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Autor Thema: Geld anlegen  (Gelesen 160808 mal)

Henningway

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Re: Geld anlegen
« Antwort #620 am: 07.Januar 2026, 11:00:42 »

Leider meine Erfahrung: am Ende wirst Du nirgendwo ernst genommen. Der Wechsel lohnt also nur bei echten Verfehlungen der Bank. Selbst wenn Du irgendwo anders den absolut kompetenten, netten, fürsorglichen Ansprechpartner findest: nach kurzer Zeit lässt der sich intern versetzen.
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Re: Geld anlegen
« Antwort #621 am: 07.Januar 2026, 12:34:23 »

Wollte gerade eine Überweisung machen. Neue Karte gezückt - Lesegerät Fehlercode. Alte Karte scheint zu funktionieren, die TAN dann aber nicht. Kontakt mit dem Chat - ich brauche ein neues Lesegerät. Gut, habe ich mir schon gedacht.

Dieses Ding soll knapp 75 Euro kosten. Alternativ die App für gut 23 Euro. Das erste Ärgernis: Der Preis. Das zweite Ärgernis: Warum informiert mich vorher niemand, dass ich ein neues Lesegerät benötige. Wobei es hier die minimale Chance gibt, dass ich das bei irgendeiner Postbox-Mitteilung oder in einem Nebensatz beim Versand der neuen Karte überlesen habe bzw. war es dann vermutlich einigermaßen versteckt.

Rant Ende. Bleibt die Frage: Ist das normal und muss ich das akzeptieren oder könnt ihr andere vertrauenswürdige Banken empfehlen. Dann müsste ich natürlich alle Buchungen umstellen, was auch nervig ist - besonders ohne aktives Online-Banking. Grmph!  :(

LG Veni_vidi_vici

23 Euro für eine Banking-App?
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DragonFox

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Re: Geld anlegen
« Antwort #622 am: 07.Januar 2026, 12:41:22 »

Wollte gerade eine Überweisung machen. Neue Karte gezückt - Lesegerät Fehlercode. Alte Karte scheint zu funktionieren, die TAN dann aber nicht. Kontakt mit dem Chat - ich brauche ein neues Lesegerät. Gut, habe ich mir schon gedacht.

Dieses Ding soll knapp 75 Euro kosten. Alternativ die App für gut 23 Euro. Das erste Ärgernis: Der Preis. Das zweite Ärgernis: Warum informiert mich vorher niemand, dass ich ein neues Lesegerät benötige. Wobei es hier die minimale Chance gibt, dass ich das bei irgendeiner Postbox-Mitteilung oder in einem Nebensatz beim Versand der neuen Karte überlesen habe bzw. war es dann vermutlich einigermaßen versteckt.

Rant Ende. Bleibt die Frage: Ist das normal und muss ich das akzeptieren oder könnt ihr andere vertrauenswürdige Banken empfehlen. Dann müsste ich natürlich alle Buchungen umstellen, was auch nervig ist - besonders ohne aktives Online-Banking. Grmph!  :(

LG Veni_vidi_vici

Das mit der Karte und einem uralten Lesegerät hatte ich auch. Bin auf die kostenlose App gewechselt. Ich habe Erfahrung mit fünf Banken und musste noch nie etwas für ne App zahlen.

23 Euro für ne Banking-App ist ne Frechheit.
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veni_vidi_vici

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Re: Geld anlegen
« Antwort #623 am: 07.Januar 2026, 14:50:31 »

Habe das nicht geprüft, wurde mir im Live-Chat aber so erzählt. Sollte ich wohl nochmal kurz checken. Aber warum sollten die mich vergraulen, war ja auf der offiziellen Homepage.

LG Veni_vidi_vici

Octavianus

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Re: Geld anlegen
« Antwort #624 am: 07.Januar 2026, 15:24:43 »

Ich würde dir in dem Fall wirklich einen Wechsel deiner Bank anraten. Ich bin vor meinem Umzug nach Bulgarien auch problemlos zu einer Direktbank gewechselt. In puncto Bargeldversorgung ist das manchmal nervig, wenn man nicht einen entsprechenden Automaten findet oder wenn dann doch extra Gebühren anfallen sollten, aber ich zahle quasi kaum Kontogebühren (nur für die Kreditkarte) und finde das Preis-Leistungsverhältnis in Ordnung, zumal ich auch ein kostenloses Depot bei meiner Bank habe.
Online-Banking funktioniert reibungslos über eine App und eine zweite App wird dabei für die Generierung von photoTANs genutzt. Die Registrierung der Apps durch Aktivierungscodes war denkbar einfach und auch das Anlegen des Kontos selbst ging einfach. Wenn ich etwas online bezahlen will, brauche ich natürlich die Kartendetails, aber dank Apps kann ich größere Beträge problemlos vom Smartphone autorisieren. Und Kontoübersichten hast du auch entsprechend online und diese werden bei mir zumindest je Monat automatisch zum Download bereitgestellt. Wenn du Google Wallet oder eine andere Bezahlapp hast, kannst du dann auch problemlos deine Karten zur Zahlung hinterlegen.

Nervig ist natürlich der Umzug der verschiedenen Freistellungsaufträge, die du sicherlich eingerichtet hast. Manche Anbieter bieten aber eine Art Umzugsservice an, der dir nahezu alle Bezahlservices (Wasser, Strom, Müll etc.) automatisch auf das neue Konto weiterleitet. Mit Behörden ist das sicherlich nochmals etwas komplizierter, aber auch das sollte klappen.

Man muss sich nur einen Ruck geben, um das einmalig zu erledigen. Du sparst da teilweise zwei- bis dreistellige Beträge pro Jahr, je nachdem bei welcher schnarchigen Bank du aktuell bist.

Edit:
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« Letzte Änderung: 07.Januar 2026, 15:27:18 von Octavianus »
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veni_vidi_vici

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Re: Geld anlegen
« Antwort #625 am: 07.Januar 2026, 15:29:07 »

Darf ich fragen bei welcher Direktbank du unterwegs bist, Octa?

Bin bei einer der vielfältigen Volksbanken. Übrigens war die App doch umsonst. Ich vermute jetzt, dass mir für die Einrichtung oder das Versenden des Schreibens die genannte Gebühr abgezogen wird. Praktisch als Kompensation, dass ich den überteuerten TAN-Generator nicht kaufe.

Das größte Problem. Ich brauche Zugriff auf mein Online-Banking, selbst wenn ich einen Umzug vornehmen will. Beziehungsweise erleichtert dies den Wechsel enorm. Also wähle ich erst einmal die Lösung mit der App. Aber der Umstieg auf eine Direktbank, vielleicht sogar eine, wo ich alle meine Finanzprodukte auf einen Blick einsehen kann (sowas gibt es glaube ich), wäre eine Option. Muss mich hier mal schlaumachen.

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DragonFox

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Re: Geld anlegen
« Antwort #626 am: 07.Januar 2026, 15:34:42 »

Habe das nicht geprüft, wurde mir im Live-Chat aber so erzählt. Sollte ich wohl nochmal kurz checken. Aber warum sollten die mich vergraulen, war ja auf der offiziellen Homepage.

LG Veni_vidi_vici

Geht ja nicht darum, dass du persönlich vergrault werden sollst. Wird allen Kunden so gehen.

Mich wundert es nur. Ich erwarte von einer Bank das sie mir kostenlos Online Banking bereitstellt. Tan Generator mit Lesegerät kann ich nachvollziehen, dass man das teuer macht. Aber App oder irgend ein anderes sicheres TAN Verfahren sollte es schon geben. 23 Euro für ein Schreiben zur Einrichtung sind genau so frech. Vor allem, weil du bereits online Banking mit der alten Karte und Lesegerät hattest.


Monatliche Kosten für Kontoführung sollten auch irgend einen erkennbaren Grund haben, wenn das zig Banken für ein einfaches Girokonto auch ohne hinbekommen. Und ob man eine Ansprechpartner braucht ist wohl von eigenen Umständen abhängig. Ich habe in den letzten zehn Jahren genau einmal einen Ansprechpartner gebraucht und dann bei einer Direktbank sofort bekommen. Dagegen hatte ich vor zwei Wochen mal eine Frage bei einer örtlichen Kreissparkasse (für die ich monatlich zahle) und dort über drei Tage und zig Anrufe in einer Hölle von Warteschlange keinen erreicht.
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kn0xv1lle

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Re: Geld anlegen
« Antwort #627 am: 07.Januar 2026, 15:59:57 »

Das ist leider auch mein Problem mit Volksbanken und Sparkasssenn. Die leben einfach nur noch davon das es viele ältere Herrschaften gibt, die ihr leben lang bei der bank sind, weil sie dort mal ein Konto eröffnet haben.
Ich bin bei der ING und kann mich auch nicht beschweren. Konto ist weitesgehen Kostenlos ab 1000 Euro eingang. App ist übersichtlich, man kann Geld wirklich überall abheben egal welcher Geldautomat und wenn man möchte auch Wertpapier etc. über die App handeln. Allerdings nutze ich das nicht, weil mir die Depotkosten im Vergleich zu Online Broker einfach auch zu hoch sind. Visa Debit Karte ist kostenlos für eine Giro Card zahlt man 1,5€ im Monat.
So oder so gibt es da viele gute Anbieter draußen. Um N26 bspw. würde ich aber einen Bogen machen. Wenn einem selbst die BAFIN auf gravierende Mängel hinweisen muss, dann ist das schon sehr alarmierend.
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DragonFox

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Re: Geld anlegen
« Antwort #628 am: 07.Januar 2026, 16:07:37 »

Mich hat bei der Sparkasse gewurmt, dass sie so harte Grenzen zwischen den Kreisen macht.
Ich bin 30 Kilometer über eine Kreisgrenze gezogen und wollte dort Geld abheben/wechseln. Ich bin Kunde einer Kreissparkasse. Antwort: "Sie sind institutionsfremd." Jetzt bin ich kreissparkassenfremd und mir fehlt nichts.

Ich bin bei der DKB. Da ist es wie bei der ING. Überall Geldabheben möglich, auch im Ausland. Konto ist kostenlos ab einem einfach zu erreichenden Einzahlungsbetrag. Giro Card kostet 1-2 Euro pro Monat, wenn man sie braucht. Online Präsenz und App sind top.
Mit Consorsbank habe ich auch gute Erfahrung gemacht. Da ist meines Wissens sogar die Girocard kostenlos.


Das einzige was bei so Direktbanken im Alltag eventuell schwer wird ist Bargeld einzahlen. Das brauche ich nie. Aber da wüsste ich nicht wie es geht, bzw, kann mir nicht vorstellen, dass das kostenlos geht.
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Re: Geld anlegen
« Antwort #629 am: 08.Januar 2026, 09:31:18 »

Ich muss hier einmal ein/zwei lanzen für Sparkasse brechen, da diese Online immer wieder teilweise zu unrecht schlechtgeredet werden.

1. Das Thema Institutsfremde, ja das ist auch richtig, dass ich am Schalter kein Geld abheben kann, oder kein Geld einzahlen kann. Denn jede einzelne Sparkasse in Deutschland ist unabhängig, sprich die Kontoinformation sind auf die eigene Sparkasse beschränkt, ein umrüsten der Schalterprogramme würde einfach nur sinnlos Geld kosten bzw. beim Geld einzahlen zu rechtlichen Problemen führen beim Thema Falschgeld, da hat keine Sparkasse/Bank lust drauf, denn Umgang mit Falschgeld ist extrem aufwendig.

2. Kontoführungsgebühren: Warum haben manche Banken keine und Sparkassen schon? Ganz einfach, die Commerzbank, deutsche Bank etc. schließen lustig Filialen in ganz Deutschland. Das spart extreme kosten, denn zum einen braucht man pro Filiale mind. 2 eher mehr Mitarbeiter und zum anderen fressen Miete, Strom etc. auch ordentlich kosten. Sparkassen können das nicht so einfach, zum einen müssen sie sich an das Sparkassen Gesetz halten, welche eine flächenmäßige Bargeldversorgung garantiert und zum anderen muss jede Schließung mehr oder weniger mit den Trägerstädten verhandelt werden. Welcher Bürgermeister/Bürgermeisterin möchte schon diverse Filialschließungen in seiner Amtszeit haben.... Das führt aber im Umkehrschluss dazu, dass diverse Filialen Tag ein- Tagaus offen haben, extreme Kosten verursachen aber gleichzeitig keine Erträge generieren. Diese Verluste müssen irgendwie querfinanziert werden. Dazu kommt noch, dass das Sparkassen Geschäftsgebiet immer eingeschränkt ist, die Sparkasse München darf beispielsweise nicht einfach so Immobilienprojekte in Hamburg finanzieren etc.. Ein weiterer Grund ist, dass Sparkassen auch deutlich konservativer Anlegen dürfen, das hat insb. in der Niedrigzinsphase ab 2010 dazu geführt, dass die Erträge aus dem Zinsbuch deutlich abgefallen sind, während andere Banken risikoreicher unterwegs sein durften um zb. Verluste zu minimieren.

Ist dementsprechend jede Sparkassen Gebühr gerechtfertigt? Nein das auf keinen Fall, das soll aber nur zeigen, dass einige Dinge, welche Sparkassen machen nicht aus "Jux und Dollerei" passieren sondern einfach aufgrund ihrer Sonderform als Anstalt des öffentlichen Rechtes zu Problemen führen.
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DragonFox

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Re: Geld anlegen
« Antwort #630 am: 08.Januar 2026, 12:47:02 »

Ich muss hier einmal ein/zwei lanzen für Sparkasse brechen, da diese Online immer wieder teilweise zu unrecht schlechtgeredet werden.

1. Das Thema Institutsfremde, ja das ist auch richtig, dass ich am Schalter kein Geld abheben kann, oder kein Geld einzahlen kann. Denn jede einzelne Sparkasse in Deutschland ist unabhängig, sprich die Kontoinformation sind auf die eigene Sparkasse beschränkt, ein umrüsten der Schalterprogramme würde einfach nur sinnlos Geld kosten bzw. beim Geld einzahlen zu rechtlichen Problemen führen beim Thema Falschgeld, da hat keine Sparkasse/Bank lust drauf, denn Umgang mit Falschgeld ist extrem aufwendig.

2. Kontoführungsgebühren: Warum haben manche Banken keine und Sparkassen schon? Ganz einfach, die Commerzbank, deutsche Bank etc. schließen lustig Filialen in ganz Deutschland. Das spart extreme kosten, denn zum einen braucht man pro Filiale mind. 2 eher mehr Mitarbeiter und zum anderen fressen Miete, Strom etc. auch ordentlich kosten. Sparkassen können das nicht so einfach, zum einen müssen sie sich an das Sparkassen Gesetz halten, welche eine flächenmäßige Bargeldversorgung garantiert und zum anderen muss jede Schließung mehr oder weniger mit den Trägerstädten verhandelt werden. Welcher Bürgermeister/Bürgermeisterin möchte schon diverse Filialschließungen in seiner Amtszeit haben.... Das führt aber im Umkehrschluss dazu, dass diverse Filialen Tag ein- Tagaus offen haben, extreme Kosten verursachen aber gleichzeitig keine Erträge generieren. Diese Verluste müssen irgendwie querfinanziert werden. Dazu kommt noch, dass das Sparkassen Geschäftsgebiet immer eingeschränkt ist, die Sparkasse München darf beispielsweise nicht einfach so Immobilienprojekte in Hamburg finanzieren etc.. Ein weiterer Grund ist, dass Sparkassen auch deutlich konservativer Anlegen dürfen, das hat insb. in der Niedrigzinsphase ab 2010 dazu geführt, dass die Erträge aus dem Zinsbuch deutlich abgefallen sind, während andere Banken risikoreicher unterwegs sein durften um zb. Verluste zu minimieren.

Ist dementsprechend jede Sparkassen Gebühr gerechtfertigt? Nein das auf keinen Fall, das soll aber nur zeigen, dass einige Dinge, welche Sparkassen machen nicht aus "Jux und Dollerei" passieren sondern einfach aufgrund ihrer Sonderform als Anstalt des öffentlichen Rechtes zu Problemen führen.


Das mit dem Institutionsfremd hat mich einfach nur gewundert und mich an dem Tag mit dem Gedanken konfrontiert, dass die wenigen Vorteile die ich von meiner Bank nutze jetzt mit einer längeren Reise verbunden sind. Das hat es nicht attraktiver gemacht. Ich kann die Gründe aber nachvollziehen. Ich habe an dem Tag einfach nicht damit gerechnet oder daran gedacht, dass das trotz des gleichen Logos nicht das gleiche ist.
Die Frage ist halt, ob man ein Schalterprogramm nicht über Jahre hin nach und nach hätte umstellen können um einige Dienste anbieten zu können und sich damit attraktiver zu machen. Ist doch aus einer anderen Perspektive auch ein Schritt verpasste Digitalisierung. Und ich finde eine Kreissparkasse wäre attraktiver wenn sie sagen könnte, dass Dienst A B und C in jeder Filiale funktioniert und man nicht mit einem institutionsfremd abgespeist wird.
Andererseits wächst die Anzahl an Kunden jährlich und vielleicht ist das wirklich so aufwendig, dass man sich davon nicht genug erhofft. Naja... Die telefonische Nichterreichbarkeit fand ich wesentlich schlimmer, weil ich dachte das das gewährleistet sein müsste. Aber das kann natürlich eine schlechte Woche und ein Einzelbeispiel gewesen sein.


Wegen den Kontoführungsgebühren: Stimmt schon, dass man da für etwas bekommt. Aber auch da muss man entscheiden ob man das braucht.
Mir ist klar, dass ich die 3-4 Mal im Jahr wo ich Bargeld abhebe ein Automaten der Kreissparkasse verwende. Aber wenn sich das irgendwann mal nicht mehr bezahlen lässt muss eben meine Bank die Kosten auf mich umlegen oder die Anzahl der möglichen Abhebungen einschränken.



Das bei der Kreissparkasse grundsätzlich die Sachen aus Jux und Dollerei passieren wollte ich nicht sagen. Ich prüfe als Kunde einfach nur meine Optionen. Für manche mag die Kreissparkasse eine gute Option sein. Ich fühle mich bei einer Direktbank aktuell sehr gut aufgehoben.
Zu unrecht schlecht geredet, finde ich, habe ich sie nicht. Gibt ja einfache Gründe, die ich anführen kann, warum ich nicht mehr bei der KSK bin. Ich habe einfach für eine Leistung gezahlt die ich über 10 Jahre nicht genutzt habe.
« Letzte Änderung: 08.Januar 2026, 12:50:41 von DragonFox »
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Elemotion

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Re: Geld anlegen
« Antwort #631 am: 08.Januar 2026, 15:29:54 »

@DragonFox, deswegen habe ich dich auch nicht direkt angesprochen sondern die Allgemeinheit. Ich wollte das Thema einfach genau aus dem Grund aufgreifen, da es Online immer wieder zu Rants kommt wie schlecht bei Sparkassen alles ist.

Klar aus deiner Sicht ist ein wechsel absolut verständlich.

Zum Thema Systeme umstellen, es kann auch sein, dass es da rechtliche Gründe gibt, dass sich Sparkassen nicht weiter miteinander verzahnen.
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Octavianus

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Re: Geld anlegen
« Antwort #632 am: 08.Januar 2026, 20:05:57 »

Darf ich fragen bei welcher Direktbank du unterwegs bist, Octa?

Bin bei einer der vielfältigen Volksbanken. Übrigens war die App doch umsonst. Ich vermute jetzt, dass mir für die Einrichtung oder das Versenden des Schreibens die genannte Gebühr abgezogen wird. Praktisch als Kompensation, dass ich den überteuerten TAN-Generator nicht kaufe.

Das größte Problem. Ich brauche Zugriff auf mein Online-Banking, selbst wenn ich einen Umzug vornehmen will. Beziehungsweise erleichtert dies den Wechsel enorm. Also wähle ich erst einmal die Lösung mit der App. Aber der Umstieg auf eine Direktbank, vielleicht sogar eine, wo ich alle meine Finanzprodukte auf einen Blick einsehen kann (sowas gibt es glaube ich), wäre eine Option. Muss mich hier mal schlaumachen.

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Wie ich im Spoiler schrieb, bin ich bei der comdirect und zufrieden dort. Ich habe den Support dort nur einmal gebraucht bei der Finanzierung einer Immobilie, da es um eine hohe Summe an Eigenkapital ging, aber das ging absolut unproblematisch.
Depot, Tagesgeld, Kreditkarte sind alle an einem Ort und ich nutze als zusätzliche Konten ein lokales Gehaltskonto hier in Bulgarien und mit meiner Frau zusammen Revolut als Gemeinschaftskonto, von dem alle gemeinsamen Abgaben abgehen. D.h. von meinem aktuellen Konto gehen aktuell nur laufende Fixkosten weg und die Finanzierung meiner Depotsparpläne. Das meiste läuft da automatisiert. Daher brauche ich definitiv kein Konto bei einer Volksbank oder Sparkasse, auch wenn Elemotion zurecht darauf hingewiesen hat, dass diese für bestimmte Zielgruppen sinnvoll sind. Zu der gehöre ich aber definitiv nicht.
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Veilchen blühen ewig

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Re: Geld anlegen
« Antwort #633 am: 10.Januar 2026, 20:43:44 »

Bei Sachen Geld anlegen, bin ich mir immer unsicher, da ich ich mit Aktien nie beschäftigt habe. Ich hatte nie die Zeit dafür.

Aber ich habe meinem Gefühl vertraut, und wollte immer nur die Inflation abgedeckt haben.

Das erste Kilo Gold habe ich mir bei 800€ die Unze gekauft, das Zweite bei 1000€, das dritte bei 1300€.

Als Trump das zweite Mal Präsident wurde, haben wir alle MTFs verkauft, und alles in Gold bei 3k die Unze gesteckt.

Was soll ich sagen? Es glänzt schön, und unser Gespartes ist defintiv nicht kleiner geworden. Ich würde Gold als Langzeitinvestment(20-X Jahre) immer empfehlen.
Pie X Daumen. Je weniger der Geldschein wert ist, desto mehr steigert sich Gold.
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Tim Twain

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Re: Geld anlegen
« Antwort #634 am: 11.Januar 2026, 21:55:14 »

Über Gold ranken sich ziemlich viele Mythen, nachweisbar ist eine solche Korrelation zwischen Inflation und Gold nicht wirklich. Gold hat schon deutlich verloren, als die Inflation sehr hoch war.
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Veilchen blühen ewig

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Re: Geld anlegen
« Antwort #635 am: 16.Januar 2026, 20:30:14 »

Über Gold ranken sich ziemlich viele Mythen, nachweisbar ist eine solche Korrelation zwischen Inflation und Gold nicht wirklich. Gold hat schon deutlich verloren, als die Inflation sehr hoch war.

Ah ja, dann erkläre mir doch bitte diese Grafik. Bildet den Goldpreis der letzten 30 Jahre ab.

https://www.finanzen.at/rohstoffe/goldpreis/euro

Gold wird teurer, wenn die Währungen weicher werden. Und weichere Weltwährungen als Dollar und Euro gibt es nicht. Sind nur Papierstücke, welche bald nichts mehr wert sein werden. Die Eu wird bald den digitalen Euro einführen. Ja, warum wohl? Kann ja nichts mit einer Währungsabwertung zu tun haben.

Ach ja, Gold ist mittlerweile 4,6k die Unze wert. Aber klar, das sind ja nur ominöse Gerüchte.

Aber ok, ich habe ja mittlerweile nur knapp 400% Gewinn gemacht. Mir egal was andere darüber denken. Aber Gold deckt wirklich immer zumindest die Inflation ab. Nicht die Öffentliche, sondern die Reale.
« Letzte Änderung: 16.Januar 2026, 20:35:21 von Veilchen blühen ewig »
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Re: Geld anlegen
« Antwort #636 am: 16.Januar 2026, 22:18:23 »

Glaube nicht, dass das als Angriff gegen deine Investitionsstrategie gemeint war

Das Gold nicht per se teurer wird wenn die Währungen weicher werden sieht man zum Beispiel an den 80er und 90ern. Da war die Inflation zum Teil über der Steigerung des Goldes. Das mindert deine Erfolge aber nicht im geringsten. Glückwunsch.  ;)
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Re: Geld anlegen
« Antwort #637 am: 16.Januar 2026, 22:21:37 »

Über Gold ranken sich ziemlich viele Mythen, nachweisbar ist eine solche Korrelation zwischen Inflation und Gold nicht wirklich. Gold hat schon deutlich verloren, als die Inflation sehr hoch war.

Ah ja, dann erkläre mir doch bitte diese Grafik. Bildet den Goldpreis der letzten 30 Jahre ab.

https://www.finanzen.at/rohstoffe/goldpreis/euro

Gold wird teurer, wenn die Währungen weicher werden. Und weichere Weltwährungen als Dollar und Euro gibt es nicht. Sind nur Papierstücke, welche bald nichts mehr wert sein werden. Die Eu wird bald den digitalen Euro einführen. Ja, warum wohl? Kann ja nichts mit einer Währungsabwertung zu tun haben.

Ach ja, Gold ist mittlerweile 4,6k die Unze wert. Aber klar, das sind ja nur ominöse Gerüchte.

Aber ok, ich habe ja mittlerweile nur knapp 400% Gewinn gemacht. Mir egal was andere darüber denken. Aber Gold deckt wirklich immer zumindest die Inflation ab. Nicht die Öffentliche, sondern die Reale.
https://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/gluecksspiel-historische-daten-zeigen-gold-ist-kein-zuverlaessiger-schutz-vor-inflation-10230169
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Re: Geld anlegen
« Antwort #638 am: Heute um 10:31:21 »

Über Gold ranken sich ziemlich viele Mythen, nachweisbar ist eine solche Korrelation zwischen Inflation und Gold nicht wirklich. Gold hat schon deutlich verloren, als die Inflation sehr hoch war.

Ah ja, dann erkläre mir doch bitte diese Grafik. Bildet den Goldpreis der letzten 30 Jahre ab.

https://www.finanzen.at/rohstoffe/goldpreis/euro

Gold wird teurer, wenn die Währungen weicher werden. Und weichere Weltwährungen als Dollar und Euro gibt es nicht. Sind nur Papierstücke, welche bald nichts mehr wert sein werden. Die Eu wird bald den digitalen Euro einführen. Ja, warum wohl? Kann ja nichts mit einer Währungsabwertung zu tun haben.

Ach ja, Gold ist mittlerweile 4,6k die Unze wert. Aber klar, das sind ja nur ominöse Gerüchte.

Aber ok, ich habe ja mittlerweile nur knapp 400% Gewinn gemacht. Mir egal was andere darüber denken. Aber Gold deckt wirklich immer zumindest die Inflation ab. Nicht die Öffentliche, sondern die Reale.
Ich gehe mal auf deine Grafik ein. Von 1999 bis 2006 ging der Goldpreis nur seitwärts. Ingesamt dürfte die Inflation dort zwischen 25% und 30% im gesamten Zeitraum gelegen haben. Du hast also Inflationsbereinigt soviel Geld verbrannt. Zwischen 1980 und 2006 ging der Goldpreis übrigens erst zurück und erreichte erst 2006 wieder den Stand von 1980. Kannst überlegen, wie sich da ein Goldinvestment geschlagen hat, vor allem im Hinblick darauf, dass Anfang der 80er die Inflation auch noch hoch war.
Um das nochmal zu verdeutlichen : Zwischen 1975 und 2024 war die Rendite in Gold 4,2% pro Jahr (da ist die Rally die gerade stattfindet mit drin), der MSCI World hat 9,7% geschafft.
Zwischen 1980 und 1990 war die Rendite von Gold negativ (-2,7%), der MSCI World hatte 18,5%...
1990 bis 2000 war es ebenfalls negativ (-1,8%) und der MSCI hat 13% erreicht.
Vergleicht man seit 1980 jede Dekade bis 2020, dann ist Gold nur im Zeitraum von 2000-2010 besser gelaufen (Platzen der New Economy-Blase 2000-2003, Finanzkrise 2008). Ansonsten hat man immer verloren und oft auch nichtmal die Inflation ausgeglichen. Damit wäre deine Aussage, dass Gold immer mindestens die Inflation ausgleicht, sachlich falsch. Gold ist außerdem volatiler als andere Anlageformen.
Ich nehme jetzt mal die Daten von 1975 bis 2024.
In diesem Zeitraum war die durchschnittliche Rendite von Gold 4,9% einer durchschnittlichen Standardabweichung von 17,5% pro Jahr. Ein reines Aktiendepot hätte 9,7% gebracht (trotz Krisen) und nur mit 15,1% geschwankt. Im Idealfall hättest du 90% Aktien und 10% Gold gehabt. Deine Rendite wäre dann 9,5% gewesen und die Schwankungen nur 13,8%. Du hättest also für "nur" 0,2% weniger Rendite mit Gold dein Anlage-Portfolio schwankungsresistenter gemacht (ein Hoch auf die Diversifikation).
Also faktisch und mit Zahlen hinterlegt ist es nicht falsch Gold zu kaufen. Nur allein auf Gold zu setzen ist selten eine gute Idee (wie bei allen Investments übrigens).


Zum Thema Sparkassen : Ich habe seit ich 16 bin ein Konto bei der Sparkasse (also 27 Jahre) und würde mich nicht als ältere Herrschaft bezeichnen. Funktioniert auch alles gut. Habe dort (will mein Haus ein wenig modernisieren) mal angefragt und sofort einen Termin in der gleichen Woche bei meiner Beraterin bekommen. Sind dann meine finanzielle Situation durchgegangen und bekam dann noch am selben Tag die Zusage, dass ich bis 50000 € nur anrufen brauche und die würde das sofort freigeben zu einem Zinssatz, den ich bei Check24 nicht bekommen hätte. Ist also nicht alles schlecht bei den Sparkassen. Und die 10 € im Monat für das Konto kann ich ja auch von der Steuer absetzen, es stört also nicht wirklich. Es kam dabei übrigens auch raus, dass ich keinen Dispo habe, also mein Konto gar nicht überziehen kann (wohl ein Relikt daraus, als ich mit 16 das Konto eröffnet habe). Das ist übrigens kein Plädoyer dafür, dass ihr alle zur Sparkasse lauft, sondern einfach nur dafür, dass ihr wenn ihr eine Bank findet, mit der ihr gut zurecht kommt, dort auch bleiben könnt, selbst wenn sie leicht teurer ist.
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