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[FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
Stefan von Undzu:
Läuft bei Dir. Da wird nicht mehr viel passieren... :)
GodOfSheep:
Stefan von Undzu: Das hoffe ich doch stark :) Viel Glück dir weiterhin bei Winterthur
November - Jahresabschluss mit Schönheitsfehler
Deutschlandsberger SC - Koralmstadion, 250 Zuseher
Nachdem das erste Saisonspiel gegen den DSC bereits mit 3:1 gewonnen wurde, gaben wir uns auch in Deutschlandsberg keine Blöße. Filip Simic hat nach dem letzten Spiel anscheinend den Spaß am Toreschießen entdeckt, wieder ist es ein Prachttreffer. Einen eigentlich schlechten, halbhohen Pass von Ermin Hasic nimmt der zentrale Mittelfeldmann direkt, der Volleyschuss streicht wie ein Strich ins lange Eck.
Sturm Graz II - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 401 Zuseher
Gegen die Jungblackies haben wir noch eine Rechnung offen, am 2.Spieltag mussten wir unsere einzige Niederlage bislang hinnehmen. Dieses Mal steht mit dem deutschen Tormann Daniel Lück nur ein Profi in der Startelf der Gäste, der uns prompt zur Führung verhilft. Sasa Bakaric will eigentlich flanken, seine flache Hereingabe rutscht dem Schlussmann durch die Hosenträger, nicht unverdient steht es 1:0. Carlos Junior nutzt die aufkommende Verunsicherung bei den Amateuren, nach einer gelungenen Flanke von Bakaric trifft er kompromisslos.
USV Allerheiligen - Sportplatz Allerheiligen, 418 Zuseher
Die Gastgeber aus Graz-Umgebung haben eine gute Serie hingelegt, liegen nunmehr sogar auf Rang 2. Dementsprechend selbstbewusst treten sie am kleinen Platz in Allerheiligen auf. Fabian Riegler entkommt unserer Abwehr in Minute 18, sein Treffer wird sich noch als sehr wichtig erweisen. Wir haben in weiterer Folge zwar viele Spielanteile, die gegnerische Abwehr macht ihre Sache zu meinem Bedauern aber hervorragend. Wir gehen mit einer Niederlage in die Winterpause.
Aufbauspiele
Nach einer erholsamen Winterpause geht es ab Februar wieder in die Vollen, die Ergebnisse sind, natürlich auch bedingt durch einige Experimente, eher durchwachsen. Stark das Unentschieden gegen Zweitligist Gleisdorf, ebenso wie der Sieg über Inter Bratislava. Über die anderen Spiele legen wir lieber den Mantel des Schweigens.
Es verlässt uns mit Christian Tschermanek (nur 1 Einsatz in der Hinrunde) nur ein Spieler, mit ihm wird der Vertrag einvernehmlich aufgelöst. Andere Spieler, wie Ribic, Seper oder Steigberger, die zurzeit wenig Spielpraxis bekommen, erwecken bei den anderen Vereinen leider kein Interesse.
März - Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran
WSC Hertha 1912 - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 428 Zuseher
Ein Grippevirus hat einen Teil meiner Stammbelegschaft zur Bettruhe verdonnert, es fehlen unter anderem Abwehrchef Cancola und Sturmtank Carlos Junior. Die Welser haben sich im Winter sehr gut verstärkt, neu im Team sind Simon Strauss (First Vienna FC), U21-Nationalspieler Philipp Wiesinger (LASK Linz), Daniel Hautzinger (Admira II) und Florian Moritz (USV Allerheiligen). Die Gäste spielen von Beginn weg mutig, kommen zu guten Torchancen. Wir verwerten auf der Gegenseite unsere Erste. Kos zirkelt das Leder auf den kurzen Pfosten, wo der unzufriedene Michael Wallner für sich Werbung macht und zum 1:0 einschiebt. Die Hertha bleibt weiter am Drücker, wir können den Vorsprung über die Pause bringen. In Halbzeit zwei ein ähnliches Bild, mit unserem zweiten Torschuss markieren wir die unverdiente 2:0 Führung. Alessandro Oraze setzt Ermin Hasic super in Szene, dessen Schuss wird unhaltbar abgefälscht. Im Gegenzug der Schock, ein Witzelfmeter für Wels. Christian Ritzmaier scheitert aber am überragenden Loidl. Mario Juric macht es eine Viertelstunde vor dem Ende noch einmal spannend, wir zittern das 2:1 aber über die Zeit.
TSV St.Johann - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 398 Zuseher
Der Tabellenletzte besucht uns in der Weststeiermark, sollte also ein Pflichtsieg sein. Denkste, trotz bester Tormöglichkeiten gelingt es uns nicht, Tormann David Mühlbeck zu überwinden. Die Pleite ist perfekt, als Kay Alzenauer in der 86.Minute einen der wenigen Konter von St.Johann eiskalt abschließt. Peinlich.
Union Vöcklamarkt - Sportzentrum Vöcklamarkt, 1271 Zuseher
Deutlich verändert und mit einigen genesenen Spielern treten wir die Reise nach Vöcklamarkt an. Die Gastgeber befinden sich aktuell in einer Ergebniskrise, die wir gerne verlängern. Bei strömendem Regen schlägt die Kombo Hasic-Junior Carlos wieder zu. Ersterer bedient Zweiteren mit einem punktgenauen Zuspiel, vor dem Tor ist dieser dann wieder einmal nicht aufzuhalten. Das 2:0 vor der Pause bereitet erneut Ermin Hasic vor, sein Freistoß landet wie bestellt auf dem Kopf von Andreas Gligor. Danach lassen wir nichts mehr anbrennen.
Austria Klagenfurt - Wörtherseestadion, 1154 Zuseher
Im wunderschönen Stadionrund der Kärntner Landeshauptstadt sehen die über 1000 Zuseher ein wenig verloren aus, ähnlich wie das Steuergeld im Falle Hypo Alpe Adria (Insider). In einer spannenden Partie dürfen wir nach 27 Minuten das 1:0 durch Carlos Junior bejubeln, die Vorlage kommt dieses Mal überraschend von Niko Löffler, der nach herausragendem Saisonstart inzwischen seinen Bestleistungen hinterherhinkt. Der Ausgleich resultiert aus einem schönen Freistoßtrick der Klagenfurter, Soldo wird wunderbar freigespielt, sein Pass findet mit Bernhard Fucik einen dankbaren Abnehmer. Unsere erneute Führung, eingeleitet von Carlos Junior, astrein vollendet von Daniel Kraft, können die Kärntner wiederum ausgleichen. Bernhard Fucik heißt der Wiederholungstäter.
Die Tabelle
14 Punkte Vorsprung, bei 8 ausstehenden Spielen. Es müsste mit dem Teufel zugehen, sollten wir uns das noch nehmen lassen. Hartberg hat anscheinend schon ein wenig resigniert, nicht weniger als 6 Spieler verließen den Verein im Winter. Wie sieht es eigentlich einen Stock höher aus?
Es sieht so aus als würden wir mit Gleisdorf die Plätze tauschen, mit dem Kapfenberger SV steht uns nächste Saison (vielleicht) ein steirisches Derby ins Haus.
GodOfSheep:
April - Nur 1 Sieg aus 4 Partien
TSV Neumarkt - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 343 Zuseher
Die Neumarkter stecken mitten im Abstiegskampf, kämpfen dementsprechend um jeden Zentimeter. Trotzdem ist es eine besondere Leistung, dieses Spiel am Ende nicht zu gewinnen. 8:1 Torschüsse zähle ich nach dem Spiel, dazu wird Michael Chudik nach 66 Minuten mit rot vom Platz geschickt. Ein Punkt, der sich wie eine Niederlage anfühlt.
ATuS Ferlach - ATuS Sportplatz, 281 Zuseher
Die Kärntner sind in der Tabelle ein wenig abgerutscht, zeigen sich gegen uns aber putzmunter, sind einem Sieg näher. Gegen den Spielverlauf gehen wir mit 1:0 in Front, Nico Löffler spielt einen Ball scharf zur Mitte, den Kevin Strohmeyer dankenswerterweise über die eigene Linie bugsiert. In der zweiten Halbzeit fangen wir uns durch Michael Daum den Ausgleich ein, am Ende holen wir einen glücklichen Punkt.
SC Kalsdorf - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 335 Zuseher
Nach zwei mäßigen Auftritten zuletzt startet auch das Spiel gegen Kalsdorf denkbar schlecht. Paul Jury bestraft unser lasches Abwehrverhalten, keine 10 Minuten sind da gespielt. Nach der Pause raffen wir uns aber auf, Hasic wird von Tomka im Strafraum umgerissen, der Gefoulte verwandelt selbst. Das 2:1 folgt auf dem Fuß: Schöner Lupfer von Rafajac in den Strafraum, wo Andreas Gligor nur noch den Kopf hinhalten muss.
USV Mettersdorf - Kultur- und Sportzentrum Mettersdorf, 142 Zuseher
Magere 142 Zuseher wollen das erste Spiel unter dem neuen Trainer der Mettersdorfer, Edi Stöhr, sehen. Dies ist auch dem Sauwetter geschuldet, den es regnet wie aus Kübeln. Vor dem Spiel wurde ich öfters darauf angesprochen, dass wir bei einem Sieg vorzeitig den Meistertitel bejubeln dürfen. Obwohl ich die Spieler explizit darauf hinweise, dass dies keinen Einfluss auf unsere Spielweise haben soll, schlottern beim ein oder anderen die Knie. Schon nach 3 Minuten bekommen die Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen, Gál soll einen Spieler umgerissen haben. Das hat wohl nur der Schiedsrichter so gesehen. Geschenkt, denn Loidl hält den von Ajan geschossenen Penalty. Die Freude währt aber nur kurz, als unser Schlussmann unter einer Flanke durchfliegt und sich Almedin Muharemovic über das einfache Tor bedankt. Das Spiel ist lange ausgeglichen, Carlos Junior macht es zudem wieder spannend, er trifft in Hälfte zwei nach Zuspiel von Dejan Kos. Am Ende steht das Spielchen auf Messers Schneide, Serkan Ciftci erlöst Neo-Trainer Stöhr mit dem nicht unverdienten 2:1 für den Gastgeber.
Alles blickt nach Wels, und tatsächlich: auch die Hertha verliert ihr Match. Somit stehen wir 4 Runden vor Schluss als MEISTER fest!!
Mai - Ehrenrunde
SPG Pasching/LASK - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 286 Zuseher
Noch hat sich der Titel nicht zu allen Fans des ASK durchgesprochen, aber bei der Sause zu Saisonende stoßen hoffentlich viele zu den Spielen. Gegen die Amateure des LASK gehen wir durch Andreas Gligor früh in Front, Carlos Junior zeigt, dass er auch Tore auflegen kann. Das Spiel gestaltet sich zäher als gedacht, es dauert bis zur zweiten Hälfte, ehe Kristian Rafajac aus einer schlecht abgewehrten Ecke profitiert und sein erstes Saisontor erzielt. Nach dem schnellen Anschlusstreffer durch Igor Bidegain, Leihgabe aus Strasbourg, wird es noch einmal spannend, am Ende setzt sich aber die Routine durch.
TSV Hartberg - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 300 Zuseher
Die Fans beider Lager sehen eine muntere Partie, die wir aber bei besserer Chancenverwertung hätten klar gewinnen können. Nach einer schnellen Kombination über Simic, Löffler und Hasic steht es 1:0 für uns. Nach dem Pausentee drehen die Gäste das Ergebnis, zunächst bestraft Dominik Pachoinig unser lasches Zweikampfverhalten, danach sagt auch Markus Hammerer danke.
Die schönste Kombination des Jahres beschert uns zumindest noch einen Punkt, Philipp Haas bedient zum Schluss Nico Löffler, der nach langer Zeit wieder einmal ins Tor trifft.
ATSV Stadl-Paura - Maximilian-Pagl-Stadion, 290 Zuseher
So wirklich hingesetzt habe ich mich noch nicht, da klingelt es bereits in unserem Kasten. Ersatztormann Heiko Juritsch, dessen Vertrag nicht verlängert wird, patzt bei einem Rollerchen von Tomislav Medved. Meine Mannschaft reagiert nicht geschockt und kommt durch Nico Löffler zurück ins Spiel, Carlos Junior darf sich den Assist gut schreiben. Noch besser läuft es 10 Minuten später, Haas bringt den Ball zur Mitte, wo Ermin Hasic in Eishockey-Manier ins Tor abfälscht. Leider patzt Heiko Juritsch erneut, bei einem Freistoß irrt er im Strafraum herum, Mizuki Arai nützt die Gunst der Stunde und trifft zum Ausgleich.
Vorwärts Steyr - Werner-Skrabitz-Stadion Köflach, 886 Zuseher
Fast 900 Leute sind zur Meisterfeier gekommen, bei den Gästen aus Steyr geht es nach wie vor gegen den Abstieg. Bei einem Sieg könnten sie Mettersdorf im letzten Moment noch überholen. Auch wenn wir ersatzgeschwächt in das Spiel gehen (nicht nur aufgrund etwaiger Alkoholleichen vor dem letzten Match) zeigen wir eine tadellose Leistung, 8:1 Torschüsse zeigt mein Statistikblatt am Ende. Dass wir den Fans am Ende einen Sieg schenken, unseren steirischen Nachbarn Mettersdorf den Klassenerhalt bescheren und Traditionsclub Steyr in die 4.Spielklasse schicken, haben wir Dejan Kos zu verdanken, der einen Freistoß versenkt. Es war dies der erste und einzige direkte Freistoßtreffer der Saison, gleichzeitig das erste Saisontor des Slowenen.
Abschlusstabelle
Jetzt ist es amtlich: Köflach wird nächste Saison in der Ersten Liga spielen. Mit rekordverdächtigen 16 Punkten Vorsprung distanzieren wir die Gegner um Längen.
Kaderanalyse:
Torhüter
Der Vertrag mit Ersatztormann Heiko Juritsch wird nicht verlängert. Nachdem er lange Zeit sehr loyal seinen Status als Backup akzeptierte, begann er am Ende der Saison herumzuzicken. Stammtormann Michael Loidl kassierte in 29 Spielen 24 Gegentore (DN 6.71), eine durchaus passable Quote. Ob er das Zeug hat, auch in der zweiten Liga unsere Nr.1 zu sein, werden wird sehen. Wir werden auf jeden Fall einen starken Konkurrenten und einen jungen, ausbaufähigen Tormann verpflichten.
Abwehr
Sasa Bakaric (23 Spiele / 1 Tor / 5 Assists / DN 7.28) und Philipp Haas (17 Spiele / 2 Assists / DN 6.91) machten ihre Sache auf der rechten Seite sehr gut. Beim Slowenen spielt das Alter eine gewichtige Rolle, im nächsten Jahr wird er 34. Bei Haas wird sich zeigen müssen, ob der Sprung von Liga 4 auf Liga 2 innerhalb eines Jahres nicht doch zuviel ist.
Dejan Kos (29 Spiele / 1 Tor / 2 Assists / DN 7.03) hatte als Kapitän und Antreiber auf links seinen Stammplatz fest einzementiert, Ersatzmann Bernhard Stöckl (3 Spiele) bekam zugegebenermaßen wenig Chancen, wird uns auch nicht in die zweite Liga begleiten. Hier müssen wir auf jeden Fall nachjustieren.
Abwehrchef David Cancola (27 Spiele / DN 7.09) spielte eine sehr gute Saison und wird auch eine Klasse höher ein Schlüsselspieler bleiben. An seiner Seite wechselten sich Andreas Gligor (27 Spiele / 4 Tore / DN 7.05) und Thomas Suppan (21 Spiele / DN 6.83) ab. Auch hier ist eine Nachjustierung unumgänglich, einen gestandenen Innenverteidiger möchte ich auf jeden Fall verpflichten. Keine Rolle spielte Turnlehrer Daniel Seper (1 Spiel), der aber fairerweise nie aufmuckte und sich ab Sommer einen neuen Verein sucht.
Mittelfeld
Eine Saison mit Höhen und Tiefen spielte Nico Löffler (29 Spiele / 10 Tore / 5 Assists / DN 7.11), am Ende überwiegt natürlich eindeutig das Positive. Der Flügelspieler soll auch nächste Saison an seine Leistungen anknüpfen. Sein Pendant auf der rechten Seite lieferte nicht minder ab. Ermin Hasic (30 Spiele / 8 Tore / 10 Assists / DN 7.02) war mit seinen Standards und seinen Vorstößen ins Zentrum ein ständiger Unruheherd für die Gegner. An den beiden kamen die anderen verständlicherweise nicht vorbei, sowohl Daniel Kraft (16 Spiele / 2 Tore / DN 6.83) als auch Sebastian Drga (22 Spiele / 3 Assists / DN 6.68) mussten einsehen, dass sie keine Chance hatten in die erste Elf zu rutschen. Sie werden den Verein verlassen, ebenso wie Semir Slomic (3 Spiele). Am Heißesten umkämpft war das zentrale Mittelfeld, wo sich Filip Simic (24 Spiele / 2 Tore / 3 Assists / DN 6.99) als verlässlichste Stammkraft etablierte. Daneben liefen Kristian Rafajac (22 Spiele / 1 Tor / 2 Assists/ DN 6.87), Alessandro Oraze (10 Spiele / 1 Assist / DN 6.94), der aber oft verletzt ausfiel, und Altmeister András Gál (14 Spiele / DN 6.78) auf. Für den Ungarn war es ebenso die letzte Saison im Trikot des ASK Köflach, nach 4 Aufstiegen wird er den Weg mit uns nicht mehr weitergehen. Danke sagen wir auch zu Pascal Steigberger (5 Spiele), der sich schlussendlich nie richtig aufdrängen konnte.
Angriff
Ohne wirkliche Konkurrenz war Carlos Junior Bolano Perdomo (27 Spiele / 15 Tore / 5 Assists / DN 7.12). Der bullige Strafraumstürmer verlor am Ende ein wenig den Fokus und den Biss, mit neuen Sturmpartnern werden wir sein Feuer für die neue Saison wecken versuchen. Michael Wallner (6 Spiele / 1 Tor) und Haris Ribic (5 Spiele) kamen nie richtig in Tritt, zumal mit Ermin Hasic und Sebastian Drga zwei weitere Jungs im Kader standen, die auch im Angriff spielen konnten.
Fazit
Es gilt für die neue Saison auf allen Positionen nachzulegen, ansonsten ergeht es uns wie dem FC Gleisdorf, die nach nur einer Saison wieder in die Regionalliga zurück müssen.
GodOfSheep:
Nachdem die Resonanz dieser Geschichte in etwa so hoch ist wie der Zuschauerschnitt, müssen weitere Erfolge her, um die Leser- bzw. Fanschaft zu gewinnen ;D
Österreichische Erste Liga
Überblick der Mannschaften
Kapfenberger SV
Gegründet: 1919
Stadion: Franz-Fekete-Stadion, 10.000 Plätze
Größte Erfolge: 6x Meister 2.Liga (1943, 1954, 1961, 1963, 1974, 2007)
Trainer: Mario Verdel (37)
Neuzugänge: Ronald Blome (SW Bregenz), Seifedin Chabbi (La Chaux-de-Fonds), Julian Gölles, Dominik Pachoinig (beide Red Bull Salzburg), Michael Heidel (LASK Linz), Leon Kern, Maurice Litka (beide SV Horn), Robert Völkl (BW Linz), Andre Kruse (Borussia Mönchengladbach II)
Abgänge: Edin Bahtic, Thorsten Mahrer, David Zink, Florian Flecker, Rene Schneebauer, Lukas Thonhofer, Petar Paric, Marco Lindner, Christoph Böhmermann, Dominik Rieder (alle vereinslos), Maximilian Ritscher, Johannes Felsner (beide BW Linz), Rene Renner (SKN St.Pölten), Matija Horvat (Vorwärts Steyr), Sergi Arimany (SV Grödig), Simon Pavel (Austria Lustenau), Bernhard Luxbacher (SV Mattersburg)
Aussicht
Der neue Trainer aus Kärnten, Mario Verdel (vormals sehr erfolgreich mit Ferlach und Gleisdorf), hat den Kader mächtig umgebaut, 9 Neuzugänge stehen gleich 17 Abgängen gegenüber.
Seit 2012 spielen die Falken, wie sie von den Fans genannt werden, in der zweiten Liga, heuer soll der ersehnte Wiederaufstieg geschafft werden. Mit Christoph Nicht steht ein gestandener Zweitligatormann im Kasten, der nach 230 Einsätzen in der Ersten Liga sicher darauf brennt, einmal Erstligaluft zu schnappen. Diese haben das Verteidigertrio Philipp Erhardt, Alois Höller (beide bei Mattersburg) und Robert Völkl (SV Grödig) bereits geschnuppert, die Abwehr stellt sich also grundsolide auf. Das Um und Auf des Teams ist der italienische Spielmacher Simone Battaglia. Er ist nicht der einzige Legionär der Falken, gleich drei deutsche Legionäre stehen im Kader: Flügelspieler Maurice Litka (bei St.Pauli ausgebildet) und Stürmer Leon Kern (über Mainz und Grödig) stießen ebenso wie der erst 18jährige Andre Kruse vor der Saison zum Team, der trotz 11 Toren in 36 Spielen für die Zweite der Gladbacher keine Chance sah, sich dort in die erste Mannschaft zu spielen.
Neben dem deutschen Talent stehen noch zwei Youngster in der Auslage: U19-Nationalspieler Dominik Pachoinig wird diese Saison ebenso seine Rolle spielen wie der kroatische U21-Nationalspieler Tomi Petrovic, der bereits mehrmals mit dem HSV in Verbindung gebracht wurde.
Der Topfavorit auf den Titel, auf allen Positionen doppelt und dreifach besetzt. Einziges Manko könnte es sein, dass sich 7 Legionäre im Kader befinden, aber nur 3 am Spielbericht stehen dürfen. Es sieht so aus, als würden die Falken sich bereits auf die Bundesliga vorbereiten.
SC Wiener Neustadt
Gegründet: 2008
Stadion: Stadion Wiener Neustadt, 7.700 Plätze
Größte Erfolge: 2x Meister 2.Liga (2008, 2017)
Trainer: Rene Wagner (47)
Neuzugänge: Stephan Döhla, Vesel Demaku (beide Red Bull Salzburg), Petar Gluhakovic (Austria Wien), Niklas Hoheneder (Holstein Kiel), David Nieland (1.FC Heidenheim), Sebastian Wimmer (Red Star Paris), Bastian Lehner (Admira Wacker)
Abgänge: Christoph Gschiel, Manfred Fischer, Mirza Jatic, Mirko Döinghaus (alle vereinslos), Sandro Djuric (Floridsdorfer AC), Alexandros Kartalis (Wacker Innsbruck), Ünal Altintas (Admira Wacker), Julian Tomka (BW Linz), Markus Rusek (SV Mattersburg)
Aussicht
He is back. Stürmerlegende Rene Wagner kehrt zu seiner ersten Trainerstation zurück. Nachdem er in den letzten Saisonen in Altach und St.Pölten gewerkt hat, nahm der Bundesligaabsteiger den Aufstiegstrainer 2017 wieder unter Vertrag. Klares Ziel: Wiederaufstieg. Der Kader verspricht einiges: Mit Alexander Schlager und Christopher Schierl duellieren sich zwei gestandene, aber dennoch junge Torhüter um den Platz an der Sonne. Davor hat man mit Routinier Niklas Hoheneder und Remo Mally zwei Bundesliga-erprobte Manndecker aufgeboten, im Mittelfeld brillieren U21-Nationalspieler Hannes Wolf und Neuzugang Sebastian Wimmer. Prunkstück des Teams ist aber sicherlich der Angriff. Mit Toni Vastic, Tschechenbomber Milan Jurdik und Neuzugang David Nieland (letzte Saison 34 2. Bundesligaspiele für Heidenheim) sollte man genug Angriffspower aufbieten für Liga 2.
Ist Kapfenberg der Topfavorit, folgt Wiener Neustadt auf dem Fuß. Der Absteiger muss sich aber erstmal wieder von dem Schock erholen, nicht mehr in die Allianz-Arena, sondern ins Werner-Skrabitz-"Stadion" zu fahren.
SV Mattersburg
Gegründet: 1922
Stadion: Pappelstadion, 15.700 Plätze
Größte Erfolge: 2x Meister 2.Liga (2003, 2015), 3.Platz Bundesliga (2007)
Trainer: Gerhard Schimpl (41)
Neuzugänge: Christopher Markovic (Admira Wacker), Alexander Kogler (FC Ingolstadt), Philipp Seidl (Sturm Graz), Ljeon Aljiji (SV Ried), Emanuel Ponholzer (WSG Wattens), Markus Rusek (Wiener Neustadt), Bernhard Luxbacher (Kapfenberger SV), Richard Scheiber (SV Horn), Bernd Neef (Würzburger Kickers), Lukas Rath (SKN St.Pölten)
Abgänge: Nedeljko Malic, Johannes Kreidl, Boris Prokopic, Manuel Seidl, Michael Drga, Lukas Godovitsch, Stephan Schimandl, Mustafa Kayhan, Maxim Distler, Nico Pichler (ASK Köflach), Marcel Spanraft (DSV Leoben), Christoph Halper, Juhani Pikkarainen (beide SC Parndorf), Chritian Bubalovic (BW Linz), Philipp Fischer (ASK Kottingbrunn), Julius Ertlthaler (SKN St.Pölten), Sven Sprangler (Austria Lustenau), Ronny Benner (LASK Linz), Markus Angel (SV Ried), Andreas Dober (Karriereende)
Ausblick
Nachdem sich bereits im Winter abzeichnete, dass sich der Aufstieg nicht ausgehen wird, wurde mit Gerhard Schimpl ein eher unbeschriebenes Blatt als Trainer installiert. Ein gutes Jahr bei BW Linz reichte, um Langzeitpatron Pucher von einem Engagement zu überzeugen. 20 Spieler mussten im Sommer daraufhin den Verein verlassen, geholt wurden derer 10. Es soll wieder vermehrt auf die eigene Jugend gesetzt werden. Einer der blieb ist Markus Kuster. Die Nr.1 im Kasten der Burgenländer ist sogar im Notizblock des Teamchefs aufgetaucht, mehrmals stand sein Abgang im Sommer im Raum. Doch der Kapitän blieb an Board. Dazu setzt Trainer Schimpl wie viele andere auf Spieler aus den deutschen Gefilden: Rechtsverteidiger Ken Gipson (zuletzt Jahn Regensburg), Mittelfeldspieler Tobias Raschl (Dortmund II) und Nico Empen (Holstein Kiel) schnüren bereits seit 2 Jahren die Schuhe für die Mattersburger, Talent Bernd Neef kam vor der Saison aus Würzburg.
Mattersburg hat viel Substanz verloren, aber noch immer genug Qualität, um oben mitzuspielen. Für den ganz großen Wurf fehlt es aber an Routine.
GodOfSheep:
SC Austria Lustenau
Gegründet: 1914
Stadion: Reichshofstadion, 8.800 Plätze
Größte Erfolge: 1x Meister 2.Liga (1997)
Trainer: Lassaad Chabbi (59)
Neuzugänge: Sven Sprangler (SV Mattersburg), Simon Pavel (Kapfenberger SV), Rami Tekir (Wacker Innsbruck), Fabian Ehmann (Sturm Graz), Manuel Prietl (Arminia Bielefeld), Philipp Hoßmang (ASV St.Marienkirchen), Florian Stadler (FC Lauterach), Daniel Maderner (SV Bad Goisern)
Abgänge: David Gräfischer, Nicolas Mohr, Danijel Prsalko, Dominik Baumgartner, Pierre Hodapp, Ögun Bozkurt (alle vereinslos), Fabian Dominikovic (FC Lauterach), Marvin Schöpf (TSV Hartberg), Pius Grabher (Wacker Innsbruck)
Ausblick
Seit 2015 werkt Lassaad Chabbi in Lustenau, in den letzen drei Jahren scheiterte man mit einem konstanten 3.Platz denkbar knapp am Aufstieg. Auch dieses Jahr geht man es eher ruhig an. Mit Pius Grabher verließ nur ein Stammspieler das Team Richtung Bundesliga, ansonsten setzt man auf Kontinuität. Angeführt wird das Team von Flügelflitzer Andreas Kuen, der letzte Saison 7 Tore auflegte und mit Sven Sprangler nun einen guten Partner auf der linken Seite bekommen soll. Aus der deutschen 2.Bundesliga soll Manuel Prietl die nötige Ruhe und Erfahrung ins Mittelfeld bringen, für die Tore ist Valentin Grubeck zuständig, der in den letzten vier Saisonen immerhin 35 Treffer markierte.
Können sich die Mannen von Chabbi dieses Jahr motivieren, kann Lustenau in die Phalanx der großen Drei eintauchen. Allerdings gab es bereits letzte Saison erste Zeichen von Abnutzung beim Trainer, der erst beweisen muss, dass er neue Impulse setzen kann.
SKN St.Pölten
Gegründet: 2000
Stadion: Niederösterreich Arena, 8.000 Plätze
Größte Erfolge: 1x Meister 2.Liga (2016)
Trainer: Carlos Chaile (45)
Neuzugänge: Julius Ertlthaler (SV Mattersburg), Albano Martín (River Plate), Vladimir Kopic (1.FC Slovacko), Mark Zettl (SpVgg Unterhaching), Markus Jäger (LASK Linz), Maurice Mathis (1860 München), Rene Renner (Kapfenberger SV), Gernot Trauner (SV Ried)
Abgänge: Daniel Segovia, Husein Balic, David Sauer, Laurent Gashi, Lukas Thürauer, Jannis Neubert, Raphael Hofer, Lars Reiprich (ASK Köflach), David Stec (LASK Linz), Lukas Rath (SV Mattersburg)
Ausblick
Vom Co-Trainer zum Trainer aufgestiegen, muss Carlos Chaile jetzt beweisen, dass er es auch an vorderster Front kann. Nach dem sofortigen Wiederabstieg aus dem Jungfernjahr in der Bundesliga hat der Verein viel unternommen, um den Sprung in die Eliteliga zurück zu schaffen. Das hat viele Ressourcen, sowohl finanzielle als auch menschliche, verschlungen. Chef auf dem Platz ist nach dem Abgang von Lukas Thürauer nunmehr Abwehrchef Mario Sonnleitner, der eine junge und unerfahrene Mannschaft führen muss, zusammen mit Flügelspieler Daniel Schütz und Neuzugang Gernot Trauner. Bei Albano Martín hat Carlos Chaile seine Verbindungen nach Argentinien spielen lassen, auf den jungen Stürmer darf man gespannt sein.
Der Verein hat sich die letzten drei Jahre verausgabt, nach dem verpassten Aufstieg letzte Saison und den Abgängen einiger Stammspieler muss sich St.Pölten erst wieder konsolidieren.
FC Liefering
Gegründet: 2012
Stadion: DAS.GOLDBERG Stadion, 4.330 Plätze
Erfolge: 1x Meister 2.Liga (2018)
Trainer: Mirko Dickhaut (49)
Neuzugänge: Danny Franz, Daniel Markl (beide Rapid Wien), Alexander Burgstaller, Nemanja Zikic, Michael Brandner (alle Red Bull Salzburg), Nicolás Orsini (Floridsdorfer AC)
Abgänge: David Gugganig, Barolomiej Zynel, Maximilian Schuster, Juninho (alle vereinslos), Josef Szabo (SV Horn), Christoph Mayr (FC Winterthur), Stefan Franke (SV Grödig), Emir Karic (Partizan Belgrad), Igor, Alexander Schmidt (beide Floridsdorfer AC), Sven Stein (First Vienna FC), David Schnegg (BW Linz), Benjamin Walzer (SK Ebbs), Andreas Kurz (GW Micheldorf), Nico Bode (Grazer AK), Timo Andreev (First Vienna FC), Carsten Erl (Austria Klagenfurt)
Ausblick
Wie immer ein Kommen und Gehen beim Tochterclub der Salzburger. Der deutsche Trainer Mirko Dickhaut kann sich aber wieder auf einige Talente aus der eigenen Jugend freuen. Dazu gesellen sich gestandene "Bullen" wie Philipp Mwene, Mathias Honsak und David Atanga.
Die Zweitfiliale von Red Bull Salzburg wird sich wie in den Jahren zuvor nicht im Abstiegskampf wiederfinden, ein Ausreißer wie 2018, als man den brotlosen Meistertitel erspielte, ist nicht auszuschließen, aber doch unrealistisch.
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