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Autor Thema: Verbesserungen am Forum  (Gelesen 273640 mal)

Emanuel

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1400 am: 09.Januar 2021, 11:25:25 »

Im Februar bin ich nun schon 10 Jahre hier angemeldet und kenne durch ein Forentreffen im Pfefferhausstübchen (?) auch den ein oder anderen flüchtig persönlich. Wenn ich sie auf diese Zeit zurückblicke, frage ich mich, ob die aktuellen Spannungen nicht mit dem älter werden der User zu tun haben. Die allgemeine Diskussionskultur war hier stets auf einem höheren Niveau als in anderen Ecken des World Wide Webs. Nicht, dass ich zu dieser hohen Diskussionskultur über die Jahre viel beigetragen hätte, vielmehr habe ich in meinen Anfangsjahren mit Don Muchacho, Holsten und White (ja, er war tatsächlich mal cool  :-*) das Schiff ein wenig zum Schaukeln gebracht.

Aber diesen Unsinn den wir damals getrieben haben, bestand im Wesentlichen aus Spamming, Abdriften vom Topic oder Hochladen von Bildern wenig bekleideter Frauen. Ab und an schlug eine Diskussion auch einmal höhere Wellen und es fiel einmal eine Beleidigung für die uns oder natürlich auch anderen mal auf die Finger geklopft wurde. Diese Beleidigungen hatten aber nicht die Qualität der Aussagen, die heute in Diskussionen verwendet werden. Ein dahingeschriebenes "Du dummer Wi****" ist maximal eine Provokation, die im Zweifelsfall dazu führt, dass sich der Schreibende eher selbst diskreditiert und der Beleidigte dies mit einem Achselzucken abtun kann. Viele der Aussagen, die aber mittlerweile getätigt werden, dienen nur noch dazu sich über den anderen zu stellen und  den anderen maximal zu diskreditieren. Ich möchte niemanden bitten sich noch einmal die Diskussionen über Covid 19 der letzten Wochen durchzulesen (denn dies wäre eine maximale Zumutung), aber für jemanden, der noch nie mit dem Thema in Berührung kam, muss diese Diskussion maximal verwirrend sein. Im Wesentlichen stehen sich hier zwei Lager gegenüber, die sich gegenseitig bekriegen und sich in der Diskussionskultur unwesentlich unterscheiden. Beide sind der festen Überzeugung die richtigen Informationsquellen zu nutzen und verfolgen dogmatisch jede Abweichung von ihrer reinen Lehre.

Ideale der Aufklärung oder des Humanismus? Am Arsch.

Eine Diskussion hat den Zweck, dass Argumente ausgetauscht werden und man durch die Argumente des Gegenüber auch seinen eigenen Horizont erweitert. Man sollte zumindest offen dafür sein und sich die Argumente des anderen durch den Kopf gehen lassen. Das war mitnichten der Fall. Es gab eine Linie des Mainstreams (Mainstream soll nicht abwertend gemeint sein, sondern nur verdeutlichen, dass die meisten User gewisse Positionen mehrheitlich vertraten) und jede Abweichung davon wurde knallhart verfolgt. Nahezu niemand wollte hier eine Diskussion führen, man wollte höchstens die andere Position von seiner eigenen Meinung überzeugen, da die meisten mit der festen Überzeugung schreiben, dass sie selbst sich richtig informieren und ihre Meinung die richtige ist und man nun dem gegenüber erklären müsse, wieso seine Meinung nichts wert ist.

Früher war in diesem Forum der FM das große Thema bzw. der Fußball allgemein. Da konnten die Diskussionen auch einmal hitzig werden, aber es standen nie die eigenen Werte im Fokus oder unsere grundlegenden Überzeugungen. Ich bin Bayer 04 Fan, jez war Kölner (oder erinnere ich mich da falsch?). Da konnte man sich vielleicht ein wenig necken, aber der Verein den wir uns irgendwann einmal aus den verschiedensten Gründen ausgesucht haben, macht nicht aus wer wir als Mensch sind und das war uns allen klar. Deswegen sind Diskussionen auch nur ganz selten ins Persönliche abgedriftet, denn richtig verletzen konnten wir uns gar nicht und unsere Überzeugungen standen auch nie zur Debatte. Mit dem Alter haben sich aber bei uns allen die Prioritäten verschoben. Weg vom FM, weg vom Fußball - hin zum persönlichen Berufsleben, der Familie oder anderen Hobbys. Trotzdem kamen wir aus Gewohnheit immer wieder hierhin zurück in dieses Forum um alte Bekannte, Freunde oder White wiederzusehen. Da uns die alten Themen aber zunehmend wegbrechen, verschiebt sich die Kommunikation nun hin zum allgemeinen Weltgeschehen - zur Politik. Hier stehen nun aber tatsächlich die eigenen Werte und Überzeugungen im Feuer und wenn dazu Ausnahmesituationen kommen wie eine Pandemie unter der wir in verschiedenen Abstufungen alle in irgendeiner Form zu leiden haben, dann entlädt sich hier eine Menge. Aussagen, die nur die eigene Meinung wiedergeben, haben plötzlich das Potential andere zu verletzen ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Wenn der Student, dessen Einkommen in der Gastronomie weggebrochen ist und sich seit Monaten quält über die Runden zu kommen und sich dafür noch weiter verschulden muss, hinterfragt, ob der Lockdown wirklich nötig sein muss, dann kann das bei dem Pfleger im Altenheim, der schon mehreren Bewohnern beim Sterben an Covid 19 zusehen musste, nur auf Unverständnis treffen. So eine Diskussion hat eine ganz andere Qualität als unsere Diskussionen über die längst fällige Meisterschaft von Bayer 04 Leverkusen.

Meiner Meinung nach müssen striktere Kriterien für den Thread "Allgemeine Nachrichten" gefunden werden und von den Usern mitgetragen werden. Die Gesprächskultur ist seit Monaten vergiftet und es müssen klare Regeln gefunden werden, wie Beiträge in diesem Thread auszusehen haben. Wie diese Regeln auszusehen haben, sollten alle User mitentscheiden und diskutieren dürfen. Und bis diese Regeln verfasst und verabschiedet wurden, sollte der Thread nur noch zur Informationsbereitstellung genutzt werden ohne Diskussion, um hier eine Atempause einzulegen.

Zitat
https://www.tagesschau.de/ausland/demokraten-trump-amtsenthebung-101.html

Thema: Die Demokraten im Repräsentantenhaus haben US-Präsident Trump ein Ultimatum gestellt: Wenn er nicht zurücktrete, komme es zu einem zweiten Amtsenthebungsverfahren. Dieses hätte allerdings nur geringe Aussichten auf Erfolg.


Dieser Beitrag ist Don_Muchacho und Holsten gewidmet.
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DeDaim

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1401 am: 09.Januar 2021, 11:54:54 »

Ich kann einen Großteil deines Posts sehr gut nachvollziehen. Die Verschiebung auf andere Themen, aus denen sich eine größere persönliche Betroffenheit ergibt, was die Diskussion mitunter erschwert: das halte ich für eine sehr treffende Analyse.

Da ich aber selbst rege an der Covid19-Diskussion beteiligt war und bin, sehe ich das ein bisschen anders. Ja, es gab auf beiden "Seiten" User, die unsachlich und unfair diskutiert haben. Dennoch wurde seitens des "Mainstreams" wiederholt auf kritische Argumente eingegangen und nachgefragt - eine Antwort hat man nie erhalten, stattdessen wurden immer neue Baustellen aufgemacht. Wenn du da keinen Unterschied im Diskussionsverhalten erkennen kannst, weiß ich auch nicht... und bis auf diese Eskalation fand ich die Diskussion weitestgehend sachlich. Das haben mMn auch die letzten Beiträge sehr gut gezeigt.

Ob man klarere Regeln für den Thread braucht, weiß ich nicht. Ich kann verstehen, wenn man davor zurückschreckt, aber vielleicht ist es einen Versuch wert. Ich bin gerne bereit, mich hierzu an einer konstruktiven Diskussion zu beteiligen.
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Er ist wieder da! Master and Commander - Paul Faltermeyer sticht in See!

Die Story geht weiter, die alte Fregatte fährt wieder, die Lecks wurden geflickt, Segel sind gesetzt, Kanonen geladen. Immer weiter hart am Wind, wenn Faltermeyer hoch gewinnt!

Henningway

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1402 am: 09.Januar 2021, 12:19:38 »

Ich habe zu meinem Diskussionsstil ja bereits etwas geschrieben, was durchaus dazu dient, hier Verständnis zu schaffen. Ich entschuldige damit nichts. Sicher habe ich das eine oder andere Mal aus der Erregung und Enttäuschung heraus unpassende Formulierungen gewählt.

Dass Du, Emanuel, hier unsachliche Diskussion vorwirfst, erachte ich nahezu als skurril. Gerade Deine wenigen Beiträge triefen nur so vor subtiler Provokation. Ich kann das deshalb nur bedingt ernst nehmen. Wie Daim schon schrieb, wurden vor allem von ihm, aber auch mir immer wieder Belege und Quellen und Beweise geliefert, auf die dann in der Regel aber nicht näher eingegangen wird. Ich kann mich auch n icht daran erinnern, dass sachliche Gegenargumente platt gemacht worden sind, weil "es die anderen sind". Ebenfalls erinnern kann ich mich vor allem an Ankündigungen, die Regeln nicht zu befolgen oder Verlautbarungen, die das gutheißen.

Recht hast Du aber damit, dass der Diskussionsstil bei hitzigen Themen und vor allem solchen, die substanziell sind wie die Pandemie, sehr viel weniger emotional sein sollte. Da nehme ich mich selbst nicht heraus. Vielleicht muss auch genauer, besser moderiert werden. Ob das im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten des Mod-Teams möglich ist, bleibt abzuwarten. Ich sehe das allerdings nicht.
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"Pass auf, ich sach Dir wat: Du klicks getz auf dat, wat da so grün am leuchten is un wenne dat gemacht has, dann holse Dich ne Wurst oder n'Käffken oder sonswat und liest ma in alle Ruhe durch, wat da so am passiern is!"

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Octavianus

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1403 am: 09.Januar 2021, 20:10:05 »

Nehmen wir uns die Zeit und gehen auf die (meiner Meinung nach) zwei wichtigsten Anliegen ein, die seit meinem Beitrag hier ergänzt worden sind:

Unterdrückung abweichender Meinungen
Ich bin Teil des Mainstreams (auch ich mag dieses Wort nicht, verwende es der Einfachheit halber aber, um keine langen Nebensatzkonstruktionen verwenden zu müssen) und sehe das naturgemäß anders. Kann ich als Teil des Mainstreams (bzw. des Systems) überhaupt objektiv diese Lage einschätzen? Wahrscheinlich bin ich entsprechend vorbelastet... Dennoch kann ich mich DeDaim und Henning hier nur anschließen. Konstruktive Diskussionen waren immer möglich. Dass manche User ein verzerrtes Bild wahrzunehmen scheinen, liegt womöglich daran, dass die Seite des Mainstreams sich einerseits im Recht sieht (die andere Seite sicher auch) und entsprechend sichergehen möchte, dass diese Stimmen auch gehört werden. Hier gilt nicht, wer am lautesten schreit oder die meisten Danke erhalten hat, sondern wer die überzeugendsten Argumente vorweisen kann. Dies haben viele User ein ums andere Mal getan. Wenn dann insbesondere beim Corona-Thema Dinge behauptet werden oder Thesen aufgestellt werden, die von einer breiten Mehrheit an Wissenschaftlern widerlegt worden sind oder stark angezweifelt werden, dann ist das berechtigte Kritik und per Definition Mainstream-Meinung. Anderes Beispiel: Wer hier im Forum behauptet, den Klimawandel gebe es nicht oder dieser sei nicht zu großen Teilen durch Menschen verursacht, der muss sich zurecht Kritik gefallen lassen. Wenn User nur Behauptungen und Thesen aufstellen, müssen sie es sich gefallen lassen, nach Belegen gefragt zu werden. So funktioniert eine Diskussion letztlich. Versteht mich nicht falsch. Nicht in jedem Gespräch muss man eine genau ausgeführte Argumentation mit Quellen und Belegen darlegen, das ist doch klar. Aber wenn beispielsweise das Tragen von Masken oder andere Maßnahmen zur Eindämmung einer Pandemie vielfach angezweifelt werden und auf mehrfache Nachfragen keine plausiblen Erklärungen für diese Zweifel angeführt werden können, müssen sich diese User Kritik gefallen lassen. Das ist übrigens keine Einschränkung der Meinungsfreiheit, sondern genau jene Meinungsfreiheit (ich weiß nicht, ob ich das hier so explizit betonen muss, aber manche Menschen setzen heute Widerspruch in einer Diskussion gerne einmal mit einer Zensur der eigenen Meinung gleich; dies ist natürlich nicht das gleiche und es ist schade, dass man dies heutzutage so oft erklären muss). Dass bei Kritik an Beiträgen oder Usern manchmal der Ton nicht gestimmt hat, mag zutreffen. Das ist bedauerlich und ich finde, dass wir uns als Moderation an manchen Stellen nicht mit Ruhm bekleckert haben und früher und entschiedener hätten eingreifen müssen. Das haben wir versäumt, was nicht zuletzt auch meine Schuld ist. Dafür bitte ich euch und auch alle, die sich zu Unrecht angegriffen fühlten, um Entschuldigung. Aber ich bleibe dabei. Hier werden keine Meinungen unterdrückt, so lange diese von den Forenregeln bzw. dem Grundgesetz abgedeckt sind. Die Entwicklung des Threads Allgemeine Nachrichten in den letzten Tagen empfand ich z.B. positiv. Die Stimmung ist längst nicht mehr so aufgeheizt wie zuvor und abgesehen von kleineren Ausnahmen bemühen sich alle um größtmögliche Sachlichkeit.

Mangelnde Objektivität bei Verstößen gegen (Diskurs)regeln
Es bleibt nicht aus, dass beim Ahnden von Verstößen auch persönliche Befindlichkeiten eine Rolle spielen. Ich habe vor einigen Jahren beispielsweise zwei User gebannt, deren Kommentare ich extrem persönlich fand, als sie meine Aufgabe der Sprachdatei kritisiert haben. Das würde ich heute definitiv nicht so handhaben und nur ein ernstes persönliches Wort aussprechen. Wie schon jemand gesagt hat, sind wir Admins auch nur Menschen, die Fehler machen. Der einzige, der sich auf dem Papier mehr herausnehmen könnte als alle anderen, bin prinzipiell ich, da ich als Hausherr dieses Forums in jedem Fall das letzte Wort habe. Dass ich dieses Recht nicht (bzw. in extrem seltenen Fällen) gebrauche, liegt in der absoluten Machtfülle, die man eben verantwortungsvoll einsetzen muss bzw. in einem demokratisch geführten Forum überhaupt nicht einsetzen sollte. Ich kann bei der Beurteilung einzelner Situationen, die ich ohne Rücksprache mit meinen Kollegen getroffen habe, nur beurteilen, ob ich mich an die Verantwortung der mir obliegenden Aufgabe der Forenmoderation gehalten habe und bis auf den oben beschriebenen Ausnahmefall kann ich alle Aktionen auch heute noch so vertreten. Manche Sperre erfolgte womöglich zu früh, manche zu spät, da gibt es immer Zweifelfälle. Ansonsten habe ich volles Vertrauen in meine Mod-Kollegen, dass auch sie in diesen Situationen nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Auch treffen wir grundsätzlich Entscheidungen nach Absprache und in aller Regel einvernehmlich.
Das ist aber nicht der Punkt, um den es Kritikern hier geht. Ja, nach mehreren Jahren Zugehörigkeit kennt man seine Pappenheimer. Wenn man Beiträge von Nutzern liest, kann man sie grob einordnen und vermuten, wie sie sich zu bestimmten Themen äußern werden. Davon können wir alle uns nicht frei machen. Wir versuchen es als Mods dennoch, scheitern dabei aber auch. Dass wir also bei bestimmten Usern ein Auge zudrücken und bei anderen schärfer reagieren, ist durchaus vorgekommen. Es sollte nicht vorkommen, aber wir bemühen uns wirklich darum, ein ausgewogenes Urteil zu fällen. Das gilt im Übrigen auch für uns selbst, wenn wir schreiben. Hier möchte ich aber auch sagen: Jeder von uns kann mal einen schlechten Tag haben und vielleicht kurz angebunden reagieren oder eher flapsig reagieren. Wir arbeiten auch solche Fälle intern auf und versuchen dann in künftigen Situationen (oder im Nachgang eines Konflikts) besser zu reagieren und beispielsweise per PN den Kontakt mit den Betroffenen. Das haben wir sicher nicht immer optimal gelöst.

Ich habe diese Zeilen geschrieben, um unser Vorgehen einerseits zu verteidigen und andererseits Zwänge aufzuzeigen, denen wir bewusst oder unbewusst unterliegen. Ich hoffe, dass ihr Verständnis dafür habt. Wir bemühen uns um einen fairen Umgang mit jedem von euch. Was die Meinungsfreiheit anbelangt, sehe ich keine Probleme. Was die Objektivität anbelangt, haben wir sicher die ein oder andere "Sehschwäche" und ich werde in Zukunft stärker darauf achten und mich stärker als bisher bemühen, beide Konfliktparteien und den Werdegang eines Konflikts noch genauer zu berücksichtigen, gerade wenn ich selbst relativ klar inhaltlich einer Seite zustimmen würde. Ich muss aber auch sagen, dass es schwierig ist, eine Situation zu bewerten, wenn man persönlich involviert ist. Das versteht ihr aber hoffentlich auch, wenn ihr beispielsweise selbst Betroffener eines Konflikts seid. Ich baue hier auf den Dialog mit euch, der bislang die meisten Probleme gelöst hat.
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Ständig im Einsatz für einen besseren FM und für ein tolles Forum :)

Du hast FRAGEN? Hier gibt es ANTWORTEN rund um den FM!

Herr_Rossi

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1404 am: 09.Januar 2021, 20:50:58 »

Ich möchte mich für das bisher eingebrachte Feedback auch bedanken, gerne mehr davon. Egal ob positiv oder negativ.
Im Großen und Ganzen haben meine Admin-Kollegen ja schon versucht, unsere "Art des Moderierens" und wie wir den "MTF Way of Life" sehen, dargelegt.


Wir (auch ich) haben in einigen Fällen sicherlich nicht richtig oder perfekt reagiert und moderiert. Diskussionen werden manchmal emotional(er) geführt, da "rutscht" dann vielleicht auch mal die falsche Reaktion anhand der Wortwahl auch uns heraus was so nicht sein sollte. Vielleicht bemerken wir es dann auch nicht selbst. Auch hier darf jeder User sich kritisch äußern. Wir sind selbstkritisch genug, uns Hinweisen und Kritik zu stellen. Wir sind hier kein Allmachtsverein, wir sind in erster Linie auch User dieses Forums, dann erst Admins.

Niemand, ich wiederhole: Niemand, muss die Befürchtung haben, etwas gegen das Admin-Team zu schreiben und dadurch auf einer - wie auch immer gearteten - "schwarzen Liste" oder "Abschussliste" zu landen.
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Topher

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1405 am: 10.Januar 2021, 01:08:25 »

UFF!

Drei Buchstaben. Drei Buchstaben reichen eigentlich aus, um ziemlich präzise zu beschreiben, wie es mir nach mehreren Stunden Nachholen, Recherchieren und Querlesen von Threads und Beiträgen geht. Ich bin ehrlich gesagt etwas erschöpft. Aber auf die gute Art und Weise. Nicht erschöpft von der Diskussion, sondern eher von der geistigen Arbeit. Der Jahreswechsel und damit verbundene neue Projekte haben mich in der Mangel – ich brauche, um etwas in Tritt zu kommen.

Gut, dass schon einige Mitglieder des Administratoren-Teams hier intensiv Beiträge geschrieben, Werte und Haltungen kommuniziert und schlussendlich auch die wichtigsten und brennendsten Punkte beantwortet haben. Auf der einen Seite sind wir ein verhältnismäßig großes Team von neun / zehn Administratoren, auf der anderen Seite sind wir aber auch darauf angewiesen, dass wir uns zu Zeiten unter die Arme greifen. Ich möchte es gar nicht weit ausufern lassen – da haben meine Kollegen schon genug zu gesagt.
Bevor ich in einzelne Punkte gehe, möchte ich zwei Dinge wirklich hervorheben. Eine Sache, die mich noch immer nachhaltig von diesem Forum begeistert. Und eine Sache, die mir persönlich sehr am Herzen liegt und mit der ich mich auch privat in den letzten Monaten und eigentlich Jahren viel beschäftigt habe. Und da müsst ihr jetzt durch. Oder ihr überspringt die nächsten zwei Abschnitte einfach. Ich kann euch nicht zwingen.


Leidenschaft.
Ich glaube, auch dieser Thread beweist es wieder. Wir sind alle wahnsinnig leidenschaftlich, wenn es um dieses Forum geht. Egal, ob 18 Jahre, 10 Jahre oder vielleicht auch nur 3 Monate: Wir wissen alle um die Wichtigkeit dieser kleinen Ruheoase und wollen sie erhalten. Und ehrlich gesagt nicht nur erhalten, sondern auch weiter verbessern und sie an den entscheidenden Stellen auch hinterfragen. Dafür ist dieser Thread hier (mal wieder) ein Paradebeispiel. Egal aus welcher Ecke argumentiert wird: Es geht darum, das MTF zu einem besseren / faireren / diverseren Ort zu machen – wie auch immer der dann in der eigenen Vorstellung aussehen mag. Und der eine geht etwas unverblümter an die Sache ran, während der andere versucht, sehr diplomatisch zu bleiben. Ich glaube, das MTF hat sich immer dadurch ausgezeichnet, dass sich hier sehr unterschiedliche Personen treffen – und für den Großteil der Zeit geht das auch gut. Aber manchmal knallt's. Das Gute: Ich habe nicht das Gefühl, dass das mutwillig geschieht, sondern immer aus dem Willen heraus dieses Forum durch Expertise, Meinung oder Witz zu bereichern. Ausnahmen gibt's immer.

Wertschätzung.
Diese Überschrift könnte die nächsten zehn Seiten in diesem Thread füllen. Ich versuche es knapp zu halten: Ich glaube, wir, als Gesellschaft, begegnen einander nicht mit genügend Wertschätzung. Der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer nicht – und andersrum. Der Autofahrer dem Radfahrer nicht – und andersrum. Der Supermarktkassierer dem Kunden nicht – und ihr habt es erraten: andersrum auch nicht. Und ich glaube, dieses Problem haben wir ab und an hier im Forum auch. Oder anders: Ich glaube, wir zeigen uns das hier zu selten. Und ich glaube, wir haben das früher öfter gemacht. Und nicht nur die User den Administratoren gegenüber, sondern auch die Administratoren den Usern gegenüber. Und ich rede nicht nur von Danksagungen, Wettbewerben im Forum, Giveaways oder was auch immer. Der Marketingkaufmann würde jetzt von Content reden. Aber ich meine auch das persönliche virtuelle Aufeinandertreffen. Ich habe manchmal das Gefühl wir nehmen diesen Ort als gegeben wahr. Die Wahrheit ist aber, hier arbeiten jeden Tag richtig, richtig viele Leute daran, dass das MTF das MTF bleibt. Das Administrator-Team, das versucht alles im Rahmen zu halten, eine Struktur zu bieten und hier und da auch mal Spielverderber ist – und: die User. Die, die hier mit Expertise, Meinung und Witz das Forum bereichern. Die anderen helfen, wenn sie Probleme haben. Die andere unterhalten, wenn sie Feierabend haben. Die sich hier in irgendeiner Weise kreativ oder kognitiv austoben wollen.
Und ich glaube wir alle schätzen viel zu wenig wert, wie viel Arbeit jeder von uns (Admins und User!) hier reinsteckt. Wir haben irgendwie vergessen, diese Notwendigkeit dafür zu sehen. Ich glaube wir empfinden das hier alles als viel zu selbstverständlich. Und das ist nicht so negativ gemeint, wie es hier steht. Aber ich glaube es lohnt sich, das Bewusstsein hierfür zu schärfen. Ist es Henningway, der sich die Zeit nach einer 70-Stunden-Woche nimmt, um einen seitenlangen Post zu verfassen? Oder ist es migi, der in einer Diskussion, in der er vielleicht von einer Mainstream-Meinung in die Ecke gedrängt wird, Quellen raussucht und versucht seinen Standpunkt zu vertreten? Beides ist wichtig, beides bringt dieses Forum weiter.

Was dieses Forum allerdings nicht braucht und auch in keinster Weise voranbringt, sind Menschen, Haltungen und Werte, die sich damit nicht vereinbaren lassen. Und das heißt nicht, dass jeder aussortiert wird, der nicht dem Mainstream entspricht. Das heißt, dass wir alle versuchen, hier einen Ort zu schaffen, der für alle zugänglich ist. Und wenn Leute diese Offenheit gefährden, dann ist das vielleicht nicht der richtige Ort für sie. Octa hat hier schon viele Punkte aufgeführt, ich schließe mich dem an. Ich glaube nicht, dass hier Meinungen unterdrückt werden. Oder Standpunkte. Oder Haltungen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir hier in dem FM-fremden Themen eine wahnsinnig diverse Meinungspalette bieten. Und das uns das auch von anderen Fan-Foren abhebt. Wir im Administrationsteam machen da bestimmt auch nicht alles richtig und hier wurde sich, wenn ich das richtig im Kopf habe, auch für einige Vorfälle entschuldigt. Aber: Ich glaube, wir bieten hier einen einzigartigen Mix aus FM-, Fußball- und Gesellschaftsthemen. Und den sollten wir uns erhalten. Weil es dieser Mix ist, der das MTF meiner Meinung nach besonders macht. Auf inhaltlicher, aber auch auf persönlicher User- und Haltungsebene.

Und mehr kann ich ehrlich gesagt gar nicht zu den konkreten Themen und Vorkommnissen im "Sonstiges-Bereich" sagen. Dafür bin ich zu wenig in diesem Bereich aktiv, um übergreifend eine objektive und seriöse Einschätzung zu liefern. Es sei aber gesagt, dass wir solche Entscheidungen immer in der Gesamtheit besprechen. Andere Administratoren haben das schon ausgeführt.

Aber es gibt noch andere Punkte, die in der aktuellen Diskussion aufgekommen und eine Diskussion wert sind. Zu denen ich vielleicht auch ein bisschen mehr sagen und verraten kann. Zu denen ich auch mehr sagen möchte, weil mir das ein oder andere noch selbst auf dem Herzen liegt. Ich bin seit etwas mehr als 10 Jahren – als Topher – hier registriert. Und die meiste Zeit war ich kein Co-Admin. Ich war User. Und ich muss ehrlich sagen, dass ein paar der Gedanken, die hier aufkamen, auch damals mir aufkamen.

Gleich- und Ungleichbehandlung von Usern.
Reden wir nicht lange um den heißen Brei: User werden hier ungleich behandelt. Manche dürfen sich mehr herausnehmen. Manche werden an einer kürzeren Leine gehalten. Entschuldigt das Hunde-Bild – es geht mir hier wirklich nur um die Vorsicht, die wir manchmal walten lassen, nicht um den Tiervergleich.
Aber ich bin mir absolut sicher, dass wir im Administratoren-Team in den klaren Regelverstößen keine Unterscheidung machen, ob wir es mit einem User zu tun haben, der von allen gemocht oder von vielen gemieden wird. Wer sich beispielsweise rassistisch, sexistisch oder irgendwie krass entgegen der Forenregeln verhält und äußert, wird mit den Konsequenzen konfrontiert. Manchmal passiert das öffentlich im Forum, manchmal passiert das mit einer PN und ich bin mir sicher, es ist auch schon per Whatsapp-Nachricht oder Discord-Message geschehen.
Nichtsdestotrotz: Der Problempunkt bleibt bestehen. Ungleichbehandlung ist da. Und meine Meinung dazu ist: viele haben sich diese Ungleichbehandlung verdient. Durch tolle Leistungen im Forum, durch anregende Diskussionsbeiträge, durch eine Freundlichkeit, Wertschätzung und Leidenschaft im Forum. Und diese Ungleichheit halte ich für gerecht. Die halte ich für absolut fair. Wer sich in 99% der Zeit hilreich, freundlich und leidenschaftlich in diesem Raum aufhält, der hat es auch verdient, dass man in 1% der Fälle ein Auge zudrückt. Solange es im Rahmen bleibt, natürlich.
Und ich möchte hier betonen: Diese Ungleichheit spielt sich für mich nur im Positiven ab. In meiner Zeit als Administrator habe ich noch nicht erlebt, dass wir eine harte Strafe ausgesprochen haben, die vielleicht schärfer ausfiel, weil man den User nicht mochte.
Und diese Erklärung möchte jetzt vielleicht sehr beschwichtigend klingen, aber bitte glaubt mir, dass die vorangegangen Worte von Octa auch von mir getragen werden: Wir bemühen uns immer um Objektivität. Und es gibt keine Entscheidungen, die wir im Mod-Team nicht gemeinsam besprechen. Und spätestens da würde eine klare Bias auffallen – aber wir sind alle zu unterschiedlich, als das wirklich passieren könnte.

Wieso macht man nicht mehr aus dem Forum?
Guter Punkt, schwieriger Punkt. Das ist Arbeit. Das ist richtig, richtig Arbeit. Und ich glaube, die können wir in der aktuellen Konstellation nicht wuppen. Wir können mal träumen: Neue Forensoftware, Social-Media-Auftritte, Marken- und Spielekooperationen, Branded Content, Podcasts, ein News-Blog – wir hätten theoretisch endlose Möglichkeiten. Aber keine endlosen Ressourcen. Das alles kostet Geld, ganz viel Liebe und Schweiß und schlussendlich auch Zeit. Geld, Liebe, Schweiß? Geben wir euch. Ohne Frage. Zeit? Die ist auch bei uns schon begrenzt. Andere Foren leisten sich in dem Leistungsumfang ein ordentliches Team, mindestens einer muss das eigentlich Vollzeit machen – und der muss das alles auch noch können. Und ich glaube das ist (momentan) nicht drin. Das sehe ich mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge. Auf der einen Seite ist das MTF genau das, was es heute ist und zeigt: ein bisschen alt, ein bisschen marode, aber auch wahnsinnig charmant. Wir sind hier nicht die große Brand – beziehungsweise haben wir diesen ureigenen Charakter des Forums noch nicht in die passende Brand pressen können. Auf der anderen Seite sehe ich natürlich auch das große Potential, das hier schlummert. Wir sind DIE große FM-Community in Deutschland. Wir haben eine Historie, die sonst niemand aus dem Boden stampfen kann. Wir sind ein Stück deutsche FM-Geschichte. Und manchmal glaube ich auch, dass wir uns eine größere Bühne zimmern müssen. Aber ganz ehrlich, ihr habt es selbst erwähnt: Wir hängen gerade vielleicht in einem interaktivem Tief. Das Forum war mal aktiver – in allen Bereichen. Das müssen wir so anerkennen. Aber da kommen wir auch nur gemeinsam wieder raus. Mit Usern, die sich engagieren. Mit Administratoren, die vielleicht nochmal die Extra-Meile gehen (können). Tolle Wettbewerbe, spannende Stories, erneut den Marketingskaufmann zitiert: Content, Content, Content. Wenn wir das nicht liefern, braucht man nicht expandieren. Und ich wiederhole mich: Ich hab das Gefühl, das können wir in der derzeitigen Konstellation nicht wuppen.
Aber wir können die derzeitige Konstellation ändern. Wenn wir einen Plan verfolgen, der dem MTF gerecht wird und den Geist, den Charakter und den Charme des MTF weiterträgt, sehe ich keinen Grund, wieso das Forum nicht "mehr" sein könnte als es heute ist. Aber, Achtung: Mammutaufgabe. Denn sie hängt mit der großen Frage zusammen: Wofür ist das MTF überhaupt da? Ich bin mega gespannt, wie diese Frage beantwortet wird. Ich könnte nochmal einen Post schreiben, der genauso lang ist. Mindestens.
Ich freu mich aber über jeden Vorschlag, der da kommt. Über jede Idee, über jeden Gedanken, über jede helfende Hand, die da etwas bewegen möchte.

Einsatz der Administratoren im Forum
Hier möchte ich gar nicht so ins Detail gehen, aber es sei gesagt: Wir sind ein Team aus neun / zehn Personen und wir haben alle verschiedene Schwerpunkte im Forum. Der eine kennt sich toll mit dem Spiel aus, der andere ist vielleicht öfter in der Plauderecke aktiv, der nächste ist vor allem im Creation-Bereich Zuhause. Deshalb kann es durchaus sein, dass man mit dem ein oder anderen Administrator mehr zu tun hat. Das heißt aber wirklich nicht, dass diese Mods in diesen Bereichen auf sich allein gestellt sind. Wer Hilfe braucht, bekommt Hilfe. Und wem es zu viel wird, der kann das auch sagen. Ich selbst habe mir beispielweise Ende 2019 eine kleine Auszeit gegönnt, weil einfach zu viel los war. Und da konnte ich mich natürlich auf meine Kollegen im Team verlassen. Das war gar kein Problem.

Eine letzte Sache noch, dann seid ihr mich los.

Das MTF heute vs. das MTF vor 10 Jahren
Ich bin seit dem 03. November 2010 registriert. Als Topher. Der ein oder andere kennt mich vielleicht auch unter einem anderen Username. Ich müsste also mittlerweile etwa zwölf Jahre Teil des MTF sein. Das ist verrückt. Ist es wirklich. Seit ich 13 bin und ausversehen nicht die gecrackte Version des EA-Managers, sondern des FM runtergeladen habe, bin ich Mitglied dieses Forums. Und ich glaube das Folgende wissen alle im Forum, weil sie steinalt sind: Zwischen 13 und 25 vergehen mehr als 12 Jahre. Das sind Achterbahnen. Pubertät, Freundin, Abitur, Freundin, erster Job, erste Bude, Freundin, Freundin, Freundin, Jobwechsel, Umzug, Jobwechsel, Jobwechsel und wie auch immer das noch weitergeht. Wahrscheinlich nochmal genauso rasant. Für mich gab es während dieser Zeit aber immer eine Konstante: der FM und das MTF. Nichts in meinem aktuellen Leben begleitet mich schon so lange wie das MTF und seine User. Nichts. Das einzige, das auch nur in die Nähe dieser Zahl kommt, habe ich diese Woche entsorgt: meinen alten Schreibtischstuhl. Der war wahrscheinlich elf Jahre alt.
Ich habe hier ganz viel erlebt und ganz viele Leute kennengelernt, die ich heute nicht mehr missen möchte.
Und ich bin der Meinung, dass sich das MTF verändert hat. Ist doch klar. Man kann nicht 80% der User austauschen und erwarten, dass das Forum gleich bleibt. Aber ich glaube eine ganz wichtige Sache ist gleich geblieben: der Geist und die Entspanntheit, die hier durch diesen digitalen Raum weht. Ich bin der Meinung, dass wir immer noch ein Raum sind, in dem sich jeder entfalten kann und in dem jeder zeigen kann, was er kann, was er macht, was er will. Aber mit neuen Usern, mit neuen Anforderungen an das Forum und mit neuen "Marktgegebenheiten", muss sich eben auch das Regelwerk ein bisschen anpassen und die Moderation an sich. Der Kern, das was uns hier im MTF ausmacht (User und Admins), der ist aber gleichgeblieben. 100%. Wir lassen generell immer noch viel durchgehen, wir sorgen dafür, dass möglichst viele Meinungen ihren Platz hier finden und diskutiert werden können. Und vielleicht hat man vor 10 Jahren im MTF mehr Oberflächliches durchgehen lassen. Durchaus möglich. Die stumpfe und manchmal rohe Art von früher ist allerdings verschwunden, die kommt nicht mehr vor. Einfach, weil sich die User auch etwas gewandelt haben – meine Einschätzung. Das Forum ist heute meiner Meinung nach viel vernünftiger als früher. Wir haben viel weniger User der "Marke" holsten oder Don_Muchacho. Und ich glaube das liegt daran, weil es generell nicht mehr viele User dieser Art gibt. Oder es sich diese User einfach machen und nicht in so ein nischiges Forum wie unseres kommen. Denn auch, wenn wir hier in ganz vielen Dingen nicht immer übereinstimmen und in manchen Themen auch keine Freunde werden: Wir haben einen verdammt starken Bund innerhalb der Userschaft. Jeder trägt ein bisschen MTF des anderen in sich, trust me ;)
Aber, bevor das hier zu positiv und uneinsichtig rüberkommt: Das heißt nicht, dass wir fehlerlos sind. Sind wir natürlich nicht. Aber wir geben uns hier denke ich alle verdammt viel Mühe. Und dieser Mühe ist es wichtig, Respekt entgegenzubringen. Auf allen Seiten. Das macht nicht jeden Fehler vergessen oder jedes Überreagieren egal, aber wir sollten immer im Hinterkopf behalten, für was wir hier arbeiten. Für einen Ort, an dem wir uns im Internet wohlfühlen. Und das geht am besten zusammen.

Und ich glaube diese Diskussion hat den nächsten ersten Schritt im "Zusammenarbeiten" gemacht. Wir gehen stärker in den Dialog, wir fordern mehr, wir legen auch mehr offen. Und vielleicht braucht das das Forum nach so vielen Jahren. Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen ergeben und wie wir 2021 das MTF voranbringen. Fakt ist ja, dass wir über einiges reden müssen und einiges besser machen müssen.


Freunde, es ist spät. Ich schreibe hier schon wahnsinnig lange an diesem Post. Ich weiß gar nicht, ob das alles in einen Post passt. Ich weiß gar nicht, ob ihr all diese Gedanken von mir lesen wollt, ob euch das hilft, ob euch das weiterbringt. Ich habe die Punkte beantwortet und ausgeführt, zu denen ich glaubwürdig und seriös was sagen kann. Ich find's merkwürdigerweise richtig gut, dass das hier eskaliert ist – das bewegt immer etwas. Und die Tatsache, dass sich hier auch gestandene User melden, die sich nicht mehr so oft blicken lassen, ist denke ich ein gutes Zeichen.
An der Stelle vielen Dank an jeden, der hier mit dem Forum seine Gedanken teilt – anders machen wir keinen Fortschritt und anders wird es keine Veränderungen geben. Wenn euch etwas stört, seid laut. Seid nervtötend. Seid von mir aus auch ein bisschen zu nervtötend. Wenn es dem Forum hilft und wenn das Forum der Meinung ist, dass es dem Forum hilft: Let's go.

Henningway

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1406 am: 10.Januar 2021, 09:21:07 »

Bevor ich mich in den langen Nebensätzen ergehe, für die ich national so gefürchtet bin: den Topher-Text würde man, wären wir in den USA, in einigen Jahren, in Bronze gegossen, aner einer Tafel zu Ehren des MTF finden können. "Topher's Address" würde es heißen und ein goßer Haufen Japaner würde Fotos davon machen.

Danke dafür :*
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"Pass auf, ich sach Dir wat: Du klicks getz auf dat, wat da so grün am leuchten is un wenne dat gemacht has, dann holse Dich ne Wurst oder n'Käffken oder sonswat und liest ma in alle Ruhe durch, wat da so am passiern is!"

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neps90

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1407 am: 10.Januar 2021, 11:46:25 »

Hi Leute, ich bin gefühlt und wohl auch in Realität zumeist ein stiller Mitleser hier.
Ich wollt mich aber bedanken für das was hier in den letzten 2 Tagen geschehen ist.
1. an anderst der hier das Ganze in Schwung gebracht hat auch wenn ich nicht alles so sehe wie er.
2. an die Antworten vom Admin Team die mir gezeigt haben dass hier noch etwas Feuer drin ist.
Es gibt hier einige die das „alte MTF“ ein wenig vermissen, wobei ich für mich sagen muss dass es mir im Allgemeinen zb extrem um die nicht mehr so häufig vorkommenden guten Stories geht.
Und das hat mir gezeigt, tja bin ich wohl selbst dran schuld denn ich könnt ja mal ne Story raushauen ;)
Und ich vermute dass es vielen ähnlich geht. Die Lethargie die hier viele „alt-eingesessene“ erwischt hat, viele es noch garnicht erst versucht haben (wie mich), all das zusätzlich dazu dass ich zb. auch mal aushelfen kann hier und da wenn Fragen geschrieben werden, halt das was das MTF früher so toll gemacht hat, dass jeder geholfen hat.
Und gleichzeitig finde ich dass der Fokus hier im MTF, vielleicht aber auch in Deutschland im Allgemeinen, ziemlich vom Fußball abgekommen ist.

Vor Jahren war es so dass aufgrund der vielen gut vernetzten User hier im Transfergerüchte Thread Infos raus kamen, oft bevor! die Mainstream Medien das veröffentlichten. Klar, vieles ändert sich, User die da Infos hatten teilen diese nicht mehr oder sind kaum mehr aktiv oder haben diese Infos nicht mehr. Allerdings war dies z.B für mich genau daher einer meiner Lieblingsthreads.

Mittlerweile hat sich aber auch bei mir viel verändert. Umzug in ein neues Land, neue Arbeit mit viel Verantwortung, Frau, Kinder usw. aber gleichzeitig erwische ich mich wie ich täglich mehrmals hier rein schaue auch während der Arbeit und dann trotzdem nichts schreibe.

Ich bin mir sicher es geht mehreren „normalo-Usern“ ähnlich und ich werde versuchen in Zukunft einfach etwas mehr zu investieren um dazu beizutragen dass das MTF wieder diese begeisternde Anlaufstelle in bestimmten Bereichen (speziell Fußball) wird die es mal war, gleichzeitig werde ich allerdings kontroverse Threads wie die Allgemeinen Nachrichten eher außen vor lassen, denn die haben mich im letzten Jahr viele Nerven gekostet und ein paar meiner grauen Haare sind bestimmt darauf zurück zu führen.

Ich habe fertig!

LG aus Irland ;)
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Lancelot

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1408 am: 10.Januar 2021, 13:15:26 »

Tach zusammen,
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[/size]steht mir eigentlich nicht zu hier etwas dazu zu sagen, daher will ich auch nicht auf irgendwelche Banngeschichten die ich eh nicht beurteilen kann eingehen, auch nicht auf irgendwelche Ansichten die geteilt werden oder auch nicht, sondern eigentlich nur eine  Botschaft loslassen über die ihr alle mal nachdenken solltet.
[/size]Nämlich das der gute alte Satz "Man müsste mal..." nicht ankommt, da niemand auf den Namen "Man" hört.
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[/size]Admin oder nicht, wenn ich doch etwas in´s Leben rufen möchte, eine Verbesserung haben möchte, warum setzte ich mich dann nicht dafür ein? Die Admins werden für Anregungen dankbar sein, aber erwartet doch bitte nicht das genau das was ich haben möchte von denen umgesetzt wird, weil sie Admins sind. Helft Ihnen! Das Forum lebt nicht von seinen Admins, sondern von seinen Usern.
[/size]
[/size]Ich denke damit ist alles gesagt. Nicht jammern, anpacken!
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Feno

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1409 am: 10.Januar 2021, 17:28:11 »

Ich möchte auch noch ein, zwei Worte hier lassen und gleich mal gestehen, dass ich die ganze Diskussion maximal am Rande mitverfolgt hatte. Mein erster Gedanke war, als ich las, dass jemand aufgrund einer eigenen Meinung (ganz egal wie krass die zu sein vermag...es bleibt ne persönliche Meinung) gebannt wurde, dass ich das irgendwie nicht wirklich gut finde. Dann musste ich aber eingestehen, dass ich mir hier kein Urteil bilden kann und möchte, weil ich weder die ganze Geschichte kenne, welche das Fass zum überlaufen gebracht hat, noch weiss, was allenfalls vorher vorgefallen war, was zu diesem Entscheid führte (ich hatte stets eine positive Meinung eigentlich, weshalb es für mich vielleicht auch so überraschend kam). Ich kam zum Schluss, dass ich die Mehrheit der (Co-)Admins für fair genug einschätze, dass die Situation schon richtig beurteilt und die richtigen Konsequenzen daraus getragen wurde. Mehr kann ich zu dem Thema gar nicht sagen.

Der Grund, warum ich mich hier überhaupt zu Wort melden möchte, ist ein anderer. Und zwar jener, was das MTF für mich persönlich bedeutet - das wollte ich einfach mal niederschreiben. Ich weiss auch nicht, wie lange ich schon im MTF unterwegs bin, da ich meinen Erstaccount vor Jahren löschen liess. Aber sind mindestens 15 Jahre (da ich mich erinnern kann, meine Freude zur Geburt meines Sohnes 2006 schon hier kundgetan zu haben). Ich war nie der wirklich aktive Schreiber und eher der stille Mitleser. Wenn ich aber zurückdenke, gibt es so vieles, was mir dank der Existenz dieses Forums ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen, manche sind noch da, andere nicht. Ich darf behaupten, dass eine meiner mittlerweile wertvollsten Freundschaften online sowie offline vor etwas über 10 Jahren hier im MTF entstanden ist. Hätte ich diese eine Person (damals in Hamburg lebend, heute in Stuttgart, irrelevant, aber egal :) ) damals nicht dank des MTF kennengelernt, würde heute in meinem Leben etwas fehlen. Dazu kommen mir viele weitere Begegnungen in den Sinn, die ich nicht missen wollte. Leider aber auch sind viele Kontakte eingeschlafen, was sicherlich auch mindestens zu gleichen Teilen meine Schuld ist.

Ich hatte auch ein, zwei Disputes. Jez/Body oder Der Baske können sich vielleicht noch daran erinnern oder auch nicht, mir sind die beiden irgendwie in Erinnerung geblieben (ohne jemanden angreifen zu wollen, es ist alles wieder gut, siehe folgenden Text). Doch selbst diese negativen Erfahrungen haben sich am Ende ins Positive entwickelt. Denn man setzte sich hin, diskutierte diesen Disput mit den betroffenen Personen aus und danach konnte man sich die Hand geben und die Sache war gegessen. Man hatte sich danach nicht plötzlich wieder mega lieb, aber man respektierte sich und konnte sich wieder normal miteinander verhalten und das hält in einem Fall sogar bis heute und darüber bin ich froh. Das kannte ich vor dem MTF von einer Online-Community nicht und mir ist auch bis heute nichts in dem Ausmass Vergleichbares in der Anonymität des Internets begegnet. Auch wenn ich nie viel gepostet habe, sind mir einige Posts schon fast peinlich, wenn ich mal meinen Frust kund getan und das Forum als Kummerkasten missbraucht habe. Aber warum hab ich das getan? (Vorsicht, Kitsch!) Das MTF ist eine Familie. Das MTF gibt mir das Gefühl, alles erzählen zu können ohne gross darüber nachzudenken. Das MTF ist mein bester Kumpel, dem ich alles anvertrauen würde. Ok, mag jetzt etwas übertrieben sein und selbstverständlich bin ich nicht so naiv, mich komplett hier zu entblössen, aber das ist so ein wenig das Gefühl, welches mir das MTF immer gab. Ich weiss nicht, wie ich es sonst beschreiben soll.

Und dass nicht alle Menschen untereinander kompatibel sind, muss ich ja nicht sagen...aber Offline geht man denen ja auch aus dem Weg und so mache ich es auch online. Manchmal ist es aber schwer, einen Thread zu verfolgen, der von einer jemandem unsympathischen Person (die da sicherlich nix dafür kann) dominiert wird. Aber das ist ja dann eher mein Problem und damit habe ich mich arrangiert. Ich lese mittlerweile auch bei weitem nicht mehr so aktiv mit wie früher, was für mich die Existenz des MTF aber nicht unwichtiger macht. Es ist für mich immer wieder, auch wenn sich vieles verändert hat (nicht objektiv, eher aus persönlicher subjektiver Empfindung), ein nach Hause kommen.

Ja keine Ahnung, hab jetzt einfach mal paar Gedanken kundtun wollen, vor allem für mich :) Wie im "echten" Leben bin ich jeder Person, der ich hier begegnet bin, dankbar. Denn egal ob diese Begegnung positiv oder negativ war, in irgendeiner Form (sicherlich schwächer als bei einer offline-Begegnung) war diese Begegnung auch ein Teil meiner persönlichen Entwicklung und mit dieser bin ich eigentlich ganz zufrieden.

Ich wollte es nicht zu lange werden lassen, es liesse sich ein ganzer Roman über das MTF schreiben, aber das wollte ich mir und euch ersparen :)
« Letzte Änderung: 10.Januar 2021, 17:29:52 von Feno »
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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1410 am: 13.Januar 2021, 17:02:23 »

Danke fuers https ;)
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Octavianus

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1411 am: 13.Januar 2021, 18:56:43 »

Jemand hatte hier Tapatalk vorgeschlagen, ich habe aber quergelesen bei SMF und gesehen, dass das wohl einige Probleme nach sich zieht (ich hatte es damals sogar selbst ausprobiert und es partout nicht zum Laufen bekommen). Eine praktikablere Lösung scheint wohl ein responsives Theme zu sein, das User anwählen können. Dadurch geht das schöne Grün zwar verloren, dafür kann man mobil besser aufs Forum zugreifen. Ich schaue mir das mal die Tage genauer an, bin da aber auch offen für Anregungen. :)
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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1412 am: 20.Januar 2021, 18:13:10 »

Wichtiger Hinweis

Aufgrund von Wartungsarbeiten am Server wird das Forum am 22. Januar von 0 bis 7 Uhr nicht verfügbar sein.
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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1413 am: 21.Januar 2021, 13:01:56 »

Eine Anregung bezüglich den Änderungen am "Allgemeine Nachrichten"-Thread.

Wäre es nicht besser den Thread nachts offen zu lassen damit dort weiter Kurzinfos zu Ereignissen gepostet werden können, die Diskussion dazu aber strikt in einen Diskussionsthread auszulagern der nachts geschlossen wird?
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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1414 am: 21.Januar 2021, 13:55:27 »

Das ist eine gute Idee. Nur habe ich die Befürchtung, dass sich dann Diskussionen nachts in den "Kurznachrichten-Thread" verlagern, solange man keinen Zugriff auf den Diskussions-Thread hat. Das ist aber nur ein spontaner Gedanke.
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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1415 am: 23.Januar 2021, 10:45:47 »

Ich bekomme keine Meldung mehr wenn ich einen Beitrag abschicken will das es neue Antworten gibt. Wurde das rausgenommen?
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Octavianus

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1416 am: 23.Januar 2021, 11:03:34 »

Ich bekomme keine Meldung mehr wenn ich einen Beitrag abschicken will das es neue Antworten gibt. Wurde das rausgenommen?
Das habe ich nicht deaktiviert. Eventuell ist es allerdings bei meinem Versuch, die Schnellantwort zu fixen, zu einem Problem gekommen. Kann das noch jemand bestätigen?
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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1417 am: 23.Januar 2021, 11:05:57 »

Wenn ich auf Vorschau klicke, so wird mir angezeigt, dass ein neuer Beitrag geschrieben wurde. Wähle ich direkt Schreiben aus, dann nicht. Letzteres war bei mir wenn aber noch nie so.
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DeDaim

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1418 am: 23.Januar 2021, 11:15:22 »

Bei mir funktioniert es weiterhin.
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Er ist wieder da! Master and Commander - Paul Faltermeyer sticht in See!

Die Story geht weiter, die alte Fregatte fährt wieder, die Lecks wurden geflickt, Segel sind gesetzt, Kanonen geladen. Immer weiter hart am Wind, wenn Faltermeyer hoch gewinnt!

Dani190283

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Re: Verbesserungen am Forum
« Antwort #1419 am: 23.Januar 2021, 11:16:35 »

Beides? :o
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