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Arnie rulezzz, jetz bald auch in echt
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pudel:
also für mich is das ne riesige lachnummer und zeigt mal wieder das politikverständniss der amis. nämlich null. es zählen keine kompetenzen sondern nur image. der mann war bzw. ist schauspieler. alleine dieser fakt lässt mich doch arg zweifeln. bin zwar nicht ganz so verblödet, das ich nicht wüsste, das der beuf des politikers, insbesondere in hohen ämtern, einiges an schauspielkunst verlangt(siehe auch deutsche politiker), aber jetzt auch noch einen handwerklichen schauspieler zum "ministerpräsidenten" zu ernennen, hat für mich schon was von verzweifelung. die 50%, die erst gar nicht zur wahl gegangen sind, dachten sich das vielleicht auch und haben es bleiben lassen.

ich bin übrigens für jeanette biedermann als bundespräsidentin. die kann so schön singen.  ;)
jez:

--- Zitat ---Arnold Schwarzenegger kann nicht zum Präsidenten der USA gewählt werden. Dazu müsster er ein in den USA geborener Staatsangehöriger der USA sein.
--- Ende Zitat ---

Ist in den USA nicht ein Gesetzesentwurf in der Vorbereitung, nachdem man nur noch die letzten 20 Jahre in den USA gelebt haben muß, um sich für die Präsidentschaftswahlen aufstellen lassen zu können?

@Pudel: Das in den USA eher nach Image als nach Kompetenz gewählt wird ist sicher zu einem Teil richtig. Aber das ist doch in Deutschland nicht anders - wer in seinem Wahlprogramm keine Wahlversprechen macht, von denen er nicht mit Sicherheit schon vorher weiß sie nicht einhalten zu können, hat doch im Endeffekt keine Chance. Anstatt mit eigenen Argumenten Pluspunkte zu sammeln, wird parteiübergreifend eher versucht das Image des anderen mit Schuldzuweisungen zu schädigen.
Atahualpa:
Ich finde den ganzen Parteien-Sch..... sowieso für unnötig.
Ich wär dafür die Parteien zu verbieten, denn im Wahlkampf und auch in der Politik zählt für die Politiker die Partei weitaus mehr als alles andere.

Wenn irgendwas gut läuft, will jede Partei für sich das in Anspruch nehmen, wenn schlecht läuft wirds immer den anderen Parteien zugeschoben.
Nur damit die eigene Partei gut dasteht.

Die Politiker arbeiten ja für die eigene Partei mehr als für das Amt für das sie gewählt wurden.

Außerdem werden in jeder Wahl von jeder Partei unnötig Millionen in den Sand gesetzt, anstatt es vernünftig zu verwenden.
Völliger Sch.... das ganze, und unnötig.
Mattigool:
Und wer würde dann den Wahlkampf von finanziell schwachen Kandidaten finanzieren?
Dann hätten wir amerikanische Verhältnisse, wo jeder Kandidat seinen Wahlkampf selbst finanzieren müsste, das heisst, er wäre auf Spenden angewiesen. Und die Leute, die spenden, werden eine Gegenleistung wollen. Gefiele dir das besser?
Im Parteiensystem hat zumindest auch jemand mit bescheidenen finanziellen Verhältnissen, zumindest theoretisch, die Chance, gewählt zu werden.
midi70:
Ich spreche den meisten Politikern noch nicht einmal den Ehrgeiz ab, etwas ändern zu wollen. Viele der jetztigen dt. Spitzenpolitikern waren in jüngeren Jahren sogar oppositionell eingestellt gegenüber dem vorherrschenden System (Joschka Fischer, oder auch Gerhard Schröter, der als JuSo auch ganz schön auf den Putz gehauen hat). Allerdings sind auf dem langen Weg zur Macht immer mehr Stücke der eigenen Triebkraft und Meinung verloren gegangen. Man wird opportun, zum Ja-Sager. Das ist zwangsläufig so. Auch ein Michail Gorbatshov konnte sich nur so im Parteikader nach oben hangeln. Der Unterschied bei ihm besteht allerdings m. E. darin, das er als er die Spitze erreicht hatte, sich seiner alten Ziele erinnerte und den Mut besass, diese durchzusetzen.

Ich denke solch eine Person bräuchte man um etwas wirklich verändern zu können. Dabei ist es mir dann egal ob er ein SPD-, CDU- oder gar kein Parteibuch hat.

Hier liegt aber auch wieder ein Dilemma. Was wenn diese Person Züge eines Diktators hat?  :o
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