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| Octavianus:
Ich zitiere unsere Konversation vor einiger Zeit... --- Zitat von: GameCrasher am 22.Januar 2022, 15:08:06 --- --- Zitat von: Octavianus am 22.Januar 2022, 14:59:27 ---Hast du darüber nachgedacht, einen Teil deines Geldes in p2p-Kredite zu investieren? Ich habe bislang mit Bondora ordentliche Erfahrungen gemacht. Klar, während der ersten Corona-Welle konnte man nicht so ohne Weiteres an sein gesamtes Geld, aber seitdem funktioniert auch das wieder reibungslos. Zur Einschätzung: Ich habe vor etwa 3 Jahren 5% meiner Einlagen dort investiert und die Rendite von um die 6% pro Jahr ist in Ordnung, auch wenn natürlich die Einlagensicherung einer Bank fehlt. Es ist also mit einem Risiko verbunden. Aber zumindest umgeht man so Strafzahlungen und kann zudem andere dabei unterstützen, ihren Traum zu realisieren (ja ja, das ist sicher ein utopischer Gedanke, denn letztlich will man als privater Investor ja trotzdem eine Rendite erzielen...) --- Ende Zitat --- Ich hab nicht nur dürber nachgedacht sondern von 2018 bis 2020 auch getan. :) Ich war sehr zufrieden damit. Dann kam Corona und das Ganze hat sich mit den Rückzahlungen extrem gezogen. Manche Kurzzeitkredite (1-3 Monate) die ich damals bei Coronastart bediente sind heute noch im Rückforderungsprozess... :( Zuletzt habe ich all mein Guthaben abgezogen von dem Anbieter, weil er Inaktivitätsgebühren einführte. Generell würde ich aber gerne wieder irgendwann solche Kredite vergeben, ja. Das war unterhaltsam und lohnenswerter als vieles Andere. --- Ende Zitat --- ... und würde ergänzen, dass ich seitdem einen Teil meines investierten Guthabens wieder abgezogen habe, da ich einen Wohnungskauf finanzieren musste. Dennoch habe ich weiterhin 5k investiert, die sich inzwischen zu knapp 6,5k Euro entwickelt haben. Ich habe dieses Geld im Sommer 2019 angelegt und seitdem nichts mehr investiert. Jedoch wirst du inzwischen nicht mehr die zugesicherten 6,75% erhalten, sondern man ist runtergegangen auf 4%. Ob sich das für dich lohnt bzw. dir ausreicht, ist natürlich die Frage. Bondora selbst ist schon gefühlt seit Ewigkeiten am Start (also ein Pluspunkt im Hinblick auf die Seriösität), bei allen anderen P2P-Dienstleistern ist wohl noch mehr Vorsicht geboten. Einige versprechen beispielsweise zweistellige Renditen, was ich persönlich eher für unseriös halte. Ich habe vor, mein Go&Grow-Konto im nächsten Jahr zu plündern bzw. aufzulösen, wenn mein Umzug ansteht. Insgesamt bin ich also zufrieden und kann auch nicht darüber klagen, was andere User berichtet haben (z.B. keine täglichen Zahlungseingänge oder Ungereimtheiten bei der Auszahlung). Ob die Rendite von 4% allerdings dazu verleitet, groß zu investieren, ist natürlich infrage zu stellen. Die Frage für dich wird wohl lauten, auf welchen zeitlichen Horizont du deine Investition auslegen willst und ob du das Geld grundsätzlich auch komplett abzuschreiben bereit bist, denn dieses Risiko schwingt definitiv bei P2P mit, aber sicher auch bei anderen Anlageformen. |
| DragonFox:
Ich wurde auf ViaInvest aufmerksam gemacht. Da gibt es 13% Rendite. Estateguru zahlt bis zu 11%. Da gibt es den Vorteil, dass die Kredite mit Immobilien belegt sind. Mintos ist Marktführer und hat Durchschnittsrenditen von 12%. In Test schneiden diese Platformen nach wie vor gut bis ok ab. Die Frage nach der Seirösität ist natürlich berechtigt. Aber ich finde es zumindest naheliegend, dass die Zinsen für so private Kredite steigen. Ein ordentlicher Immobilienkredit kostet jetzt schon 4% und damit das zwei bis dreifache als vor 1,5 Jahren. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Zinsen für diese Kredite ähnlich gestiegen und sich in den letzten 1-2 jahren verdoppelt oder verdreifacht haben. Ein Rendite Anstieg von 6% im Vergleich zu vor 1,5 Jahren finde ich plausibel. Ich bin auch über Bondora gestolpert und wunder mich, warum es da nur 4,5% sind. Ich gehe davon aus, dass das wegen der Verfügbarkeit ist. Bei ViaInvest investiert man in einen Kredit der 180 Tage läuft und das Geld ist 180 Tage gebunden. Bei Bondora scheint man das Geld, ähnlich wie ein Tagesgeld, auf ein Konto zu werfen und es wird im Hintergrund dynamisch auf Kredite verteilt. Wenn ich aber tagesaktuell irgendwelche Abbuchungen machen will, müssen die im Hintergrund umschichten. Ich denke, dass da die Rendite flöten geht. Weil auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen, dass man als Kreditnehmer einen solchen Konsumerkredit für um die 5% bekommen kann. Das Geld wird irgendwo in der Mitte hängen bleiben... Und ja. 4,5 % lohnen sicher nicht. Es gibt mittlerweile Tagesgeld mit 3,2% und Einlagensicherung oder Festgeld mit knapp 4%. Mir geht es aber bewusst um eine Anlage mit etwas höherem Risiko für einen kleinen Teil des verfügbaren Kapitals. |
| Tommy:
@DragonFox Und, bist Du mittlerweile irgendwo in P2P-Kredite eingestiegen? Ich bin jedenfalls seit einigen Jahren hauptsächlich beim Marktführer Mintos aktiv. Die Corona-Krise sowie der Ukraine-Krieg waren jedoch ein erheblicher Dämpfer, insgesamt bin ich zumindest dort jedoch gut im Plus, selbst wenn von den Rückforderungen nichts mehr eingetrieben werden sollte. Mache jedoch am Anfang nicht den Fehler wie ich und nimm alles an hoher Rendite mit, was möglich ist. Der Vorteil bei Mintos ist immer noch, dass man gut über Länder und Anbahner diversifizieren kann (auch mittels automatischem (Re-)Investieren), allerdings sind die Zinsen zur Zeit wieder bei 10% angelangt, wobei man selber abwägen muss, ob einem das Risiko wert ist. Ausfälle einiger Anbahner gab es in der Vergangenheit durchaus, die Rückforderungen laufen jedoch größtenteils gut (abgesehen von Streitfällen in der Türkei, Russland und Afrika). Seit Anfang des Jahres kann man auf Mintos auch in Unternehmensanleihen und ETFs investieren, ist aber wahrscheinlich eher für Investoren aus anderen Ländern, die nicht direkt Zugang dazu haben, interessant. EstateGuru hat noch mit den Rückforderungen für die deutschen Immobilien zu kämpfen, in ihren Hauptmärkten läuft das Geschäft jedoch noch gut. Ansonsten gibt es natürlich unzählige weitere P2P-Anbahner, wobei es auch da immer wieder zu Pleiten kommt. Deshalb würde ich da eher auf die Etablierten setzen, die schon mindestens drei, besser fünf Jahre im Geschäft sind. Regulierungen in bestimmten Ländern (zuletzt Polen) kamen noch erschwerend hinzu, andere bemühten sich auch um eine europäische Lizenz, wobei wiederum weitere Auflagen erfüllt werden mussten. Ob das zu mehr Stabilität führt wird sich zeigen. Bei Fragen hierzu schaue ich in Zukunft hoffentlich öfter rein ;) |
| DragonFox:
--- Zitat von: Tommy am 09.Februar 2024, 14:35:58 ---@DragonFox Und, bist Du mittlerweile irgendwo in P2P-Kredite eingestiegen? Ich bin jedenfalls seit einigen Jahren hauptsächlich beim Marktführer Mintos aktiv. Die Corona-Krise sowie der Ukraine-Krieg waren jedoch ein erheblicher Dämpfer, insgesamt bin ich zumindest dort jedoch gut im Plus, selbst wenn von den Rückforderungen nichts mehr eingetrieben werden sollte. Mache jedoch am Anfang nicht den Fehler wie ich und nimm alles an hoher Rendite mit, was möglich ist. Der Vorteil bei Mintos ist immer noch, dass man gut über Länder und Anbahner diversifizieren kann (auch mittels automatischem (Re-)Investieren), allerdings sind die Zinsen zur Zeit wieder bei 10% angelangt, wobei man selber abwägen muss, ob einem das Risiko wert ist. Ausfälle einiger Anbahner gab es in der Vergangenheit durchaus, die Rückforderungen laufen jedoch größtenteils gut (abgesehen von Streitfällen in der Türkei, Russland und Afrika). Seit Anfang des Jahres kann man auf Mintos auch in Unternehmensanleihen und ETFs investieren, ist aber wahrscheinlich eher für Investoren aus anderen Ländern, die nicht direkt Zugang dazu haben, interessant. EstateGuru hat noch mit den Rückforderungen für die deutschen Immobilien zu kämpfen, in ihren Hauptmärkten läuft das Geschäft jedoch noch gut. Ansonsten gibt es natürlich unzählige weitere P2P-Anbahner, wobei es auch da immer wieder zu Pleiten kommt. Deshalb würde ich da eher auf die Etablierten setzen, die schon mindestens drei, besser fünf Jahre im Geschäft sind. Regulierungen in bestimmten Ländern (zuletzt Polen) kamen noch erschwerend hinzu, andere bemühten sich auch um eine europäische Lizenz, wobei wiederum weitere Auflagen erfüllt werden mussten. Ob das zu mehr Stabilität führt wird sich zeigen. Bei Fragen hierzu schaue ich in Zukunft hoffentlich öfter rein ;) --- Ende Zitat --- Mintos, Viainvest und Reinvest24. Nichts ernsthaft Großes. Ein paar Prozent der Gesamtanlage. Mintos und Viainvent liefern jeweils 10-12 Prozent. Das finde ich bisher ok. Ich hatte allerdings bisher auch 0% Ausfall. Reeinvest24 ist mir suspekt. Da würde ich nicht mehr reingehen - komme aber auch nicht mehr raus. ;D |
| veni_vidi_vici:
Wollte gerade eine Überweisung machen. Neue Karte gezückt - Lesegerät Fehlercode. Alte Karte scheint zu funktionieren, die TAN dann aber nicht. Kontakt mit dem Chat - ich brauche ein neues Lesegerät. Gut, habe ich mir schon gedacht. Dieses Ding soll knapp 75 Euro kosten. Alternativ die App für gut 23 Euro. Das erste Ärgernis: Der Preis. Das zweite Ärgernis: Warum informiert mich vorher niemand, dass ich ein neues Lesegerät benötige. Wobei es hier die minimale Chance gibt, dass ich das bei irgendeiner Postbox-Mitteilung oder in einem Nebensatz beim Versand der neuen Karte überlesen habe bzw. war es dann vermutlich einigermaßen versteckt. Rant Ende. Bleibt die Frage: Ist das normal und muss ich das akzeptieren oder könnt ihr andere vertrauenswürdige Banken empfehlen. Dann müsste ich natürlich alle Buchungen umstellen, was auch nervig ist - besonders ohne aktives Online-Banking. Grmph! :( LG Veni_vidi_vici |
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