Verschiedenes > Fußball

DFB-Pokal 19/20

Seiten: << < (27/28) > >>

BlueSnakeRD:


--- Zitat von: Joe Hennessy am 11.Juni 2020, 15:11:35 ---Wieso eigentlich DFB? Das war die Eintracht mit den Trikots.

--- Ende Zitat ---

Hast Recht. Sorry. Meine natürlich Eintracht in der Funktion als Profiverein.

Maddux:


--- Zitat von: BlueSnakeRD am 11.Juni 2020, 15:26:33 ---
--- Zitat von: Joe Hennessy am 11.Juni 2020, 15:11:35 ---Wieso eigentlich DFB? Das war die Eintracht mit den Trikots.

--- Ende Zitat ---

Hast Recht. Sorry. Meine natürlich Eintracht in der Funktion als Profiverein.

--- Ende Zitat ---
Nur stellt man sich bei der Eintracht schon sehr lange gegen Rassismus und Diskriminierung jeder Art. Fischers Äußerungen zur AfD, die "United Colors of Frankfurt"-Trikots in der Hinrunde, die Aktionen nach Hanau, Supersebbs Aufkleber und die Sondertrikots gestern sind nur die letzten in einer sehr sehr langen Liste an Aktion des Vereins und der Fans ua gegen Rassismus.
Das ist gelebte Vereinsphilosophie und hat nichts mit Marketing zu tun. Genau so wenig wie bei der oft gescholtenen Schickeria oder der Bremer Fanszene.

Warum man die Trikots jetzt anzieht und nicht schon am Wochenende in der Bundesliga? Um dem Thema die größtmögliche Aufmerksamkeit zu geben weil Frankfurt gegen Mainz keine Sau anschaut aber sich das DFB-Halbfinalspiel der Bayern Menschen in über 200 Ländern anschauen.
Wenn es dich stört das die Eintracht mit solchen Sondertrikots aufläuft ist das dein Problem. Der Sport war schon immer politisch, auch wenn FIFA, UEFA, IOC und Co Politik des Geldes willen gerne aus den Sportarenen raus halten wollen.

Bayernfahne:

Da kann ich mich Maddux nur anschließen. Fußball bzw. Sport an sich ist Teil der Kultur. Wo auch immer du hingehst, wirst du es schwer haben, Kultur bar jeglichen Politikbezuges zu finden. Selbiger schlägt sich von Ort zu Ort, von Zeit zu Zeit unterschiedlich nieder, aber ist doch immer vorhanden. Das geht auch gar nicht anders, denn letztendlich ist Politik das, was den (gesetzlichen) Rahmen vorgibt, in dem wir leben. Das vergessen mir manche Leute zu häufig. Da kann man sich nicht einen Bereich rauspicken, den man davon befreit sehen möchte, weil es einen selbst nicht interessiert.
Ebenso die Forderung vieler Fans, wenn sich Bands oder Musiker*innen auf ihren Konzerten oder in ihren Songs politisch positionieren und dann gefordert wird, sie sollten lieber Musik anstatt Politik machen. Eine Haltung, die an Ignoranz und Selbstgerechtigkeit kaum zu überbieten ist. Beim Fußball ist das nicht anders.

Henningway:

Jeder Mensch und jedes Medium, das eine Sendungsreichweite hat, ist verpflichtet, gesellschaftsfördernd/humanistisch seine Meinung zu sagen. Das ist mein Standpunkt.

maturin:

Wuerde die Komentare von Maddux und Bayernfahne und Henning gerne einmal komplett unterschreiben.

Seiten: << < (27/28) > >>

Zur normalen Ansicht wechseln