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[FM18] Von Tennis über Kohle in den Süden
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Saison 2022/23 - März bis Juni

März

Im Rest der Saison standen noch zehn Ligaspiele an, den Anfang machten die Topspiele gegen den Tabellendritten, FC Ingolstadt sowie gegen den ärgsten Verfolger aus Mainz. Am Tag vor dem ersten Spiel kam aber das Ärzteteam auf mich zu und verkündete eine Verletzung von Dadachov.

Das Spiel bei den Schanzern ging dennoch relativ problemlos an uns: Ravnic mit einem Doppelpack in Halbzeit eins sowie Aisoni besorgten den zu jeder Zeit ungefährdeten Heimerfolg, die Gäste kamen nur über einen Elfmeter zum Anschluß, waren offensiv aber praktisch nicht existent. Bevor es danach weiter nach Mainz ging, erreichte uns die nächste Ausfallmeldung: Budschedl, der sehr talentierte Mittelfeldspieler, der normalerweise bereits zum erweiterten Stammpersonal gehören würde, wenn er nicht noch so verteufelt jung wäre, verletzte sich erneut am Knöchel. Hoffentlich entwickelt sich das nicht zu etwas chronischem...

Mit einem Sieg in Mainz würden wir einen großen Schritt Richtung direkter Aufstieg machen und so spielten wir auch: Ravnic besorgte bereits nach zwei Minuten den Eröffnungstreffer, danach allerdings rannten wir nur noch an und scheiterten regelmäßig am gut aufspielenden Bredlow. Kurz nach Wiederanpfiff war es dann Ross-Magee, der nach fünf Wochen endlich seine Torflaute beenden konnte und den vermeintlich sicheren 2:0 Vorsprung erzielte. Doch Mainz steckte nicht auf und kam durch den völlig freien Gbamin nach einem Freistoß zum Anschlußtreffer - doch erneut Ross-Magee, nach einem eiskalten Konter, stellte den Zweitorevorsprung wieder her. Allerdings schlief direkt im Anschluß meine Abwehr erneut, logische Konsequenz das 2:3 durch Leandrinho. Damit fielen drei Tore in drei Minuten und beide Abwehrreihen hatten sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Da wird gehörig schwammen, stellte ich etwas defensiver um, wechselte den desolaten Cohrs gegen Dung aus - welcher dann doch tatsächlich das dritte Tor der Hausherren verschuldete. 3:3, zwei Zweitorevorsprünge hergegeben. Ich war restlos bedient.



Als nächstes stand dann das Heimspiel gegen Heidenheim an, hier spielten sich Ravnic und Atilgan mit voller Spielfreude die Bälle zu, so daß ersterer beide Tore erzielte und letzterer einen Assist beisteuerte.

Zwischendurch fand die Auslosung zum Pokalviertelfinale statt und die bot einen richtigen Knaller: der Vorjahressieger Borussia Dortmund kommt in den ERDGAS Sportpark!



Außerdem fand die Bewertung von potentiellen neuen Jugendspielern statt, wie jedes Jahr waren wieder sehr viele Jungs dabei, die es bei uns nicht schaffen würden. Allerdings stachen Lange (Stefan und Thomas - nicht verwandt), Kohls und Gospodarek etwas heraus, so daß diese direkt Jugendverträge erhielten. Ein Knaller und kommender Stammspieler dagegen ist Reuter, welcher natürlich auch direkt einen Vertrag erhielt.



Schlechte Nachrichten gab es aber zum Ende des Monats auch: Mein Sportdirektor erinnerte mich an mehrere Vertragsausläufe und hier mußte ich schweren Herzens harte Entscheidungen treffen. Beiersdorf, Schulz-Fademrecht sowie Atilgan, die mir allesamt ans Herz gewachsen sind, werden keine neuen Verträge erhalten. Alle drei verlangten sie eine mehr als Verdoppelung ihrer Bezüge, die ich für klare Ersatzspieler nicht bereit bin, auszugeben. Donkor hatte ebenso keine Chance mehr; Arndt, Tekin und Mikhailov konnten leider die Ansprüche ebenfalls nicht erfüllen; Suljic erhielt ebenfalls keinen neuen Vertrag.



April

Am ersten April ging es zum wichtigen Spiel in den Breisgau, beim immer noch abstiegsgefährdeten SC Freiburg - nein, das ist leider kein Aprilscherz. Mit einem Sieg würden wir den direkten Aufstieg unter Dach und Fach bringen und meine Spieler ließen sich zu keiner Sekunde den Druck anmerken: überragender Mann des Abends beim 4:0 war Ross-Magee, der zwei Tore vorbereitete sowie eines selbst erzielte. Die anderen Torschützen waren Ravnic, Atilgan und Aisoni. Nach dem Spiel fiel dann endlich doch die Anspannung ab: Aufstieg! Vor wenigen Jahren noch in der fünftklassigen Oberliga, werden wir nun ab dem Spätsommer in der Beletage antreten.



Nachdem nun der Aufstieg klargemacht wurde, kam direkt der nächste Kracher: Pokal-Viertelfinale gegen Borussia Dortmund. Der Bundesligist, in der vorherigen Saison immerhin Pokalsieger, war natürlich absoluter Favorit auf den Sieg und genau das bewiesen sie auch: Nach wenigen Sekunden überrumpelte Moise Kean die Hausherren und erzielte den ersten Treffer des Abends, nicht einmal zwanzig Minuten später traf Startstürmer Pinamonti zum 2:0. Und als eine Viertelstunde später erneut Kean zum 3:0 traf, glaubten selbst die größten Optimisten nicht mehr an das Wunder, welches jetzt nötig wäre. In der Halbzeit faltete ich meine Spieler komplett zusammen - gegen den BVB verlieren, ja, damit rechnete jeder. Aber so?! Ohne Leidenschaft, ohne Kampf? Atilgan, der bisher einen einzigen Torschuß fabrizierte, welcher auch noch weit am Tor vorbei ging, durfte direkt in der Kabine bleiben. Für ihn kam Schmitt - und dieser Wechsel brachte die Wende. In der 60. foulte Torunarigha Ravnic, sah gelb - und es gab Elfmeter. Der Gefoulte trat selbst an und knallte die Pille humorlos ins Eck. Jetzt wachten auch die über 15.000 im restlos aufverkauftem Stadion auf und peitschten ihre Violetten nach vorn. Drei Minuten nach dem Anschlußtreffer kam Schmitt an den Ball, flankte diesen nach rechts, wo Aisoni startete - direkte Volleyabnahme - Tor! Nur noch 2:3! Sandro Schwarz an der Trainerbank der schwarz-gelben Borussia war außer sich und schnauzte Unai Nunez an, welcher nicht genügend auf Aisoni aufpaßte. Alles, was mein Team in den ersten 45 Minuten noch vermissen ließ, zeigte es jetzt: Leidenschaft, Kampf, absoluter Siegeswille. Bakir, für den glücklosen Ross-Magee gekommen, chippte den Ball von links wunderschön in die Mitte, perfekt für Schmitt - AUSGLEICH! Einen Dreitore-Rückstand egalisiert! In der Folge rannten die Gäste, angestachelt von Schwarz, immer wieder wütend an - kamen aber einfach nicht mehr nennenswert an den Ball. So mußte die Verlängerung die Entscheidung bringen - doch diese verlief eignisarm, beiden Teams merkte man das kräfteraubende Spiel an. Also doch Elfmeterschießen... TeBe durfte den Anfang machen: Ravnic lief zu seinem zweiten heutigen Elfmeter an - Treffer! Pinamonti für die Gäste - ebenfalls sicher. Bakir gab sich auch keine Blöße, genausowenig wie Weiser auf den Gegenseite. Zum dritten Elfmeter trat Dadachov an - ohne Probleme. David Perse für den BVB zog nach. Zwischenstand: 3:3. Nun machte sich der bisher überragende Schmitt auf dem Weg zum Punkt. Kurzer Blick zum Gästekeeper Paul Lopez - eiskalt versenkt. Danach legte sich Doppeltorschütze Moise Kean den Ball bereit - kurzer Anlauf - daneben! Fassungslos blickte er auf den Ball und den breit grinsenden Coremans im Kasten von TeBe Berlin. Und nun waren die Hausherren in Front - wenn der nächste sitzt, dann... Krajnoivic traute sich die Sache zu. Legte den Ball hin, kurze Bedenkpause, Anlauf - trocken vollendet. 5:3 nach Elfmeterschießen! Der Underdog schmeißt den nächsten Top-Club der Bundesliga raus! Während die Westfalen am liebsten im Boden versinken würden, liegt sich eine lila-weiße Jubeltraube in den Armen. Halbfinale!



Als nächster Gegner wartet erneut ein Bundesligist: der VfL Wolfsburg.



Im nächsten Spiel hatte uns der Ligaalltag wieder: gegen Erzgebirge Aue gab es ein vom Ergebnis her lockeres 4:1 - Dung und Dadachov ließen mit ihren Toren in der 93. bzw. 94. Minute den Sieg höher ausfallen, als verdient. Der nächte Gegner hieß Arminia Bielefeld, mit einem Sieg wäre uns der Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Allerdings liefen wir bereits ab der ersten Minute einem Rückstand hinterher (Klos), welcher eine Viertelstunde später sogar ausgebaut wurde (Putaro). Kurz darauf konnte Dadachov vom Punkt zum Anschluß treffen, allerdings erzielte Ernst kurz vor der Pause das 3:1. Es sah ganz nach der ersten Niederlage seit knapp einem halben Jahr aus - da kurz nach Wiederanpfiff nur noch Dadachov traf, die restliche Offensive aber ungewohnt harmlos blieb, war die Niederlage tatsächlich nicht mehr abzuwenden. Entsprechend angefressen reagierte ich dann in der Kabine - und entließ die Spieler ohne jeglichen Kommentars.
Gegen St. Pauli sollte jetzt aber endlich die Schale her, also trommelte ich den Kader unter der Woche noch einmal zusammen und mahnte an die Wichtigkeit dieses Spiels. Außerdem war Biller endlich wieder zurück und sollte sein Startelf-Comeback feiern (obwohl für die U19 verfügbar gemacht, wurde er dort nicht aufgestellt).


Nach nicht einmal zehn Minuten ließ Aisoni die Fans jubeln - 1:0! Doch kurz darauf verdrehte sich Dadachov den Knöchel und mußte mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz getragen werden. Für ihn kam Schmitt in die Partie. Als wäre das noch nicht genug, erzielte Caufriez eine Viertelstunde später nach einem Freistoß den Ausgleich. Schmitt wollte sich damit nicht zufrieden geben und forderte immer wieder den Ball - mit dem Pausenpfif war einer seiner Torschüsse dann erfolgreich und die Führung wurde wieder hergestellt. In der zweiten Hälfte zeigte sich das gute Zusammenspiel von ihm mit Ravnic - Pass von letzterem, Schuß, Tor. Und zwei Minuten später genau gespiegelt: Pass von Schmitt auf Ravnic, 4:1. Damit war nun endgültig klar, daß heute endlich die Meisterparty würde steigen können. Nach dem Spiel kam aber erst einmal die Diagnose bezüglich Dadachov: Erneut rund einen Monat weg.





Nach der Titelsause begrüßten wir zum Pokal-Halbfinale den VfL Wolfsburg. Wieder waren wir klarer Underdog und wieder rannten wir früh einer Führung hinterher: Munir und Franco besorgten nach gut einer halben Stunde den 2:0 Zwischenstand aus Sicht der Gäste. Doch dieses Mal wollten meine Spieler nicht wieder bis zur zweiten Hälfte warten, um mitzuspielen: Aleth nach einem wunderschönen Freistoß sowie Aisoni egalisierten nur sechs Minuten nach dem zweiten Wölfe-Treffer die Führung und stellten auf 2:2. Damit ging es auch in die Pause, im zweiten Abschnitt spielten beide Mannschaften schön nach vorn, ohne den finalen Paß, den wichtigen Torschuß setzen zu können. Somit blieb es beim 2:2 - auch nach der Verlängerung hatte sich nichts am Spielstand geändert, so daß erneut das Elfmeterschießen entscheiden würde.
Die Wölfe durften in Form von Guidetti anfangen, welcher sicher traf. Somit war Bakir bereits unter Zugzwang, ließ sich aber nicht beeindrucken und verwandelte locker zum 1:1. Was dann folgte, erinnerte manchen neutralen Zuschauer an das berühmte Elfmeterschießen BVB-Bayern im Jahr 2015 (manch einer erinnert sich): Maxi Arnold trat selbstbewußt zum Elfmeter an - und schoß Biller an, welcher den Ball sicher packte. Unser nächster Schütze: Schmitt, kurzer Anlauf, 2:1. Nun stand Benes richtig unter Druck, was man ihm auch ansah. Ende vom Lied? Biller hielt erneut. Kraijnovic schnappte sich jetzt die Kugel, fixierte Casteels mit seinem Blick - ein kurzes Lächeln und drin das Ding. 3:1 - in der Haut von Josip Brekalo mochte man nicht stecken, den er war nun der nächste Schütze für die Gäste. Wenn er versagen würde, dann wäre Wolfsburg bezwungen worden - vom Zweitligisten. Und Brekalo zeigte Nerven: vorbei! Wieder einen Bundesligisten aus dem Pokal geworfen! Finale!



... und dort geht es natürlich wieder gegen eine Mannschaft aus der ersten Liga:



Bevor es nun aber zum nächsten Ligaspiel nach Darmstadt ging, erreichte uns eine erneute Trainingsverletzung: Aleth, der endlich angekommen zu sein schien, fiel für den Rest der Saison aus.

Für ihn durfte dann Schulz-Fademrecht ran, welcher seine Aufgabe "ganz okay" machte. Da unsere Flügelzange Ross-Magee und Aisoni aber traf, war das nebensächlich.

Mai

Im letzten Heimspiel der Saison begrüßten wir den Karlsruher SC, hier durfte Atilgan noch einmal sein Können zeigen, die weiteren Torschützen waren Aisoni sowie Kraijnovic. Zum Saisonabschluß ging es für uns zu Eintracht Braunschweig. Die Hausherren erwischten den besseren Start und führten nach 29 Minuten durch Hare, Aisoni glich allerdings kurz vor dem Seitenwechsel aus. In der zweiten Hälfte fanden dann die Ravnic-Festspiele statt: zwei Elfmetertore kurz nach Wiederanpfiff und nach gut einer Stunde drehten das Spiel komplett zu unseren Gunsten, Bakir traf zum 4:1. In der Schlußphase kam es für die Braunschweiger Löwen dann knüppeldick: Ravnic erzielte einen weiteren Doppelpack und machte den mittlerweile doch deutlichen Klassenunterschied klar.

In der Tabelle bedeutet dies natürlich die klare Meisterschaft, weit vor Mainz 05, welche selber eine überragende Saison spielten und einen enormen Vorsprung auf den Playoff-Platz hatten. Dieser wurde von Ingolstadt besetzt, Darmstadt hatte dank miserabler Schlußform keine Chance mehr, auf den dritten Platz zu springen. Am anderen Ende muß Rostock den bitteren Gang in die Drittklassigkeit gehen und... Freiburg. Die Breisgauer steigen "dank" des Torverhältnisses direkt ab, Bielefeld rettete sich immerhin in die Relegation. Münster dagegen blieb knapp drin.



Die Spielerstatistiken wurden natürlich klar von TeBe dominiert: Goalgetter, Vorlagengeber, Durchschnittswertung, MotM - überall mindestens ein Spieler von uns vorn. Wäre Biller zwischendurch nicht verletzt gewesen, wer weiß, ob er vielleicht Bredlows Weiße Weste Statistik noch hätte angreifen können.
Überragende Spieler der Saison natürlich Ravnic mit 37 (!) Toren - gleichzeitig damit Uraltrekord von Rudi Völler 1982 zumindest eingestellt, sowie Aisoni, welcher mit 22 Vorlagen eine neue Bestmarke setzte.



Außerdem gewann unsere U19 erneut deutlich die Ligastaffel Nord/Nordost - schied aber erneut im Halbfinale um die Meisterschaft gegen FC Bayern aus.



Dann endlich war es soweit: Pokalfinale! In Berlin! Also praktisch Heimspiel für uns. Allerdings war dies kein Spiel, welches den neutralen Zuschauer erfreut: kaum nennenswerte Torchancen, viele Nicklichkeiten. Kovac' Mannschaft agierte des öfteren am Rande des Erlaubten, so daß wir im Spielverlauf vier (!) Verletzte zu beklagen hatten - zum Glück alle nur leichtverletzt und bald wieder fit, aber dennoch beeinträchtigte dies unsere Spielweise enorm. Umso glücklicher waren wir, als es in der ersten Hälfte der Nachspielzeit doch passierte: Dadachov versuchte einen Torschuß, der von Veljkovic geklärt wurde - und zwar ins eigene Tor. Damit standen wir nur noch gut elf, zwölf Minuten vor der Sensation. Kovac reagierte auf den Rückstand und stellte noch mehr auf Offensive, wir dagegen versuchten, den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen - vor allem, um weiteren Verletzungen vorzubeugen... Dieser Plan ging am Ende auf, so daß wir den Pott in den Abendhimmel Berlins recken durften! Randnotiz: Direkt nach dem Spiel trat Niko Kovac von seinem Posten zurück, Nachfolger wurde Willy Sagnol.




Damit dürfen wir in der neuen Saison nicht nur in der Bundesliga starten, sondern direkt auch noch international in der Europa League. Der Vorstand war absolut begeistert, stellte mir aber trotz Rekordsaison nur begrenzte Budgets zur Verfügung.


Durch den Pokalerfolg stieg natürlich erneut das Vereinsprestige kräftig an, so befinden wir uns nun immerhin in den Top30 in Deutschland.




Juni

Die finanziellen Aussichten waren nach dieser Saison natürlich sehr rosig - so lautet der Status endlich "sicher", bei fast 30.000.000 € auf dem Konto auch nicht verwunderlich. Die neuen Sponsorenverträge bringen deutlich mehr Geld in die Kassen und auch die Preisgelder in der Bundesliga sind enorm höher: selbst der letzte kriegt fast doppelt so viel wie der Zweitligameister. Demzufolge kann man endlich behaupten: der Verein ist finanziell gesundet und kann sehr optimistisch in die Zukunft blicken.




Bundesliga, 3. Liga, Relegation

Die Bundesliga wurde am Ende doch wie gehabt von den Bayern dominiert, der BVB lief knapp hinter Leverkusen auf Platz Drei ein. Schon früh weit abgeschlagen war Greuther Fürth, welche mit einer absolut miserablen Saison beinahe den Rekord von Tasmania Berlin geknackt hätten - ein Punkt war am Ende "zu viel"... Bochum mußte ebenfalls runter, Frankfurt durfte in der Relegation noch hoffen.

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Auch die Dritte Liga wurde von den Bayern gewonnen - die Zweitvertretung sicherte sich den Titel dank eines komfortablen Punktepolsters. Direkt aufsteigen durften Duisburg sowie Osnabrück, im Playoff stand Sonnenhof-Großaspach. Die Form von RW Essen sowie Regensburg war am Ende zu schlecht, um noch ernsthaft angreifen zu können. Mit Hertha2, Mainz2 sowie HSV2 verlassen direkt drei Zweitvertretungen die Liga, so daß hier das Niveau vielleicht noch mal anziehen dürfte.

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In der Relegation setzte sich dann der jeweils ligenhöhere Verein durch, so daß es nur zwei Auf- bzw. Absteiger gab.




Persönliches

Es kamen wieder einige Jobanfragen, die aber allesamt nicht interessant waren.

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Außerdem verlängerte ich nach dieser Saison natürlich direkt meinen Vertrag - zu deutlich verbesserten Bezügen.



Kader im Überblick



Tor: Hier wurde Biller während seiner Verletzungspause überraschend gut von Coremans vertreten. Eventuell muß hier dennoch für die kommenden Aufgaben ein Upgrade her - Biller steht bereits dicht am Maximum seines Potentials laut meiner Assistenten und wird es demzufolge nie zu mehr als einem unterdurchschnittlichen Bundesligatorhüter schaffen. Petersen kehrt von seinem Leihverein zurück, wird aber an Biller nicht vorbei kommen.

Abwehr: Baudoin brauchte sehr lange, bis er im Verein angekommen war. Seine Leistungen waren dennoch meistens in Ordnung, hier wird die weitere Entwicklung abgewartet. Vor ihm stehen van Horne sowie überraschend Gerlspeck, welche beide noch einmal einen kleinen Sprung in der Entwicklung genommen haben. Mit Pieper und Amponsah kommen Spieler von Leihen zurück, hier werden wir im Verlauf der Vorbereitung feststellen, ob noch Handhabe besteht.
Auf rechts war Troupée immer gesetzt und hat dort nach Anlaufschwierigkeiten gute Leistungen gebracht. Für ihn gibt es keinen echten Backup, Gerlspeck kann zur Not da spielen, wird aber im Zentrum gebraucht. Die gegenüberliegende Seite wurde von Dung und Cohrs beackert - letzter wäre gern im Verein geblieben, stellte aber absolut hanebüchene (500.000€/Jahr) Gehaltsforderungen, so daß vorerst nur Dung bleibt. Dragicevic kommt von einer Leihe zurück, hat aber eigentlich noch keine Chance auf einen Platz in der ersten Elf.

Mittelfeld: Im Zentrum haben Beiersdorf und Schulz-Fademrecht passable Einsatzzeiten gehabt, trotz teilweise ansprechender Leistung genügen sie den Anforderungen nicht mehr und dürfen gehen. Tol hatte sich früh verletzt, hier müssen wir schauen, wie er sich davon erholt. Kraijnovic ist momentan klar gesetzt, Aleth wurde mitten in einem Formhoch von einer Verletzung ausgebremst. Budschedl ist endlich spielberechtigt, hier muß man prüfen, ob er schon bereit für den Sprung ist. Mit Thom kommt ein talentierter Bursche zurück, dennoch besteht hier wohl noch Bedarf.

Offensive Außenbahn: Ross-Magee, Bakir und vor allem Aisoni - um diese Optionen beneiden uns wohl selbst manche Bundesligavereine. Da O'Brien gestärkt von seiner Leihe zurück kommt, wird sich hier wohl erst mal nichts ändern müssen. Donkor war chancenlos und hat den Verein verlassen, Beiersdorfer ist noch entwicklungsfähig, aber weit weg von den anderen Optionen. Hier steht eine Leihe im Raum.

Sturm: Ravnic für die KO iHv 250.000€ war ein absoluter Pflichtkauf, auch seine Gehaltsforderungen waren moderat. Bei Dadachov mußten wir richtige Verhandlungen eingehen, aber auch dieser wechselt für vergleichsweise wenig Geld fest zu uns. Schmitt gehörte ebenfalls zu den Topstürmern der zweiten Liga, hat aber - wie Ravnic - noch etwas Luft nach oben. Er wird wohl mit Ravnic das Sturmduo bilden, während Dadachov Ersatzstürmer wird. Atilgan zeigte in seinen wenigen Einsätzen, zu was er fähig ist, allerdings reicht es bei ihm auch nicht mehr, besonders da Aktas von seiner Leihe zurückkehrt und mit Bresler bereits der nächste junge, sehr talentierte Stürmer mit den Füßen scharrt.
OppaChonk:
Saison 2023/2024 - Juli/August

Transfers

- OUT -
Die Fanlieblinge Beiersdorf, Schulz-Fademrecht sowie Atilgan verließen den Verein nach Vertragsauslauf ablösefrei, in der Bundesliga-Mannschaft war leider kein Platz mehr für sie und die Zweitvertretung gehört keiner Liga an. Ebenfalls gehen durften Donkor, Mikhailov, Suljic, Arndt und Tekin, welche allesamt noch weniger Chancen auf Einsätze gehabt hätten als die drei erstgenannten. Simsek wurde schon im Verlauf der Rückrunde vom VfB Stuttgart angesprochen, er wechselte somit auch ablösefrei. Mitte Juli wollte Mainz 05 dann Bakir verpflichten - nach zähen Verhandlungen gab ich dem schlußendlich nach und wir freuten uns über 3.5 Mio. € Ablöse (mit Prämien 4.5 Mio €) - neuer Rekordverkauf! Pieper, welcher nur Innenverteidiger Nummer 4 war, durfte für marktgerechte 275.000 € zu Erzgebirge Aue wechseln. Für Henning fanden wir leider keinen Verein, der ihn fest verpflichten wollte, und somit wurde er erneut verliehen.
Folgende Talente durften ebenfalls den Verein zwecks Spielpraxis verlassen:
- Dragicevic (V/WB R/L)
- Petersen (TW)
- Amponsah (V Z)
- Thom (V/D/M Z)
Am letzten Tag der Transferphase landete eine Mail von S04 im Briefkasten, sie boten für Aisoni nach Verhandlungen knapp 15.000.000 € - meine Schmerzgrenze lag aber bei über 20 Millionen, worauf diese das Angebot zurückzogen. Aisoni war nach einem Einzelgespräch auch nicht mehr traurig drum, da er sich im Verein wohlfühlt und auch die positive Atmosphäre im Team zu schätzen weiß.

- IN -
Wie bereits angekündigt, wechselten Dadachov und Ravnic nach ihrer Leihe fest zu uns. Cohrs wäre auch gern bei uns geblieben, stellte aber exorbitante Gehaltsforderungen, die ich (noch) nicht bereit war, zu erfüllen. Als neuer Stamm-Linksverteidiger wechselte dann Kik Pierie aus Heerenveen für bis zu 1.7 Mio. € zu uns - somit unser neuer Rekordeinkauf. Für die gegenüberliegende Seite schlug Ehrlinger aus Fürth seine Zelte bei uns auf, wir bezahlten angemessene 300.000 €. Nach dem Abgang von Bakir fehlte uns auf OM L noch eine echte Alternative zu Ross-Magee (Beiersdorfer ist zu weit weg), nach einigem Scouting wurden wir erneut in den Niederlanden fündig. Aboukhlal kommt vom PSV Eindhoven für rund 1.7 Mio. € und wird Ross-Magee etwas Druck machen. Im August wurde uns von seinem Agenten noch Taylor von den Western Sydney Wanderers angeboten - er ist flexibel auf den defensiven Außenbahnen einsetzbar, bei einer KO von 675.000 € haben wir zugeschlagen. Durch diesen Zugang war Dung leider nicht mehr glücklich und pochte vehement auf einen Abgang - diesen ermöglichten wir ihm für 1.500.000 €, die TSG Hoffenheim erhielt hier den Zuschlag. Weiterhin wies mich ein Scout auf Mark Noble hin - dieser wäre momentan vertragslos und könnte durch seine mentale Stärke helfen. Nach einem kurzen Scouting sowie einem Gespräch war klar: Mark wechselte zu uns, und verstärkt gleichzeitig das Trainerteam in der U19. Auch wenn er definitiv nicht mehr der Schnellste ist: alle Spieler im Kader werden von seiner enormen Erfahrung profitieren.



Somit sah der Kader nach der Transferphase wie folgt aus:



Tor: Biller klar vor Coremans, welcher in sein letztes Vertragsjahr geht. Mal schauen, wer sich als neue "Nummer 2" anbietet - zur Not kann Petersen auch von der Leihe zurück beordert werden.

Innenverteidung: van Horne und Gerlspeck sind für gewöhnlich gesetzt, Baudoin ist nicht weit weg von ihnen. Pierie kann im Notfall auch in der Zentrale aushelfen. Denn ist dies sicherlich unser am schwächsten besetzter Mannschaftsteil. Allerdings waren bessere Optionen zwar bezahlbar, aber mit Gehaltsforderungen, die das Gehaltsgefüge deutlich gesprengt hätten - Stand jetzt verdient kein Spieler mehr als 225.000 €/Jahr.

Außenverteidigung: Auf links sind Pierie - und völlig überraschend - Taylor auf nahezu einem Level. Hier wird die Tagesform entscheiden, wer spielen darf. Auf rechts steht Troupée klar vor Ehrlinger, wobei letzterer das Potential hat, Giovanni irgendwann zu verdrängen.

Zentrales Mittelfeld: Kraijnovic ist - wenn fit - als Mezzala klar gesetzt, neben ihm können Aleth und Budschedl spielen. Tol hat durch seine lange Verletzung einiges von seinen Fortschritten eingebüßt, ist aber bei weitem noch nicht weg. Noble macht fehlende Phsyis durch seine mentalen Fähigkeiten wett und kann sicher noch sehr wichtig werden.

Offensive Außenbahnen: Hier sind die Rollen klar verteilt - links Ross-Magee, rechts Aisoni. Aboukhlal sowie O'Brien sind klare Ersatzleute, Beiersdorfer ein junges Talent.

Sturm: Ravnic und Schmitt werden wohl die meiste Zeit die Doppelspitze bilden, Dadachov und Aktas müssen sich hinten anstellen, haben allerdings auch Qualitäten. Besonders der junge Deutsch-Türke Aktas könnte - bei entsprechender Entwicklung - sehr schnell eine ernsthafte Option für die Stammelf sein.

Verein

Kurz vor der Saisoneröffnung erinnerte mich der Vorstand noch einmal an die Erwartungen. Diese sind allesamt absolut realistisch, vielleicht sogar etwas zu gering, aber dies soll uns nicht schaden.


Durch den Aufstieg zog auch der Dauerkartenverkauf ordentlich an - immerhin ein Plus von 75%!


Die Buchmacher sahen uns als eindeutigen Abstiegskandidaten, was ich so nicht unterschreiben würde. Wenig überraschend wurden Bayern, BVB sowie mit Abstrichen Leverkusen die Meisterschaft zugetraut.


Bevor es nun aber endgültig in die erste Bundesliga-Saison seit fast fünfzig Jahren ging, standen noch mehrere Freundschaftsspiele sowie der Supercup und die erste Runde im DFB-Pokal an.
Anfang Juli statteten wir Dänemark eine kleine Reise ab, gegen FC Kopenhagen reichte es nur zu einem Remis, gegen Roskilde und BK Kopenhagen wurden Siege eingefahren. Anschließend ging es weiter nach Belgien, Union Royale Namur sowie Royale Union Saint-Gilloise wurden ebenfalls geschlagen. Gegen Braunsbedra gab es ein standesgemäßes 7:0, bevor es "zu Hause" gegen die BSC Young Boys aus der Schweiz ging. Dank miserabler Chancenverwertung verloren wir hier das erste Spiel in der Saisonvorbereitung seit langem. Gegen Sachsen Leipzig sowie bei Jablonec konnten wieder Siege geholt werden, bevor es dann zum SuperCup kam.

Hier spielte der Deutsche Meister, Bayern München, beim Pokalsieger, Tennis Borussia vor. Da diese Partie Freundschaftsspielcharakter hatte - und vom haushohen Favoriten auch so angegangen wurde - spielte auch ich die Bedeutung in der PK etwas herunter. Schlußendlich sahen die Fans aber ein überraschend ausgeglichenes Spiel, mit einem Chancenplus auf der Seite des Branchenprimus. Erst in der 41. Minute mußte Coremans, der für den verletzten Biller spielte, hinter sich greifen, da Aleth den Gegenspieler dilettantisch hinter der Strafraumgrenze foulte und somit folgerichtig auf Elfmeter entschieden wurde.

In der zweiten Halbzeit dagegen fand eine wahre Achterbahnfahrt statt: Kurz nach Wiederanpfiff erhielt Troupée den Ball, flankte ihn nach vorn zu Aisoni, welcher den startenden Ross-Magee perfekt bedienen konnte. Ausgleich! Etwas über zwanzig Minuten später, wieder war es Troupée, dieses Mal auf Dadachov, der den wohl im Abseits stehenden Ravnic anspielte, welcher nur noch einzuschieben brauchte. Der Gegner protestierte zu Recht auf Abseits, aber das Tor zählte dennoch. Spiel gedreht! Nun packte mich doch das Spiel - sollte die Sensation möglich sein? Doch Kai Havertz beendete kurz vor dem Schlußpfiff die Träume, denn er traf zum 2:2 Endstand. Die Entscheidung mußte also im Elfmeterschießen erfolgen. Hier behielten die Gäste die Nerven und somit auch die Oberhand. Egal, ich war dennoch absolut begeistert von meiner Mannschaft. 2:2 gegen den großen FC Bayern!


Nach diesem Spiel ging es noch nach Drochtersen, auch hier wurde gewonnen. In der ersten Rundes des DFB Pokals bei Sonnenhof-Großaspach gaben wir uns keine Blöße und zogen verdient in die zweite Runde ein. Dort besucht uns dann Fortuna Düsseldorf. Im letzten Freundschaftsspiel schlugen wir den norditalienischen Verein Belluno locker mit 4:0, wir waren also bestens gerüstet für den "echten" Start in die Saison.

Beim ersten Spiel der Bundesliga-Saison in Augsburg machte besonders Gerlspeck auf sich aufmerksam. Durch einen Kopfball brachte er uns die erste Führung in der Bundesliga ein, Aisoni baute diese nach Wiederanpfiff sogar aus. Kastanos, der sich das gesamte Spiel immer wieder befreien konnte, machte dann wenig überraschend kurz vor Schluß doch noch das 1:2, aber am Ende konnten wir die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Anschließend fand das erste Heimspiel statt: Hamburger SV hieß hier der Gegner. Natürlich war der ERDGAS Sportpark restlos ausverkauft und die Fans sollten auch belohnt werden: der an diesem Tag sonst eher blaß gebliebene Ravnic spielte den Ball kurz vor dem Seitenwechsel nach rechts zu O'Brien (Aisoni fiel aufgrund einer Trainingsblessur kurzfristig aus), welcher von der Torauslinie eine butterweiche Flanke in den Strafraum trat - Schmitt, Tor! In der zweiten Hälfte rannten die Gäste erfolglos an, Biller wuchs über sich hinaus und hielt den Kasten mit einer bärenstarken Leistung sauber. Gerade, als der HSV noch mal richtig drückte, bekam Tol den Ball - und dann fand eine nahezu exakte Kopie des ersten Treffers statt: rechts raus zu O'Brien, Flanke von der Torauslinie, Schmitt, Tor. 2:0! Wir waren dem ersten Heimsieg richtig nahe! Es lief schon die Nachspielzeit, da fiel dann doch noch das dritte Tor - auf kuriose Art: O'Brien (wer sonst?) spielte den Ball zu Tol, welcher einfach mal volley abzog - Pollersbeck im Tor der Gäste konnte nur nach vorne abklatschen lassen, der aufgerückte O'Brien (schon wieder dieser Teufelskerl!) schnappte sich die Kugel, paßte zu Schmitt - welcher noch mal uneigennützig zu Tol quer legte. Tor! 3:0! Heimsieg!

Auch wenn dies nach zwei Spieltagen absolut nicht aussagekräftig ist: aber wir haben bereits nach zwei Spielen eine kräftige Duftmarke im Oberhaus hinterlassen. Ganz vorne stehen - natürlich - die Bayern, doch direkt dahinter kommt Frankfurt und dann schon wir. Wir nehmen diese Momentaufnahme mit, denn es werden noch ganz andere Phasen kommen - realistisch gesehen ordne ich uns auf Platz 12-15 ein, also klares Niemandsland.


OppaChonk:
Saison 2023/24 - September/Oktober

Bevor es im September mit dem Ligaalltag weiterging, fand erst einmal die Auslosung zur Gruppenphase der Europa League statt. Wir sind dank unseres Pokalsieges in der Saison 2023 ebenfalls dabei und haben eine schwere, aber an sich machbare Gruppe erwischt. Aus Spanien wurde uns Betis zugelost, weiterhin aus den Niederlanden Venlo und als letzter Gegner der schweizer Vertreter Basel. Mit ein wenig Glück ist hier Platz 2 machbar.



Der dritte Spieltag führte uns zu Eintracht Frankfurt, Ravnic konnte hier bereits nach 17 Minuten den Führungstreffer erzielen, allerdings glich diesen Kleindienst direkt im Gegenzug aus. In der zweiten Hälfte traf Ravnic zur erneuten Führung. Als wir schon den Sieg in den Händen hielten, schafften die Hausherren doch noch den Ausgleich - Maupay erzielte mit dem Schlußpfiff den neuerlichen Ausgleich. In der anschließenden Länderspielpause gewannen wir gegen Olypmia Prag sowie den Hallescher FC. Anschließend besuchte uns der Mitaufsteiger Mainz 05 im ERDGAS Sportpark. Dieses Spiel konnten wir recht deutlich durch Tore von Schmitt, Dadachov und Aisoni gewinnen, bevor es dann zum ersten Europa League Spiel kam. Real Betis erwischte den besseren Start ins Spiel, Azevedo erzielte nach nicht einmal einer halben Stunde die Gästeführung. In der Folge fand das Spiel nur in eine Richtung statt: auf das Tor von Biller, wir wurden komplett überrannt, doch unsere Abwehr hielt stand. Nach dem Seitenwechsel kam Krajnovic an der Mittellinie an den Ball, paßte diesen nach vorn zu Dadachov, Flanke nach rechts in den Straufraum, wo Ravnic goldrichtig stand. Ausgleich! Danach ließen bei beiden Teams die Kräfte deutlich nach, so daß das Remis am Ende leistungsgerecht war.
Direkt danach ging die Reise weiter zum Tabellenletzten, Borussia Mönchengladbach. Bereits nach der ersten Halbzeit führten wir mit 3:0, Torschützen waren Ravnic sowie zwei Mal Krajnovic, im zweiten Abschnitt erzielte Fossum kurz vor dem Ende den Anschlußtreffer, welcher praktisch mit dem Schlußpfiff von Aboukhlal allerdings wieder egalisiert wurde. Unter der Woche fand dann demzufolge das Topspiel statt: Tabellenführer Bayer Leverkusen zu Gast beim Vierten! Wir erwischten den besseren Start und erzielten nach knapp einer Viertelstunde durch Ravnic - wem sonst? - die Führung. Diese hielt leider nur zwanzig Minuten, denn Helmer traf noch vor der Pause zum Ausgleich. Nach dem Pausentee spielten praktisch nur noch die Gäste, so daß der Treffer von Volland nicht überraschend war. Somit verloren wir das erste Pflichtspiel in dieser Saison, aber haben uns sehr gut verkauft. Direkt weiter ging es dann bei RB Leipzig - diese führten durch Mayoral und Diaby bereits nach weniger als einer halben Stunde mit 2:0. Schmitt stemmte sich gegen die Niederlage und erzielte kurz vor dem Pausenpfiff den Anschluß. Wir lebten noch! Nach dem Seitenwechsel schnürten wir die Hausherren in der eigenen Hälfte ein, kamen aber erst kurz vor Schluß durch den eingewechselten Nachwuchsstürmer Aktas zum absolut verdienten Ausgleich. Aber die englischen Wochen waren immer noch nicht vorbei - jetzt mußten wir die Reise in die Niederlande antreten, VVV Venlo begrüßte uns zum zweiten Spieltag der EL-Gruppenphase. Dadachov erzielte in einem ereignisarmen Spiel nach 32 Minuten die Führung, die einzige weitere nennenswerte Aktion war der gelb-rote Platzverweis unseres VR-Backups Ehrlinger. Somit waren wir international immer noch ungeschlagen! Bevor die nächste Länderspielpause anstand, beehrte uns das nächste Topteam - dieses Mal das strauchelnde Borussia Dortmund, welche nur auf Platz 11 rangierten. Nach gut zwanzig Minuten traf Ravnic zur Führung, Pinamonti erzielte mit dem Pausenpfiff den Ausgleich. In der zweiten Hälfte schwächten wir uns selbst, dieses Mal war es der VL-Backup, welcher mit glatt Rot vorzeitig zum Duschen mußte. Den fälligen Freistoß konnte Angel zur Führung für den BVB verwerten, doch wir gaben nicht auf. So konnte Ravnic kurz vor Schluß den Ausgleich erzielen - doch die Freude währte nicht lange, denn auch Pinamonti schnürte einen Doppelpack. Somit stand am Ende die zweite Niederlage in der noch jungen Saison zu Buche.

In der sich anschließenden Länderspielpause trafen wir auf den Bornaer SV sowie Union Sandersdorf, beide Spiele konnten wir problemlos gewinnen. Nach der Saisonunterbechung traten wir beim Vorletzten VfL Wolfsburg an, wie bei der Partei in M'gladbach waren wir deutlich überlegen, Ravnic und Schmitt trafen jeweils in der ersten Hälfte, erneut Ravnic in der zweiten.

In der Bundesliga standen wir damit deutlich besser da als erwartet, mit einem Spiel weniger auf Platz 6. Trotz der Niederlagen gegen Leverkusen und den BVB stellen wir die zweitbeste Abwehr nach Leverkusen und Mainz, aber auch die drittbeste Offensive hinter den Bayern und erneut Leverkusen. Wolfsburg und Hertha stehen momentan ganz unten drin - gegen letztere findet das nächste Ligaspiel statt.



Danach trafen wir auf unseren dritten Gegner in der Gruppenphase und traten beim FC Basel an. Völlig überraschend war deren Mannschaft völlig überaltert und hatte demzufolge klare technische Vorteile - war dafür aber physisch klar unterlegen. Dies nutzten wir mit unseren schnellen Spielern eiskalt aus und nahmen den Schweizer Vizemeister mit 9:2 (!) völlig auseinander. Überragender Mann an diesem Abend war Aisoni, welcher zu seinen drei eigenen Treffern noch zwei Vorlagen beisteuerte. Auch Bresler, erst vor kurzem aus der U19 hochgezogen, konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Einziger Wehrmutstropfen war die gelb-rote Karte für Aleth, doch diese gefährdete am Ende nicht den Sieg.


Somit standen wir nach der ersten Hälfte der Gruppenphase auf Platz 2, punktgleich mit Real Betis. Ein Sieg im nächsten Heimspiel gegen Basel würde uns das Weiterkommen wohl schon fast sichern.


Den Abschluß des Oktober bildete die zweite Runde im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf. Deren Trainer Siewert stichelte vor der Partie gegen mich, ich ließ mich davon aber nicht beeindrucken - und meine Jungs noch weniger. Schmitt mit dem Pausenpfiff sowie Ravnic kurz nach dem Seitenwechsel machten den Sieg klar und sicherten uns somit den Einzug in die dritte Runde.

OppaChonk:
Nach über siebenwöchiger Pause geht es hier auch mal weiter...

Saison 2023/24 - November/Dezember

November

Der neue Monat begann direkt mit dem Derby gegen Hertha BSC. Wir hatten im altehrwürdigen Olympiastadion nicht den Hauch einer Chance und verloren absolut verdient mit 0:2 gegen den zu dem Zeitpunkt Tabellen-16. Danach ging es unter der Woche zu Hause gegen Basel um den Einzug in die nächste Runde der Euro League - mit unserem 4:0 machten wir diesen perfekt und konnten die verbleibenden zwei Gruppenspiele gemütlich angehen. Doch leider hatte dieser Sieg auch einen faden Beigeschmack: Dadachov, welcher sich gerade erst wieder an den erweiterten Kader herangekämpft hatte, verletzte sich schwer und fällt für den Rest der Saison aus.


Im anschließenden Heimspiel gegen Werder Bremen ließen wir nichts anbrennen und siegten 2:0. Damit blieben wir weiterhin in der oberen Tabellenhälfte und trotzten damit weiter allen Quoten. Da wieder eine Länderspielpause anstand, wurden noch schnell zwei Freundschaftsspiele anberaumt. Gegen den belgischen Verein KRC Genk kamen wir aufgrund fehlender Sturmoptionen nicht über ein 1:1 hinaus, gegen den Halleschen FC wurde erwartungsgemäß mit 3:0 gewonnen. Zu Hause blieben wir auch direkt, denn nun besuchte uns der Tabellenzweite, 1. FC Köln. Es benötigte erst ein Eigentor von Caleta-Car, bis wir ins Spiel fanden - am Ende war der 3:1 Erfolg absolut verdient.

Danach starteten wir eine ungewohnte Durststrecke, mit dennoch ansprechenden Leistungen, aber vorher trudelte noch ein Angebot von Hannover 96 ein - dieses ist für mich aber absolut nicht interessant und somit lehnte ich das Gespräch direkt ab.


In Sevilla beim Real Betis verloren wir trotz guter Leistung mit 2:3 und "schenkten" somit den Gegnern den direkten Vergleich und somit die Gruppenführung. Eine weitere Folge hatte diese Niederlage auch noch: Mit Schmitt verletzte sich unser nächster Stürmer - damit fehlten mit Schmitt, Dadachov und Aktas beim nun folgenden Auswärtsspiel beim FC Bayern direkt drei Stürmer.


Dezember

Trotz dieser Ausfälle verkauften wir uns in München sehr gut, mußten aber direkt nach drei Minuten den ersten Treffer des FC Bayern durch Felice d'Amico hinnehmen. Nach einer Viertelstunde kamen dann auch wir zu Chancen - die Taktik auf "Konter" zu stellen zahlte sich aus. Budschedl kam im eigenen Sechzehner an den Ball, knallte ihn nach vorn zur Mittelline, wo Bresler lauerte - und dieser dribbelte mit dem Ball noch ein wenig nach vorn, bevor er in die Mitte zu Ravnic abgab, welcher direkt volley abzog. Ausgleich! Die Freude währte nicht lange, da kurz darauf wieder d'Amico zu Stelle war und die erneute Führung herstellte. Aber wir gaben uns nicht auf, denn kurz vor dem Pausenpfiff wurde wieder Ravnic bedient und er schnürte somit auch seinen Doppelpack. In Halbzeit zwei behielten wir unsere Ausrichtung bei - bisher war sie überraschend erfolgreich. Doch wieder waren es die Gastgeber, die den Führungstreffer erzielten: Kasper Dolberg krönte seine bisher gute Leistung (Vorlage zum zweiten d'Amico Treffer) mit einem eigenen Tor. Wir steckten dennoch nicht auf und so schloß Krajnovic in der 81. einen Konter mit dem neuerlichen Ausgleich ab. 3:3, was für ein Spiel! Ich beobachtete das Treiben noch ein paar Minuten und entschloß mich dann in den Schlußminuten, das Remis irgendwie über die Zeit zu retten und zog die offensiven Außen nach hinten und beorderte einen der beiden Stürmer ins offensive Mittelfeld. In der Folge kamen wir zu mehr Ballbesitz - aber uns unterliefen auch mehr Fehler. Und so kam es, wie es kommen mußte: Dion van Horne verlor den Ball in der 89. Minute an den eingewechselten James, welcher dann auch sofort zum 4:3 traf. Dies brach uns dann doch endgültig das Genick und wir gaben auf. Dennoch: "nur" 3:4 in München verloren, lange Zeit hervorragend mitgespielt und drei Mal ausgeglichen. Das soll erst einmal jemand nachmachen!

Ross-Magee verlangte nach einem neuen Vertrag und ich fand an der Zeit, dem nun nachzugeben. Er ist der erste Spieler, der mehr als das bisherige Top-Gehalt von 225.000€/Jahr erhält und verdient jetzt so viel wie ich. Auf die Freigabeklausel bestand sein Berater, aber ich bestand dann am Ende auf der Höhe von 60 Millionen €.


Bevor es zum nächsten Spiel ging, trudelte ein erneutes Angebot ein, dieses Mal von OGC Nizza. Auch dieses lehnte ich dankend ab...


... denn mein Hauptaugenmerk mußte Tennis Borussia gelten. Mit der folgenden Nichtleistung zu Hause gegen den VfB Stuttgart (1:3) wurde mir auch eindrucksvoll bewiesen, wie unkonstant die ganzen jungen Wilden noch sein können - und daß die Defensive dringend Verstärkung benötigt. Hier empfahl mir Krajnovic seinen slowenischen Nationalmannschaftskollegen Antolic, auf welchen ich direkt mal meine Scouts ansetzte. Außerdem erfuhr ich durch die Presse vom baldigen Vertragsende des chilenischen Ausnahmetalents Somorrostro, welches direkt Stammspieler werden könnte. Auch hier schickte ich meine Scouts aus. Gegen Hannover 96 neuen Trainer Bernd Hollerbach (welcher erst wenige Wochen zuvor bei Wolfsburg gechasst wurde...) erzwangen wir einen knappen 2:1 Erfolg, welche die Serie von drei Niederlagen am Stück beendete. Am Tag nach dem Spiel kam die nächste frohe Kunde: Auch Aisoni verlängerte seinen Vertrag zu deutlich verbesserten Konditionen und ist nun neuer Top-Verdiener. Auch sein Berater bestand auf der AK - und ich dann halt auf der entsprechenden Höhe. Interessant auch, daß der Berater als "Druckmittel" das Interesse von Schalke 04 verwendete, welche mitten im Abstiegskampf steckten...


Am 11.12.2023 gingen direkt zwei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen ein; während ich bei Lille nicht überlegen mußte, geriet ich bei Inter doch kurz ins Grübeln - einen ehemals großer Club, ordentlich am Straucheln, wieder an die Spitze Italiens führen? Schlußendlich lehnte ich aber doch ab, da in mir langsam ein anderer Entschluß reifte.



Weiter ging es dafür mit Krajnovic, welcher ebenfalls seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag setzte. Die AK gilt bei ihm nur für Clubs in der Champions League, nichtsdestotrotz bestand ich auf der enormen Höhe. So haben wir weiterhin alle Fäden in der Hand. Schlucken ließ mich kurz sein Loyalitäts-Bonus - und die Beratergebühr, welche im gleichen Bereich lag. Aber wir sind halt zwar immer noch kein "richtiger" Bundesliga-Club - aber auch nicht mehr ein kleiner Oberliga-Verein, welcher vom Prestige längst vergangener Tage lebt.


Nach diesen Zwischeneinlagen ging es endlich mit dem Fußball weiter. Am letzten Gruppenspieltag gaben wir uns gegen VVV Venlo keine Blöße und siegten mit 2:0, mit den erreichten 13 Punkten gaben wir eine deutliche Visitenkarte auf Europas Fußballbühne ab.


Anscheinend sahen die Verantwortlichen des Tabellenletzten aus M'gladbach den Erfolg größtenteils bei mir, denn sie fragten mich ebenfalls nach einem Termin. Nein, leider kein Interesse.


Da wir am Wochenende frei hatten, konnten wir vor dem Achtelfinale des DFB-Pokals etwas regenieren - dennoch schauten wir gespannt am Tag davor die Auslosung der ersten KO-Runde der Euro League. Lange mußten wir nicht zuschauen, denn unsere Partie war direkt die zuerst gezogene. Der Gegner - höchst attraktiv und ganz klar favorisiert. Ich vermute, unsere europäische Reise wird am Schalttag (Rückspiel: 29.02.2024) enden.


Am nächsten Tag fuhren wir ins Ruhrgebiet, zum VfL Bochum - diese waren laut Buchmachern favorisiert und besonders vor Anthony Ujah sollten wir uns in Acht nehmen. Letzterer war im Spiel kaum zu sehen, dafür knüpfte O'Brien an seine aufsteigende Form an und steuerte gemeinsam mit Ravnic die Siegtore bei. Damit standen wir im Viertelfinale des Pokals und haben auch hier das Ziel deutlich übererfüllt.

Auch in Belgien kannte man meinen Namen mittlerweile - der FC Brügge buhlte um meine Dienste. Verlockend, aber nicht jetzt.


Das letzte Pflichtspiel des Jahres fand dann wieder "zu Hause" statt. Zu Gast hatten wir die TSG Hoffenheim, einen unangenehm zu spielenden Gegner, dennoch lag die Favoritenrolle leicht bei uns. Wir benötigten dennoch fast eine halbe Stunde, um unser Spiel aufziehen zu können - und überrollten die Kraichgauer dann komplett. In der 27. Minute eröffnete Ravnic den Torreigen, Ross-Magee folgte in der 28., danach ein Doppelschlag von Aisoni in der 31. und 33. Minute. Unangenehm zu bespielen? Anscheinend nicht heute, denn meine Jungs waren noch nicht satt und die Gäste fielen komplett auseinander. Erneut Ravnic und dann noch Bresler, der 17jährige Jungspund, machten vor dem Seitenwechsel die Schmach komplett - 6:0 zur Pause. Und in der zweiten Hälfte machten sie weiter: Ravnic (wer sonst?) eröffnete den Torreigen, der überragende Ross-Magee schnürte danach in der 62., 64. und 89. noch einen lupenreinen Hattrick. Die Gäste hatten nicht eine (!) nennenswerte Chance - 10:0, ein Spiel für die Ewigkeit, welches uns in der Torstatistik weeeeit nach oben spülte. Ein perfektes Geschenk am Vor-Heiligabend!


Interessant nur, daß manch ein Fan selbst damit nicht zufrieden war und sogar noch einen höheren Sieg erwartet hatte.


Die Spiele im Überblick:


Somit sah die Tabelle nach Ende der Hinrunde so aus:
Tabellenführer Bayer Leverkusen, dahinter mit einem Spiel weniger der FC Bayern. Köln immer noch auf Champions League Kurs, der BVB hat sich mittlerweile wieder da hin geschoben (standen zwischenzeitlich auf Platz 10 und tiefer). Punktgleich: Stutgart und dann kommen völlig überraschend schon wir. Kein Wunder, daß der Vorstand teilweise schon davon phantasiert, daß man ja durchaus Chancen auf einen Champions League Platz hätte... Am anderen Ende steckt Schalke, die Willy Sagnol rausgeworfen haben, mit zwei Spielen weniger ganz unten mit drin. Wolfsburg und Gladbach haben die Trainerwechsel bisher ebenfalls wenig bis gar nichts gebracht, aber noch ist alles offen. Erschreckend eher, daß diese Saison durchaus 30 Punkte zum Klassenerhalt reichen könnten...


Am Heilig Abend selber kam das nächste Geschenk: Auslosung des Viertelfinales im DFB-Pokal. Hier zogen wir meinen Wunschgegner, den BVB, und das auch noch mit Heimrecht.


Auch über Weihnachten kehrte keine Ruhe ein: Hertha, Newcastle, Bergamo, Clermont und Villareal boten mir Gespräche an. Alle sind für mich absolut uninteressant (zum wie vielten Mal habe ich eigentlich schon Hertha abgelehnt...?) und demzufolge kamen keine Gespräche zustande.






Am Silvestertag dann durften wir uns noch besonders mit einem Jungen freuen: Ravnic wurde zum Golden Boy 2023 gekürt! Mit seiner überragenden Torquote ist dies auch absolut nachvollziehbar und ich erhoffe mir noch sehr viel von ihm.
Karagounis:
Hab mir gleich mal die ganze Story von Beginn reingezogen! Riesenrespekt vor dem grandios schnellen Aufstieg von Liga zu Liga! Jetzt wird es erst richtig spannend, Bundesliga, internationale Wettbewerbe! Weiter so, ich glaube das Potential scheint noch lange nicht ausgeschöpft zu sein!
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