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Louis:

--- Zitat von: Veilchen blühen ewig am 30.September 2016, 23:30:27 ---Wie ich mich freue.

Endlich habe ich die Elenium-Saga bekommen. Der letzte Zyklus welcher mir von Eddings noch gefehlt hat. Ich hoffe es ist so gut wie die Fortsetzung.

--- Ende Zitat ---

Hach Gott, wie herrlich, ein Ausflug in die tiefen 80er/90er :D

Das heißt, du hast Tamuli schon gelesen?

Ich fand ja beide Reihen deutlich schwächer als sein Erstlingswerk Belgariad. Mir war das zu viel "Overpowered". Aber tendenziell war Elenium noch etwas besser, da war die Story an sich gradliniger und die Charaktere noch etwas origineller. Wobei unter dem Strich halt ein typischer Eddings mit den üblichen Stärken und Schwächen: Eine Riege von überzeichneten Archetypen-Charakteren, die als Gruppe dann in ihrem Aufeinanderprallen diebisch Spaß machen, aber im Grunde relativ platte Klischees sind.

Da ist die Fantasy von heute ja doch deutlich weiter.

Veilchen blühen ewig:
Ach naja.

An Eddings stellt man nicht den Anspruch, dass er tiefgründige und vielschichtige Charaktäre in seinen Büchern aufbaut. Mir gehts hier rein um die Geschichte und um die Erzählweise, bzw. den guten Humor, und das schafft er meiner Meinung nach wirklich gut. Ich mag seine Werke.

Viele tiefgründige Protagonisten gibt es ja im Fantasy Bereich sowieso nicht. Mit zum Besten gehört in der Richtung das Rad der Zeit und Spiel der Götter.

Elenium ist halt der letzte Zyklus den ich von ihm noch nicht hatte, und ich freue mich riesig darauf. Aber ja, die Belgarion Saga war schon noch ein Stück besser als die Tamuli Saga.

veni_vidi_vici:

--- Zitat von: Veilchen blühen ewig am 03.Oktober 2016, 15:55:44 ---Viele tiefgründige Protagonisten gibt es ja im Fantasy Bereich sowieso nicht. Mit zum Besten gehört in der Richtung das Rad der Zeit und Spiel der Götter.

--- Ende Zitat ---

Definiere mir tiefgründig ein wenig näher und ich kann vielleicht ein paar Bücher aufzählen.  ;)

LG Veni_vidi_vici

Louis:

--- Zitat von: Veilchen blühen ewig am 03.Oktober 2016, 15:55:44 ---Viele tiefgründige Protagonisten gibt es ja im Fantasy Bereich sowieso nicht. Mit zum Besten gehört in der Richtung das Rad der Zeit und Spiel der Götter.

--- Ende Zitat ---

A Song of Ice and Fire
Kingkiller Chronicle
City of Stairs
Gentlemen-Bastard-Saga
Stormlight Archive
Und sowieso alles von Neil Gaiman.

... wären ein paar Bücher, die mir ohne lange zu überlegen einfielen, die tiefgründige Charaktere haben.
Terry Pratchett hat übrigens auch Tiefgrund, auch wenn man ihm das bei dem oberflächlichen Klamauk nicht immer anmerkt.

Nicht falsch verstehen: Ich habe Eddings als Jugendlicher geliebt und er hat sicherlich seine Stärken. Aber die Fantasy hat seit den 00er Jahren dann doch nochmal einen gewissen Entwicklungsfortschritt gemacht. Wobei es auch schon früher im Genre Werke gab, die über das Klischee hinausgingen. "Fantasy" ist ja mehr als Zauberer/Barbar/Elfen/Orks, sondern im klassischen Sinn und idealerweise ein Spiegel unserer eigenen Gesellschaft durch den Blick auf eine fremde Welt (die vielleicht gar nicht so fremd ist). Das Genre bringt halt sehr viel Trash hervor, weil manche Autoren einfach nur bestimmte Themen, Wesen und Welten abkupfern. Das ist aber bei anderen Genres genauso, es gibt auch hochklassige Krimis oder Horror und es gibt eben den 0815-Trash.

Mehr als 50 Jahre nach Tolkien kann ich persönlich zum Beispiel Bücher, die von Zwergen und Elfen handeln, nicht mehr ernst nehmen. Gerade Brandon Sanderson muss man da (bei allen Limitierungen, die er zum Teil sprachlich hat, gerade im Vergleich zu einem Pat Rothfuss) unglaublich Tribut zollen für die Ideenkraft, in wirklich jedem Buch komplett neue Ideen und Welten zu erschaffen, ohne dass auch nur eines davon affektiert gekünstelt wirkte.

Veilchen blühen ewig:
Nette Liste. Bis auf Songs auf Ice and Fire, welches mir wohl weltweit als einzigem überhaupt nicht gefallen hat, kenne ich nichts davon.

Danke für den Tipp, werde mich gleich mal schlau machen. Lese die letzten Jahre eigentlich fast nur mehr SF, kenne mich deshalb bei den neuern F Autoren nicht mehr so gut aus.

Pratchett tue ich mir sicher kein zweites Mal an, unter Humor verstehe ich etwas gänzlich anderes.

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