfalls.

Gleiches passiert dem Stammkeeper Javi Jimenez. Mit seinen Leistungen war ich immer wieder nicht wirklich zufrieden. Zwischendrin kam Routinier Cifuentes zu einer Chance. Nach grandioser Leistung im ersten Spiel (eine starke 8er Note, die bei Torleuten im FM13 echt selten ist), war das zweite aber so unterirdisch, dass Jimenez wieder zurückkehrte. Dieses Vertrauen hat er aber nicht zurückgezahlt. Zum Jahresende standen zwei schwache Partien hintereinander und die folgende Geldstrafe fand er inakzeptabel. Das wiederum fand ich leider inakzeptabel. Letztlich beschloss ich, mich nicht weiter herumzuärgern. Ich hatte schon im Sommer den Markt getestet und Udinese war dran, aber nicht bereit, auch nur MW zu zahlen. Jetzt stand das Auslaufen des Vertrages im Sommer bevor und nach dem Zerwürfnis war an Verlängerung nicht mehr zu denken. Also wurde man sich mit Udinese schnell dahingehend einig, dass 150k auch reichen. 

Damit war aber der Abgänge noch nicht genug: Oscar Sanchez, der zwar nominell Kapitän war, aber auf links kaum spielte (und wenn dann schlecht), ging ablösefrei zum Konkurrenten aus Ponferradina, um Gehalt frei zu machen. Jose Luis Acciari spielte im DM keine Rolle, weil Zamora die Rolle als Back-Up besser spielte. Virtus Lanciano zahlte für den Spieler, dessen Vertrag auslief, immerhin noch 40k. Da Acciari aber von den Fans verehrt wurde (warum auch immer) brachte mich das noch mehr in Teufels Küche. Schließlich ging im Wintertransferfenster noch Miguel Albiol, der ebenfalls keine Rolle spielte, da seine beste Position RMF bei mir nicht existiert und im ZMF und auf RV bessere Back-Ups zur Verfügung stehen. Gleichzeitig beendete ich die Leihe von Javier Matilla, der zwar nominell mein bester ZMF sein sollte, der sich aber keinen Stammplatz holen konnte. Die 450k Gehalt wollte ich lieber in Verstärkungen investieren.

Der Vorstand freut sich übrigens über jeden Euro, der gespart wird. Trotz eines Zuschauerschnitts knapp jenseits der 10.000er Marke und einem wirklich bescheidenem Gehaltsetat häuft der Klub massiv Schulden an. Hauptgrund dafür ist ein Darlehen über 18 Mio Euro, das bis 2015 zurückgezahlt werden muss. Ich gehe schwer davon aus, dass der Vorstand im Laufe des Jahres Geld nachschießen muss. Schon jetzt kratzt das Defizit hart an der -4 Mio Euro Marke.

Nach der Abgabe der unzufriedenen bzw. verzichtbaren Spieler im Kader standen am Schluss fast 800k an freiem Gehaltsetat zur Verfügung:



Und jetzt die Pointe: Es ging fast nix. Natürlich konnte ich einige wirklich erfreuliche (ablösefreie) Transfers zur neuen Saison abschließen (dazu später mehr). Aber die unmittelbare Hilfe, die ich in der aktuell prekärer werdenden Situation realisieren wollte, ließ sich nicht an Land ziehen. Das größte Manko der Hinrunde waren dabei Gegentore nach Flanken. Zu kritisieren ist hierbei weniger die AV. Flanken müssen die systembedingt häufig zulassen. Das Problem war, dass meine IV und meine Torleute häufig schlecht verteidigten und der Gegner leichte Tab-Ins dank zweiter Bälle im 5er bekam. Hauptproblem blieb die schon antizipierte Schwäche meiner Torhüter bei hohen Bällen und die fehlende Durchsetzungskraft meiner IV.

In Spanien gab es keinen IV und keinen Torwart, der mir hätte weiterhelfen können. So blieb mir am Ende nichts anderes übrig, als mit Torwart Jorge von Granada einen halbwegs soliden Jungkeeper zum Spottpreis als Notnagel zu leihen. Jorge ist überall ein Projekt, bis auf die Bereiche Aerial Ability und Strafraumbeherrschung und nur deshalb fiel die Wahl auf die ihn.

In der IV nutzte ich dann die deutschen Wurzeln meines Alter Ego. Matthias Abel kam ablösefrei. Stellungsspiel, Kraft, Sprungkraft, Kopfballspiel, Tackling und Deckungsverhalten sind wie gemalt. Leider ist er verletzungsanfällig und auf der falschen Seite der 30 schon etwas langsam. Insgesamt aber eine schwache Ausbeute. Das Team ist de Facto schwächer geworden, weil Jorge die Fähigkeiten von Jimenez nur in zwei Bereichen übertrifft und mir ein ganzes Stück Breite verloren gegangen ist, ohne dass ich die Problemzonen hätte überzeugend angehen können.



Hinzu kommt, dass mit Mehdi Nafti mein gesetzter 6er kurz vor Beginn der Rückrunde praktisch für den Rest der Saison ausfällt. 2-3 Monate ist er weg und ich habe Acciari gerade verkauft. Jetzt wird die Rückrunde spannend und die zweite Augenbraue des Vorstands zuckt schon. Im neuen Jahr muss der Hebel irgendwie umgeschmissen werden.
Plumps:
Das wird schon  :)
Hugoal:
Wie sagte Rudi Völler einst so schön in den Weiten der Vulkaninsel Island? Ein tieferer Tiefpunkt. Das neue Jahr startet praktisch als Worst Case.

Gegen den Rivalen Hercules, der auch unten drinsteht, gelingt kein Befreiungsschlag, sondern nur ein lebloses 0-0. Anschließend ist man bei den aufstiegsorientierten Mannschaften aus Las Palmas und Cordoba chancenlos. Drei Spiele, 0 Tore, 1 Punkt. Der „Lohn“ ist Platz 18 und die Abstiegszone rückt näher. Der Vorstand wird unruhig und die Stimmung in der Mannschaft marschiert stramm in Richtung beschissen.





Zu allem Überfluss kommt jetzt mit Sporting Gijon, die Mannschaft, die neben Villareal deutlich am stärksten besetzt ist. Das Hinspiel konnte auswärts mit Mauertaktik glücklich mit 2:1 gewonnen werden, aber nun kann nicht gemauert werden, weil das Personal fehlt. Neuzugang Abel ist bereits verletzt, gleiches gilt für Dos Santos und auch Nafti fehlt. Damit stehen für IV und DMF nur drei Spieler zur Verfügung, die in der Defensive und im Kopfballspiel halbwegs brauchbar sind. Jorge und Zamora bilden die IV, während der junge Ruben ins DMF muss. Bisher hat er nur Kurzeinsätze gehabt und ein Spiel im Cup gemacht.

Den wenig erfreulichen Auftritt in der Copa Del Rey reiche ich an dieser Stelle kurz nach:



Wichtig ist aber nun, den Negativtrend noch irgendwie umzukehren. Viel Zeit bleibt nicht. Nach Gijon warten mit Huesca, Huelva und Mirandes drei Teams, die aufgrund der Leistungsstärke oder der Form geschlagen werden können. Das ist die Chance, wieder auf einen grünen Zweig zu kommen, falls der Vorstand eine mögliche Heimniederlage gegen Gijon noch akzeptiert…
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