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Bundesliga - Saison 18/19
Funker Hornsby:
Grundsätzlich ist der VAR was Gutes.
Man sollte ihn vielleicht nur etwas anders gestalten. Ich denke da an das Modell in der BFL:
- jeder Trainer hat eine gewisse Anzahl an Überprüfungen frei. Wenn der Schiri falsch lag und es korrigiert wird ok. Wenn der Schiri richtig lag, wird der Trainer bestraft, indem er einmal weniger auswechseln darf. So überlegt er sich es zweimal ob geprüft wird oder nicht.
- Dazu wird jedes gefallene Tor nochmal gecheckt, genauso wie ein Elfmeter.
LucaBall:
Nach der WM kann man hier ganz gut sehen dass das Problem nicht der Videobeweis an sich ist, sondern die deutschen Schiedsrichter, und vor allem ihre fehlende klare Linie wann der Videobeweis eingesetzt werden soll.
Cubano:
--- Zitat von: LucaBall am 26.August 2018, 09:43:12 ---Nach der WM kann man hier ganz gut sehen dass das Problem nicht der Videobeweis an sich ist, sondern die deutschen Schiedsrichter, und vor allem ihre fehlende klare Linie wann der Videobeweis eingesetzt werden soll.
--- Ende Zitat ---
Aber da ist doch auch der Verband Schuld. Es gibt anscheinend keine klare Linie. Zumindest ist mir keine ersichtlich. Das kann man dann weder den Schiris noch den VARs ankreiden.
Ittrich zum Beispiel tat mir richtig Leid bei Wob vs Schalke. Weil der VAR (W. Stark) eben die mangelnden Vorgaben befolgt, wird die Autorität von Ittrich völlig untergraben.
Rejs:
--- Zitat von: Cubano am 26.August 2018, 09:46:58 ---
--- Zitat von: LucaBall am 26.August 2018, 09:43:12 ---Nach der WM kann man hier ganz gut sehen dass das Problem nicht der Videobeweis an sich ist, sondern die deutschen Schiedsrichter, und vor allem ihre fehlende klare Linie wann der Videobeweis eingesetzt werden soll.
--- Ende Zitat ---
Aber da ist doch auch der Verband Schuld. Es gibt anscheinend keine klare Linie. Zumindest ist mir keine ersichtlich. Das kann man dann weder den Schiris noch den VARs ankreiden.
Ittrich zum Beispiel tat mir richtig Leid bei Wob vs Schalke. Weil der VAR (W. Stark) eben die mangelnden Vorgaben befolgt, wird die Autorität von Ittrich völlig untergraben.
--- Ende Zitat ---
Stark war ja auch schon während seiner aktiven Karriere ein Schiedsrichter, der teilweise echt krass in der Kritik stand. Jeder Dortmunder wird da ein Lied von singen können. Hauptkritikpunkt an ihm war ja auch damals keine klare Linie und Entscheidungen, die nur er so wahrgenommen hat. Ittrich hätte immer noch die Möglichkeit gehabt, bei seiner Meinung zu bleiben. Sich die Videos anzuschauen heißt ja nicht, dass man dann die Entscheidung ändern MUSS. Ich bleibe auch dabei: Für mich waren die beiden ursprünglichen Entscheidungen eher richtig als die endgültigen. Nastasics Einsteigen war hart, aber da kann man mit Wohlwollen bei Gelb bleiben, daher keine klare Fehlentscheidung und eigentlich kein Eingreifen des VAR. Bei Weghorst kann man die Attacke gegen Burgstaller auch gut und gerne mit Rot bewerten. Das war also keine klare Fehlentscheidung.
Ich stimme dir also zu, dass es wirklich an einer klaren Linie fehlt und die VAR auch nicht wissen, wann sie einzugreifen haben und wann nicht.
AY.eboah:
Ich weiß nicht, ob man es an den Schiedsrichtern festmachen kann. Meiner Meinung nach stehen sie seit der Einführung des Videobeweises besonders (negativ) im Fokus, wirken unsicher und machen dadurch deutlich mehr Fehler. Hier liegt die Schuld, denke ich, nur beim Verband, der eben keine klaren Strukturen vorgibt. Die Schiedsrichter müssen dies nun ausbaden.
Ich glaube auch nicht, dass die Unparteiischen im Ausland besser pfeiffen. Das Spiel ist eben schneller geworden.... Nur mit dem Videobeweis, in der aktuellen Form, hat man den Schwierigkeitsgrad für die Schiedsrichter noch weiter erhöht. Sagen wir mal so: Ich möchte nicht tauschen ;-)
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