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[FM18] Von Tennis über Kohle in den Süden
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MarkusMerk:
Wahnsinn, wie es momentan läuft. Souverän an der Tabellenspitze - meiste Siege - bester Angriff und die letzten drei Spiele stand die Abwehr auch noch bombensicher? Was soll euch auf dem Weg in die 2. Bundesliga aufhalten? Zumal ich mir sicher bin, dass du würdige Nachfolger für deine drei Abgänge präsentieren wirst.  8)
OppaChonk:
@Cassius, chrissizeit, Assindia1907, BavarianLion: Vielen Dank für euer Feedback! :)

@MarkusMerk: Ich hoffe, niemand hält uns mehr auf. Allerdings hoffe ich in der 2. Bundesliga auf einen erneuten deutlichen Zuwachs der Zuschauerzahlen. Nachfolger für die drei Abgänge sind bereits eingetütet, allerdings muß ich mir noch Gedanken um die Abwehr machen. Eventuell sogar um die Torhüter...

@all: Es geht bald weiter, momentan hat mich halt nur das böse RL voll im Griff.
OppaChonk:
Saison 2020/21 - November bis Januar

Verein

Einer der zuverlässigsten und loyalsten Spieler der letzten Jahre hängt seine Fußballschuhe an den Nagel:

Da er bereits einen Anschlußvertrag unterzeichnet hat, wird er Tennis nach seiner Karriere als Scout erhalten bleiben.

Weiterhin erhielt ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch beim BFC Dynamo - welches ich direkt ablehnte.


Gegen Ende der Hinrunde war Greuther Fürth wohl auf Trainersuche, zumindest konfrontierte mich die Presse mit einem angeblichen Interesse meinerseits an dem Posten. Ich habe allerdings eindeutig klar gemacht, daß ich nicht gewillt bin, nach Fürth zu wechseln.


Spiele

Eröffnet wurde der November durch ein Auswärtsspiel beim Tabellenvierten, Preußen Münster. Knöll und Mirbach erzielten in der ersten Halbzeit je einen Treffer, in der zweiten Hälfte kamen die Münsteraner noch einmal heran, mußten die drei Punkte aber schlußendlich doch uns überlassen. Im Berliner Landespokal bei der SpVgg Hellas-Nordwest ließ ich die zweite Garde ran, Atilgan und Jahn mit jeweils einem Doppelpack ließen keine Zweifel an unserer Favoritenrolle aufkommen. In der anschließenden Länderspielpause durften sich weitere Spieler Praxis verschaffen, Gatow und Türkiyemspor hatten keine Chance. Das anschließende Heimspiel gegen Halle beinhaltete ein schönes Tor-Comeback: Calvo, lange verletzt, durfte von Anfang an ran und bedankte sich mit dem wichtigen 1:0 kurz vor der Halbzeitpause. Im Abschnitt zwei trafen noch Knöll und Beiersdorf und sicherten den am Ende ungefährdeten Heimsieg.

Danach ging es zur kleinen Herha, welche eine bis dahin eher durchschnittliche Runde spielten. Dennoch waren sie es, die vor einer Kulisse von über 4.500 Zuschauern (allein 4.000 Anhänger von uns!), die erste Hälfte klar dominierten. Kilprit nach einer Viertelstunde sowie Michelbrink besorgten die 2:0 Pausenführung für die Gastgeber. Allerdings holte sich Mittelstädt mit dem Pausenpfiff noch eine dumme rote Karte ab, so daß die Hoffnung auf einen Auswärtserfolg nicht nachließ. Allerdings dauerte es bis zur 71. Minute, bis die Gäste doch mal in den Strafraum eindringen konnten: Der für den unterirdisch spielenden Calvo eingewechselte Jahn bediente Knöll perfekt, welcher nur noch einschieben mußte. Doch damit nicht genug - Cakmak schnappte sich wenige Minuten später den Ball und drosch ihn einfach mal volley aufs Tor - und er war drin! Ein absolut sehenswertes Tor, solche dürfte er gern öfter erzielen... In der Folge gelang leider beiden Mannschaften nichts mehr, so daß es beim am Ende absolut gerechten Unentschieden blieb.



Erneut mußten wir auswärts ran - dieses Mal zu Gast beim 1. FC Magedburg. Knöll durch je ein Tor in der ersten sowie zweiten Hälfte sowie Beiersdorf und Henning besorgten den lockeren 4:0 Erfolg. Jetzt schon 9 Spiele ungeschlagen, der nicht geplante Aufstieg rückte immer weiter heran.

Als letztes Heimspiel des Kalenderjahres stand das Duell gegen 1860 München an. Immerhin knapp über 6.000 Fans fanden sich im Mommsenstadion ein und wurden beileibe nicht enttäuscht. Bereits nach 23 Minuten führten die Gäste völlig überraschend mit 2:0 durch Tore von Wein und Schahin. Doch meine Jungs wollten sich nicht geschlagen geben und so erzielte Knöll, der bei uns so langsam zum Goalgetter avancierte, den wichtigen Anschlußtreffer noch vor dem Pausentee. In Halbzeit zwei zeigte unsere Offensive seine ganze Klasse: Nach dem Ausgleich von Mirbach brach die Moral der Sechzger komplett und Jahns Treffer drehte nach gut einer Stunde das Spiel. Erneut Mirbach und Knöll setzten dann den Schlußstrich unter einer blamablen zweiten Hälfte der Gäste und sorgten für einen in der Höhe doch verdienten Erfolg.



Mirbach drehte im Duell gegen den BVB II richtig auf: Seinem Doppelpack in der ersten Hälfte ließ er ein weiteres Tor in Halbzeit zwei folgen und sicherte uns den abschließenden 4:2 Sieg.
Damit waren wir in unserer ersten 3. Liga-Saison klarer Herbstmeister!

In der Winterpause testeten wir drei Mal: Im ersten Spiel gegen Hertha BSC war die Hütte komplett voll, 15.200 Fans verfolgten ein spannendes 1:1. Die folgende Partie gegen Charlottenburg war ein reines Schaulaufen, 7:0 hieß das Ergebnis am Ende. Abgeschlossen wurde die Wintervorbereitung durch ein Duell gegen die Zweitvertretung vom FC Bayern, dies war deutlich zäher, aber wurde dennoch gewonnen.

Es standen im Januar dann drei Pflichtspiele an, welche wie folgt liefen: Das Auftaktspiel beim amtierenden Meister Werder Bremen II entwickelte sich zu einer wahren Demontage für die Heimmannschaft. Fütter als RV erzielte den "Dosenöffner" bereits nach sieben Minuten, Atilgan setzte vier Minuten später das 2:0 oben drauf. Cakmak traf nicht lange später, und Knöll schnürte sogar noch einen Doppelpack. So stand es bereits zur Halbzeit 5:0, wodurch im zweiten Durchgang Schonung angesagt war. Einzig Knöll traf noch einmal, und somit blieben wir erneut ungeschlagen.



Schonung deshalb, weil unter der Woche bereits die nächste Partie anstand und die Spieler immer mal wieder durch kleinere Verletzungen (wenige Tage Ausfallzeit) zurück geworfen wurden. Im Heimspiel gegen Rostock gelang in der ersten Hälfte rein gar nichts, bevor dann Atilgan, Neuzugang Vollert mit einem sehenswerten Kopfball nach Ecke sowie Knöll die Kogge doch versenkten. Zum Abschluß des Januar spielten wir beim Tabellenletzten Wehen Wiesbaden, allerdings lief hier fast nichts zusammen. Die Gastgeber waren bis zur Schlußphase zwar nicht die bessere, aber die clevere Mannschaft. Erst Atilgan traf kurz vorm Schlußpfiff zum erleichternden 1:0. Nur ein Treffer bei einem Schußverhältnis von 24:6 ist eindeutig zu wenig. Ich hatte sogar zwischenzeitlich fest damit gerechnet, daß Wehen irgendwie den Ball reinstolpert und wir verlieren...



Aber dafür konnte endlich ein Spieler von uns eine Auszeichnung mitnehmen: Knöll wurde verdient zum "Spieler des Monats" erklärt, vor Girth (Unterhaching) sowie Sturmpartner Atilgan.

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Die Partien im Überblick:



Nach nunmehr 22 Spieltagen glaubt niemand - außer dem Vorstand - noch daran, daß wir absteigen oder noch mal unten rein rutschen könnten. Mittlerweile 13 Punkte Vorsprung auf den ärgsten "Verfolger", Preußen Münster, sowie 19 Punkte (!) auf Karlsruhe, die momentan den Playoff-Platz belegen, lassen uns mittlerweile sehr sicher als der kommende Meister aussehen. Selbst eine deutliche Schwächephase könnte uns nicht mehr aufhalten, da der erste aufstiegsberechtigte Verein auf Platz 6 stehend der VfL Osnabrück ist - welche schon 23 Punkte mehr holen müßten als wir, um uns noch abzufangen. In der unteren Tabellenhälfte sieht es für Wehen Wiesbaden sehr düster aus - schon 15 Zähler Rückstand auf den rettenden 16. Platz lassen selbst die größten Optimisten verzweifeln. Enttäuschend spielen diese Saison auch der MSV Duisburg sowie Bayern II. Beide waren in der Saisonprognose deutlich weiter vorn gesehen worden.



Transfers

Abgänge

Im Laufe der Hinrunde hatte ich sehr schnell festgestellt - die Mannschaft ist groß, man kann viel rotieren. Allerdings sind viele Positionen nicht nur doppelt sondern dreifach gut besetzt und es spielen sich keine Grüppchen ein. Also durften einige Spieler - bei adäquaten Angeboten - den Verein verlassen. Bereits vor der Transferphase erhielten Kauter, Nickel, Jahn und Stenzel Angebote von höherklassigen Vereinen. Nach einigen harten Verhandlungsrunden ging Kauter für 240.000€ zur Hertha zurück, wo er aber bisher nur in der zweiten Mannschaft sich zeigen durfte. Nickel wechselte für knapp 150.000€ nach Bremen, kam bisher aber nicht zum Einsatz. Jahn und Stenzel wechselten im Doppelpack zu Eisern Union, zusammen für rund 300.000€.
Kurz vor Ende der Transferphase schlug die Fortuna aus Düsseldorf noch bei Kraeft zu, für ihn erhalten wir rund 130.000€. Außerdem verließen uns noch: Schubert (Braunschweig, 52.000€), der unzufriedene dos Santos (Jena, 29.000€) sowie Geisler (Karlsruhe, 38.000€). Weiterhin erhielt Mirbach mehrere Offerten, die ich allesamt ablehnte. Danach war er leider sauer, und ich begann zu grübeln. Als dann eine erneute Anfrage von Dynamo Dresden kam, handelte ich diese auf 240.000€ hoch und ließ Mirbach dann ziehen. Er erzielte direkt in seinem ersten Spiel einen Treffer und hat wohl mit dem Wechsel alles richtig gemacht. Immerhin kann er bei der SGD deutlich mehr verdienen, als bei uns.

Ebenfalls Anfragen erhielt Calvo, den diese allerdings völlig kalt ließen. So konnte ich diese beruhigt ablehnen, auch wenn Ingoldstadt hartnäckig blieb.

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Zugänge

Atilgan hatte bei uns so gute Leistungen abgeliefert, daß wir ihn unbedingt fest verpflichten wollten. Dynamo Dresden ließ mit sich handeln, und so konnten wir Osman für einen Sockelbetrag von 40.000€ an uns binden.
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Weiterhin hielt ich Ausschau nach einem neuen Stammtorhüter - Krahl und Amelung sind zwar sehr talentiert, sind aber eigentlich selbst für 3. Liga Verhältnisse zu schwach. Fündig wurde ich in Biller, einen extrem talentierten jungen Keeper. Ihn konnten wir für anderthalb Jahre aus Leipzig loseisen, inklusive einer Kaufoption in Höhe von 500.000€. Da das Gehalt weiterhin von RBL bezahlt wird, belastet er nicht das Gehaltsbudget UND wir haben einen neuen Stammkeeper.
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Verpflichten wollte ich für die Defensive noch den jungen Nietfeld von Leverkusen, welcher auf der Leihliste stand. Allerdings grätschte mir da der FCM rein...
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... genau wie bei der geplanten Ausleihe von Pherai vom BVB. Der FCM ist für mich in diesem Save nun unten durch.
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Also mußte ich anderweitig planen. Als Option für die Offensive kam der junge Bialek von Union Berlin nun schon per Leihe bis zum Ende der Saison. Danach wird er fest zu uns wechseln, da sein Vertrag ausläuft.
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Ablösefrei wurden dann noch verpflichtet: Idrissa Toure für die Zentrale (der Grund, warum dos Santos unzufrieden war) sowie Vollert, der auf VZ, DM sowie MZ einsetzbar ist. Beide Spieler hoben das Niveau der Mannschaft noch einmal ordentlich an (auch wenn mein Co von Vollert nicht SO begeistert ist).
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Amelung durfte dann noch per Leihe gehen, allerdings fand sich kein Verein, der ihn leihen wollte.

Somit besteht die Mannschaft momentan aus:

TW - Biller | Krahl, Amelung

VR - Henning | Fütterer
VZ - Gelspeck, Ziegele, Vollert | Pikkarainen, Franke
VL - Akyol | Scherff

MZ - Beiersdorf, Toure | Ciftci, Schulz-Fademrecht, Rockenbach
OMZ - Cakmak | Bialek

TJ - Knöll, Atilgan | Calvo

Somit sind nur noch 22 Spieler im Kader (plus 4 Spieler aus der U19, die theoretisch schon 3. Liga spielen dürften), eine für mich perfekte Größe, da ich eigentlich lieber mit kleineren Mannschaften arbeite.
MarkusMerk:
Verrückt wie ihr die Liga kurz und klein schießt (inkl. eines Umbruchs innerhalb der Saison) - da ist mit der 2. Bundesliga wohl endlich mal wieder eine Herausforderung fällig.
OppaChonk:
@MarkusMerk: Da hast du absolut recht. Die Form meines Teams macht mir Angst. Immerhin sind einige meiner Jungs nichts anderes als "Aussortierte".

Saison 2020/21 - Februar/März

Spiele

Der Auftakt zu drei englischen Wochen fand bei Croatia Berlin statt. In unser voraussichtlich letzten Landespokal-Saison gaben wir uns keine Blöße und siegten standesgemäß mit 5:0. Die Auslosung dagegen war typisch: Nichts wurde es mit dem erhofften Finale gegen den BFC, denn wir müssen diese schon im Halbfinale rauskegeln.



Drei Tage später zog der Troß von Berlin nach Westsachsen, um den dort ansässigen Chemnitzer FC ein glückliches 1:0 abzutrotzen. Erst kurz vor Schluß konnte Knöll in einem körperbetonten Spiel das Siegtor erzielen. Wieder drei Tage später - Heimspiel gegen den HSV II. Wir ließen der Zweitvertretung um Mavraj keine Chance und gewannen mit 3:0. Knöll als Doppeltorschütze ebnete bereits in Halbzeit Eins den Weg, bevor Nachwuchsstürmer Calvo kurz nach der Pause den beruhigenden Dreitore-Vorsprung herstellen konnte. Nach Ablauf von vier Tagen - immerhin ein Tag mehr zu Regeneration als zuletzt - traten wir beim VfL Osnabrück an. Die Zuschauer sahen hier ein absolut ausgeglichenes Spiel, auch wenn Tennis schon sehr früh nach dem Sieger aussah: Bereits in der 4. Minute konnte Touré einen Freistoß per Kopf ins Tor verlängern. In Hälfte zwei trafen erst die Gastgeber: Deville in der 63. Minute erzielte den Ausgleich. Kurz darauf zeigte der Schiedsrichter auf den Punkte und Knöll traf sicher ins Eck. Die Freude über die erneute Führung währte nicht lange, da wenige Minuten darauf Klaas den Ausgleich wieder herstellen konnte. Im Endeffekt konnten wir uns über das Remis nicht beschweren - hier wäre auch durchaus eine Niederlage möglich gewesen. Im darauf folgenden Heimspiel gegen den Karlsruher SC sahen wir durch Tore von Atilgan und - wem sonst? - Knöll lange wie der sichere Sieger aus. Doch ein Abwehrfehler von Vollert ermöglichte Thiede den Anschlußtreffer und machte es so noch mal unnötig spannend. Positiv anzumerken auch: Es fanden sich wieder fast 6.500 Zuschauer im Stadion ein. Der Fanzuwachs ist deutlich!
Zum Abschluß der englischen Wochen hatten wir Bayern II zu Gast. In einem ereignisarmen Spiel, in dem - abgesehen von Torhüter Biller und Innenverteidiger Gerlspeck - kein (!) Spieler eine Note über 6.9 bekam, traf immerhin Knöll zum Erfolg.
Kurios am Rande: Genau 5.803 Fans wollten das Spiel sehen. Davon war kein einziger Gästefan dabei.

Da Osman Atilgan angeschlagen war, war ich gezwungen, Emre Simsek aus der U19 hoch zu ziehen. Beim Gastspiel in Unterhaching saß er zu erst auf der Bank - doch noch in der ersten Minute (!) die Hiobsbotschaft: Unser Goalgetter Knöll wurde von Winkler böse gefoult (welcher dafür nicht mal Gelb sah...) und mußte verletzt vom Platz. Somit durfte Simsek doch schon ran und mußte ins kalte Wasser geworfen werden. Die neue blutjunge Sturmreihe, bestehend aus den beiden 18jährigen Teenagern Calvo und Simsek, mußte sich erst einmal finden. So übernahm erst einmal Ziegele die Verantwortung: Freistoß Bialek (Attribut hier 14!), Kopfball Ziegele, Tor! Doch praktisch mit dem Pausenpfiff erhielten wir einen Dämpfer: Rüzgar konnte sich freilaufen und den Ausgleich erzielen. In der Halbzeitpause wurden mein "Kindergarten"-Sturm noch einmal von mir aufgebaut, beide spielten bisher eher mittelprächtig. Und siehe da, es wirkte: Flanke von Hennig aus dem rechten Mittelfeld, volley von Calvo - erneute Führung! Keine Viertelstunde später zeigte sich Calvos Mannschaftsdienlichkeit (Teamwork 15!) - Paß vor dem Strafraum auf den heranrauschenden Simsek (Antritt 13) - TOR! Damit konnte erneut ein Spiel gewonnen werden und die Ungeschlagen-Serie ging weiter.

Dann allerdings die Nachricht unseres Chef-Physios: Knöll fällt für rund einen Monat aus. Bitter, bei seiner Form bis dahin (>7.50!).



Eine Woche später dann ein für alle Zuschauer absolutes Spitzenspiel mit riesigem Unterhaltungswert. Der MSV Duisburg war zu Gast. Etwas über 6.300 strömten ins Mommsenstadion, davon gut 400 aus dem Ruhrgebiet angereiste Gästefans. Letztere durften zuerst jubeln: Beck erzielte schon nach 5 Minuten ein direktes Freistoßtor. Doch meine Mannschaft ließ sich davon nicht beeindrucken und so hatten wir nach einem Doppelschlag von Calvo bereits eine Viertelstunde später das Spiel gedreht. Doch damit nicht genug: Die Zebras waren von der Führung völlig geschockt und mußten einen weiteren, schnellen Doppelschlag verkraften: Atilgan erzielte in der 27. und 30. Minute nach mustergültigen Kontern die Tore zum 3:1 bzw. 4:1. Also ging es mit einem beruhigenden Halbzeitergebnis in die Kabinen. Anscheinend hatte die hohe Führung aber auch bei einigen Spielern etwas Überheblichkeit hervorgerufen, anders kann ich mir die Leistung in Hälfte zwei nicht erklären: Erneut Beck (dieses Mal Kopfball nach einem Freistoß) und Fröde brachten die Gäste noch einmal auf 3:4 heran. Das Spiel war wieder völlig offen. Die komplette Innenverteidigung war am Schlafen, ich war fuchsteufelswild. Atilgan hatte wohl mein Gesicht gesehen, welches so sehr glühte, daß es dem berühmten Jupp "Osram" Heynckes locker Konkurrenz gemacht hat, und baute die Führung zum 5:3 wieder aus. Meine Gesichtszüge glätteten sich etwas - aber sieben Minuten später war Engin völlig frei und erzielte - wieder eine vermaledeite Standardsituation!  - das 4:5 aus Sicht der Gäste. Ich war nicht mehr rot, sondern kalkweiß. Kein Verteidiger traute sich, in meine Richtung zu sehen. Einzig Calvo, der unbeschwerte Jung, schnappte sich den Ball nach einem Konter und knallte die Kugel ins obere Toreck - 6:4! In der letzten guten Viertelstunde passierte zum Glück nichts mehr. Trotz des Sieges war ich extrem angefressen und ließ dies meine Abwehr auch spüren. Gerlspeck und Ziegele zog das etwas runter, aber das mir in dem Moment egal.




Eine Woche später ging es zum wichtigen Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg II. Mit einem Sieg könnten wir den direkten Auftsieg bereits am 30. Spieltag fest machen. Von Anspannung diesbezüglich war bei meinen Spielern allerdings keine Spur zu erkennen - bereits nach 17 Minuten führten wir durch Tore von Beiersdorf, Bialek und Fütterer mit 3:0. In der zweiten Halbzeit dagegen zeigte sich wieder das andere Gesicht der Mannschaft: die eklatante Schwäche bei gegnerischen Standards. Azzaoui traf zum 1:3. Kurz darauf konnte Calvo die Dreitore-Führung wieder sichern, bevor Osimhen für die Wölfe traf. Negativpunkt des Spieles war LV Scherff, welcher sind in den letzten zehn Minuten des Spiels zwei gelbe Karten abholte und folgerichtig den Platz verlassen mußte. Aber das war in dem Moment egal, denn:



Das letzte Spiel im März fand dann zu Hause gegen Sonnenhof Großaspach statt. 6.300 Zuschauer sahen ein sehr defensives Spiel, bei dem beide Offensivreihen absolute Totalausfälle waren. Allerdings spielten die Gäste auch oft nahe an der Grenze des Erlaubten: Allein auf Seite von Tennis gab es drei (!) verletzungsbedingte Auswechslungen, so daß Knöll - obwohl noch leicht angeschlagen - verfrüht zu seinem Comeback kam. Touré erlöste uns in der 65. Minute mit seinem Siegtreffer und dann war es endlich amtlich - MEISTER, und das schon am 31. Spieltag!



Aufgrund der Länderspielpause standen noch zwei Freundschaftsspiele an - Hürtürkel wurde locker mit 5:0 abgefertigt, auch unser erstes internationales Spiel unter meiner Regie, gegen Kotwica (2. Liga Polens) konnte mit 3:0 gewonnen werden.



Nicht sonderlich überraschend grüßen wir mit einem extrem hohen Abstand von ganz oben. Die Hansekogge hat sich nach einer grandiosen Aufholjagd auf Platz 2 geschoben, Münster ist auf Platz 4 zurück gefallen. In einer erschreckenden Form befindet sich unser nächster Gegner, Schweinfurt.



Als Beispiel mal die Saisonverläufe von Hansa Rostock und dem FCB II:
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Verein

Aufgrund der mittlerweile relativ guten Situation und des Aufstieges (immerhin bringt selbst der letzte Platz in der 2. Liga fast 7 Millionen Preisgeld!) wurden die Budgets deutlich erhöht. Außerdem sind nun mehr Einnahmen reinvestierbar. Die finanzielle Gesundung geht also weiter!




Unser alter Haudegen, der mittlerweile 36jährige Thiago Rockenbach, wird leider kein einziges Spiel mehr machen können. Schade, daß er seine tolle, lange Karriere so beenden muß.



Der Youth-Intake war - abgesehen von zwei Spielern - absolut unbrauchbar.
Budschell, erst 14jährig, hätte jetzt schon gute Ambitionen auf einen Platz im Spieltagskader.
Leider wird es noch ein paar Jahre dauern, bis er A-Elf spielen darf.
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Auch Aktas wird wahrscheinlich, sobald er das entsprechende Alter erreicht, direkt zum Spieltagskader gehören.
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Apropos U19: Diese ist ebenfalls nach einer überragenden Saison Meister geworden und spielt damit ab nächster Saison endlich in der A-Jugend-Bundesliga!



Persönliches

Im Laufe des Februar fragte der Chemnitzer FC bei mir an. Natürlich habe ich dies direkt abgelehnt.


Nachdem der Aufstieg und die Meisterschaft sicher waren, habe ich den Vorstand um einen neuen Vertrag gebeten. Dieser lehnte diese Bitte allerdings sehr... lapidar ab. Mein Vertrag geht zwar noch bis 2023, allerdings ist mein Ansehen deutlich gestiegen und auch die Gehälter im Team steigen weiter. In der Sommerpause versuche ich einen neuen Anlauf.

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