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| Tyranny |
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| KI-Guardiola:
Alter, was sind das denn für Dialog-Optionen? Das ist aber nicht mehr Daddys Baldurs Gate. :o Was mich mal interessieren würde, jetzt nicht speziell auf Tyranny bezogen, vielleicht werde ich auch alt. Aber hat noch jemand zunehmend Probleme mit den vielen Ortsnamen, Namen, Zauber-, Skill- und Waffennamen, die heutige RPGs auf einen einprasseln lassen? Die muss man sich natürlich nicht alles merken, aber wenn jede Waffe ihren eigenen Namen hat, jeder Komboskill, jedes Talent -- kann sich das noch wer merken? Oder bin ich alt. ;D Früher am Amiga/C64 hattste halt ein paar Waffen, ein paar Skills, und ab gings. Sehr guter Artikel: http://www.pcgamer.com/tyranny-has-a-brilliant-answer-to-broken-morality-meters-in-rpgs/ |
| Veilchen blühen ewig:
Ich mag das Spiel immer mehr. Die Geschichte ist wirklich gelungen, und auch der Tiefgang der Gefährten ist so nicht überall zu finden. Nach 32 Stunden bin ich fast bei der Hälfte angekommen, und die Story ist immer noch relativ offen. Bin gespannt was noch kommt. Einzige "Schwäche" sind wohl die Kämpfe, welche zwar ansich nicht schlecht, allerdings noch etwas leicht(Stufe schwer) sind und kaum Taktik erfordern. Mag auch daran liegen das Zauber nicht so durchschlagend sind, und die Kämpfer nur auf wenige Skills zurückgreifen können. Schick sind hier die Kampffertigkeiten welche auf der Kombination des Haupthelden mit einem seiner Gefährten basieren. Nett finde ich auch auch die Handvoll epischer Ausrüstung welche man finden kann, die sich durch gebrauch und töten von mächtigen Gegnern hochleveln und somit ihre Eigenschaften verbessern. Für Freunde einer guten und ungewöhnlichen Handlung sehr zu empfehlen, für Spieler welche in Kämpfen möglichst vielfältig gefordert werden wollen eher nicht. |
| KI-Guardiola:
Wenn ich noch mal anfangen könnte, würde ich den Expertenmodus ausschalten. Der "harte SGK scheint für Erfahrene aber schon empfehlenswert, da werden auch keine Werte unfair gepimpt, sondern die Gegner setzen bloß ihre Talente und Fähigkeiten besser/öfters ein. Mir fehlt da in den Kämpfen im Hauptscreen im Expertenmodus aber immer ein bisschen mechanisches Feedback. Unten rechts kann man sich dann die Würfe ansehen, aber das wird schnell unübersichtlich, gerade in größeren Kämpfen. Idealerweise ist so was halt tatsächlich RUndenkampf, obwohl ich die IE-Spiele alle mag (Planescape Torment hat anders als hier total beschissene Kämpfe, gerade so ab Spielmitte, ca. Curst-Prison ;D). Mir ist es gerade bei begrenztem Budget lieb, wenn Obsidian hier in Zukunft anknüpfen. Hier liegt der Fokus klar auf Reaktivätit, auf Entscheidungen und teilweise übelst krassen Konsequenzen, die sich erst Stunden später auswirken können. Das ist wirklich super, schluckt aber natürlich auch entsprechend Entwicklungszeit. Wenn ich mich da an Pillars erinnere (ich mags ja), da machte selbst die Klassenwahl zu Beginn kaum was aus. Man wurde im Dyrwald meine ichi noch nicht mal bzw. kaum drauf angesprochen, wenn man einen Eothas-Priester erstellte, die dort aufgeknüpft werde. Das ist hier komplett anders. Bereits die Charerstellung legt etliche Weichen, selbst wenn man keine klassischen "Klassen" wählt. Pillars wollte irgendwie Baldur's Gate 2 (episch! Zwei große Städte!!!), Planescape:Torment (die Seelen-Thematik) und Icewind Dale in einem sein (die Stretchgoals-Dungeons, die, wenn man ehrlich ist wie die meisten Gebiete eigentlich teilst mit Copypaste-Mobs aufgefüllt sind -- verschwunden sind die Hinterhalte aus BG, die zerstörbaren Ork-Trommeln, die Verstärkung rufen aus IWD2, die speziellen Monster, für die man sich Taktik zurechtlegen musste wie die Trolle, die nur mit Feuer getötet werden konnten oder wieder regenerierten oder überhaupt viele komplexeren Szenarien, abseits der Bosskämpfe zumindest). Lieber ein klarer Fokus als die eierlegende Wollmilchsau, gerne auch wieder mit spezieller AUsgangslage. PoE war ja so angekündigt, im Kern aber doch vergleichsweise "generische" RPG-Fantasy. Auch was die Spieldauer betrifft, ich bin da auch schon locker 20+ Stunden drin. Wenn man ehrlich ist, wird gerade bei RPGs eigentlich mit Füllmaterial ohne ENde gestreckt. Ob das die endlosen Zufallskämpfe gegen immer gleiche Mobs in Final Fantasy sind, die generischen, immer gleichen Dungeons in Skyrim, etc. Da lobe ich mir noch ein Fallout 1, das kann man locker unter 20, eher sogar 15 Stunden durchspielen, aber jeder Durchlauf kann anders sein, es gibt durchgehend ordentliche Quests und wenn man was macht, hats in der Spielwelt auch Gewicht. Je nachdem, wie man skillt, kann man sogar den "Endgegner" einfach durch bequatschen "besiegen" oder aber durchgängi so blöde " Wer Du Wolle"-Dialogoptionen haben mangels IQ, dass man an jeder Ecke in eine Rauferei kommt. ;D Abstrus, wie mitterlweile der Füllstoff an reiner Beschäftiungsterapie ohne Witz als Qualitätsmesser genommen wird (hauptsache 50+ Stunden Spielzeit), gerade am RPG-Markt scheint da so ein Druck, das Questdesign von Dragon Age Inquisition ist MMO-Baukasten teilweise (selbst Bioware gehen also in diese Richtung), und diese Ubisoft-Formel mit tausend sinnlosen Achievements und Sammelwahn ist auch überall gefeiert. Das könnte die Nische von Obsidian werden, und ja, BG2 war in Sachen Content Wahnsinn, das wirds aber wohl auch mit Budget so kaum je wieder geben, weil die Produktionszyklen und der Aufwand ein anderer ist, wenn man keine Pixelgrafik in 640x480 macht mit bestenfalls rudimentär animierten Pixelmännchen. http://www.gamasutra.com/view/feature/131493/baldurs_gate_ii_the_anatomy_of_a_.php Apropos Icewind Dale: die White-March-Erweiterung von PoE sollte ja so in die Richtung gegen, auch in Sachen Dungeons und Kämpfen. Empfehlenswert? |
| Veilchen blühen ewig:
Zu dem Thema habe ich gestern ein ganz gutes Video gesehen. http://www.gamestar.de/videos/gt-talk-spielemuedigkeit-warum-und-was-nun,91210.html Ich mag auch keine Spiele in denen man ewig craften muss, sinnloses Streckzeugs abarbeitet, und endlos Erfolge farmt. Denke deswegen gehört ME 1-3 noch immer zu meinen Lieblingsspielen. Knackige Handlung + gut inszenierte Schlauchlevel = Spass. Ein bisschen Bauchweh habe ich schon, wenn ich mir die diversen Beiträge zum neuen Mass Effect durchlese. Ich brauche nicht in jedem Spiel Open World. -.- |
| KI-Guardiola:
--- Zitat von: Veilchen blühen ewig am 27.November 2016, 10:49:21 ---Zu dem Thema habe ich gestern ein ganz gutes Video gesehen. http://www.gamestar.de/videos/gt-talk-spielemuedigkeit-warum-und-was-nun,91210.html Ich mag auch keine Spiele in denen man ewig craften muss, sinnloses Streckzeugs abarbeitet, und endlos Erfolge farmt. Denke deswegen gehört ME 1-3 noch immer zu meinen Lieblingsspielen. Knackige Handlung + gut inszenierte Schlauchlevel = Spass. Ein bisschen Bauchweh habe ich schon, wenn ich mir die diversen Beiträge zum neuen Mass Effect durchlese. Ich brauche nicht in jedem Spiel Open World. -.- --- Ende Zitat --- Fallout New Vegas (Obsidian) hatte da eine schöne Balance. Selbst die linearen Vault-Dungeons hatten oft zumindest eine kleine Geschichte. :) Ich hab' eigentlich nix gegen Open World oder lange Spiele so per se, persönlich, allerdings ist es halt absurd, dass eine gewisse Mindest-Spielzeit so als "Standard" gilt, gerade bei RPGs. Prinzipiell tendiere ich da zu Klasse statt Masse. In Pillars Of Eternity 2 hätte ich zum Beispiel lieber mehr Questlines wie die Raedric-Quest mit unterschiedlichen Lösungswegen als die relativ generischen, selbst auf Kosten der theoretish möglichen Maximalspielzeit, oder den Bullshit, den Bioware jetzt auch in ihre Spiele bringen: Sammle x Stücke Eisenerz, x Hirschbaumbeeren und x Stücke Hundekot. Das ist MMO-Standard, Beschäftigungstherapie für Monate, generischer Spielinhalt in Massen, damit die Spieler beim Spiel bleiben und abonnieren, in dem das wegen Teamplay vielleicht noch Spaß macht. Das ist für ein Offlinespiel einfach nur erbärmlich einfallslos und schlecht. >:D Luibl von 4players hatte sich da zuletzt herrlich in Rage geschrieben. ;D https://youtu.be/CMxdgOwig5M?t=13m32s http://www.4players.de/4players.php/tvplayer/4PlayersTV/Alle/35355/112864/4Players-Talk/Dragon_Age_Inquisition_im_Kontext_offener_Welten.html Wobei Bioware eh komplett eine andere Firma ist als vor fünfzehn Jahren, auch die Doktoren sind ja schon lange weg. Dragon Age war ursprünglich mal als reines PC-Spiel geplant auch und lange so angekündigt, back to the roots. An Spielen wie Tyranny oder PoE sitzen in der Spitze wohl auch maximal 20-30 Leute gleichzeitig, der Großteil bei Obsidian arbeitet an Projekten wie Armored Warfare. Was mich optimistisch stimmt, ist dass CEO Feargus Urquhart (Ex-Black-Isle -- ich dachte übrigens früher, das sei ein Rollenspiel-Künstlername ;D) letztens meinte, Spiele wie Pillars seien unterm Strich für sie profitabler als selbst ein theoretisches Kotor 3 (Auftragsarbeit dann, Fremdlizenz, erheblich höhere Entwicklungskosten). Re: Kämpfe in Tyranny, ich muss jetzt plotbedingt wohl zum ersten Mal eine der (click to show/hide)Altmauern betreten, obwohl Betreten laut Tunon verboten ist.. Habe da ja so ein paar Bedenken, weil Tyranny ein Spiel der Konsequenzen ist, ehrlich gesagt. :D Ich war noch nie an so einem Ort, weiß aber von der Lore und den etlichen Gesprächen in den bisher 25 Stunden, dass es spezielle Gegner (click to show/hide)Geister geben wird, die zum Großteil anderen Schaden machen als den, den die meisten Gegner in Tyranny machen: arkanen statt physischen nämlich. In Tyranny trifft man ansonsten fast nur auf menschliche Gegner unterschiedlicher Fraktionen, selbst Monster oder Tiere gibt es so gut wie keine, hier werde ich mich jetzt erst mal mit Tränken eindecken, die die Abwehrwert von arkanen Angriffen erhöhen und evtl. mal nach Rüstungsteilen checken, die das ebenfalls tun. :) |
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