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| Zockerbit:
Nun denn, die Vorbereitungen für die neue Saison sind fast abgeschlossen. Der Bau des neuen Chassis-Models weit fortgeschritten und nur noch die entsprechende Lackierung fehlte, die unser Team für das nächste Jahr repräsentieren sollte. Der neue Archer ERS 2017 (click to show/hide) Wobei ''neu'' eher mit Vorsicht zu genießen ist, denn die neuen Daten sprechen nicht gerade für einen Leistungssprung: (click to show/hide) Wie schon vorher gesagt, der Unterschied zum Vorjahres-Boliden ist enorm. Betrug der Wert der Investition im Vorjahr etwas über 44 Mio.€, kratzen wir heuer gerade mal an der 10 Mio.€ - Marke. Heißt auf dem Papier haben wir ein um über 400% schlechteres Auto! Zumindest konnten wir, aufgrund der geringen Investition, den Bau unserer Wetterstation, sowie eigenen Teststrecke finanzieren. Was optimistisch betrachtet nur eine Maßnahme für die Zukunft und nicht für diese Saison darstellt. Wobei wir bei der Wettervorhersage dann doch einen guten Schritt nach vorne machen und somit besser im Rennen reagieren können. Um das Paket aber zu komplettieren hier noch unser Fahrer-Team für die kommende Saison: (click to show/hide) Wie zu erwarten unser Star-Fahrer Rafael Rodrigues als 1. Hauptfahrer. Gefolgt wird dieser von unserer Neuverpflichtung, dem 32. Jährigen Routinier Oscar Diaz aus Kolumbien. Als Reservist kommt der ''Hobby Kart-Fahrer'' Anthony Condon zum Einsatz, da die finanziellen Möglichkeiten einfach keinen kompetenteren Reservisten zulassen. Somit begnügt man sich eben mit diesem Lückenfüller. Rodrigues zählt somit, aufgrund seiner letztjährigen Verbesserung auf knapp 4 Talentsterne, zur absoluten Elite in der ERS. Hoffen wir das ihm dieser Status auch die Fähigkeit verleiht aus Sch...Mist Gold zu machen. Als nächstes folgten die ersten Tests. Die Generalprobe für unsere Boliden, in der man sich zum ersten Mal gegen die anderen Teams messen musste. Ich, sowie unser Chef-Ingenieur hofften, dass die Unterschiede nicht allzu gravierend ausfallen und wir gut mithalten konnten.... Testergebnisse (click to show/hide) Überraschend solide schnitten wir also ab. Überhaupt unter die ersten 6 mitzumischen überraschte dann schon sehr. Aber daran sah man natürlich die Klasse von Rodrigues. Diaz immerhin mit einem guten 14. Platz. Wichtig ist, dass wir diese Konstanz & Leistung nun auch in den Rennen zeigen und abrufen. Überraschend ist auch, dass der diesjährige Absteiger Ozu Motor Team aus Japan, relativ ernüchternd bei den Tests abgeschnitten hat. Haben sich diese doch im Vorfeld mit neuen Fahrern und einem kompletten Team aus talentierten Leuten eingedeckt. Doch auch unsere direkten Konkurrenten wie Octane Racing und Dragon Race Team China waren nicht untätig und scheinen sich qualitativ gut verbessert zu haben. Als nächstes stand ein Meeting mit dem Vorstand über die Erwartungen & die Einschätzung auf die Konstrukteurs-Endplatzierung an. Unser Vorstand James Arnold sah den 6. Platz als realistisch an und bot daraufhin knapp 16 Mio.€ Prämie, die pro Rennen häppchenweise ausgezahlt werden. Ich verneinte jedoch und gab den 8. Platz (Wie im Vorjahr) als realistisches Ziel an und einigten uns letztendlich auf einen Prämien-Jahresetat von gut 12 Mio.€ die nach jedem Rennen in kleineren Stücken ausgezahlt werden. In wenigen Tagen steht nun der Auftakt in Peking an. Dieser Grand Prix wurde aufgrund der letztjährigen Abstimmungen gegen den Grand Prix am schwarzen Meer getauscht. Mein Mechaniker-Team hat die nächsten Tage also gut zu tun um unsere Teile auf Vordermann zu bringen. Ich will einen guten Start und die ersten wichtigen Punkte sehen! |
| TheGroce:
Sieht doch bisher garnicht so schlecht aus, deine Fahrer sind auf jeden Fall schonmal Klassen besser als meine. Wobei Santa Ana ja noch was werden kann, aber richtig gut ist sie immernoch nicht. :laugh: |
| Zockerbit:
Naja ich sag mal so, auch mit schlechteren Fahrern kannst Du gut mithalten - ohne Eingreifen von Zufällen oder Glück - wenn dein Auto konkurrenzfähig ist. Gutes Beispiel bei mir war Garuda Racing. Sie haben zwar nicht locker die Konstrukteurs-Meisterschaft gewonnen und der Fahrer Tanvir Jha hat im letzten Moment noch die Weltmeisterschaft aus der Hand gegeben, aber beide Fahrer, sowie Jha und die Nummer 2 Beachump, hatten nicht mehr als 1 bis 1,5 Talentsterne und die Fähigkeiten auch nicht so prickelnd. Das Auto war halt nur sehr überlegen. Aber wie du ebenfalls bewiesen hast kann man auch mit weniger talentierten Fahrern & schwächeren Boliden gute Ergebnisse herausfahren. Die Strategie und Glück spielen halt auch große Rollen. Ich denke mit genug Konstanz wird man den Aufstieg so oder so packen. Ab der Asian Pacific Series soll es dann aber noch mal knackiger werden so wie man gelesen hat. Hab das erste Rennen auch schon rum, komme aber gerade nicht weiter zum spielen da ich Nachtschicht habe. |
| Zockerbit:
So, die ersten beiden Rennen der 2. Saison mit mir als Archer-Teammanager, jeweils in Peking und München, sind beendet. Vor allem das erste Rennen in der chinesischen Provinz sollte ein hartes Pflaster werden und hohes taktisches Geschick fordern... Zu aller erst lief das Training recht reibungslos ab. Beide Archer-Fahrer kamen unter die ersten Fünf. Wobei dies natürlich nur Nebensache ist, denn die perfekte Balance musste gefunden werden. Am Ende des Trainings war ich guter Dinge. Das Feedback war okay und die Balance-Einstellungen passten, zu den Fahrern ihrer Zufriedenheit, mehr oder weniger. Das Rennen allerdings sollte turbulent werden. Schwer zu schaffen machte uns die Zuverlässigkeit unserer Teile. Und die Tatsache, von weiter hinten zu starten, machte uns das Leben auch nicht leichter. Schon inmitten des Grand Prix gaben die ersten Teile nach, woraufhin schon früh außerplanmäßig gestoppt werden musste. Aber nicht nur wir, sondern auch unsere Konkurrenz wurden von Zuverlässigkeits-Problemen geplagt. Das ist eben der Preis den man Anfang der Saison zahlen muss.... Am Ende standen ganze 8 Boxenstopps auf unserem Konto, von denen jeweils 4 jeden unserer Fahrer zuteil wurden. Es war echt knifflig. Kaum war der eine Boxenstopp abgeschlossen, meldete sich das nächste abgeschlissene Teil. Und man wollte natürlich so wenige Boxenstopps und so wenig Zeit wie möglich investieren um unsere Positionen zu festigen. Doch bei allem Pech, musste die Konkurrenz zum Großteil genauso viel stoppen, woraufhin uns am Ende zwei grandiose 4. und 5. Plätze zugute kamen und somit die ersten wichtigen Punktepolster auf unser Konto rasten. Die Tage nach dem Peking Grand Prix standen somit im Zeichen der Zuverlässigkeits-Optimierung. Das komplette Mechaniker-Team war darauf bedacht die Zuverlässigkeit unserer Boliden in die Höhe zu treiben. Vor allem in den ersten Rennen der Saison kann man sich somit schon mal gut von der Konkurrenz absetzen und wichtige Plätze gut machen, sofern die richtige Strategie zum Einsatz kam. Das Wochenende in München begann ebenfalls mit einem herausragendem Training. Die Balance stimmte, bei beiden Fahrern, was sich letztlich auch in den Zeiten bemerkbar machte. Rodrigues auf 1. und Diaz auf 4. Das Rennen startete in der 2. Runde quasi mit dem Safety-Car, da es die Fahrerin ''Aurelie Dembele'' in der vorletzten Kurve in die Leitplanken katapultierte. Natürlich war man wieder am rechnen, macht ein Boxenstopp nun Sinn? Eher nicht. Nach dem Safety-Car und ca. 4 Runden später dann der Schock....ein Verbremser von Rafa Rodrigues in Kurve 2 und zack landete er im Kiesbett, blieb Stecken und somit war das Rennen gelaufen...Safety-Car Phase Nummer 2.... Nun lag es an Diaz die Punkte zu holen. Zu allem Ärger starteten wir wieder von Position 11. (Rodrigues) und Position 17 (Diaz). Logischerweise kamen wir die ersten Runden somit nicht sehr weit nach vorne, eher im Gegenteil. Die 2. SC-Phase wurde somit direkt für einen Boxenstopp genutzt. Hauptaugenmerk galt der Instandhaltung unserer Teile, danach Reifenwechsel und Treibstoffbetankung... Im späteren Verlauf des Rennens machte sich dieser Stopp ungemein nützlich. Vor allem aufgrund der vorläufigen Instandhaltung unserer Teile, konnten wir während der Rennphase wichtige Zeit gegenüber unserer Konkurrenz gut machen, deren Teile nach und nach ebenfalls nachgaben und somit viel Zeit mit den Stopps verloren. Allein der letztjährige Weltmeister ''Sabado'' musste ganze 7 mal stoppen, was in diesem Rennen aber die Ausnahme war, da der Durchschnitt dennoch bei 2 bis 3 Stopps lag. Mit mehr Glück als Fähigkeit erlangte Oscar Diaz schlussendlich einen guten 4. Platz und weitere wichtige Konstrukteurs-Punkte. Aber warum mit mehr Glück als Fähigkeit? Wir haben gute Fahrer, keine Frage, doch fiel mir besonders in München auf, dass wir rein leistungstechnisch mit der Spitze nur schwer mithalten können. Alleine ''Firebird MRT'' sowie das letztjährig abgestiegene ''Ozu Team'' kassierten uns meist innerhalb von wenigen Runden und waren somit im 1 gegen 1 fast chancenlos. Ebenfalls schwer zu schaffen macht uns ''Octane Racing''. Waren diese letzte Saison quasi im unteren Drittel, findet man diese nun ganz oben wider. Allein das Verpflichten von talentierten Fahrern machte hier wohl mit den Unterschied aus. Ebenso investierte man gut in das HQ, woraufhin man die nächsten Jahre dort sicherlich um die Meisterschaft/Aufstieg fahren wird. Verwunderlich ist jedoch, das kein Team derartig viel Geld in seine neuen Boliden gesteckt hat. Der Durchschnitt liegt tatsächlich ''nur'' bei ca. 11 Mio. € woraufhin wir mit 9,9 Mio. € absolut im Soll stehen. Ich weiß nicht ob das Spiel eine derartige Summe ausbalanciert um die Leistungsunterschiede nicht zu groß werden zu lassen, oder es daran lag, dass die Teams nach der 1. Saison und dem vergleichsweise geringem Preisgeld, nicht all zu viel zu investieren hatten. Vor allem da einige ihr Werk gut aufgebessert haben (Was ja auch nicht gerade billig ist). Wie dem auch sei, rein leistungstechnisch sehe ich uns somit im guten Mittelfeld. Mit den Fähigkeiten meiner Fahrer ist das Potenzial für weiter Oben aber auf jeden Fall gegeben. Ob wir um die Meisterschaft mitfahren....wohl kaum. Dazu ist das diesjährige Fahrerfeld noch konkurrenzfähiger als letztes Jahr und die Autos zu weit auseinander. Vor allem da ich finanziell in diesem Jahr nicht zu viel in die Entwicklung neuer Teile stecken möchte, könnte es durchaus sein den Anschluss zu verlieren, aber man wird sehen... Fahrer Tabelle (click to show/hide) Konstrukteurs Tabelle (click to show/hide) Übrigens werden in den nächsten Wochen unsere neue Wetter-Analyse, zur genaueren Wettervorhersage für & während der Rennen/Training/Qualifying, sowie unsere eigene Teststrecke fertig, auf der unsere Fahrer üben und auch außerhalb der Rennen gezielter an ihren Fähigkeiten schrauben können. Außerdem gewinnen wir so neue Erkenntnisse über unseren Motor, um diesen in Zukunft leistungsfähiger zu gestalten. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt... |
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