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[FM17] Die erste Austria - Neustart in der Weststeiermark
GodOfSheep:
Februar - Schwitzen für den Erfolg
Die Vorbereitungszeit lief ganz gut, alle kamen zum Einsatz, bei 2 Siegen, 2 Unentschieden und zwei Niederlagen gegen höherklassige Vereine.
Neue Gesichter gibt es auch:
Paul Heinemann (17 Jahre), zentraler Mittelfeldspieler
Max Birke (17 Jahre), Stürmer
Beide Spieler kommen aus der Nachwuchsschmiede des GAK, wo sie zuletzt in der zweiten Mannschaft spielten. Beide sind große Zukunftsversprechen, werden sicher
den einen oder anderen Einsatz von der Bank bekommen.
März - Zurück in der Spur
* Simmering versucht mit genügend Härte gegen uns vorzugehen, bereits nach 15 Minuten muss ein Simmeringer aufgrund eines beidbeinig ausgeführten Hechtsprungs mit rot vom Feld. Dennoch sehen die Zuseher Fußball zum Vergessen, mit dem einzigen Torschuss der Partie markiert Max Birke bei seinem Debüt den wichtigen Siegtreffer. Er war erst 10 Minuten auf dem Feld gestanden.
* Viktoria-Trainer Toni Polster versucht im Vorfeld in seinem Schmierblatt (der Name des sehr heimatverbundenen Blattes wird hier nicht genannt) Druck auf uns aufzubauen, was ihm formidabel gelingt. Wir schießen dieses Mal zwar deutlich öfter aufs Tor, doch dieses ist wie vernagelt. Besonders Ibrahim Serdar, der einen Tag vorher von seiner Einberufung in das türkische U19-Nationalteam erfahren hat, wirkt nervös und bleibt ohne Durchschlagskraft. Dass das 0:1 aus einem Eigentor von Thaller entspringt, rundet die Sache noch ab.
* Admira Landhaus findet sich auf den vorderen Plätzen wieder, dementsprechend spannend ließt sich das Spiel vor dem Ankick. Die knapp 370 Zuseher sehen dann aber mit die langweiligste Partie des Jahres, die sich ehrlich gesagt auch keinen Sieger verdient hat.
* Toto-Cup, Befreiungsschlag. Gegen den Sechstligisten Columbia Floridsdorf gehen wir durch Buck früh in Führung, den Deckel macht am Schluss Pechar drauf, der sich immer mehr als Cup-Spezialist beweist und zweimal nach Laufpass einnetzt.
* Yes! Sieg über den Tabellenführer. Wir spielen unser bestes Saisonspiel und gewinnen verdient 2:0, Torschussverhältnis 6:0. Pechar kann eine Stocklassa-Vorlage perfekt zum 1:0 einköpfen, der Assistgeber markiert in letzter Minute per Freistoß das vielumjubelte 2:0.
Die Tabelle
Herbstmeister Post SV schwächelt und liegt nur noch auf Rang 6. Bei neun ausstehenden Runden bleibt es unglaublich spannend, selbst Wienerberg hat noch Möglichkeiten auf den Titel. Wir liegen weiter auf Rang 3 und in Lauerstellung.
wrdlbrmft:
Hei wusch widi wusch widiraleralera ;D
Was bedeutet eigentlich das "XIII" im Namen? 13. Bezirk?
GodOfSheep:
wrdlbrmft: Ich denke das bezieht sich auf das Gründungsjahr :)
April - Tore sind Mangelware
Der Tabellenvorletzte Elektra fügt uns, nicht ganz unverdient, die höchste Saisonniederlage zu. Zoran Storga, kroatischer Stürmer in Diensten des ASK, schnürt einen Hattrick. Nach dem 0:1 Pausenrückstand habe ich das Team wohl zu offensiv eingestellt.
Gegen den Favoritner AC spielen wir deutlich besser und gehen auch durch Ibrahim Serdar in Führung. Leider reichen dem Gastgeber drei Torchancen, um durch Sasa Dimitrijevic das Spiel zu drehen. Uns reichen wiederum 7 Großchancen nicht, um zumindest einen Punkt zu entführen.
Halbfinale im Wiener Totocup, wir lassen Vorjahressieger Karabakh Wien keine Chance. Bei 70% Ballbesitz und einem Chancenverhältnis von 22:4 fällt der Sieg am Ende noch viel zu knapp aus. Robert Kresser aus kurzer Distanz und Bernd Stocklassa aus spitzem Winkel sorgen für den 2:1 Sieg, Nikolic gleicht zwischendurch vom Punkt aus. Am 16.5. warten die FAC Amateure im Finale.
Tabellenführer Gerasdorf rutscht ausgerechnet bei uns aus. Kostersitz bringt uns per Blitzstart in Front, Dino Murselovic verschießt in der 20. Minute einen Strafstoß. So bleibt es bis zum Ende spannend, eine starke Abwehrleistung genügt, um mit 1:0 siegreich zu bleiben.
11 Tage nach dem Spiel im Cup sind wir noch dominanter, es will uns aber wieder einmal kein Tor gelingen. Bei 18:3 Schüssen und 72% Ballbesitz mit 0:1 zu verlieren ist sehr bitter, zumal Dolubizna in der 72. auch noch gelb-rot sieht und wir somit knapp 20 Minuten in Überzahl spielen.
Nur vier geschossene Tore im April, der Monat war für unsere Fans nicht gerade das Gelbe vom Ei. Gegen Donaufeld gibt es zum Abschluss ein leistungsgerechtes 0:0.
Mai - Das Toreschießen fällt uns schwer
Irgendwie fällt es uns leichter, wenn wir in der Underdog-Rolle agieren. Gegen Team Wiener Linien zeigen wir eine unserer besten Saisonleistungen, gekrönt wird das Ganze vom schönsten Tor des Jahres. Murselovic nimmt sich aus 20 Metern direkt ein Herz, der Ball schlägt genau im Winkel ein.
Die Berg- und Talfahrt geht weiter. Gegen Wienerberg zeigen wir unsere schwächste Saisonleistung. Bei 2:14 Chancen müssen wir über das 0:0 froh sein.
FINALE, oho, FINALE, ooooho. Im Wiener Ernst-Happel-Stadion spielen wir beherzt auf, die Zweitvertretung des Zweitligisten hat aber am Ende mehr Qualität auf dem Rasen. Andreas Kuen, einst als Mega-Talent bei Rapid gescheitert (wenngleich verletzungsbedingt), erzielt das Siegtor für den Favoriten. Es ist dies die vierte Finalniederlage im Toto-Cup für Austria XIII, beim vierten Anlauf.
Gegen den Gersthofer SV sieht man, dass die Batterien nach der Finalniederlage noch etwas leer sind, die Gäste gehen nach 15 Minuten in Führung. Das Team zeigt aber Moral und Dino Murselovic seine Hochform, er erzielt den frühen Ausgleich.
Im letzten Spiel der Saison gelingt uns gegen Fixabsteiger Mannswörth immerhin der erhoffte Sieg, Torschütze Ibrahim Serdar trifft nach einer gefühlten Ewigkeit wieder einmal ins Tor. Auch der Mai brachte uns mit drei geschossenen Toren eine eher magere Ausbeute.
Endstand
Eine starke Saison geht zu Ende, mit dem 4.Tabellenplatz konnten wir die gesteckten Erwartungen um 3 Plätze übertrumpfen. Spannend die Titelentscheidung:
Team Wiener Linien erfüllt mit einem schmalen 1:0 auswärts bei Ostbahn die Hausaufgaben, Gerasdorf zieht nach 69 Minuten wieder vorbei und sieht wie der sichere Aufsteiger aus. Doch Vasil Kuleski hat andere Pläne und erzielt in der dritten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich. Die 275 Party-Gäste sind geschockt.
Stefan von Undzu:
Team Wiener Linien habe ich vorletztes Wochenende beim FavAC gesehen; die sind schon stark, haben aber auch infrastrukturelle Vorteile.
GodOfSheep:
Kaderanalyse
Tor
Christopher Huber hat seine Sache zum Großteil der Saison sehr gut gemacht, mit nur 21 Gegentoren in 30 Ligaspielen können wir ausgesprochen zufrieden sein. Pantovic war ein guter Ersatz im Cup.
Abwehr
Auch unsere Defensive hatte einen großen Anteil an unserer erfolgreichen Saison. Das Quartett Prokai, Thaller, Kasalo und Kostersitz kam auf einen Notendurchschnitt von über 7.00. Walder und Hebron erwiesen sich als guter Ersatz, auch Kresser half die ein oder andere Partie in der Defensive aus. Verlassen wird und Jenuzi, der einfach seinen Zenit überschritten hat. Krtalic glänzte vor allem im Cup, allerdings gegen unterklassige Gegner.
Mittelfeld
Bernd Stocklassa erwies sich als der Führungsspieler im Team, erzielte gleich 7 Treffer. Mit 5 Treffern knapp dahinter Stefan Nemetz, der einen guten Spielmacher abgab. Überraschend stark präsentierte sich Dino Murselovic, der im defensiven Mittelfeld aufräumte und auch den einen oder anderen Weitschuss versenkte. Mutlu, Kresser (Assistkönig), Höbinger und Elzagalmi rotierten auf den verbleibenden Plätzen in der Zentrale, hier fiel keiner richtig ab. Puza und Heinemann kamen deshalb nur sporadisch zum Einsatz, wobei zweiterer in der nächsten Saison sicher die eine oder andere Chance bekommen wird. Buck durfte auch einige Spiele von Beginn an machen, meist fehlte die Effizienz.
Angriff
Unser Sorgenkind. Nur 28 erzielte Tore in 30 Spielen. Ibrahim Serdar konnte zwar 7 Treffer beisteuern, ist somit gemeinsamer Toptorschütze mit Stocklassa, doch es gab genug Partien, in denen der türkische U-19 Spieler komplett untertauchte. Pechar schoss den Großteil seiner Tore im Cup, Birke zumindest einen entscheidenden Treffer, für eine Weiterverpflichtung reichte es aber nicht.
Statistiken
Das Ballbesitz nicht alles ist, beweist wieder einmal diese Statistik. Dennoch hat es uns bis auf Platz 4 gespült. Vielleicht werden wir nächste Saison unser Spiel ein wenig lockern und mehr direkte Bälle einstreuen. Meister Team Wiener Linien hatte im Schnitt 49% Ballbesitz.
Team Wiener Linien schoss übrigens 5 Tore nach Eckbällen und gleich 8 nach indirekten Freistößen, in beiden Kategorien belegen sie Rang 1. Uns gelang nur ein Tor nach einer Ecke, immerhin 5 nach IK.
Weiters positiv:
130 Torschüsse (41% aller Schüsse) - Platz 3 - SV Wienerberg mit 158 Schüssen 1., Team Wiener Linien mit 118 Torschüssen in der Saison.
71% Zweikämpfe gewonnen - Platz 6 - Gerasdorf mit 77%
Schlecht:
Gewonnene Kopfbälle: 877 - Platz 16 / 16
Angekommene Flanken: 46 / 8% - Platz 16 / 16
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