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[FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
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GodOfSheep:
Mein erster "richtiger" Spielstand im FM führt mich in die unteren Klassen Österreichs, genauer gesagt in die Wienerliga, vierthöchste Spielklasse und, wie der Name schon suggeriert, die höchste Landesklasse des Bezirks Wien.

Trainer Ludewig Bernstein-Hausen übernimmt die ehrenvolle Aufgabe, die Austria zu trainieren. "Aber die spielt doch in der Bundesliga!" wäre man geneigt zu sagen, doch es handelt sich tatsächlich um den Namensvetter


Quelle: brandsoftheworld.com.

Der Verein wurde 1913 unter dem Namen Sport- und Geselligkeitsverein Austria XIII gegründet (heute Fußballverein) und war tatsächlich der erste Fußballverein in Österreich, der den Begriff Austria im Vereinsnamen führte. Die Wiener Austria hieß zunächst Wiener Amateur-SV, erst 1926 kam der heute bekannte Name nach einer Fusion mit dem Schwimmverein "Austria" zustande.

Der Verein, dessen größter Erfolg bisher der Aufstieg in die 4. Leistungsklasse ist, hat sogar ein eigenes Vereinslied:

Austria XIII Vereinslied
 
Wir tragen blau-gelb nicht zur farbigen Zier,
ja wir tragen blau-gelb auch im Herzen.
Im Herbst, da wird es draußen kühl,
da ziehen wir hinaus zum Spiel.
Unsere Farbe blau-gelb-weiß
ein jeder hoch zu schätzen weiß.
Hipp hipp hipp hipp hurra, der Sportklub Austria ist da.
 
Sagt mal, ist es wirklich wahr,
was ich hab’ vernommen,
dass der Sportklub Austria schon wieder hat gewonnen?
Hei wusch widi wusch widiraleralera ,
Hei wusch widi wusch widiraleralera.
Schon wieder hat gewonnen.
 
Und nach dem Match, da wird gesoffen,
Hipp hipp hurra, hipp hipp hurra.
Da wird so manches Geld versoffen
Hipp hipp hurra, hipp hipp hurra.
 
Könnten unsere Stürmer besser laufen,
gewinnen wir ein jedes Match, Match ..Ma-atch
Könnten unsere Stürmer besser laufen,
gewinnen wir ein jedes Match.
 
Und da fahr ma nach Baumgarten,
und da trink ma a Glaserl Wein
und da hör ma drei, vier Austrianer
aus der Pluzafloschen aussa schrein.
 
Ja wos denn?
 
Austrianer san ma lossn uns net schlag`n
obs uns heut oder morg`n am Friedhof ausse trag`n.
Drei, viere fürcht ma net, fünfe sechse a net,
Wir hob`n scho einmal elfe gschlag`n
Ui da ham d`Leut gschaut.
 
Und wann die Welt soll untergehn
Austria XIII bleibt besteh`n.

Quelle: austria13.at



GodOfSheep:
Das Team

Torhüter



Beide Tormänner sind ungefähr gleich stark. Pantovic war in den letzten Jahren der Stammtorhüter des Teams. Er ist fußballerisch relativ schwach, dafür gut in der Luft. Huber ist der Spieler mit mehr Potential, allerdings kam er in den letzten Jahren nur sporadisch zum Einsatz. Hier wird die Vorbereitung entscheiden.

Abwehr



Auf den Abwehrpositionen sind wir sehr gut besetzt. Herauszuheben ist sicherlich der Ungar Peter Prokai, der seit zwei Saisonen die rechte Abwehrseite pflügt. Walder wird hier den Backup geben, Kresser fühlt sich wohler im Mittelfeld, genauso wie Talent Tofun. Links in der Viererkette ist Kostersitz gesetzt, auch weil Thaller eher zentral spielen wird und das ehemalige Rapid-Talent Jenuzi schon etwas an Schnelligkeit eingebüßt hat. Wer neben Thaller in der Zentrale spielen wird ist noch nicht sicher, Neuzugang Kasalo (von Mettersdorf) hat hier ein wenig die Nase vorn. Dahinter streiten Hebron (ebenfalls neu aus Markersdorf), Jenuzi und Krtalic um die Plätze.

Mittelfeld



Hier gibt es die größte Qualität im Kader, dazu wirklich herausragende Talente, die sich noch entwickeln können. Angeführt wird unser Team von Stoklassa, der bereits in der Regionalliga aktiv war und sogar einen Einsatz in der zweiten Liga hatte (Parndorf). Er wird am linken Flügel zum Einsatz kommen, Backup ist der sehr talentierte Buck, ein Eigengewächs, das bereits mit 16 in der Liga debütierte. Zentral defensiv können Routinier Mutlu, der oben bereits erwähnte Kresser, Puza, Murselovic, Eltzagalmi und ein weiteres Talent, Lukas Höbinger, spielen. Eher offensiv ausgerichtet ist Stefan Nemetz, der in der Akademie St.Pölten ausgebildet wurde und bereits jetzt der stärkste Spieler im Kader ist.

Angriff



Im Sturm fehlt es uns ein wenig an Konkurrenzkampf. Ibrahim Serdar hat gute Anlagen, lernte bei Rapid Wien das Fußballspielen und überzeugt vor allem durch seine Technik. Sollte er ausfallen, kann Pechar einspringen, der ein verlässlicher Scorer war letzte Saison (7 Tore). Auch Nemetz kann an vorderster Front spielen.

Die Taktik



Nachdem wir im Mittelfeld unsere stärksten Spieler haben, werden wir im 4-2-3-1 antreten, wenngleich wir unseren Fokus ganz klar auf Ballbesitz und Überzahl im Mittelfeld haben. Im Ballbesitz rücken wir auf links weit auf, unsere Mittelfeldspieler versuchen aus der zweiten Reihe in die freien Räume zu gelangen, wo sie vom Stürmer bzw. von der linken Seite bedient werden. Bei Ballverlust haben wir zumindest immer vier Spieler im Rückraum (da der DM nach hinten die Lücke des LV schließt).


hodl:
da bin ich natürlich dabei :)
GodOfSheep:
Juli - Nicht Fisch, nicht Fleisch



* In der sehr kurzen Vorbereitungszeit gingen sich leider nur zwei Aufbauspiele aus, die aber beide gewonnen wurden. Alle Tore wurden von unseren Mittelfeldspielern erzielt. Huber setzt sich in der Tormannfrage erstmal durch.

* Im Auftaktspiel gegen Aufsteiger Union Mauer geraten wir bereits nach 4 Minuten in Rückstand, trotz 64% Ballbesitz und 14:3 Schüssen gelingt uns nur noch der Ausgleich durch Stocklassa.

* Auswärts bei Post SV Wien zeigen wir zwar gutes Defensivspiel, allerdings schießen wir in 90 Minuten nur zweimal aufs Tor. Am Ende müssen wir über das 0:0 glücklich sein.

* Zuhause gegen Traditionsclub Simmering plätschert das Spiel die meiste Zeit ereignislos vor sich hin, ehe SImmering kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung geht. Unser Spiel wirkt weiterhin fahrig, nach einer Ecke stolpert unser Oldie Mutlu den Ball in der 93. Minute immerhin noch zum Ausgleich über die Linie.

August - Wir nehmen Fahrt auf



* Die Wiener Viktoria ist so etwas wie der FC St.Pauli Wiens. Trainer ist natürlich mit Toni Polster ebenfalls ein bunter Vogel. Wir haben am Viktoria-Platz wenig zu melden und kassieren eine verdiente 0:1 Niederlage, Torschütze ist der ehemalige Bundesligaprofi Rade Djokic (GAK, Ried).

* Gegen Admira Landhaus spielen wir deutlich besser, allerdings mag uns trotz drückender Überlegenheit, 61% Ballbesitz und 10:2 Schüssen kein Tor bzw. Sieg gelingen.

* Der Knoten scheint geplatzt. Zumindest sieht es 80 Minuten so aus. Wir spielen ASK Elektra an die Wand, erspielen uns zahlreiche Torchancen und können durch Stefan Nemetz und Bernd Stocklassa zweimal jubeln. Dann folgen ab Minute 80 fünf Minuten des Horrors, in denen Jürgen Stecher zweimal zuschlägt. Wir fighten zurück und jubeln nach dem ersten Saisontor von Stürmer Serdar über dennoch verdiente 3 Punkte.

* Auswärts beim aktuell Tabellenersten Ostbahn. Gegen den ehemaligen Erstligisten nehmen wir das Hoch aus dem letzten Spiel mit, wir lassen über 90 Minuten keinen Torschuss des Gegners zu. Kasalo nach einer Ecke und Nemetz per Elfmeter bescheren uns drei weitere, wichtige Punkte.

September - Ungeschlagen



* Während der Länderspielpause spielen wir ein Freundschaftsspiel gegen Oberligist Ankerbrot. Ein Spieler fehlt uns: Alhosain Elzagalmi debütiert für sein Heimatland Libyen.

* Gegen den Tabellensechsten Gerasdorf entwickelt sich eine flotte Partie, in der beide Mannschaften ihre Torchancen haben, schlussendlich aber mit Thaller ein Abwehrspieler nicht umsonst zum Spieler des Spiels gewählt wird.

* Im Wiener Totocup treffen wir in der 2.Runde (in der ersten hatten wir ein Freilos) auf den SC Gradisce, seines Zeichens Sechstligist. Am Ende steht ein müheloser 2:0 Erfolg, Walder trifft per Weitschuss, Serdar im 1vs1 gegen den Keeper.

* Auch der FavAC muss gegen uns die Flügel strecken, wenngleich die Favoritner ein gutes Spiel abliefern, letztendlich aber an ihrer Chancenverwertung scheitern. Wir machen es besser, Bakici lenkt einen Höbinger-Schuss ins eigene Tor, Nemetz bleibt nach einer schönen Einzelaktion cool vorm Tor und erzielt sein bereits drittes Saisontor.

* Der Meisterschaftsfavorit Karabakh Wien, unter anderem mit Ex-Bundesligaprofi Christian Thonhofer im Kader, findet sich am unteren Ende des Tableaus wieder. Nach 7 ungeschlagenen Spielen in Folge spielen wir mit viel Selbstvertrauen, Lukas Höbinger darf dieses Mal über sein Tor freuen, ohne gegnerische Feindberührung zischt der Ball ins linkere untere Eck. Nemetz erhöht nach der Pause vom Punkt. Nur zwei Minuten später gelingt Ercan Kara zwar der Anschlusstreffer, am Ende ist es aber zu wenig, was vom Titelaspiranten kommt.

GodOfSheep:
Oktober - Die Serie hält



* Der Junge Marlon Buck schimpft, dass er nicht an Stocklassa vorbei kommt. Ich gebe ihm also Spielzeit, und er belohnt es sich mit der Führung. Gut gemacht. Mit ihrem einzigen Torschuss kommt Donaufeld zurück in die Partie, spät aber doch nutzt Robert Kresser eine Unachtsamkeit der Abwehr zum hochverdienten 2:1 Siegtreffer.

* Das dritte 2:1 in Folge verdanken wir dieses Mal unserem Stoßstürmer Ibrahim Serdar, der in unserem Spielsystem viele undankbare Meter machen muss und deshalb selbst eher selten zum Abschluss kommt. Mit einem schönen Distanzschuss bringt er uns in Führung, Jasmin Delic gleicht noch vor der Pause aus. Wieder haben wir den längeren Atem, unser bulliger Stürmer kann es auch in der Luft und besiegelt den Sieg.

* Three in a Row. Im Toto-Cup gegen Stadlau B darf wieder die zweite Geige ran, und sie macht ihre Sache gut. Pechar und Stocklassa bringen uns noch vor der Pause mit 3:1 in Front, wir lassen nichts anbrennen und gewinnen am Ende klar mit 4:1.

* Wienerberg, angetreten mit bekannten Gesichtern wie Thomas Helly und Thomas Kral (beide mal in der Bundesliga tätig) spielt gut mit, Dino Murselovic schießt uns gegen den Spielverlauf in Front. In der zweiten Halbzeit sind die Gäste näher am Sieg dran, am Ende gelingt ihnen durch Joker Rene Mjka nur noch der Ausgleich.

* Zu Gast beim Gersthofer SV, Sieg durch Blitzstart. Serdar löst sich gut und bringt uns nach zwei Minuten in Führung. Unsere Abwehr zeigt sich herausragend und lässt nur einen Torschuss des Gastgebers zu.

* Der SC Mannswörth befindet sich am Ende der Tabelle, spielt aber gut mit und geht nach einem Handspiel von Walder in der 67. per Elfmeter in Führung. Wir kommen lange nicht ins Spiel, doch das harte Kondi-Training auch während der Saison hat sich ausgezahlt. Stocklassa mit einem feinen Strich aufs lange Eck, dieser beschert uns immerhin einen Punkt.

November - Durchwachsen



* Toto-Cup, vierte Runde, KSV Siemens-Großfeld, 8. in der 2.Landesliga (5.Liga). Wir wirken ob unseres kräftezehrenden Spielstils müde, der Gegner wirft alles in die Waagschale, es entsteht ein richtiger Pokalfight. Als alles schon mit dem Elfmeterschießen rechnet ist es wieder einmal Stocklassa, der  Verantwortung übernimmt und zum Sieg trifft.

* Auftakt zur Rückrunde, Kocbay bringt den Gastgeber früh in Führung. Wir gleichen durch den aufgerückten Kasalo aus, mit einem für den Gegner schmeichelhaften 1:1 geht es in die Pause. Alen Selmanovic schockt uns mit dem 2:1 für Mauer, wir scheitern in weiterer Folge am überragenden Maxi Müller im Tor der Sportunion. Am Ende verschießt sogar Stefan Nemetz einen Elfmeter, wir verlieren nach einer unglaublichen Serie von 15 ungeschlagenen Spielen erstmals wieder ein Spiel.

* Der Schock sitzt uns noch ein wenig in den Knochen, Post SV geht in einer hart geführten Partie (35 Fouls) kurz nach der Pause nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Wir beweisen abermals Moral, der aufgerückte Prokai zimmert einen Abpraller aus spitzem Winkel zum letztlich dem Spielverlauf entsprechenden 1:1 in die Maschen.

Die Tabelle



Mittendrin statt nur dabei. Das erklärte Saisonziel (7.Platz) ist bislang um 3 Plätze und 3 Punkte übertroffen, doch es geht eng zu. Zwischen dem überraschenden Tabellenführer Post SV und dem 12. Simmering liegen nur 9 Punkte.

Damit geht es ab in die


quelle: fanreport.at
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